Duales Studium Agrarmanagement Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Agrarmanagement Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.050 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.360 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.860 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d)
Im Betriebsalltag ist meist vom Dualen Studium Agrarmanagement (m/w/d) die Rede, formal wird der Beruf als Agrarmanager (Duales Studium) (m/w/d) geführt. Der Arbeitsalltag verbindet betriebswirtschaftliche Auswertung mit praxisnaher Planung, etwa bei Anbauentscheidungen, Futter- und Lagerkonzepten oder der Organisation von Arbeitsabläufen und Maschinenketten.
Gearbeitet wird je nach Schwerpunkt im Büro, auf dem Betriebsgelände und regelmäßig direkt im Feld- oder Stallumfeld. Beschäftigung findet sich unter anderem in landwirtschaftlichen Betrieben, bei Agrarhandels- und Vermarktungsunternehmen, in Genossenschaften, bei Dienstleistern rund um Pflanzenbau und Tierhaltung sowie in Unternehmen wie etwa der Landtechnik oder der Saatgut- und Düngemittelwirtschaft.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.965 €
3.800 € – 4.154 €
Frankfurt am Main
3.864 €
3.703 € – 4.048 €
Düsseldorf
3.830 €
3.671 € – 4.013 €
Stuttgart
3.763 €
3.606 € – 3.942 €
Hamburg
3.763 €
3.606 € – 3.942 €
Köln
3.696 €
3.542 € – 3.872 €
Berlin
3.528 €
3.381 € – 3.696 €
Nürnberg
3.427 €
3.284 € – 3.590 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.360 €
3.220 € – 3.520 €
Hannover
3.192 €
3.059 € – 3.344 €
Essen
3.158 €
3.027 € – 3.309 €
Dortmund
3.125 €
2.995 € – 3.274 €
Bremen
3.091 €
2.962 € – 3.238 €
Leipzig
2.856 €
2.737 € – 2.992 €
Dresden
2.856 €
2.737 € – 2.992 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.800 € | 3.965 € | 4.154 € | +18% |
Frankfurt am Main | 3.703 € | 3.864 € | 4.048 € | +15% |
Düsseldorf | 3.671 € | 3.830 € | 4.013 € | +14% |
Stuttgart | 3.606 € | 3.763 € | 3.942 € | +12% |
Hamburg | 3.606 € | 3.763 € | 3.942 € | +12% |
Köln | 3.542 € | 3.696 € | 3.872 € | +10% |
Berlin | 3.381 € | 3.528 € | 3.696 € | +5% |
Nürnberg | 3.284 € | 3.427 € | 3.590 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.220 € | 3.360 € | 3.520 € | ±0% |
Hannover | 3.059 € | 3.192 € | 3.344 € | -5% |
Essen | 3.027 € | 3.158 € | 3.309 € | -6% |
Dortmund | 2.995 € | 3.125 € | 3.274 € | -7% |
Bremen | 2.962 € | 3.091 € | 3.238 € | -8% |
Leipzig | 2.737 € | 2.856 € | 2.992 € | -15% |
Dresden | 2.737 € | 2.856 € | 2.992 € | -15% |
Regionale Einschätzung
In der Regel liegen die Gehälter in wirtschaftsstarken süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Ballungsräumen oft höher als in strukturschwächeren Regionen, etwa in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt.
Unterschiede ergeben sich vor allem aus regionaler Wirtschaftskraft, betrieblicher Wertschöpfung und den Lebenshaltungskosten, die sich auf Lohnniveaus und Gehaltsbänder auswirken.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination von Theorie und Praxis
Der typische Zugang in Deutschland führt über ein Duales Studium im Bereich Agrarmanagement, das akademische Lehre mit betrieblicher Praxis verzahnt. Dual Studierende schließen dafür in der Regel einen Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen und werden parallel an einer Hochschule oder Berufsakademie immatrikuliert. Je nach Modell sind Praxisphasen im Betrieb und Theoriephasen an der Bildungseinrichtung eng getaktet oder blockweise organisiert, was eine kontinuierliche Abstimmung zwischen Lernort und Betrieb voraussetzt.
Voraussetzungen für die Hochschulzulassung
Formale Grundlage ist üblicherweise eine Hochschulzugangsberechtigung (zum Beispiel Abitur oder Fachhochschulreife); teils können auch berufliche Qualifikationen den Zugang eröffnen, wenn landesrechtliche Regelungen dies vorsehen. Der Bewerbungsprozess ist häufig zweigeteilt: Zunächst erfolgt die Auswahl durch das Partnerunternehmen, danach die Zulassung an der Hochschule. In der Praxis spielen neben schulischen Leistungen oft auch Passung zu betrieblichen Einsatzfeldern, Mobilität und die Bereitschaft zu saisonalen Arbeitsspitzen eine Rolle.
Inhalte und angestrebter Abschluss
Inhaltlich verbindet das duale Studium betriebswirtschaftliche und agrarfachliche Module mit anwendungsnahen Aufgaben im Unternehmen. Typische Praxisfelder liegen entlang von Wertschöpfungsketten in der Landwirtschaft und im vor- und nachgelagerten Bereich, etwa in Beratung, Betriebsorganisation, Qualitäts- und Prozessmanagement oder im Schnittstellenmanagement zwischen Produktion, Dienstleistung und Vermarktung. Ziel ist ein Bachelorabschluss, der die Grundlage für Tätigkeiten im Agrarmanagement schafft.
Alternative Wege in die Branche
Ergänzend kommen alternative Wege vor, etwa ein einschlägiges agrarwissenschaftliches Hochschulstudium ohne duale Struktur mit anschließendem Berufseinstieg oder der Übergang aus einer landwirtschaftlichen Berufsausbildung mit späterer akademischer Qualifizierung. In solchen Konstellationen ersetzt Praxis meist nicht die systematische Verzahnung des dualen Modells, kann aber fachlich anschlussfähige Einstiege ermöglichen.
Anforderungen an die Belastbarkeit
Persönlich gefragt sind Belastbarkeit und Organisationsvermögen, weil parallel betriebliche Anforderungen, Prüfungsleistungen und wechselnde Einsatzorte zusammenkommen. Kommunikationsfähigkeit ist wichtig, da Abstimmungen häufig mit Betriebsleitung, Beratung, Lieferanten und weiteren Dienstleistungspartnern stattfinden. Ebenso zählt analytisches Denken, um Daten, Prozesse und betriebliche Kennzahlen in praxistaugliche Entscheidungen zu überführen.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Agrarmanagement wird in der Regel ein Duales Hochschulstudium (Bachelor) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Agrarmanagement
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Organisation des Studienstarts
Der Einstieg ins Duale Studium Agrarmanagement (m/w/d) beginnt meist zweigleisig: Parallel zur Bewerbung an einer Hochschule wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen gesucht und abgeschlossen. In der Praxis laufen Auswahlgespräche und formale Hochschulzulassung nicht immer synchron, weshalb Fristen, Vertragsstart und Immatrikulation organisatorisch zusammengeführt werden müssen. Typisch ist, dass Betriebe aus Landwirtschaft, Agrarhandel, Lebensmittelwirtschaft oder agrarnahem Dienstleistungsumfeld die Praxisanteile abdecken.
Struktur der Ausbildungsphasen
Im Ablauf wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab, häufig in festen Blöcken. An der Hochschule stehen Inhalte wie Betriebswirtschaft, Agrartechnik, Pflanzenbau, Tierhaltung, Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement sowie Daten- und Prozessgrundlagen im Fokus; im Unternehmen geht es um Anwendung, Dokumentation und Mitwirkung in laufenden Betriebs- oder Projektabläufen. Die Studiendauer liegt in der Regel bei einem Bachelorabschluss; je nach Modell kann ergänzend ein IHK-Abschluss vorgesehen sein. Das duale Studium ist vergütet, oft orientiert an tariflichen Regelungen, und in manchen Konstellationen werden Studiengebühren ganz oder teilweise vom Partnerunternehmen übernommen.
Erforderliche Kompetenzen im Betrieb
Vorausgesetzt wird üblicherweise die (Fach-)Hochschulreife, daneben zählen mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, betriebswirtschaftliches Interesse und ein belastbares Verständnis für saisonale und witterungsabhängige Abläufe. In den Praxisphasen werden Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und sorgfältige Arbeitsweise schnell sichtbar, etwa beim Abstimmen mit Lieferanten, beim Erfassen von Kennzahlen oder bei der Umsetzung von Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen. Digitale Affinität spielt häufig eine Rolle, weil Planung, Auswertung und Berichtswesen in vielen Betrieben softwaregestützt erfolgen.
Erste Karriereschritte nach Studienabschluss
Nach dem Abschluss führen erste Schritte häufig in Funktionen wie Junior-Agrarmanager, Trainee im Agrarhandel, Assistenz im Betriebs- oder Produktionsmanagement, Qualitätsmanagement oder in die Beratung an der Schnittstelle von Betrieb und Vermarktung. Das Einstiegsgehalt liegt typischerweise zwischen 2.900 € und 3.220 € brutto pro Monat, mit einem Durchschnittswert von 3.050 €. Die konkrete Einordnung hängt oft von Branche, Tarifbindung, Verantwortung in der Praxisphase und regionalen Strukturen ab.
Entwicklung der beruflichen Verantwortung
In den ersten Berufsjahren verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von operativer Mitarbeit hin zu Koordination und Ergebnisverantwortung, etwa in Einkauf, Produktionsplanung, Controlling-nahen Aufgaben oder im Projektmanagement. Weil Gehälter in agrarnahen Bereichen oft nach Branchentarifverträgen gruppiert werden, können Einstufung und Entwicklung an Funktionen, Erfahrungsstufen und Unternehmensgröße gekoppelt sein. Insgesamt bleibt das Tätigkeitsfeld stark von betrieblichen Zyklen geprägt, sodass Arbeitszeiten und Arbeitsdichte je nach Saison und Einsatzbereich variieren können.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Agrarmanagement
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Landwirtschaftsberater/in
Berät landwirtschaftliche Betriebe zu Produktion, Wirtschaftlichkeit, Förderthemen und betrieblichen Entwicklungsentscheidungen.
Qualitätsmanager/in (Lebensmittel/Agrar)
Plant, überwacht und verbessert Qualitäts- und Auditsysteme entlang der Lieferkette unter Einhaltung von Standards und Dokumentationspflichten.
Einkäufer/in (Agrarrohstoffe)
Beschafft Agrarrohstoffe, verhandelt Konditionen und steuert Lieferbeziehungen unter Berücksichtigung von Qualität, Verfügbarkeit und Preisrisiken.
Vertriebsmitarbeiter/in (Agrar)
Betreut landwirtschaftliche Kunden, verkauft Betriebsmittel oder Technik und koordiniert Beratung, Angebote und regionale Vertriebsaktivitäten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Agrarmanager/in (Junior) (m/w/d)
Einstieg in die operative Betriebs- und Produktionsplanung, erste Verantwortung für Teilprozesse wie Flächenbewirtschaftung, Dokumentation und Kennzahlen.
Stufe 2:Agrarmanager/in (m/w/d)
Eigenständige Steuerung von Betriebsabläufen, Budget- und Ressourcenplanung sowie Abstimmung mit Dienstleistern, Handel und internen Schnittstellen.
Stufe 3:Senior Agrarmanager/in (m/w/d)
Verantwortung für größere Betriebsbereiche oder mehrere Standorte, Optimierung von Erträgen, Qualität, Compliance und Investitionsentscheidungen im Tagesgeschäft.
Stufe 4:Teamleitung Agrarmanagement / Betriebsleitung (m/w/d)
Führung von Mitarbeitenden, Ziel- und Einsatzplanung, Ergebnisverantwortung sowie Verhandlung mit Lieferanten, Abnehmern und ggf. Behörden.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Produktionscontrolling & Betriebswirtschaft
Kostenrechnung, Deckungsbeiträge, Investitionsplanung und KPI-basierte Steuerung von Betriebsteilen.
Nachhaltigkeitsmanagement & Zertifizierungen
Umsetzung von Standards, Auditvorbereitung, Dokumentation sowie Maßnahmen zu Klima-, Boden- und Ressourcenschutz.
Pflanzenbau- & Versuchswesen
Sorten- und Anbauplanung, Monitoring, Feldversuche, Ertrags- und Qualitätsoptimierung.
Tierhaltungsmanagement
Leistungs- und Gesundheitskennzahlen, Fütterungs- und Stallmanagement sowie Prozess- und Hygienesteuerung.
Supply-Chain- & Warenstrommanagement (Agrar)
Planung von Ernte-/Lieferketten, Lagerlogistik, Vertrags- und Schnittstellenmanagement zwischen Betrieb, Handel und Verarbeitung.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.360 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Agrarmanagement
Mit dem Abschluss im dualen Studium Agrarmanagement steigt das Einkommen typischerweise zügig, weil Betriebe früh praxisrelevige Verantwortung übertragen und Schnittstellenwissen gefragt ist. Nach der Einarbeitung folgen häufig Aufgaben in Betriebsorganisation, Produktion, Qualitätssicherung oder Vermarktung, später stärker daten- und prozessgetrieben. Mit wachsender Erfahrung entstehen Spezialisierungen, etwa im Pflanzenbau, in der Tierhaltung oder im Controlling landwirtschaftlicher Betriebe. Digitale Anwendungen wie Precision-Farming-Software, ERP-Systeme, GPS-gestützte Technik und KI-basierte Ertragsprognosen prägen die Arbeit und erhöhen den Bedarf an Datenanalysekompetenz.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Studienvertrag im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.050 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; erste vertiefte Praxiserfahrung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Aufgaben) | 3.160 € |
| 3. Jahr | Praxisaufbau im Partnerunternehmen, Routine in Abläufen und Kennzahlen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.260 € |
| 4. Jahr | Praxisaufbau, stärkere Einbindung in Planung und Steuerung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.310 € |
| 5. Jahr | Praxisaufbau, sicherer Umgang mit ERP-Systemen und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.360 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung (z. B. Pflanzenbau/Tierhaltung/Controlling), datenbasierte Entscheidungen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.460 € |
| 7. Jahr | Spezialisierung, Precision Farming Software und Auswertungen (z. B. Ertrag, Input, Qualität); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.600 € |
| 8. Jahr | Spezialisierung, Koordination von saisonalen Prozessen und Dienstleistern; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.730 € |
| 9. Jahr | Erfahrene Fachkraft, breites Verantwortungsprofil; Projektarbeit (z. B. Digitalisierung, Prozessoptimierung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.860 € |
| 10. Jahr | Erfahrene Fachkraft; optional mit koordinierenden Aufgaben in größeren Betrieben/Projekten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (optional Koordination) | 4.000 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Studienvertrag im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; erste vertiefte Praxiserfahrung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Praxisaufbau im Partnerunternehmen, Routine in Abläufen und Kennzahlen; fortschreitende Qualifizierung
Praxisaufbau, stärkere Einbindung in Planung und Steuerung; fortschreitende Qualifizierung
Praxisaufbau, sicherer Umgang mit ERP-Systemen und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung (z. B. Pflanzenbau/Tierhaltung/Controlling), datenbasierte Entscheidungen; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung, Precision Farming Software und Auswertungen (z. B. Ertrag, Input, Qualität); fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung, Koordination von saisonalen Prozessen und Dienstleistern; fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft, breites Verantwortungsprofil; Projektarbeit (z. B. Digitalisierung, Prozessoptimierung); fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft; optional mit koordinierenden Aufgaben in größeren Betrieben/Projekten; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt das Bruttogehalt häufig bei rund 3.050 € im Monat und bewegt sich je nach Stelle in einer Spanne von 2.900 € bis 3.220 €. Mit zunehmender Routine, eigenständiger Budget- und Saisonplanung sowie ersten Koordinationsaufgaben steigt das Niveau nach einigen Jahren deutlich.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind rund 3.360 € brutto monatlich typisch, bei erfahrenen Fachkräften etwa 3.860 €. Größere Schritte ergeben sich meist, wenn Aufgaben in Richtung Bereichsverantwortung oder Führung übergehen; dann sind in Positionen mit erweiterter Verantwortung häufig um 5.500 € brutto im Monat erreichbar.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und wachsende Verantwortung, etwa für Betriebskennzahlen, Saisonplanung oder Teamkoordination, erhöhen die Eingruppierung und machen Gehaltssprünge bei Rollenwechseln wahrscheinlicher.
- 2Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung, Sachkundenachweis Pflanzenschutz oder Zertifikate in Farm-Management-Software und GIS-Anwendungen zahlen sich besonders bei datengetriebenen Aufgaben aus.
- 3Tarifbindung und Betriebsstruktur: In tarifnahen Unternehmen oder Genossenschaften sind Stufen oft klarer, während außerhalb davon Verhandlungsspielräume und variable Bestandteile stärker streuen.
- 4Spezialisierung, zum Beispiel auf Precision Farming, Qualitätsmanagement in der Lebensmittelkette oder Controlling für Agrarbetriebe, führt häufiger zu Funktionen mit höherer Wertschöpfungsnähe.
- 5Unternehmensgröße und Komplexität, etwa bei größeren Unternehmensgruppen, Verarbeitern oder Handelsunternehmen, bringt meist breitere Aufgabenpakete und entsprechend höhere Gehaltsrahmen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt stabil, weil Betriebe und vor- bzw. nachgelagerte Bereiche kontinuierlich Management- und Schnittstellenkompetenz zwischen Produktion und Wirtschaftlichkeit benötigen. Einstiegschancen entstehen besonders dort, wo Betriebe Prozesse professionalisieren und Aufgaben stärker datenbasiert steuern.
Veränderungsdruck kommt vor allem durch Digitalisierung, Automatisierung und präzisere Dokumentationsanforderungen, etwa bei Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeitskennzahlen. Dadurch gewinnen Kompetenzen in Datenanalyse, Prozesssteuerung und vernetzter Betriebsplanung an Bedeutung.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 225.025.002.750.300 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.050 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.050 € brutto/Monat bis hin zu 3.860 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.050 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Agrarhandel, Raiffeisen-Genossenschaften, Landwirtschaftliche Märkte, Landwirtschaft, Milchviehhaltung oder Pflanzenbau. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Agrarmanagement (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.050 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.860 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
