Data Scientist Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Data Scientist Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Data Scientist (m/w/d) Gehalt 2026Data Scientist (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
4.500 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
5.580 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
7.420 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TV-L E13 / IG Metall TV / TVöD E11-E13. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Data Scientist (m/w/d)
Data Scientists bereiten Daten aus verschiedenen Quellen auf, prüfen Qualität und entwickeln daraus Modelle für Prognosen, Klassifikationen oder Anomalie-Erkennung. Ein großer Teil des Alltags besteht aus Exploration, Feature Engineering, Experiment-Design und dem Übersetzen fachlicher Fragestellungen in messbare Zielgrößen. Ergebnisse werden in Reports, Dashboards oder Präsentationen dokumentiert und mit Fachbereichen abgestimmt.
Gearbeitet wird meist in Büroumgebungen oder hybriden Teams, häufig eng verzahnt mit Data Engineering, Produktmanagement und IT-Security. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Software- und Cloud-Anbietern, in der Industrie wie etwa Automotive oder Maschinenbau, im Handel, bei Finanzdienstleistern, in der Logistik sowie im Gesundheitswesen, jeweils dort, wo datengetriebene Entscheidungen operativ relevant sind.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Data Scientist (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
6.305 €
5.650 € – 7.537 €
München
6.250 €
5.600 € – 7.470 €
Düsseldorf
6.250 €
5.600 € – 7.470 €
Hamburg
6.138 €
5.500 € – 7.337 €
Köln
6.026 €
5.400 € – 7.204 €
Stuttgart
5.915 €
5.300 € – 7.070 €
Berlin
5.859 €
5.250 € – 7.004 €
Nürnberg
5.692 €
5.100 € – 6.803 €
Hannover
5.692 €
5.100 € – 6.803 €
Essen
5.636 €
5.050 € – 6.737 €
Deutschland (Durchschnitt)
5.580 €
5.000 € – 6.670 €
Dortmund
5.580 €
5.000 € – 6.670 €
Bremen
5.524 €
4.950 € – 6.603 €
Leipzig
5.134 €
4.600 € – 6.136 €
Dresden
5.134 €
4.600 € – 6.136 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 5.650 € | 6.305 € | 7.537 € | +13% |
München | 5.600 € | 6.250 € | 7.470 € | +12% |
Düsseldorf | 5.600 € | 6.250 € | 7.470 € | +12% |
Hamburg | 5.500 € | 6.138 € | 7.337 € | +10% |
Köln | 5.400 € | 6.026 € | 7.204 € | +8% |
Stuttgart | 5.300 € | 5.915 € | 7.070 € | +6% |
Berlin | 5.250 € | 5.859 € | 7.004 € | +5% |
Nürnberg | 5.100 € | 5.692 € | 6.803 € | +2% |
Hannover | 5.100 € | 5.692 € | 6.803 € | +2% |
Essen | 5.050 € | 5.636 € | 6.737 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 5.000 € | 5.580 € | 6.670 € | ±0% |
Dortmund | 5.000 € | 5.580 € | 6.670 € | ±0% |
Bremen | 4.950 € | 5.524 € | 6.603 € | -1% |
Leipzig | 4.600 € | 5.134 € | 6.136 € | -8% |
Dresden | 4.600 € | 5.134 € | 6.136 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main oder Stuttgart liegen Gehälter im Schnitt häufiger über dem Niveau kleinerer Standorte.
Gehaltstreiber sind typischerweise höhere Lebenshaltungskosten, eine größere Dichte an datenintensiven Arbeitgebern und ein stärkerer Wettbewerb um spezialisierte Fachkräfte, was sich in den Vergütungsstrukturen niederschlägt.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Datenwissenschaft
Der Zugang zur Tätigkeit als Data Scientist (m/w/d) ist in Deutschland meist über ein Hochschulstudium organisiert. Typisch ist ein Bachelorstudium mit anschließender Vertiefung im Master, häufig in Informatik, Statistik, Mathematik, Data Science oder verwandten quantitativen Studiengängen. Formale Zulassungsbedingungen ergeben sich aus den jeweiligen Hochschulordnungen und können je nach Studiengang Vorkenntnisse in Analysis, Linearer Algebra oder Programmierung voraussetzen.
Methodenkompetenz im akademischen Fokus
Inhaltlich steht im Studium die Kombination aus Methodenkompetenz und Anwendungspraxis im Vordergrund: statistische Modellierung, Machine Learning, Datenbanken, Programmierung (oft Python oder R), Datenaufbereitung sowie Grundlagen der Softwareentwicklung. In der Regel kommen Projektarbeiten, Labore und Praxisphasen hinzu, in denen datengetriebene Fragestellungen entlang realer Datensätze bearbeitet werden. Für den fachlichen Kontext Dienstleistungen sind zusätzlich Themen wie datenbasierte Prozess- und Entscheidungsunterstützung, Reporting-Logiken und der Umgang mit heterogenen Kundendaten in verschiedenen Geschäftsdomänen verbreitet.
Praxiserfahrung entlang der Datenpipeline
Der Berufseinstieg erfolgt häufig über Junior-Rollen, Traineeprogramme oder den Übergang aus Werkstudierendentätigkeiten und Abschlussarbeiten. Wichtig ist dabei meist weniger ein einzelnes Tool, sondern nachvollziehbare experience entlang einer Datenpipeline: Datenerhebung, Datenqualität, Feature Engineering, Modellwahl, Validierung und Übergabe in produktive Umgebungen. Je nach Arbeitgeber gehören auch Datenschutz- und Compliance-Anforderungen zum Erwartungsrahmen, insbesondere bei personenbezogenen Daten.
Zertifizierungen für den Quereinstieg
Alternative Zugangswege sind möglich, bleiben aber ergänzend: Quereinstiege aus angrenzenden Studienrichtungen oder aus der Praxis gelingen eher, wenn belastbare Projektergebnisse und ein methodisch sauberes Portfolio vorliegen. Fachlich einschlägige Weiterbildungen sind beispielsweise Zertifizierungen in Cloud-Umgebungen (AWS, Azure, Google Cloud), Spezialisierungen in MLOps, Data Engineering oder BI-Analytics sowie anerkannte Kurse zu Machine Learning und Statistik. Persönlich gefragt sind analytisches Denken, saubere Dokumentation, kommunikative Abstimmung mit Fachbereichen und eine gewisse Frustrationstoleranz, wenn Datenlage und Modelle nicht sofort zu stabilen Ergebnissen führen.
Hochschulstudium
Bachelor / MasterAkademisch
Für die Tätigkeit als Data Scientist ist ein Studium (Informatik, Mathematik, Physik, Statistik) erforderlich.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Data Scientist
Hinweis: Studierende erhalten keine Ausbildungsvergütung, können aber BAföG, Stipendien oder Werkstudententätigkeiten nutzen.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation über quantitative Studiengänge
Der Zugang zum Beruf Data Scientist (m/w/d) erfolgt in der Praxis typischerweise über ein Hochschulstudium; als formale Qualifikation ist hier ein Bachelor vorgesehen. Häufig sind Studiengänge aus Informatik, Statistik, Mathematik oder verwandten Bereichen naheliegend, weil sie die methodische Grundlage für Datenanalyse und Modellierung legen. Der Übergang in den Beruf läuft oft über erste Projektarbeiten, Werkstudierendentätigkeiten oder Abschlussarbeiten mit Datenbezug, wodurch ein belastbares Portfolio an Analysen oder Modellen entsteht.
Erste Schritte in der Modellierung
Zum Einstieg gehören meist Aufgaben rund um Datenaufbereitung, explorative Analysen, Feature Engineering und erste Prognose- oder Klassifikationsmodelle, oft in enger Abstimmung mit Fachbereichen. Für das Einstiegsgehalt werden im Durchschnitt 4.500 € brutto/Monat angesetzt; je nach Umfeld liegt die Spanne bei 4.000 € bis 5.000 € brutto/Monat. Neben der fachlichen Umsetzung spielt die verständliche Aufbereitung von Ergebnissen eine große Rolle, etwa in Form von Dashboards, Reports oder kurzen Entscheidungsvorlagen.
Entwicklung zur eigenständigen Projektverantwortung
Typische Einstiegspositionen sind Junior Data Scientist, Data Analyst mit Schwerpunkt Modellierung oder Machine-Learning-Engineer-nahe Rollen mit stärkerem Implementierungsfokus. In den ersten Berufsjahren verschiebt sich die Arbeit häufig von eher betreuten Analysen hin zu eigenständig verantworteten Use Cases, inklusive Validierung, Monitoring und der Einbettung von Modellen in produktive Prozesse. Je nach Unternehmen werden dabei Themen wie MLOps, Datenqualität oder Datenschutz enger mitgedacht, ohne dass jede Rolle alle Bereiche gleichermaßen abdeckt.
Sicherheit in Programmiersprachen
Als Voraussetzungen gelten solide Statistikkenntnisse, Sicherheit in mindestens einer Programmiersprache (oft Python oder R) sowie ein gutes Verständnis von Datenbanken und Abfragesprachen wie SQL. Wichtig sind außerdem ein strukturierter Umgang mit Unsicherheit in Daten, saubere Dokumentation und die Fähigkeit, Annahmen transparent zu machen. Soft Skills zeigen sich vor allem in Abstimmungssituationen: Anforderungen präzisieren, Ergebnisse einordnen und Grenzen von Modellen nachvollziehbar kommunizieren.
Integration in crossfunktionale Teams
Für erste Schritte im Berufsalltag sind typische Stationen die Einarbeitung in vorhandene Datenlandschaften, die Nutzung interner Modellbibliotheken und das Arbeiten in cross-funktionalen Teams mit Product, IT und Fachseite. Häufig werden zu Beginn Teilaufgaben in größeren Projekten übernommen, etwa das Evaluieren von Modellen, das Aufsetzen von Baselines oder das Testen von Datenpipelines. Mit wachsender Erfahrung erweitern sich Verantwortungsbereiche Richtung End-to-End-Ownership, fachlicher Spezialisierung oder technischer Vertiefung in produktionsnahen Umgebungen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Data Scientist
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Data Analyst (m/w/d)
Analysiert Geschäftsdaten, erstellt Dashboards und Reports und leitet daraus Handlungssignale für Fachbereiche ab.
Machine Learning Engineer (m/w/d)
Industrialisiert ML-Modelle, baut Inferenz-Services und Pipelines und verantwortet Betrieb, Skalierung und Monitoring.
Product Manager (Data/AI) (m/w/d)
Steuert daten- oder KI-getriebene Produkte von Zielbild und Anforderungen bis zur Umsetzung und Erfolgsmessung.
Biostatistiker (m/w/d)
Plant und analysiert statistische Auswertungen in klinischen oder pharmazeutischen Kontexten und unterstützt Studienmethodik und Reporting.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Junior Data Scientist
Unterstützt bei Datenaufbereitung, Feature Engineering und dem Aufbau erster Modellierungsstrecken; arbeitet typischerweise eng mit Analytics- und Engineering-Teams zusammen.
Stufe 2:Data Scientist
Übernimmt eigenständige Analysen und Modellierungen, verantwortet reproduzierbare Pipelines und übersetzt fachliche Fragestellungen in messbare Modellziele.
Stufe 3:Senior Data Scientist
Treibt komplexe Use Cases, setzt methodische Standards und übernimmt fachliche Führung in Projekten, z. B. bei Modellrisiken, Monitoring und Skalierung.
Stufe 4:Lead Data Scientist / Team Lead Data Science
Koordiniert Roadmap, Priorisierung und Qualitätssicherung, verantwortet teamübergreifende Schnittstellen und baut tragfähige Prozesse für Entwicklung und Betrieb von Modellen auf.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
NLP / Large-Scale Text Analytics
Informationsgewinnung aus Textdaten, Klassifikation/Extraktion, Vektorsuche sowie Evaluation und Monitoring von Sprachmodellen im Anwendungskontext.
Time Series & Forecasting
Prognosen für Nachfrage, Risiko oder Auslastung inklusive Feature Engineering, Backtesting und robusten Forecast-Prozessen.
Causal Inference & Experimentation
Wirkungsanalysen, A/B-Testing, Quasi-Experimente und kausale Modelle zur belastbaren Messung von Maßnahmen.
MLOps & Model Governance
End-to-end-Produktivsetzung von Modellen inklusive CI/CD, Registry, Drift-Überwachung, Compliance-Anforderungen und Auditierbarkeit.
Deep Learning (Computer Vision)
Bild- und Videodaten, Detektion/Segmentierung, Robustheit und effiziente Trainings- und Inferenzverfahren.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 5.580 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Data Scientist
In datengetriebenen Teams steigt das Einkommen meist mit wachsender Modell- und Produktverantwortung sowie sicherer Umsetzung in skalierbaren Umgebungen. Nach dem Hochschulstudium und dem Berufseinstieg verlagert sich der Schwerpunkt häufig von Analyse und Prototyping hin zu stabilen Pipelines, Monitoring und enger Abstimmung mit IT, Fachbereichen und Compliance. Zusätzliche Wirkung entsteht über Spezialisierungen, etwa in Natural Language Processing oder Forecasting, und über Cloud- und Big-Data-Stacks. Der KI-Einfluss ist hoch, während das Automatisierungsrisiko als niedrig gilt.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Junior Data Scientist | 4.500 € |
| 2. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Junior Data Scientist (Einarbeitung abgeschlossen) | 4.680 € |
| 3. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Data Scientist (erste Projektverantwortung) | 4.860 € |
| 4. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Data Scientist (Festigung im Produkt-/Projektkontext) | 5.040 € |
| 5. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Data Scientist (berufliche Festigung) | 5.220 € |
| 6. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung, z. B. ML in Produktion) | 5.580 € |
| 7. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (End-to-End-Verantwortung, Datenpipelines) | 6.160 € |
| 8. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Senior Data Scientist (Model Governance, Stakeholder-Steuerung) | 6.740 € |
| 9. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Senior Data Scientist (fachliche Steuerung, Coaching im Team) | 7.080 € |
| 10. Jahr | Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle: fachliche Leitung / Projektleitung (nicht regelhaft) | 7.420 € |
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Hochschulstudium); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TV-L E13 / IG Metall TV / TVöD E11-E13. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das Gehalt typischerweise bei 4.500 € brutto im Monat, wobei je nach Rolle und Unternehmensstruktur auch ein Rahmen von 4.000 € bis 5.000 € vorkommt. In dieser Phase steigen Gehälter meist über Einstufungen, Projektverantwortung und die Übernahme produktionsnaher Aufgaben.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 5.580 € brutto im Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt der typische Wert bei 7.420 € brutto im Monat; Sprünge entstehen dann häufiger durch Senior-Titel, Ownership für Modelllandschaften oder den Wechsel in Plattform- und Produktverantwortung.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und nachweisbare Projekterfolge wirken stark, besonders wenn Modelle produktiv betrieben werden und messbare Effekte wie Kostenreduktion oder Umsatzsteigerung dokumentiert sind.
- 2Zusatzqualifikationen wie AWS Certified Machine Learning, Google Professional Data Engineer, Databricks-Zertifikate oder TensorFlow Developer Certificate erhöhen häufig die Eingruppierung in anspruchsvollere Rollen.
- 3Spezialisierungen, etwa in NLP, Computer Vision, Recommendation Systems oder MLOps (Monitoring, Deployment, CI/CD für Modelle), werden in vielen Unternehmen höher vergütet als Generalistenprofile.
- 4Tarifbindung und klare Karrierestufen in größeren Organisationen führen oft zu transparenteren Gehaltsbändern und planbareren Sprüngen als in nicht-tarifgebundenen Strukturen.
- 5Unternehmensgröße und Budgetverantwortung spielen mit hinein: In Konzernen sind Gehaltsbänder häufig breiter, während Start-ups eher über Equity-Modelle statt über Grundgehalt differenzieren.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Data Scientists bleibt in vielen Bereichen stabil bis steigend, weil datenbasierte Steuerung in Produkten, Prozessen und Risikoentscheidungen weiter ausgebaut wird. Gleichzeitig verändern sich Aufgaben durch stärkere Automatisierung, standardisierte ML-Plattformen und den Ausbau von MLOps, wodurch produktionsreife Umsetzung stärker zählt als reine Modellentwicklung.
Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Teams entlang klarer Use-Cases aufgebaut sind und die Zusammenarbeit mit Data Engineering und Fachbereichen strukturiert abläuft. Zunehmend wichtig werden nachvollziehbare Modelle, Monitoring und saubere Dokumentation für den Betrieb.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Mit welchem Einstiegsgehalt kann man als Data Scientist (m/w/d) nach dem Studium rechnen?
Absolventen steigen typischerweise mit etwa 4.500 € brutto/Monat ein. Die Vergütung hängt dabei stark von Trägerschaft, Klinikgröße und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Data Scientist (m/w/d) im Laufe der Karriere?
Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 4.500 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 7.420 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.
In welchen Branchen arbeitet man als Data Scientist (m/w/d) und wie unterscheidet sich die Vergütung?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Automobilbranche, Maschinenbau, Energiewirtschaft, Industrie, IT oder E-Commerce. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was verdient ein erfahrener Data Scientist (m/w/d)?
Mit 6–10 Jahren Berufserfahrung liegen die Gehälter bei etwa 7.420 € brutto/Monat. In Führungspositionen und Spezialistenrollen sind Gehälter bis 9.170 € brutto/Monat möglich.
Welche Qualifikationen erhöhen das Gehalt als Data Scientist (m/w/d)?
Neben der Berufserfahrung beeinflussen vor allem Zusatzqualifikationen, Spezialisierungen und Führungskompetenzen die Vergütung. Besonders honoriert werden relevante Zertifizierungen und tiefe Branchenkenntnisse.
Wie ist die aktuelle Arbeitsmarktsituation für den Beruf Data Scientist (m/w/d)?
Die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich ist derzeit hoch. Die Vergütung orientiert sich am Marktdurchschnitt der jeweiligen Region und Branche.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TV-L E13 / IG Metall TV / TVöD E11-E13), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
