Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.260 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.810 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

5.000 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.600 €
4.500 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.810 € brutto/Monat

Automobilindustrie
4.650 €
+22%
Maschinenbau
4.570 €
+20%
Supply Chain Management
4.380 €
+15%
Versandhandel
4.190 €
+10%
Internationale Transportlogistik
4.120 €
+8%
Einzelhandel
4.000 €
+5%
Kontraktlogistik
3.730 €
-2%
Spedition
3.620 €
-5%
Straßen-, Luft- und Seefracht
3.540 €
-7%
Logistikdienstleister
3.510 €
-8%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im dualen Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik wechseln sich Phasen im Unternehmen und in der Hochschule ab, im Betrieb dominieren Planung, Koordination und Auswertung. Typisch sind Aufgaben wie Fahr- und Umlaufplanung, Kapazitäts- und Ressourcensteuerung, Kosten- und Leistungscontrolling sowie die Abstimmung zwischen Betrieb, Disposition und Dienstleistern.

Gearbeitet wird meist im Büro mit engem Bezug zu Leitstellen, Betriebshöfen oder Umschlagpunkten, je nach Einsatz auch mit Terminen „vor Ort“. Beschäftigung bieten unter anderem Verkehrsunternehmen im ÖPNV und SPNV, Logistikdienstleister, Speditionen, Betreiber von Güterverkehrszentren sowie Industrie- und Handelsunternehmen mit eigener Transport- und Lagerlogistik, wie etwa in der Automobil- oder Lebensmittelbranche.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.572 €

4.320 € – 5.400 €

+20%

Frankfurt am Main

4.496 €

4.248 € – 5.310 €

+18%

Düsseldorf

4.458 €

4.212 € – 5.265 €

+17%

Hamburg

4.382 €

4.140 € – 5.175 €

+15%

Stuttgart

4.343 €

4.104 € – 5.130 €

+14%

Köln

4.305 €

4.068 € – 5.085 €

+13%

Berlin

4.001 €

3.780 € – 4.725 €

+5%

Nürnberg

3.924 €

3.708 € – 4.635 €

+3%

Deutschland (Durchschnitt)

3.810 €

3.600 € – 4.500 €

±0%

Hannover

3.620 €

3.420 € – 4.275 €

-5%

Essen

3.581 €

3.384 € – 4.230 €

-6%

Dortmund

3.543 €

3.348 € – 4.185 €

-7%

Bremen

3.505 €

3.312 € – 4.140 €

-8%

Leipzig

3.239 €

3.060 € – 3.825 €

-15%

Dresden

3.239 €

3.060 € – 3.825 €

-15%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zugunsten wirtschaftsstarker Ballungsräume, etwa in Süddeutschland und in Metropolregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt/Rhein-Main oder Hamburg. Dort sind größere Arbeitgeberstrukturen und höhere Lebenshaltungskosten oft Teil des Gesamtbilds.

In strukturschwächeren Regionen fallen Vergütungen im Vergleich eher moderater aus, was auch mit geringerer Tarifbindung, kleineren Betrieben und einer insgesamt niedrigeren Kostensituation zusammenhängen kann.

Zugang zur Tätigkeit

Kombination von Theorie und Praxis

Der typische Einstieg in die Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik erfolgt über ein Duales Studium, das betriebliche Praxis in einem Partnerunternehmen mit einem Hochschulstudium verzahnt. Grundlage ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule kann auch ein qualifizierter beruflicher Zugang möglich sein. Der Zugang beginnt meist mit einem Bewerbungsprozess beim Partnerunternehmen und dem Abschluss eines Studienvertrags, der Einsatzbereiche, Vergütung und die Organisation der Praxisphasen regelt.

Inhalte der betriebswirtschaftlichen Ausbildung

Inhaltlich bewegt sich das Studium im Schnittfeld von Logistik & Transport, Supply Chain und Mobilität. Typisch sind Module zu Verkehrs- und Betriebswirtschaft, Logistikprozessen, Controlling, Recht und Organisation, ergänzt um quantitative Methoden sowie digitale Anwendungen für Planung und Steuerung. Die Praxisphasen sind häufig entlang realer Prozessketten aufgebaut, etwa Disposition, Netz- und Umlaufplanung, Einkauf, Lager- und Umschlagsteuerung oder Qualitätsmanagement. Die Verzahnung ist ein zentrales Merkmal: Projektthemen, Kennzahlenarbeit und Prozessanalysen entstehen oft direkt aus dem betrieblichen Alltag.

Optionen für Quereinsteiger und Profis

Alternative Wege sind eher ergänzend und hängen stark vom Arbeitgebermodell ab. In der Praxis kann ein Einstieg auch über eine einschlägige Ausbildung im Umfeld Logistik/Spedition oder Verkehr erfolgen, verbunden mit betrieblicher Weiterqualifizierung und späterem Hochschulzugang. Ebenfalls verbreitet sind Quereinstiege aus verwandten Studiengängen wie Logistik, Supply-Chain-Management oder Verkehrswesen, wenn Praxisanteile und Branchenbezug nachweisbar sind. Spezialisierungen werden häufig über berufsbegleitende Zertifikate aufgebaut, etwa in Transportmanagement, Disposition, Zoll- und Außenwirtschaft oder Qualitäts- und Prozessmanagement im Logistikumfeld.

Anforderungen an die Arbeitsweise

Persönlich relevant sind eine gewisse Belastbarkeit in wechselnden Praxis- und Theoriephasen sowie die Fähigkeit, zwischen operativen Abläufen und betriebswirtschaftlicher Bewertung zu wechseln. Erwartet werden meist analytisches Denken, Sorgfalt im Umgang mit Daten und Kennzahlen sowie Kommunikation, da Schnittstellenarbeit mit Fahrbetrieb, Lager, Einkauf, IT und Dienstleistern zum Alltag gehört. Organisationsfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise wirken sich besonders aus, weil Aufgaben häufig parallel laufen und Termine aus Studium und Betrieb zusammengeführt werden müssen.

Duales Studium

Theorie + Praxis kombiniertDual

Für ein duales Studium im Bereich Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
(Fach-)Hochschulreife
Abschluss
Bachelor + ggf. Berufsabschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
ERP-SystemeIoT in LogistikKI-gestützte RoutenoptimierungBlockchain für Supply Chain

Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).

Ausbildung & Berufseinstieg

Ablauf des betrieblichen Bewerbungsverfahrens

Der Einstieg in das Duale Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) beginnt meist mit einer zweigleisigen Bewerbung: parallel beim Partnerunternehmen für einen Studienvertrag und (je nach Modell) an der kooperierenden Hochschule. In der Praxis werden Auswahlgespräche, Eignungstests und die Abstimmung von Startterminen häufig vom Unternehmen gesteuert, während die Hochschule formale Zulassungsvoraussetzungen prüft. Typische Grundlage ist die Hochschulreife; zusätzlich zählen ein sicherer Umgang mit Zahlen, Interesse an Verkehrs- und Logistikprozessen sowie Organisationsfähigkeit und Kommunikationsstärke.

Struktur der verschiedenen Lernphasen

Der Ablauf ist durch wechselnde Theorie- und Praxisphasen geprägt. In den Hochschulphasen stehen betriebswirtschaftliche Grundlagen, Verkehrsökonomie, Logistik, Recht, Controlling und Datenanalyse im Vordergrund; im Unternehmen folgen einsätze etwa in Disposition, Angebots- und Fahrplanplanung, Einkauf, Lager- und Transportsteuerung oder im Qualitätsmanagement. Üblich ist eine vergütete Studienzeit, in vielen Modellen auch mit einer (teilweisen) Übernahme von Studiengebühren durch das Partnerunternehmen. Je nach Studienordnung wird ein Bachelorabschluss erworben; vereinzelt ist zusätzlich ein IHK-Abschluss vorgesehen, wenn das Programm entsprechende Ausbildungsanteile integriert.

Erste Positionen nach dem Abschluss

Nach dem Abschluss führen erste Rollen häufig in Funktionen wie Junior-Logistikmanager/in, Trainee im Verkehrs- oder Logistikbereich, Sachbearbeitung im Transportmanagement, Disposition oder Projektassistenz in der Verkehrsplanung. Das typische Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei 3.260 € brutto/Monat; je nach tariflicher Eingruppierung und Einsatzbereich werden für den Beruf zum Einstieg Werte von 2.300 € bis 3.800 € brutto/Monat berichtet. In Unternehmen mit Branchentarifverträgen erfolgt die Zuordnung häufig über Entgeltgruppen, wodurch Aufgabenprofil, Verantwortung und Einstufung eng miteinander verknüpft sind.

Verantwortung in der operativen Steuerung

In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg verschiebt sich der Schwerpunkt meist von der Mitwirkung hin zur eigenständigen Steuerung: Kennzahlenmonitoring, Abstimmung mit Dienstleistern, Schnittstellenarbeit zwischen Betrieb, IT und Controlling sowie das Bearbeiten von Störungen in Transportketten gehören zu typischen Lernfeldern. Häufig entsteht früh Spezialisierung, etwa in Netz- und Kapazitätsplanung, operativer Leitstelle, Prozessmanagement oder im Bereich Nachhaltigkeit und Reporting, wobei die konkrete Ausprägung stark vom Partnerunternehmen und dessen Verkehrsträger abhängt.

Einflussfaktoren auf den Arbeitsalltag

Rahmenbedingungen wie Schichtanteile, Reiseaufkommen oder der Grad an Kundenkontakt variieren deutlich zwischen ÖPNV-Unternehmen, Bahn- und Infrastrukturbetreibern, Speditionen oder Industrie- und Handelslogistik. Auch die Organisation des Studiums ist nicht einheitlich: Blockmodelle mit mehrwöchigen Theorie- und Praxisblöcken stehen neben Wochenmodellen, bei denen Hochschultage und Unternehmenspraxis innerhalb einer Woche kombiniert werden. Diese Unterschiede prägen bereits den Übergang vom dual Studierendenstatus in eine reguläre Position und damit auch die ersten Schritte im Arbeitsalltag.

Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Supply-Chain-Manager/in

Mittlerer Aufwand

Plant und steuert Material- und Informationsflüsse über Beschaffung, Produktion, Lager und Distribution hinweg.

Gehalt:
4.200 € - 6.300 € brutto/Monat
Starker Skill-Overlap in Prozessgestaltung, Kennzahlensteuerung und Schnittstellenarbeit entlang der Supply Chain.

Speditionskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung)

Mittlerer Aufwand

Organisiert und überwacht Transporte, kalkuliert Leistungen und koordiniert Kunden, Frachtführer und Zoll-/Dokumentationsprozesse.

Gehalt:
2.900 € - 4.200 € brutto/Monat
Nahe Tätigkeiten in Transportplanung, Tourenoptimierung und Dienstleistersteuerung, oft mit ähnlichen Tools und KPI-Systemen.
Hoher Aufwand

Erstellt Analysen, Budgets und Reports zur wirtschaftlichen Steuerung von Bereichen oder Projekten.

Gehalt:
4.000 € - 6.200 € brutto/Monat
Übertragbare Kompetenzen aus Betriebssteuerung und Controlling, insbesondere Kosten-/Leistungsrechnung und Management-Reporting.

Verkehrsplaner/in

Mittlerer Aufwand

Entwickelt Angebots- und Netzkonzepte, analysiert Nachfrage und plant Maßnahmen zur Verbesserung von Mobilität und Leistungsfähigkeit.

Gehalt:
3.700 € - 5.400 € brutto/Monat
Overlap in Verkehrsangebot, Kapazitätsplanung und Qualitätssteuerung, jedoch stärkerer Fokus auf Infrastruktur- und Fahrplankonzepte.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Sachbearbeitung Verkehrs- und Logistikplanung

Gehalt:
2.600 € - 3.500 € brutto/Monat

Einstieg in Planung, Disposition und Kennzahlenarbeit, häufig in tariflich strukturierten Organisationen mit klaren Rollenprofilen an der Schnittstelle Betrieb und Administration.

Duales Studium (Theorie + Praxis) mit Studienvertrag, erste Praxiserfahrung im Partnerunternehmen

Stufe 2:Referent/in Betriebssteuerung (ÖPNV/Logistik)

Gehalt:
3.700 € - 4.300 € brutto/Monat

Übernahme eigenständiger Verantwortungsbereiche in der Betriebssteuerung, u. a. Kapazitäts- und Ressourcenplanung, Qualitätskennzahlen, Schnittstellenkoordination mit Leitstelle und Dienstleistern.

Mehrjährige Berufserfahrung, sicherer Umgang mit Planungs- und Controllinginstrumenten, vertiefte Kenntnisse zu Tarif- und Leistungslogiken im Betrieb

Stufe 3:Teamleitung Disposition / Betriebsplanung

Gehalt:
5.250 € - 5.950 € brutto/Monat

Fachliche und organisatorische Führung eines Teams, Standardisierung von Planungsprozessen, Steuerung von Dienstplänen und Betriebsleistung sowie Konflikt- und Schnittstellenmanagement.

Mehrjährige Erfahrung in Disposition/Planung, nachweisbare Führungspraxis oder Führungskräfteentwicklung, vertiefte Kenntnisse zu Arbeitszeit- und Tarifregelungen

Stufe 4:Bereichsleitung Verkehr/Logistik (Betrieb und Planung)

Gehalt:
5.650 € - 6.250 € brutto/Monat

Strategische Verantwortung für Teilbereiche des Betriebs, Budget- und Zielsteuerung, Dienstleistersteuerung sowie Umsetzung größerer Veränderungs- und Effizienzprogramme.

Umfangreiche Führungs- und Budgetverantwortung, Erfahrung in Organisationsentwicklung und Stakeholder-Management, häufig ergänzende Managementqualifikationen

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Betriebssteuerung & Leitstellenkoordination

praxisorientiert

Störfallmanagement, operative Steuerung, KPI-Tracking und Abstimmung zwischen Leitstelle, Betriebshof und externen Dienstleistern.

Gehalt:
3.700 € - 4.600 € brutto/Monat
Erfahrung in Leitstellen-/Dispositionstools, Schulungen zu Störfall- und Krisenprozessen, vertiefte Kenntnisse zu Betriebs- und Dienstplanlogiken

Tarif- und Erlösmanagement (ÖPNV)

interdisziplinär

Tarifprodukte, Erlösaufteilung, Vertriebskennzahlen sowie Abstimmung mit Verbünden und Aufgabenträgern.

Gehalt:
3.900 € - 4.900 € brutto/Monat
Spezialwissen zu Tarifstrukturen und Erlöslogiken, Datenanalyse/BI, Erfahrung in Gremien- und Schnittstellenarbeit

Dispositions- und Dienstplanmanagement

praxisorientiert

Kurz- und mittelfristige Personal- und Fahrzeugeinsatzplanung, Ausfallmanagement, Einhaltung tariflicher und arbeitszeitlicher Vorgaben.

Gehalt:
3.600 € - 4.500 € brutto/Monat
Praxis in Dienstplan- und Dispositionssoftware, vertiefte Arbeitszeit-/Tarifkenntnisse, Prozessstandardisierung

Prozess- und Qualitätsmanagement Verkehr/Logistik

strategisch

Standardisierung und Auditierung von Prozessen, Qualitätskennzahlen, Reklamations- und Maßnahmenmanagement, kontinuierliche Verbesserung.

Gehalt:
4.000 € - 5.200 € brutto/Monat
QM-Methoden (z. B. interne Audits, KVP), Projektmanagement, Erfahrung in Kennzahlen- und Maßnahmensteuerung

Digitalisierung & Datenanalyse (Transport/Logistik)

interdisziplinär

Aufbau von Reporting- und Datengrundlagen, BI-Dashboards, Automatisierung von Planungs- und Controllingprozessen.

Gehalt:
4.300 € - 5.750 € brutto/Monat
BI/Analytics-Tools, Datenmodellierung, Prozessverständnis in Betrieb/Logistik, Projektarbeit mit IT und Fachbereichen

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.382 €
Großunternehmen
4.191 €
Mittelstand
3.810 €
Kleinunternehmen
3.353 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.810 € brutto/Monat

Automobilindustrie
4.648 €
+22%
Maschinenbau
4.572 €
+20%
Supply Chain Management
4.382 €
+15%
Versandhandel
4.191 €
+10%
Internationale Transportlogistik
4.115 €
+8%
Einzelhandel
4.001 €
+5%
Kontraktlogistik
3.734 €
-2%
Spedition
3.620 €
-5%
Straßen-, Luft- und Seefracht
3.543 €
-7%
Logistikdienstleister
3.505 €
-8%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik

Mit dem Studienabschluss und dem Wechsel in die Festanstellung entwickelt sich das Einkommen meist schrittweise von etwa 3.260 € auf rund 5.000 € brutto im Monat. Typisch ist, dass mit wachsender Routine Verantwortung in Disposition, Netz- und Kapazitätsplanung oder Controlling hinzukommt. Gehaltszuwächse hängen häufig an Tarifgruppen, Projektumfang und Schnittstellenfunktion im Partnerunternehmen. Die Digitalisierung wirkt spürbar über ERP-Systeme, TMS/WMS, IoT-Daten und KI-gestützte Routenoptimierung; gefragt sind belastbare Datenanalyse und Prozessverständnis bei mittlerem Automatisierungsrisiko.

1. Jahr3.260 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.370 €
Berufseinstieg (erste eigene Teilaufgaben)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.480 €
Berufliche Festigung (Sachbearbeitung/Koordination)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.590 €
Berufliche Festigung (Projektmitarbeit)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.810 €
Berufliche Festigung (verantwortliche Aufgabenpakete)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.110 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Planung/Controlling)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.410 €
Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen- & Systemverantwortung)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr5.000 €
Erfahrene Fachkraft (komplexe Projekte/Optimierung)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr5.100 €
Erfahrene Fachkraft (weiterer Verantwortungsumfang)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr5.200 €
Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung/Schlüsselrolle)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 3.260 € pro Monat, je nach Arbeitgeber und Einsatzfeld bewegt sich der Rahmen zwischen 2.300 € und 3.800 €. Steigerungen ergeben sich häufig über feste Stufen, den Wechsel in anspruchsvollere Planungs- oder Controllingrollen oder den Übergang in Schnittstellenfunktionen zwischen Betrieb und Management.

Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.810 € brutto monatlich erreicht. Als erfahrene Fachkraft sind rund 5.000 € brutto pro Monat üblich, besonders wenn die Verantwortung für größere Teilnetze, Budgets oder standortübergreifende Logistikprozesse wächst.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, etwa durch tarifliche Stufen, wachsende Budget- und Personalverantwortung oder die Übernahme komplexerer Linien-, Netz- oder Standortsteuerung.
  • 2
    Tarifbindung (z. B. TV-N, Spartentarife im Nahverkehr oder tarifnahe Haustarife) kann die Vergütung planbarer machen; außertarifliche Modelle schwanken stärker je nach Rolle und Unternehmen.
  • 3
    Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, SAP-ERP/WM- oder TM-Schulungen, Lean-Management-Zertifikate oder Kenntnisse in Power BI/SQL stärken den Zugang zu Analyse-, Prozess- und Controllingfunktionen.
  • 4
    Unternehmensgröße und Konzernstrukturen erhöhen oft die Bandbreite an Entwicklungspfaden, etwa über zentrale Disposition, strategischen Einkauf, Netzwerkplanung oder Supply-Chain-Management.
  • 5
    Spezialisierungen wie Fahrplan- und Kapazitätsplanung, Leitstellen-/Dispositionssteuerung, Gefahrgutprozesse (ADR-Basiswissen) oder Nachhaltigkeits- und Energiemanagement in Flotten beeinflussen Verantwortung und Vergütung.

Marktausblick

Die Beschäftigungsperspektiven gelten in vielen Bereichen als stabil, weil Mobilität und Warenströme dauerhaft organisiert werden müssen und Effizienzanforderungen eher zunehmen. In Verkehrsunternehmen und Logistiknetzwerken entsteht zudem regelmäßig Bedarf an Nachwuchs für Steuerungs-, Analyse- und Schnittstellenrollen.

Treiber sind vor allem Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch datenbasierte Disposition, Echtzeit-Tracking, integrierte Planungssoftware und stärkere Prozessstandardisierung. Zusätzlich verändern Nachhaltigkeitsziele und Kapazitätsengpässe in Netzen und Personalplanung die Aufgaben, wodurch analytische und koordinierende Kompetenzen an Bedeutung gewinnen.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wird das duale Studium zum Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) vergütet?

Ja, dual Studierende erhalten ein monatliches Gehalt vom Partnerunternehmen – typischerweise zwischen 800€ und 1.500€ brutto. Zusätzlich werden oft Studiengebühren übernommen.

Was verdient man als Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem dualen Studium?

Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.260 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Abschluss?

Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.260 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 5.000 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Studium?

Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.260 € brutto/Monat.

In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Spedition, Logistikdienstleister, Kontraktlogistik, Supply Chain Management, Straßen-, Luft- und Seefracht oder Internationale Transportlogistik. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.260 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.000 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.250 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: