Duales Studium Schiffbau Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Schiffbau Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Schiffbau (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Schiffbau (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.050 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.750 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.700 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Düsseldorf · Hamburg · Frankfurt am Main
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: IG Metall Tarifgruppen (typisch für Schiffbau). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Schiffbau (m/w/d)
Im dualen Studium Schiffbau wechseln sich Projektphasen im Betrieb mit Theorieanteilen ab. Im Arbeitsalltag geht es um Konstruktion und Berechnung von Schiffsrümpfen und Aufbauten, die Auslegung von Antriebs- und Hilfssystemen sowie das Abstimmen technischer Lösungen mit Fertigung, Einkauf und Qualitätssicherung.
Gearbeitet wird vor allem im Konstruktionsbüro und in Besprechungsräumen, ergänzt durch Begehungen in Produktion, Werftanlagen und bei Erprobungen. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Werften, in Ingenieurbüros, bei Zulieferern für maritime Systeme, in Klassifikations- und Prüfgesellschaften oder bei Unternehmen des Offshore- und Anlagenbaus, die maritime Schnittstellen bedienen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Schiffbau (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Düsseldorf
5.415 €
4.560 € – 6.270 €
Hamburg
5.320 €
4.480 € – 6.160 €
Frankfurt am Main
5.225 €
4.400 € – 6.050 €
Köln
5.225 €
4.400 € – 6.050 €
München
5.130 €
4.320 € – 5.940 €
Stuttgart
4.893 €
4.120 € – 5.665 €
Nürnberg
4.845 €
4.080 € – 5.610 €
Hannover
4.845 €
4.080 € – 5.610 €
Essen
4.798 €
4.040 € – 5.555 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.750 €
4.000 € – 5.500 €
Dortmund
4.750 €
4.000 € – 5.500 €
Bremen
4.703 €
3.960 € – 5.445 €
Berlin
4.513 €
3.800 € – 5.225 €
Leipzig
4.370 €
3.680 € – 5.060 €
Dresden
4.370 €
3.680 € – 5.060 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Düsseldorf | 4.560 € | 5.415 € | 6.270 € | +14% |
Hamburg | 4.480 € | 5.320 € | 6.160 € | +12% |
Frankfurt am Main | 4.400 € | 5.225 € | 6.050 € | +10% |
Köln | 4.400 € | 5.225 € | 6.050 € | +10% |
München | 4.320 € | 5.130 € | 5.940 € | +8% |
Stuttgart | 4.120 € | 4.893 € | 5.665 € | +3% |
Nürnberg | 4.080 € | 4.845 € | 5.610 € | +2% |
Hannover | 4.080 € | 4.845 € | 5.610 € | +2% |
Essen | 4.040 € | 4.798 € | 5.555 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 4.000 € | 4.750 € | 5.500 € | ±0% |
Dortmund | 4.000 € | 4.750 € | 5.500 € | ±0% |
Bremen | 3.960 € | 4.703 € | 5.445 € | -1% |
Berlin | 3.800 € | 4.513 € | 5.225 € | -5% |
Leipzig | 3.680 € | 4.370 € | 5.060 € | -8% |
Dresden | 3.680 € | 4.370 € | 5.060 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Höhere Gehälter finden sich häufig in norddeutschen Küstenländern mit maritimen Clustern, insbesondere dort, wo größere Werften und Zuliefernetzwerke angesiedelt sind. Auch in wirtschaftsstarken Metropolregionen sind überdurchschnittliche Vergütungen verbreitet.
Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Unternehmensdichte, der Tarifbindung und den lokalen Lebenshaltungskosten, die in Ballungsräumen stärker auf die Gehaltsniveaus durchschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Duales Studium maritimer Fachrichtungen
Der Regelzugang in den Beruf erfolgt über ein Duales Studium im Bereich Schiffbau oder in eng verwandten Studiengängen wie Schiffstechnik, Meerestechnik oder Maschinenbau mit Schwerpunkt maritimer Konstruktion. Grundlage ist ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen, das die Praxisphasen im Betrieb organisiert und die Verzahnung von Hochschullehre und betrieblicher Mitarbeit ermöglicht. Formale Voraussetzung ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule können zusätzliche Anforderungen wie fachbezogene Eignungsfeststellungen oder Praxisnachweise hinzukommen.
Zweigleisiger Bewerbungsprozess bei Partnerunternehmen
Der Bewerbungsprozess läuft typischerweise zweigleisig: Zum einen erfolgt die Bewerbung bei einem Partnerunternehmen, zum anderen die Einschreibung an der kooperierenden Hochschule. In der betrieblichen Auswahl spielen neben schulischen Leistungen häufig grundlegendes mathematisch-physikalisches Verständnis und ein nachvollziehbare Interesse an technischer Konstruktion und Fertigung eine Rolle. Je nach Einsatzbereich können auch Tauglichkeitsanforderungen relevant werden, etwa wenn Tätigkeiten an Bord, im Dock oder in produktionsnahen Umfeldern vorgesehen sind.
Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen der Schiffstechnik
Inhaltlich verbindet das duale Studienmodell ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit anwendungsnahen Schwerpunkten. Typisch sind Konstruktion und Entwurf von Schiffen und Baugruppen, CAD-gestützte Entwicklung, Werkstoffkunde, Strömungs- und Festigkeitslehre, Fertigungs- und Fügetechnik sowie Qualitäts- und Projektmanagement im technischen Kontext. In den Praxisphasen werden diese Inhalte in Bereichen wie Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Produktion, Erprobung oder Instandhaltung angewendet; häufig kommen Schnittstellen zu Klassifikationsvorgaben, Normen und Dokumentationspflichten hinzu.
Alternative Qualifizierungswege und Masterstudium
Alternative Qualifikationswege können ergänzend über eine einschlägige berufliche Vorbildung in Metall- oder Industrietechnik und anschließende Weiterqualifizierung in Richtung maritimer Konstruktion führen, etwa über ein Ingenieurstudium ohne duales Modell oder über aufbauende technische Spezialisierungen im Betrieb. Für spätere Vertiefungen sind je nach Tätigkeitsfeld ein Master sowie fachnahe Weiterbildungen in Schiffsstruktur- und Systemauslegung, Schweiß- und Fügetechnik, FEM/Simulation, Korrosionsschutz oder maritimer Sicherheits- und Zulassungspraxis üblich.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Projekten
Persönlich gefragt sind Belastbarkeit in wechselnden Theorie- und Praxisanforderungen, saubere Arbeitsorganisation und Teamfähigkeit in interdisziplinären Projekten. Wichtig sind zudem kommunikative Stärke für Abstimmungen mit Fertigung, Zulieferern und Projektleitung sowie ein sorgfältiger Umgang mit Zeichnungen, Spezifikationen und Änderungen, da schon kleine Abweichungen in Konstruktion oder Dokumentation technische und wirtschaftliche Auswirkungen haben können.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Schiffbau wird in der Regel ein Duales Studium (ausbildungsintegriert oder praxisintegriert) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Schiffbau
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombination aus Betrieb und Hochschule
Der Einstieg in das Duale Studium Schiffbau (m/w/d) läuft in der Praxis meist zweigleisig: Ein Partnerunternehmen wird mit einem Studienvertrag gewonnen und parallel erfolgt die Bewerbung an der Hochschule, an der das Studium organisiert ist. Je nach Modell sind Fristen, Auswahlgespräche und Eignungstests zwischen Unternehmen und Hochschule nicht vollständig synchron, sodass Unterlagen oft für beide Seiten aufbereitet werden. Typisch ist eine frühe Festlegung auf den betrieblichen Einsatzbereich, etwa Konstruktion, Fertigungsplanung oder Ausrüstung.
Phasenmodell und angestrebter Bachelorabschluss
Im Ablauf wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Betrieb ab; dadurch werden Inhalte wie Technische Mechanik, Strömungslehre, Werkstoffkunde und CAD früh mit realen Projekten verknüpft. Die Studiendauer liegt häufig bei drei bis vier Jahren und führt in der Regel zum Bachelor; je nach Ausgestaltung kann ergänzend ein zusätzlicher IHK-Abschluss integriert sein. Formale Grundlage für betriebliche Ausbildungsanteile können je nach Modell Regelungen aus BBiG und HwO berühren, während der Studienanteil hochschulrechtlich organisiert ist.
Mathematisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen
Als Voraussetzungen gelten meist die Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung, dazu solide Mathematik- und Physikkenntnisse. Im betrieblichen Alltag sind Sorgfalt im Umgang mit Zeichnungen und Spezifikationen, räumliches Vorstellungsvermögen und eine strukturierte Arbeitsweise relevant. In der Zusammenarbeit mit Konstruktion, Produktion, Klassifikationsgesellschaften und Zulieferern zählen außerdem Kommunikationsfähigkeit und ein gewisses Maß an Belastbarkeit, weil Projekte häufig unter Termin- und Dokumentationsdruck laufen.
Tarifliche Bindung und betriebliche Zusatzleistungen
Die Vergütung im dualen Studium ist in vielen Betrieben tariflich geprägt und steigt typischerweise mit dem Studienjahr; teils werden auch Studiengebühren übernommen oder Zuschüsse zu Lernmitteln gezahlt, je nach Partnerunternehmen. Nach dem Abschluss liegen Einstiegsgehälter im Schiffbau häufig bei 2.800 € bis 3.300 € brutto pro Monat, mit einem typischen Wert um 3.050 € brutto pro Monat. Der konkrete Einstieg hängt dabei unter anderem von Tarifgruppe, Standort, Unternehmensgröße und der Nähe des Einsatzbereichs zur Produktion ab.
Erste Verantwortungsbereiche für Nachwuchskräfte
Typische Einstiegspositionen sind beispielsweise Junior-Konstrukteur/in, Projektingenieur/in im Neubau oder Umbau, Arbeitsvorbereiter/in, Qualitätsingenieur/in oder Schnittstellenrollen zwischen Engineering und Fertigung. In den ersten Monaten stehen oft Einarbeitung in Werftprozesse, Normen- und Regelwerksarbeit sowie die Mitarbeit an Teilpaketen wie Bauteilnachweisen, Stücklisten oder Terminplänen im Vordergrund. Je nach Betrieb ist auch ein Einstieg über Trainee-ähnliche Rotationen möglich, bevor eine feste Rolle in Entwicklung, Planung oder Projektabwicklung übernommen wird.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Schiffbau
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Konstrukteur/in (Maschinenbau)
Konstruktion von Maschinen- und Anlagenkomponenten inklusive Zeichnungsableitung, Stücklisten und Änderungswesen.
Projektmanager/in (Technik/Industrie)
Planung und Steuerung technischer Projekte über mehrere Gewerke hinweg mit Fokus auf Termine, Kosten, Qualität und Stakeholder-Management.
Qualitätsingenieur/in
Aufbau und Pflege von Qualitätsprozessen, Bearbeitung von Abweichungen und Koordination von Prüf- und Lieferantenqualität in der Industrie.
Ingenieur/in Meerestechnik/Offshore
Technische Planung und Betreuung von Offshore- oder Meerestechnik-Systemen einschließlich Auslegung, Betriebskonzepten und technischer Dokumentation.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Schiffbauingenieur/in (Einstieg)
Einstieg in Konstruktion, Berechnung und Projektmitarbeit im Partnerunternehmen, häufig in tariflich geprägten Strukturen und mit klaren Schnittstellen zu Produktion und Zulieferern.
Stufe 2:Schiffbauingenieur/in (Berufserfahrung)
Eigenständige Bearbeitung von Teilprojekten, Abstimmung mit Klassifikationsgesellschaften und Werftgewerken sowie Verantwortung für Termine, Qualität und technische Nachweise im definierten Umfang.
Stufe 3:Senior Schiffbauingenieur/in
Technische/r Ansprechpartner/in für komplexe Baugruppen oder Systeme, Übernahme anspruchsvoller Nachweise und Review-Aufgaben sowie Moderation technischer Entscheidungen zwischen Engineering, Fertigung und Einkauf.
Stufe 4:Projektleitung Schiffbau
Gesamtverantwortung für Arbeitspakete oder Projekte inklusive Kosten-, Termin- und Ressourcensteuerung sowie Koordination interdisziplinärer Teams und externer Partner.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Rumpf- und Strukturkonstruktion
3D-Konstruktion, Strukturaufbau, Detailkonstruktion, Fertigungsunterlagen und Änderungsmanagement entlang von CAD/PLM.
Berechnung & Festigkeitsnachweise (FEM)
Strukturberechnungen, FEM-Analysen, Lastannahmen und Nachweisführung für Bauteile/Baugruppen inklusive Reviews und Freigaben.
Systems Engineering (Schiffssysteme)
Schnittstellenmanagement zwischen Teilsystemen (z. B. Energie, Antrieb, Hilfssysteme), Anforderungen, Konfiguration und technische Baselines.
Produktions- und Fertigungsplanung (Werft)
Arbeitsvorbereitung, Taktung/Terminierung, Fertigungsunterlagen, Montagekonzepte und Rückkopplung von Fertigungsfeedback ins Engineering.
Klassifikation & Compliance
Auslegung und Dokumentation entlang von Vorschriften, Abnahmen, Prüfunterlagen und technische Kommunikation mit Klassifikationsgesellschaften.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.750 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Schiffbau
Mit dem Abschluss eines dualen Studiums im Schiffbau beginnt der Berufseinstieg meist in Konstruktion, Berechnung oder Produktionstechnik, eng angebunden an Abläufe im Partnerunternehmen. Zum Start liegen typische Monatsgehälter bei rund 3.050 € brutto und steigen mit wachsender Projekterfahrung, sicherer Anwendung von Normen sowie Routine in Abstimmung mit Werft, Zulieferern und Klassifikationsstellen. Nach einigen Jahren prägen Spezialisierungen, etwa in FEM-Analyse oder digitalen Konstruktionsketten, die Entwicklung. CAD/PLM-Systeme, Simulation und datenbasierte Zustandsüberwachung erhöhen dabei die Anforderungen und beeinflussen Aufgabenprofile spürbar.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis) abgeschlossen (Bachelor); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Junior Schiffbauingenieur/in) | 3.050 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Einarbeitung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Projektmitarbeit) | 3.170 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), erste eigene Arbeitspakete; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Konstruktion/Berechnung) | 3.520 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Vertiefung CAD/PLM; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Teilprojektverantwortung) | 3.880 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), sichere Prozess- und Schnittstellenarbeit; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (erweiterte Verantwortung) | 4.240 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung z. B. FEM/Simulation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Fachingenieur/in) | 4.470 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Datenmanagement & digitale Konstruktion; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellenkoordination) | 4.710 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), komplexe Projekte/Varianten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Erfahrene Fachkraft) | 4.940 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), breites Projektportfolio; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Senior-Funktion) | 5.170 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), optional koordinierende Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft; ggf. fachliche Koordination in größeren Einheiten | 5.410 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis) abgeschlossen (Bachelor); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Einarbeitung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), erste eigene Arbeitspakete; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Vertiefung CAD/PLM; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), sichere Prozess- und Schnittstellenarbeit; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Spezialisierung z. B. FEM/Simulation; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Datenmanagement & digitale Konstruktion; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), komplexe Projekte/Varianten; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), breites Projektportfolio; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), optional koordinierende Aufgaben; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall Tarifgruppen (typisch für Schiffbau). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegen typische Monatsgehälter im Bereich von 2.800 € bis 3.300 € brutto, häufig mit einem Wert um 3.050 €. Steigerungen ergeben sich meist, sobald eigenständige Arbeitspakete übernommen werden und die Mitarbeit in Angebots- oder Änderungsprozessen hinzukommt.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung liegen viele Positionen bei etwa 4.750 € brutto im Monat. Als erfahrene Fachkraft sind um 5.700 € brutto im Monat verbreitet, insbesondere wenn Systemverantwortung, Schnittstellenmanagement oder Teilprojektleitung dazukommen und Vergütungsstufen oder Beförderungen greifen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Verantwortung oft stufenweise wächst, etwa von Teilkonstruktionen hin zu Systemverantwortung und Projektkoordination.
- 2Tarifbindung und Eingruppierung nach Entgeltgruppen beeinflussen das Niveau deutlich, insbesondere in größeren Werften und Industrieunternehmen mit klaren Entwicklungsstufen und Zulagen.
- 3Unternehmensgröße und Projektvolumen schlagen auf das Gehalt durch, da große Programme meist mehr Schnittstellenarbeit, Dokumentationspflichten und Budgetverantwortung mit sich bringen.
- 4Spezialisierungen wie FEM-Strukturanalyse, Hydrodynamik/CFD, Stabilitätsrechnung oder Schweiß- und Werkstofftechnik erhöhen die Einsetzbarkeit in kritischen Projektphasen und können Gehaltszuwächse stützen.
- 5Zusatzqualifikationen, etwa CAD/PLM-Zertifikate (z. B. Siemens NX, CATIA, Teamcenter), Projektmanagement (IPMA/PRINCE2) oder Schweißfachingenieur (SFI), werden in vielen Rollen als Mehrwert bewertet.
Marktausblick
Die Nachfrage gilt insgesamt als stabil bis eher steigend, weil Flottenmodernisierung, Retrofit-Projekte und komplexere Anforderungen an Energieeffizienz und Emissionen technische Kompetenzen im Schiffbau binden. Gleichzeitig sorgen internationale Lieferketten und projektgetriebene Auslastung für schwankende Einstellungsfenster.
Trends wie digitale Schiffsentwicklung, Simulation, PLM-gestützte Dokumentation und stärker regulierte Nachweise verändern den Berufsalltag. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Unternehmen systematisch Nachwuchs in Konstruktion, Berechnung und Projektabwicklung aufbauen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Schiffbau (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.350 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Schiffbau (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.050 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Schiffbau (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.050 € brutto/Monat bis hin zu 5.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Schiffbau (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.050 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Schiffbau (m/w/d)?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Marineschiffbau (U-Boote, Kriegsschiffe), Ziviler Schiffbau (Handelsschiffe, Spezialschiffe), Küstenwachboote und Patrouillenboote, Schiffsreparatur und Modernisierung, Reedereien (Schiffsbetrieb und -verwaltung) oder Schifffahrtslogistik. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Schiffbau (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.050 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.080 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall Tarifgruppen (typisch für Schiffbau)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
