Fachinformatiker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Fachinformatiker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Fachinformatiker (m/w/d) Gehalt 2026Fachinformatiker (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.020 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.580 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.170 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 8-10 / ver.di TVöD E6-E9. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Fachinformatiker (m/w/d)
Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker planen, entwickeln und betreiben IT-Systeme im Unternehmensalltag. Je nach Einsatzfeld entstehen neue Anwendungen, bestehende Systeme werden administriert, Schnittstellen werden integriert und Störungen im Betrieb werden analysiert und behoben. Häufig gehören auch Dokumentation, Tests, Versionsverwaltung sowie Abstimmungen mit Fachabteilungen oder externen Dienstleistern zum Tagesgeschäft.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro oder im Rechenzentrumsumfeld, teils auch direkt bei Kundinnen und Kunden, etwa bei Rollouts oder Systemumstellungen. Beschäftigung findet sich unter anderem in IT-Dienstleistung und Beratung, Industrie und Automobilzulieferung, Banken und Versicherungen, öffentlicher Verwaltung sowie im Gesundheitswesen, jeweils abhängig von IT-Landschaft und Digitalisierungsgrad.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Fachinformatiker (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.224 €
3.705 € – 4.814 €
Frankfurt am Main
4.117 €
3.611 € – 4.692 €
Stuttgart
4.010 €
3.517 € – 4.570 €
Düsseldorf
3.938 €
3.454 € – 4.488 €
Hamburg
3.866 €
3.391 € – 4.406 €
Köln
3.795 €
3.328 € – 4.325 €
Nürnberg
3.652 €
3.203 € – 4.162 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.580 €
3.140 € – 4.080 €
Hannover
3.580 €
3.140 € – 4.080 €
Essen
3.544 €
3.109 € – 4.039 €
Dortmund
3.508 €
3.077 € – 3.998 €
Berlin
3.473 €
3.046 € – 3.958 €
Bremen
3.473 €
3.046 € – 3.958 €
Leipzig
3.222 €
2.826 € – 3.672 €
Dresden
3.222 €
2.826 € – 3.672 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.705 € | 4.224 € | 4.814 € | +18% |
Frankfurt am Main | 3.611 € | 4.117 € | 4.692 € | +15% |
Stuttgart | 3.517 € | 4.010 € | 4.570 € | +12% |
Düsseldorf | 3.454 € | 3.938 € | 4.488 € | +10% |
Hamburg | 3.391 € | 3.866 € | 4.406 € | +8% |
Köln | 3.328 € | 3.795 € | 4.325 € | +6% |
Nürnberg | 3.203 € | 3.652 € | 4.162 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.140 € | 3.580 € | 4.080 € | ±0% |
Hannover | 3.140 € | 3.580 € | 4.080 € | ±0% |
Essen | 3.109 € | 3.544 € | 4.039 € | -1% |
Dortmund | 3.077 € | 3.508 € | 3.998 € | -2% |
Berlin | 3.046 € | 3.473 € | 3.958 € | -3% |
Bremen | 3.046 € | 3.473 € | 3.958 € | -3% |
Leipzig | 2.826 € | 3.222 € | 3.672 € | -10% |
Dresden | 2.826 € | 3.222 € | 3.672 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland, etwa in Bayern und Baden-Württemberg, sowie in Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main oder Hamburg liegen Gehälter im Schnitt oft höher.
Gehaltstreiber sind vor allem eine höhere Dichte großer Arbeitgeber, stärker ausgeprägte Tariflandschaften und teils höhere Lebenshaltungskosten, die sich in Gehaltsniveaus niederschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung als klassischer Berufsweg
Der Regelzugang zum Beruf Fachinformatiker (m/w/d) führt über die duale Ausbildung. Formal ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis erwarten Betriebe jedoch häufig einen mittleren Schulabschluss oder (Fach-)Abitur. Der Einstieg erfolgt typischerweise über ein Bewerbungsverfahren mit Lebenslauf, Zeugnissen und je nach Unternehmen Tests oder Gesprächen, in denen Grundlagen in Mathematik, logischem Denken und IT-Interesse eine Rolle spielen. Wichtig sind außerdem zuverlässige Arbeitsweise, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, technische Inhalte verständlich zu kommunizieren.
Lerninhalte in Betrieb und Berufsschule
Die Ausbildung dauert gemäß Berufsbild 3 Jahre und kombiniert Praxis im Betrieb mit Unterricht an der Berufsschule. Im Betrieb geht es je nach Einsatzfeld um Softwareentwicklung, Systemintegration, IT-Support, Netzwerke, Datenbanken, Automatisierung oder das Mitwirken an Digitalisierungs- und Cloud-/Tech-Projekten. In der Berufsschule werden unter anderem IT-Grundlagen, Programmier- und Systemkonzepte, Datenschutz/IT-Sicherheit sowie wirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge behandelt. Typisch sind wechselnde Projekt- und Praxisphasen, in denen Aufgaben dokumentiert und Ergebnisse im Team abgestimmt werden.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung ist im Berufsbildungsgesetz verankert, wodurch Struktur, Ausbildungsrahmen und Prüfungsanforderungen standardisiert sind. Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist in geeigneten Fällen möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung; die konkrete Ausgestaltung hängt von Betrieb, Berufsschule und den formalen Vorgaben ab.
Zertifizierungen für die fachliche Spezialisierung
Nach dem Abschluss sind Spezialisierungen häufig über betriebliche Rollen, Herstellerzertifizierungen und Aufstiegsfortbildungen im IHK-Umfeld möglich. Verbreitet sind Zertifikate in Netzwerk- und Systembetrieb (z. B. CCNA, LPIC), Cloud-Plattformen (z. B. Azure/AWS) oder IT-Service- und Sicherheitsstandards. Für Aufgabenerweiterungen in Projekt- oder Teamverantwortung kommen zudem IHK-nahe IT-Weiterbildungen wie Profile im Bereich IT-Projektleitung oder der Operative Professional in Betracht. Persönlich erleichtern Belastbarkeit, strukturiertes Arbeiten und ein sicherer Umgang mit wechselnden Technologien den Einstieg und die Weiterentwicklung.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Fachinformatiker
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.260 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Fachinformatiker
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen im betrieblichen Auswahlprozess
Der Einstieg in den Beruf Fachinformatiker (m/w/d) erfolgt über eine duale Berufsausbildung nach BBiG mit einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren. Ausbildungsbetriebe suchen typischerweise über klassische Bewerbungsunterlagen und strukturierte Auswahlverfahren, oft mit kurzem fachlichem Test oder praktischem Aufgabenbezug. Erwartet werden meist ein mittlerer Schulabschluss oder (je nach Betrieb) (Fach-)Abitur, dazu grundlegendes Interesse an IT-Themen, logisches Denken und saubere Kommunikation, weil Anforderungen häufig zwischen Fachabteilung und Technik übersetzt werden müssen.
Praxisphasen und tarifliche Rahmenbedingungen
Die Ausbildung ist vergütet und wird in vielen Bereichen durch Tarifbindung geprägt, was die Rahmenbedingungen je nach Branche spürbar mitbestimmen kann. Inhaltlich läuft die duale Ausbildung im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule: Im Unternehmen stehen je nach Fachrichtung Aufgaben wie Anwender- und Systemsupport, Netzwerke, Softwareentwicklung, Tests oder das Dokumentieren von Lösungen im Vordergrund, während die Berufsschule Grundlagen zu IT-Systemen, Programmierung, Datenbanken, IT-Sicherheit und Wirtschaftsprozessen abdeckt. Abgeschlossen wird mit der IHK-Abschlussprüfung als Abschlussprüfung vor der IHK.
Einstiegspositionen und marktübliche Einordnung
Nach dem erfolgreichen Abschluss sind typische Einstiegspositionen etwa Junior Developer, IT-Support/Service Desk, Systemadministrator (Junior) oder Rollen im Bereich Anwendungsbetreuung und IT-Operations. Das Einstiegsgehalt bewegt sich häufig in einer Spanne von 2.800 € bis 3.290 € brutto/Monat, mit einem typischen Wert um 3.020 € brutto/Monat. Unterschiede ergeben sich in der Praxis vor allem durch Einsatzgebiet (z. B. Entwicklung vs. Betrieb), Unternehmensgröße, Tarifbindung sowie die Frage, wie viel Verantwortung im Schichtbetrieb, in Projekten oder im Kundensupport direkt übernommen wird.
Arbeitsalltag während der Onboardingphase
In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg prägen meist Onboarding, Tool- und Prozesskenntnisse sowie die Arbeit nach Tickets, Standards und Dokumentationsvorgaben den Alltag. Häufig kommen Code-Reviews, Pairing, Test- und Release-Prozesse oder das strukturierte Abarbeiten von Incidents und Changes hinzu. Wer früh stabil liefert, arbeitet in vielen Betrieben relativ schnell an Teilprojekten mit, etwa bei der Automatisierung von Abläufen, der Einführung kleinerer Systeme oder der Pflege von Schnittstellen.
Perspektiven in technischen Expertenrollen
Weiterentwicklungen ergeben sich oft über Spezialisierungen, etwa in Richtung IT-Security, Cloud/DevOps, Data-Engineering oder technische Projektrollen. Mit wachsender Erfahrung sind auch Übergänge in Rollen wie Teamleitung oder IT-Consulting üblich; Gehaltsangaben variieren dort stark nach Branche und Verantwortung und lassen sich eher als Orientierungswerte als als feste Größe verstehen. Formell bleibt die Ausbildung in der dualen Struktur verankert und orientiert sich an den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes, während die konkrete Ausgestaltung im Betrieb den Schwerpunkt der späteren Tätigkeit häufig vorzeichnet.
Berufliche Entwicklungsoptionen Fachinformatiker
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
IT-Systemadministrator (m/w/d)
Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung von Server-, Client- und Netzwerkumgebungen inklusive Benutzer- und Rechteverwaltung.
Softwareentwickler (m/w/d)
Konzeption, Implementierung und Wartung von Software inklusive Code-Reviews, Tests und Release-Prozessen.
IT-Sicherheitsadministrator (m/w/d)
Betrieb und Weiterentwicklung technischer Schutzmaßnahmen, Richtlinienumsetzung und Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen.
Data Analyst (m/w/d)
Aufbereitung und Analyse von Daten zur Entscheidungsunterstützung inklusive Reporting, Dashboards und Datenqualitätsprüfungen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fachinformatiker (m/w/d): Berufseinstieg
Einstieg in betriebliche IT-Aufgaben wie Anwender- und Systembetreuung, Mitarbeit in Entwicklungs- oder Infrastrukturthemen sowie Dokumentation und Fehleranalyse im Teamkontext.
Stufe 2:Fachinformatiker (m/w/d): Fachkraft mit Berufserfahrung
Übernahme eigenständiger Teilbereiche, z. B. Betrieb und Weiterentwicklung von Systemen/Anwendungen, Troubleshooting, Schnittstellenarbeit mit Fachbereichen und verlässliche Umsetzung von Changes.
Stufe 3:Senior Fachinformatiker (m/w/d)
Komplexe Themen mit höherem Risiko- und Qualitätsanspruch, z. B. Architekturentscheidungen im Teilbereich, Performance- und Stabilitätsverantwortung, technische Abstimmung und Mentoring im Alltag.
Stufe 4:Teamleitung IT / Gruppenleitung (m/w/d)
Fachliche und organisatorische Führung, Kapazitäts- und Einsatzplanung, Priorisierung von Backlogs/Changes, Qualitätssicherung sowie Abstimmung mit Management, Fachbereichen und externen Dienstleistern.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Backend-Entwicklung
APIs, Geschäftslogik, Datenbankanbindung, Performance und Wartbarkeit serverseitiger Komponenten.
System Engineering (Windows/Linux)
Standardisierung, Automatisierung, Lifecycle-Management, Betrieb stabiler Plattformen und Services.
IT-Security (Blue Team) im Betrieb
Hardening, Logging/Monitoring, Vulnerability-Management, Incident-Unterstützung und technische Schutzkonzepte.
Data Engineering (praxisnah)
Datenpipelines, Schnittstellen, Datenqualität und Automatisierung zwischen Quellsystemen, DWH/Lake und Reporting.
IT-Service-Management / Betrieb (ITIL-nah)
Incident-, Problem- und Change-Prozesse, Servicequalität, SLA-orientierte Steuerung und Betriebskoordination.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.580 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Fachinformatiker
Mit wachsender Berufserfahrung steigt bei Fachinformatikern in der Regel die Eigenverantwortung, und damit auch das Gehalt. Nach der dualen Ausbildung mit IHK-Abschlussprüfung auf Basis des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) folgt meist eine Einarbeitungsphase, danach nehmen Routine, Systemverantwortung und Spezialisierung zu. Typische Entwicklungsspielräume ergeben sich etwa durch Aufgaben in Betrieb, Entwicklung, Infrastruktur oder IT-Sicherheit; tarifliche Bindung kann branchenabhängig eine Rolle spielen. Der hohe KI-Einfluss verändert Arbeitsweisen spürbar, während Automatisierung vor allem Standardaufgaben entlastet und moderne Toolchains, Cloud und Security-Kompetenz wichtiger macht.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.020 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigenständige Aufgaben) | 3.130 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routineaufbau) | 3.280 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 3.430 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (breiteres Aufgabenspektrum) | 3.580 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (System-/Projektanteile) | 3.710 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (vertiefte Zuständigkeiten) | 3.850 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung gefestigt) | 4.000 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (komplexe Themen, Schnittstellen) | 4.080 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Rolle im Kernbetrieb) | 4.170 € |
| 11. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. technische Koordination, projektbezogene Leitung) | 5.530 € |
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 8-10 / ver.di TVöD E6-E9. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das durchschnittliche Bruttogehalt bei 3.020 € pro Monat, je nach Einsatz und Arbeitgeber typischerweise in einer Spanne von 2.800 € bis 3.290 €. In dieser Phase bestimmen oft Einstufungen, Probezeitregelungen und klar umrissene Aufgabenpakete den Rahmen.
Nach fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 3.580 € brutto pro Monat erreicht, mit einer Spannweite von 3.140 € bis 4.080 €. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei 4.170 € brutto monatlich, wobei Werte zwischen 4.080 € und 4.430 € vorkommen. Sprünge entstehen häufig durch höheres Joblevel, Projekt- oder Systemverantwortung und geregelte Entwicklungspfade in größeren Organisationen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa durch Stufenmodelle, wachsende Systemverantwortung oder die Übernahme von Rufbereitschaften und komplexeren Projekten.
- 2Zertifikate wie ITIL, Cisco CCNA/CCNP, Microsoft Azure (z. B. AZ-104) oder AWS (z. B. Solutions Architect) sind häufig relevant, weil sie Technologiekompetenz formalisieren.
- 3Tarifbindung kann das Gehalt spürbar strukturieren, etwa durch Entgeltgruppen, feste Entwicklungsstufen und geregelte Zulagen; ohne Tarif hängt die Entwicklung stärker von internen Bändern ab.
- 4Unternehmensgröße spielt oft eine Rolle: Größere Organisationen haben häufiger definierte Joblevel, Budgets für Spezialisierungen und breitere Rollenprofile, was sich in höheren Gehaltsbändern zeigen kann.
- 5Spezialisierungen wie IT-Security, Cloud-Architektur, DevOps/Container (Docker/Kubernetes) oder Datenbanken und Performance-Tuning werden in vielen Umfeldern höher bewertet als reine Generalistenrollen.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Fachinformatikerinnen und Fachinformatikern wird in vielen Bereichen als stabil bis steigend wahrgenommen, weil IT-Betrieb, Softwareentwicklung und Infrastruktur in immer mehr Geschäftsprozessen kritisch sind. Gleichzeitig erhöhen Cloud-Services und stärker vernetzte Systeme die Komplexität im laufenden Betrieb.
Prägend wirken vor allem Automatisierung, Plattformstrategien und steigende Anforderungen an Informationssicherheit und Compliance. Für Berufseinsteiger ergeben sich dadurch häufig Chancen in operativen Rollen, in Projekten zur Systemmodernisierung sowie in Support- und DevOps-nahen Teams, je nach Unternehmensumfeld und Technologie-Stack.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Fachinformatiker (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.100 € auf 1.260 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.100 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.180 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.260 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Fachinformatiker (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.020 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Fachinformatiker (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 3.020 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 4.170 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Fachinformatiker (m/w/d)?
Wer als Fachinformatiker (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall EG 8-10 / ver.di TVöD E6-E9 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Fachinformatiker (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa IT / IT-Dienstleistungen, Softwareentwicklung, IT-Beratung, Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder Medizintechnik. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Fachinformatiker (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa durch Stufenmodelle, wachsende Systemverantwortung oder die Übernahme von Rufbereitschaften und komplexeren Projekten. sowie Zertifikate wie ITIL, Cisco CCNA/CCNP, Microsoft Azure (z. B. AZ-104) oder AWS (z. B. Solutions Architect) sind häufig relevant, weil sie Technologiekompetenz formalisieren.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall EG 8-10 / ver.di TVöD E6-E9), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
