Altenpflegerin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Altenpflegerin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Altenpflegerin (m/w/d) Gehalt 2026Altenpflegerin (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.900 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.300 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.700 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: P5 TVöD-P / P7 TVöD-P / P8 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Altenpflegerin (m/w/d)
Der Arbeitsalltag von Altenpflegerinnen verbindet grundpflegerische Aufgaben mit medizinisch angeleiteten Tätigkeiten. Dazu gehören Unterstützung bei Körperpflege und Mobilität, Beobachtung des Gesundheitszustands, Dokumentation sowie die Begleitung im Umgang mit Demenz oder chronischen Erkrankungen.
Gearbeitet wird vor allem im Schichtdienst und nah an den Bewohnerinnen und Bewohnern oder Patientinnen und Patienten, häufig im Team mit Pflegefachkräften, Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Beschäftigung findet sich beispielsweise in stationären Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, geriatrischen Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Wohngruppen, teils auch bei Trägern wie Kommunen, Kirchen oder privaten Betreibern.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Altenpflegerin (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.816 €
4.592 € – 5.040 €
Frankfurt am Main
4.730 €
4.510 € – 4.950 €
Düsseldorf
4.730 €
4.510 € – 4.950 €
Hamburg
4.644 €
4.428 € – 4.860 €
Stuttgart
4.558 €
4.346 € – 4.770 €
Köln
4.558 €
4.346 € – 4.770 €
Nürnberg
4.386 €
4.182 € – 4.590 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.300 €
4.100 € – 4.500 €
Hannover
4.214 €
4.018 € – 4.410 €
Essen
4.171 €
3.977 € – 4.365 €
Dortmund
4.128 €
3.936 € – 4.320 €
Berlin
4.085 €
3.895 € – 4.275 €
Bremen
4.085 €
3.895 € – 4.275 €
Leipzig
3.784 €
3.608 € – 3.960 €
Dresden
3.784 €
3.608 € – 3.960 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.592 € | 4.816 € | 5.040 € | +12% |
Frankfurt am Main | 4.510 € | 4.730 € | 4.950 € | +10% |
Düsseldorf | 4.510 € | 4.730 € | 4.950 € | +10% |
Hamburg | 4.428 € | 4.644 € | 4.860 € | +8% |
Stuttgart | 4.346 € | 4.558 € | 4.770 € | +6% |
Köln | 4.346 € | 4.558 € | 4.770 € | +6% |
Nürnberg | 4.182 € | 4.386 € | 4.590 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 4.100 € | 4.300 € | 4.500 € | ±0% |
Hannover | 4.018 € | 4.214 € | 4.410 € | -2% |
Essen | 3.977 € | 4.171 € | 4.365 € | -3% |
Dortmund | 3.936 € | 4.128 € | 4.320 € | -4% |
Berlin | 3.895 € | 4.085 € | 4.275 € | -5% |
Bremen | 3.895 € | 4.085 € | 4.275 € | -5% |
Leipzig | 3.608 € | 3.784 € | 3.960 € | -12% |
Dresden | 3.608 € | 3.784 € | 3.960 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede, die sich häufig an Wirtschaftskraft und Lebenshaltung orientieren. In vielen Fällen liegen die Verdienstmöglichkeiten in süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Stadtstaaten wie Hamburg höher.
Niedriger fallen Vergütungen im Durchschnitt eher in strukturschwächeren Regionen aus, etwa in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, wobei lokale Tarifstrukturen mitprägen.
Zugang zur Tätigkeit
Schulischer Weg zur Pflegefachkraft
Der Zugang zur Tätigkeit als Altenpflegerin erfolgt in der Regel über eine schulische Ausbildung an einer Pflegeschule, die praxisnah in Einrichtungen der Versorgung angebunden ist. Der Berufsweg ist im Gesundheitswesen verortet und verbindet medizinisch-pflegerische Grundlagen mit sozialpflegerischen Anteilen, weil Pflege im Alltag meist gleichzeitig körperliche Unterstützung, Beobachtung und Beziehungsgestaltung bedeutet.
Voraussetzungen für die Schulaufnahme
Formale Voraussetzungen richten sich nach den landesrechtlichen Vorgaben der Schulen und den üblichen Zulassungsprüfungen im Pflegebereich. Typisch sind ein allgemeinbildender Schulabschluss und der Nachweis der gesundheitlichen Eignung, teilweise ergänzt um praktische Vorerfahrungen oder ein Vorpraktikum. Im Bewerbungsprozess spielen außerdem Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, in Schichtsystemen zu arbeiten, häufig eine Rolle, weil Pflegearbeit organisatorisch stark an Dienstpläne und Teamabsprachen gebunden ist.
Inhalte nach dem Pflegeberufegesetz
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und folgt der Rechtsgrundlage PflBG (Pflegeberufegesetz). Inhaltlich geht es um Pflegeplanung und -dokumentation, Unterstützung bei Körperpflege, Mobilisation und Ernährung, Beobachtung von Gesundheitszuständen sowie den Umgang mit typischen Krankheitsbildern im höheren Lebensalter. Ein wesentlicher Teil ist die praktische Ausbildung, in der Abläufe in stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten eingeübt werden; Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander.
Abschluss durch das Staatsexamen
Abgeschlossen wird die Qualifikation mit dem Staatsexamen; prüfende Stelle ist die Staatliche Prüfung (Staatlich anerkannte Pflegeschule). Damit sind die formalen Grundlagen für eine Tätigkeit in Pflegeeinrichtungen geschaffen, in denen fachgerechtes Handeln, Hygiene- und Sicherheitsstandards sowie Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten und anderen Berufsgruppen zum Alltag gehören.
Optionen zur fachlichen Spezialisierung
Ergänzend kommen Spezialisierungen und Fortbildungen innerhalb der Pflege in Betracht, etwa in Gerontopsychiatrie, Palliativversorgung, Wundmanagement, Schmerzmanagement oder Praxisanleitung. Für Leitungs- und Koordinationsaufgaben werden häufig weiterführende Qualifikationen wie Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung verlangt. Persönlich wichtig sind Belastbarkeit, sorgfältige Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Nähe und Distanz, weil Pflege sowohl körperlich fordernd als auch emotional anspruchsvoll sein kann.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Altenpflegerin
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.400 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Altenpflegerin
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der pflegerischen Qualifizierung
Der Regelzugang in den Beruf Altenpflegerin (m/w/d) führt über eine schulische Ausbildung: 3-jährige staatlich anerkannte Ausbildung (Pflegefachfrau/-mann oder Altenpfleger/in) nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG). Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung (Staatlich anerkannte Pflegeschule) als Staatsexamen. Typisch ist ein Wechsel aus theoretischem Unterricht und Praxiseinsätzen, in denen grundlegende Pflegetechniken, Beobachtung und Dokumentation, Hygiene sowie Kommunikation mit Pflegebedürftigen und Angehörigen zusammenlaufen. Die Ausbildung ist in der Regel vergütet, häufig in Anlehnung an tarifliche Strukturen.
Aufgabenfelder nach der Prüfung
Beim Einstieg nach dem Examen liegen die Aufgaben häufig in der direkten Pflege, der Unterstützung bei Mobilität und Ernährung, der Begleitung im Alltag sowie im Mitwirken bei der Pflegeplanung. Für das Einstiegsgehalt wird im bundesweiten Durchschnitt ein Rahmen von 3.600 € bis 4.100 € brutto/Monat beschrieben, mit einem typischen Wert um 3.900 € brutto/Monat. In der Praxis wirkt sich vor allem aus, ob in einer stationären Einrichtung, in der ambulanten Pflege oder in spezialisierten Bereichen gearbeitet wird; auch Schicht- und Wochenenddienste prägen die Vergütungssystematik vieler Arbeitgeber.
Verantwortung im pflegerischen Team
Die ersten Schritte erfolgen oft als Pflegefachkraft im Team, teils mit Einarbeitung in feste Wohnbereiche oder Touren. Mit wachsender Routine entstehen häufig zusätzliche Verantwortungen, etwa als Bezugspflegekraft, im Anleiten von Auszubildenden oder beim Übernehmen von organisatorischen Aufgaben im Dienst. Entwicklungsschritte führen in vielen Einrichtungen über interne Qualifizierungen oder formale Weiterbildungen, zum Beispiel in Richtung Praxisanleitung, Wundversorgung oder Gerontopsychiatrie; dafür gelten dann je nach Träger eigene Eingruppierungen und Orientierungswerte.
Erforderliche Kompetenzen im Berufsalltag
Für die Arbeit sind neben fachlichem Wissen vor allem Belastbarkeit, ein sicherer Umgang mit Nähe und Distanz sowie verlässliche Kommunikation wichtig. Im Alltag zählt zudem die Fähigkeit, Veränderungen im Gesundheitszustand früh zu erkennen und im Team strukturiert weiterzugeben. Da Dokumentation und Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten fest zum Ablauf gehören, spielen Sorgfalt und ein klarer Blick für Prioritäten beim Berufseinstieg eine große Rolle.
Unterschiede der verschiedenen Einsatzbereiche
Auch organisatorische Rahmenbedingungen unterscheiden sich: In der stationären Pflege stehen Übergaben, feste Abläufe und multiprofessionelle Zusammenarbeit im Vordergrund, während in der ambulanten Pflege Selbstständigkeit, Routenplanung und kurze Entscheidungswege prägend sein können. Unabhängig vom Einsatzfeld bleibt der Berufseinstieg meist eng an Einarbeitung, Teamkultur und den jeweiligen Qualitätsanforderungen des Trägers gebunden, wodurch der Start je nach Einrichtung spürbar unterschiedlich ausfallen kann.
Berufliche Entwicklungsoptionen Altenpflegerin
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Gesundheits- und Krankenpfleger/in (bzw. Pflegefachfrau/-mann im Krankenhaus)
Pflege und Überwachung von Patientinnen und Patienten im klinischen Setting mit stärkerer Akutorientierung und stationsbezogenen Abläufen.
Pflegefachassistenz / Pflegeassistenz
Unterstützung der Pflegefachkräfte in der Grundpflege und bei delegierbaren Tätigkeiten sowie in der Betreuung im Alltag.
Betreuungskraft nach § 43b/53b SGB XI
Aktivierende Betreuung und Begleitung von Pflegebedürftigen mit Fokus auf Alltagsgestaltung und sozialer Teilhabe.
Case Manager/in im Gesundheitswesen
Koordination komplexer Versorgungsverläufe, Organisation von Leistungen und Abstimmung zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Altenpflegerin / Pflegefachfrau (Berufseinstieg)
Einsatz in der Grund- und Behandlungspflege sowie in der Alltagsbegleitung, typischerweise im Schichtdienst und eingebunden in dokumentations- und qualitätsrelevante Abläufe.
Stufe 2:Altenpflegerin / Pflegefachfrau (Fachkraft mit Berufserfahrung)
Übernahme eines stabilen Patienten- bzw. Bewohner-Settings, häufig mit zusätzlichen Aufgaben in Anleitung, Dokumentation und Schnittstellenarbeit im Team.
Stufe 3:Erfahrene Altenpflegerin / Pflegefachfrau
Komplexere Pflegesituationen, häufig koordinierende Rolle im Dienst, engere Zusammenarbeit mit Ärztinnen/Ärzten und Angehörigen sowie hohe Verantwortung in der Versorgungskontinuität.
Stufe 4:Wohnbereichsleitung (WBL)
Führung eines Wohnbereichs mit Personaleinsatzplanung, fachlicher Steuerung der Pflege, Qualitätsmanagement im Bereich sowie Verantwortung für Prozesse und Schnittstellen.
Stufe 5:Pflegedienstleitung (PDL)
Gesamtverantwortung für Pflegeorganisation und -qualität, Personalführung, Budget- und Prozessverantwortung sowie Zusammenarbeit mit Träger, Behörden und externen Partnern.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Gerontopsychiatrische Pflege (z.B. Demenzbereich)
Umgang mit kognitiven Einschränkungen, herausforderndem Verhalten, Milieugestaltung und Angehörigenarbeit im Langzeitsetting.
Palliative Care
Symptomlinderung, psychosoziale Begleitung und Versorgung in der letzten Lebensphase mit hoher Abstimmungsdichte im multiprofessionellen Team.
Wundmanagement / ICW-Wundexpertin
Beurteilung und Versorgung chronischer Wunden, Verbandstechniken, Verlaufskontrolle sowie Schulung im Team und gegenüber Betroffenen.
Hygienebeauftragte Pflege
Mitwirkung an Hygienestandards, Schulungen, Audits im Arbeitsalltag und Schnittstellenarbeit mit Hygiene-Fachpersonal.
Praxisanleiterin in der Pflege
Anleitung von Auszubildenden und neuen Mitarbeitenden, Planung von Lernsituationen sowie Bewertung und Dokumentation von Lernfortschritten.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.300 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Altenpflegerin
Mit wachsender Routine steigen in der Altenpflege Verantwortung und Einkommen meist schrittweise an. Nach der 3-jährigen staatlich anerkannten Ausbildung (Pflegefachfrau/-mann oder Altenpfleger/in) und dem Staatsexamen folgen Einarbeitung, sichere Praxis in Grund- und Behandlungspflege sowie zunehmend koordinierende Aufgaben im Team. Typisch sind Gehaltszuwächse durch Berufserfahrung, tarifliche Eingruppierung und zusätzliche Zuständigkeiten, etwa in Wundversorgung oder Demenzbegleitung. Digitale Pflegedokumentation, Pflegeinformationssysteme und elektronische Patientenakten prägen den Alltag; Telecare und sensorbasierte Mobilitätshilfen erhöhen den Bedarf an digitaler Kommunikation und technischer Sicherheit.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Staatlich anerkannte Ausbildung (Pflegefachfrau/-mann oder Altenpfleger/in), Staatsexamen (PflBG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.900 € |
| 2. Jahr | Staatsexamen; erste eigenständige Touren- und Schichtverantwortung im Rahmen der Fachkraftrolle; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 4.000 € |
| 3. Jahr | Berufserfahrung; sichere Pflegedokumentation, Übergaben, Angehörigenkommunikation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.100 € |
| 4. Jahr | Berufserfahrung; häufig vertiefte Aufgaben (z. B. Demenzbereich, Bezugspflege); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.200 € |
| 5. Jahr | Berufserfahrung; mehr Verantwortung in Organisation und Qualität im Stations-/Wohnbereich; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.300 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung in der Praxis (z. B. Wundversorgung, Palliativversorgung) je nach Einrichtung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.400 € |
| 7. Jahr | Erweiterte Fachaufgaben; häufige Rolle als Praxisanleitung im Alltag (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.500 € |
| 8. Jahr | Hohe Routine; verlässliche Steuerung komplexer Pflegesituationen und Dokumentationsqualität; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.700 € |
| 9. Jahr | Langjährige Berufserfahrung; ggf. Funktionsverantwortung (z. B. Qualitäts- oder Dienstplananteile) je nach Größe/Struktur; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (mit möglichen Zusatzrollen) | 4.900 € |
| 10. Jahr | Langjährige Berufserfahrung; optional koordinierende Rolle (z. B. Teamkoordination) bei Übernahme zusätzlicher organisatorischer Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 5.250 € |
Staatlich anerkannte Ausbildung (Pflegefachfrau/-mann oder Altenpfleger/in), Staatsexamen (PflBG); fortschreitende Qualifizierung
Staatsexamen; erste eigenständige Touren- und Schichtverantwortung im Rahmen der Fachkraftrolle; fortschreitende Qualifizierung
Berufserfahrung; sichere Pflegedokumentation, Übergaben, Angehörigenkommunikation; fortschreitende Qualifizierung
Berufserfahrung; häufig vertiefte Aufgaben (z. B. Demenzbereich, Bezugspflege); fortschreitende Qualifizierung
Berufserfahrung; mehr Verantwortung in Organisation und Qualität im Stations-/Wohnbereich; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung in der Praxis (z. B. Wundversorgung, Palliativversorgung) je nach Einrichtung; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Fachaufgaben; häufige Rolle als Praxisanleitung im Alltag (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hohe Routine; verlässliche Steuerung komplexer Pflegesituationen und Dokumentationsqualität; fortschreitende Qualifizierung
Langjährige Berufserfahrung; ggf. Funktionsverantwortung (z. B. Qualitäts- oder Dienstplananteile) je nach Größe/Struktur; fortschreitende Qualifizierung
Langjährige Berufserfahrung; optional koordinierende Rolle (z. B. Teamkoordination) bei Übernahme zusätzlicher organisatorischer Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: P5 TVöD-P / P7 TVöD-P / P8 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegen typische Monatsgehälter für Altenpflegerinnen bei rund 3.900 € brutto, wobei je nach Rahmenbedingungen auch Werte zwischen 3.600 € und 4.100 € vorkommen. In vielen Einrichtungen laufen Gehaltsanpassungen über festgelegte Stufen oder regelmäßige Höhergruppierungen, sofern Aufgaben und Verantwortung mitwachsen.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung bewegt sich das Monatsbrutto häufig um 4.300 €. Als erfahrene Fachkraft sind rund 4.700 € üblich, besonders wenn zusätzliche Aufgaben übernommen werden oder die Eingruppierung steigt. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen liegt das Monatsgehalt oft bei etwa 5.250 € brutto.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig über tarifliche Stufen oder interne Entwicklungsmodelle aus und erhöhen das Monatsbrutto Schritt für Schritt.
- 2Zusatzqualifikationen wie Praxisanleitung, Wundmanagement, Palliativ-Care oder die Qualifikation zur verantwortlichen Pflegefachkraft können Aufgabenprofil und Eingruppierung erweitern.
- 3Tarifbindung und Trägerstruktur beeinflussen das Niveau deutlich, etwa über kirchliche Arbeitsvertragsrichtlinien, kommunale Tarife oder Haustarifverträge im Vergleich zu nicht tarifgebundenen Einrichtungen.
- 4Spezialisierungen im Umgang mit Demenz, Gerontopsychiatrie oder außerklinischer Intensivpflege können die Einsatzmöglichkeiten verändern und werden in einzelnen Bereichen höher vergütet.
- 5Leitungs- und Koordinationsanteile, etwa als Wohnbereichsleitung oder stellvertretende Pflegedienstleitung, erhöhen die Verantwortung und gehen oft mit einer höheren Vergütung einher.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften in der Altenpflege bleibt hoch und wird durch die demografische Entwicklung weiter gestützt. Für Berufseinsteigerinnen ergibt sich dadurch in vielen Regionen ein vergleichsweise breites Angebot an Einsatzbereichen.
Veränderungen im Berufsbild entstehen unter anderem durch stärkere Digitalisierung der Dokumentation, den Ausbau ambulanter und teilstationärer Versorgungsformen sowie höhere Anforderungen an Qualitätssicherung. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Spezialisierungen, etwa in Demenzbegleitung oder Palliativversorgung, weil Versorgungsprofile differenzierter werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zur Altenpflegerin (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.300 € brutto/Monat, 1.350 € brutto/Monat, 1.400 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Altenpflegerin (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 3.900 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Altenpflegerin (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 4.300 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 4.700 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Altenpflegerin (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem P5 TVöD-P / P7 TVöD-P / P8 TVöD-P vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Altenpflegerin (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.900 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Altenpflegerin (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem P5 TVöD-P / P7 TVöD-P / P8 TVöD-P vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. P5 TVöD-P / P7 TVöD-P / P8 TVöD-P), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
