Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.570 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.220 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.800 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 5-9 / ver.di Tarifgruppen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)
Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft begleiten Abfälle und Wertstoffe von der Annahme bis zur Verwertung. Im Alltag gehören Sortieren, Beproben und Deklarieren, das Bedienen und Überwachen von Anlagen sowie die Dokumentation von Stoffströmen und Wiegedaten dazu. Je nach Einsatzfeld kommen Kontrollgänge, einfache Instandhaltung oder die Abstimmung mit Disposition und Fahrpersonal hinzu.
Gearbeitet wird vor allem auf Betriebshöfen, in Sortier- und Aufbereitungsanlagen sowie in Werkstatt- und Waagebereichen, teils ergänzt durch Büroarbeit für Nachweise und Berichte. Beschäftigung bieten beispielsweise kommunale Entsorgungsbetriebe, private Recyclingunternehmen, Betreiber von Deponien und Müllverbrennungsanlagen sowie industrielle Standorte mit eigenem Abfallmanagement.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.703 €
3.335 € – 4.370 €
Frankfurt am Main
3.542 €
3.190 € – 4.180 €
Düsseldorf
3.542 €
3.190 € – 4.180 €
Stuttgart
3.510 €
3.161 € – 4.142 €
Hamburg
3.478 €
3.132 € – 4.104 €
Köln
3.413 €
3.074 € – 4.028 €
Nürnberg
3.284 €
2.958 € – 3.876 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.220 €
2.900 € – 3.800 €
Hannover
3.220 €
2.900 € – 3.800 €
Essen
3.188 €
2.871 € – 3.762 €
Dortmund
3.156 €
2.842 € – 3.724 €
Berlin
3.123 €
2.813 € – 3.686 €
Bremen
3.123 €
2.813 € – 3.686 €
Leipzig
2.898 €
2.610 € – 3.420 €
Dresden
2.898 €
2.610 € – 3.420 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.335 € | 3.703 € | 4.370 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.190 € | 3.542 € | 4.180 € | +10% |
Düsseldorf | 3.190 € | 3.542 € | 4.180 € | +10% |
Stuttgart | 3.161 € | 3.510 € | 4.142 € | +9% |
Hamburg | 3.132 € | 3.478 € | 4.104 € | +8% |
Köln | 3.074 € | 3.413 € | 4.028 € | +6% |
Nürnberg | 2.958 € | 3.284 € | 3.876 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.900 € | 3.220 € | 3.800 € | ±0% |
Hannover | 2.900 € | 3.220 € | 3.800 € | ±0% |
Essen | 2.871 € | 3.188 € | 3.762 € | -1% |
Dortmund | 2.842 € | 3.156 € | 3.724 € | -2% |
Berlin | 2.813 € | 3.123 € | 3.686 € | -3% |
Bremen | 2.813 € | 3.123 € | 3.686 € | -3% |
Leipzig | 2.610 € | 2.898 € | 3.420 € | -10% |
Dresden | 2.610 € | 2.898 € | 3.420 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlichen Regionen. In Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg liegen die Vergütungen in typischen Fällen höher.
In Teilen Ostdeutschlands und in strukturschwächeren Regionen fallen die Gehälter öfter niedriger aus. Gehaltstreiber sind vor allem Lebenshaltungskosten, Tariflandschaften und die Dichte großer Arbeitgeber.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Kreislaufwirtschaft
Der Regelzugang in Deutschland führt über eine duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. In der Praxis setzen Betriebe häufig einen mittleren Schulabschluss voraus; je nach Einsatzfeld kommen auch Hauptschulabschluss oder (Fach-)Abitur vor. Der Bewerbungsprozess ähnelt anderen Dienstleistungsberufen mit technischem Anteil: üblich sind schriftliche Unterlagen, Gespräche und teils kurze Eignungs- oder Gesundheitstests, weil Tätigkeiten auf Anlagen, im Freien oder in belastungsintensiven Bereichen stattfinden können.
Inhalte der dreijährigen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen Abläufe der Kreislauf- und Abfallwirtschaft im Mittelpunkt, etwa Annahme und Kontrolle von Abfällen, Sortier- und Verwertungsprozesse, Bedienung und Überwachung technischer Einrichtungen sowie die Organisation von Logistik- und Entsorgungswegen. In der Berufsschule werden unter anderem naturwissenschaftlich-technische Grundlagen, Arbeitssicherheit, Umwelt- und Hygieneanforderungen sowie Dokumentations- und Nachweispflichten behandelt. Praxisphasen sind typischerweise so organisiert, dass Tätigkeiten schrittweise von der Materialkenntnis bis zur Anlagen- und Prozessführung wachsen.
Abschluss vor der Handelskammer
Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK (Industrie- und Handelskammer). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist in geeigneten Konstellationen möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung; der formale Rahmen richtet sich nach den üblichen Regelungen innerhalb der dualen Ausbildung. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung ist der Zugang zu qualifizierten Fachaufgaben in Entsorgungsbetrieben, Recyclingunternehmen oder kommunalen Dienstleistungsstrukturen eröffnet.
Fokus auf technische Zusatzqualifikationen
Nach dem Berufsabschluss spielen fachnahe Spezialisierungen eine größere Rolle als rein kaufmännische Aufstiegswege. Verbreitet sind Zusatzqualifikationen rund um Gefahrstoff- und Gefahrgut-Themen, Anlagen- und Maschinensicherheit, Qualitätssicherung sowie vertiefte Kenntnisse zu Nachweisführung und Stoffstrommanagement. Je nach Arbeitgeber werden außerdem Schulungen zu Bedienberechtigungen, technischen Regelwerken und Arbeitsschutzorganisation nachgefragt.
Sicherheitsbewusstsein im Anlagenbetrieb
Persönlich wichtig sind körperliche Belastbarkeit, ein stabiler Umgang mit Gerüchen und Schmutz sowie Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit Maschinen, Fahrzeugen und potenziell gefährlichen Stoffen. Sorgfalt bei Kontrollen und Dokumentation, Teamfähigkeit in Schicht- oder Außendienststrukturen und eine zuverlässige Kommunikationsfähigkeit im Kontakt mit internen Schnittstellen oder externen Anlieferern gehören in vielen Betrieben zur Grundausstattung.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.350 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start bei Entsorgungsbetrieben
Der Einstieg in den Beruf als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) beginnt typischerweise mit einer dualen Ausbildung nach BBiG und der Bewerbung bei kommunalen Entsorgungsbetrieben, privaten Recyclingunternehmen oder Anlagenbetreibern. Im Auswahlprozess zählen neben vollständigen Unterlagen oft ein betrieblicher Eindruck aus Praktika sowie die Erwartung, dass grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstanden werden. Häufig wird mindestens ein mittlerer Schulabschluss gesehen, teils auch ein Hauptschulabschluss, wenn Motivation und Zuverlässigkeit erkennbar sind.
Verbindung von Theorie und Praxis
Die Ausbildung dauert bei regulärem Verlauf 3 Jahre und ist als duale Berufsausbildung organisiert: Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab. Im Betrieb stehen frühe Einblicke in Sammel- und Logistikprozesse, die Annahme und Sortierung von Wertstoffen sowie das Mitwirken an Betriebsabläufen von Aufbereitungs- oder Deponieanlagen im Vordergrund. In der Berufsschule kommen unter anderem Stoffströme, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und technische Grundlagen hinzu. Abgeschlossen wird mit der IHK-Abschlussprüfung als offizieller Abschluss.
Rahmenbedingungen nach der Prüfung
Die Ausbildung ist vergütet; in tarifgebundenen Betrieben richtet sich die Ausbildungsvergütung häufig nach einschlägigen Tarifverträgen, wobei die Bindung je nach Branche unterschiedlich ausfällt. Nach bestandener Abschlussprüfung werden Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger häufig als Anlagen- oder Wertstoffhofmitarbeitende, in der Sammlung/Logistik oder in der Sortierung und Qualitätskontrolle eingesetzt. Das Einstiegsgehalt bewegt sich dabei typischerweise zwischen 2.050 € und 3.200 € brutto/Monat, häufig liegt es bei 2.570 € brutto/Monat.
Alltag in der Stoffstromkontrolle
In den ersten Berufsjahren prägen vor allem Schicht- und Einsatzpläne, die Zusammenarbeit mit Fahrpersonal und Anlagenbetrieb sowie die konsequente Einhaltung von Sicherheits- und Umweltvorgaben den Alltag. Je nach Betrieb rücken Dokumentation, Stoffstromnachweise und die Bedienung von Mess- und Steuerungstechnik stärker in den Mittelpunkt. Mit wachsender Routine entstehen häufiger Schnittstellenaufgaben, etwa bei der Annahmekontrolle, der Steuerung von Teilprozessen oder der Einweisung neuer Kolleginnen und Kollegen.
Perspektiven in der Anlagensteuerung
Weiterentwicklungen ergeben sich meist entlang der Praxis im Betrieb, etwa durch Spezialisierungen auf Anlagenbetrieb, Qualitätssicherung oder Organisation von Entsorgungsabläufen. Teilweise führen zusätzliche Qualifikationen in Richtung Vorarbeiterfunktionen oder in koordinierende Aufgaben zwischen Betrieb, Disposition und externen Dienstleistern. Welche Schritte realistisch sind, hängt stark von Betriebsgröße, technischer Ausrichtung und vorhandener Tarifstruktur ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d)
Betrieb, Überwachung und Instandhaltung von Anlagen zur Abwasserreinigung inklusive Probenahme, Dokumentation und Prozessführung.
Überwachung und Betrieb von Anlagen und Netzen der Trinkwasserversorgung mit Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Qualitätssicherung.
Fachlagerist:in (m/w/d)
Annahme, Lagerung, Kommissionierung und Versand von Gütern einschließlich Warenkontrolle und Flurförderzeug-Einsatz.
Industriemechaniker:in (m/w/d)
Montage, Wartung und Instandsetzung von Maschinen und Anlagen sowie Fehlersuche und Funktionsprüfungen im Industriebetrieb.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Einstieg in den Regelbetrieb, z. B. Annahme, Sortierung, Beprobung, Dokumentation sowie Bedienung und Überwachung von Anlagen im Entsorgungs- und Recyclingprozess.
Stufe 2:Erfahrene Fachkraft / Anlagen- und Prozessverantwortliche:r (Schicht)
Übernahme von Schicht- und Anlagenverantwortung im laufenden Betrieb, inklusive Prozesskontrolle, Störungsbearbeitung, Qualitäts- und Sicherheitsroutinen sowie Abstimmung mit Disposition und Labor/Analytik.
Stufe 3:Teamleitung Wertstoffhof / Sammel- und Logistikkoordination
Organisation des Tagesgeschäfts, Personaleinsatzplanung, Koordination von Annahme und Abtransport, Einhaltung von Vorgaben zu Arbeitsschutz und Dokumentation sowie Schnittstelle zu Bürgerkontakt oder Gewerbekunden.
Stufe 4:Betriebsleitung / Bereichsleitung Entsorgung & Recycling
Verantwortung für Betriebsergebnisse, Personal, Compliance und Genehmigungsumsetzung, mit Fokus auf Prozessstabilität, Audits, Kennzahlensteuerung und Zusammenarbeit mit Behörden und Auftraggebern.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Wertstoffhof- und Annahmebetrieb (inkl. Bürgerkontakt)
Annahme- und Stoffstromsteuerung, Sortierregeln, Ladungssicherung, Dokumentationspflichten und sichere Abläufe im Publikumsverkehr.
Deklaration, Nachweisführung und Stoffstrom-/Registerdokumentation
Prüfung von Begleitpapieren, Zuordnung/Charakterisierung von Abfällen, interne Kontrollen, Schnittstellen zu Entsorgungsnachweisen und Auditvorbereitung.
Anlagenführung Recycling / Aufbereitung (mechanisch-physikalisch)
Bedienung, Überwachung und Optimierung von Aufbereitungsanlagen, Sortiertechnik, Störungsbeseitigung und Prozessstabilisierung im Schichtbetrieb.
Probenahme und einfache Betriebslabor-/Messaufgaben
Probenahmepläne, Messungen zur Prozess- und Qualitätskontrolle, Plausibilitätsprüfungen, Dokumentation und Abstimmung mit externen Laboren.
Gefahrstoff- und Sonderabfallhandling im Sammel- und Zwischenlager
Sichere Annahme, Trennung und Lagerung von Problemstoffen, Kennzeichnung, Verpackung, innerbetriebliche Transporte sowie Kontrolle der Sicherheitsmaßnahmen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.220 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Nach dem Ausbildungsabschluss steigt das Einkommen in diesem Beruf meist schrittweise mit wachsender Routine, mehr Verantwortung im Anlagenbetrieb und sicherem Umgang mit Vorschriften. Zum Berufseinstieg liegen typische Monatsgehälter bei 2.570 € brutto und bewegen sich mit gefestigter Berufspraxis Richtung 3.220 € brutto. Mit Spezialisierung, etwa in Sortier- und Behandlungsprozessen oder in der Stoffstromdokumentation, sind weitere Schritte möglich. Digitale Wiegesoftware, Telematik sowie Prozessleitsysteme und die digitale Dokumentation nach KrWG und Nachweisverordnung prägen den Arbeitsalltag zunehmend.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.570 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Routine) | 2.790 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.900 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Anlagen- und Stoffstromverantwortung) | 3.060 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sicherer Regelbetrieb) | 3.220 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.500 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Prozess-/Leitstandnähe) | 3.600 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Fachverantwortung) | 3.800 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (erweiterte Koordination, z. B. Schichtabläufe) | 4.200 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination in größeren Betrieben) | 4.700 € |
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (BBiG), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 5-9 / ver.di Tarifgruppen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Monatsbrutto in Deutschland bei etwa 2.570 €, je nach Betrieb und Aufgaben sind Werte von 2.050 € bis 3.200 € üblich. Der Sprung kommt oft nach der Einarbeitung, wenn Anlagenverantwortung, Schichtaufgaben oder zusätzliche Dokumentationspflichten übernommen werden.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt etwa 3.220 € brutto pro Monat erreicht, mit einem Rahmen von 2.900 € bis 3.800 €. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei etwa 3.800 €, in vielen Fällen zwischen 3.500 € und 4.500 €. Deutlich darüber liegt meist erst eine Rolle mit erweiterter Verantwortung oder Führung, die häufig um 4.700 € liegt.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken stark, weil viele Betriebe in Stufen vergüten und Verantwortung für Anlagen, Schichtbetrieb oder Stoffstromnachweise mit der Zeit wächst.
- 2Zusatzqualifikationen wie Staplerschein, Ladungssicherung, Gefahrgut- oder Gefahrstoff-Schulungen sowie Qualifikationen für das Bedienen bestimmter Anlagen erhöhen die Einsetzbarkeit und damit oft die Eingruppierung.
- 3Tarifbindung und öffentliche Trägerschaft führen häufig zu klaren Entgeltgruppen und planbaren Steigerungen, während nicht tarifgebundene Betriebe flexibler, aber auch uneinheitlicher zahlen.
- 4Unternehmensgröße und Anlagenkomplexität spielen mit hinein: große Betreiber von Sortier-, Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen haben öfter Schichtzulagen und definierte Funktionsrollen.
- 5Spezialisierungen, etwa im Bereich gefährlicher Abfälle, Deponiebetrieb, Wertstoffsortierung oder Qualitätskontrolle mit Probenahme und Dokumentation, werden in vielen Betrieben als höherwertige Aufgaben vergütet.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt gilt in vielen Regionen als stabil, weil Entsorgung und Recycling als dauerhafte Infrastrukturaufgaben organisiert sind. Gleichzeitig sorgt der Ausbau von Kreislaufwirtschaft und strengere Nachweis- und Qualitätsanforderungen dafür, dass Betriebe verlässlich qualifiziertes Personal benötigen.
Veränderungen kommen vor allem durch Digitalisierung in Wiege- und Nachweissystemen, stärkere Automatisierung der Sortierung und höhere Anforderungen an Arbeitssicherheit und Stoffkenntnis. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Anlagen erweitert werden oder Schichtteams kontinuierlich nachbesetzt werden müssen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.243 € auf 1.350 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.243 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.300 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.350 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.570 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.570 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 3.800 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)?
Wer als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem TVöD EG 5-9 / ver.di Tarifgruppen vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Abfallentsorgung, Recyclingbetriebe, Wertstoffhöfe, Kommunale Entsorgungsbetriebe, Stadtwerke oder Kompostierungsanlagen. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken stark, weil viele Betriebe in Stufen vergüten und Verantwortung für Anlagen, Schichtbetrieb oder Stoffstromnachweise mit der Zeit wächst. sowie Zusatzqualifikationen wie Staplerschein, Ladungssicherung, Gefahrgut- oder Gefahrstoff-Schulungen sowie Qualifikationen für das Bedienen bestimmter Anlagen erhöhen die Einsetzbarkeit und damit oft die Eingruppierung.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD EG 5-9 / ver.di Tarifgruppen), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
