Duales Studium Telekommunikationsinformatik Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.450 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

4.600 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

5.500 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Stuttgart

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: IG Metall / ver.di. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

4.000 €
5.200 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 4.600 € brutto/Monat

Cloud-Computing
5.520 €
+20%
Softwareentwicklung
5.290 €
+15%
Digitalisierungsdienste
5.150 €
+12%
Mobilfunknetzbetreiber
5.060 €
+10%
IT-Services
4.970 €
+8%
Telekommunikationsdienstleister
4.830 €
+5%
Netzwerktechnik
4.740 €
+3%
Infrastruktur-Netzbetreiber
4.690 €
+2%
Feste Netze
4.600 €
+0%
Schieneninfrastruktur
4.370 €
-5%
Verkehrsunternehmen
4.230 €
-8%
Regionale Telekommunikation
4.050 €
-12%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im Arbeitsalltag der Telekommunikationsinformatik wechseln sich Phasen der Planung, Implementierung und Analyse ab. Typisch sind das Modellieren von Netzarchitekturen, das Konfigurieren von Routern und Switches, die Überwachung von Verbindungen sowie die Fehlersuche bei Störungen in IP- und Funknetzen. Hinzu kommen Aufgaben rund um IT-Sicherheit, etwa das Prüfen von Zugriffskonzepten, Log-Analysen oder das Absichern von Schnittstellen.

Gearbeitet wird meist in Büros, Leitstellen oder Laborumgebungen, teils auch in Rechenzentren und bei Inbetriebnahmen vor Ort. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Netzbetreibern, IT- und Telekommunikationsdienstleistern, Industrieunternehmen mit eigenen Campusnetzen, im öffentlichen Sektor oder bei Anbietern von Cloud- und Managed-Services.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

5.428 €

4.720 € – 6.136 €

+18%

Frankfurt am Main

5.290 €

4.600 € – 5.980 €

+15%

Stuttgart

5.152 €

4.480 € – 5.824 €

+12%

Düsseldorf

5.060 €

4.400 € – 5.720 €

+10%

Hamburg

4.968 €

4.320 € – 5.616 €

+8%

Köln

4.876 €

4.240 € – 5.512 €

+6%

Berlin

4.738 €

4.120 € – 5.356 €

+3%

Nürnberg

4.692 €

4.080 € – 5.304 €

+2%

Deutschland (Durchschnitt)

4.600 €

4.000 € – 5.200 €

±0%

Hannover

4.600 €

4.000 € – 5.200 €

±0%

Essen

4.554 €

3.960 € – 5.148 €

-1%

Dortmund

4.508 €

3.920 € – 5.096 €

-2%

Bremen

4.462 €

3.880 € – 5.044 €

-3%

Leipzig

4.140 €

3.600 € – 4.680 €

-10%

Dresden

4.140 €

3.600 € – 4.680 €

-10%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Teilen Süddeutschlands sowie in Metropolregionen mit dichter Tech- und Unternehmenslandschaft liegen Gehälter häufiger über dem Durchschnitt.

In vielen ostdeutschen Flächenländern und ländlichen Regionen sind niedrigere Gehaltsniveaus verbreitet, was oft mit geringerer Tarifdichte, Unternehmensstruktur und abweichenden Lebenshaltungskosten zusammenhängt.

Zugang zur Tätigkeit

Kombination aus Theorie und Praxis

Der Regelzugang in die Telekommunikationsinformatik führt in Deutschland über ein Duales Studium, das Hochschulstudium und betriebliche Praxis eng verzahnt. Grundlage ist in der Regel ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen, das die Praxisphasen organisiert und häufig auch die Studiengebühren sowie eine Vergütung übernimmt. Voraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule kommen neben Abitur auch Fachhochschulreife oder als Einzelfallregelungen berufliche Qualifikationen mit Eignungsprüfung in Betracht.

Ablauf der betrieblichen Auswahlverfahren

Der Einstieg erfolgt meist über einen mehrstufigen Bewerbungsprozess beim Partnerunternehmen und die parallele Zulassung an der Hochschule. Typisch sind Auswahlgespräche, Eignungstests oder praktische Aufgaben, die neben Mathematik- und Informatikgrundlagen auch analytisches Denken abprüfen. Teilweise sind Sicherheitsüberprüfungen oder Anforderungen an Mobilität relevant, wenn Praxisstationen in unterschiedlichen Teams oder Standorten stattfinden.

Schwerpunkte der technischen Ausbildungsinhalte

Inhaltlich verbindet das Studium Informatik mit Telekommunikations- und Netzwerktechnik. Häufige Schwerpunkte sind Programmierung, Betriebssysteme, Datenbanken, Netzwerkprotokolle, Funk- und Breitbandtechnologien, IT-Sicherheit sowie Themen aus Cloud- und Plattformbetrieb. In den Praxisphasen werden diese Inhalte in Projekten angewendet, etwa in der Netzplanung, im Betrieb komplexer Infrastrukturen oder in der Entwicklung von Tools zur Automatisierung und Überwachung.

Optionen für erfahrene IT-Fachkräfte

Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor allem über einschlägige IT-Ausbildungen mit späterer akademischer Weiterqualifizierung oder über einen Quereinstieg mit nachweisbarer Projekterfahrung in Netzwerken und Systembetrieb vor. In solchen Fällen gewinnen anerkannte Zertifizierungen an Bedeutung, etwa Cisco CCNA, LPIC oder Herstellerzertifikate im Cloud-Umfeld (z. B. AWS oder Azure), um Kompetenzen strukturiert zu belegen.

Erwartungen an die Arbeitsweise

Für dual Studierende sind Belastbarkeit und Selbstorganisation besonders wichtig, weil Prüfungsphasen und Projekttermine parallel laufen können. Erwartet werden zudem Teamfähigkeit, saubere Dokumentation, ein sicherer Umgang mit Fehleranalyse sowie Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit produktiven Netzen und sensiblen Daten. Kommunikationsstärke ist im Alltag relevant, da Abstimmungen häufig zwischen Entwicklung, Betrieb, Security und externen Dienstleistern stattfinden.

Duales Studium

Theorie + Praxis kombiniertDual

Für ein duales Studium im Bereich Telekommunikationsinformatik wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor of Science/Engineering) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
(Fach-)Hochschulreife
Abschluss
Bachelor + ggf. Berufsabschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Telekommunikationsinformatik

Digitalisierungspotenzial
Gering
KI-Einfluss
hoch
5G und zukünftige MobilfunkgenerationenSoftware Defined Networking (SDN)Network Functions Virtualization (NFV)Cloud-native ArchitekturenIoT-KommunikationsprotokolleEdge Computing

Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).

Ausbildung & Berufseinstieg

Organisation des dualen Studienplatzes

Der Einstieg in das Duale Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) beginnt meist mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess: Parallel werden ein Partnerunternehmen und ein Studienplatz an einer (Fach-)Hochschule organisiert, häufig über einen Studienvertrag. In der Praxis laufen Auswahlgespräche, Eignungstests und die Abstimmung der Einsatzorte zusammen, weil die betrieblichen Anforderungen und die Hochschulzulassung ineinandergreifen.

Struktur und zeitlicher Rahmen

Typisch ist ein Wechsel aus Theorie- und Praxisphasen, in denen sich Grundlagen der Informatik, Netzwerktechnik und Telekommunikationssysteme mit der Mitarbeit im Betrieb verbinden. Die Studiendauer liegt in vielen Modellen bei drei bis dreieinhalb Jahren und endet mit einem Bachelor; je nach Ausgestaltung kann zusätzlich ein IHK-Abschluss integriert sein, der sich an Vorgaben aus BBiG und HwO orientiert. Erwartet wird in der Regel die Hochschulreife, dazu ein solides Mathe- und Technikverständnis, Interesse an IT-Sicherheit und Netzen sowie sauberes Arbeiten im Team, weil Projekte oft in Schnittstellen mit Betrieb, Hochschule und Dienstleistern laufen.

Finanzielle Rahmenbedingungen und Startphase

Die Ausbildung ist vergütet und wird häufig tariflich bzw. nach betrieblichen Vergütungsmodellen gestaffelt; in einigen Studienverträgen ist auch eine (teilweise) Übernahme von Studiengebühren oder Lernmitteln geregelt. Nach dem Abschluss liegen Einstiegsgehälter typischerweise zwischen 3.000 € und 3.900 € brutto im Monat, mit einem Durchschnitt um 3.450 €. In den ersten Monaten stehen meist das Übernehmen von Teilaufgaben, das Kennenlernen der Netz- und Systemlandschaften sowie die Dokumentation und Absicherung von Changes im Vordergrund.

Typische Rollen für Absolventen

Häufige Einstiegspositionen sind beispielsweise Junior Network Engineer, Telekommunikations- oder Systemadministrator/in, Analyst/in im Network Operations Center (NOC) oder Mitarbeit in der Planung von IP- und Mobilfunknetzen. Je nach Unternehmensbereich kommen Tätigkeiten in Monitoring, Automatisierung (z. B. Skripting), Incident- und Problem-Management oder bei der Integration von Hardware- und Cloud-Komponenten hinzu, oft mit klaren Prozessvorgaben.

Langfristige Perspektiven und Spezialisierungen

Die weitere Entwicklung hängt stark von Technologie-Stack, Branche und Tarifstruktur ab. Mit wachsender Erfahrung verschieben sich Aufgaben in Richtung Architektur, Security, Projekt- oder Teilprojektleitung oder Spezialisierungen wie VoIP, 5G-Core, Netzwerkautomatisierung oder IT-Sicherheitskonzepte; Gehaltsentwicklungen folgen dann meist Verantwortung, Zertifizierungen und dem Umfang der Rufbereitschaft, ohne dass sich dafür ein einheitlicher Wert über alle Arbeitgeber hinweg festschreiben lässt.

Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Telekommunikationsinformatik

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Netzwerkingenieur/in

Mittlerer Aufwand

Planung, Design und Betrieb von Unternehmens- und Providernetzen inklusive Kapazitäts- und Verfügbarkeitsmanagement.

Gehalt:
4.000 € - 6.500 € brutto/Monat
Starker Überschneidungsbereich bei Netzwerktechnik, Routing/Switching, Monitoring und Störungsanalyse.
Hoher Aufwand

Aufbau und Betrieb von Cloud-Infrastrukturen mit Fokus auf Netzwerk, Security-Baselines und Automatisierung.

Gehalt:
4.500 € - 7.000 € brutto/Monat
Telekom-IT-Know-how lässt sich auf Cloud-Netzwerke, Infrastrukturautomatisierung und Plattformbetrieb übertragen.

IT-Security Engineer

Hoher Aufwand

Technische Umsetzung und Betrieb von Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere im Netzwerk- und Infrastrukturkontext.

Gehalt:
4.700 € - 7.300 € brutto/Monat
Overlap bei Security-relevanten Netzthemen, Segmentierung, Logging/Monitoring und Incident-Prozessen.

IT-Projektmanager/in

Mittlerer Aufwand

Planung und Steuerung von IT- und Infrastrukturprojekten über Zeit, Budget, Qualität und Risiken hinweg.

Gehalt:
4.300 € - 6.800 € brutto/Monat
Projektarbeit aus dem Telecom-Umfeld passt zu Koordination, Stakeholder-Management und Lieferantensteuerung.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Telekommunikationsinformatiker/in (Einstieg)

Gehalt:
3.000 € - 3.900 € brutto/Monat

Einstieg in Betriebsteams mit Fokus auf Planung, Betrieb und Weiterentwicklung von Telekommunikations- und Datennetzen sowie begleitender Software- und Systemarbeit.

Duales Studium (Theorie + Praxis) mit Studienvertrag; erste Projekterfahrung aus dem Partnerunternehmen

Stufe 2:Telekommunikationsinformatiker/in (nach einigen Jahren Berufserfahrung)

Gehalt:
4.000 € - 5.200 € brutto/Monat

Eigenständige Verantwortung für Teilbereiche wie Netzkomponenten, Automatisierung von Betriebsprozessen, Monitoring und Störungsanalyse im Regelbetrieb.

Mehrjährige Berufserfahrung; vertiefte Praxis in Netzbetrieb/Netzplanung; häufig Hersteller- und Technologiezertifikate je nach Umfeld

Stufe 3:Senior Telekommunikationsinformatiker/in

Gehalt:
5.000 € - 6.000 € brutto/Monat

Übernahme komplexer Aufgaben an kritischen Infrastrukturen, technische Federführung in Projekten sowie Schnittstellenarbeit mit Architektur, Security und Operations.

Mehrjährige, spezialisierte Projekterfahrung; nachweisbare Umsetzung komplexer Netz-/Systemvorhaben; ggf. vertiefende Zertifizierungen

Stufe 4:Teamleitung Netzbetrieb / Telecom-IT

Gehalt:
5.200 € - 6.500 € brutto/Monat

Fachliche und organisatorische Leitung eines Teams, Priorisierung von Maßnahmen, Ressourcensteuerung und Verantwortung für Servicequalität und Eskalationen.

Führungserfahrung oder nachweisliche Koordinationsrolle; Kenntnisse in IT-Service-Management und Projektsteuerung; je nach Unternehmen zusätzliche Leadership-Qualifizierung

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Netzplanung & Kapazitätsmanagement

praxisorientiert

Dimensionierung, Ausbauplanung, Redundanzkonzepte und Performance-/Kapazitätsanalysen für Telekommunikationsnetze.

Gehalt:
4.300 € - 5.600 € brutto/Monat
Praxis mit Netzdesign-Tools und Planungsprozessen; je nach Umfeld herstellerspezifische Trainings

Netzbetrieb (NOC) & Automatisierung

praxisorientiert

Monitoring, Incident-/Problem-Analyse, Automatisierung wiederkehrender Betriebsaufgaben und Standardisierung von Abläufen.

Gehalt:
4.100 € - 5.400 € brutto/Monat
Scripting/Automatisierung (z. B. Python/Ansible-Umfelder); Prozesskenntnisse im Betrieb (z. B. IT-Service-Management nah)

Telekommunikations-Security (Netzwerksicherheit)

interdisziplinär

Segmentierung, Perimeter-/Transportabsicherung, Security-Monitoring sowie Absicherung von Netzmanagement- und Signalisierungsumgebungen.

Gehalt:
4.800 € - 6.200 € brutto/Monat
Security-nahe Hersteller- und Technologiezertifikate je nach Stack; Erfahrung mit Logging/Detection-Prozessen

VoIP/Unified Communications

praxisorientiert

Design, Betrieb und Troubleshooting von Sprach-/UC-Plattformen inklusive QoS, Session-Management und Integration in Unternehmensnetze.

Gehalt:
4.200 € - 5.700 € brutto/Monat
Plattform- und Protokollpraxis (SIP, QoS, SBC-Umfelder); herstellerspezifische Trainings

Mobilfunk- & RAN-nahe Systemintegration

interdisziplinär

Schnittstelle zwischen Netztechnik und IT-Systemen, Integration von Management-/Orchestrierungsplattformen und Datenpfaden in Mobilfunkumgebungen.

Gehalt:
4.600 € - 6.300 € brutto/Monat
Praxis mit Mobilfunk-/Providerumgebungen; Kenntnisse zu Netzwerkprotokollen, Automatisierung und Betriebsprozessen

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
5.290 €
Großunternehmen
5.060 €
Mittelstand
4.600 €
Kleinunternehmen
4.048 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.600 € brutto/Monat

Cloud-Computing
5.520 €
+20%
Softwareentwicklung
5.290 €
+15%
Digitalisierungsdienste
5.152 €
+12%
Mobilfunknetzbetreiber
5.060 €
+10%
IT-Services
4.968 €
+8%
Telekommunikationsdienstleister
4.830 €
+5%
Netzwerktechnik
4.738 €
+3%
Infrastruktur-Netzbetreiber
4.692 €
+2%
Feste Netze
4.600 €
+0%
Schieneninfrastruktur
4.370 €
-5%
Verkehrsunternehmen
4.232 €
-8%
Regionale Telekommunikation
4.048 €
-12%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Telekommunikationsinformatik

Der Übergang vom dualen Studium in den Beruf verläuft oft über klar umrissene Aufgaben in Netzbetrieb, Softwareentwicklung oder technischer Systemintegration. Mit wachsender Routine steigen Verantwortung und Einkommen, häufig entlang tariflicher Eingruppierungen und Projektanteile. Nach einigen Jahren rücken Spezialisierungen etwa in Mobilfunknetzen, Cloud-nativen Netzwerkfunktionen oder IT-Sicherheit in den Vordergrund. Der Arbeitsmarkt wird stark von 5G/folgenden Mobilfunkgenerationen, SDN/NFV und Automatisierung geprägt, wodurch Programmierung, Linux- und Netzwerk-Know-how sowie Monitoring- und Security-Kompetenzen an Bedeutung gewinnen.

1. Jahr3.450 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.700 €
Berufseinstieg (erste eigene Teilaufgaben)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.950 €
Berufliche Festigung (regelmäßige Projektarbeit)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr4.200 €
Berufliche Festigung (mehr Systemverantwortung)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr4.600 €
Berufliche Festigung (sicher im Tagesbetrieb)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.820 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. 5G/SDN)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr5.040 €
Erfahrung & Spezialisierung (Automatisierung/Observability)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr5.260 €
Erfahrung & Spezialisierung (Security/Zero-Trust-Anteile)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr5.480 €
Erfahrene Fachkraft (breite Zuständigkeiten)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr5.800 €
Optionale Verantwortungsrolle (projektbezogene Koordination)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: IG Metall / ver.di. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbruttogehalt bei 3.450 €, je nach Einsatzbereich sind 3.000 € bis 3.900 € möglich. In den ersten Jahren steigen die Gehälter häufig durch feste Stufen in tarifnahen Strukturen oder durch Funktionswechsel, etwa vom Monitoring in Richtung Engineering oder Security.

Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 4.600 € brutto im Monat erreicht, die Spanne reicht von 4.000 € bis 5.200 €. Als erfahrene Fachkraft sind 5.500 € brutto monatlich üblich, mit Entwicklung über Projekt- oder Systemverantwortung bis hin zu 6.000 €.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Verweildauer im Unternehmen wirken oft stufenartig: Mit wachsender Verantwortung in Betrieb, Planung oder Incident-Management steigen Eingruppierung und variable Bestandteile.
  • 2
    Tarifbindung und Eingruppierung spielen eine große Rolle, vor allem in größeren Telekommunikations- und IT-Organisationen; ohne Tarif fallen Gehaltsentwicklungen häufig weniger planbar aus.
  • 3
    Zusatzqualifikationen wie CCNA/CCNP, ITIL Foundation, Zertifikate zu Firewalling (z. B. Fortinet NSE) oder Cloud-Netzwerken (AWS/Azure) können Einstufungen und Funktionszulagen begünstigen.
  • 4
    Unternehmensgröße und Kritikalität der Infrastruktur beeinflussen das Niveau: Betreiber großer Netze, Rechenzentrums- oder 24/7-Umgebungen vergüten Tätigkeiten im Betrieb häufig höher.
  • 5
    Spezialisierungen etwa auf 5G/Radio Access Networks, SD-WAN, Network Automation (Python/Ansible) oder Network Security führen eher zu Rollen mit höherer Komplexität und damit besseren Gehaltsbändern.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt für Telekommunikationsinformatik bleibt in vielen Bereichen stabil, weil Netze weiter ausgebaut, modernisiert und abgesichert werden müssen. Besonders gefragt sind Profile, die Betrieb und Automatisierung zusammenbringen und mit sicherheitsrelevanten Anforderungen in produktiven Umgebungen umgehen können.

Trends wie 5G- und Campusnetz-Projekte, der Übergang zu softwaredefinierten Netzen, Cloud-Anbindungen und strengere Security-Vorgaben verschieben Aufgaben stärker in Richtung Orchestrierung, Monitoring und Incident-Response. Dadurch entstehen kontinuierlich Einstiegsmöglichkeiten, vor allem in Betriebs- und Engineering-Teams.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.250 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.

Was verdient man als Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem dualen Studium?

Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.450 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Abschluss?

Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 3.450 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 5.500 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Studium?

Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.450 € brutto/Monat.

In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Telekommunikationsdienstleister, Mobilfunknetzbetreiber, Feste Netze, IT-Services, Netzwerktechnik oder Digitalisierungsdienste. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Telekommunikationsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.450 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.500 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall / ver.di), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Verwendete Quellen (1)

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: