Feuerwehrmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Feuerwehrmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Feuerwehrmann (m/w/d) Gehalt 2026Feuerwehrmann (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.750 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.500 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Feuerwehrmann (m/w/d)
Der Arbeitsalltag als Feuerwehrmann (m/w/d) ist von Einsatzbereitschaft, Teamarbeit und klaren Abläufen geprägt. Neben der Brandbekämpfung gehören technische Hilfeleistungen, Menschenrettung, Absicherungen bei Unfällen sowie Einsätze mit Gefahrstoffen zum Spektrum, je nach Lage auch mit Höhen- oder Wasserrettung.
Gearbeitet wird in der Feuerwache mit Fahrzeughalle, Werkstattbereichen und Übungsanlagen, während Einsätze im gesamten Stadt- oder Kreisgebiet stattfinden. Beschäftigung bieten unter anderem kommunale Feuerwehren, Werkfeuerwehren in Industrie- und Chemiebetrieben sowie Einrichtungen kritischer Infrastruktur wie etwa Flughäfen oder große Logistikstandorte, wo der Schwerpunkt häufig auf Prävention, Objekt- und Anlagensicherheit liegt.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Feuerwehrmann (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.920 €
3.360 € – 4.480 €
Frankfurt am Main
3.850 €
3.300 € – 4.400 €
Düsseldorf
3.745 €
3.210 € – 4.280 €
Stuttgart
3.710 €
3.180 € – 4.240 €
Hamburg
3.675 €
3.150 € – 4.200 €
Köln
3.605 €
3.090 € – 4.120 €
Hannover
3.605 €
3.090 € – 4.120 €
Nürnberg
3.570 €
3.060 € – 4.080 €
Essen
3.570 €
3.060 € – 4.080 €
Dortmund
3.535 €
3.030 € – 4.040 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.500 €
3.000 € – 4.000 €
Bremen
3.500 €
3.000 € – 4.000 €
Berlin
3.430 €
2.940 € – 3.920 €
Leipzig
3.255 €
2.790 € – 3.720 €
Dresden
3.255 €
2.790 € – 3.720 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.360 € | 3.920 € | 4.480 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.300 € | 3.850 € | 4.400 € | +10% |
Düsseldorf | 3.210 € | 3.745 € | 4.280 € | +7% |
Stuttgart | 3.180 € | 3.710 € | 4.240 € | +6% |
Hamburg | 3.150 € | 3.675 € | 4.200 € | +5% |
Köln | 3.090 € | 3.605 € | 4.120 € | +3% |
Hannover | 3.090 € | 3.605 € | 4.120 € | +3% |
Nürnberg | 3.060 € | 3.570 € | 4.080 € | +2% |
Essen | 3.060 € | 3.570 € | 4.080 € | +2% |
Dortmund | 3.030 € | 3.535 € | 4.040 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.500 € | 4.000 € | ±0% |
Bremen | 3.000 € | 3.500 € | 4.000 € | ±0% |
Berlin | 2.940 € | 3.430 € | 3.920 € | -2% |
Leipzig | 2.790 € | 3.255 € | 3.720 € | -7% |
Dresden | 2.790 € | 3.255 € | 3.720 € | -7% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland sowie in großen Metropolregionen werden häufig höhere Gehälter erzielt, während in Teilen Ostdeutschlands und ländlichen Räumen die Werte eher niedriger ausfallen.
Gehaltstreiber sind meist unterschiedliche Lebenshaltungskosten und kommunale Finanzkraft, teils auch abweichende Eingruppierungen und Zulagenregelungen innerhalb der jeweiligen Strukturen.
Zugang zur Tätigkeit
Strukturierte Laufbahnen im öffentlichen Dienst
Der Zugang zur Tätigkeit als Feuerwehrmann (m/w/d) ist in Deutschland überwiegend als Laufbahnberuf im Öffentlichen Dienst organisiert und wird von kommunalen Berufsfeuerwehren oder Werkfeuerwehren im öffentlichen Umfeld über geregelte Auswahl- und Ausbildungswege gesteuert. Typisch ist ein mehrstufiges Verfahren, in dem formale Voraussetzungen, körperliche Eignung und eine belastbare Einsatz- und Teamfähigkeit zusammen geprüft werden. Der Einstieg erfolgt dabei nicht „frei“ über den Arbeitsmarkt, sondern meist über eine Einstellung in eine Laufbahn mit anschließender Qualifizierung.
Voraussetzungen für den feuerwehrtechnischen Dienst
Zu den formalen Anforderungen zählen je nach Laufbahn und Träger ein bestimmter Schulabschluss sowie häufig eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine gleichwertig anerkannte Qualifikation, insbesondere für den feuerwehrtechnischen Dienst im mittleren Bereich. Daneben spielen Altersvorgaben, ein einwandfreies Führungszeugnis und eine Fahrerlaubnis (oder die Perspektive, diese zu erwerben) in der Praxis oft eine Rolle. Zwingend ist in der Regel die gesundheitliche Tauglichkeit: arbeitsmedizinische Untersuchungen, Atemschutztauglichkeit und Belastungstests bilden die Grundlage, weil Einsätze unter Hitze, Rauch und Zeitdruck stattfinden.
Theoretische und praktische Qualifizierungsinhalte
Die Qualifizierung selbst verbindet Einsatzpraxis mit strukturiertem Unterricht. Inhalte umfassen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Rettung und Selbstrettung, Funk- und Fahrzeugkunde, Rechtsgrundlagen im Einsatz sowie Gefahrenlehre. Ein großer Anteil entfällt auf praktische Übungen: Löschangriffe, Menschenrettung über Leitern, Arbeiten mit hydraulischem Rettungsgerät oder das Vorgehen im Innenangriff unter Atemschutz. Hinzu kommt das Zusammenspiel mit Leitstelle und anderen Organisationen, da Einsatzlagen meist arbeitsteilig geführt werden.
Alternative Einstiegswege und fachliche Spezialisierungen
Ergänzend zum Regelzugang existieren alternative Wege, etwa über eine Werkfeuerwehr, über den Wechsel aus der Freiwilligen Feuerwehr in hauptamtliche Funktionen oder über einen späteren Einstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei entsprechender Vorbildung. Unabhängig vom Einstieg sind fachnahe Spezialisierungen verbreitet, zum Beispiel Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Truppführer, Ausbilderfunktionen oder Qualifikationen in technischer Rettung, Gefahrgut oder Höhenrettung.
Mentale Stabilität und verlässliche Teamarbeit
Persönlich prägen den Zugang vor allem Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit und eine stabile Stressverarbeitung, weil Einsätze unplanbar sind und unter Risiko stattfinden. Erwartet werden zudem klare Kommunikation, Disziplin im Befolgen von Einsatzregeln und verlässliche Teamarbeit, da Sicherheit und Erfolg im Einsatz stark von abgestimmten Abläufen abhängen. Schichtdienst und Bereitschaftszeiten gelten in vielen Bereichen als fester Bestandteil des Berufsalltags.
Beruflicher Einstieg
Laufbahnausbildung (Beamte) oder Duale Ausbildung (Werkfeuerwehr)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Feuerwehrmann wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Laufbahnausbildung (Beamte) oder Duale Ausbildung (Werkfeuerwehr).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Feuerwehrmann
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Praxisorientierte Ausbildung in der Brandbekämpfung
Der Beruf Feuerwehrmann (m/w/d) ist in Deutschland überwiegend als Laufbahnberuf im öffentlichen Dienst organisiert. Der typische Zugang führt über eine Laufbahnausbildung (Beamte); in Betrieben mit eigener Brandbekämpfung ist alternativ eine duale Ausbildung in der Werkfeuerwehr üblich. In beiden Fällen ist der Einstieg stark praxisorientiert und auf den späteren Einsatzdienst ausgerichtet, mit klaren Strukturen und verbindlichen Abläufen.
Körperliche Fitness und technische Routine
Die Ausbildung umfasst in der Regel brand- und rettungstechnische Grundlagen, Gerätekunde, Atemschutz, Einsatztaktik sowie rechtliche und organisatorische Inhalte; ergänzend kommen Sport- und Belastungseinheiten sowie Praktika in Wachen und Leitstellen vor. Erwartet werden körperliche Fitness, technisches Verständnis und sichere Routine im Umgang mit Ausrüstung, daneben Belastbarkeit, Teamfähigkeit und verlässliche Kommunikation unter Zeitdruck. Die Ausbildung ist vergütet, häufig tariflich geregelt; nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise bei 2.750 € brutto pro Monat (Spanne: 2.500 € bis 3.000 €).
Erste Aufgaben im aktiven Wachdienst
Zum Berufseinstieg gehören häufig Tätigkeiten im Einsatz- und Wachdienst, etwa in Lösch- und Hilfeleistung, bei technischen Hilfeleistungen oder in unterstützenden Funktionen rund um Fahrzeuge, Geräte und Dokumentation. Je nach Organisation kann der Einstieg zunächst in einer Wache mit festem Wachturnus erfolgen, begleitet von weiteren Lehrgängen und wiederkehrenden Leistungsnachweisen, bis Routine in Standardlagen entsteht.
Zusatzqualifikationen für erfahrene Einsatzkräfte
Die ersten Entwicklungsschritte ergeben sich meist über Zusatzqualifikationen und Lehrgänge, zum Beispiel für Atemschutz, Maschinistendienst, Höhenrettung oder die Mitarbeit in Spezialkomponenten. Mit zunehmender Erfahrung kommen Funktionen wie Gruppenführer oder Aufgaben in Ausbildung, Vorbeugendem Brandschutz und Einsatzplanung hinzu; die Eingruppierung bzw. Besoldung orientiert sich dabei an den im öffentlichen Dienst bzw. in der Werkfeuerwehr üblichen tariflichen und laufbahnbezogenen Strukturen.
Einflussfaktoren auf das monatliche Einkommen
Die Vergütung wird im Hauptberuf häufig durch Dienstform, Zulagen und Schichtmodelle geprägt, was im Einzelfall zu Abweichungen vom Durchschnitt führt, ohne das grundsätzliche Einstiegsniveau zu verändern. Typisch sind außerdem gesundheitliche Eignungsanforderungen und regelmäßige Fortbildungen, weil Einsatzdienst und Technik sich fortlaufend weiterentwickeln und die Einsatzfähigkeit dauerhaft gesichert werden muss.
Berufliche Entwicklungsoptionen Feuerwehrmann
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Notfallsanitäter (m/w/d)
Versorgung und Stabilisierung von Patientinnen und Patienten im Rettungsdienst bis zur Übergabe im Krankenhaus.
Polizeivollzugsbeamter (m/w/d)
Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben von Gefahrenabwehr über Verkehrssicherheit bis zur Strafverfolgung im Schichtdienst.
Fachkraft für Arbeitssicherheit (m/w/d)
Beratung von Unternehmen zu Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und Präventionsmaßnahmen.
Servicetechniker (m/w/d) Sicherheitstechnik/Brandschutz
Installation, Wartung und Instandsetzung von Brandmelde-, Lösch- oder Zutrittsanlagen inklusive Dokumentation.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau (Einsatzdienst)
Grundfunktion im Einsatz- und Wachdienst mit Tätigkeiten wie Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Einsatzvor- sowie -nachbereitung.
Stufe 2:Oberfeuerwehrmann / Oberfeuerwehrfrau
Erfahrene Einsatzkraft mit zusätzlichen Aufgaben in Ausbildung, Gerätekunde und der Organisation des Wachalltags.
Stufe 3:Truppführer / Truppführerin
Führungsfunktion im Einsatz auf Trupp-Ebene mit Verantwortung für taktische Aufgaben, Sicherheit und Kommunikation innerhalb kleiner Einheiten.
Stufe 4:Zugführer / Zugführerin
Führung eines Zuges im Einsatz einschließlich Lagebeurteilung, Ressourcensteuerung und Koordination mehrerer Einheiten.
Stufe 5:Wachabteilungsleiter / Wachabteilungsleiterin
Führung einer Wachabteilung mit Verantwortung für Personal, Dienstbetrieb, Aus- und Fortbildung sowie Schnittstellen zur Einsatz- und Verwaltungsorganisation.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Atemschutzgerätewart / Atemschutzgerätewartin
Prüfung, Pflege und Dokumentation von Atemschutztechnik sowie Organisation der Atemschutzlogistik.
Maschinist / Maschinistin für Löschfahrzeuge
Bedienung von Fahrzeug- und Pumpentechnik, Unterstützung der Einsatzführung durch technische Ressourcensteuerung.
ABC-Gefahrgut / CBRN-Fachkraft
Erkundung, Mess- und Nachweisverfahren sowie Einsatz taktischer Maßnahmen bei chemischen, biologischen oder radiologischen Gefahren.
Spezialist/in Brandmelde- und Löschanlagen (Werkfeuerwehr/Objektschutz)
Technisches Verständnis für Brandmeldetechnik, Ansteuerungen und Löschanlagen sowie Schnittstelle zur Instandhaltung.
Ausbilder/in im Feuerwehrdienst
Planung und Durchführung von Ausbildung, Übungsdiensten und Kompetenznachweisen im Wach- und Einsatzbetrieb.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Feuerwehrmann
Der Beruf entwickelt sich mit wachsender Einsatzerfahrung spürbar weiter: Nach der Laufbahnausbildung (Beamte) oder einer dualen Ausbildung in der Werkfeuerwehr steigen Routine, Verantwortung und Spezialisierungsmöglichkeiten, und damit auch das Einkommen. Zum Einstieg liegen typische Monatsgehälter bei rund 2.750 € brutto, nach einigen Jahren werden häufig etwa 3.500 € erreicht, als erfahrene Fachkraft etwa 4.500 €. Digitale Einsatzleit- und Alarmierungssysteme, TETRA-BOS-Funk, mobile Endgeräte sowie digitale Dokumentation und Lageinformationssysteme prägen die Arbeit zunehmend; das Automatisierungsrisiko bleibt dabei gering.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Laufbahnausbildung (Beamte) oder duale Ausbildung (Werkfeuerwehr) abgeschlossen; Einarbeitung im Einsatz- und Wachdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.750 € |
| 2. Jahr | Festigung der Grundtätigkeiten, sichere Anwendung von Funk- und Dokumentationssystemen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.900 € |
| 3. Jahr | Routine in Einsatzabläufen, Mitarbeit bei Sonderaufgaben und Geräte-/Fahrzeugpflege; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.020 € |
| 4. Jahr | Erweiterte Einsatzpraxis, vertiefte Kenntnisse zu Objektplänen/GIS und Lageinformationen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.170 € |
| 5. Jahr | Mehr Verantwortung im Dienstalltag, häufig zusätzliche Lehrgänge je nach Bedarf der Wache; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.500 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung im Einsatzdienst (z. B. technische Hilfeleistung), sicherer Umgang mit digital vernetzter PSA; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.700 € |
| 7. Jahr | Stärker eigenständige Einsatznachbereitung, Nutzung von MDT/Tablet zur Einsatzunterstützung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.900 € |
| 8. Jahr | Vertiefte Fachroutine, teils Mitwirkung bei Lageerkundung (z. B. Drohnen) und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.500 € |
| 9. Jahr | Sehr hohe Einsatzerfahrung; je nach Organisation zusätzliche Koordination im Dienstbetrieb möglich; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.650 € |
| 10. Jahr | Stabile Expertenrolle; optional Übernahme von Schicht- oder Teamkoordination (v. a. in größeren Organisationseinheiten); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (optional koordinierende Funktion) | 4.900 € |
Laufbahnausbildung (Beamte) oder duale Ausbildung (Werkfeuerwehr) abgeschlossen; Einarbeitung im Einsatz- und Wachdienst; fortschreitende Qualifizierung
Festigung der Grundtätigkeiten, sichere Anwendung von Funk- und Dokumentationssystemen; fortschreitende Qualifizierung
Routine in Einsatzabläufen, Mitarbeit bei Sonderaufgaben und Geräte-/Fahrzeugpflege; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Einsatzpraxis, vertiefte Kenntnisse zu Objektplänen/GIS und Lageinformationen; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Verantwortung im Dienstalltag, häufig zusätzliche Lehrgänge je nach Bedarf der Wache; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung im Einsatzdienst (z. B. technische Hilfeleistung), sicherer Umgang mit digital vernetzter PSA; fortschreitende Qualifizierung
Stärker eigenständige Einsatznachbereitung, Nutzung von MDT/Tablet zur Einsatzunterstützung; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Fachroutine, teils Mitwirkung bei Lageerkundung (z. B. Drohnen) und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Sehr hohe Einsatzerfahrung; je nach Organisation zusätzliche Koordination im Dienstbetrieb möglich; fortschreitende Qualifizierung
Stabile Expertenrolle; optional Übernahme von Schicht- oder Teamkoordination (v. a. in größeren Organisationseinheiten); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt das durchschnittliche Bruttogehalt als Feuerwehrmann (m/w/d) bei rund 2.750 € pro Monat, typischerweise innerhalb einer Spanne von 2.500 € bis 3.000 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung bewegt sich das Gehalt meist um 3.500 € brutto monatlich, was oft mit Erfahrungsstufen, übernommenen Funktionen und ersten Beförderungsschritten zusammenhängt.
Als erfahrene Fachkraft werden im Schnitt etwa 4.500 € brutto pro Monat erreicht. Gehaltszuwächse ergeben sich häufig über feste Stufenmodelle, Funktionszulagen und höhere Bewertungsgruppen, während Positionen mit erweiterter Verantwortung die Entwicklung zusätzlich beschleunigen können.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt sich über Stufen, Dienstalter und Funktionsübernahmen aus; mit wachsender Routine steigen Verantwortungsumfang und die Wahrscheinlichkeit für höher bewertete Aufgaben.
- 2Zusatzqualifikationen wie Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Gruppenführer oder Zugführer sowie Lehrgänge für ABC/Gefahrgut und technische Rettung können sich auf Eingruppierung und Zulagen auswirken.
- 3Tarifbindung und Laufbahnsysteme im öffentlichen Dienst sorgen häufig für klarere Gehaltsstufen, während abweichende Regelungen bei Werkfeuerwehren zu anderen Vergütungsmodellen führen können.
- 4Spezialisierungen, etwa in Höhenrettung, Wasserrettung/Taucheinsatz, Rüstwagentechnik oder Leitstellen-/Disponentenaufgaben, erhöhen den fachlichen Wert und können Funktionen mit Zuschlägen ermöglichen.
- 5Größe und Gefahrenprofil des Arbeitgebers spielen mit hinein: größere Berufs- oder Werkfeuerwehren mit komplexen Objekten haben häufiger zusätzliche Funktionen, Bereitschaften und Vergütungsbestandteile.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Feuerwehrpersonal bleibt in vielen Regionen stabil, da Einsatzdienst, Bevölkerungsschutz und technische Hilfeleistungen dauerhaft erforderlich sind. Zusätzlich steigt der Aufwand durch Extremwetterlagen und komplexere Schadenslagen, was die Anforderungen an Organisation und Einsatzmittel erhöht.
Der Berufsalltag verändert sich durch modernere Fahrzeug- und Sensortechnik, digitale Lageführung und dokumentationsintensivere Abläufe. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Wachstumsregionen und größere Organisationsstrukturen regelmäßig nachbesetzen und Spezialisierungen systematisch aufbauen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Feuerwehrmann (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach Tarifvertrag (TVöD/TV-L) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 2.750 € brutto/Monat für Einsteiger und 6.500 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Feuerwehrmann (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 2.750 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 4.500 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Feuerwehrmann (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Feuerwehrmann (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.750 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.500 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 8.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Feuerwehrmann (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.
In welchen Branchen kann man als Feuerwehrmann (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Kommunalverwaltung, Öffentlicher Dienst (Städte >100.000 Einwohner), Berufsfeuerwehr, Gemeindeverwaltung, Freiwillige Feuerwehr (hauptamtlich) oder Kommunaler feuerwehrtechnischer Dienst. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
