Duales Studium Wirtschaftsrecht Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Wirtschaftsrecht Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.560 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.700 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: keine spezifischen Tarifgruppen angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d)
Im dualen Studium Wirtschaftsrecht verbindet sich die Mitarbeit im Unternehmen mit juristisch geprägten Aufgaben im Tagesgeschäft. Typisch sind das Mitwirken an Vertragsprüfungen, das Aufbereiten von Sachverhalten für interne Entscheidungen sowie Recherchen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa im Handels-, Gesellschafts- oder Arbeitsrecht.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, häufig nah an Rechtsabteilung, Compliance oder Personalbereich, je nach Einsatz auch in Einkauf, Vertrieb oder Projektteams. Beschäftigung finden dual Studierende unter anderem in Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen, Unternehmensberatungen, Logistik- und Handelsunternehmen sowie in größeren Kanzleien oder Verbänden, meist dort, wo wirtschaftliche Prozesse regelmäßig rechtlich abgesichert werden müssen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.720 €
4.130 € – 5.227 €
München
4.600 €
4.025 € – 5.095 €
Düsseldorf
4.400 €
3.850 € – 4.873 €
Stuttgart
4.360 €
3.815 € – 4.829 €
Hamburg
4.320 €
3.780 € – 4.784 €
Köln
4.240 €
3.710 € – 4.696 €
Nürnberg
4.120 €
3.605 € – 4.563 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.500 € – 4.430 €
Hannover
4.000 €
3.500 € – 4.430 €
Essen
3.960 €
3.465 € – 4.386 €
Berlin
3.920 €
3.430 € – 4.341 €
Dortmund
3.920 €
3.430 € – 4.341 €
Bremen
3.880 €
3.395 € – 4.297 €
Leipzig
3.600 €
3.150 € – 3.987 €
Dresden
3.600 €
3.150 € – 3.987 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 4.130 € | 4.720 € | 5.227 € | +18% |
München | 4.025 € | 4.600 € | 5.095 € | +15% |
Düsseldorf | 3.850 € | 4.400 € | 4.873 € | +10% |
Stuttgart | 3.815 € | 4.360 € | 4.829 € | +9% |
Hamburg | 3.780 € | 4.320 € | 4.784 € | +8% |
Köln | 3.710 € | 4.240 € | 4.696 € | +6% |
Nürnberg | 3.605 € | 4.120 € | 4.563 € | +3% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.500 € | 4.000 € | 4.430 € | ±0% |
Hannover | 3.500 € | 4.000 € | 4.430 € | ±0% |
Essen | 3.465 € | 3.960 € | 4.386 € | -1% |
Berlin | 3.430 € | 3.920 € | 4.341 € | -2% |
Dortmund | 3.430 € | 3.920 € | 4.341 € | -2% |
Bremen | 3.395 € | 3.880 € | 4.297 € | -3% |
Leipzig | 3.150 € | 3.600 € | 3.987 € | -10% |
Dresden | 3.150 € | 3.600 € | 3.987 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsniveaus fallen häufig in wirtschaftsstarken Regionen höher aus, etwa in Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen, während strukturschwächere Regionen tendenziell niedrigere Werte aufweisen. In Stadtstaaten wie Hamburg oder Berlin spielen zudem die Dichte größerer Arbeitgeber und der Wettbewerb um Nachwuchskräfte eine Rolle.
Unterschiede hängen oft mit Lebenshaltungskosten, Tariflandschaften und der regionalen Konzentration von Konzernzentralen sowie regulierten Branchen zusammen.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Betrieb und Hochschule
Der Regelzugang in Deutschland führt über ein Duales Studium im Bereich Wirtschaftsrecht, das in der Regel im Dienstleistungsumfeld bei einem Partnerunternehmen verankert ist. Grundlage ist ein Studienplatz an einer Hochschule und ein betrieblicher Studienvertrag, der die Praxisphasen und die Einbindung in den Betrieb regelt. Formale Voraussetzung ist üblicherweise eine Hochschulzugangsberechtigung; daneben spielen Auswahlverfahren der Hochschule und des Unternehmens eine zentrale Rolle, häufig mit Bewerbungsunterlagen, Gesprächen und gegebenenfalls Eignungstests.
Verzahnung juristischer und betriebswirtschaftlicher Inhalte
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. In den Theorieabschnitten stehen juristische Grundlagen wie Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht oder Arbeitsrecht im Mittelpunkt, ergänzt um betriebswirtschaftliche Inhalte, die für die Anwendung in Unternehmen wichtig sind. Die Praxisphasen finden in den Bereichen statt, in denen rechtliche Fragestellungen im Tagesgeschäft auftreten, etwa in der Vertragsprüfung, im Compliance-Umfeld, in der Personalabteilung mit arbeitsrechtlichen Bezügen oder im Forderungsmanagement. Ziel ist ein berufsqualifizierender Bachelor, wobei die konkrete Ausgestaltung je nach Hochschule und Modell variiert.
Anforderungen an Organisation und Kommunikation
Im Bewerbungs- und Studienalltag werden Belastbarkeit und Organisationsfähigkeit stark gefordert, weil Prüfungsphasen, Projektarbeiten und betriebliche Aufgaben parallel laufen können. Wichtig sind außerdem Sorgfalt im Umgang mit Dokumenten, Diskretion sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten und mit unterschiedlichen Fachbereichen abzustimmen. Kommunikationsstärke wirkt sich besonders aus, wenn rechtliche Risiken adressiert oder Vertragsinhalte verhandlungsnah erläutert werden.
Optionen für Quereinsteiger und Spezialisten
Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor, etwa über ein klassisches Studium der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften mit späterer Spezialisierung auf Wirtschaftsrecht oder über den Quereinstieg in rechtlich geprägte Funktionen im Dienstleistungsbereich mit anschließenden Hochschul- oder Zertifikatsformaten. Fachlich passende Vertiefungen liegen häufig in Compliance, Datenschutz oder Vertragsmanagement; in einzelnen Bereichen werden auch spezialisierte Qualifikationen im Arbeitsrecht oder im Gesellschaftsrecht genutzt, sofern sie zur späteren Tätigkeit im Partnerunternehmen passen.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsrecht wird in der Regel ein Duales Studium (Bachelor of Laws) vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Wirtschaftsrecht
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Ablauf des zweistufigen Bewerbungsverfahrens
Der Einstieg in das Duale Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) beginnt in der Regel mit einem zweigleisigen Bewerbungsprozess: Parallel zur Bewerbung bei einem Partnerunternehmen erfolgt die Abstimmung mit der kooperierenden Hochschule. Grundlage ist meist ein Studienvertrag, der Einsatzbereiche, Praxiszeiten und organisatorische Eckpunkte festhält. In der Praxis werden Auswahlverfahren häufig über Interviews, Eignungstests und fallbezogene Aufgaben strukturiert, weil neben Noten auch Arbeitsweise und Kommunikationsfähigkeit zählen.
Struktur und Dauer der Qualifizierungsphase
Typisch ist ein Wechsel von Theorie- und Praxisphasen, wobei sich hochschulische Module (z. B. Zivilrecht, Arbeitsrecht, Unternehmensrecht, BWL-Grundlagen) mit betrieblichen Einsätzen verzahnen. Die Studiendauer liegt häufig bei drei Jahren und führt zum Bachelor; je nach Partnerunternehmen und Modell kann zusätzlich ein IHK-Abschluss integriert sein. Rechtliche Rahmenbedingungen für betriebliche Ausbildungsteile orientieren sich je nach Ausgestaltung an BBiG und HwO, ohne dass alle Studienmodelle identisch aufgebaut sind.
Voraussetzungen und finanzielle Rahmenbedingungen
Vorausgesetzt wird in der Regel die Hochschulreife, dazu ein solides Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Bereitschaft, juristisch präzise zu arbeiten. Im Alltag sind Textsicherheit, strukturiertes Argumentieren, Vertraulichkeit und ein nüchterner Umgang mit Fristen wichtig, weil häufig mit Verträgen, Richtlinien oder Personalthemen gearbeitet wird. Die Vergütung ist im dualen Studium üblich und wird häufig nach Studienjahren gestaffelt; je nach Partnerunternehmen können zudem Studiengebühren ganz oder teilweise übernommen werden, etwa über tarifliche oder unternehmensinterne Regelungen.
Einsatzgebiete an betrieblichen Schnittstellen
Nach dem Abschluss liegen typische Einstiegspositionen oft an Schnittstellen von Recht und Betrieb, etwa in Compliance, Vertragsmanagement, Personal, Einkauf oder im Bereich Finance/Controlling mit rechtlichem Bezug. Das Einstiegsgehalt bewegt sich meist um 3.560 € brutto/Monat; in einer Spanne von 3.000 € bis 4.200 € brutto/Monat sind Abweichungen je nach Branche, Tarifbindung, Region und Aufgabenprofil plausibel. In tarifnahen Strukturen erfolgt die Eingruppierung häufig entlang von Branchentarifverträgen.
Entwicklung von operativen zu strategischen Aufgaben
In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg prägen vor allem operative Themen den Alltag: Vertragsprüfungen nach Vorlagen, Dokumentation, Zuarbeit für juristische Bewertungen, Abstimmungen mit Fachabteilungen und das Erlernen interner Freigabeprozesse. Mit wachsender Erfahrung verlagert sich der Schwerpunkt oft auf eigenständigere Fallbearbeitung, das Aufsetzen von Standards (z. B. Vertragsklauseln) oder die Begleitung von Projekten, bei denen rechtliche Risiken früh eingeordnet werden müssen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Wirtschaftsrecht
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Contract Manager/in
Steuert den gesamten Vertragslebenszyklus in Projekten und operativen Einheiten, inklusive Verhandlungen, Nachträgen und Claim-Management.
Compliance Manager/in
Konzipiert und betreibt Compliance-Programme, bearbeitet Hinweise, führt Schulungen durch und begleitet interne Kontrollen.
Schadenregulierer/in (Versicherung)
Prüft Deckung und Haftung, koordiniert Gutachten und reguliert Versicherungsfälle unter Beachtung rechtlicher Vorgaben.
HR Business Partner/in
Berät Führungskräfte zu arbeitsrechtlich geprägten HR-Prozessen, begleitet Maßnahmen und koordiniert Schnittstellen zu Payroll und Recruiting.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Wirtschaftsjurist/in (Junior) im Partnerunternehmen
Einstieg in juristisch geprägte Unternehmensfunktionen mit Schwerpunkt Vertragsprüfung, Recherchen, Compliance- und Prozessunterstützung an der Schnittstelle von Recht und Betriebswirtschaft.
Stufe 2:Wirtschaftsjurist/in / Legal Counsel (Schwerpunktfunktion)
Eigenständige Betreuung definierter Rechtsgebiete im Unternehmen, inklusive Vertragsverhandlungen, Risikobewertungen und Abstimmung mit Fachbereichen sowie externen Kanzleien.
Stufe 3:Senior Wirtschaftsjurist/in / Senior Legal Counsel
Bearbeitung komplexer, geschäftskritischer Rechtsfragen, Gestaltung von Vertragsstandards und Guidances sowie Qualitätssicherung in wiederkehrenden Legal-Prozessen.
Stufe 4:Teamleitung Legal/Compliance
Fachliche und organisatorische Führung eines Legal- oder Compliance-Teams, Priorisierung von Themen, Ressourcensteuerung und Schnittstellenmanagement mit Geschäftsleitung, Einkauf, Vertrieb und HR.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Vertragsrecht & AGB-Management
Erstellung, Prüfung und Standardisierung von Verträgen und AGB, Risikoklauseln, Haftung und Gewährleistung sowie interne Freigabeprozesse.
Datenschutz (DSGVO) & Informationsrecht
Bewertung von Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Zusammenarbeit mit IT und Fachbereichen sowie Unterstützung bei Audits und Anfragen.
Compliance & Hinweisgebersysteme
Aufbau und Betrieb von Compliance-Strukturen, Richtlinienmanagement, Untersuchungen und Maßnahmenverfolgung in Abstimmung mit Revision und Management.
Arbeitsrecht in HR-Prozessen
Begleitung arbeitsrechtlicher Fragestellungen im Tagesgeschäft, Unterstützung bei Betriebsratsanhörungen, Vertrags- und Richtlinienthemen.
Legal Operations & Prozessmanagement
Optimierung von Legal-Prozessen, Reporting, Tooling (z. B. Dokumentenmanagement/CLM), Schnittstelle zu Einkauf/IT und Standardisierung von Workflows.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Wirtschaftsrecht
Mit dem dualen Studium Wirtschaftsrecht entsteht ein Berufseinstieg, der juristische Grundlagen eng mit betrieblicher Praxis verbindet. Nach dem Studienabschluss liegen die Einstiegsgehälter typischerweise bei 3.560 € brutto im Monat und steigen mit Routine in Vertragsarbeit, Compliance und Schnittstellenarbeit zu Fachabteilungen. Mit wachsender Berufserfahrung kommen komplexere Themen wie Risiko- und Prozessmanagement hinzu, was sich im Einkommen spürbar niederschlägt. Digitale Abläufe prägen den Alltag, etwa über Dokumentenmanagementsysteme, Vertragsmanagementsoftware und ERP-Systeme. Erwartet werden sichere Office-Anwendungen, strukturierte Datenrecherche und ein pragmatischer Umgang mit Legal-Tech-Tools.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.560 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Fälle) | 3.650 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.740 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Schnittstellenarbeit, mehr Verantwortung) | 3.830 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine in Vertrags- und Compliance-Themen) | 4.000 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.340 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Fälle, Prozessnähe) | 4.680 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung, Stakeholder-Management) | 5.020 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (fachliche Verantwortung in Teilbereichen) | 5.360 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Zuständigkeiten, ggf. Projektkoordination) | 5.700 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Bachelorabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: keine spezifischen Tarifgruppen angegeben. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 3.560 € pro Monat, je nach Einsatzgebiet sind auch Werte zwischen 3.000 € und 4.200 € möglich. Häufig entstehen die ersten Gehaltssprünge, wenn Aufgaben von reiner Zuarbeit hin zu eigenständiger Fallbearbeitung und Schnittstellenarbeit mit Fachbereichen wechseln.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 4.000 € brutto monatlich erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt das übliche Niveau bei 5.700 € brutto pro Monat, wobei tarifliche Stufen, Projektverantwortung oder die Übernahme von Spezialthemen die Entwicklung typischerweise beschleunigen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Mit wachsender Berufserfahrung und längerer Betriebszugehörigkeit steigen Aufgabenanteile in Vertragsverhandlung, Risikobewertung und Projektverantwortung, was sich häufig in höheren Gehaltsstufen niederschlägt.
- 2Zusatzqualifikationen wie IHK-Zertifikate im Compliance-Management, Datenschutz (z. B. Datenschutzbeauftragte*r) oder im Vertragsmanagement erhöhen die Einsetzbarkeit in spezialisierten Rollen.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung, etwa in tarifgebundenen Industrie- oder Finanzunternehmen, sorgen meist für klarere Stufenlogik und planbarere Entwicklung als rein außertarifliche Modelle.
- 4Unternehmensgröße wirkt sich oft aus, weil Konzerne häufiger spezialisierte Rechts- und Compliance-Strukturen, Budgetverantwortung und komplexere Falllagen bieten als kleinere Betriebe.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Vergaberecht oder Regulatory Compliance, können in Bereichen mit hoher Prüf- und Dokumentationslast zu höheren Gehältern führen.
Marktausblick
Die Nachfrage nach wirtschaftsrechtlich orientierten Fachkräften zeigt sich in vielen Bereichen stabil, weil Unternehmen rechtliche Anforderungen zunehmend in Prozesse übersetzen müssen. Besonders sichtbar ist das in Compliance, Datenschutz, Lieferketten- und Vertragsmanagement, wo Dokumentation und Prüfpflichten zum Alltag gehören.
Digitalisierung verändert den Beruf vor allem über Tools für Vertragsanalyse, Dokumentenmanagement und Workflow-Steuerung, wodurch mehr Koordination und Qualitätskontrolle entsteht. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen dort, wo Teams juristische Grundlagen mit betrieblichem Prozessverständnis verbinden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.250 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.560 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) nach dem Abschluss?
Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 3.560 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 5.700 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.560 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Industrie, Handel, Dienstleistungen, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung oder Unternehmensberatung. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Wirtschaftsrecht (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.560 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 8.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. keine spezifischen Tarifgruppen angegeben), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
