Duales Studium Freizeitwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Freizeitwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.620 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.030 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.800 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d)
Im Tagesgeschäft ist meist vom Dualen Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) die Rede, formal wird der Abschluss als Betriebswirt Freizeitwirtschaft (Duales Studium) (m/w/d) geführt. Der Arbeitsalltag verbindet kaufmännische Planung mit operativer Organisation: Angebote werden kalkuliert, Kapazitäten und Personal geplant, Dienstleister koordiniert und Abläufe rund um Gäste und Besucher ausgewertet.
Gearbeitet wird je nach Einsatzfeld im Büro, in Veranstaltungsbereichen oder direkt in Freizeit- und Gästebetrieben, oft mit wechselnden Stoßzeiten. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Freizeitparks, Thermen, Erlebnisbädern, Event- und Messegesellschaften, Tourismusbetrieben oder kommunalen Betreibern von Freizeiteinrichtungen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
3.424 €
3.164 € – 4.294 €
München
3.394 €
3.136 € – 4.256 €
Düsseldorf
3.394 €
3.136 € – 4.256 €
Hamburg
3.333 €
3.080 € – 4.180 €
Köln
3.272 €
3.024 € – 4.104 €
Stuttgart
3.212 €
2.968 € – 4.028 €
Nürnberg
3.091 €
2.856 € – 3.876 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.030 €
2.800 € – 3.800 €
Hannover
3.030 €
2.800 € – 3.800 €
Essen
3.000 €
2.772 € – 3.762 €
Dortmund
2.969 €
2.744 € – 3.724 €
Bremen
2.939 €
2.716 € – 3.686 €
Berlin
2.879 €
2.660 € – 3.610 €
Leipzig
2.727 €
2.520 € – 3.420 €
Dresden
2.727 €
2.520 € – 3.420 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.164 € | 3.424 € | 4.294 € | +13% |
München | 3.136 € | 3.394 € | 4.256 € | +12% |
Düsseldorf | 3.136 € | 3.394 € | 4.256 € | +12% |
Hamburg | 3.080 € | 3.333 € | 4.180 € | +10% |
Köln | 3.024 € | 3.272 € | 4.104 € | +8% |
Stuttgart | 2.968 € | 3.212 € | 4.028 € | +6% |
Nürnberg | 2.856 € | 3.091 € | 3.876 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.800 € | 3.030 € | 3.800 € | ±0% |
Hannover | 2.800 € | 3.030 € | 3.800 € | ±0% |
Essen | 2.772 € | 3.000 € | 3.762 € | -1% |
Dortmund | 2.744 € | 2.969 € | 3.724 € | -2% |
Bremen | 2.716 € | 2.939 € | 3.686 € | -3% |
Berlin | 2.660 € | 2.879 € | 3.610 € | -5% |
Leipzig | 2.520 € | 2.727 € | 3.420 € | -10% |
Dresden | 2.520 € | 2.727 € | 3.420 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich Gehaltsunterschiede vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Gehälter häufig höher als in vielen ländlichen Gebieten.
Gehaltstreiber sind typischerweise höhere Lebenshaltungskosten, größere Arbeitgeberstrukturen und eine dichtere Freizeit- und Veranstaltungswirtschaft, die Budgets und Entgeltstrukturen nach oben verschieben können.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Hochschule und Praxisbetrieb
Der Zugang zur Tätigkeit im Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) ist in Deutschland typischerweise als kombinierter Einstieg über Hochschule und Partnerunternehmen organisiert. Grundlage ist eine Hochschulzugangsberechtigung, wobei je nach Hochschule auch berufliche Qualifikationen als Zugangsweg anerkannt werden können. Praktisch entscheidend ist meist der Abschluss eines Studienvertrags mit einem Partnerunternehmen, da darüber Vergütung, Einsatzbereiche und der Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen geregelt werden.
Zweigleisiger Bewerbungsprozess für Studieninteressierte
Der Bewerbungsprozess läuft häufig zweigleisig: Einerseits erfolgt die Bewerbung beim Partnerunternehmen, andererseits die formale Immatrikulation an der kooperierenden Hochschule. Auswahlverfahren enthalten in der Praxis oft Gespräche, Eignungschecks oder Arbeitsproben, weil neben der fachlichen Passung auch Belastbarkeit und Verlässlichkeit im Schicht- und Veranstaltungsumfeld eine Rolle spielen können. Je nach Einsatzfeld können zusätzliche Anforderungen hinzukommen, etwa gesundheitliche Eignung für bestimmte Tätigkeiten oder interne Sicherheits- und Zutrittsregelungen.
Betriebswirtschaftliche Grundlagen mit digitalen Schwerpunkten
Inhaltlich verbindet das Studium betriebswirtschaftliche Grundlagen mit freizeit- und tourismusnahen Themen, ergänzt um digitale Bausteine aus IT & Software, Digitalisierung sowie Tech/Cloud. In den Praxisphasen werden typische Prozesse in Freizeitbetrieben, bei Event- oder Destination-Anbietern, in Vertrieb/Marketing oder in digital unterstützten Service- und Buchungssystemen kennengelernt. Der Abschluss ist in der Regel ein Bachelor; die konkrete Ausgestaltung hängt vom Studienmodell und der Hochschule ab.
Alternative Qualifizierungswege durch Berufspraxis
Ergänzend existieren alternative Zugänge, etwa über einschlägige Ausbildung und Berufspraxis im Freizeit-, Tourismus- oder Veranstaltungsumfeld mit anschließender Hochschulzulassung. Für eine digitale Schwerpunktsetzung sind fachnahe Weiterbildungen üblich, zum Beispiel Zertifikate in Cloud-Grundlagen oder IT-Service-Management sowie anwendungsbezogene Schulungen zu Datenanalyse, CRM- oder Buchungssystemen.
Strukturiertes Arbeiten unter Termindruck
Persönlich wichtig sind organisatorische Stärke, serviceorientierte Kommunikation und die Fähigkeit, in wechselnden Teams und unter Termindruck strukturiert zu arbeiten. Da Theorie- und Praxisanforderungen parallel wirken, sind Selbstmanagement, Lernroutine und eine gewisse Stressstabilität in vielen dualen Studienarrangements mitentscheidend.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Freizeitwirtschaft wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor of Arts) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Freizeitwirtschaft
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Zulassung durch Partnerunternehmen und Hochschule
Der Einstieg in das Duale Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) beginnt meist mit einer doppelten Bewerbung, da ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen und die Zulassung an einer Hochschule zusammenkommen. In der Praxis läuft die Auswahl häufig über klassische Bewerbungsunterlagen, Gespräche und mitunter kurze Eignungstests, wobei betriebliche Einsatzmöglichkeiten im Freizeit- und Dienstleistungsumfeld mit dem Studienprofil abgeglichen werden. Typische Voraussetzungen sind (Fach-)Hochschulreife sowie ein solides Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, ergänzt durch Serviceorientierung, Organisationsstärke und Belastbarkeit in saisonalen oder veranstaltungsnahen Arbeitsphasen.
Wechsel zwischen Theoriephasen und Praxisphasen
Der Ablauf ist in der Regel durch wechselnde Theorie- und Praxisphasen geprägt, in denen Inhalte wie Betriebswirtschaft, Marketing, Controlling oder Event- und Angebotsmanagement auf konkrete Abläufe im Betrieb treffen. Üblich ist ein Bachelorabschluss; je nach Ausgestaltung kann zusätzlich ein IHK-Abschluss integriert sein. Während der gesamten Studiendauer sind dual Studierende/r im Partnerunternehmen eingebunden und erhalten eine Vergütung; in manchen Konstellationen werden auch Studiengebühren ganz oder anteilig übernommen, abhängig vom Studienmodell und den Vereinbarungen im Studienvertrag.
Operative Rollen nach dem Studienabschluss
Nach dem Abschluss führen erste Schritte häufig in operative und koordinierende Rollen, etwa in der Veranstaltungsorganisation, im Gästemanagement, im Vertrieb von Freizeitangeboten oder in der Steuerung kleinerer Projekte. Für den Berufseinstieg werden für das Duale Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) brutto monatlich typischerweise 2.620 € angesetzt; je nach Betrieb und Aufgabenprofil liegt der Rahmen bei 2.300 € bis 2.750 €. In dieser Phase stehen häufig das sichere Beherrschen von Prozessabläufen, Kennzahlenverständnis und die Abstimmung mit Dienstleistern, Behörden oder internen Schnittstellen im Vordergrund.
Übernahme von Budgetverantwortung und Personalverantwortung
Die Entwicklung verläuft oft entlang zunehmender Budget- und Personalverantwortung, etwa als Teamleitung in operativen Bereichen, als Projektleitung für größere Formate oder im Management von Standorten und Angeboten. Mit wachsender Erfahrung gewinnen Themen wie Qualitätsmanagement, Vertrags- und Partnermanagement sowie die strategische Weiterentwicklung von Programmen an Bedeutung. Welche Geschwindigkeit dabei möglich ist, hängt typischerweise von Größe und Struktur des Partnerunternehmens, Saisonverläufen und der internen Aufgabenverteilung ab.
Spezialisierung innerhalb der Freizeitwirtschaft
Ein wichtiger Übergang vom Studium in den Beruf ist die Übernahme in den Betrieb oder der Wechsel zu anderen Arbeitgebern innerhalb der Freizeitwirtschaft, was häufig von der während der Praxisphasen aufgebauten Spezialisierung beeinflusst wird. Besonders gefragt sind nachvollziehbare Praxiserfolge, Routine im Umgang mit Gästen und Beschwerdefällen sowie die Fähigkeit, zwischen Wirtschaftlichkeit und Erlebnisqualität zu vermitteln. Je nach Einsatzfeld kann zudem Schicht- und Wochenendarbeit eine Rolle spielen, was sich in der Gestaltung der ersten Berufsjahre häufig bemerkbar macht.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Freizeitwirtschaft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Konzipiert, plant und realisiert Veranstaltungen inklusive Budget, Dienstleisterkoordination und Ablaufregie.
Hotelmanager/in
Steuert Hotelbetrieb und Servicebereiche mit Fokus auf Auslastung, Qualität, Personal und Wirtschaftlichkeit.
Kulturmanager/in
Plant und organisiert Kulturprojekte und -programme inklusive Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Partnerkoordination.
Plant und steuert Marketingmaßnahmen, Kampagnen und Budgets zur Nachfrage- und Markenentwicklung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fachkraft Freizeitwirtschaft (operatives Management)
Einsatz in der Planung und Steuerung von Freizeit- und Erlebnisangeboten, typischerweise mit Verantwortung für Abläufe, Dienstpläne, Budgetanteile und Qualitätsstandards im Tagesgeschäft.
Stufe 2:Koordinator/in Freizeit- und Veranstaltungsbetrieb
Koordination von Teams und Dienstleistern, operative Projektverantwortung für Events und Besuchermanagement sowie Schnittstelle zu Marketing, Technik und Sicherheit.
Stufe 3:Betriebsleitung (Teilbereich) Freizeitbetrieb
Verantwortung für einen Bereich (z. B. Attraktionen, Gästeservice, Food & Beverage-nahe Abläufe) inklusive Kennzahlensteuerung, Personalplanung und Prozessoptimierung.
Stufe 4:Standortleitung / Gesamtbetriebsleitung Freizeitwirtschaft
Gesamtverantwortung für einen Standort mit Budget- und Ergebnisverantwortung, Personalstrategie, Stakeholder-Management sowie Steuerung von Marketing- und Vertriebsimpulsen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Besuchermanagement & Gästeservice-Operations
Kapazitätsplanung, Beschwerdemanagement, Service-Standards, Prozesssteuerung im Tagesbetrieb.
Event- & Veranstaltungssteuerung (Betriebsseite)
Ablaufplanung, Dienstleistersteuerung, Sicherheits- und Logistikabstimmung, Budgetkontrolle für Veranstaltungen.
Revenue & Pricing in Freizeitbetrieben
Preis- und Angebotslogik, Auslastungssteuerung, Ticketing-nahe Kennzahlen, Nachfrageanalysen.
Betriebscontrolling & Performance Management
Budgetplanung, Kostenrechnung, KPI-Systeme, Wirtschaftlichkeitsanalysen und Maßnahmensteuerung.
Nachhaltigkeitsmanagement in Freizeit- und Erlebnisbetrieben
Ressourcen- und Abfallmanagement, Lieferketten-/Dienstleisteranforderungen, Umwelt- und Qualitätsstandards im Betrieb.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.030 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Freizeitwirtschaft
Mit dem Übergang aus dem dualen Studium in die Freizeitwirtschaft wächst das Einkommen meist parallel zu Routine und Verantwortungsbreite. Der Einstieg liegt im Durchschnitt bei 2.620 € brutto im Monat und steigt mit stabiler Praxis in Betrieb, Vertrieb oder Gästeservice Schritt für Schritt an. Typisch sind später breitere Zuständigkeiten, etwa für Angebote, Auslastungssteuerung oder Kooperationen; größere Sprünge entstehen eher durch Spezialisierung und Projektverantwortung. Digitale Prozesse prägen den Alltag über Buchungssysteme, Ticketing, CRM und Analysetools, wodurch Datenverständnis und Marketing-Automation an Bedeutung gewinnen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); Studienabschluss; Studienvertrag mit Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Sachbearbeitung/Operative Betreuung) | 2.620 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); erste Praxisschwerpunkte im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung abgeschlossen) | 2.710 € |
| 3. Jahr | Studienabschluss; Vertiefung im Tagesgeschäft (z. B. Verkauf, Gästebetreuung, Planung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.820 € |
| 4. Jahr | Praxisaufbau; sichere Anwendung von Buchungssystemen/Ticketing und CRM; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Eigenverantwortung) | 2.920 € |
| 5. Jahr | Erweiterte Aufgaben (z. B. Kampagnen, Auslastung, Partnerkoordination); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.030 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung (z. B. Vertrieb, Veranstaltungsorganisation, Online-Marketing); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.160 € |
| 7. Jahr | Vertiefte Steuerung mit Reporting/Analysetools und Prozesskenntnis; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Projektverantwortung) | 3.280 € |
| 8. Jahr | Breitere Schnittstellenrolle (Betrieb, Marketing, Controlling, Dienstleister); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.410 € |
| 9. Jahr | Langjährige Praxis; ggf. fachliche Koordination in Teilbereichen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Senior-Niveau) | 3.600 € |
| 10. Jahr | Ausgeprägte Spezialisierung; ggf. Steuerung größerer Projekte/Teams in größeren Betrieben; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination/Projektleitung) | 3.800 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis); Studienabschluss; Studienvertrag mit Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); erste Praxisschwerpunkte im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Studienabschluss; Vertiefung im Tagesgeschäft (z. B. Verkauf, Gästebetreuung, Planung); fortschreitende Qualifizierung
Praxisaufbau; sichere Anwendung von Buchungssystemen/Ticketing und CRM; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Aufgaben (z. B. Kampagnen, Auslastung, Partnerkoordination); fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung (z. B. Vertrieb, Veranstaltungsorganisation, Online-Marketing); fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Steuerung mit Reporting/Analysetools und Prozesskenntnis; fortschreitende Qualifizierung
Breitere Schnittstellenrolle (Betrieb, Marketing, Controlling, Dienstleister); fortschreitende Qualifizierung
Langjährige Praxis; ggf. fachliche Koordination in Teilbereichen; fortschreitende Qualifizierung
Ausgeprägte Spezialisierung; ggf. Steuerung größerer Projekte/Teams in größeren Betrieben; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen typische Monatsgehälter bei rund 2.620 € brutto, je nach Betrieb auch innerhalb einer Spanne von 2.300 € bis 2.750 €. Mit wachsender Routine in Planung, Kalkulation und Prozesssteuerung steigen die Gehälter häufig über interne Stufen, Zielvereinbarungen oder tarifliche Erhöhungen.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.030 € brutto erreicht, bei erfahrener Tätigkeit sind rund 3.800 € brutto üblich. Zuwächse entstehen vor allem, wenn Aufgaben von der operativen Organisation hin zu Budget- und Teamverantwortung wechseln und Kennzahlensteuerung oder Standortkoordination dazukommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Übernahme von Planungs- oder Leitungsaufgaben, etwa Dienstplanung, Budgetverantwortung oder Standortkoordination, wirken sich meist deutlich stärker aus als reine Assistenzaufgaben.
- 2Tarifbindung und Eingruppierung, beispielsweise bei kommunalen Betreibern von Bädern oder Freizeitanlagen, führen oft zu klaren Stufen und planbaren Gehaltsentwicklungen.
- 3Spezialisierungen wie Veranstaltungsmanagement, Gästeservice-Controlling oder Revenue-Management erhöhen die Verantwortung und werden in größeren Betrieben häufiger besser vergütet.
- 4Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung nach AEVO, Zertifikate in Projektmanagement oder Schulungen zu Arbeitssicherheit und Hygiene erleichtern den Einsatz in verantwortungsnahen Funktionen.
- 5Unternehmensgröße und Komplexität der Anlage, etwa Freizeitpark mit mehreren Bereichen statt einzelner Einrichtung, gehen oft mit größeren Budgets, Schichtstrukturen und höheren Gehaltsbändern einher.
Marktausblick
Die Beschäftigungsmöglichkeiten gelten insgesamt als stabil, weil Freizeit- und Erlebnisangebote vielerorts professioneller geplant und wirtschaftlicher gesteuert werden müssen. Gleichzeitig schwanken Auslastung und Budgets in Teilen der Branche, wodurch Personalbedarf je nach Betreiberform und Saisonmodell unterschiedlich ausfallen kann.
Trends wie digitale Ticket- und Buchungssysteme, datenbasierte Besucherlenkung, dynamische Preisgestaltung und höhere Anforderungen an Sicherheit und Service verändern die Aufgaben spürbar. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen besonders dort, wo Betriebe Prozesse standardisieren und Kennzahlen stärker in die Steuerung integrieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.298 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 2.620 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.620 € brutto/Monat bis hin zu 3.800 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 2.620 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d)?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Freizeitparks, Erlebnismuseen, Zoos und Wildparks, Indoor-Einrichtungen, Tourismus oder Reiseveranstalter. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Freizeitwirtschaft (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.620 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.800 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 4.300 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
