Duales Studium Verwaltungsinformatik Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.350 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

4.100 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.800 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: Beamte auf Widerruf (A 10 Besoldungsgruppe) / Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst / Private Arbeitgeber (IT/Verwaltung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Tarifband (typisch): Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

4.000 €
4.220 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich ordnen innerhalb der Erfahrungsstufe ein (10.–90. Perzentil, tarifnah); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Tarifband (Fachkraft, 3–5 Jahre) – Median 4.100 € brutto/Monat

Bundesnachrichtendienst
5.250 €
+28%
Bundesministerien
5.130 €
+25%
Bundeskriminalamt
5.130 €
+25%
Finanzverwaltung
5.000 €
+22%
Bundesämter
4.920 €
+20%
Öffentliche Versicherungen
4.840 €
+18%
Landes-IT-Dienste
4.720 €
+15%
Landesämter
4.510 €
+10%
Landesverwaltungsamt
4.430 €
+8%
Hochschulen für öffentliche Verwaltung
4.310 €
+5%
Stadt- und Gemeindeverwaltungen
3.900 €
-5%
Nonprofit-Organisationen
3.490 €
-15%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im dualen Studium Verwaltungsinformatik verbindet sich die Arbeit an IT-Lösungen mit Abläufen der öffentlichen Verwaltung. Im Alltag stehen das Analysieren von Fachprozessen, das Modellieren von Anforderungen und die Umsetzung in Anwendungen oder Schnittstellen im Mittelpunkt, oft im Austausch mit Fachämtern und IT-Betrieb. Dazu kommen Tests, Dokumentation, Berechtigungs- und Rollenmodelle sowie die Mitarbeit bei Migrationen und der Einführung neuer Verfahren.

Gearbeitet wird überwiegend im Büro und in Projektteams, teils mit wechselnden Einsatzstellen. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Kommunalverwaltungen, Landes- und Bundesbehörden, öffentlichen IT-Dienstleistern oder Rechenzentren sowie bei Einrichtungen wie Hochschulen oder Sozialversicherungsträgern.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.715 €

4.600 € – 4.853 €

+15%

Frankfurt am Main

4.592 €

4.480 € – 4.726 €

+12%

Düsseldorf

4.510 €

4.400 € – 4.642 €

+10%

Stuttgart

4.469 €

4.360 € – 4.600 €

+9%

Hamburg

4.428 €

4.320 € – 4.558 €

+8%

Köln

4.346 €

4.240 € – 4.473 €

+6%

Berlin

4.223 €

4.120 € – 4.347 €

+3%

Hannover

4.223 €

4.120 € – 4.347 €

+3%

Nürnberg

4.182 €

4.080 € – 4.304 €

+2%

Essen

4.182 €

4.080 € – 4.304 €

+2%

Dortmund

4.141 €

4.040 € – 4.262 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

4.100 €

4.000 € – 4.220 €

±0%

Bremen

4.100 €

4.000 € – 4.220 €

±0%

Leipzig

3.813 €

3.720 € – 3.925 €

-7%

Dresden

3.813 €

3.720 € – 3.925 €

-7%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Süddeutschland und in Metropolregionen liegen Gehälter im öffentlichen Umfeld oft höher, während in strukturschwächeren Gegenden niedrigere Niveaus verbreitet sind.

Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, Haushaltslagen und der lokale Wettbewerb um IT-Fachkräfte, der in dicht besetzten Arbeitsmärkten spürbar stärker ausfällt.

Zugang zur Tätigkeit

Duales Studium als Regelzugang

Der Regelzugang zur Tätigkeit in der Verwaltungsinformatik führt über ein Duales Studium, das IT- und Verwaltungsbezug eng verzahnt. Üblich ist ein Bewerbungsprozess bei einem Partnerunternehmen bzw. einer öffentlichen Stelle als Praxispartner, häufig mit Eignungs- oder Auswahlverfahren. Formale Grundlage ist in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule und Modell können zusätzliche Anforderungen wie bestimmte Notenschwerpunkte oder ein Vorpraktikum vorgesehen sein.

Verbindung von Theorie und Praxis

Charakteristisch ist der Studienvertrag, der die Praxisphasen im Partnerunternehmen mit den Theorieabschnitten an der Hochschule verbindet. In den Theorieanteilen stehen Informatikgrundlagen, Programmierung, Datenbanken, IT-Sicherheit sowie rechtliche und organisatorische Aspekte der öffentlichen Verwaltung im Vordergrund. In den Praxisphasen werden diese Inhalte typischerweise in Digitalisierungsprojekten, bei der Entwicklung und Betreuung von Fachverfahren, im Betrieb von Plattformen sowie im Umfeld von Cloud- und Schnittstellenarchitekturen angewendet. Als Abschluss wird je nach Studiengang ein Bachelor erworben; der konkrete Zuschnitt hängt vom Hochschulprofil und der Ausrichtung des Praxispartners ab.

Alternative Qualifizierungswege für IT-Fachkräfte

Neben dem Regelzugang existieren ergänzende Wege, die in der Praxis vor allem dann eine Rolle spielen, wenn bereits IT-Vorerfahrung vorhanden ist. Dazu zählen ein informatiknahes Hochschulstudium mit anschließender Spezialisierung auf Verwaltungs- und E‑Government-Themen oder der Einstieg über eine IT-Ausbildung mit späterer akademischer Qualifikation. Auch gezielte Weiterbildungen können Brücken bauen, etwa Zertifizierungen zu IT-Service-Management, IT-Sicherheit oder Cloud-Plattformen (beispielsweise AWS- oder Azure-Zertifikate) sowie herstellerneutrale Nachweise in Netzwerken oder Linux.

Erforderliche Analysefähigkeit und Belastbarkeit

Für den Einstieg sind neben analytischem Denken vor allem Strukturierungsfähigkeit und eine gewisse Belastbarkeit wichtig, weil Theorie- und Praxisanforderungen parallel laufen. Gefragt sind außerdem Kommunikationsfähigkeit für die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT, Sorgfalt im Umgang mit sensiblen Daten sowie ein Verständnis für Compliance- und Sicherheitsanforderungen, wie sie in der Verwaltung besonders prägend sind.

Duales Studium

Theorie + Praxis kombiniertDual

Für ein duales Studium im Bereich Verwaltungsinformatik wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
(Fach-)Hochschulreife
Abschluss
Bachelor + ggf. Berufsabschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Verwaltungsinformatik

Digitalisierungspotenzial
Gering
KI-Einfluss
hoch
E-Government-PlattformenFachverfahren der öffentlichen VerwaltungDatenbanken (Oracle, PostgreSQL, MS SQL Server)Webtechnologien (HTML, CSS, JavaScript-Frameworks)IT-Sicherheitslösungen (Firewall, Identity & Access Management)Cloud- und Virtualisierungstechnologien im öffentlichen Dienst

Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).

Ausbildung & Berufseinstieg

Bewerbungsprozess bei Behörden und Partnern

Der Einstieg in das Dualen Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) beginnt meist mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess: Es wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen beziehungsweise einer Behörde geschlossen und parallel die Immatrikulation an der kooperierenden Hochschule organisiert. In der Praxis greifen beide Schritte ineinander, weil Zulassung und Vertragsabschluss häufig aneinander gekoppelt sind. Typisch sind Auswahlverfahren mit strukturierten Interviews, teils ergänzt um Tests zu Logik, Mathematik oder Grundlagen der IT.

Strukturierter Wechsel der Lernorte

Der Ablauf ist als Wechsel von Theorie- und Praxisphasen angelegt. In den Hochschulabschnitten stehen Informatik, Verwaltungsrecht, Prozess- und Projektmanagement sowie IT-Sicherheitsgrundlagen im Vordergrund; in den Praxisphasen geht es um die Anwendung in Fachverfahren, Schnittstellen, Datenbanken oder der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Die Ausbildung ist vergütet, häufig tariflich organisiert; in vielen Konstellationen werden außerdem Studiengebühren ganz oder teilweise übernommen. Als formaler Abschluss wird in der Regel ein Bachelor erreicht, teils ergänzt um einen zusätzlichen IHK-Abschluss, wenn die Studienstruktur dies vorsieht.

Interesse an rechtlich geprägten Abläufen

Als Voraussetzungen gelten meist (Fach-)Hochschulreife sowie ein belastbares Verständnis für IT-Logik, strukturierte Arbeitsweise und Interesse an rechtlich geprägten Abläufen. Im Arbeitsalltag sind Kommunikationsfähigkeit und Abstimmung mit Fachbereichen zentral, weil Anforderungen aus dem Verwaltungsbetrieb in technische Lösungen übersetzt werden. Sorgfalt spielt eine besondere Rolle, etwa bei Berechtigungskonzepten, Datenschutz und Dokumentation.

Typische Einsatzgebiete nach Studienabschluss

Nach dem Abschluss führen erste Positionen häufig in Bereiche wie Anwendungsbetreuung, IT-Projektassistenz, Prozessdigitalisierung, System- und Schnittstellenmanagement oder in Teams für E-Government und Fachverfahrensentwicklung. Das Einstiegsgehalt liegt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 3.350 € brutto/Monat; je nach tariflicher Eingruppierung und Einsatzbereich sind auch Spannen von 3.000 € bis 3.610 € brutto/Monat üblich.

Einarbeitung in behördliche IT-Landschaften

Die ersten Schritte im Beruf sind oft von standardisierten Abläufen geprägt: Einarbeitung in behördliche IT-Landschaften, Ticket- und Change-Prozesse, Dokumentationsstandards sowie das Zusammenspiel mit externen Dienstleistern. In regulierten Umfeldern können Compliance- und Sicherheitsvorgaben den Rahmen setzen, in dem Entwicklung, Betrieb und Beschaffung stattfinden. Mit zunehmender Erfahrung verschieben sich Aufgaben häufig in Richtung Teilprojektleitung, Architekturthemen oder die Verantwortung für Fachverfahren und deren Weiterentwicklung.

Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Verwaltungsinformatik

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

IT-Consultant (Public Sector)

Mittlerer Aufwand

Berät Behörden bei der Digitalisierung, begleitet Auswahl/Einführung von Software und steuert Fach- und IT-Anforderungen in Projekten.

Gehalt:
4.000 € - 6.500 € brutto/Monat
Starker Skill-Overlap in Requirements Engineering, Schnittstellenarbeit zwischen Fachbereich und IT sowie Prozessverständnis.
Leichter Wechsel

Betreibt und automatisiert Server-, Netzwerk- und Cloud-Umgebungen und sorgt für Verfügbarkeit, Sicherheit und Standardisierung.

Gehalt:
3.300 € - 5.200 € brutto/Monat
Nahe Tätigkeiten in Betrieb, Automatisierung und Systembetreuung: insbesondere bei großen Umgebungen.

IT-Sicherheitsbeauftragte/r

Mittlerer Aufwand

Koordiniert Informationssicherheit, setzt Sicherheitsrichtlinien um und begleitet Audits sowie Maßnahmen zur Risikominimierung.

Gehalt:
4.200 € - 6.200 € brutto/Monat
Übertragbare Kenntnisse aus IT-Security, Compliance und Schutzbedarfsermittlung in regulierten Umfeldern.
Mittlerer Aufwand

Analysiert Datenbestände, erstellt Auswertungen/Dashboards und unterstützt Fachbereiche bei datenbasierten Entscheidungen.

Gehalt:
3.600 € - 5.800 € brutto/Monat
Kompetenzen in Datenmodellierung, Schnittstellen und Governance sind in datengetriebenen Organisationen gefragt.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Verwaltungsinformatiker/in (Einstieg)

Gehalt:
3.070 € - 3.580 € brutto/Monat

Einstieg in die IT einer Behörde mit Fokus auf Betrieb, Betreuung und Weiterentwicklung von Fachverfahren sowie Schnittstellen zwischen IT und Verwaltung.

Abgeschlossenes duales Studium (Theorie + Praxis) über Studienvertrag mit Partnerunternehmen/Behörde; erste Praxisanteile in Projekten und im Betrieb

Stufe 2:Verwaltungsinformatiker/in (mit Berufserfahrung)

Tarifband (typisch):
4.010 € - 4.190 € brutto/Monat

Übernahme komplexerer Aufgaben wie Anforderungsmanagement, Koordination externer Dienstleister und eigenständige Verantwortung für Teilprodukte oder Module.

Mehrjährige Berufserfahrung; nachweisbare Projektanteile (z. B. Rollouts, Migrationen); oft ergänzend ITIL- oder Prozess-Weiterbildungen

Stufe 3:Senior Verwaltungsinformatiker/in / IT-Fachkoordination

Gehalt:
4.340 € - 5.220 € brutto/Monat

Fachliche Steuerung größerer Vorhaben, technische Leitplanken (Architektur- und Sicherheitsvorgaben) sowie Qualitätssicherung über mehrere Systeme oder Fachbereiche hinweg.

Vertiefte Erfahrung in Fachverfahren, Integration und IT-Security; belastbare Praxis in Projektarbeit; häufig Zusatzqualifikationen in Architekturmethoden oder Informationssicherheit

Stufe 4:IT-Projektleitung / Teamleitung (Verwaltungs-IT)

Gehalt:
5.520 € - 6.860 € brutto/Monat

Leitung von Projekten oder Teams mit Budget- und Ressourcenverantwortung, Abstimmung mit Fachbereichen sowie Steuerung von Vergaben und externen Leistungserbringern.

Langjährige Berufserfahrung; nachweisbare Führung oder Projektleitung; Projektmanagement-Weiterbildungen (z. B. PRINCE2/PMI-nahe) und Kenntnisse im öffentlichen Vergabekontext

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Anforderungsmanagement & Fachverfahrensintegration

interdisziplinär

Übersetzung fachlicher Bedarfe in IT-Anforderungen, Schnittstellenkonzepte, Abnahme- und Testkoordination für Fachverfahren.

Gehalt:
4.000 € - 4.700 € brutto/Monat
Requirements Engineering (z. B. IREB-nahe), Testmanagement-Grundlagen, Prozessmodellierung (BPMN)

IT-Betrieb & Plattformservices (On-Prem/Cloud)

praxisorientiert

Standardisierte Betriebsprozesse, Automatisierung, Monitoring, Plattformbetrieb und Service-Management in behördlichen Umgebungen.

Gehalt:
3.900 € - 4.600 € brutto/Monat
ITIL-Grundlagen, Automatisierung (z. B. Skripting), Grundlagen Container/Cloud

Informationssicherheit & Datenschutz (Behörden-IT)

strategisch

Schutzbedarfsanalysen, Sicherheitskonzepte, Risikomanagement, Begleitung von Audits und Abstimmung mit Datenschutzanforderungen.

Gehalt:
4.300 € - 5.100 € brutto/Monat
ISMS-Grundlagen (ISO 27001-nahe), BSI-Grundschutz-Praxis, Datenschutz-Basics

IT-Architektur & Standardisierung

strategisch

Zielarchitekturen, Technologiestandards, Integrationsprinzipien und Leitplanken für nachhaltige Modernisierung von Fachverfahren.

Gehalt:
4.600 € - 5.300 € brutto/Monat
Architekturmethoden (z. B. TOGAF-nahe), Dokumentations- und Modellierungspraxis, Erfahrung in Systemintegration

DevOps & Automatisierung in der Verwaltungs-IT

praxisorientiert

CI/CD-nahe Abläufe, Infrastructure as Code, automatisierte Deployments und verlässliche Betriebsübergänge in regulierten Umgebungen.

Gehalt:
4.200 € - 5.000 € brutto/Monat
CI/CD-Tooling, IaC (z. B. Ansible/Terraform-nahe), Scripting, Security-by-Design-Grundlagen

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.715 €
Großunternehmen
4.510 €
Mittelstand
4.100 €
Kleinunternehmen
3.608 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.100 € brutto/Monat

Bundesnachrichtendienst
5.248 €
+28%
Bundesministerien
5.125 €
+25%
Bundeskriminalamt
5.125 €
+25%
Finanzverwaltung
5.002 €
+22%
Bundesämter
4.920 €
+20%
Öffentliche Versicherungen
4.838 €
+18%
Landes-IT-Dienste
4.715 €
+15%
Landesämter
4.510 €
+10%
Landesverwaltungsamt
4.428 €
+8%
Hochschulen für öffentliche Verwaltung
4.305 €
+5%
Stadt- und Gemeindeverwaltungen
3.895 €
-5%
Nonprofit-Organisationen
3.485 €
-15%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Verwaltungsinformatik

Nach dem dualen Studium (Theorie + Praxis) verläuft der Berufseinstieg oft über eine strukturierte Einarbeitung in IT-nahe Aufgaben der öffentlichen Verwaltung, etwa rund um E-Government-Plattformen und Fachverfahren. Mit wachsender Routine steigen Verantwortungsumfang und Einkommen typischerweise von etwa 3.350 € auf rund 4.100 € nach einigen Jahren. Später prägen Spezialisierungen, etwa in Datenbanken, IT-Sicherheit oder Prozessmodellierung, die Entwicklung bis in den Bereich um 4.800 €. Der KI-Einfluss ist hoch; gefragt bleiben belastbare Kenntnisse in Datenschutz, BSI-Standards und modernen Entwicklungs- und Betriebspraktiken.

1. Jahr3.350 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.480 €
Junior-Rolle im IT-Umfeld der Verwaltung

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.610 €
Berufliche Festigung (erste eigene Teilverantwortung)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.740 €
Berufliche Festigung (Fachverfahren, Schnittstellen, Tests)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.870 €
Berufliche Festigung (stabiler Projektanteil)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.100 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Datenbanken, IAM)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.330 €
Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung, Reviews, Qualität)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr4.570 €
Erfahrene Fachkraft (IT-Sicherheit, Datenschutz, Architektur)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr4.800 €
Erfahrene Fachkraft (komplexe Vorhaben, Koordination)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr5.000 €
Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Projektkoordination, fachliche Steuerung)

Duales Studium (Theorie + Praxis); fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: Beamte auf Widerruf (A 10 Besoldungsgruppe) / Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst / Private Arbeitgeber (IT/Verwaltung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbrutto bei 3.350 €. Je nach Eingruppierung und Einsatzbereich bewegt sich der Einstieg innerhalb einer Spanne von 3.000 € bis 3.610 €.

Mit wachsender Routine und ersten Projekt- oder Teilverantwortungen steigt das Gehalt häufig über Stufen oder Höhergruppierungen. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 4.100 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft sind 4.800 € üblich, vor allem wenn komplexere Verfahren betreut oder fachliche Koordination übernommen wird.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Stufenlogik in tarifnahen Strukturen wirken direkt: mit zunehmender Betriebszugehörigkeit steigen Entgeltgruppen- und Stufenzuordnungen häufig schrittweise an.
  • 2
    Tarifbindung im öffentlichen Dienst im Vergleich zu außertariflichen Lösungen beeinflusst Planbarkeit und Höhe; Eingruppierung, Stufenlaufzeiten und Zulagenregelungen können das Monatsbrutto deutlich prägen.
  • 3
    Spezialisierungen wie IT-Sicherheitsmanagement, Identity- und Access-Management oder Schnittstellenintegration (API-Management, EAI) erhöhen die Komplexität der Aufgaben und wirken sich oft positiv auf die Eingruppierung aus.
  • 4
    Zusatzqualifikationen mit Praxisbezug, etwa ITIL Foundation, PRINCE2 Foundation, Scrum-Zertifizierung oder ISO/IEC-27001-nahe Schulungen, unterstützen den Einsatz in Betrieb und Projekten und können Gehaltsspielräume erweitern.
  • 5
    Größe und Zentralität des Arbeitgebers spielen mit hinein: größere Behörden oder öffentliche IT-Dienstleister haben häufiger komplexere Systemlandschaften und mehr Rollen, was sich in höherer Eingruppierung niederschlagen kann.

Marktausblick

Die Nachfrage nach Verwaltungsinformatik bleibt insgesamt stabil bis eher steigend, weil Verwaltungen langfristig digitale Fachverfahren ausbauen und Altsysteme ablösen. Parallel wächst der Bedarf an sicherem Betrieb, Identitätsmanagement und an sauber integrierten Schnittstellen zwischen Behörden und externen Registern.

Veränderungen kommen vor allem durch stärkere Standardisierung, Cloud-nahe Betriebsmodelle und höhere Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen in Projektarbeit rund um E-Akte, Online-Dienste und die Modernisierung von Basisdiensten, oft in gemischten Teams aus Fachseite und IT.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.250 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.

Was verdient man als Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem dualen Studium?

Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.350 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Abschluss?

Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 3.350 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 4.800 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Studium?

Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.350 € brutto/Monat.

In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Bundesministerien, Bundesämter (z.B. Rentenversicherung, ITZBund), Bundesnachrichtendienst, Bundeskriminalamt, Landes-IT-Dienste (z.B. IT.NRW) oder Finanzverwaltung. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Verwaltungsinformatik (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.350 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.800 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.080 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Beamte auf Widerruf (A 10 Besoldungsgruppe) / Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst / Private Arbeitgeber (IT/Verwaltung)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: