Duales Studium Immobilienwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.870 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

4.290 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

5.040 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Stuttgart

Arbeitsmarkt

Mittlere Nachfrage

Tarifliche Grundlage: Keine spezifischen Tarifverträge angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

4.200 €
5.000 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 4.290 € brutto/Monat

Investmentgesellschaften
5.580 €
+30%
Fondsgesellschaften
5.490 €
+28%
Banken
5.360 €
+25%
Immobilienentwicklung
4.930 €
+15%
Bauträger
4.810 €
+12%
Handelsimmobilien
4.720 €
+10%
Sachverständigenbüros
4.630 €
+8%
Immobilienberatung
4.510 €
+5%
Infrastrukturunternehmen
4.420 €
+3%
Industrieunternehmen
4.380 €
+2%
Bauunternehmen
4.200 €
-2%
Immobilienmakler
4.080 €
-5%
Immobilienverwaltung
3.950 €
-8%
Dienstleistungsunternehmen
3.860 €
-10%
Einzelhandel
3.650 €
-15%
Supermarktketten
3.520 €
-18%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im dualen Studium der Immobilienwirtschaft wechseln sich Hochschulphasen mit Einsätzen im Unternehmen ab. Im Arbeitsalltag geht es häufig um die Unterstützung bei Vermietung und Verkauf, die Vorbereitung von Exposés, Objektbesichtigungen sowie die Auswertung von Kennzahlen zu Mieten, Leerständen und Instandhaltung. Dazu kommen organisatorische Aufgaben, etwa die Pflege von Objekt- und Kundendaten oder die Mitarbeit an Reports für interne Entscheidungen.

Gearbeitet wird überwiegend im Büro, ergänzt durch Termine vor Ort in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Immobilienverwaltungen, Projektentwicklern, Wohnungsunternehmen, Banken mit Immobilienabteilungen oder bei Makler- und Beratungsunternehmen, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten entlang des Immobilienlebenszyklus.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

5.148 €

5.040 € – 6.000 €

+20%

Frankfurt am Main

5.062 €

4.956 € – 5.900 €

+18%

Stuttgart

4.891 €

4.788 € – 5.700 €

+14%

Düsseldorf

4.805 €

4.704 € – 5.600 €

+12%

Hamburg

4.719 €

4.620 € – 5.500 €

+10%

Köln

4.633 €

4.536 € – 5.400 €

+8%

Nürnberg

4.419 €

4.326 € – 5.150 €

+3%

Hannover

4.376 €

4.284 € – 5.100 €

+2%

Essen

4.333 €

4.242 € – 5.050 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

4.290 €

4.200 € – 5.000 €

±0%

Dortmund

4.290 €

4.200 € – 5.000 €

±0%

Bremen

4.247 €

4.158 € – 4.950 €

-1%

Berlin

4.204 €

4.116 € – 4.900 €

-2%

Leipzig

3.947 €

3.864 € – 4.600 €

-8%

Dresden

3.947 €

3.864 € – 4.600 €

-8%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main oder Hamburg liegen Vergütungen oft höher, was unter anderem mit größerem Transaktionsvolumen und höheren Lebenshaltungskosten zusammenhängt.

In vielen ostdeutschen Flächenländern und strukturschwächeren Regionen fallen Gehälter dagegen tendenziell niedriger aus, weil Miet- und Preisniveaus sowie Unternehmensdichte meist geringer sind.

Zugang zur Tätigkeit

Duales Studienmodell als Regelzugang

Der Regelzugang zur Tätigkeit in der Immobilienwirtschaft erfolgt über ein Duales Studium mit Studienvertrag bei einem Partnerunternehmen. Voraussetzung ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule kommen auch alternative Zugangswege über berufliche Qualifikationen in Betracht. Der Einstieg läuft meist über einen Bewerbungsprozess beim Partnerunternehmen, der häufig mit Auswahlgesprächen und dem Abgleich der Einsatzbereiche (z. B. Bewirtschaftung, Facility Management oder immobiliennahe Dienstleistungen) verbunden ist.

Verzahnung von Theoriephasen und Praxisphasen

Kern des Modells ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis: In den Theoriephasen werden Grundlagen der Immobilienwirtschaft, Betriebswirtschaft und des Immobilienrechts vermittelt, häufig ergänzt um Themen wie Finanzierung, Bewertung, Projektentwicklung, Asset- und Property Management sowie Grundlagen technischer Gebäudethemen. In den Praxisphasen werden diese Inhalte in typischen betrieblichen Abläufen angewendet, etwa bei der Betreuung von Mietobjekten, der Analyse von Kennzahlen, der Mitarbeit an Vermietungsprozessen oder bei Aufgaben rund um Facility Management und Dienstleistersteuerung. Der Studienabschluss ist üblicherweise ein Bachelor; die konkrete Ausgestaltung hängt vom Hochschulmodell ab.

Zulassungsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte

Ergänzend existieren alternative Qualifikationswege, die in der Praxis vor allem dann relevant werden, wenn bereits eine einschlägige Berufsausbildung oder Berufserfahrung im Immobilien- oder Gebäudebereich vorliegt. Je nach Hochschulrecht können beruflich Qualifizierte unter bestimmten Bedingungen zum Studium zugelassen werden. Außerdem sind auch verwandte Studiengänge mit Immobilienbezug denkbar, sofern Praxisanteile und betriebliche Einsatzfelder zur Immobilienbewirtschaftung und zu Dienstleistungen rund um Gebäude passen.

Organisationsfähigkeit und sichere Kommunikation

Für den Zugang und das erfolgreiche Durchlaufen des dualen Modells werden neben formalen Kriterien vor allem Organisationsfähigkeit und Belastbarkeit benötigt, da Studienanforderungen und betriebliche Aufgaben parallel laufen. In vielen Einsatzfeldern sind Kommunikationsstärke und ein sicherer Umgang mit verschiedenen Anspruchsgruppen wichtig, etwa mit Mieterinnen und Mietern, Eigentümervertretungen, Dienstleistern oder internen technischen Bereichen. Typisch sind zudem ein ausgeprägtes Zahlenverständnis, sorgfältiges Arbeiten in Dokumentation und Vertragsumfeld sowie die Fähigkeit, zwischen wirtschaftlichen, rechtlichen und objektbezogenen Anforderungen zu vermitteln.

Duales Studium

Theorie + Praxis kombiniertDual

Für ein duales Studium im Bereich Immobilienwirtschaft wird in der Regel eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
(Fach-)Hochschulreife oder vergleichbare Qualifikation
Abschluss
Bachelor + ggf. Berufsabschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Immobilienwirtschaft

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
Immobilienverwaltungssoftware (z.B. SAP RE-FX, DOMUS, WODIS, Haufe PowerHaus)CRM-Systeme für Immobilien (z.B. onOffice, Immoware24)Digitale Dokumentenmanagementsysteme (DMS)GIS- und Kartentools für StandortanalysenBusiness-Intelligence-Tools für Reporting (z.B. Power BI)

Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).

Ausbildung & Berufseinstieg

Kombinierter Bewerbungsprozess bei Partnerunternehmen

Der Einstieg in die Immobilienwirtschaft erfolgt im Rahmen des Berufswegs Duales Studium meist über einen Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen und eine parallele Zulassung an einer Hochschule. Im Bewerbungsprozess laufen daher zwei Schienen zusammen: die Auswahl im Unternehmen (oft mit Gesprächen, Tests oder Fallaufgaben) und die formale Hochschulaufnahme. Je nach Modell sind betriebliche Einsatzplanung und Semesterstruktur früh festgelegt, weil Theorie- und Praxisphasen im Wechsel organisiert werden.

Betriebswirtschaftliche Schwerpunkte und Abschlussarten

Inhaltlich verbindet das Duale Studium betriebswirtschaftliche Grundlagen mit immobilienbezogenen Themen wie Bewertung, Finanzierung, Vermietung, Bestandsmanagement oder Projektentwicklung. Die Studiendauer liegt häufig bei drei Jahren und führt in der Regel zum Bachelor; in manchen Konstellationen kommt ein zusätzlicher IHK-Abschluss hinzu. Die Ausbildung ist vergütet, häufig in Anlehnung an Branchen- oder Haustarife, und Unternehmen übernehmen teilweise Studiengebühren oder stellen Lernmittel, ohne dass dies einheitlich geregelt ist.

Typische Aufgabenfelder für Absolventen

Nach dem Abschluss starten dual Studierende oft in Rollen wie Junior-Property-Management, Asset- oder Portfolio-Assistenz, Leasing/Vertrieb, Transaktionssupport oder im Projektmanagement auf Bauherrenseite. Als deutschlandweiter Durchschnitt bewegt sich das Einstiegsgehalt bei 3.870 € brutto pro Monat, je nach Einsatzfeld und tariflicher Eingruppierung typischerweise innerhalb einer Spanne von 3.200 € bis 4.200 € brutto pro Monat. In den ersten Monaten prägen Übergaben, Objekt- und Datenanalysen, Reporting sowie die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. Verwalter, Gutachter, technische Partner) den Arbeitsalltag.

Mathematikbasis und digitale Kompetenzen

Für die Zulassung wird meist die Hochschulreife erwartet; darüber hinaus zählen solide Mathematik- und Wirtschaftsbasis, Text- and Zahlenverständnis sowie ein sicherer Umgang mit digitalen Tools. In der Praxis wirken sich Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Organisationsstärke besonders aus, weil viele Aufgaben zwischen Mieter-/Kundenkontakt, internen Freigaben und rechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt werden. Grundkenntnisse zu Miet- und Vertragslogik sind hilfreich, werden aber häufig erst im Wechselspiel aus Theorie und Praxis systematisch vertieft.

Entwicklung kaufmännischer Spezialisierungen

Der Übergang in eine fachliche Spezialisierung ergibt sich oft aus den Praxiseinsätzen: Wer stärker kaufmännisch arbeitet, landet eher in Investment-, Asset- oder Portfolioteams, während andere Schwerpunkte im Property Management oder in der Projektentwicklung entstehen. Mit wachsender Verantwortung verändern sich typischerweise Aufgaben wie Budgetsteuerung, Verhandlungsführung, Risikoprüfung und Schnittstellenmanagement; formale Weiterqualifikationen können dabei eine Rolle spielen, sind aber nicht in jedem Werdegang zwingend.

Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Immobilienwirtschaft

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Mittlerer Aufwand

Organisation und Steuerung von infrastrukturellen und technischen Services rund um Gebäude, häufig mit Dienstleister- und Budgetverantwortung.

Gehalt:
3.400 €: 5.200 € brutto/Monat
Hoher Overlap in Vertragsmanagement, Mieterkommunikation und Bewirtschaftungsprozessen über Immobilienarten hinweg.

Asset Manager Immobilien (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Hoher Aufwand

Wertorientierte Steuerung von Immobilieninvestments mit Fokus auf Strategie, Performance, Maßnahmenplanung und Reportings.

Gehalt:
4.300 €: 6.800 € brutto/Monat
Schnittmenge in Objektkennzahlen, Wirtschaftlichkeitslogik und Kommunikation mit Eigentümern bzw. Investoren.

Immobilienberater (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Beratung von Eigentümern oder Unternehmen bei An- und Vermietung, Bewertung, Strategie und Transaktionen, teils mit variablem Anteil.

Gehalt:
3.800 €: 6.500 € brutto/Monat
Gemeinsame Basis in Markt- und Objektanalyse sowie in der Koordination von Vermietungsprozessen und Stakeholdern.

Projektcontroller Bau/Immobilien (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Controlling von Bau- oder Immobilienprojekten mit Fokus auf Kosten, Termine, Forecasts, Reports und Governance.

Gehalt:
3.600 €: 5.800 € brutto/Monat
Übertragbare Kenntnisse in kaufmännischen Kennzahlen, Budgetierung und internen Freigabe- bzw. Projektprozessen.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Junior Property Manager (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
3.200 €: 3.900 € brutto/Monat

Betreuung eines Objektportfolios im Tagesgeschäft mit Fokus auf Mieterkommunikation, Dienstleistersteuerung und Reporting an Eigentümerseite.

Abschluss im dualen Studium (Theorie + Praxis), erste Praxis im Partnerunternehmen, sichere Anwendung von Miet- und Betriebskostenlogik

Stufe 2:Property Manager (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
3.900 €: 4.200 € brutto/Monat

Eigenständige kaufmännische Objektsteuerung inklusive Budgetplanung, Nebenkostenmanagement, Maßnahmensteuerung und KPI-basiertem Reporting.

Mehrjährige Erfahrung in der Bewirtschaftung, Routine in Vertrags- und Dienstleistermanagement, ggf. vertiefende Weiterbildung im Immobilienmanagement

Stufe 3:Senior Property Manager (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
4.200 €: 5.000 € brutto/Monat

Verantwortung für komplexere Portfolios (z. B. Gewerbe oder gemischt), Koordination mehrerer Stakeholder und Qualitätssicherung in Prozessen und Ergebnissen.

Mehrjährige Berufserfahrung, nachweisbare Performance in Budget- und Maßnahmensteuerung, vertiefte Kenntnisse im Mietrecht und Controlling

Stufe 4:Teamleitung Property Management (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
5.010 €: 5.500 € brutto/Monat

Fachliche und organisatorische Führung eines Property-Management-Teams mit Ergebnisverantwortung, Ressourcenplanung und Schnittstellensteuerung zu Asset Management und Technik.

Erfahrung als Senior, Führungserfahrung oder nachweisbare Projekt-/Teilteamleitung, Führungstrainings und betriebswirtschaftliche Vertiefung

Stufe 5:Leitung Property Management / Bereichsleitung (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
5.500 €: 6.500 € brutto/Monat

Strategische Steuerung größerer Einheiten oder Portfolios, Aufbau von Standards, Budget- und Zielsystemen sowie Verantwortung für Ergebnis- und Qualitätskennzahlen.

Ausgeprägte Führungserfahrung, belastbare Steuerung von Ergebnisverantwortung, Aufbau- und Change-Erfahrung, vertiefte Kenntnisse in Portfoliostrukturen

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Gewerbeimmobilien-Property-Management

praxisorientiert

Betreuung von Büro-, Handels- oder Logistikobjekten mit komplexeren Mietverträgen, Indexierungen und Flächenmanagement.

Gehalt:
4.200 €: 5.200 € brutto/Monat
Vertiefung in Gewerbemietrecht, Betriebskosten- und Flächenkennzahlen, Reporting-Standards

Technisches Property Management (Schnittstelle)

interdisziplinär

Koordination technischer Maßnahmen, Instandhaltungsplanung, Dienstleistersteuerung und Abnahme-/Mängelprozesse in enger Abstimmung mit Technik.

Gehalt:
4.300 €: 5.300 € brutto/Monat
Grundlagen Gebäudetechnik, Betreiberpflichten, Vergabe- und Leistungsbeschreibungspraxis

Asset-Reporting & Portfolio-Controlling

strategisch

KPI- und Cashflow-orientierte Auswertung von Beständen, Budget-/Forecast-Prozesse und Management-Reportings für Eigentümerseite.

Gehalt:
4.400 €: 5.500 € brutto/Monat
Controlling-Tools, Excel/BI-Reporting, Grundlagen Bewertung und Performancekennzahlen

Miet- und Vertragsmanagement (Commercial Leasing Support)

praxisorientiert

Vertragsanlage, Fristen- und Indexmanagement, Nachtragswesen sowie Qualitätssicherung im Vertragsbestand.

Gehalt:
3.900 €: 4.700 € brutto/Monat
Vertiefung Vertragsrecht, Prozess- und Datenqualität, sichere Anwendung von ERP/PM-Systemen

ESG im Immobilienbestand (operative Umsetzung)

interdisziplinär

Operationalisierung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Bestand, Datenerhebung, Maßnahmenverfolgung und Abstimmung mit Eigentümer- und Dienstleisterseite.

Gehalt:
4.500 €: 5.600 € brutto/Monat
ESG-Grundlagen in Immobilien, Energie- und Verbrauchsdatenlogik, Reportinganforderungen und Maßnahmensteuerung

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.934 €
Großunternehmen
4.719 €
Mittelstand
4.290 €
Kleinunternehmen
3.775 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.290 € brutto/Monat

Investmentgesellschaften
5.577 €
+30%
Fondsgesellschaften
5.491 €
+28%
Banken
5.363 €
+25%
Immobilienentwicklung
4.934 €
+15%
Bauträger
4.805 €
+12%
Handelsimmobilien
4.719 €
+10%
Sachverständigenbüros
4.633 €
+8%
Immobilienberatung
4.505 €
+5%
Infrastrukturunternehmen
4.419 €
+3%
Industrieunternehmen
4.376 €
+2%
Bauunternehmen
4.204 €
-2%
Immobilienmakler
4.076 €
-5%
Immobilienverwaltung
3.947 €
-8%
Dienstleistungsunternehmen
3.861 €
-10%
Einzelhandel
3.647 €
-15%
Supermarktketten
3.518 €
-18%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Immobilienwirtschaft

Der Berufseinstieg in der Immobilienwirtschaft verläuft häufig über ein Duales Studium mit Studienvertrag und einem Partnerunternehmen, wodurch Theorie und Praxis eng verzahnt sind. Nach dem Abschluss wachsen Verantwortungsumfang und Entscheidungsspielräume meist schrittweise, etwa in der Objektbewirtschaftung, im Asset Management oder im Vertrieb. Das monatliche Bruttogehalt liegt zum Einstieg typischerweise bei 3.870 € und steigt mit Berufserfahrung Richtung 5.040 €. Digitales Arbeiten prägt den Alltag zunehmend, etwa über Immobilienverwaltungssoftware, CRM-Systeme, DMS sowie Reporting in Tools wie Power BI.

1. Jahr3.870 €
Berufseinstieg / Junior

Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschlussphase / Übergang in Vollzeitrolle im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.950 €
Berufseinstieg

Duales Studium (Theorie + Praxis), Abschluss erreicht; erste eigenständige Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr4.030 €
Berufliche Festigung

Duales Studium (Theorie + Praxis), Praxiserfahrung im Tagesgeschäft vertieft; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr4.110 €
Berufliche Festigung

Duales Studium (Theorie + Praxis), sicherer Umgang mit Prozessen und Kennzahlen; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr4.290 €
Berufliche Festigung

Duales Studium (Theorie + Praxis), routinierte Betreuung von Objekten/Kunden; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.440 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung (z. B. Bewirtschaftung, Vermietung, Reporting); fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.590 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duales Studium (Theorie + Praxis), komplexere Fälle und Schnittstellenkoordination; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr5.040 €
Erfahrene Fachkraft

Duales Studium (Theorie + Praxis), vertiefte Verantwortung für Budgets/Portfolios; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr5.190 €
Erfahrene Fachkraft

Duales Studium (Theorie + Praxis), breites Aufgabenprofil; ggf. Projektkoordination; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr5.340 €
Optionale Verantwortungsrolle

Duales Studium (Theorie + Praxis), ggf. koordinierende Rolle im Team oder projektbezogene Leitung; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: Keine spezifischen Tarifverträge angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Berufseinstieg liegt das durchschnittliche Monatsbruttogehalt bei rund 3.870 €, typischerweise in Funktionen mit klar abgegrenzten Aufgabenpaketen und engerer Anleitung. In dieser Phase sind Gehaltssprünge oft an das Übernehmen eigener Objekte, Projekte oder Teilprozesse gekoppelt.

Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt rund 4.290 € brutto pro Monat erreicht, häufig mit mehr Budget- und Schnittstellenverantwortung. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei etwa 5.040 € brutto monatlich, was sich in vielen Unternehmen über Funktionsstufen, Projektleitungen oder tarifliche Entwicklungslogiken abbildet. Je nach Rolle sind dabei Gehaltsspannen von 3.200 € bis 6.000 € brutto pro Monat möglich.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Verantwortungsumfang wirken direkt: Mit wachsender Selbstständigkeit in Bewirtschaftung, Vermietung oder Controlling werden häufig größere Bestände und Budgets übernommen.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie Immobilienökonom (IREBS), Zertifikate im Immobiliencontrolling oder Kenntnisse in Bewertung nach ImmoWertV können Aufgabenprofile verbreitern und Gehaltsbänder öffnen.
  • 3
    Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen spielen eine Rolle, etwa in größeren Wohnungsunternehmen oder Teilen der öffentlichen Hand, wo Stufen und Funktionszulagen Gehaltsentwicklung strukturieren.
  • 4
    Unternehmensgröße und Portfolio beeinflussen Spielräume: Konzerne, große Verwalter oder institutionelle Asset-Manager zahlen oft anders als kleine Maklerbüros oder lokale Bestandshalter.
  • 5
    Spezialisierungen, zum Beispiel Asset Management, Projektentwicklung, Gewerbevermietung oder ESG-/Nachhaltigkeitsmanagement, werden je nach Marktsegment häufiger höher dotiert.

Marktausblick

Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der Immobilienwirtschaft bleibt in vielen Bereichen stabil, weil Bestände langfristig bewirtschaftet werden müssen und regulatorische Anforderungen zunehmen. Gleichzeitig verschieben sich Aufgaben stärker in Richtung Analyse, Reporting und prozessorientierte Steuerung.

Trends wie Digitalisierung von Vermietungs- und Verwaltungsprozessen, datenbasierte Portfoliosteuerung sowie ESG-Anforderungen verändern Arbeitsinhalte spürbar. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Unternehmen Prozesse modernisieren, Bestände energetisch entwickeln oder komplexere Nutzer- und Flächenanforderungen im Wohn- und Gewerbesegment abbilden.

Jetzt Netto-Gehalt berechnen

Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Duales Studium Immobilienwirtschaft netto übrig bleibt.

Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.300 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.

Was verdient man als Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem dualen Studium?

Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.870 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Abschluss?

Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.870 € brutto/Monat bis hin zu 5.040 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Studium?

Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.870 € brutto/Monat.

In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Immobilienmakler, Immobilienverwaltung, Immobilienberatung, Sachverständigenbüros, Einzelhandel oder Supermarktketten. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Immobilienwirtschaft (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.870 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.040 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Keine spezifischen Tarifverträge angegeben), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Verwendete Quellen (1)

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: