Duales Studium Luftverkehrsmanagement Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Luftverkehrsmanagement Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.100 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.700 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: IG Metall / ver.di. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d)
Im dualen Studium Luftverkehrsmanagement verbindet sich die Arbeit im Unternehmen mit Aufgaben an der Schnittstelle von Betrieb, Kundenservice und Sicherheit. Im Alltag stehen unter anderem die Planung von Abläufen, das Mitwirken an Einsatz- und Kapazitätskonzepten sowie die Abstimmung zwischen Bereichen wie Bodenverkehrsdiensten, Airline-Handling und Terminalbetrieb im Vordergrund. Häufig kommen Auswertungen zu Pünktlichkeit, Auslastung oder Prozessqualität hinzu.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, je nach Einsatzbereich auch in operativen Zonen am Flughafen mit engem Kontakt zu Leitstellen und Dienstleistern. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Flughafenbetreibern, Airlines, Handling- und Logistikdienstleistern, Flugsicherung-nahen Organisationen oder Beratungen, die Prozesse im Luftverkehr optimieren.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.715 €
4.370 € – 5.175 €
München
4.592 €
4.256 € – 5.040 €
Düsseldorf
4.387 €
4.066 € – 4.815 €
Stuttgart
4.346 €
4.028 € – 4.770 €
Hamburg
4.305 €
3.990 € – 4.725 €
Köln
4.223 €
3.914 € – 4.635 €
Nürnberg
4.182 €
3.876 € – 4.590 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.100 €
3.800 € – 4.500 €
Hannover
4.100 €
3.800 € – 4.500 €
Essen
4.059 €
3.762 € – 4.455 €
Berlin
4.018 €
3.724 € – 4.410 €
Dortmund
4.018 €
3.724 € – 4.410 €
Bremen
3.977 €
3.686 € – 4.365 €
Leipzig
3.690 €
3.420 € – 4.050 €
Dresden
3.690 €
3.420 € – 4.050 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 4.370 € | 4.715 € | 5.175 € | +15% |
München | 4.256 € | 4.592 € | 5.040 € | +12% |
Düsseldorf | 4.066 € | 4.387 € | 4.815 € | +7% |
Stuttgart | 4.028 € | 4.346 € | 4.770 € | +6% |
Hamburg | 3.990 € | 4.305 € | 4.725 € | +5% |
Köln | 3.914 € | 4.223 € | 4.635 € | +3% |
Nürnberg | 3.876 € | 4.182 € | 4.590 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.800 € | 4.100 € | 4.500 € | ±0% |
Hannover | 3.800 € | 4.100 € | 4.500 € | ±0% |
Essen | 3.762 € | 4.059 € | 4.455 € | -1% |
Berlin | 3.724 € | 4.018 € | 4.410 € | -2% |
Dortmund | 3.724 € | 4.018 € | 4.410 € | -2% |
Bremen | 3.686 € | 3.977 € | 4.365 € | -3% |
Leipzig | 3.420 € | 3.690 € | 4.050 € | -10% |
Dresden | 3.420 € | 3.690 € | 4.050 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede ergeben sich im Luftverkehrsmanagement vor allem durch die Konzentration großer Luftverkehrsstandorte und die jeweilige Wirtschafts- und Tarifstruktur. In der Regel liegen die Gehälter in süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Stadtstaaten mit starken Luftverkehrsknoten tendenziell höher.
In Regionen mit geringerer Unternehmensdichte im Luftverkehr oder niedrigeren Lebenshaltungskosten fallen die Vergütungen häufiger moderater aus, auch wenn Aufgabenprofile vergleichbar bleiben.
Zugang zur Tätigkeit
Duales Studium mit Partnerunternehmen
Der Regelzugang in den Beruf führt über ein Duales Studium im Bereich Luftverkehrsmanagement, das an einer Hochschule mit einem Studienvertrag bei einem Partnerunternehmen kombiniert wird. Üblich ist eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule und Modell kommen weitere Auswahlkriterien hinzu. In der Praxis ist der Bewerbungsprozess häufig zweigeteilt: Zunächst erfolgt die Auswahl durch das Partnerunternehmen (inklusive Eignungsdiagnostik oder Interviews), anschließend die Einschreibung an der kooperierenden Hochschule nach deren Vorgaben.
Verzahnung von Theorie und Praxis
Charakteristisch ist die enge Theorie-Praxis-Verzahnung. In den Theoriephasen stehen typischerweise betriebswirtschaftliche Grundlagen, Luftverkehrsrecht und Regulierung, Aviation-Ökonomie, Qualitäts- und Prozessmanagement, Sicherheits- und Servicekonzepte sowie Grundlagen der Logistik und des Airport-Betriebs im Vordergrund. Die Praxisphasen finden je nach Partnerunternehmen etwa in Bereichen wie Ground Operations, Passenger Services, Slot- und Kapazitätsplanung, Aviation-Controlling, Netzwerk- und Streckenmanagement, Cargo-Schnittstellen oder im operativen Schnittstellenmanagement am Flughafen statt. Der akademische Abschluss ist meist ein Bachelorabschluss, wobei konkrete Ausprägungen je nach Hochschule variieren.
Regulierte Arbeitsumgebung am Flughafen
Besonderheiten ergeben sich aus der stark regulierten und sicherheitskritischen Umgebung im Luftverkehr. In operativen Einsatzfeldern können interne Zuverlässigkeits- und Sicherheitsprüfungen, Zugangsausweise und betriebliche Unterweisungen eine Rolle spielen; Anforderungen und Abläufe sind dabei an Tätigkeit und Einsatzort gebunden. Ebenso verbreitet sind Schicht- und Wochenendbezüge in Bereichen mit unmittelbarem Betriebsbezug, was die Belastungssteuerung im dualen Setting mitprägt.
Alternative Qualifizierungswege und Spezialisierungen
Ergänzend existieren alternative Qualifikationswege, etwa über ein einschlägiges Hochschulstudium mit anschließender Trainee- oder Junior-Position im Aviation-Umfeld oder über eine Berufsausbildung in luftverkehrsnahen Dienstleistungsbereichen mit späterer akademischer Weiterqualifizierung. Für Spezialisierung und Entwicklung sind fachnahe Schwerpunkte wie Safety Management, Security-Prozesse, Airline- und Airport-Controlling, Operations- und Irregularity-Management, Revenue Management, Prozess- und Qualitätsmanagement oder projektbezogene Rollen im Aviation-Umfeld typisch.
Anforderungen an die Arbeitsweise
Persönlich wichtig sind Belastbarkeit, ein strukturierter Umgang mit Zeitdruck und Schnittstellen sowie Kommunikationsstärke im Kontakt mit unterschiedlichen Stakeholdern. Da viele Abläufe prozess- und kennzahlengetrieben sind, zählen analytisches Denken und Sorgfalt ebenso wie Serviceorientierung. Teamfähigkeit und eine verlässliche Arbeitsweise sind zentral, weil operative Entscheidungen im Luftverkehr häufig eng abgestimmt und dokumentationspflichtig sind.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Luftverkehrsmanagement wird in der Regel ein Duales Bachelor-Studium (B.A./B.Sc.) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Luftverkehrsmanagement
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbungsprozess bei Luftverkehrsbetrieben
Der Einstieg in das Duale Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) beginnt meist mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess: Parallel zum Studienplatz wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen benötigt. In der Praxis sind dabei häufig Flughafenbetreiber, Airlines, Handling-Dienstleister oder luftverkehrsnahe Logistik- und Dienstleistungsunternehmen beteiligt. Die Auswahlverfahren ähneln typischen Einstiegsverfahren im Verkehrs- und Dienstleistungsumfeld und reichen von Interviews bis zu eignungsbezogenen Tests.
Struktur und Dauer der Ausbildung
Der Ablauf ist in der Regel als Wechsel von Theorie- und Praxisphasen organisiert, wodurch Hochschulmodule und betriebliche Einsätze eng verzahnt sind. Üblich ist eine Studiendauer von 3 Jahren bis 3,5 Jahren mit dem Abschluss Bachelor; je nach Modell kann ergänzend ein zusätzlicher IHK-Abschluss vorgesehen sein. Inhaltlich bewegen sich die Schwerpunkte zwischen Betriebswirtschaft, Luftverkehrsrecht und -sicherheit, Prozess- und Qualitätsmanagement sowie operativen Abläufen am Flughafen oder in Airline-Organisationen. Als Zugangsvoraussetzung gilt meist die Hochschulreife, hinzu kommen solide Englischkenntnisse, Zahlenverständnis und eine Arbeitsweise, die auch unter Zeitdruck strukturiert bleibt.
Finanzierung und erste Verantwortungsbereiche
Die Ausbildung ist vergütet und die Vergütung orientiert sich in vielen Fällen an tariflichen Regelungen oder betrieblichen Vergütungssystemen; teilweise werden Studiengebühren durch das Partnerunternehmen übernommen. Nach dem Abschluss liegen Einstiegsgehälter typischerweise zwischen 3.200 € und 3.800 € brutto pro Monat, mit einem Durchschnittswert von 3.500 € brutto pro Monat. Häufige erste Aufgaben sind die Mitarbeit in der Einsatz- und Ressourcenplanung, die Unterstützung im Turnaround-Management, Prozessanalysen in Bodenverkehrsdiensten oder koordinierende Tätigkeiten an Schnittstellen zwischen Betrieb, Dienstleistern und Behörden.
Einstiegspositionen in der Aviation-Branche
Typische Einstiegspositionen sind etwa Trainee- oder Junior-Rollen im Airport Operations, in der Netzwerk- oder Kapazitätsplanung, im Qualitätsmanagement, in der Sicherheitsorganisation oder im Controlling luftverkehrsnaher Bereiche. Die Einordnung erfolgt dabei oft über betriebliche Funktionsstufen und in tarifgebundenen Unternehmen über entsprechende Gruppen, was die Bandbreite der Aufgaben und Verantwortlichkeiten im ersten Jahr spürbar mitprägt.
Berufliche Entwicklung und Teilprozesssteuerung
In den ersten Berufsjahren verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von zuarbeitenden Tätigkeiten hin zu eigenständig verantworteten Teilprozessen, etwa bei der Steuerung von Dienstleistern, der Analyse von pünktlichkeit und Kapazitäten oder bei Audits und Qualitätskennzahlen. Entwicklungsschritte ergeben sich zudem über Spezialisierungen, beispielsweise in Safety- und Security-nahen Funktionen, im Revenue- und Netzwerkumfeld oder im Projektmanagement großer Umstellungen im Flugbetrieb; die konkrete Ausprägung hängt stark von Unternehmensgröße, Standort und operativem Profil ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Luftverkehrsmanagement
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Logistikmanager/in
Plant und steuert Material- und Warenflüsse, koordiniert Dienstleister und optimiert Prozesse entlang der Supply Chain.
Tourismusmanager/in
Konzipiert und steuert touristische Angebote, koordiniert Vermarktung und Partnernetzwerke und überwacht Kennzahlen.
Baut Qualitätsmanagementsysteme auf, begleitet Audits und steuert Maßnahmen zur Prozess- und Produktqualität.
Betriebsleiter/in (Verkehr/Transport)
Organisiert operative Abläufe, verantwortet Ressourcenplanung und stellt die Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben sicher.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Operations Coordinator Luftverkehr (Airport/Fluggesellschaft)
Koordiniert Abläufe im täglichen Betrieb, stimmt Schnittstellen zwischen Abfertigung, Slot-Management und Dienstleistern ab und unterstützt bei Störfallprozessen.
Stufe 2:Luftverkehrsmanager/in (Fachverantwortung Betrieb/Planung)
Übernimmt Fachverantwortung für Teilbereiche wie Turnaround-Prozesse, Kapazitäts- und Ressourcenplanung oder Qualitätskennzahlen und arbeitet an der Prozessstandardisierung mit.
Stufe 3:Senior Luftverkehrsmanager/in / Projektleitung
Leitet bereichsübergreifende Projekte, verantwortet KPIs sowie Stakeholder-Management und steuert Verbesserungsprogramme in Betrieb oder Ground Operations.
Stufe 4:Teamleitung/Abteilungsleitung Operations (erweiterte Verantwortung)
Führt ein Team, verantwortet Budget- und Personaleinsatzplanung und trifft Entscheidungen zu Betrieb, Qualität und Eskalationsprozessen im Verantwortungsbereich.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Ground Operations & Turnaround-Management
Steuerung der Bodenprozesse (Abfertigung, Turnaround-Zeiten, Schnittstellen zu Dienstleistern) inklusive Störfall- und Eskalationsabläufen.
Netzwerk-, Slot- und Kapazitätsmanagement
Kapazitäts- und Slot-Planung, Auslastungssteuerung und Abstimmung mit Airport-Strukturen sowie internen Planungseinheiten.
Aviation Safety & Compliance (SMS/Regelkonformität)
Unterstützt Safety-Management, Dokumentation und Nachweisführung, begleitet Audits und setzt Anforderungen in operative Prozesse um.
Revenue Management & Pricing (Luftverkehr)
Ertrags- und Preissteuerung, Nachfrageanalysen sowie Ableitung von Maßnahmen zur Optimierung von Auslastung und Erlöskennzahlen.
Airline-/Airport-Projektmanagement (Prozessdigitalisierung)
Leitet Digitalisierungs- und Prozessprojekte an Schnittstellen zwischen IT, Betrieb und Dienstleistern (z. B. Reporting, Workflow, Ressourcenplanung).
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.100 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Luftverkehrsmanagement
Im Luftverkehrsmanagement entwickelt sich das Einkommen typischerweise mit wachsender Prozesssicherheit, Schnittstellenverantwortung und Spezialisierung in Bereichen wie Airport Operations, Ground Handling oder Erlössteuerung. Nach dem dualen Studium mit Studienvertrag und Praxisphasen im Partnerunternehmen folgt meist eine Einarbeitung, anschließend werden Aufgaben stärker koordiniert und Kennzahlenverantwortung übernimmt. Gehaltszuwächse entstehen vor allem durch operative Verantwortung, Projektarbeit und tarifliche Einordnung nach Branchentarifverträgen. Der Arbeitsalltag wird spürbar digitaler: Airport-Management-Systeme, BI-Reporting sowie digitale Passagier- und Frachtprozesse erhöhen den Bedarf an Datenanalyse, Planungstools und sicherem Umgang mit gängigen Collaboration-Plattformen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.500 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigenständige Aufgaben) | 3.600 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.700 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Schnittstellen & Reporting) | 3.800 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine & Verantwortung) | 4.100 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.200 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Projektarbeit) | 4.300 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (operative Steuerung) | 4.700 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (erweiterte Zuständigkeiten) | 4.900 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Koordination/Teamsteuerung) | 5.100 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall / ver.di. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 3.500 € pro Monat, mit einer Spanne von 3.200 € bis 3.800 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung bewegen sich viele Positionen um 4.100 € brutto monatlich, je nach Rolle und Eingruppierung häufig zwischen 3.800 € und 4.500 €.
Als erfahrene Fachkraft liegt das Monatsbrutto meist bei etwa 4.700 € und damit innerhalb von 4.500 € bis 5.000 €. Gehaltssprünge ergeben sich oft über tarifliche Stufen, Funktionswechsel in operative Steuerung oder Planung sowie durch die Übernahme koordinierender Verantwortung über mehrere Prozessbereiche.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken stark, weil Verantwortung in Betriebslage, Ressourcensteuerung oder Schnittstellenkoordination oft stufenweise übertragen und vergütet wird.
- 2Tarifbindung kann das Gehalt deutlich strukturieren, etwa durch feste Entgeltgruppen, Stufenläufe und Zulagenmodelle bei Flughafenbetreibern oder großen Luftverkehrsdienstleistern.
- 3Zusatzqualifikationen wie Projektmanagement-Zertifikate (z. B. PRINCE2, IPMA) oder Luftsicherheitsbezug (z. B. Schulungen nach LuftSiG für bestimmte Funktionen) erhöhen Einsatzmöglichkeiten.
- 4Unternehmensgröße und Komplexität des Standorts spielen mit hinein, da größere Hubs häufig mehr Schnittstellen, KPI-Steuerung und Prozessverantwortung bündeln.
- 5Spezialisierungen wie Operations Control, Netzwerk- und Kapazitätsplanung oder Qualitäts- und Prozessmanagement werden in vielen Betrieben höher bewertet als rein administrative Rollen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt im Luftverkehrsmanagement zeigt sich insgesamt stabil, weil Flughäfen und Dienstleister dauerhaft auf verlässliche Prozesssteuerung und betriebliche Planung angewiesen sind. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage abhängig von der Auslastung der Standorte und von organisatorischen Umstellungen in Airline- und Airport-Strukturen.
Digitalisierung und datenbasierte Steuerung verändern viele Aufgaben, etwa durch stärkere KPI-Orientierung, automatisierte Disposition und vernetzte Lagebilder. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Betriebe Schnittstellenkompetenz, Prozessdenken und die Übersetzung zwischen Betrieb und Management benötigen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.350 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.500 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.500 € brutto/Monat bis hin zu 4.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.500 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Flughafenbetrieb, Flughafeninfrastruktur, Personenbeförderung, Luftverkehrsunternehmen, Passagierhandling oder Bodenabfertigung. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Luftverkehrsmanagement (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.500 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall / ver.di), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (4)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
