Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.210 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.880 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.900 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD (Öffentlicher Dienst) / Kirchliche Träger / Private Unternehmen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d)
Im dualen Studium Angewandte Pflegewissenschaft verbindet sich die direkte Versorgung mit wissenschaftsnahen Aufgaben im Pflegealltag. Typisch sind die strukturierte Einschätzung von Pflegebedarfen, das Mitwirken an Pflegeprozessplanung, die Evaluation von Maßnahmen und die Mitarbeit an Qualitäts- und Dokumentationsstandards, oft im Austausch mit ärztlichen und therapeutischen Berufsgruppen.
Gearbeitet wird vor allem in klinischen Stationen, Funktionsbereichen und teils in ambulanten Strukturen, ergänzt durch Einsatzorte mit Beratungs- oder Koordinationsanteil. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten oder bei Trägern, die Versorgungskonzepte und Qualitätsmanagement in der Pflege umsetzen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.346 €
4.166 € – 5.376 €
Düsseldorf
4.346 €
4.166 € – 5.376 €
Hamburg
4.268 €
4.092 € – 5.280 €
Frankfurt am Main
4.190 €
4.018 € – 5.184 €
Köln
4.190 €
4.018 € – 5.184 €
Stuttgart
4.113 €
3.943 € – 5.088 €
Nürnberg
3.919 €
3.757 € – 4.848 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.880 €
3.720 € – 4.800 €
Hannover
3.802 €
3.646 € – 4.704 €
Essen
3.764 €
3.608 € – 4.656 €
Dortmund
3.725 €
3.571 € – 4.608 €
Berlin
3.686 €
3.534 € – 4.560 €
Bremen
3.686 €
3.534 € – 4.560 €
Leipzig
3.414 €
3.274 € – 4.224 €
Dresden
3.414 €
3.274 € – 4.224 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.166 € | 4.346 € | 5.376 € | +12% |
Düsseldorf | 4.166 € | 4.346 € | 5.376 € | +12% |
Hamburg | 4.092 € | 4.268 € | 5.280 € | +10% |
Frankfurt am Main | 4.018 € | 4.190 € | 5.184 € | +8% |
Köln | 4.018 € | 4.190 € | 5.184 € | +8% |
Stuttgart | 3.943 € | 4.113 € | 5.088 € | +6% |
Nürnberg | 3.757 € | 3.919 € | 4.848 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.720 € | 3.880 € | 4.800 € | ±0% |
Hannover | 3.646 € | 3.802 € | 4.704 € | -2% |
Essen | 3.608 € | 3.764 € | 4.656 € | -3% |
Dortmund | 3.571 € | 3.725 € | 4.608 € | -4% |
Berlin | 3.534 € | 3.686 € | 4.560 € | -5% |
Bremen | 3.534 € | 3.686 € | 4.560 € | -5% |
Leipzig | 3.274 € | 3.414 € | 4.224 € | -12% |
Dresden | 3.274 € | 3.414 € | 4.224 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Ländern wie Bayern, Baden‑Württemberg oder Hessen liegen die Vergütungen im Schnitt eher höher, während sie in Teilen Ostdeutschlands öfter niedriger ausfallen.
Ein Gehaltstreiber sind unterschiedliche Lebenshaltungskosten und die Finanzkraft von Trägern und Einrichtungen, die sich auf Budgetspielräume und Tarifniveaus auswirken können.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination von Theorie und Praxis
Der Regelzugang in die Angewandte Pflegewissenschaft erfolgt über ein Duales Studium, das Hochschulstudium und praktische Einsätze im Gesundheitswesen eng verzahnt. Typisch ist ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen (z. B. Krankenhaus, Pflegeeinrichtung, Reha-Träger), das die Praxisphasen organisiert und häufig auch die vertraglichen Rahmenbedingungen der praktischen Ausbildung abbildet.
Voraussetzungen für die Einschreibung
Formale Voraussetzung ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung (etwa allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife); je nach Hochschule und Modell können zudem berufliche Vorqualifikationen oder ein Eignungsnachweis im Pflegekontext eine Rolle spielen. Der Bewerbungsprozess läuft häufig zweigleisig: Einerseits erfolgt die Bewerbung bei der Hochschule, andererseits beim Partnerunternehmen für den Studienvertrag. In der Praxis bedeutet das, dass Auswahlgespräche, Nachweise zur gesundheitlichen Eignung sowie, je nach Einsatzbereich, weitere Unterlagen zur Arbeit im Patientenkontakt verlangt werden können.
Inhalte des akademischen Modells
Inhaltlich verbindet das duale Modell pflegewissenschaftliche Grundlagen, klinische und versorgungsbezogene Kompetenzen sowie Elemente aus Medizin/Pharma und dem Sozialwesen, etwa zu Evidence-based Practice, Beratung, Versorgungskoordination und Qualitätssicherung. Die Praxisphasen dienen dazu, diese Inhalte in unterschiedlichen Versorgungssettings anzuwenden und systematisch zu reflektieren. Je nach Studienkonzept ist der Bachelor als akademischer Abschluss vorgesehen; die konkrete Ausgestaltung der Theorie-Praxis-Verzahnung variiert je nach Hochschule und Partnerunternehmen.
Optionen für bereits Qualifizierte
Ergänzend können Zugänge über bereits vorhandene pflegerische Qualifikationen in Betracht kommen, etwa bei Wechsel in ein duales Studienmodell oder bei hochschulischen Anrechnungsverfahren, sofern das jeweilige Studienkonzept dies vorsieht. Für eine spätere Profilbildung sind fachnahe Vertiefungen verbreitet, beispielsweise in klinischer Pflegeexpertise, Pflegepädagogik, Case Management, Praxisanleitung oder Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen.
Anforderungen an die Arbeitsweise
Persönlich wichtig sind Belastbarkeit und ein professioneller Umgang mit körperlich und emotional anspruchsvollen Situationen, ebenso Kommunikationsstärke im interprofessionellen Team. Erwartet wird zudem die Fähigkeit, wissenschaftliche Inhalte auf die Versorgungspraxis zu übertragen, strukturiert zu dokumentieren und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Angewandte Pflegewissenschaft wird in der Regel ein Duales Studium (ausbildungsintegrierend) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in die Patientenversorgung
Der Berufseinstieg über das Duale Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) beginnt meist mit einer parallelen Bewerbung bei einem Partnerunternehmen und an einer kooperierenden Hochschule. Praktisch relevant ist, dass der Studienvertrag die Einsatzorte und die Praxisbegleitung regelt, während die Hochschule die Zulassungsvoraussetzungen prüft. Häufig werden bereits im Auswahlprozess Schichttauglichkeit, Belastbarkeit und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit im interprofessionellen Team thematisiert.
Ablauf der Qualifizierungsphase
Im Studium wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab; in den Praxiseinsätzen stehen pflegerische Kernaufgaben, Dokumentation, Anleitung sowie das Einordnen von Leitlinien und pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen im Vordergrund. Üblich sind 3 bis 4 Jahre Studiendauer bis zum Bachelorabschluss; je nach Modell kann zusätzlich ein weiterer Abschluss, etwa ein IHK-Abschluss, vorgesehen sein. Als formale Voraussetzung gilt in der Regel die Hochschulreife; daneben zählen sorgfältiges Arbeiten, Kommunikationsstärke und ein sicherer Umgang mit Verantwortung zu den typischen Erwartungen.
Rahmenbedingungen der ersten Berufsjahre
Die Vergütung ist im dualen Studium in der Regel vertraglich geregelt und häufig nach Branchentarifverträgen gruppiert; in manchen Modellen werden zudem Studiengebühren durch das Partnerunternehmen übernommen. Nach dem Abschluss bewegt sich das Einstiegsgehalt typischerweise in einer Spanne von 2.900 € bis 3.300 € brutto pro Monat, häufig liegen Einstiege um 3.210 € brutto pro Monat. In den ersten Monaten prägen Einarbeitung, Stations- oder Bereichszuordnung und das Übernehmen klar abgegrenzter Verantwortungsbereiche den Start.
Einsatzgebiete für Absolventen
Typische Einstiegspositionen liegen in der direkten Versorgung (z. B. auf Station, in Funktionsbereichen oder in der Langzeitpflege) sowie an Schnittstellen wie Qualitätsmanagement, Praxisanleitung oder Projektarbeit zur Weiterentwicklung pflegerischer Prozesse. Je nach Arbeitgeberstruktur kann die Rolle stärker patientennah oder stärker konzeptionell ausgerichtet sein; oft entsteht daraus ein Profil zwischen pflegerischer Expertise und wissenschaftlich begründeter Prozessgestaltung.
Perspektiven zur weiteren Spezialisierung
Für die spätere Entwicklung sind innerbetriebliche Qualifizierungen und Spezialisierungen gängige Wege, etwa in Richtung Pflegeberatung, Case Management oder Leitung. Solche Schritte hängen typischerweise von Verantwortungsumfang, Tarifgruppe und Organisationsform ab und werden im Berufsalltag häufig über zusätzliche Aufgabenpakete, Projektverantwortung oder die Mitarbeit an Standards und Audits sichtbar.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Case Manager/in im Gesundheitswesen
Koordiniert sektorenübergreifend Versorgungsprozesse, organisiert Leistungen und steuert Übergänge zwischen Klinik, Reha und ambulanter Versorgung.
Qualitätsmanager/in im Gesundheitswesen
Plant, implementiert und überprüft Qualitäts- und Risikomanagementsysteme in Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Clinical Research Coordinator / Studienkoordinator/in (klinische Forschung)
Organisiert klinische Studienabläufe, koordiniert Prüfzentren, Dokumentation und Monitoring-Schnittstellen unter regulatorischen Vorgaben.
Pflegeberater/in (SGB XI)
Berät Pflegebedürftige und Angehörige zu Leistungen, Versorgungsoptionen und Organisation der häuslichen oder stationären Pflege.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Pflegefachperson (akademisch qualifiziert) im Klinikum / in der Langzeitpflege
Einstieg in die direkte Patient:innenversorgung mit evidenzbasierter Arbeitsweise, Mitwirkung an Qualitäts- und Prozessaufgaben im Team sowie Schnittstellenarbeit mit Ärztlichem Dienst und Therapien.
Stufe 2:Praxisanleiter/in Pflege (akademischer Hintergrund) / Verantwortliche Fachkraft im Bereich
Übernahme von Anleitung, Lernbegleitung und fachlicher Steuerung im Stations- oder Wohnbereich, häufig mit definierten Verantwortungsanteilen für Standards, Dokumentation und Qualität.
Stufe 3:Pflegeexpert/in (z. B. für klinische Standards, Qualität, Pflegeprozesssteuerung)
Fachliche Leitung komplexer pflegerischer Themen, Einführung und Evaluation von Standards, Beratung von Teams sowie Mitarbeit an qualitäts- und outcome-orientierten Projekten.
Stufe 4:Stationsleitung / Wohnbereichsleitung
Führung eines Teams mit Personal- und Einsatzplanung, Steuerung von Abläufen, Budget- und Schnittstellenverantwortung sowie Sicherstellung von Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen.
Stufe 5:Pflegedienstleitung (PDL) / Bereichsleitung Pflege
Strategische und operative Gesamtverantwortung für mehrere Teams oder Einrichtungen inklusive Personalentwicklung, Qualitäts- und Risikomanagement sowie Abstimmung mit Geschäftsführung und Kostenträgern.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Advanced Nursing Practice (ANP) / Erweiterte Pflegepraxis
Erweiterte klinische Rollen, vertiefte Assessment- und Beratungsleistungen sowie evidenzbasierte Interventionen in komplexen Versorgungssituationen.
Onkologische Pflege / Palliative Care (akademisch fundiert)
Symptommanagement, komplexe Beratung und Koordination in onkologischen oder palliativen Versorgungssettings einschließlich Angehörigenarbeit.
Intensivpflege und Anästhesie (akademisch fundiert)
Versorgung kritisch kranker Patient:innen, Überwachung, komplexe Medizintechnik und Schnittstellenarbeit im OP- und Intensivumfeld.
Wundmanagement / Stoma- und Kontinenzberatung
Spezialisierte Beratung und Behandlungspflege bei chronischen Wunden, Stoma- und Kontinenzproblemen inklusive Schulung und Verlaufskontrolle.
Qualitätsentwicklung in der Pflege (klinische Standards, Audits, Prozesssteuerung)
Aufbau und Weiterentwicklung von Standards, Auditierung, Kennzahlenarbeit sowie Implementierung evidenzbasierter Maßnahmen in Teams.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.880 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft
Mit dem dualen Studium Angewandte Pflegewissenschaft (Theorie + Praxis) beginnt der Berufseinstieg häufig in strukturierten Versorgungssettings, in denen Versorgung, Organisation und Dokumentation eng zusammenlaufen. Das Einkommen steigt typischerweise mit wachsender Routine, Übernahme komplexerer Fallarbeit und der Fähigkeit, pflegerische Prozesse evidenzbasiert zu steuern. Nach mehreren Jahren rücken Spezialisierungen, Qualitätsarbeit oder Praxisanleitung stärker in den Fokus. Digitale Pflegeinformationssysteme, Elektronische Patientenakten (EPA), Telemedizin-Plattformen und die Auswertung von Monitoring-Daten werden wichtiger, während der KI-Einfluss meist unterstützend bleibt.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Einstieg über Studienvertrag im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung, erste selbstständige Aufgaben) | 3.210 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Anwendung im Versorgungsalltag; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmende Selbstständigkeit) | 3.310 € |
| 3. Jahr | Studienabschluss; vertiefte Praxis in Pflegeprozesssteuerung und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Team) | 3.500 € |
| 4. Jahr | Studienabschluss; Routine in Pflegeinformationssystemen und EPA; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (komplexere Fälle, Schnittstellenarbeit) | 3.690 € |
| 5. Jahr | Studienabschluss; erste Spezialisierungsschwerpunkte im Einsatzbereich; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (stabile Zuständigkeiten) | 3.880 € |
| 6. Jahr | Studienabschluss; Spezialisierung, Qualitäts- und Prozessarbeit; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (erweiterte Aufgaben) | 4.140 € |
| 7. Jahr | Studienabschluss; Datenanalyse aus Pflege- und Monitoring-Systemen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (fachliche Ansprechperson) | 4.410 € |
| 8. Jahr | Studienabschluss; sicherer Umgang mit Telemedizin-Plattformen und digitalen Workflows; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (hohe Fall- und Prozesssicherheit) | 4.670 € |
| 9. Jahr | Studienabschluss; ggf. Zusatzaufgaben in Organisation/Qualitätsmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (etabliertes Verantwortungsprofil) | 4.780 € |
| 10. Jahr | Studienabschluss; ggf. koordinierende Funktion, z. B. projektbezogene Leitung; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft; z. B. Koordination/Teamsteuerung) | 4.900 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Einstieg über Studienvertrag im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Anwendung im Versorgungsalltag; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; vertiefte Praxis in Pflegeprozesssteuerung und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; Routine in Pflegeinformationssystemen und EPA; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; erste Spezialisierungsschwerpunkte im Einsatzbereich; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; Spezialisierung, Qualitäts- und Prozessarbeit; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; Datenanalyse aus Pflege- und Monitoring-Systemen; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; sicherer Umgang mit Telemedizin-Plattformen und digitalen Workflows; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; ggf. Zusatzaufgaben in Organisation/Qualitätsmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; ggf. koordinierende Funktion, z. B. projektbezogene Leitung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD (Öffentlicher Dienst) / Kirchliche Träger / Private Unternehmen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen die typischen Bruttogehälter bei etwa 3.210 € pro Monat, je nach Arbeitgeberrahmen bewegt sich das Einstiegsniveau ungefähr zwischen 2.900 € und 3.300 €.
Mit wachsender Routine, breiterem Verantwortungsumfang und ersten Entwicklungsstufen steigt das Monatsbrutto nach rund fünf Jahren häufig auf etwa 3.880 €. Als erfahrene Fachkraft liegt es im Schnitt bei etwa 4.900 €, wobei tarifliche Stufen, Funktionsrollen und die Übernahme komplexerer Versorgungs- oder Qualitätsaufgaben den Übergang in dieses Niveau meist prägen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längerfristige Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig über tarifliche Stufen oder interne Entwicklungsmodelle aus und erhöhen das Monatsbrutto schrittweise.
- 2Tarifbindung (z. B. TVöD/AVR) führt meist zu klaren Eingruppierungen und Stufenlaufzeiten; ohne Tarif sind Gehälter stärker verhandlungs- und einrichtungsabhängig.
- 3Zusatzqualifikationen wie Praxisanleitung, Wundmanagement (z. B. ICW), Hygiene- oder Pain-Nurse-Zertifikate können höher bewertete Aufgaben und damit bessere Eingruppierungen ermöglichen.
- 4Spezialisierungen in Bereichen wie Intensivpflege, Onkologie, Geriatrie oder Palliativversorgung verändern Aufgabenprofile und können die Zuordnung zu höherwertigen Funktionen begünstigen.
- 5Unternehmensgröße und Versorgungsstufe spielen mit hinein: größere Klinikverbünde oder Maximalversorger haben häufiger definierte Rollenprofile, Funktionszulagen und standardisierte Entwicklungswege.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegefachkräften mit wissenschaftsnaher Ausrichtung wird überwiegend als stabil bis steigend eingeordnet, weil Versorgungsdruck und Qualitätsanforderungen in vielen Bereichen hoch bleiben. Gleichzeitig wachsen Erwartungen an nachvollziehbare Pflegequalität, Standards und Ergebnisorientierung.
Veränderungen ergeben sich durch Digitalisierung, etwa bei Dokumentation, Pflegeklassifikationen und Auswertung von Versorgungsdaten, sowie durch demografische Effekte und mehr chronische Erkrankungen. Für Berufseinsteiger entstehen dadurch häufiger Schnittstellenrollen zwischen direkter Pflege, Organisation und Qualitätssicherung.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.350 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.210 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) nach dem Abschluss?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.210 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 4.900 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.210 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Akutkrankenpflege, Kliniken, Altenpflege, Behindertenpflege, Ambulante Pflege oder Hauspflege. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.210 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.900 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.130 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD (Öffentlicher Dienst) / Kirchliche Träger / Private Unternehmen), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
