Chirurgisch-Technische Assistentin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Chirurgisch-Technische Assistentin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) Gehalt 2026Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.090 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.080 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.600 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD Pflege P7 Stufe 2-6 / Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d)
Chirurgisch-Technische Assistentinnen arbeiten nah am OP-Geschehen und sorgen dafür, dass Eingriffe organisatorisch und technisch reibungslos ablaufen. Dazu gehören unter anderem das Vorbereiten von Instrumenten und OP-Material, das Anreichen während der Operation sowie das Mitwirken bei Lagerung, Sterilität und Dokumentation.
Das Arbeitsumfeld ist vor allem der OP-Bereich mit Schicht- und Bereitschaftsdiensten, häufig in interdisziplinären Teams. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Krankenhäusern, Fachkliniken und ambulanten OP-Zentren, teils auch in Einrichtungen mit spezialisierten OP-Schwerpunkten wie etwa Unfallchirurgie oder Herzchirurgie.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.814 €
4.437 € – 5.180 €
Frankfurt am Main
4.570 €
4.211 € – 4.917 €
Stuttgart
4.570 €
4.211 € – 4.917 €
Düsseldorf
4.488 €
4.136 € – 4.829 €
Hamburg
4.406 €
4.061 € – 4.741 €
Köln
4.325 €
3.986 € – 4.653 €
Nürnberg
4.162 €
3.835 € – 4.478 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.080 €
3.760 € – 4.390 €
Hannover
4.080 €
3.760 € – 4.390 €
Essen
4.039 €
3.722 € – 4.346 €
Berlin
3.998 €
3.685 € – 4.302 €
Dortmund
3.998 €
3.685 € – 4.302 €
Bremen
3.958 €
3.647 € – 4.258 €
Leipzig
3.672 €
3.384 € – 3.951 €
Dresden
3.672 €
3.384 € – 3.951 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.437 € | 4.814 € | 5.180 € | +18% |
Frankfurt am Main | 4.211 € | 4.570 € | 4.917 € | +12% |
Stuttgart | 4.211 € | 4.570 € | 4.917 € | +12% |
Düsseldorf | 4.136 € | 4.488 € | 4.829 € | +10% |
Hamburg | 4.061 € | 4.406 € | 4.741 € | +8% |
Köln | 3.986 € | 4.325 € | 4.653 € | +6% |
Nürnberg | 3.835 € | 4.162 € | 4.478 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.760 € | 4.080 € | 4.390 € | ±0% |
Hannover | 3.760 € | 4.080 € | 4.390 € | ±0% |
Essen | 3.722 € | 4.039 € | 4.346 € | -1% |
Berlin | 3.685 € | 3.998 € | 4.302 € | -2% |
Dortmund | 3.685 € | 3.998 € | 4.302 € | -2% |
Bremen | 3.647 € | 3.958 € | 4.258 € | -3% |
Leipzig | 3.384 € | 3.672 € | 3.951 € | -10% |
Dresden | 3.384 € | 3.672 € | 3.951 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich oft zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In vielen Fällen liegen die Vergütungen in Süddeutschland und in großen Metropolregionen höher als in Teilen Ostdeutschlands.
Als Gehaltstreiber wirken häufig das allgemeine Lohnniveau, die Konkurrenz um Fachpersonal und die Lebenshaltungskosten, die sich regional deutlich unterscheiden können.
Zugang zur Tätigkeit
Staatlich anerkannte Ausbildung an Fachschulen
Der Einstieg in die Tätigkeit als Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine schulische Ausbildung an einer Fachschule für Operationstechnische Assistenz / Chirurgisch-technische Assistenz. Der formale Abschluss wird über eine Schulische Abschlussprüfung / Staatliche Prüfung erreicht; prüfende Stelle ist die Schule / Staatliche Prüfung (Fachschule für Operationstechnische Assistenz / Chirurgisch-technische Assistenz). Die Ausbildung ist in den berufsrechtlichen Rahmen des MTA-G (Gesetz über technische Assistenten in der Medizin) eingebettet.
Schulische Voraussetzungen und gesundheitliche Eignung
Vorausgesetzt wird typischerweise ein allgemeinbildender Schulabschluss, ergänzt um schul- und trägerspezifische Zulassungskriterien. In der Praxis gehören dazu häufig Nachweise zur gesundheitlichen Eignung sowie Anforderungen an Zuverlässigkeit und Belastbarkeit, weil im OP-Umfeld mit sterilen Arbeitsweisen, Zeitdruck und wechselnden Einsatzsituationen gearbeitet wird. Je nach Ausbildungsstätte können zusätzlich Vorpraktika oder ein Eignungsverfahren eine Rolle spielen, ohne dass dies bundesweit einheitlich ausgestaltet ist.
Theoretische Inhalte und praktische Einsätze
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und ist durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis geprägt. Inhaltlich stehen Tätigkeiten rund um die Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung operativer Eingriffe im Mittelpunkt: Instrumenten- und Materialkunde, Hygiene und Sterilgutprozesse, patientenbezogene Abläufe, OP-Dokumentation sowie Grundlagen aus Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre. Praktische Einsätze in Operationsbereichen und angrenzenden Funktionsabteilungen sind zentral, weil dort Teamarbeit mit Chirurgie, Anästhesie und Pflege unter standardisierten Sicherheits- und Qualitätsvorgaben eingeübt wird.
Alternative Zugangswege und fachliche Spezialisierung
Ergänzend zum Regelzugang kommen je nach Vorqualifikation auch Wechsel aus verwandten Gesundheitsberufen oder Anerkennungs- und Anpassungswege nach individueller Prüfung in Betracht. Für die spätere Spezialisierung sind vor allem fachnahe Fortbildungen üblich, etwa zu OP-Hygiene, Instrumentenmanagement, Endoskopie, Lagerung, Notfallmanagement oder vertiefenden Themen einzelner chirurgischer Fachgebiete. Persönlich wichtig sind dabei eine sehr sorgfältige Arbeitsweise, Stressstabilität, kooperative Kommunikation im interdisziplinären Team und die Bereitschaft zu Schicht- und Bereitschaftsdiensten.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Chirurgisch-Technische Assistentin
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.350 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Chirurgisch-Technische Assistentin
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation nach dem geltenden Medizinalfachgesetz
Der Regelzugang in den Beruf der Chirurgisch-Technischen Assistentin (m/w/d) erfolgt über eine schulische, staatlich anerkannte Ausbildung an einer Berufsfachschule. Die qualifikation wird über eine Schul-/staatliche Abschlussprüfung an einer Fachschule für Operationstechnische Assistenz bzw. Chirurgisch-technische Assistenz erworben; die prüfende Stelle ist die Schule im Rahmen der staatlichen Prüfung. Als Rechtsgrundlage gilt das MTA-G. Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und verbindet Unterricht mit praktischen Einsätzen in operativen Bereichen.
Anforderungen im klinischen Arbeitsalltag
Typische Stationen während der Ausbildung liegen im OP-Umfeld, in der Aufbereitung von Instrumenten sowie in angrenzenden Funktionsbereichen, in denen Hygiene- und Sicherheitsstandards konsequent eingehalten werden müssen. Für den Einstieg sind ein sicherer Umgang mit Stresssituationen, Konzentrationsfähigkeit, Teamarbeit und eine klare Kommunikation mit OP-Pflege, Anästhesie und Ärzteteams prägend. Technisches Verständnis ist im Alltag hilfreich, weil Instrumente, Geräte und Dokumentationsabläufe routiniert beherrscht werden sollen.
Einflussfaktoren auf die finanzielle Einstufung
Die Ausbildung ist in der Praxis häufig vergütet, meist orientiert an Branchentarifverträgen. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise in einer Spanne von 2.800 € bis 3.380 € brutto/Monat, mit einem häufig genannten Wert um 3.090 € brutto/Monat. Abweichungen ergeben sich im Alltag vor allem durch Trägerstruktur (z. B. kommunal, freigemeinnützig, privat), Eingruppierung, Schichtsysteme und die tatsächliche Einbindung in Bereitschafts- oder Rufdienste.
Einarbeitung in operative Standardprozesse
In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg stehen meist standardisierte OP-Abläufe im Vordergrund: Instrumentieren, Springertätigkeiten, Materiallogistik und die lückenlose Dokumentation. Viele Teams arbeiten mit Einarbeitungskonzepten, weil Schnittstellen zu Sterilgutversorgung, Anästhesie und OP-Management eng sind und Fehlerfolgen unmittelbar sein können. Mit wachsender Routine werden Einsätze in spezifischen Fachdisziplinen wie Allgemein-, Unfall- oder Gefäßchirurgie wahrscheinlicher.
Perspektiven durch Übernahme von Verantwortung
Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über Spezialisierungen innerhalb des OP-Betriebs, etwa in besonders komplexen Eingriffsfeldern, im Qualitäts- und Hygienemanagement oder in der Koordination von OP-Abläufen. In größeren Häusern kommen perspektivisch Funktionen wie Praxisanleitung, Schichtleitung oder die Mitarbeit an Prozess- und Materialstandards hinzu. Solche Schritte sind in der Regel an Berufserfahrung, interne Bedarfslagen und zusätzliche Qualifizierungen gekoppelt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Chirurgisch-Technische Assistentin
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Operationstechnische Assistentin (OTA) (m/w/d)
Instrumentiert und assistiert im OP, bereitet Eingriffe vor und nach und sorgt für reibungslose Abläufe im Operationsbereich.
Reinigt, desinfiziert, prüft, packt und sterilisiert Instrumente und Medizinprodukte nach validierten Verfahren und Dokumentationsvorgaben.
Pflegefachkraft im OP-/Anästhesiebereich (m/w/d)
Übernimmt pflegerische Aufgaben rund um Operationen und Anästhesie, inklusive Überwachung, Assistenz und Ablaufkoordination im Funktionsbereich.
Medizinische Technologin für Radiologie (MTR) (m/w/d)
Führt bildgebende Untersuchungen in Radiologie/Nuklearmedizin/Strahlentherapie durch und arbeitet dabei eng mit Ärzteteams und Technik zusammen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Chirurgisch-Technische Assistentin (Einstieg)
Einsatz im OP-Team mit Instrumentieren, Springertätigkeit, Vor- und Nachbereitung sowie Mitwirkung an der Patientensicherheit nach Standards des Hauses.
Stufe 2:Chirurgisch-Technische Assistentin (nach Berufserfahrung, häufig nach Tarif eingruppiert)
Sicheres eigenständiges Instrumentieren in mehreren OP-Disziplinen, Übernahme von komplexeren Eingriffen und verlässliche Schnittstellenarbeit mit Anästhesie, ZSVA und Station.
Stufe 3:Erfahrene Chirurgisch-Technische Assistentin (Funktions- und Schlüsselrolle im OP)
Routiniert in anspruchsvollen Eingriffen, häufig als feste Ansprechpartnerin im Saal, mit Qualitäts- und Sicherheitsfokus sowie Mitwirkung bei Standards/Prozessen.
Stufe 4:Teamleitung OP / stellvertretende OP-Leitung (CTA-Fokus)
Koordination von Schicht- und Saalbesetzungen, Sicherstellung von Prozess- und Hygienestandards sowie fachliche Führung und Schnittstellensteuerung im OP-Bereich.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Spezialisierung Traumatologie/Orthopädie (Implantate & Instrumente)
Instrumentieren in Endoprothetik/Unfallchirurgie, Implantatlogistik, Sieb- und Implantatmanagement sowie Handling komplexer Instrumentensysteme.
Spezialisierung Herz-/Thoraxchirurgie
Arbeiten in hochkomplexen Eingriffen mit strengen Sicherheits- und Materialanforderungen, häufig mit Perfusion/Anästhesie eng verzahnt.
Spezialisierung Neurochirurgie
Mikrochirurgische OP-Setups, feines Instrumentarium, strikte Ablaufdisziplin und enger Fokus auf sterile Präzision.
Spezialisierung Ambulantes Operieren / Tagesklinik
Hoher Durchsatz, standardisierte Eingriffe, effiziente Raum- und Materialorganisation sowie Schnittstellenarbeit mit Aufbereitung und Sprechstunden.
Spezialisierung Hygiene & OP-Qualitätssicherung
Umsetzung und Monitoring von Hygienestandards, Mitwirkung bei Audits/Checklisten, Schnittstelle zu Hygieneabteilung und OP-Management.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.080 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Chirurgisch-Technische Assistentin
Der Berufsalltag im OP ist von hoher Verantwortung, festen Abläufen und enger Teamarbeit geprägt. Mit wachsender Routine in Instrumentieren, Assistenz bei Eingriffen sowie OP-Organisation steigen Aufgabenbreite und Einkommen typischerweise schrittweise an: zum Berufseinstieg liegen rund 3.090 € brutto/Monat im Durchschnitt nahe, nach einigen Jahren Berufserfahrung häufig um 4.080 € und als erfahrene Fachkraft etwa bei 4.600 €. Entwicklungsspielräume ergeben sich vor allem über Spezialisierungen, Funktionsbereiche und koordinierende Aufgaben. Digitalisierung wirkt vor allem über OP-Dokumentationssysteme, KIS, digitale Bildgebung und Navigationssysteme, deren sichere Anwendung zunehmend zum Standard gehört.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich anerkannte Ausbildung (Berufsfachschule); Schulische Abschlussprüfung / Staatliche Prüfung (Schule / Staatliche Prüfung; Rechtsgrundlage: MTA-G); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung im OP) | 3.090 € |
| 2. Jahr | Staatlich anerkannte Ausbildung (Berufsfachschule) abgeschlossen; Anwendung im OP-Alltag; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 3.260 € |
| 3. Jahr | Berufspraxis mit vertiefter OP-Routine; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.430 € |
| 4. Jahr | Berufspraxis; erweiterte Aufgaben in OP-Organisation und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.580 € |
| 5. Jahr | Berufserfahrung mit breiterem Einsatzspektrum (Fachdisziplinen, Instrumentensiebe); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.740 € |
| 6. Jahr | Mehrjährige Berufserfahrung; ggf. Spezialisierung im OP-Setting; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.910 € |
| 7. Jahr | Vertiefte Expertise, z. B. in minimalinvasiven/technikintensiven OP-Abläufen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.080 € |
| 8. Jahr | Erfahrene Mitarbeit in komplexeren Eingriffen; sichere digitale OP-Dokumentation (KIS/OP-Systeme); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.260 € |
| 9. Jahr | Erfahrene Fachkraft; häufig zusätzliche Funktionsaufgaben (z. B. Geräte-/Saalverantwortung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.430 € |
| 10. Jahr | Erfahrene Fachkraft; ggf. koordinierende Rolle (einrichtungsabhängig, nicht regelhaft); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (optional: Team-/Funktionskoordination) | 4.600 € |
Schulische Ausbildung: Staatlich anerkannte Ausbildung (Berufsfachschule); Schulische Abschlussprüfung / Staatliche Prüfung (Schule / Staatliche Prüfung; Rechtsgrundlage: MTA-G); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Ausbildung (Berufsfachschule) abgeschlossen; Anwendung im OP-Alltag; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis mit vertiefter OP-Routine; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; erweiterte Aufgaben in OP-Organisation und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Berufserfahrung mit breiterem Einsatzspektrum (Fachdisziplinen, Instrumentensiebe); fortschreitende Qualifizierung
Mehrjährige Berufserfahrung; ggf. Spezialisierung im OP-Setting; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Expertise, z. B. in minimalinvasiven/technikintensiven OP-Abläufen; fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Mitarbeit in komplexeren Eingriffen; sichere digitale OP-Dokumentation (KIS/OP-Systeme); fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft; häufig zusätzliche Funktionsaufgaben (z. B. Geräte-/Saalverantwortung); fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft; ggf. koordinierende Rolle (einrichtungsabhängig, nicht regelhaft); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD Pflege P7 Stufe 2-6 / Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das durchschnittliche Monatsbruttogehalt bei 3.090 €, mit einer Spanne von 2.800 € bis 3.380 €. Mit zunehmender Routine und sicherer OP-Assistenz steigen die Gehälter häufig über Stufenmodelle, Funktionszulagen oder erweiterte Verantwortungsbereiche.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 4.080 € brutto pro Monat erreicht, bei 3.760 € bis 4.390 €. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei 4.600 €, mit 4.070 € bis 5.140 €. Wer dauerhaft zusätzliche Aufgaben übernimmt, etwa Koordination oder Teamverantwortung, kommt im Mittel auf 5.170 € brutto monatlich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig über tarifliche Stufen oder interne Entwicklungsbänder aus und erhöhen die Eingruppierung im OP-Bereich.
- 2Zusatzqualifikationen wie etwa OP-Management-Fortbildungen, Praxisanleitung, Hygiene- und Sterilgut-Weiterbildungen oder spezielle Kursnachweise zur Instrumentenkunde können die Einsatzbreite und Vergütung erweitern.
- 3Tarifbindung (z. B. TVöD/Haustarif) sorgt oft für transparente Stufen, Zulagen und planbare Entwicklung, während außertarifliche Modelle stärker von Verhandlungsspielräumen abhängen.
- 4Die Größe und Versorgungsstufe der Einrichtung beeinflusst häufig Budget, Personalschlüssel und Zulagen, etwa in großen Kliniken mit hoher OP-Auslastung und Rufbereitschaft.
- 5Spezialisierungen in Bereichen wie Herz-, Neuro- oder Unfallchirurgie gehen teils mit anspruchsvolleren OP-Abläufen einher und können sich in Funktionszulagen oder höherer Eingruppierung zeigen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Chirurgisch-Technische Assistentinnen gilt in vielen Regionen als stabil, weil OP-Kapazitäten, elektive Eingriffe und Notfallversorgung dauerhaft Personal binden. Gleichzeitig führen Ausfallzeiten, Schichtsysteme und Spezialisierungen in Kliniken häufig zu einem kontinuierlichen Bedarf.
Veränderungen entstehen unter anderem durch Digitalisierung im OP-Management, stärker standardisierte Prozesse und dokumentationsintensivere Abläufe. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Teams wachsen, OP-Spektren erweitert werden oder neue OP-Einheiten, etwa ambulante Zentren, aufgebaut werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zum Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.243 € brutto/Monat, 1.300 € brutto/Monat, 1.350 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 3.090 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 4.080 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 4.600 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem TVöD Pflege P7 Stufe 2-6 / Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.090 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.600 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Chirurgisch-Technische Assistentin (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem TVöD Pflege P7 Stufe 2-6 / Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD Pflege P7 Stufe 2-6 / Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
