Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) Gehalt 2026Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.550 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.800 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag DEHOGA / ver.di Tarifverträge Gastronomie. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)
Im Betrieb spricht man meist von der Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d), in der Ausbildungsordnung ist die Bezeichnung Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) verankert.
Im Arbeitsalltag geht es um den reibungslosen Service im Restaurant und bei Veranstaltungen: Gäste empfangen, Speisen und Getränke fachgerecht servieren, Abläufe im Team koordinieren und bei Reklamationen souverän bleiben. Je nach Haus kommen Aufgaben wie Mise en place, Kassenführung, Bestellwesen oder die Begleitung von Banketts und Tagungen hinzu. Gearbeitet wird unter anderem in Restaurants, Hotels, Eventlocations oder Cateringbetrieben, ebenso bei Veranstaltern wie etwa Messe- und Kongresszentren.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.472 €
3.136 € – 3.920 €
Düsseldorf
3.472 €
3.136 € – 3.920 €
Hamburg
3.410 €
3.080 € – 3.850 €
Frankfurt am Main
3.348 €
3.024 € – 3.780 €
Köln
3.348 €
3.024 € – 3.780 €
Stuttgart
3.286 €
2.968 € – 3.710 €
Nürnberg
3.131 €
2.828 € – 3.535 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.100 €
2.800 € – 3.500 €
Hannover
3.038 €
2.744 € – 3.430 €
Essen
3.007 €
2.716 € – 3.395 €
Dortmund
2.976 €
2.688 € – 3.360 €
Berlin
2.945 €
2.660 € – 3.325 €
Bremen
2.945 €
2.660 € – 3.325 €
Leipzig
2.728 €
2.464 € – 3.080 €
Dresden
2.728 €
2.464 € – 3.080 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.136 € | 3.472 € | 3.920 € | +12% |
Düsseldorf | 3.136 € | 3.472 € | 3.920 € | +12% |
Hamburg | 3.080 € | 3.410 € | 3.850 € | +10% |
Frankfurt am Main | 3.024 € | 3.348 € | 3.780 € | +8% |
Köln | 3.024 € | 3.348 € | 3.780 € | +8% |
Stuttgart | 2.968 € | 3.286 € | 3.710 € | +6% |
Nürnberg | 2.828 € | 3.131 € | 3.535 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.800 € | 3.100 € | 3.500 € | ±0% |
Hannover | 2.744 € | 3.038 € | 3.430 € | -2% |
Essen | 2.716 € | 3.007 € | 3.395 € | -3% |
Dortmund | 2.688 € | 2.976 € | 3.360 € | -4% |
Berlin | 2.660 € | 2.945 € | 3.325 € | -5% |
Bremen | 2.660 € | 2.945 € | 3.325 € | -5% |
Leipzig | 2.464 € | 2.728 € | 3.080 € | -12% |
Dresden | 2.464 € | 2.728 € | 3.080 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Höhere Gehälter finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Regionen wie Bayern, Baden-Württemberg oder Hamburg, während sie in Teilen Ostdeutschlands oft niedriger ausfallen.
Unterschiede entstehen vor allem durch Lebenshaltungskosten, Preisniveau in der Gastronomie und die Umsatzkraft der Betriebe, die regional stark variieren kann.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung in der Gastronomie
Der typische Einstieg in die Tätigkeit als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) führt über eine duale Berufsausbildung im Bereich Hotellerie & Gastronomie mit starkem Praxisanteil im Betrieb und begleitendem Unterricht in der Berufsschule. Die Ausbildung ist bundesweit anerkannt und qualifiziert für den serviceorientierten Einsatz in Restaurants, Bankett- und Veranstaltungsbereichen sowie in angrenzenden touristischen und Event-Settings.
Schulische Voraussetzungen und betriebliche Erwartungen
Formale Zugangsvoraussetzungen sind im Regelfall kein gesetzlich festgelegter Schulabschluss, in der betrieblichen Praxis erwarten viele Ausbildungsbetriebe jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss oder häufiger die Mittlere Reife. Üblich sind außerdem ein Nachweis über ausreichende Sprachkenntnisse für den Gästekontakt sowie die Bereitschaft zu Arbeitszeiten, die sich an Service- und Veranstaltungsabläufen orientieren. Je nach Betrieb können gesundheitliche Anforderungen eine Rolle spielen, etwa im Hinblick auf Belastbarkeit im Stehen, Arbeiten unter Zeitdruck und den Umgang mit Lebensmitteln.
Wesentliche Lerninhalte und Ausbildungsdauer
Inhaltlich stehen Gästebetreuung, Beratung und Verkauf, Serviceabläufe im à-la-carte- und Veranstaltungsbereich, Warenkunde, Getränkekunde sowie Grundlagen der Organisation von Veranstaltungen im Vordergrund. Dazu kommen Hygiene- und Qualitätsstandards, der sichere Umgang mit Reklamationen sowie Teamarbeit an Schnittstellen zu Küche, Logistik und Veranstaltungstechnik. Die Ausbildung ist auf drei Jahre angelegt; je nach Vorbildung sind Verkürzungen in der Praxis möglich, ohne dass dies den Regelzugang ersetzt.
Alternative Wege und fachliche Fortbildung
Ergänzend existieren alternative Zugangswege über Berufserfahrung im Service, etwa durch Anlerntätigkeiten oder Quereinstieg aus verwandten Bereichen der Gastronomie. Solche Wege können den Einstieg erleichtern, ersetzen aber meist nicht die formale Qualifikation, wenn es um verantwortungsvollere Positionen, Bankettleitung oder den gehobenen Veranstaltungsservice geht. Berufsbegleitende Anpassungsweiterbildungen bewegen sich typischerweise in Themen wie Wein- und Getränkesommelier-Grundlagen, Serviceleitung, Bankett- und Veranstaltungsorganisation oder Hygiene- und Qualitätsmanagement im Gastgewerbe.
Sicheres Auftreten und Belastbarkeit
Persönlich gefragt sind ein sicheres, zugewandtes Auftreten, gute Selbstorganisation und Stressresistenz, weil Servicequalität in Stoßzeiten und bei Veranstaltungen stark von Routinen und Kommunikation abhängt. Sorgfalt, ein gutes Zahlenverständnis für Abrechnungsvorgänge sowie interkulturelle Kompetenz sind verbreitet relevant, insbesondere in touristisch geprägten Betrieben und bei Veranstaltungen mit internationalem Publikum.
Beruflicher Einstieg
Duale AusbildungZertifiziert
Für die Tätigkeit als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Ausbildung.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der dreijährigen Qualifizierung
Der Regelzugang in den Beruf der Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie erfolgt über die duale Ausbildung zur Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) nach BBiG. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre und verbindet den Einsatz im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Typische Ausbildungsbetriebe sind Restaurants, Hotels, Caterer oder Locations mit Veranstaltungsbetrieb, in denen Service und Veranstaltungsabläufe eng ineinandergreifen.
Tätigkeitsschwerpunkte nach dem Abschluss
Im Mittelpunkt des Berufseinstiegs stehen serviceorientierte Abläufe im Restaurant, im Bankett und bei Veranstaltungen: Gästebetreuung, Mise-en-place, Speisen- und Getränkeservice, Abrechnung sowie das Mitwirken an Veranstaltungsabläufen. Die Ausbildung ist vergütet, häufig auf Basis tariflicher Regelungen. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise bei 2.550 € brutto pro Monat, je nach Betrieb und Aufgabenbereich in einer Spanne von 2.340 € bis 2.800 € brutto pro Monat.
Kommunikationsstärke und zeitliche Flexibilität
Für den Start sind belastbare Grundlagen in Kommunikation und Teamarbeit wichtig, daneben ein sicherer Umgang mit Gästen, Sorgfalt bei Kassen- und Abrechnungswegen sowie ein Blick für Timing im Service. In der Praxis zählen außerdem Flexibilität bei wechselnden Arbeitszeiten, ein ruhiges Auftreten in Stoßzeiten und ein verlässlicher Umgang mit Hygiene- und Qualitätsstandards. Grundkenntnisse in Warenkunde und einfachem Beschwerdemanagement werden im Arbeitsalltag schnell relevant.
Erste Einsatzgebiete und Verantwortungsbereiche
Typische Einstiegspositionen sind Servicekraft im Restaurant, Bankett- oder Veranstaltungsservice sowie Station im à-la-carte-Bereich, teils mit ersten Koordinationsaufgaben innerhalb einer Schicht. Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über die Übernahme fester Stationsverantwortung, das Einlernen neuer Kolleginnen und Kollegen oder die Mitwirkung an Planung und Durchführung kleinerer Veranstaltungen. In tarifgebundenen Betrieben ist die Vergütung oft nach Branchentarifverträgen gruppiert, wodurch sich Verantwortungszuwachs in der Eingruppierung abbilden kann.
Karrierepfade in der Serviceleitung
Perspektiven entstehen außerdem über Weiterbildungen, etwa in Richtung Serviceleitung, Veranstaltungsorganisation oder Restaurantmanagement; je nach Betrieb werden dafür interne Schulungen, externe Lehrgänge oder aufbauende Qualifikationen genutzt. Solche Rollen sind stärker koordinierend und organisatorisch geprägt und können sich auch in der Bezahlung anders einordnen als reine Einstiegsfunktionen. Wie schnell dieser Übergang gelingt, hängt in der Praxis stark von Betriebsstruktur, Saisonverlauf und dem Anteil von Veranstaltungsgeschäft ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Hotelfachfrau/-mann
Einsatz in Hotelservice und Rezeption mit Gästebetreuung, Reservierungen, Abrechnung und Abstimmung zwischen Abteilungen.
Planung, Kalkulation und Organisation von Veranstaltungen inklusive Angebotserstellung, Dienstleisterkoordination und Nachkalkulation.
Beratung, Warenpräsentation, Kassenprozesse und Organisation im Verkaufsraum inklusive Lager- und Bestellabläufen.
Caterer (kaufmännisch/operativ im Cateringbetrieb)
Organisation von Cateringaufträgen mit Abstimmung von Angebot, Produktion, Logistik und Serviceeinsatz vor Ort.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Einsatz im Service und im Veranstaltungsablauf mit Gästebetreuung, Speisen- und Getränkeverkauf sowie Abstimmung mit Küche und Veranstaltungsteam.
Stufe 2:Chef de Rang (Stationsleitung)
Verantwortung für eine Servicestation inklusive Gästesteuerung, Qualitätssicherung im Ablauf und Anleitung von Mitarbeitenden in der Station.
Stufe 3:Restaurantleitung (stellvertretend)
Mitverantwortung für Personaleinsatz, Tagesorganisation, Kassen- und Umsatzkontrolle sowie Schnittstelle zwischen Service, Küche und Management.
Stufe 4:Restaurantleitung / Bankettleitung (Führung)
Gesamtverantwortung für Restaurant- oder Bankettbetrieb mit Budget- und Qualitätsverantwortung, Teamführung und Steuerung von Veranstaltungen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Bankett- und Veranstaltungsservice (Operations)
Ablaufsteuerung bei Tagungen, Banketts und Events inklusive Set-up, Timing, Briefings und Schnittstelle zu Küche/Technik.
Food & Beverage Verkauf / Upselling
Aktiver Verkauf am Gast, Produktargumentation, Getränkekunde und Umsatzsteuerung über Empfehlungen und Menügestaltung im Service.
Schicht- und Einsatzplanung (Servicekoordination)
Planung von Schichten und Stationen, Tagesorganisation, Abstimmung von Reservierungs- und Auslastungslagen im Betrieb.
Wareneinsatz & Kalkulation (F&B Controlling-nahe Aufgaben)
Mitarbeit bei Kalkulation, Wareneinsatzkontrolle, Inventur und einfachen Kennzahlen zur Steuerung von Speisen- und Getränkebereichen.
Gästebetreuung für Veranstaltungen (Event Guest Relations)
Betreuung von Veranstaltern und VIP-Gästen, Koordination von Sonderwünschen, Beschwerdemanagement und Servicebriefings.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.100 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Im Service und bei Veranstaltungen entwickelt sich das Einkommen meist mit wachsender Routine, sicherem Auftreten am Gast und der Fähigkeit, Abläufe auch bei hoher Auslastung stabil zu steuern. Nach dem Berufseinstieg steigt das Monatsgehalt typischerweise von 2.550 € schrittweise auf etwa 3.800 €, wenn Verantwortung in Schichtorganisation, Reklamationsmanagement oder Bankettabläufen hinzukommt. In größeren Betrieben kann zusätzlich eine koordinierende Funktion möglich sein. Digitale Anforderungen bleiben präsent: POS-Systeme, Reservierungs- und Abrechnungslösungen sowie Mobile Payment gehören zur Praxis, ergänzt um grundlegende Datenverarbeitung.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Ausbildungsabschluss (beruflicher Einstieg); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.550 € |
| 2. Jahr | Einarbeitung, Produktschulung, Service-Standards; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.620 € |
| 3. Jahr | Routinen in à-la-carte- und Bankettservice, sichere Kassenführung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.780 € |
| 4. Jahr | Eigenständige Stationsführung, Reklamationsbearbeitung, Reservierungsabläufe; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.940 € |
| 5. Jahr | Mehr Verantwortung in Veranstaltungsabläufen, Abrechnung und Übergaben; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.100 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung auf Bankett/Events, Schnittstelle Küche-Service, Qualitätschecks; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.250 € |
| 7. Jahr | Schichtkoordination im Team, Training neuer Mitarbeitender im Arbeitsalltag; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.400 € |
| 8. Jahr | Komplexere Veranstaltungen (Set-up, Timing, Zahlungswege), stabile Prozesssicherheit; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.550 € |
| 9. Jahr | Optional: Funktionsverantwortung (z. B. Bankettkoordination) in größeren Betrieben; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 3.990 € |
| 10. Jahr | Optional: Koordination mehrerer Servicebereiche, Dienst- und Ablaufabstimmung; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 4.180 € |
Ausbildungsabschluss (beruflicher Einstieg); fortschreitende Qualifizierung
Einarbeitung, Produktschulung, Service-Standards; fortschreitende Qualifizierung
Routinen in à-la-carte- und Bankettservice, sichere Kassenführung; fortschreitende Qualifizierung
Eigenständige Stationsführung, Reklamationsbearbeitung, Reservierungsabläufe; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Verantwortung in Veranstaltungsabläufen, Abrechnung und Übergaben; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung auf Bankett/Events, Schnittstelle Küche-Service, Qualitätschecks; fortschreitende Qualifizierung
Schichtkoordination im Team, Training neuer Mitarbeitender im Arbeitsalltag; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Veranstaltungen (Set-up, Timing, Zahlungswege), stabile Prozesssicherheit; fortschreitende Qualifizierung
Optional: Funktionsverantwortung (z. B. Bankettkoordination) in größeren Betrieben; fortschreitende Qualifizierung
Optional: Koordination mehrerer Servicebereiche, Dienst- und Ablaufabstimmung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag DEHOGA / ver.di Tarifverträge Gastronomie. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsgehalt bei rund 2.550 € brutto, je nach Betrieb sind auch etwa 2.340 € bis 2.800 € möglich.
Mit wachsender Routine im Service und in der Veranstaltungsorganisation steigt das Einkommen nach einigen Jahren häufig auf etwa 3.100 € brutto im Monat. Als erfahrene Fachkraft, die anspruchsvolle Banketts oder mehrere Stationen sicher führt, sind rund 3.800 € üblich, in gut zahlenden Häusern bis etwa 4.300 €. Mit erweiterter Verantwortung, etwa als Teamleitung im Service, bewegt sich das Gehalt häufig um 4.370 € brutto.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Rolle im Betrieb: Wer regelmäßig Schichten verantwortet, Bankettabläufe steuert oder neue Mitarbeitende einarbeitet, erzielt oft deutlich bessere Gehälter.
- 2Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung, Barista- oder Bartender-Zertifikate, Wein- und Spirituosenkundeschulungen oder Hygieneschulungen stärken die Einsatzbreite und wirken sich häufig positiv aus.
- 3Tarifbindung und Betriebsstruktur: Tarifverträge, Hotelketten oder größere Veranstaltungsbetriebe zahlen oft planbarer als kleine, nicht tarifgebundene Einzelhäuser.
- 4Spezialisierung auf Bankett und Veranstaltung: Erfahrung mit Tagungstechnik-Abstimmung, VIP-Betreuung, Menüabfolgen und Service bei großen Events erhöht den Wert im Veranstaltungssegment.
- 5Schichtmodelle und Zuschläge: Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie regelmäßige Spitzenzeiten im Eventbetrieb können das monatliche Brutto spürbar anheben.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Kräften im Restaurant- und Veranstaltungsservice bleibt in vielen Regionen stabil, weil Betriebe verlässliche Teams für Regelbetrieb und Eventspitzen benötigen.
Veränderungen kommen vor allem durch digitalere Reservierungs- und Kassensysteme, stärker standardisierte Abläufe in Ketten sowie steigende Anforderungen an Servicequalität und Beschwerdemanagement. Im Veranstaltungsgeschäft gewinnen flexible Einsatzplanung und eingespielte Prozesse an Bedeutung, was Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern gute Einstiegsmöglichkeiten in service- und bankettstarken Häusern eröffnet.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 3.100 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 4.750 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Gutbürgerliche Restaurants, Sternerestaurants, Szenelokale, Landgasthöfe, Hotel-Restaurants oder Tagungshotels. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 2.550 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 3.800 € brutto/Monat bis 4.370 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.550 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.800 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 4.750 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Tarifvertrag DEHOGA / ver.di Tarifverträge Gastronomie vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag DEHOGA / ver.di Tarifverträge Gastronomie), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
