Duales Studium Vermessungswesen Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Vermessungswesen Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.550 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.400 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: TVöD (öffentlicher Dienst) / Tarifvertrag Bauhauptgewerbe. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d)
Im dualen Studium Vermessungswesen wechseln sich praktische Einsätze und Studienphasen ab, wodurch Vermessungsaufgaben im Feld und Auswertungen am Rechner eng zusammenlaufen. Typisch sind Geländeaufnahmen mit GNSS, Tachymeter oder Laserscanning, das Anlegen von Festpunkten sowie das Prüfen von Messreihen, bevor aus Rohdaten Lagepläne, Geländemodelle oder Bestandsdokumentationen entstehen.
Gearbeitet wird je nach Projekt im Außendienst auf Baustellen und im Gelände, daneben im Büro mit GIS- und CAD-Software sowie in Besprechungen mit Planung und Bauleitung. Arbeitgeber finden sich beispielsweise bei öffentlichen Vermessungs- und Katasterbehörden, Ingenieur- und Vermessungsbüros, Bau- und Infrastrukturunternehmen, Energieversorgern oder bei Bahn- und Telekommunikationsprojekten.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
3.842 €
3.390 € – 4.294 €
München
3.808 €
3.360 € – 4.256 €
Düsseldorf
3.808 €
3.360 € – 4.256 €
Hamburg
3.740 €
3.300 € – 4.180 €
Köln
3.672 €
3.240 € – 4.104 €
Stuttgart
3.604 €
3.180 € – 4.028 €
Nürnberg
3.468 €
3.060 € – 3.876 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.400 €
3.000 € – 3.800 €
Hannover
3.332 €
2.940 € – 3.724 €
Essen
3.298 €
2.910 € – 3.686 €
Dortmund
3.264 €
2.880 € – 3.648 €
Berlin
3.230 €
2.850 € – 3.610 €
Bremen
3.230 €
2.850 € – 3.610 €
Leipzig
2.992 €
2.640 € – 3.344 €
Dresden
2.992 €
2.640 € – 3.344 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.390 € | 3.842 € | 4.294 € | +13% |
München | 3.360 € | 3.808 € | 4.256 € | +12% |
Düsseldorf | 3.360 € | 3.808 € | 4.256 € | +12% |
Hamburg | 3.300 € | 3.740 € | 4.180 € | +10% |
Köln | 3.240 € | 3.672 € | 4.104 € | +8% |
Stuttgart | 3.180 € | 3.604 € | 4.028 € | +6% |
Nürnberg | 3.060 € | 3.468 € | 3.876 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.400 € | 3.800 € | ±0% |
Hannover | 2.940 € | 3.332 € | 3.724 € | -2% |
Essen | 2.910 € | 3.298 € | 3.686 € | -3% |
Dortmund | 2.880 € | 3.264 € | 3.648 € | -4% |
Berlin | 2.850 € | 3.230 € | 3.610 € | -5% |
Bremen | 2.850 € | 3.230 € | 3.610 € | -5% |
Leipzig | 2.640 € | 2.992 € | 3.344 € | -12% |
Dresden | 2.640 € | 2.992 € | 3.344 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich beim Gehalt Unterschiede, die häufig mit Wirtschaftskraft, Projektvolumen und Lebenshaltung zusammenhängen. In Ballungsräumen und süddeutschen Bundesländern liegen Vergütungen oft höher, während in strukturschwächeren Regionen eher niedrigere Niveaus vorkommen.
Auch die Dichte großer Infrastruktur- und Bauvorhaben wirkt sich aus: Wo viele Projekte parallel laufen, sind Gehaltsniveaus im Vermessungswesen tendenziell stärker.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Theorie und Praxis
Der Regelzugang zum Berufsfeld erfolgt über ein Duales Studium im Vermessungswesen, das an einer Hochschule mit verbindlich integrierten Praxisphasen im Partnerunternehmen organisiert ist. Typisch ist ein Studienvertrag, der Rechte und Pflichten in den Praxisabschnitten, die Vergütung sowie Einsatzorte regelt und die Abstimmung zwischen Hochschule und Betrieb absichert. Die Tätigkeit ist im Dienstleistungsumfeld angesiedelt, etwa an Schnittstellen zu Bau, Infrastruktur, Planung oder Geodatenanwendungen.
Formale Kriterien für die Zulassung
Formale Voraussetzung ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung. In der Praxis läuft der Einstieg häufig über ein Auswahlverfahren des Partnerunternehmens, ergänzt um hochschulbezogene Nachweise und Fristen. Je nach Modell können zusätzliche Anforderungen wie gesundheitliche Eignung für Außeneinsätze oder ein Führerschein für mobile Vermessungsteams eine Rolle spielen, ohne dass dies in allen Studienverträgen einheitlich geregelt ist.
Inhalte der akademischen Qualifizierungsphasen
In den Theoriephasen stehen Inhalte wie Geodäsie, Geoinformation, Mathematik, Ausgleichungsrechnung, Kartografie sowie rechtliche und technische Grundlagen der Liegenschafts- und Ingenieurvermessung im Vordergrund. Die Praxisphasen im Partnerunternehmen knüpfen daran an: Vermessungen im Gelände, Arbeiten mit GNSS, Tachymetrie oder Laserscanning, Datenaufbereitung in CAD/GIS sowie Dokumentation und Qualitätssicherung gehören zu typischen Aufgaben. Der Abschluss ist meist ein Bachelor, abhängig von Hochschule und Studienmodell.
Optionen für alternative Bildungswegmodelle
Ergänzend zum Regelzugang existieren alternative Qualifikationswege, etwa der spätere wechsel aus einem einschlägigen geowissenschaftlichen oder bauorientierten Studiengang in ein stärker vermessungsbezogenes Profil oder ein Quereinstieg über praktische Vermessungserfahrung mit anschließender akademischer Qualifizierung. Solche Wege sind jedoch stärker von Einzelfallprüfungen der Hochschulen und betrieblichen Einsatzmöglichkeiten abhängig.
Erforderliche Arbeitsweise im Berufsalltag
Persönlich hilfreich sind sorgfältiges Arbeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und eine stabile Kombination aus Technikaffinität und Dokumentationsdisziplin. Da Außentermine, Witterung und Projektspitzen zusammenkommen können, sind Belastbarkeit, Teamfähigkeit und eine klare Kommunikation im Zusammenspiel mit Bauleitung, Planung und Behördenpraxis besonders relevant.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Vermessungswesen wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor of Engineering/Science) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Vermessungswesen
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Ablauf des zweistufigen Bewerbungsverfahrens
Der Einstieg in das Duale Studium Vermessungswesen (m/w/d) beginnt typischerweise mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess: Es wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen abgeschlossen und parallel die Zulassung an einer Hochschule organisiert. In der Praxis greifen beide Seiten ineinander, weil das Unternehmen die Praxisphasen steuert und die Hochschule die Studienleistungen abnimmt. Entsprechend liegen die Auswahlkriterien oft sowohl auf fachlicher Eignung als auch auf der Passung zum betrieblichen Einsatz.
Struktur der betrieblichen Ausbildungsblöcke
Im Ablauf wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab, häufig in klaren Blöcken über die Semester hinweg. Das Studium führt in der Regel zu einem Bachelor, je nach Modell kann zusätzlich ein berufsbezogener IHK-Abschluss angebunden sein. In den Praxisphasen stehen Tätigkeiten wie Geländeaufnahmen, Arbeiten mit GNSS/Totalstation, Datenaufbereitung in CAD/GIS sowie die Dokumentation für Bau- und Katasterprozesse im Vordergrund. Die Ausbildung ist vergütet; je nach Partnerunternehmen kommen tarifliche Regelungen und eine (teilweise) Übernahme von Studiengebühren vor.
Naturwissenschaftliches Verständnis und Kommunikationsfähigkeit
Vorausgesetzt wird meist die Hochschulreife, dazu ein solides Verständnis für Mathematik und Geometrie sowie ein sicherer Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln. Im Arbeitsalltag zählen außerdem Sorgfalt, räumliches Vorstellungsvermögen und eine strukturierte Kommunikation, weil Messergebnisse nachvollziehbar protokolliert und mit Projektbeteiligten abgestimmt werden müssen. Wetter- und geländeabhängige Einsätze gehören in vielen Bereichen dazu, etwa auf Baustellen oder bei topografischen Aufnahmen.
Einsatzgebiete nach dem Studienabschluss
Nach dem Abschluss erfolgt der Berufseinstieg häufig in Vermessungsbüros, bei Bau- und Infrastrukturunternehmen oder in Vermessungs- und Katasterverwaltungen. Typische Einstiegsfunktionen sind Junior-Vermessungsingenieur/in, Vermessungstechniker-nahe Projektrollen im Innendienst, Feldteam-Assistenz oder die Mitarbeit in Bestands- und Abrechnungsvermessung. Das Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei 2.550 € brutto pro Monat, je nach Einsatzbereich und tariflicher Einordnung sind 2.100 € bis 3.000 € brutto pro Monat üblich.
Entwicklung der eigenständigen Projektverantwortung
Die ersten Schritte im Job sind oft von Einarbeitung in Gerätesysteme, Datenstandards und Qualitätsvorgaben geprägt, ergänzt um Sicherheits- und Baustellenprozesse. Mit wachsender Erfahrung verschiebt sich der Schwerpunkt häufig hin zu eigenständiger Projektbearbeitung, Koordination von Messkampagnen und Schnittstellenarbeit mit Planung, Bauleitung oder Behörden. Gehaltsstrukturen sind dabei in vielen Betrieben an Eingruppierungen nach Branchentarifverträgen und an die jeweilige Verantwortungsbreite gekoppelt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Vermessungswesen
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Geoinformatiker/in
Entwicklung und Betrieb von GIS-Anwendungen sowie Analyse, Modellierung und Visualisierung von Geodaten.
Bauingenieur/in (Schwerpunkt Vermessung/Bauausführung)
Planung und Steuerung von Bauprojekten inklusive Mengen-, Termin- und Qualitätskontrolle mit Nutzung vermessungsnaher Datengrundlagen.
Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Geodaten und Kartenprodukten für Verwaltung, Infrastruktur und Wirtschaft.
Sachbearbeiter/in Geoinformation (öffentlicher Dienst)
Pflege, Prüfung und Bereitstellung von Geobasisdaten sowie Bearbeitung von Vorgängen rund um Kataster- und Geoinformationssysteme.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Vermessungsingenieur/in (Einstieg)
Einstieg in operative Vermessungsprojekte mit Geländeaufnahmen, Auswertung und Dokumentation in Abstimmung mit dem Partnerunternehmen.
Stufe 2:Vermessungsingenieur/in (nach einigen Jahren Berufserfahrung)
Eigenständige Bearbeitung von Vermessungsaufträgen inklusive Qualitätssicherung, Abstimmung mit Auftraggebern und Schnittstellen zu Planung und Bau.
Stufe 3:Projektleiter/in Vermessung
Verantwortung für Planung, Steuerung und wirtschaftliche Umsetzung von Vermessungsprojekten mit Termin- und Ressourcenkoordination.
Stufe 4:Teamleitung / Bereichsleitung Vermessung
Fachliche und organisatorische Führung eines Teams sowie Verantwortung für Kapazitätsplanung, Standards, Budget- und Ergebnisbeiträge.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Bauvermessung und Absteckung
Absteckung, Bestandsaufnahmen und Kontrollmessungen im Hoch- und Tiefbau mit enger Taktung zur Bauausführung.
GIS und Geodatenmanagement
Modellierung, Pflege und Bereitstellung von Geodaten (Topologie, Metadaten, Schnittstellen) für interne und externe Nutzergruppen.
GNSS-Präzisionsvermessung
Planung und Durchführung präziser GNSS-Messkampagnen, Netzausgleichung und Referenzsysteme in Infrastruktur- und Ingenieurprojekten.
3D-Laserscanning und Point-Cloud-Auswertung
Erfassung komplexer Geometrien, Registrierung und Analyse von Punktwolken sowie Ableitung von Bestands- und Kollisionsmodellen.
BIM-Koordination mit Vermessungsfokus
Integration von Vermessungs- und Bestandsdaten in BIM-Prozesse inklusive Modellabgleich, Datenstandards und Koordination zwischen Gewerken.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.400 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Vermessungswesen
Der Berufseinstieg im Vermessungswesen verbindet zügig praktische Projektarbeit mit wachsender fachlicher Verantwortung. Nach dem dualen Studium prägen vor allem sichere Geländearbeit, saubere Dokumentation und der Umgang mit Geodaten den Einstieg; mit Routine steigen Aufgabenanteile in Auswertung, Bestandsplänen und Projektabstimmung. Die Gehaltsentwicklung verläuft meist moderat und orientiert sich häufig an tariflichen Eingruppierungen. Zunehmend wichtig werden GNSS/GPS, Laserscanning und Drohnen (UAV) sowie GIS-, CAD- und BIM-nahe Workflows, oft ergänzt durch cloudbasierte Datenplattformen und stärkere Datenanalyse.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 2.550 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Junior-Fachkraft im Projektteam | 2.670 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / eigenständigere Aufgaben | 2.830 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / erweiterte Zuständigkeiten | 3.000 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Fachkraft / Routine in Feld & Auswertung | 3.400 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. GIS/CAD) | 3.520 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Laserscanning) | 3.640 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / komplexere Projekte | 4.000 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / Projektkoordination (häufig funktionsbezogen) | 4.320 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. fachliche Koordination im Partnerunternehmen) | 4.650 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD (öffentlicher Dienst) / Tarifvertrag Bauhauptgewerbe. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das Gehalt im Durchschnitt bei rund 2.550 € brutto im Monat, je nach Arbeitgeber sind Werte zwischen 2.100 € und 3.000 € möglich. Die ersten deutlichen Schritte ergeben sich oft, wenn eigenständige Projektabschnitte übernommen werden und Mess- sowie Auswerteprozesse sicher beherrscht werden.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt rund 3.400 € brutto im Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei etwa 4.000 € brutto monatlich, häufig gestützt durch höheres Projektvolumen, Spezialisierung oder tarifliche Stufen. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteil sind im Schnitt etwa 5.420 € brutto im Monat üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken stark: Mit Routine in Ausgleichungsrechnung, Absteckung und Bestandsvermessung steigen Verantwortungsumfang und Vergütung in vielen Betrieben stufenweise.
- 2Zusatzqualifikationen wie Drohnenführerschein (A2), Schulungen für terrestrisches Laserscanning oder Zertifikate in GIS/CAD (z. B. ArcGIS, AutoCAD/Civil 3D) verbessern Einsatzbreite und Einstufung.
- 3Tarifbindung im öffentlichen Dienst oder in tarifnahen Ingenieur- und Bauumfeldern führt häufig zu klaren Entwicklungsstufen; ohne Tarif sind Sprünge stärker von Projekterfolg und Verhandlung abhängig.
- 4Unternehmensgröße und Projektportfolio zählen: Größere Ingenieurgesellschaften oder Infrastrukturkonzerne haben oft komplexere Projekte, mehr Rollenprofile und damit höhere Eingruppierungen.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Kataster- und Liegenschaftsvermessung, Ingenieurvermessung im Hoch- und Tiefbau oder 3D-Bestandsmodellierung (BIM-nahe Vermessung), erhöhen die Nachfrage nach bestimmten Profilen.
Marktausblick
Die Nachfrage nach vermessungstechnischer Kompetenz wird in vielen Bereichen als stabil eingeschätzt, weil Bau, Infrastruktur und Verwaltung dauerhaft auf verlässliche Geodaten angewiesen sind. Einstiegsmöglichkeiten ergeben sich oft dort, wo Projekte hohe Dokumentationsanforderungen haben und Messdaten schnell in Planungs- und Bestandsprozesse überführt werden müssen.
Treiber der Entwicklung sind Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch GNSS-gestützte Workflows, mobile Datenerfassung, Laserscanning und die stärkere Einbindung in GIS- und BIM-Prozesse. Dadurch verschiebt sich Arbeit teils von reiner Messung hin zu Datenqualität, Modellierung und Schnittstellenarbeit.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.300 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 2.550 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) nach dem Abschluss?
Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 2.550 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 4.000 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 2.550 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Amtliches Vermessungswesen, Katasterämter, Kommunale Vermessungsämter, Landesvermessungsverwaltungen, Vermessungsbüros oder Ingenieurbüros für Geodäsie. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Vermessungswesen (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.550 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.000 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.830 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD (öffentlicher Dienst) / Tarifvertrag Bauhauptgewerbe), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
