Duales Studium Immobilienwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Immobilienwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.870 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.290 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.040 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Keine spezifischen Tarifverträge angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d)
Im dualen Studium der Immobilienwirtschaft wechseln sich Hochschulphasen mit Einsätzen im Unternehmen ab. Im Arbeitsalltag geht es häufig um die Unterstützung bei Vermietung und Verkauf, die Vorbereitung von Exposés, Objektbesichtigungen sowie die Auswertung von Kennzahlen zu Mieten, Leerständen und Instandhaltung. Dazu kommen organisatorische Aufgaben, etwa die Pflege von Objekt- und Kundendaten oder die Mitarbeit an Reports für interne Entscheidungen.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, ergänzt durch Termine vor Ort in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Immobilienverwaltungen, Projektentwicklern, Wohnungsunternehmen, Banken mit Immobilienabteilungen oder bei Makler- und Beratungsunternehmen, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten entlang des Immobilienlebenszyklus.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
5.148 €
5.040 € – 6.000 €
Frankfurt am Main
5.062 €
4.956 € – 5.900 €
Stuttgart
4.891 €
4.788 € – 5.700 €
Düsseldorf
4.805 €
4.704 € – 5.600 €
Hamburg
4.719 €
4.620 € – 5.500 €
Köln
4.633 €
4.536 € – 5.400 €
Nürnberg
4.419 €
4.326 € – 5.150 €
Hannover
4.376 €
4.284 € – 5.100 €
Essen
4.333 €
4.242 € – 5.050 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.290 €
4.200 € – 5.000 €
Dortmund
4.290 €
4.200 € – 5.000 €
Bremen
4.247 €
4.158 € – 4.950 €
Berlin
4.204 €
4.116 € – 4.900 €
Leipzig
3.947 €
3.864 € – 4.600 €
Dresden
3.947 €
3.864 € – 4.600 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 5.040 € | 5.148 € | 6.000 € | +20% |
Frankfurt am Main | 4.956 € | 5.062 € | 5.900 € | +18% |
Stuttgart | 4.788 € | 4.891 € | 5.700 € | +14% |
Düsseldorf | 4.704 € | 4.805 € | 5.600 € | +12% |
Hamburg | 4.620 € | 4.719 € | 5.500 € | +10% |
Köln | 4.536 € | 4.633 € | 5.400 € | +8% |
Nürnberg | 4.326 € | 4.419 € | 5.150 € | +3% |
Hannover | 4.284 € | 4.376 € | 5.100 € | +2% |
Essen | 4.242 € | 4.333 € | 5.050 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 4.200 € | 4.290 € | 5.000 € | ±0% |
Dortmund | 4.200 € | 4.290 € | 5.000 € | ±0% |
Bremen | 4.158 € | 4.247 € | 4.950 € | -1% |
Berlin | 4.116 € | 4.204 € | 4.900 € | -2% |
Leipzig | 3.864 € | 3.947 € | 4.600 € | -8% |
Dresden | 3.864 € | 3.947 € | 4.600 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main oder Hamburg liegen Vergütungen oft höher, was unter anderem mit größerem Transaktionsvolumen und höheren Lebenshaltungskosten zusammenhängt.
In vielen ostdeutschen Flächenländern und strukturschwächeren Regionen fallen Gehälter dagegen tendenziell niedriger aus, weil Miet- und Preisniveaus sowie Unternehmensdichte meist geringer sind.
Zugang zur Tätigkeit
Duales Studienmodell als Regelzugang
Der Regelzugang zur Tätigkeit in der Immobilienwirtschaft erfolgt über ein Duales Studium mit Studienvertrag bei einem Partnerunternehmen. Voraussetzung ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule kommen auch alternative Zugangswege über berufliche Qualifikationen in Betracht. Der Einstieg läuft meist über einen Bewerbungsprozess beim Partnerunternehmen, der häufig mit Auswahlgesprächen und dem Abgleich der Einsatzbereiche (z. B. Bewirtschaftung, Facility Management oder immobiliennahe Dienstleistungen) verbunden ist.
Verzahnung von Theoriephasen und Praxisphasen
Kern des Modells ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis: In den Theoriephasen werden Grundlagen der Immobilienwirtschaft, Betriebswirtschaft und des Immobilienrechts vermittelt, häufig ergänzt um Themen wie Finanzierung, Bewertung, Projektentwicklung, Asset- und Property Management sowie Grundlagen technischer Gebäudethemen. In den Praxisphasen werden diese Inhalte in typischen betrieblichen Abläufen angewendet, etwa bei der Betreuung von Mietobjekten, der Analyse von Kennzahlen, der Mitarbeit an Vermietungsprozessen oder bei Aufgaben rund um Facility Management und Dienstleistersteuerung. Der Studienabschluss ist üblicherweise ein Bachelor; die konkrete Ausgestaltung hängt vom Hochschulmodell ab.
Zulassungsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte
Ergänzend existieren alternative Qualifikationswege, die in der Praxis vor allem dann relevant werden, wenn bereits eine einschlägige Berufsausbildung oder Berufserfahrung im Immobilien- oder Gebäudebereich vorliegt. Je nach Hochschulrecht können beruflich Qualifizierte unter bestimmten Bedingungen zum Studium zugelassen werden. Außerdem sind auch verwandte Studiengänge mit Immobilienbezug denkbar, sofern Praxisanteile und betriebliche Einsatzfelder zur Immobilienbewirtschaftung und zu Dienstleistungen rund um Gebäude passen.
Organisationsfähigkeit und sichere Kommunikation
Für den Zugang und das erfolgreiche Durchlaufen des dualen Modells werden neben formalen Kriterien vor allem Organisationsfähigkeit und Belastbarkeit benötigt, da Studienanforderungen und betriebliche Aufgaben parallel laufen. In vielen Einsatzfeldern sind Kommunikationsstärke und ein sicherer Umgang mit verschiedenen Anspruchsgruppen wichtig, etwa mit Mieterinnen und Mietern, Eigentümervertretungen, Dienstleistern oder internen technischen Bereichen. Typisch sind zudem ein ausgeprägtes Zahlenverständnis, sorgfältiges Arbeiten in Dokumentation und Vertragsumfeld sowie die Fähigkeit, zwischen wirtschaftlichen, rechtlichen und objektbezogenen Anforderungen zu vermitteln.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Immobilienwirtschaft wird in der Regel eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Immobilienwirtschaft
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombinierter Bewerbungsprozess bei Partnerunternehmen
Der Einstieg in die Immobilienwirtschaft erfolgt im Rahmen des Berufswegs Duales Studium meist über einen Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen und eine parallele Zulassung an einer Hochschule. Im Bewerbungsprozess laufen daher zwei Schienen zusammen: die Auswahl im Unternehmen (oft mit Gesprächen, Tests oder Fallaufgaben) und die formale Hochschulaufnahme. Je nach Modell sind betriebliche Einsatzplanung und Semesterstruktur früh festgelegt, weil Theorie- und Praxisphasen im Wechsel organisiert werden.
Betriebswirtschaftliche Schwerpunkte und Abschlussarten
Inhaltlich verbindet das Duale Studium betriebswirtschaftliche Grundlagen mit immobilienbezogenen Themen wie Bewertung, Finanzierung, Vermietung, Bestandsmanagement oder Projektentwicklung. Die Studiendauer liegt häufig bei drei Jahren und führt in der Regel zum Bachelor; in manchen Konstellationen kommt ein zusätzlicher IHK-Abschluss hinzu. Die Ausbildung ist vergütet, häufig in Anlehnung an Branchen- oder Haustarife, und Unternehmen übernehmen teilweise Studiengebühren oder stellen Lernmittel, ohne dass dies einheitlich geregelt ist.
Typische Aufgabenfelder für Absolventen
Nach dem Abschluss starten dual Studierende oft in Rollen wie Junior-Property-Management, Asset- oder Portfolio-Assistenz, Leasing/Vertrieb, Transaktionssupport oder im Projektmanagement auf Bauherrenseite. Als deutschlandweiter Durchschnitt bewegt sich das Einstiegsgehalt bei 3.870 € brutto pro Monat, je nach Einsatzfeld und tariflicher Eingruppierung typischerweise innerhalb einer Spanne von 3.200 € bis 4.200 € brutto pro Monat. In den ersten Monaten prägen Übergaben, Objekt- und Datenanalysen, Reporting sowie die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. Verwalter, Gutachter, technische Partner) den Arbeitsalltag.
Mathematikbasis und digitale Kompetenzen
Für die Zulassung wird meist die Hochschulreife erwartet; darüber hinaus zählen solide Mathematik- und Wirtschaftsbasis, Text- and Zahlenverständnis sowie ein sicherer Umgang mit digitalen Tools. In der Praxis wirken sich Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Organisationsstärke besonders aus, weil viele Aufgaben zwischen Mieter-/Kundenkontakt, internen Freigaben und rechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt werden. Grundkenntnisse zu Miet- und Vertragslogik sind hilfreich, werden aber häufig erst im Wechselspiel aus Theorie und Praxis systematisch vertieft.
Entwicklung kaufmännischer Spezialisierungen
Der Übergang in eine fachliche Spezialisierung ergibt sich oft aus den Praxiseinsätzen: Wer stärker kaufmännisch arbeitet, landet eher in Investment-, Asset- oder Portfolioteams, während andere Schwerpunkte im Property Management oder in der Projektentwicklung entstehen. Mit wachsender Verantwortung verändern sich typischerweise Aufgaben wie Budgetsteuerung, Verhandlungsführung, Risikoprüfung und Schnittstellenmanagement; formale Weiterqualifikationen können dabei eine Rolle spielen, sind aber nicht in jedem Werdegang zwingend.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Immobilienwirtschaft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Facility Manager (m/w/d)
Organisation und Steuerung von infrastrukturellen und technischen Services rund um Gebäude, häufig mit Dienstleister- und Budgetverantwortung.
Asset Manager Immobilien (m/w/d)
Wertorientierte Steuerung von Immobilieninvestments mit Fokus auf Strategie, Performance, Maßnahmenplanung und Reportings.
Immobilienberater (m/w/d)
Beratung von Eigentümern oder Unternehmen bei An- und Vermietung, Bewertung, Strategie und Transaktionen, teils mit variablem Anteil.
Projektcontroller Bau/Immobilien (m/w/d)
Controlling von Bau- oder Immobilienprojekten mit Fokus auf Kosten, Termine, Forecasts, Reports und Governance.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Junior Property Manager (m/w/d)
Betreuung eines Objektportfolios im Tagesgeschäft mit Fokus auf Mieterkommunikation, Dienstleistersteuerung und Reporting an Eigentümerseite.
Stufe 2:Property Manager (m/w/d)
Eigenständige kaufmännische Objektsteuerung inklusive Budgetplanung, Nebenkostenmanagement, Maßnahmensteuerung und KPI-basiertem Reporting.
Stufe 3:Senior Property Manager (m/w/d)
Verantwortung für komplexere Portfolios (z. B. Gewerbe oder gemischt), Koordination mehrerer Stakeholder und Qualitätssicherung in Prozessen und Ergebnissen.
Stufe 4:Teamleitung Property Management (m/w/d)
Fachliche und organisatorische Führung eines Property-Management-Teams mit Ergebnisverantwortung, Ressourcenplanung und Schnittstellensteuerung zu Asset Management und Technik.
Stufe 5:Leitung Property Management / Bereichsleitung (m/w/d)
Strategische Steuerung größerer Einheiten oder Portfolios, Aufbau von Standards, Budget- und Zielsystemen sowie Verantwortung für Ergebnis- und Qualitätskennzahlen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Gewerbeimmobilien-Property-Management
Betreuung von Büro-, Handels- oder Logistikobjekten mit komplexeren Mietverträgen, Indexierungen und Flächenmanagement.
Technisches Property Management (Schnittstelle)
Koordination technischer Maßnahmen, Instandhaltungsplanung, Dienstleistersteuerung und Abnahme-/Mängelprozesse in enger Abstimmung mit Technik.
Asset-Reporting & Portfolio-Controlling
KPI- und Cashflow-orientierte Auswertung von Beständen, Budget-/Forecast-Prozesse und Management-Reportings für Eigentümerseite.
Miet- und Vertragsmanagement (Commercial Leasing Support)
Vertragsanlage, Fristen- und Indexmanagement, Nachtragswesen sowie Qualitätssicherung im Vertragsbestand.
ESG im Immobilienbestand (operative Umsetzung)
Operationalisierung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Bestand, Datenerhebung, Maßnahmenverfolgung und Abstimmung mit Eigentümer- und Dienstleisterseite.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.290 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Immobilienwirtschaft
Der Berufseinstieg in der Immobilienwirtschaft verläuft häufig über ein Duales Studium mit Studienvertrag und einem Partnerunternehmen, wodurch Theorie und Praxis eng verzahnt sind. Nach dem Abschluss wachsen Verantwortungsumfang und Entscheidungsspielräume meist schrittweise, etwa in der Objektbewirtschaftung, im Asset Management oder im Vertrieb. Das monatliche Bruttogehalt liegt zum Einstieg typischerweise bei 3.870 € und steigt mit Berufserfahrung Richtung 5.040 €. Digitales Arbeiten prägt den Alltag zunehmend, etwa über Immobilienverwaltungssoftware, CRM-Systeme, DMS sowie Reporting in Tools wie Power BI.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschlussphase / Übergang in Vollzeitrolle im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Junior | 3.870 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschluss erreicht; erste eigenständige Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.950 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Praxiserfahrung im Tagesgeschäft vertieft; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.030 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), sicherer Umgang mit Prozessen und Kennzahlen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.110 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), routinierte Betreuung von Objekten/Kunden; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.290 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung (z. B. Bewirtschaftung, Vermietung, Reporting); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.440 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), komplexere Fälle und Schnittstellenkoordination; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.590 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), vertiefte Verantwortung für Budgets/Portfolios; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 5.040 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), breites Aufgabenprofil; ggf. Projektkoordination; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 5.190 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), ggf. koordinierende Rolle im Team oder projektbezogene Leitung; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 5.340 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschlussphase / Übergang in Vollzeitrolle im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschluss erreicht; erste eigenständige Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Praxiserfahrung im Tagesgeschäft vertieft; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), sicherer Umgang mit Prozessen und Kennzahlen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), routinierte Betreuung von Objekten/Kunden; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung (z. B. Bewirtschaftung, Vermietung, Reporting); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), komplexere Fälle und Schnittstellenkoordination; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), vertiefte Verantwortung für Budgets/Portfolios; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), breites Aufgabenprofil; ggf. Projektkoordination; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), ggf. koordinierende Rolle im Team oder projektbezogene Leitung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Keine spezifischen Tarifverträge angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das durchschnittliche Monatsbruttogehalt bei rund 3.870 €, typischerweise in Funktionen mit klar abgegrenzten Aufgabenpaketen und engerer Anleitung. In dieser Phase sind Gehaltssprünge oft an das Übernehmen eigener Objekte, Projekte oder Teilprozesse gekoppelt.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt rund 4.290 € brutto pro Monat erreicht, häufig mit mehr Budget- und Schnittstellenverantwortung. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei etwa 5.040 € brutto monatlich, was sich in vielen Unternehmen über Funktionsstufen, Projektleitungen oder tarifliche Entwicklungslogiken abbildet. Je nach Rolle sind dabei Gehaltsspannen von 3.200 € bis 6.000 € brutto pro Monat möglich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Verantwortungsumfang wirken direkt: Mit wachsender Selbstständigkeit in Bewirtschaftung, Vermietung oder Controlling werden häufig größere Bestände und Budgets übernommen.
- 2Zusatzqualifikationen wie Immobilienökonom (IREBS), Zertifikate im Immobiliencontrolling oder Kenntnisse in Bewertung nach ImmoWertV können Aufgabenprofile verbreitern und Gehaltsbänder öffnen.
- 3Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen spielen eine Rolle, etwa in größeren Wohnungsunternehmen oder Teilen der öffentlichen Hand, wo Stufen und Funktionszulagen Gehaltsentwicklung strukturieren.
- 4Unternehmensgröße und Portfolio beeinflussen Spielräume: Konzerne, große Verwalter oder institutionelle Asset-Manager zahlen oft anders als kleine Maklerbüros oder lokale Bestandshalter.
- 5Spezialisierungen, zum Beispiel Asset Management, Projektentwicklung, Gewerbevermietung oder ESG-/Nachhaltigkeitsmanagement, werden je nach Marktsegment häufiger höher dotiert.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der Immobilienwirtschaft bleibt in vielen Bereichen stabil, weil Bestände langfristig bewirtschaftet werden müssen und regulatorische Anforderungen zunehmen. Gleichzeitig verschieben sich Aufgaben stärker in Richtung Analyse, Reporting und prozessorientierte Steuerung.
Trends wie Digitalisierung von Vermietungs- und Verwaltungsprozessen, datenbasierte Portfoliosteuerung sowie ESG-Anforderungen verändern Arbeitsinhalte spürbar. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Unternehmen Prozesse modernisieren, Bestände energetisch entwickeln oder komplexere Nutzer- und Flächenanforderungen im Wohn- und Gewerbesegment abbilden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.300 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.870 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.870 € brutto/Monat bis hin zu 5.040 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.870 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Immobilienmakler, Immobilienverwaltung, Immobilienberatung, Sachverständigenbüros, Einzelhandel oder Supermarktketten. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.870 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.040 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Keine spezifischen Tarifverträge angegeben), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
