Duales Studium Steuern und Prüfungswesen Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Steuern und Prüfungswesen Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.600 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: keine spezifischen Angaben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d)
Im dualen Studium Steuern und Prüfungswesen wechseln sich Praxisphasen und Hochschulanteile ab, im Alltag dominiert jedoch die Arbeit an Fällen. Typisch sind das Aufbereiten von Belegen, das Mitwirken an Steuererklärungen und Jahresabschlüssen sowie erste Recherchen zu steuerlichen Einzelfragen. In Prüfungsprojekten kommen Abstimmungen mit Mandanten, Stichproben und Dokumentationsarbeiten hinzu, oft nach klaren internen Standards.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, teils auch beim Mandanten oder in Projektteams. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Steuerberatungsgesellschaften, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Konzernsteuerabteilungen, unter anderem in Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen. Auch öffentliche Arbeitgeber wie etwa Finanzverwaltungen oder Beteiligungsgesellschaften kommen als Einsatzorte vor, je nach Ausrichtung des Praxispartners.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.600 €
4.324 € – 4.842 €
München
4.480 €
4.211 € – 4.715 €
Düsseldorf
4.480 €
4.211 € – 4.715 €
Hamburg
4.400 €
4.136 € – 4.631 €
Köln
4.320 €
4.061 € – 4.547 €
Stuttgart
4.240 €
3.986 € – 4.463 €
Nürnberg
4.080 €
3.835 € – 4.294 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.760 € – 4.210 €
Hannover
3.920 €
3.685 € – 4.126 €
Essen
3.880 €
3.647 € – 4.084 €
Dortmund
3.840 €
3.610 € – 4.042 €
Berlin
3.800 €
3.572 € – 4.000 €
Bremen
3.800 €
3.572 € – 4.000 €
Leipzig
3.520 €
3.309 € – 3.705 €
Dresden
3.520 €
3.309 € – 3.705 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 4.324 € | 4.600 € | 4.842 € | +15% |
München | 4.211 € | 4.480 € | 4.715 € | +12% |
Düsseldorf | 4.211 € | 4.480 € | 4.715 € | +12% |
Hamburg | 4.136 € | 4.400 € | 4.631 € | +10% |
Köln | 4.061 € | 4.320 € | 4.547 € | +8% |
Stuttgart | 3.986 € | 4.240 € | 4.463 € | +6% |
Nürnberg | 3.835 € | 4.080 € | 4.294 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.760 € | 4.000 € | 4.210 € | ±0% |
Hannover | 3.685 € | 3.920 € | 4.126 € | -2% |
Essen | 3.647 € | 3.880 € | 4.084 € | -3% |
Dortmund | 3.610 € | 3.840 € | 4.042 € | -4% |
Berlin | 3.572 € | 3.800 € | 4.000 € | -5% |
Bremen | 3.572 € | 3.800 € | 4.000 € | -5% |
Leipzig | 3.309 € | 3.520 € | 3.705 € | -12% |
Dresden | 3.309 € | 3.520 € | 3.705 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und eher ländlich geprägten Regionen. In der Regel liegen Vergütungen in Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main oder Hamburg höher als in vielen Teilen Ostdeutschlands.
Gehaltstreiber sind meist die höhere Wirtschaftskraft, eine größere Dichte an großen Arbeitgebern und die im Vergleich erhöhte Kostenstruktur, insbesondere bei Mieten und allgemeiner Lebenshaltung.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Theorie und Praxis
Der Regelzugang in Deutschland führt über ein Duales Studium im Bereich Steuern und Prüfungswesen, das von Beginn an Hochschule und betriebliche Praxis im Partnerunternehmen verbindet. Üblich ist ein Studienvertrag, der die praktische Ausbildung im Unternehmen sowie Vergütung, Einsatzbereiche und begleitende Rahmenbedingungen festlegt. Formale Grundlage ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule und Modell können zusätzlich Eignungstests oder strukturierte Auswahlverfahren Teil des Bewerbungsprozesses sein.
Ablauf des zweistufigen Bewerbungsverfahrens
Der Einstieg läuft typischerweise zweigleisig: Die Bewerbung erfolgt beim Partnerunternehmen und parallel bzw. nachgelagert die Immatrikulation an der kooperierenden Hochschule. In der Praxis spielen dabei Noten, sprachliche Ausdrucksfähigkeit und ein stimmiges Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge häufig eine Rolle, weil die späteren Tätigkeiten stark von sauberer Dokumentation und nachvollziehbarer Argumentation geprägt sind. In vielen Modellen sind außerdem Anforderungen an Vertraulichkeit und Zuverlässigkeit naheliegend, da früh mit sensiblen Mandats- und Unternehmensdaten gearbeitet wird.
Inhalte der verschiedenen Studienmodule
Inhaltlich umfasst das Studium regelmäßig Module aus Accounting/Steuern, betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Wirtschaftsrecht sowie Elementen der Prüfungs- und Beratungspraxis. Die Praxisphasen im Partnerunternehmen dienen dazu, das Gelernte in konkreten Fällen anzuwenden, etwa bei der Vorbereitung von Steuererklärungen, der Mitwirkung an Jahresabschlüssen, bei betriebswirtschaftlichen Auswertungen oder bei Prüfungshandlungen im Rahmen von Prüfungsaufträgen. Je nach Ausgestaltung führt der Studiengang zu einem Bachelor- oder Master-Abschluss.
Alternative Wege über Traineeprogramme
Als ergänzende Wege kommen Konstellationen vor, in denen zunächst ein betriebswirtschaftliches Hochschulstudium mit Schwerpunkt Steuern/Prüfung absolviert und anschließend über Trainee- oder Einstiegsprogramme in Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung der Praxisbezug aufgebaut wird. Auch ein Wechsel aus angrenzenden Studienrichtungen mit klarer Vertiefung in Rechnungslegung, Steuerrecht und Prüfung ist möglich, bleibt jedoch gegenüber dem dualen Regelweg nachgeordnet.
Analytisches Denken und Sorgfalt
Persönlich sind Belastbarkeit und Sorgfalt zentral, weil Fristen, Detailtiefe und wechselnde Sachverhalte den Arbeitsalltag bestimmen. Erwartet wird häufig analytisches Denken, ein sicherer Umgang mit Zahlen sowie die Fähigkeit, komplexe steuerliche oder rechnungslegungsbezogene Sachverhalte verständlich zu strukturieren. Kommunikationsfähigkeit ist relevant, da Abstimmungen mit Mandanten, Finanzabteilungen und Prüfteams zum typischen Arbeitsmodus gehören.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Steuern und Prüfungswesen wird in der Regel eine allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Steuern und Prüfungswesen
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Auswahlprozess im Partnerunternehmen
Der Einstieg in das Duale Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) läuft typischerweise zweigleisig: parallel zum Studienplatz wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen abgeschlossen. Entsprechend umfasst der Bewerbungsprozess meist Gespräche und Tests im Unternehmen sowie die formale Zulassung an der Hochschule. Die Passung zwischen Praxisbetrieb, Studieninhalten und späteren Einsatzfeldern ist dabei ein wiederkehrendes Thema, weil viele Partnerunternehmen früh auf konkrete Teams und Mandate hin planen.
Struktur der wechselnden Lernphasen
Im Ablauf wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab; an der Hochschule stehen unter anderem Steuerrecht, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht und Grundlagen der Wirtschaftsprüfung im Fokus, im Partnerunternehmen die Mitarbeit an laufenden Fällen, Auswertungen und Dokumentationen. Üblich ist eine Studiendauer bis zum Bachelor; je nach Modell kann zusätzlich ein IHK-Abschluss integriert sein. Rechtlich ist die Einordnung nicht immer deckungsgleich mit einer klassischen dualen Ausbildung nach BBiG oder HwO, in der Praxis ähneln sich die Strukturen mit festen Ausbildungsabschnitten und klar definierten Lernzielen jedoch häufig.
Anforderungen an die Verlässlichkeit
Als Voraussetzungen gelten in der Regel die Hochschulreife sowie ein solides Zahlenverständnis, Sorgfalt und Verlässlichkeit im Umgang mit Fristen und sensiblen Daten. In den Praxisphasen sind Kommunikation und Teamfähigkeit wichtig, etwa bei Rückfragen an Mandanten oder bei Abstimmungen mit Prüfungs- und Steuerteams. Das duale Studium ist vergütet; häufig werden zudem Studiengebühren oder Teile davon vom Partnerunternehmen übernommen, teils an Bedingungen wie Verbleib oder Leistungsnachweise geknüpft.
Tätigkeitsfelder nach dem Abschluss
Nach dem Abschluss erfolgt der Berufseinstieg oft in Funktionen wie Junior im Bereich Steuern, Prüfungsassistenz oder Sachbearbeitung in der Steuerabteilung, je nach Partnerunternehmen auch mit frühem Schwerpunkt auf Jahresabschlüssen und Prüfungsdokumentation. Als Einstiegsgehalt werden bundesweit durchschnittlich 3.100 € brutto/Monat genannt; je nach Arbeitgeberstruktur sind auch Werte im Korridor von 3.000 € bis 3.260 € brutto/Monat üblich. Im Alltag geht es dann häufig um Zuarbeit in Mandaten, Plausibilitätsprüfungen, Datenanalysen und das Aufbereiten von Unterlagen für Steuererklärungen oder Prüfungen.
Einarbeitung und fachliche Spezialisierung
Die ersten Schritte im Job sind meist von einem hohen Lernanteil geprägt: interne Methodik, Software-Tools, Dokumentationsstandards und die Abstimmung mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen bestimmen den Start. Entwicklung ergibt sich häufig über Spezialisierungen, etwa in bestimmten Steuerarten, Branchen oder in Richtung Prüfungswesen; auch begleitende Fortbildungen sind verbreitet, wenn Aufgaben zunehmend eigenständiger bearbeitet werden.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Steuern und Prüfungswesen
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Aufbau und Analyse von Kennzahlen, Planung/Budgetierung und Wirtschaftlichkeitsrechnungen zur Unternehmenssteuerung.
Internal Auditor / Revisor/in
Prüfung interner Prozesse und Kontrollen, Risikobewertungen sowie Ableitung und Nachverfolgung von Maßnahmen.
Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen sowie Sicherstellung der korrekten Bilanzierung und Dokumentation.
Tax Manager/in (Unternehmen)
Steuerliche Compliance, Begleitung von Betriebsprüfungen und Koordination externer Beratung in der Unternehmenssteuerfunktion.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Steuerassistent/in (nach dualem Studium)
Mitarbeit bei Steuererklärungen, Jahresabschlüssen und begleitenden Prüfungen, häufig mit Mandantenkontakt und enger Abstimmung mit Steuerberater/innen und Wirtschaftsprüfer/innen.
Stufe 2:Consultant Steuern/Prüfung (Berufserfahrung)
Eigenständigere Bearbeitung von Mandaten, Plausibilitäts- und Detailprüfungen, Betreuung von Teilbereichen im Jahresabschluss sowie Mitarbeit an steuerlichen Gestaltungen im Team.
Stufe 3:Senior Consultant / Prüfungsleiter/in
Fachliche Steuerung kleiner bis mittlerer Prüfungs- oder Steuerprojekte, Review von Arbeitsergebnissen und Koordination von Abstimmungen mit Mandaten und internen Schnittstellen.
Stufe 4:Manager/in Steuern und Prüfungswesen (Führung/Projektverantwortung)
Verantwortung für Mandatsportfolios oder größere Prüfungen, Budget- und Ressourcensteuerung, fachliche Führung sowie Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von Prozessen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Unternehmenssteuerrecht (Tax Compliance & Deklaration)
Deklarationsprozesse, Steuerberechnungen, Begleitung von Betriebsprüfungen und Aufbau stabiler Compliance-Routinen.
Internationales Steuerrecht
Grenzüberschreitende Sachverhalte, Quellensteuern, Verrechnungspreise im Grundsatz und Abstimmung mit ausländischen Einheiten/Advisors.
Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen (Audit)
Prüfungsplanung, risikoorientierte Prüfungshandlungen, Dokumentation und fachliches Review nach gängiger Prüfungsmethodik.
Tax Due Diligence & Transaktionsbegleitung
Analyse steuerlicher Risiken/Chancen in M&A-Prozessen, Datenraumarbeit, Findings-Reports und Abstimmung mit Deal-Teams.
Digitalisierung im Steuer- und Prüfungswesen (Data Analytics/Automatisierung)
Datenaufbereitung, analytische Prüfungshandlungen, Automatisierung von Routinen und Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT-Tools.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Steuern und Prüfungswesen
Mit dem dualen Studium (Theorie + Praxis) gelingt meist ein vergleichsweise strukturierter Berufseinstieg in steuer- und prüfungsnahe Aufgaben. Das Monatseinkommen steigt typischerweise mit wachsender Routine in der Mandatsarbeit, zunehmender Verantwortung bei Abschlüssen sowie sicherem Umgang mit Fristen und Qualitätsanforderungen. Nach einigen Jahren prägen Spezialisierungen, etwa in Umsatzsteuer, Internationalem Steuerrecht oder Jahresabschlussprüfung, die Entwicklung. Digitalisierung wirkt als Produktivitätshebel: Cloud-Steuersoftware, automatisierte Buchführung und KI-gestützte Compliance-Tools erhöhen den Bedarf an DATEV-, SAP- und Datenanalyse-Kompetenz.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis) und Studienabschluss (über Studienvertrag mit Partnerunternehmen); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung, erste selbstständige Fälle) | 3.100 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis) und vertiefte Praxis im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (mehr Mandatsanteile, erste Prüfungsbausteine) | 3.200 € |
| 3. Jahr | Berufspraxis im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sicherere Bearbeitung, mehr Abstimmung) | 3.500 € |
| 4. Jahr | Berufspraxis, fachliche Vertiefung im Steuer- oder Prüfungsbereich; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (komplexere Sachverhalte, Qualitätssicherung) | 3.800 € |
| 5. Jahr | Berufspraxis, Routine in Abschlüssen/Erklärungen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Eigenverantwortung, Mandatskontakt) | 4.000 € |
| 6. Jahr | Berufspraxis, mögliche Spezialisierung (z. B. Umsatzsteuer); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Fälle, Risikobewertung) | 4.200 € |
| 7. Jahr | Berufspraxis, vertiefte Tool-Nutzung (DATEV/SAP/Steuersoftware); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Prozess- und Datenfokus, Review-Anteile) | 4.330 € |
| 8. Jahr | Berufspraxis, breiteres fachliches Portfolio; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (fachliche Ansprechrolle im Team) | 4.600 € |
| 9. Jahr | Berufspraxis, ggf. koordinierende Aufgaben in Projekten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Koordination, komplexe Mandate/Prüffelder) | 4.900 € |
| 10. Jahr | Berufspraxis, ggf. erweiterte Zuständigkeiten in größeren Einheiten; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft; z. B. Teamkoordination/Projektleitung) | 5.110 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis) und Studienabschluss (über Studienvertrag mit Partnerunternehmen); fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis) und vertiefte Praxis im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, fachliche Vertiefung im Steuer- oder Prüfungsbereich; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, Routine in Abschlüssen/Erklärungen; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, mögliche Spezialisierung (z. B. Umsatzsteuer); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, vertiefte Tool-Nutzung (DATEV/SAP/Steuersoftware); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, breiteres fachliches Portfolio; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, ggf. koordinierende Aufgaben in Projekten; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, ggf. erweiterte Zuständigkeiten in größeren Einheiten; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: keine spezifischen Angaben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt das Bruttogehalt typischerweise bei 3.100 € pro Monat, je nach Arbeitgeber auch in einer Spanne von 3.000 € bis 3.260 €. Gehaltszuwächse entstehen häufig über feste Entwicklungsstufen, etwa durch die Übernahme eigener Teilprojekte, größere Mandate oder die Mitarbeit an komplexeren Prüfungen.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden häufig etwa 4.000 € brutto pro Monat erreicht, mit einer Spanne von 3.760 € bis 4.210 €. Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Niveau oft um 4.600 € brutto pro Monat, während bei erweiterter Verantwortung oder Führung typischerweise etwa 8.000 € brutto pro Monat möglich sind.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Verantwortungsumfang wirken direkt: mit zunehmender Mandats- oder Projektverantwortung, eigenständigen Abschlüssen und Prüfungsbausteinen werden höhere Gehaltsstufen typischer.
- 2Zusatzqualifikationen wie Steuerfachwirt/in, Bilanzbuchhalter/in (IHK) oder IFRS-Zertifikate erhöhen Einsatzmöglichkeiten in Abschlusserstellung und Reporting und können die Vergütung spürbar stützen.
- 3Ein Wirtschaftsprüfer- oder Steuerberaterexamen erweitert den Aufgabenrahmen deutlich, etwa bei Testaten, Gestaltungen oder Vertretung, und ist häufig an höhere Gehaltsbänder gekoppelt.
- 4Tarifbindung und interne Gehaltsbänder machen Unterschiede: in größeren Organisationen sind Einstufungen und Stufenläufe verbreiteter, während kleinere Einheiten individueller verhandeln.
- 5Spezialisierungen wie International Tax, Umsatzsteuer, Verrechnungspreise oder Financial Due Diligence schaffen knappe Profile und führen oft schneller zu anspruchsvolleren, besser vergüteten Projekten.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Steuern und Prüfungswesen bleibt in vielen Bereichen stabil, weil Unternehmen laufend Abschlüsse, Compliance und steuerliche Pflichten absichern müssen. Gleichzeitig verändert sich die Arbeit durch Digitalisierung, etwa durch automatisierte Belegverarbeitung, Datenanalysen in der Prüfung und stärker systemgestützte Kontrollen.
Chancen entstehen vor allem dort, wo Prozesse und Daten verstanden und fachlich eingeordnet werden können, etwa an Schnittstellen zwischen Accounting, Tax und IT. Für Berufseinsteiger sind strukturierte Teams und standardisierte Methodik häufig ein Vorteil, weil der Einstieg über klar definierte Arbeitspakete gelingt.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.550 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.100 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) nach dem Abschluss?
Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 3.100 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 4.600 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.100 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Steuerberatung, Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Auditing und Advisory, Industrieunternehmen oder Finanz- und Wirtschaftsbranche. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Steuern und Prüfungswesen (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.600 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 9.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. keine spezifischen Angaben), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
