Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.260 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.810 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.000 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d)
Im dualen Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik wechseln sich Phasen im Unternehmen und in der Hochschule ab, im Betrieb dominieren Planung, Koordination und Auswertung. Typisch sind Aufgaben wie Fahr- und Umlaufplanung, Kapazitäts- und Ressourcensteuerung, Kosten- und Leistungscontrolling sowie die Abstimmung zwischen Betrieb, Disposition und Dienstleistern.
Gearbeitet wird meist im Büro mit engem Bezug zu Leitstellen, Betriebshöfen oder Umschlagpunkten, je nach Einsatz auch mit Terminen „vor Ort“. Beschäftigung bieten unter anderem Verkehrsunternehmen im ÖPNV und SPNV, Logistikdienstleister, Speditionen, Betreiber von Güterverkehrszentren sowie Industrie- und Handelsunternehmen mit eigener Transport- und Lagerlogistik, wie etwa in der Automobil- oder Lebensmittelbranche.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.572 €
4.320 € – 5.400 €
Frankfurt am Main
4.496 €
4.248 € – 5.310 €
Düsseldorf
4.458 €
4.212 € – 5.265 €
Hamburg
4.382 €
4.140 € – 5.175 €
Stuttgart
4.343 €
4.104 € – 5.130 €
Köln
4.305 €
4.068 € – 5.085 €
Berlin
4.001 €
3.780 € – 4.725 €
Nürnberg
3.924 €
3.708 € – 4.635 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.810 €
3.600 € – 4.500 €
Hannover
3.620 €
3.420 € – 4.275 €
Essen
3.581 €
3.384 € – 4.230 €
Dortmund
3.543 €
3.348 € – 4.185 €
Bremen
3.505 €
3.312 € – 4.140 €
Leipzig
3.239 €
3.060 € – 3.825 €
Dresden
3.239 €
3.060 € – 3.825 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.320 € | 4.572 € | 5.400 € | +20% |
Frankfurt am Main | 4.248 € | 4.496 € | 5.310 € | +18% |
Düsseldorf | 4.212 € | 4.458 € | 5.265 € | +17% |
Hamburg | 4.140 € | 4.382 € | 5.175 € | +15% |
Stuttgart | 4.104 € | 4.343 € | 5.130 € | +14% |
Köln | 4.068 € | 4.305 € | 5.085 € | +13% |
Berlin | 3.780 € | 4.001 € | 4.725 € | +5% |
Nürnberg | 3.708 € | 3.924 € | 4.635 € | +3% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.600 € | 3.810 € | 4.500 € | ±0% |
Hannover | 3.420 € | 3.620 € | 4.275 € | -5% |
Essen | 3.384 € | 3.581 € | 4.230 € | -6% |
Dortmund | 3.348 € | 3.543 € | 4.185 € | -7% |
Bremen | 3.312 € | 3.505 € | 4.140 € | -8% |
Leipzig | 3.060 € | 3.239 € | 3.825 € | -15% |
Dresden | 3.060 € | 3.239 € | 3.825 € | -15% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zugunsten wirtschaftsstarker Ballungsräume, etwa in Süddeutschland und in Metropolregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt/Rhein-Main oder Hamburg. Dort sind größere Arbeitgeberstrukturen und höhere Lebenshaltungskosten oft Teil des Gesamtbilds.
In strukturschwächeren Regionen fallen Vergütungen im Vergleich eher moderater aus, was auch mit geringerer Tarifbindung, kleineren Betrieben und einer insgesamt niedrigeren Kostensituation zusammenhängen kann.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination von Theorie und Praxis
Der typische Einstieg in die Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik erfolgt über ein Duales Studium, das betriebliche Praxis in einem Partnerunternehmen mit einem Hochschulstudium verzahnt. Grundlage ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule kann auch ein qualifizierter beruflicher Zugang möglich sein. Der Zugang beginnt meist mit einem Bewerbungsprozess beim Partnerunternehmen und dem Abschluss eines Studienvertrags, der Einsatzbereiche, Vergütung und die Organisation der Praxisphasen regelt.
Inhalte der betriebswirtschaftlichen Ausbildung
Inhaltlich bewegt sich das Studium im Schnittfeld von Logistik & Transport, Supply Chain und Mobilität. Typisch sind Module zu Verkehrs- und Betriebswirtschaft, Logistikprozessen, Controlling, Recht und Organisation, ergänzt um quantitative Methoden sowie digitale Anwendungen für Planung und Steuerung. Die Praxisphasen sind häufig entlang realer Prozessketten aufgebaut, etwa Disposition, Netz- und Umlaufplanung, Einkauf, Lager- und Umschlagsteuerung oder Qualitätsmanagement. Die Verzahnung ist ein zentrales Merkmal: Projektthemen, Kennzahlenarbeit und Prozessanalysen entstehen oft direkt aus dem betrieblichen Alltag.
Optionen für Quereinsteiger und Profis
Alternative Wege sind eher ergänzend und hängen stark vom Arbeitgebermodell ab. In der Praxis kann ein Einstieg auch über eine einschlägige Ausbildung im Umfeld Logistik/Spedition oder Verkehr erfolgen, verbunden mit betrieblicher Weiterqualifizierung und späterem Hochschulzugang. Ebenfalls verbreitet sind Quereinstiege aus verwandten Studiengängen wie Logistik, Supply-Chain-Management oder Verkehrswesen, wenn Praxisanteile und Branchenbezug nachweisbar sind. Spezialisierungen werden häufig über berufsbegleitende Zertifikate aufgebaut, etwa in Transportmanagement, Disposition, Zoll- und Außenwirtschaft oder Qualitäts- und Prozessmanagement im Logistikumfeld.
Anforderungen an die Arbeitsweise
Persönlich relevant sind eine gewisse Belastbarkeit in wechselnden Praxis- und Theoriephasen sowie die Fähigkeit, zwischen operativen Abläufen und betriebswirtschaftlicher Bewertung zu wechseln. Erwartet werden meist analytisches Denken, Sorgfalt im Umgang mit Daten und Kennzahlen sowie Kommunikation, da Schnittstellenarbeit mit Fahrbetrieb, Lager, Einkauf, IT und Dienstleistern zum Alltag gehört. Organisationsfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise wirken sich besonders aus, weil Aufgaben häufig parallel laufen und Termine aus Studium und Betrieb zusammengeführt werden müssen.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Ablauf des betrieblichen Bewerbungsverfahrens
Der Einstieg in das Duale Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) beginnt meist mit einer zweigleisigen Bewerbung: parallel beim Partnerunternehmen für einen Studienvertrag und (je nach Modell) an der kooperierenden Hochschule. In der Praxis werden Auswahlgespräche, Eignungstests und die Abstimmung von Startterminen häufig vom Unternehmen gesteuert, während die Hochschule formale Zulassungsvoraussetzungen prüft. Typische Grundlage ist die Hochschulreife; zusätzlich zählen ein sicherer Umgang mit Zahlen, Interesse an Verkehrs- und Logistikprozessen sowie Organisationsfähigkeit und Kommunikationsstärke.
Struktur der verschiedenen Lernphasen
Der Ablauf ist durch wechselnde Theorie- und Praxisphasen geprägt. In den Hochschulphasen stehen betriebswirtschaftliche Grundlagen, Verkehrsökonomie, Logistik, Recht, Controlling und Datenanalyse im Vordergrund; im Unternehmen folgen einsätze etwa in Disposition, Angebots- und Fahrplanplanung, Einkauf, Lager- und Transportsteuerung oder im Qualitätsmanagement. Üblich ist eine vergütete Studienzeit, in vielen Modellen auch mit einer (teilweisen) Übernahme von Studiengebühren durch das Partnerunternehmen. Je nach Studienordnung wird ein Bachelorabschluss erworben; vereinzelt ist zusätzlich ein IHK-Abschluss vorgesehen, wenn das Programm entsprechende Ausbildungsanteile integriert.
Erste Positionen nach dem Abschluss
Nach dem Abschluss führen erste Rollen häufig in Funktionen wie Junior-Logistikmanager/in, Trainee im Verkehrs- oder Logistikbereich, Sachbearbeitung im Transportmanagement, Disposition oder Projektassistenz in der Verkehrsplanung. Das typische Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei 3.260 € brutto/Monat; je nach tariflicher Eingruppierung und Einsatzbereich werden für den Beruf zum Einstieg Werte von 2.300 € bis 3.800 € brutto/Monat berichtet. In Unternehmen mit Branchentarifverträgen erfolgt die Zuordnung häufig über Entgeltgruppen, wodurch Aufgabenprofil, Verantwortung und Einstufung eng miteinander verknüpft sind.
Verantwortung in der operativen Steuerung
In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg verschiebt sich der Schwerpunkt meist von der Mitwirkung hin zur eigenständigen Steuerung: Kennzahlenmonitoring, Abstimmung mit Dienstleistern, Schnittstellenarbeit zwischen Betrieb, IT und Controlling sowie das Bearbeiten von Störungen in Transportketten gehören zu typischen Lernfeldern. Häufig entsteht früh Spezialisierung, etwa in Netz- und Kapazitätsplanung, operativer Leitstelle, Prozessmanagement oder im Bereich Nachhaltigkeit und Reporting, wobei die konkrete Ausprägung stark vom Partnerunternehmen und dessen Verkehrsträger abhängt.
Einflussfaktoren auf den Arbeitsalltag
Rahmenbedingungen wie Schichtanteile, Reiseaufkommen oder der Grad an Kundenkontakt variieren deutlich zwischen ÖPNV-Unternehmen, Bahn- und Infrastrukturbetreibern, Speditionen oder Industrie- und Handelslogistik. Auch die Organisation des Studiums ist nicht einheitlich: Blockmodelle mit mehrwöchigen Theorie- und Praxisblöcken stehen neben Wochenmodellen, bei denen Hochschultage und Unternehmenspraxis innerhalb einer Woche kombiniert werden. Diese Unterschiede prägen bereits den Übergang vom dual Studierendenstatus in eine reguläre Position und damit auch die ersten Schritte im Arbeitsalltag.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Supply-Chain-Manager/in
Plant und steuert Material- und Informationsflüsse über Beschaffung, Produktion, Lager und Distribution hinweg.
Speditionskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung)
Organisiert und überwacht Transporte, kalkuliert Leistungen und koordiniert Kunden, Frachtführer und Zoll-/Dokumentationsprozesse.
Erstellt Analysen, Budgets und Reports zur wirtschaftlichen Steuerung von Bereichen oder Projekten.
Verkehrsplaner/in
Entwickelt Angebots- und Netzkonzepte, analysiert Nachfrage und plant Maßnahmen zur Verbesserung von Mobilität und Leistungsfähigkeit.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Sachbearbeitung Verkehrs- und Logistikplanung
Einstieg in Planung, Disposition und Kennzahlenarbeit, häufig in tariflich strukturierten Organisationen mit klaren Rollenprofilen an der Schnittstelle Betrieb und Administration.
Stufe 2:Referent/in Betriebssteuerung (ÖPNV/Logistik)
Übernahme eigenständiger Verantwortungsbereiche in der Betriebssteuerung, u. a. Kapazitäts- und Ressourcenplanung, Qualitätskennzahlen, Schnittstellenkoordination mit Leitstelle und Dienstleistern.
Stufe 3:Teamleitung Disposition / Betriebsplanung
Fachliche und organisatorische Führung eines Teams, Standardisierung von Planungsprozessen, Steuerung von Dienstplänen und Betriebsleistung sowie Konflikt- und Schnittstellenmanagement.
Stufe 4:Bereichsleitung Verkehr/Logistik (Betrieb und Planung)
Strategische Verantwortung für Teilbereiche des Betriebs, Budget- und Zielsteuerung, Dienstleistersteuerung sowie Umsetzung größerer Veränderungs- und Effizienzprogramme.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Betriebssteuerung & Leitstellenkoordination
Störfallmanagement, operative Steuerung, KPI-Tracking und Abstimmung zwischen Leitstelle, Betriebshof und externen Dienstleistern.
Tarif- und Erlösmanagement (ÖPNV)
Tarifprodukte, Erlösaufteilung, Vertriebskennzahlen sowie Abstimmung mit Verbünden und Aufgabenträgern.
Dispositions- und Dienstplanmanagement
Kurz- und mittelfristige Personal- und Fahrzeugeinsatzplanung, Ausfallmanagement, Einhaltung tariflicher und arbeitszeitlicher Vorgaben.
Prozess- und Qualitätsmanagement Verkehr/Logistik
Standardisierung und Auditierung von Prozessen, Qualitätskennzahlen, Reklamations- und Maßnahmenmanagement, kontinuierliche Verbesserung.
Digitalisierung & Datenanalyse (Transport/Logistik)
Aufbau von Reporting- und Datengrundlagen, BI-Dashboards, Automatisierung von Planungs- und Controllingprozessen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.810 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik
Mit dem Studienabschluss und dem Wechsel in die Festanstellung entwickelt sich das Einkommen meist schrittweise von etwa 3.260 € auf rund 5.000 € brutto im Monat. Typisch ist, dass mit wachsender Routine Verantwortung in Disposition, Netz- und Kapazitätsplanung oder Controlling hinzukommt. Gehaltszuwächse hängen häufig an Tarifgruppen, Projektumfang und Schnittstellenfunktion im Partnerunternehmen. Die Digitalisierung wirkt spürbar über ERP-Systeme, TMS/WMS, IoT-Daten und KI-gestützte Routenoptimierung; gefragt sind belastbare Datenanalyse und Prozessverständnis bei mittlerem Automatisierungsrisiko.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.260 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigene Teilaufgaben) | 3.370 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Sachbearbeitung/Koordination) | 3.480 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Projektmitarbeit) | 3.590 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (verantwortliche Aufgabenpakete) | 3.810 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Planung/Controlling) | 4.110 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen- & Systemverantwortung) | 4.410 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (komplexe Projekte/Optimierung) | 5.000 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (weiterer Verantwortungsumfang) | 5.100 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung/Schlüsselrolle) | 5.200 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 3.260 € pro Monat, je nach Arbeitgeber und Einsatzfeld bewegt sich der Rahmen zwischen 2.300 € und 3.800 €. Steigerungen ergeben sich häufig über feste Stufen, den Wechsel in anspruchsvollere Planungs- oder Controllingrollen oder den Übergang in Schnittstellenfunktionen zwischen Betrieb und Management.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.810 € brutto monatlich erreicht. Als erfahrene Fachkraft sind rund 5.000 € brutto pro Monat üblich, besonders wenn die Verantwortung für größere Teilnetze, Budgets oder standortübergreifende Logistikprozesse wächst.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, etwa durch tarifliche Stufen, wachsende Budget- und Personalverantwortung oder die Übernahme komplexerer Linien-, Netz- oder Standortsteuerung.
- 2Tarifbindung (z. B. TV-N, Spartentarife im Nahverkehr oder tarifnahe Haustarife) kann die Vergütung planbarer machen; außertarifliche Modelle schwanken stärker je nach Rolle und Unternehmen.
- 3Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, SAP-ERP/WM- oder TM-Schulungen, Lean-Management-Zertifikate oder Kenntnisse in Power BI/SQL stärken den Zugang zu Analyse-, Prozess- und Controllingfunktionen.
- 4Unternehmensgröße und Konzernstrukturen erhöhen oft die Bandbreite an Entwicklungspfaden, etwa über zentrale Disposition, strategischen Einkauf, Netzwerkplanung oder Supply-Chain-Management.
- 5Spezialisierungen wie Fahrplan- und Kapazitätsplanung, Leitstellen-/Dispositionssteuerung, Gefahrgutprozesse (ADR-Basiswissen) oder Nachhaltigkeits- und Energiemanagement in Flotten beeinflussen Verantwortung und Vergütung.
Marktausblick
Die Beschäftigungsperspektiven gelten in vielen Bereichen als stabil, weil Mobilität und Warenströme dauerhaft organisiert werden müssen und Effizienzanforderungen eher zunehmen. In Verkehrsunternehmen und Logistiknetzwerken entsteht zudem regelmäßig Bedarf an Nachwuchs für Steuerungs-, Analyse- und Schnittstellenrollen.
Treiber sind vor allem Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch datenbasierte Disposition, Echtzeit-Tracking, integrierte Planungssoftware und stärkere Prozessstandardisierung. Zusätzlich verändern Nachhaltigkeitsziele und Kapazitätsengpässe in Netzen und Personalplanung die Aufgaben, wodurch analytische und koordinierende Kompetenzen an Bedeutung gewinnen.
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Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wird das duale Studium zum Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) vergütet?
Ja, dual Studierende erhalten ein monatliches Gehalt vom Partnerunternehmen – typischerweise zwischen 800€ und 1.500€ brutto. Zusätzlich werden oft Studiengebühren übernommen.
Was verdient man als Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.260 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) nach dem Abschluss?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.260 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 5.000 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.260 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Spedition, Logistikdienstleister, Kontraktlogistik, Supply Chain Management, Straßen-, Luft- und Seefracht oder Internationale Transportlogistik. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.260 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.000 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.250 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Speditionskaufleute / ver.di Logistik), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
