Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.150 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.980 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Besoldungsgruppe A10 (Einstieg und mittlere Erfahrung) / Besoldungsgruppe A13 (Senior/Führungsverantwortung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d)
Im Alltag prüfen Beamte im Umweltschutz des gehobenen Dienstes Vorgänge zwischen Verwaltung und Außendienst. Typisch sind Stellungnahmen zu Bau- und Infrastrukturvorhaben, die Bewertung von Mess- und Monitoringdaten sowie die Bearbeitung von Genehmigungen und Anzeigen, etwa zu Emissionen, Abwasser oder Abfall.
Gearbeitet wird vor allem im Büro von Behörden, ergänzt durch Ortstermine bei Betrieben, auf Baustellen oder an Gewässern. Arbeitgeber sind beispielsweise Umweltämter, Landesbehörden, Regierungspräsidien oder Fachstellen bei Kreisen und Städten, teils auch nachgeordneten Einrichtungen wie Labor- und Messdiensten. Abstimmungen mit Kommunen, Fachplanern und anderen Ressorts gehören häufig dazu, ebenso Dokumentation und Berichtswesen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.320 €
3.823 € – 4.817 €
Frankfurt am Main
4.280 €
3.788 € – 4.772 €
Düsseldorf
4.200 €
3.717 € – 4.683 €
Hannover
4.160 €
3.682 € – 4.638 €
Stuttgart
4.120 €
3.646 € – 4.594 €
Hamburg
4.120 €
3.646 € – 4.594 €
Essen
4.120 €
3.646 € – 4.594 €
Dortmund
4.080 €
3.611 € – 4.549 €
Köln
4.040 €
3.575 € – 4.505 €
Nürnberg
4.040 €
3.575 € – 4.505 €
Bremen
4.040 €
3.575 € – 4.505 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.540 € – 4.460 €
Berlin
3.920 €
3.469 € – 4.371 €
Leipzig
3.760 €
3.328 € – 4.192 €
Dresden
3.760 €
3.328 € – 4.192 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.823 € | 4.320 € | 4.817 € | +8% |
Frankfurt am Main | 3.788 € | 4.280 € | 4.772 € | +7% |
Düsseldorf | 3.717 € | 4.200 € | 4.683 € | +5% |
Hannover | 3.682 € | 4.160 € | 4.638 € | +4% |
Stuttgart | 3.646 € | 4.120 € | 4.594 € | +3% |
Hamburg | 3.646 € | 4.120 € | 4.594 € | +3% |
Essen | 3.646 € | 4.120 € | 4.594 € | +3% |
Dortmund | 3.611 € | 4.080 € | 4.549 € | +2% |
Köln | 3.575 € | 4.040 € | 4.505 € | +1% |
Nürnberg | 3.575 € | 4.040 € | 4.505 € | +1% |
Bremen | 3.575 € | 4.040 € | 4.505 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.540 € | 4.000 € | 4.460 € | ±0% |
Berlin | 3.469 € | 3.920 € | 4.371 € | -2% |
Leipzig | 3.328 € | 3.760 € | 4.192 € | -6% |
Dresden | 3.328 € | 3.760 € | 4.192 € | -6% |
Regionale Einschätzung
Regionale Unterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken und teuren Räumen und strukturschwächeren Regionen. In Ballungsräumen und süddeutschen Ländern wie Bayern und Baden‑Württemberg liegen die Bezüge häufig höher als in Teilen Ostdeutschlands.
Gehaltstreiber sind vor allem Lebenshaltungskosten, Bewerberdruck und die finanzielle Ausstattung der Dienstherren, wodurch Einstufungen und Zulagen in der Praxis unterschiedlich ausfallen können.
Zugang zur Tätigkeit
Voraussetzungen für den öffentlichen Dienst
Der Einstieg in den Umweltschutz im gehobenen Dienst folgt im Regelfall einer Laufbahnausbildung im öffentlichen Dienst. Der Zugang ist typischerweise an einen passenden Schulabschluss und ein Auswahlverfahren des jeweiligen Dienstherrn gebunden. Je nach Einsatzfeld, etwa Immissionsschutz, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Wasserrecht oder Naturschutz, werden Bewerbende gesucht, die fachlich anschlussfähige vorkenntnisse und ein klares Verständnis für Verwaltungsarbeit mitbringen.
Inhalte der fachbezogenen Qualifizierung
Im Regelzugang steht eine fachbezogene Qualifizierung, die Theorie- und Praxisphasen verzahnt. Inhaltlich geht es häufig um rechtliche Grundlagen (z. B. Umwelt- und Verwaltungsrecht), naturwissenschaftlich-technische Grundlagen, Verfahren der Gefahrenabwehr und Genehmigungspraxis sowie um das Arbeiten an Schnittstellen zwischen Behörden, Betrieben und Öffentlichkeit. Prägend ist dabei die Kombination aus Aktenarbeit, Ortsterminen und der strukturierten Bewertung von Mess- und Prüfdaten, etwa im Rahmen von Überwachungs- oder Kontrollaufgaben.
Anforderungen an die gesundheitliche Eignung
Besonderheiten ergeben sich aus dem Beamtenverhältnis: Neben der fachlichen Eignung spielen die gesundheitliche Eignung und eine sorgfältige Prüfung der persönlichen Zuverlässigkeit eine zentrale Rolle. In vielen Aufgabenbereichen ist eine belastbare Dokumentationspraxis wichtig, weil Entscheidungen nachvollziehbar begründet und rechtssicher umgesetzt werden müssen. Arbeitsrealitäten sind zudem durch Abstimmungen mit anderen Behörden, das Bearbeiten von Fristen und die Anwendung standardisierter Verwaltungsvorgaben geprägt.
Optionen für den Quereinstieg
Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über ein einschlägiges Studium mit anschließendem Eintritt in die Laufbahn oder über den Wechsel aus vergleichbaren Tätigkeiten im öffentlichen Sektor, sofern die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Fachlich passende Spezialisierungen ergeben sich häufig innerhalb der Behörden, zum Beispiel über Vertiefungen in Gewässerschutz, Bodenschutz, Altlasten, Umweltanalytik oder Umweltmanagement im Verwaltungskontext.
Sorgfalt im Umgang mit Konflikten
Persönlich gefragt sind Sorgfalt, eine klare schriftliche Ausdrucksfähigkeit und ein nüchterner Umgang mit Konflikten, etwa bei Auflagen, Untersagungen oder Anhörungen. Gleichzeitig braucht es ein Verständnis für Dienstleistungsorientierung, weil Umweltschutz im gehobenen Dienst oft zwischen rechtlichen Anforderungen, wirtschaftlichen Interessen und Sicherheits- beziehungsweise Schutzgütern vermittelt.
Beruflicher Einstieg
Technische/Naturwissenschaftl. Studium (B.Sc./Dipl-Ing. FH) + VorbereitungsdienstZertifiziert
Für die Tätigkeit als Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Technische/Naturwissenschaftl. Studium (B.Sc./Dipl-Ing. FH) + Vorbereitungsdienst.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Ablauf des technischen Vorbereitungsdienstes
Der Einstieg als Beamter Umweltschutz. Gehobener Dienst (m/w/d) folgt im Regelfall dem Laufbahnprinzip im öffentlichen Dienst. Typisch ist ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium (B.Sc. bzw. Dipl.-Ing. (FH)) mit anschließenden Vorbereitungsdienst, der auf Aufgaben in Umweltverwaltung und Vollzug vorbereitet. Die Stationen liegen häufig bei Umwelt- oder Naturschutzbehörden, kommunalen Fachämtern oder bei Landesstellen, in denen Verfahren, Zuständigkeiten und Verwaltungsabläufe praktisch eingeübt werden.
Schwerpunkte der ersten Berufsjahre
In den ersten Monaten stehen häufig Genehmigungs- und Überwachungsaufgaben im Vordergrund, etwa bei Immissionsschutz, Gewässer- und Bodenschutz oder Abfallrecht. Dazu kommen Auswertungen von Mess- und Berichtsdaten, Ortsbesichtigungen sowie die Abstimmung mit Betrieben, Planungsbüros und anderen Behörden. Beim Berufseinstieg liegt das Einstiegsgehalt typischerweise zwischen 3.000 € und 3.300 € brutto/Monat, der Durchschnitt wird häufig mit 3.150 € brutto/Monat verortet.
Anwendung komplexer Regelwerke
Gefragt sind belastbare naturwissenschaftlich-technische Grundlagen und die Fähigkeit, Regelwerke auf Einzelfälle zu übertragen, ohne den Vollzug aus dem Blick zu verlieren. Im Alltag zeigt sich schnell, wie wichtig strukturierte Aktenführung, nachvollziehbare Dokumentation und klare Kommunikation sind, gerade wenn Fristen, Beteiligungsverfahren oder Konflikte mit unterschiedlichen Interessenlagen zusammenkommen. Sorgfalt, Standfestigkeit und ein ruhiger Umgangston sind dabei oft entscheidender als reine Fachtheorie.
Verantwortung in der Sachbearbeitung
Typische Einstiegspositionen liegen in der Sachbearbeitung mit eigenem Zuständigkeitsgebiet, später auch als Projektverantwortliche in größeren Verfahren oder in der Koordination von Fachbeiträgen. Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über die Übernahme komplexerer Genehmigungen, die fachliche Betreuung von Schwerpunktbereichen oder die Mitwirkung an Vollzugskonzepten und Leitfäden. Mit wachsender Erfahrung verschiebt sich der Anteil von Routineprüfungen hin zu Fallsteuerung, Abstimmung in Gremien und qualitätssichernden Aufgaben.
Einflussfaktoren auf die Besoldungsstrukturen
Die Einordnung der Tätigkeit und damit die Vergütung richtet sich im öffentlichen Dienst üblicherweise nach den einschlägigen Regelungen und Besoldungsstrukturen der jeweiligen Dienstherrn. Unterschiede ergeben sich vor allem durch Einsatzbehörde, Fachzuschnitt (z. B. Industrieanlagen, Wasserwirtschaft, Altlasten) und die Frage, wie stark Außendienst, Verfahrenstiefe und Koordinationsanteile ausgeprägt sind. Insgesamt ist der Berufseinstieg oft von einer Mischung aus rechtlich geprägter Verwaltungsarbeit und technisch-fachlicher Bewertung geprägt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Umweltingenieur (m/w/d)
Planung und Bewertung technischer Umweltmaßnahmen sowie Begleitung von Vorhaben in Bereichen wie Immissionsschutz, Wasser oder Abfall.
Wasserwirtschaftsingenieur (m/w/d)
Konzeption, Betrieb und Prüfung wasserwirtschaftlicher Anlagen und Konzepte inklusive Nachweis- und Berichtswesen.
Umweltmanager / Umweltmanagementbeauftragter (m/w/d)
Aufbau und Pflege von Umweltmanagementsystemen sowie Steuerung von Umweltkennzahlen, internen Audits und Maßnahmenprogrammen.
Umweltgutachter / Auditor (m/w/d)
Prüfung von Umweltleistungen und Compliance, Bewertung von Managementsystemen und Erstellung von Auditberichten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Beamter Umweltschutz (gehobener Dienst): Berufseinstieg
Einstieg in die Sachbearbeitung/Projektarbeit mit Fokus auf Vollzug, Genehmigungen und fachliche Stellungnahmen im Umweltbereich.
Stufe 2:Sachbearbeitung/Projektkoordination Umweltschutz (gehobener Dienst): nach erster Berufserfahrung
Eigenständige Bearbeitung komplexerer Fälle, Koordination mit Trägern öffentlicher Belange und Begleitung von Vorhaben inklusive Auflagen- und Kontrollkonzepten.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft Umweltschutz (gehobener Dienst): fachliche Schwerpunktthemen
Übernahme besonders anspruchsvoller Verfahren, fachliche Federführung bei Standards/Leitfäden und Mitwirkung an übergreifenden Programmen (z. B. Maßnahmenplanung, Monitoring).
Stufe 4:Teamleitung/Fachgebietsleitung Umweltschutz (gehobener Dienst): Führung/erweiterte Verantwortung
Führung eines Teams, Steuerung von Arbeitsprogrammen und Ressourcen, Entscheidungsvorbereitung sowie Verantwortung für ein Fachgebiet mit Außenwirkung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Immissionsschutz (Luft, Lärm, Erschütterungen)
Bewertung von Emissionen/Immissionen, Auflagenformulierung, Prüfung von Prognosen und Messkonzepten im Genehmigungsvollzug.
Gewässerschutz und Wasserrecht
Erlaubnis- und Überwachungsverfahren, Bewertung von Einleitungen, Maßnahmenplanung und Monitoring im Oberflächen- und Grundwasserschutz.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft (Vollzug/Überwachung)
Einstufungen, Nachweis- und Registerthemen, Überwachung von Entsorgungswegen sowie Beratung/Abstimmung mit Betrieben und kommunalen Akteuren.
Boden- und Altlastenbewertung
Gefährdungsabschätzung, Sanierungs- und Sicherungskonzepte, Plausibilitätsprüfung von Untersuchungen und Gutachtenkoordination.
Umweltmonitoring & Datenmanagement (GIS/Messnetze)
Aufbau und Pflege von Monitoringstrukturen, Datenqualität, Auswertung und Visualisierung (z. B. GIS-gestützte Auswertungen) für Planung und Vollzug.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst
Der gehobene Dienst im Umweltschutz verbindet verwaltungsrechtliche Arbeit mit naturwissenschaftlich-technischem Fachwissen. Mit wachsender Routine in Genehmigungs- und Überwachungsverfahren, Stellungnahmen und Vor-Ort-Kontrollen steigt auch das Monatseinkommen typischerweise von 3.150 € zu Beginn auf rund 4.980 € im etablierten Erfahrungsniveau. Entwicklungsspielräume entstehen vor allem durch Spezialisierung, etwa in Immissionsschutz, Wasserrecht oder Abfallwirtschaft, sowie durch die Übernahme komplexerer Fallverantwortung. Digital werden GIS, E-Akte, Fachverfahren und der Umgang mit Mess- und Umweltdaten wichtiger; KI wirkt unterstützend, ersetzt die Aufgaben aber nicht.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Technische/naturwissenschaftliche Hochschulausbildung (B.Sc./Dipl.-Ing. FH) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung in Fachrecht, Verfahren, Außendienst) | 3.150 € |
| 2. Jahr | Vorbereitungsdienst abgeschlossen, sichere Anwendung von Verwaltungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigenständige Vorgänge) | 3.230 € |
| 3. Jahr | Vertiefung in Fachanwendungen (E-Akte/Vorgangsbearbeitung), GIS-Basics; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (größere Fallpakete) | 3.470 € |
| 4. Jahr | Routine in Genehmigungen, Überwachung, Anhörungen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Verfahren) | 3.740 € |
| 5. Jahr | Spezialisierung im Einsatzbereich (z. B. Immissionsschutz/Wasserrecht/Abfall); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (komplexere Fälle) | 4.000 € |
| 6. Jahr | Auswertung von Mess- und Umweltdaten, sichere Nutzung von Fachverfahren; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Fachverantwortung) | 4.240 € |
| 7. Jahr | Schnittstellenarbeit mit Kommunen, Betrieben, Fachbehörden; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Koordination in Projekten) | 4.490 € |
| 8. Jahr | Erweiterte Routine in Gutachten/Prüfungen, Datenbank- und DMS-Arbeit; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Fallkomplexität) | 4.740 € |
| 9. Jahr | Zusatzaufgaben in Querschnittsthemen, z. B. digitale Beteiligungsformate; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Schwerpunkt-/Sonderaufgaben) | 4.980 € |
| 10. Jahr | Optional: fachliche Anleitung/operative Koordination, je nach Organisationseinheit; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 5.260 € |
Technische/naturwissenschaftliche Hochschulausbildung (B.Sc./Dipl.-Ing. FH) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Vorbereitungsdienst abgeschlossen, sichere Anwendung von Verwaltungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in Fachanwendungen (E-Akte/Vorgangsbearbeitung), GIS-Basics; fortschreitende Qualifizierung
Routine in Genehmigungen, Überwachung, Anhörungen; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung im Einsatzbereich (z. B. Immissionsschutz/Wasserrecht/Abfall); fortschreitende Qualifizierung
Auswertung von Mess- und Umweltdaten, sichere Nutzung von Fachverfahren; fortschreitende Qualifizierung
Schnittstellenarbeit mit Kommunen, Betrieben, Fachbehörden; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Routine in Gutachten/Prüfungen, Datenbank- und DMS-Arbeit; fortschreitende Qualifizierung
Zusatzaufgaben in Querschnittsthemen, z. B. digitale Beteiligungsformate; fortschreitende Qualifizierung
Optional: fachliche Anleitung/operative Koordination, je nach Organisationseinheit; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Besoldungsgruppe A10 (Einstieg und mittlere Erfahrung) / Besoldungsgruppe A13 (Senior/Führungsverantwortung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Monatsbrutto bei rund 3.150 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung bewegt sich der Durchschnitt bei etwa 4.000 € brutto im Monat, was häufig mit dem Erreichen weiterer Erfahrungsstufen und stabileren Aufgabenpaketen zusammenhängt.
Als erfahrene Fachkraft werden im Schnitt etwa 4.980 € brutto monatlich erreicht. Steigerungen ergeben sich meist schrittweise über Stufen sowie über Beförderungen in höher bewertete Funktionen; in Bereichen mit erweiterter Verantwortung sind auch Monatsbruttos im Rahmen von 5.050 € bis 6.430 € üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt im Beamtenbereich typischerweise über Stufenlaufzeiten und Erfahrungsstufen; mit wachsender Verantwortung steigen Bewertung der Stelle und damit die Besoldung.
- 2Beförderungen in höher bewertete Funktionen, etwa als Sachgebietsleitung oder Projektverantwortung, erhöhen die Bezüge spürbar, weil die Planstelle einer höheren Besoldungsgruppe zugeordnet sein kann.
- 3Spezialisierungen wie Immissionsschutz, Wasserrecht, Abfallrecht oder Naturschutzfachplanung werden häufiger in komplexen Verfahren eingesetzt und sind eher mit höher bewerteten Aufgaben verbunden.
- 4Zusatzqualifikationen wie GIS‑Zertifikate, Fortbildungen zu UVP/FFH‑Verträglichkeitsprüfung oder Audit‑Know-how (z. B. ISO 14001) erleichtern den Einsatz in anspruchsvollen Prüf- und Genehmigungsprozessen.
- 5Die Besoldungsstruktur des Dienstherrn und die Ausgestaltung von Zulagen, etwa für besondere Funktionen oder schwierige Aufgabenlagen, beeinflussen das Gesamteinkommen zusätzlich.
Marktausblick
Die Beschäftigung im Umweltschutz bleibt in vielen Verwaltungen stabil, weil Genehmigungs- und Überwachungsaufgaben dauerhaft anfallen und sich Verfahren eher verdichten als auslaufen. Zusätzlich erhöhen Transformationsprojekte in Energie, Industrie und Verkehr den Koordinations- und Prüfbedarf.
Der Berufsalltag verändert sich durch Digitalisierung, etwa durch E‑Akte, Fachverfahren, Geo- und Fernerkundungsdaten sowie automatisierte Berichtspflichten. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Altersabgänge Wissenstransfer erfordern und gleichzeitig neue technische Kompetenzen in die Sachbearbeitung einfließen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach Besoldungsgruppe A10 (Einstieg und mittlere Erfahrung) / Besoldungsgruppe A13 (Senior/Führungsverantwortung) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.150 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.790 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.150 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 4.980 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.150 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.980 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.430 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Besoldungsgruppe A10 (Einstieg und mittlere Erfahrung) / Besoldungsgruppe A13 (Senior/Führungsverantwortung) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.
In welchen Branchen kann man als Beamter Umweltschutz – Gehobener Dienst (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Kommunale Umweltämter, Stadtverwaltungen, Bezirksämter, Landesämter für Umweltschutz, Bezirksregierungen oder Gewerbeaufsicht. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Besoldungsgruppe A10 (Einstieg und mittlere Erfahrung) / Besoldungsgruppe A13 (Senior/Führungsverantwortung)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (7)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
