Duales Studium Wehrtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Wehrtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.120 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.880 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.490 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) / Besoldungsgruppe A10 (Einstieg) / Besoldungsgruppe A13 (Senior). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d)
Im dualen Studium Wehrtechnik verbindet sich technische Projektarbeit mit einem klar geregelten Umfeld. Im Alltag stehen das Analysieren von Systemanforderungen, das Mitwirken an Konstruktion und Erprobung sowie das Auswerten von Messdaten und Prüfberichten im Vordergrund. Häufig gehören auch Dokumentation, Abstimmungen mit Schnittstellen und die Unterstützung bei Qualitäts- und Sicherheitsprozessen dazu.
Gearbeitet wird je nach Einsatz in Büros und Entwicklungsbereichen, in Laboren und Prüffeldern oder in Werkstätten und Fertigungsnähe. Arbeitgeber finden sich beispielsweise bei Bundesbehörden und nachgeordneten Dienststellen, in der wehrtechnischen Industrie wie etwa bei Systemhäusern und Zulieferern sowie unter anderem bei Prüforganisationen und technischen Dienstleistern mit Sicherheitsbezug.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.346 €
3.965 € – 4.726 €
Frankfurt am Main
4.268 €
3.894 € – 4.642 €
Düsseldorf
4.190 €
3.823 € – 4.558 €
Stuttgart
4.113 €
3.752 € – 4.473 €
Hamburg
4.113 €
3.752 € – 4.473 €
Köln
4.035 €
3.682 € – 4.389 €
Hannover
4.035 €
3.682 € – 4.389 €
Essen
3.996 €
3.646 € – 4.347 €
Berlin
3.958 €
3.611 € – 4.304 €
Nürnberg
3.958 €
3.611 € – 4.304 €
Dortmund
3.958 €
3.611 € – 4.304 €
Bremen
3.919 €
3.575 € – 4.262 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.880 €
3.540 € – 4.220 €
Leipzig
3.647 €
3.328 € – 3.967 €
Dresden
3.647 €
3.328 € – 3.967 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.965 € | 4.346 € | 4.726 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.894 € | 4.268 € | 4.642 € | +10% |
Düsseldorf | 3.823 € | 4.190 € | 4.558 € | +8% |
Stuttgart | 3.752 € | 4.113 € | 4.473 € | +6% |
Hamburg | 3.752 € | 4.113 € | 4.473 € | +6% |
Köln | 3.682 € | 4.035 € | 4.389 € | +4% |
Hannover | 3.682 € | 4.035 € | 4.389 € | +4% |
Essen | 3.646 € | 3.996 € | 4.347 € | +3% |
Berlin | 3.611 € | 3.958 € | 4.304 € | +2% |
Nürnberg | 3.611 € | 3.958 € | 4.304 € | +2% |
Dortmund | 3.611 € | 3.958 € | 4.304 € | +2% |
Bremen | 3.575 € | 3.919 € | 4.262 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.540 € | 3.880 € | 4.220 € | ±0% |
Leipzig | 3.328 € | 3.647 € | 3.967 € | -6% |
Dresden | 3.328 € | 3.647 € | 3.967 € | -6% |
Regionale Einschätzung
Höhere Gehälter werden häufiger in wirtschaftsstarken Regionen erzielt, etwa in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen sowie in Metropolräumen wie München, Stuttgart, Frankfurt am Main oder Hamburg. In ostdeutschen Flächenländern liegen die Vergütungen im Durchschnitt öfter darunter.
Unterschiede ergeben sich typischerweise aus der Dichte großer Arbeitgeber, der Tariflandschaft und dem Kostenniveau für Wohnen und Alltag, das in Ballungsräumen meist höher ausfällt.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Studium und Praxisvertrag
Der Regelzugang in die Wehrtechnik führt in Deutschland über ein Duales Studium, das von einem Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen getragen wird. Üblicherweise wird dafür eine Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt, je nach Hochschule etwa (Fach-)Abitur oder eine als gleichwertig anerkannte berufliche Qualifikation. Der Bewerbungsprozess ist meist zweigleisig organisiert: Neben der Zulassung an der Hochschule gehört die Auswahl durch das Partnerunternehmen dazu, häufig mit Unterlagenprüfung und Auswahlgesprächen, teils ergänzt durch Eignungs- oder Sicherheitselemente, wenn der spätere Einsatzbereich dies erfordert.
Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen und technische Module
Inhaltlich verbindet das Studium ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit anwendungsnahen Themen, die in der Wehrtechnik besonders relevant sind. Typisch sind Module zu Werkstoffen, Konstruktion, Elektronik/Mechatronik, Systemtechnik sowie Qualitätssicherung und Projektarbeit; in der Praxisphase kommen betriebliche Abläufe aus Entwicklung, Erprobung, Instandhaltung oder technischer Dokumentation hinzu. Durch die Verzahnung von Theorie- und Praxisphasen entsteht ein Berufsprofil, das sowohl technische Detailarbeit als auch das Verständnis für komplexe Systemzusammenhänge abdeckt; als Abschluss steht je nach Hochschule ein Bachelor im Vordergrund.
Alternative Wege über klassische Ingenieurstudiengänge
Als ergänzende alternative Zugänge kommen Konstellationen vor, in denen ein einschlägiges ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium (ohne duales Modell) durch praxisnahe Tätigkeiten in einem Partnerunternehmen oder durch ein späteres berufsbegleitendes Studium in Richtung Wehrtechnik erweitert wird. Ebenfalls denkbar sind Einstiege über technische Ausbildungsberufe mit anschließender fachnaher Weiterbildung und dem Übergang in ein Studium; im wehrtechnischen Umfeld spielen dabei technische Spezialisierungen, Normenkenntnis und dokumentationssichere Arbeitsweisen eine größere Rolle als branchenfremde Fortbildungsprofile.
Belastbarkeit im regulierten Arbeitsumfeld
Persönlich werden häufig Belastbarkeit und Genauigkeit erwartet, da Anforderungen zu Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachweisführung in vielen Projekten eng gefasst sind. Wichtig sind außerdem Teamfähigkeit und Abstimmungskompetenz, weil Schnittstellen zwischen Entwicklung, Fertigung, Prüfwesen und Dienstleistungen im technischen Betrieb zum Alltag gehören. Sorgfältiger Umgang mit vertraulichen Informationen und ein strukturiertes Arbeiten unterstützen den Einstieg, insbesondere wenn Projekte in regulierten oder sicherheitssensiblen Rahmenbedingungen stattfinden.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Wehrtechnik wird in der Regel ein Duales Hochschulstudium (Bachelor) + Laufbahnausbildung vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Wehrtechnik
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Zweigleisiges Auswahlverfahren für Bewerber
Der Einstieg ins Duale Studium Wehrtechnik (m/w/d) beginnt meist mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess, weil Partnerunternehmen und Hochschule organisatorisch zusammengebracht werden müssen. Üblich ist ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen, während die Immatrikulation an einer passenden Hochschule parallel erfolgt. In der Praxis werden dabei neben formalen Kriterien auch Passung zu sicherheitsrelevanten Arbeitsumfeldern und ein verlässlicher Umgang mit Regeln und Dokumentation geprüft.
Zeitlicher Ablauf und akademischer Grad
Der Ablauf ist als Wechselmodell angelegt: Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Betrieb greifen ineinander, häufig mit festen Einsatzstationen entlang von Entwicklung, Erprobung und Instandhaltung. Typisch ist eine Studiendauer von 3 bis 4 Jahren, die auf einen Bachelor hinausläuft; je nach Partnerunternehmen kann zusätzlich ein IHK-Abschluss integriert sein. Rechtliche Bezugspunkte für die betriebliche Qualifizierung sind häufig an Regelungen aus BBiG und HwO angelehnt, auch wenn das Studium selbst hochschulisch organisiert bleibt.
Mathematisches Verständnis und sorgfältige Dokumentation
Vorausgesetzt werden in der Regel Hochschulreife sowie solide Grundlagen in Mathematik und Physik, ergänzt um technisches Verständnis und sorgfältiges Arbeiten. In den Praxisphasen zählen außerdem Teamfähigkeit, eine strukturierte Arbeitsweise und die Fähigkeit, technische Sachverhalte nachvollziehbar zu dokumentieren. Je nach Einsatzbereich können auch englischsprachige Unterlagen, Normenarbeit und ein sensibler Umgang mit vertraulichen Informationen eine Rolle spielen.
Finanzielle Rahmenbedingungen während der Qualifizierungsphase
Die Vergütung ist im dualen Studium üblich und wird häufig über Branchentarifverträge gruppiert; je nach Studienjahr steigen die Bezüge an, und in manchen Konstellationen werden auch Studiengebühren oder Teile davon übernommen. Nach dem Abschluss liegen Einstiegspositionen oft in der technischen Projektarbeit, im Systems Engineering, in der Qualitätssicherung oder in der Erprobung. Als Einstiegsgehalt sind 2.120 € brutto/Monat typisch, je nach Rahmenbedingungen auch innerhalb einer Spanne von 1.990 € bis 2.260 € brutto/Monat.
Zukünftige Verantwortungsbereiche und fachliche Spezialisierung
In den ersten Berufsjahren verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von mitlaufenden Tätigkeiten hin zu klar abgegrenzten Verantwortungsbereichen, etwa für Baugruppen, Prüfkonzepte oder Zulassungsdokumentation. Entwicklungsschritte ergeben sich oft über Projekterfahrung, zusätzliche Zertifizierungen oder die Spezialisierung auf Teilgebiete wie Sensorik, Elektronik, Werkstofftechnik oder funktionale Sicherheit, wobei die konkrete Ausprägung stark vom Partnerunternehmen und dessen Projektlandschaft abhängt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Wehrtechnik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Systemingenieur/in (Industrie)
Koordiniert Anforderungen, Architektur, Verifikation und Schnittstellen in komplexen technischen Systemen, z. B. im Maschinenbau oder in der Elektronik.
Entwicklungsingenieur/in Elektrotechnik/Elektronik
Entwickelt elektronische Baugruppen oder Geräte inkl. Schaltungsdesign, Inbetriebnahme, Tests und technischem Änderungsmanagement.
Qualitätsingenieur/in
Plant und überwacht Qualitätsprozesse, analysiert Abweichungen und steuert Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen in Produktion und Entwicklung.
Versuchsingenieur/in / Testingenieur/in
Plant, führt und bewertet Versuche und Tests an Komponenten oder Systemen und leitet daraus Nachweise und Optimierungen ab.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Junior-Ingenieur/in Wehrtechnik (dual Studierende/r nach Abschluss)
Einstieg in Entwicklung, Erprobung oder Systemintegration wehrtechnischer Komponenten mit enger Begleitung durch Projekt- und Fachverantwortliche.
Stufe 2:Ingenieur/in Wehrtechnik / Systemingenieur/in
Eigenständige Bearbeitung von Teilprojekten, Auslegung technischer Anforderungen sowie Abstimmung mit Fertigung, Qualität und Zulassung entlang definierter Prozesse.
Stufe 3:Senior-Ingenieur/in Wehrtechnik / Teilprojektleiter/in
Technische Verantwortung für Baugruppen oder Subsysteme, Koordination von Lieferanten und internen Stakeholdern sowie Risikobewertung und Änderungsmanagement.
Stufe 4:Projektleiter/in Wehrtechnik / Gruppenleitung Entwicklung
Gesamtverantwortung für größere Entwicklungs- oder Integrationsvorhaben inkl. Ressourcensteuerung, Meilensteinplanung und Führung eines interdisziplinären Teams.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Systemintegration & Verifikation (V&V)
Integration von Subsystemen, Testplanung, Nachweisführung, Fehleranalyse und Freigabeprozesse im Gesamtsystem.
Requirements Engineering & Konfigurationsmanagement
Erhebung, Strukturierung und Pflege technischer Anforderungen sowie Steuerung von Änderungen, Baselines und technischer Dokumentation.
EMV/Elektronik-Härtung & Robustheitsauslegung
Auslegung und Absicherung gegen elektromagnetische Störungen, Ableitkonzepte, Messungen und EMV-gerechte Konstruktion.
Functional Safety / Safety Engineering
Sicherheitsanalysen, Sicherheitskonzepte, Hazard- und Risikoanalysen sowie Begleitung von Nachweisen über den Produktlebenszyklus.
Technisches Projektmanagement in wehrtechnischen Programmen
Steuerung technischer Arbeitspakete, Lieferantenmanagement, Termin-/Kostensteuerung, Risikomanagement und Berichtswesen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.880 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Wehrtechnik
Nach dem dualen Studium prägen zunächst Einarbeitung und das sichere Anwenden technischer Grundlagen den Berufsstart. Mit wachsender Berufserfahrung steigen Verantwortung und Gehalt typischerweise spürbar, etwa durch die Mitarbeit an Systementwicklung, Erprobung oder Instandhaltungsprozessen im Partnerunternehmen. Nach einigen Jahren rücken Spezialisierungen, Schnittstellenarbeit und dokumentationssichere Abläufe stärker in den Vordergrund. Der Arbeitsmarkt bleibt durch langfristige Projekte stabil, während Digitalisierung die Arbeit verändert: CAD/CAE, PLM-Systeme, Simulationen sowie IT-Sicherheits- und Compliance-Anforderungen gewinnen im Alltag an Gewicht.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis) abgeschlossen, Einstieg im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.120 € |
| 2. Jahr | Vertiefung der Praxisanteile, erste eigenständige Teilaufgaben; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Routine) | 2.370 € |
| 3. Jahr | Aufbau technischer Verantwortung, Mitarbeit in Entwicklungs-/Erprobungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.620 € |
| 4. Jahr | Erweiterte Schnittstellenarbeit, Dokumentation und Qualitätsanforderungen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.870 € |
| 5. Jahr | Sicherer Umgang mit CAD/CAE und PLM im Projektkontext; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 3.120 € |
| 6. Jahr | Berufserfahrung mit Simulation/Modellierung, zunehmend fachliche Zuständigkeiten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.350 € |
| 7. Jahr | Spezialisierung z. B. in Systemintegration, Sensorik oder eingebetteten Systemen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.580 € |
| 8. Jahr | Komplexere Aufgabenpakete, Abstimmung mit Entwicklung, Fertigung und Test; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.810 € |
| 9. Jahr | Hohe System- und Prozesssicherheit, stärkere Rolle in Reviews und Freigaben; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Senior-Niveau) | 4.040 € |
| 10. Jahr | Optional: koordinierende Projektrolle, z. B. Teilprojektverantwortung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (mit Option Koordination) | 4.270 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis) abgeschlossen, Einstieg im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung der Praxisanteile, erste eigenständige Teilaufgaben; fortschreitende Qualifizierung
Aufbau technischer Verantwortung, Mitarbeit in Entwicklungs-/Erprobungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Schnittstellenarbeit, Dokumentation und Qualitätsanforderungen; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit CAD/CAE und PLM im Projektkontext; fortschreitende Qualifizierung
Berufserfahrung mit Simulation/Modellierung, zunehmend fachliche Zuständigkeiten; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung z. B. in Systemintegration, Sensorik oder eingebetteten Systemen; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Aufgabenpakete, Abstimmung mit Entwicklung, Fertigung und Test; fortschreitende Qualifizierung
Hohe System- und Prozesssicherheit, stärkere Rolle in Reviews und Freigaben; fortschreitende Qualifizierung
Optional: koordinierende Projektrolle, z. B. Teilprojektverantwortung im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) / Besoldungsgruppe A10 (Einstieg) / Besoldungsgruppe A13 (Senior). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei etwa 2.120 € pro Monat, in der Praxis häufig innerhalb einer Spanne von 1.990 € bis 2.260 €. Mit wachsender Routine in Entwicklung, Erprobung und Dokumentation sowie ersten eigenständigen Arbeitspaketen steigt die Vergütung spürbar.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt etwa 3.880 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft mit breiter Systemkenntnis und höherer Projektverantwortung liegt das Gehalt typischerweise bei etwa 5.490 € brutto pro Monat. Zuwächse entstehen häufig über tarifliche Stufen, Funktionsübernahmen und die Einbindung in sicherheitskritische Teilprojekte.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken stark, weil Entwicklungs- und Zulassungsprozesse komplex sind und Verantwortung in Projekten oft stufenweise übertragen wird.
- 2Tarifbindung und Eingruppierung (z. B. nach Metall- und Elektro-Tarif oder TVöD/TV-L in behördlichen Strukturen) beeinflussen die Monatsvergütung deutlich über Stufen und Zulagen.
- 3Spezialisierung auf konkrete Domänen wie Sensorik/Radar, Kommunikations- und Kryptosysteme, Elektronik/EMV oder Werkstoff- und Strukturtechnik kann zu höher bewerteten Aufgaben führen.
- 4Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, Six Sigma (Yellow/Green Belt), Zertifikate im Requirements Engineering (IREB) oder Projektmanagement (IPMA/PRINCE2) verbessern Chancen auf anspruchsvollere Rollen.
- 5Unternehmensgröße und Projektreife zählen: Große Systemhäuser mit Serien- und Großprojekten vergüten oft planbarer, während kleinere Spezialanbieter stärker nach Projektlage und Verantwortungsumfang differenzieren.
Marktausblick
Die Nachfrage nach wehrtechnisch geprägten technischen Profilen zeigt sich insgesamt stabil und wird in vielen Bereichen durch Modernisierung und langfristige Beschaffungs- und Instandhaltungsprogramme getragen. Einstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem dort, wo Projektteams kontinuierlich erweitert und Systemkompetenzen intern aufgebaut werden.
Technische Trends prägen das Tätigkeitsfeld: stärker softwarebasierte Systeme, modellbasierte Entwicklung, Simulation und datengetriebene Auswertung von Erprobungen gewinnen an Gewicht. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Nachweisführung, IT-Sicherheit und verlässliche Lieferketten, was die Arbeit stärker prozess- und dokumentationsorientiert macht.
Jetzt Netto-Gehalt berechnen
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Duales Studium Wehrtechnik netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.450 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 2.120 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) nach dem Abschluss?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.120 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 5.490 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 2.120 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Öffentlicher Dienst, Verteidigungsverwaltung, Wehrtechnik, Ausrüstung und Informationstechnik, Infrastruktur und Umweltschutz oder Personalmanagement. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Wehrtechnik (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.120 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.490 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) / Besoldungsgruppe A10 (Einstieg) / Besoldungsgruppe A13 (Senior)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
