Duales Studium Physiotherapie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Physiotherapie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.710 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.070 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD P6-P9 / TVöD EG1-EG5. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Physiotherapie (m/w/d)
Im dualen Studium Physiotherapie verbindet sich der klinische Alltag mit festen Lern- und Praxisanteilen. Typisch sind Befundaufnahme, Therapieplanung und die Durchführung physiotherapeutischer Maßnahmen, etwa in der manuellen Therapie, im Gerätetraining oder in der Atemtherapie. Dazu kommen Verlaufsdokumentation, Abstimmung im Team und der Umgang mit wechselnden Belastungen im Tagesablauf.
Gearbeitet wird vor allem in Behandlungsräumen, Trainingsbereichen und auf Station, je nach Einsatz auch in Reha-Einrichtungen oder im ambulanten Umfeld. Arbeitgeber sind beispielsweise Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, physiotherapeutische Praxen, Einrichtungen der geriatrischen Versorgung oder Sport- und Gesundheitszentren, häufig in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Ärzteteams und Pflege.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.450 €
3.335 € – 3.565 €
Frankfurt am Main
3.300 €
3.190 € – 3.410 €
Stuttgart
3.270 €
3.161 € – 3.379 €
Düsseldorf
3.210 €
3.103 € – 3.317 €
Hamburg
3.150 €
3.045 € – 3.255 €
Köln
3.090 €
2.987 € – 3.193 €
Nürnberg
3.060 €
2.958 € – 3.162 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.000 €
2.900 € – 3.100 €
Hannover
3.000 €
2.900 € – 3.100 €
Essen
2.970 €
2.871 € – 3.069 €
Berlin
2.940 €
2.842 € – 3.038 €
Dortmund
2.940 €
2.842 € – 3.038 €
Bremen
2.910 €
2.813 € – 3.007 €
Leipzig
2.700 €
2.610 € – 2.790 €
Dresden
2.700 €
2.610 € – 2.790 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.335 € | 3.450 € | 3.565 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.190 € | 3.300 € | 3.410 € | +10% |
Stuttgart | 3.161 € | 3.270 € | 3.379 € | +9% |
Düsseldorf | 3.103 € | 3.210 € | 3.317 € | +7% |
Hamburg | 3.045 € | 3.150 € | 3.255 € | +5% |
Köln | 2.987 € | 3.090 € | 3.193 € | +3% |
Nürnberg | 2.958 € | 3.060 € | 3.162 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.900 € | 3.000 € | 3.100 € | ±0% |
Hannover | 2.900 € | 3.000 € | 3.100 € | ±0% |
Essen | 2.871 € | 2.970 € | 3.069 € | -1% |
Berlin | 2.842 € | 2.940 € | 3.038 € | -2% |
Dortmund | 2.842 € | 2.940 € | 3.038 € | -2% |
Bremen | 2.813 € | 2.910 € | 3.007 € | -3% |
Leipzig | 2.610 € | 2.700 € | 2.790 € | -10% |
Dresden | 2.610 € | 2.700 € | 2.790 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede fallen meist dort höher aus, wo Wirtschaftskraft und Lebenshaltungskosten stärker sind, etwa in Süddeutschland und in großen Ballungsräumen. In strukturschwächeren Regionen liegen Vergütungen häufiger niedriger, während einzelne Hotspots durch Fachkräfteengpässe nach oben abweichen können.
Einfluss haben zudem regionale Tariflandschaften und die Dichte großer Klinik- und Reha-Träger, die Gehaltsstrukturen oft einheitlicher festlegen.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Theorie und Praxis
Der Regelzugang in die Physiotherapie über ein Duales Studium verbindet ein Hochschulstudium mit längeren Praxisanteilen in einer klinischen oder ambulanten Versorgung. Charakteristisch ist, dass dual Studierende parallel in akademischen und praktischen Lernorten ausgebildet werden und die Abläufe über einen Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen organisiert sind. Je nach Modell sind dabei hochschulische Module eng mit praktischen Einsätzen verzahnt, was den Einstieg in patientennahe Arbeitsfelder früh vorbereitet.
Voraussetzungen für die Zulassung
Formal wird eine Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt; die Auswahl erfolgt typischerweise zweigleisig über Hochschule und Partnerunternehmen. Üblich sind Bewerbungsunterlagen, Auswahlgespräche und, abhängig von Einsatzbereich und Träger, Nachweise zur gesundheitlichen Eignung sowie ein erweitertes Führungszeugnis. In vielen Konstellationen ist außerdem zu klären, wie sich hochschulische Prüfungsleistungen und praktische Leistungsnachweise gegenseitig anerkennen lassen, weil Theorie- und Praxisphasen nicht nur parallel laufen, sondern auch rechtlich und organisatorisch sauber abgebildet werden müssen.
Inhalte des akademischen Modells
Inhaltlich umfasst das duale Studienmodell medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, physiotherapeutische Befund- und Behandlungstechniken sowie Module zu evidenzbasierter Versorgung, Kommunikation und interprofessioneller Zusammenarbeit. Die Praxisphasen finden im Partnerunternehmen statt und orientieren sich an typischen Versorgungsbereichen, etwa Orthopädie, Neurologie oder Chirurgie. Als akademischer Abschluss ist in der Regel ein Bachelor vorgesehen; die konkrete Ausgestaltung kann zwischen Hochschulen und Modellen variieren.
Optionen zur fachlichen Vertiefung
Ergänzend existieren alternative Qualifikationswege innerhalb des Gesundheitswesens, etwa schulische Ausbildungsgänge mit anschließender Akademisierung oder berufsbegleitende Studienmodelle, sofern die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden. Für die weitere fachliche Entwicklung sind Spezialisierungen wie Manuelle Therapie, Bobath, PNF, Atemphysiotherapie, Sportphysiotherapie oder Lymphdrainage verbreitet; sie bauen auf physiotherapeutischer Praxis auf und passen typischerweise zu klinischen oder ambulanten Schwerpunkten.
Anforderungen im direkten Patientenkontakt
Persönlich prägen Belastbarkeit, sorgfältiges Arbeiten und ein sicherer Umgang mit Nähe und Distanz im Patientenkontakt den Einstieg. Wichtig sind außerdem Teamfähigkeit, reflektierte Kommunikation und die Bereitschaft, Theorie konsequent in die praktische Behandlung zu übertragen, da dual Studierende häufig zwischen Lern- und Einsatzanforderungen wechseln und dabei dennoch eine konstante Behandlungsqualität sichern müssen.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Physiotherapie wird in der Regel ein Duales Studium (ausbildungsintegriert oder primärqualifizierend) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Physiotherapie
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbungsprozess bei Kooperationspartnern
Der Einstieg ins Duale Studium Physiotherapie (m/w/d) läuft meist zweigleisig: Neben der Bewerbung an einer Hochschule ist in der Regel ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen oder einer kooperierenden Einrichtung erforderlich. In der Praxis sind das häufig Kliniken, Reha-Zentren oder größere Therapieverbünde, die feste Praxisplätze bereitstellen und die Einsatzplanung mit der Hochschule abstimmen. Auswahlverfahren kombinieren häufig klassische Unterlagenprüfung mit Gesprächen und (je nach Träger) kurzen Praxis- oder Hospitationselementen.
Struktur der betrieblichen Ausbildung
Typisch ist ein Wechsel aus Theorie- und Praxisphasen, bei dem Inhalte wie Anatomie, Trainings- und Bewegungslehre, Befundung sowie evidenzbasierte Therapieansätze mit konkreten Einsätzen verzahnt werden. Die Studiendauer ist verbreitet auf den Bachelor ausgelegt; je nach Modell kann zusätzlich ein berufsbezogener Abschluss über Kammern oder eine IHK-Struktur angebunden sein. Im betrieblichen Teil werden dokumentationssichere Abläufe, Hygiene- und Qualitätsstandards sowie der Umgang mit unterschiedlichen Indikationen eingeübt.
Kompetenzen für den Therapiealltag
Vorausgesetzt wird meist die Hochschulreife; im Alltag zählen darüber hinaus Körperwahrnehmung, Belastbarkeit und eine saubere Kommunikation mit Patientinnen und Patienten sowie im interdisziplinären Team. Weil Therapieplanung, Verlaufsdokumentation und Abstimmung mit Ärztinnen, Pflege oder Sporttherapie zusammenlaufen, sind strukturierte Arbeitsweise und die Fähigkeit, Rückmeldungen aufzunehmen, besonders prägend für die ersten Praxisphasen.
Einflussfaktoren auf die Entlohnung
Die Vergütung dual Studierender richtet sich häufig nach Branchentarifverträgen und steigt üblicherweise mit dem Studienjahr; in vielen Konstellationen werden auch Studiengebühren ganz oder teilweise übernommen. Nach dem Abschluss liegen typische Einstiegsgehälter bei 2.710 € brutto pro Monat, je nach Träger und Einsatzfeld in einer Spanne von 2.600 € bis 2.800 € brutto pro Monat. Eingruppierungen orientieren sich dabei oft an tariflichen Tätigkeitsmerkmalen und der Zuordnung zu Abteilungen oder Funktionsbereichen.
Aufgabenfelder nach dem Abschluss
Als Einstiegspositionen sind häufig Tätigkeiten in der physiotherapeutischen Behandlung auf Station, in der ambulanten Rehabilitation oder in spezialisierten Bereichen wie Orthopädie, Neurologie oder Pädiatrie zu finden. In den ersten Monaten stehen standardisierte Befunderhebung, Therapieplanung unter Anleitung, Geräte- und Gruppentherapie sowie das sichere Dokumentieren im Vordergrund. Mit wachsender Routine verschiebt sich der Schwerpunkt typischerweise hin zu komplexeren Fällen, stärkerer Eigenverantwortung und engerer Koordination im Behandlungsteam.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Physiotherapie
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Sportwissenschaftler/in (Training & Rehabilitation)
Planung und Steuerung von Trainings- und Reha-Maßnahmen, häufig im Setting Prävention, Leistung oder Nachsorge.
Case Manager/in im Gesundheitswesen
Koordination von Behandlungs- und Rehaprozessen über Sektoren hinweg inklusive Abstimmung mit Kostenträgern und Leistungserbringern.
Therapie zur Förderung von Handlungsfähigkeit und Alltagskompetenz, oft mit Hilfsmittel- und Umfeldberatung.
Sport- und Gymnastiklehrer/in
Durchführung von Bewegungsangeboten und rehabilitativen Kursen in Prävention, Reha oder Verein/Einrichtung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Physiotherapeut/in (Berufseinstieg nach dualem Studium)
Einstieg in die patientennahe Therapie mit Befund, Behandlungsplanung und Dokumentation im Rahmen des Studienvertrags bzw. im Anschluss daran im Partnerunternehmen.
Stufe 2:Physiotherapeut/in (Berufserfahrung)
Eigenständige Betreuung komplexerer Fälle, stärkerer Anteil an interdisziplinärer Abstimmung sowie Anleitung von dual Studierenden oder neuen Kolleginnen und Kollegen im Praxisalltag.
Stufe 3:Senior-Physiotherapeut/in
Rollenfokus auf besonders anspruchsvollen Indikationen, Qualitätsstandards, Fallbesprechungen sowie koordinierende Aufgaben innerhalb eines Teams oder einer Fachabteilung.
Stufe 4:Leitende/r Physiotherapeut/in / Teamleitung Therapie
Führungsverantwortung mit Personalplanung, fachlicher Steuerung, Prozess- und Qualitätsmanagement sowie häufig Budget- und Schnittstellenverantwortung gegenüber Trägern oder Leitungsebenen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Manuelle Therapie (MT)
Gelenk- und Weichteiltechniken, differenzierte Befundung und Behandlung von Funktionsstörungen.
Neurologische Rehabilitation (z. B. Bobath/PNF)
Therapie bei neurologischen Erkrankungen mit Fokus auf motorisches Lernen, Gang- und Armhandrehabilitation.
Atemphysiotherapie / Pulmonale Rehabilitation
Sekretmanagement, Atemtechniken und Belastungssteuerung bei pulmonalen oder internistischen Indikationen.
Orthopädie/Unfallchirurgie (Reha & Trainingstherapie)
Postoperative Nachbehandlung, Trainingsaufbau, Return-to-Activity-Konzepte und funktionelle Tests.
Pädiatrische Physiotherapie
Behandlung von Entwicklungsauffälligkeiten und neurologischen/orthopädischen Indikationen im Kindesalter.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Physiotherapie
Der Übergang von Studium und Praxis in die eigenständige physiotherapeutische Arbeit prägt die ersten Berufsjahre stark. Zum Einstieg liegen typische Monatsgehälter bei rund 2.710 € brutto, danach steigen Einkommen meist mit Routine, größerer Fallverantwortung und Spezialisierungen. Nach einigen Jahren sind Tätigkeiten in komplexeren Behandlungsfeldern, in der interdisziplinären Abstimmung oder in der Dokumentationsqualität häufige Treiber. Digitale Anforderungen nehmen zu, etwa durch Praxisverwaltungssysteme, KIS-Anbindung, Tele-Rehabilitation sowie den Einsatz von Sensorik und Trainingssoftware unter Beachtung von Datenschutz.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Berufseinstieg nach Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.710 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), erste eigenständige Behandlungsplanung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmende Selbstständigkeit) | 2.780 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Routine in Befund und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.850 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), erweiterte Fallverantwortung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.920 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), vertiefte Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.000 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung in ausgewählten Indikationen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.020 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), anspruchsvollere Verläufe und Verlaufssteuerung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.040 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Qualitätssicherung und strukturierte Therapiedokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.070 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), optional fachliche Koordination im Team (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.260 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), optional organisatorische Verantwortung (z. B. Einsatzplanung, Prozesse); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 3.450 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Berufseinstieg nach Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), erste eigenständige Behandlungsplanung; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Routine in Befund und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), erweiterte Fallverantwortung; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), vertiefte Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung in ausgewählten Indikationen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), anspruchsvollere Verläufe und Verlaufssteuerung; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Qualitätssicherung und strukturierte Therapiedokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), optional fachliche Koordination im Team (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), optional organisatorische Verantwortung (z. B. Einsatzplanung, Prozesse); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD P6-P9 / TVöD EG1-EG5. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen typische Monatsgehälter im Bereich von 2.600 € bis 2.800 € brutto, häufig orientiert an internen Stufen oder tarifähnlichen Regelungen. In dieser Phase steigen Gehälter oft über Probezeit- und Stufenwechsel sowie über wachsende eigenständige Fallverantwortung.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 3.000 € brutto pro Monat erreicht, während erfahrene Fachkräfte typischerweise bei 3.070 € brutto pro Monat liegen. Deutlich höhere Sprünge entstehen vor allem dann, wenn erweiterte Verantwortung oder Führung hinzukommt; in solchen Rollen sind rund 5.500 € brutto pro Monat üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig über feste Entgeltstufen, Funktionszulagen oder größere Verantwortungsanteile aus, besonders in klinischen Teams mit klaren Rollen.
- 2Zusatzqualifikationen wie Manuelle Therapie (MT), Lymphdrainage (MLD), Bobath oder PNF werden in vielen Einrichtungen als abrechnungs- oder einsatzrelevant bewertet und erhöhen die Einsetzbarkeit.
- 3Tarifbindung, etwa bei größeren Klinik- oder Reha-Trägern, sorgt meist für transparentere Stufenlogiken; ohne Tarif sind Gehälter stärker verhandlungs- und standortabhängig.
- 4Unternehmensgröße und Trägerstruktur beeinflussen Budgets und Zulagen: größere Häuser bieten häufiger Funktionsrollen, Fortbildungsbudgets und planbare Entwicklungsschritte als kleine Praxen.
- 5Spezialisierungen, zum Beispiel Neurorehabilitation, Intensiv- oder Atemphysiotherapie, Orthopädie/Sportphysiotherapie oder Pädiatrie, können die Vergütung über seltene Skills und komplexere Fälle begünstigen.
Marktausblick
Die Nachfrage nach physiotherapeutischen Leistungen wird in vielen Bereichen als stabil bis steigend wahrgenommen, getragen durch demografische Entwicklungen und einen hohen Bedarf an Rehabilitation. Zusätzlich wächst der Anteil chronischer Beschwerden, die längerfristige Therapie- und Trainingskonzepte erfordern.
Veränderungen kommen unter anderem durch Digitalisierung in der Dokumentation, standardisiertere Behandlungspfade und eine stärkere Verzahnung mit Prävention und Training. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo große Versorgerstrukturen und Reha-Ketten kontinuierlich Personalbedarf haben und breit einarbeiten.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Physiotherapie (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.350 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 2.710 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) nach dem Abschluss?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 2.710 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 3.070 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Physiotherapie (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 2.710 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Physiotherapie (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Allgemeine Krankenhäuser, Spezialkliniken (Sportkliniken, Rehabilitationskliniken), Universitätskliniken, Privatkliniken, Physiotherapiepraxen (Einzelpraxen und Praxisgruppen) oder Therapiezentren. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Physiotherapie (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.710 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.070 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD P6-P9 / TVöD EG1-EG5), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
