Feuerwehrmann – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Feuerwehrmann – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.000 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.200 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.600 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d)
Im Dienstalltag ist meist vom Feuerwehrmann, Gehobener Dienst (m/w/d) die Rede, offiziell lautet die Laufbahnbezeichnung Feuerwehrbeamter im gehobenen Dienst (m/w/d). Der Arbeitsalltag verbindet Einsatzdienst, taktische Lagebeurteilung und Führungsaufgaben: Einsätze werden vorbereitet, Kräfte koordiniert, Gefahrenlagen bewertet und Maßnahmen zur Menschenrettung, Brandbekämpfung oder technischen Hilfeleistung gesteuert.
Gearbeitet wird an Feuer- und Rettungswachen, in Leitstellen, bei Übungen sowie im Außendienst an Einsatzorten. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Berufsfeuerwehren größerer Städte, Werkfeuerwehren in Industriebetrieben wie etwa Chemie oder Energie, sowie bei kommunalen Trägern im Brand- und Katastrophenschutz.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.704 €
4.032 € – 5.376 €
Frankfurt am Main
4.620 €
3.960 € – 5.280 €
Düsseldorf
4.494 €
3.852 € – 5.136 €
Stuttgart
4.452 €
3.816 € – 5.088 €
Hamburg
4.410 €
3.780 € – 5.040 €
Hannover
4.368 €
3.744 € – 4.992 €
Köln
4.326 €
3.708 € – 4.944 €
Essen
4.326 €
3.708 € – 4.944 €
Berlin
4.284 €
3.672 € – 4.896 €
Nürnberg
4.284 €
3.672 € – 4.896 €
Dortmund
4.284 €
3.672 € – 4.896 €
Bremen
4.242 €
3.636 € – 4.848 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.200 €
3.600 € – 4.800 €
Leipzig
3.948 €
3.384 € – 4.512 €
Dresden
3.948 €
3.384 € – 4.512 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.032 € | 4.704 € | 5.376 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.960 € | 4.620 € | 5.280 € | +10% |
Düsseldorf | 3.852 € | 4.494 € | 5.136 € | +7% |
Stuttgart | 3.816 € | 4.452 € | 5.088 € | +6% |
Hamburg | 3.780 € | 4.410 € | 5.040 € | +5% |
Hannover | 3.744 € | 4.368 € | 4.992 € | +4% |
Köln | 3.708 € | 4.326 € | 4.944 € | +3% |
Essen | 3.708 € | 4.326 € | 4.944 € | +3% |
Berlin | 3.672 € | 4.284 € | 4.896 € | +2% |
Nürnberg | 3.672 € | 4.284 € | 4.896 € | +2% |
Dortmund | 3.672 € | 4.284 € | 4.896 € | +2% |
Bremen | 3.636 € | 4.242 € | 4.848 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.600 € | 4.200 € | 4.800 € | ±0% |
Leipzig | 3.384 € | 3.948 € | 4.512 € | -6% |
Dresden | 3.384 € | 3.948 € | 4.512 € | -6% |
Regionale Einschätzung
Im Schnitt fallen die Bruttogehälter in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und Stadtstaaten wie etwa Hamburg, Hessen oder Bayern häufig höher aus als in strukturschwächeren Regionen, beispielsweise in Teilen Ostdeutschlands.
Unterschiede entstehen typischerweise durch unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Finanzkraft kommunaler Haushalte und regionale Tarif- und Zulagenstrukturen im öffentlichen Dienst.
Zugang zur Tätigkeit
Qualifizierung im öffentlichen Dienst
Der Zugang zur Tätigkeit als Feuerwehrmann, Gehobener Dienst (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine Laufbahnausbildung im öffentlichen Dienst. Diese Qualifizierung ist auf Führungs- und Organisationsaufgaben im Einsatz- und Wachdienst ausgerichtet und verbindet feuerwehrtechnische Praxis mit Verwaltungs- und Managementanteilen. Der Regelzugang ist damit klar als Laufbahnberuf organisiert und an Auswahl- und Einstellungsverfahren der jeweiligen Dienstherren gebunden.
Voraussetzungen für das Auswahlverfahren
Zu den formalen Voraussetzungen zählen in der Praxis ein schulischer Abschluss, der für den gehobenen Dienst qualifiziert, sowie das erfolgreiche Durchlaufen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens. Üblich sind hierbei schriftliche und mündliche Eignungsanteile, sportliche Leistungsnachweise und eine ärztliche Untersuchung zur gesundheitlichen Eignung für den Einsatzdienst. Je nach Ausgestaltung beim Dienstherrn können zudem ein Führerschein, Nachweise zur Schwimmfähigkeit oder weitere einsatznahe Anforderungen eine Rolle spielen, weil die spätere Tätigkeit auch unter Atemschutz, in Höhen oder bei extremen Einsatzlagen stattfindet.
Inhalte der feuerwehrtechnischen Ausbildung
Inhaltlich umfasst die Qualifizierung im gehobenen Dienst in der Regel Einsatzlehre, Taktik und Führung, Gefahrenabwehr und vorbeugenden Brandschutz, Technik und Fahrzeugkunde sowie Grundlagen der Rechts- und Verwaltungsanwendung. Neben den feuerwehrfachlichen Modulen gehört das Arbeiten in Strukturen der öffentlichen Verwaltung dazu, etwa bei Organisation, Dokumentation, Planung, Ausbildung von Einsatzkräften oder der Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen. Praxisphasen auf Wachen und in Ausbildungsabschnitten sind dabei ein zentraler Bestandteil, um Führungsfunktionen unter realen Bedingungen einzuüben.
Alternative Wege zur Laufbahn
Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor, etwa durch Wechsel aus anderen Bereichen der Feuerwehr oder des öffentlichen Dienstes, sofern die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllt und entsprechende Qualifizierungen nachgeholt werden. Auch interne Auswahlverfahren können eine Rolle spielen, wenn bereits feuerwehrtechnische Erfahrung vorhanden ist und ein Aufstieg in Funktionen des gehobenen Dienstes angestrebt wird. Solche Wege ersetzen den Laufbahncharakter jedoch nicht, sondern knüpfen ebenfalls an dienstrechtliche Anforderungen an.
Erforderliche Führungskompetenzen und Belastbarkeit
Persönlich gefragt sind Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu entscheiden. Für den gehobenen Dienst kommen ausgeprägte Kommunikations- und Führungskompetenzen hinzu, weil Entscheidungen häufig im Team, unter Lageänderungen und mit Schnittstellen zu Leitstelle, Rettungsdienst, Polizei oder Verwaltung getroffen werden. Sorgfalt in der Dokumentation sowie ein technisches Verständnis sind ebenso relevant, da Einsatzmittel, Gebäude- und Anlagentechnik sowie Sicherheitsvorschriften zuverlässig beurteilt werden müssen.
Beruflicher Einstieg
Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) in technischer oder naturwissenschaftlicher Fachrichtung + 18-24 Monate VorbereitungsdienstZertifiziert
Für die Tätigkeit als Feuerwehrmann – Gehobener Dienst wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) in technischer oder naturwissenschaftlicher Fachrichtung + 18-24 Monate Vorbereitungsdienst.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Feuerwehrmann – Gehobener Dienst
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Hochschulabschluss als fachliche Basis
Der Einstieg als Feuerwehrmann. Gehobener Dienst (m/w/d) führt typischerweise über den Laufbahnberuf im öffentlichen Dienst. Regelzugang ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) in technischer oder naturwissenschaftlicher Fachrichtung, an das sich ein 18–24 Monate Vorbereitungsdienst anschließt. In dieser Phase werden Einsatz- und Führungsgrundlagen, taktisches Vorgehen sowie Verwaltungs- und Rechtsbezüge der Feuerwehrpraxis mit Stationen in Wache, Leitstelle und Ausbildungseinheiten verbunden.
Ablauf der ersten Berufsphase
Im Vorbereitungsdienst ist die Ausbildung vergütet, die Ausgestaltung orientiert sich an den Regelungen des öffentlichen Dienstes. Nach dem Abschluss und dem Einstieg in eine erste Planstelle liegt das monatliche Brutto-Einstiegsgehalt meist um 3.000 €, wobei der Rahmen je nach Arbeitgeber und Einordnung zwischen 2.350 € und 3.600 € brutto pro Monat liegen kann. Inhaltlich beginnt der Berufsalltag häufig mit der Mitarbeit in Einsatz- und Einsatzführungsstrukturen, der Unterstützung von Zug- oder Wachleitung sowie Aufgaben in Einsatzplanung, Einsatzdokumentation und Gefahrenabwehr.
Analytisches Denken im Einsatzalltag
Für den Berufseinstieg sind neben belastbarer Einsatzfitness vor allem analytisches Denken und technische Grundsicherheit wichtig, weil Lagenbeurteilung, taktische Entscheidungen und das Arbeiten mit komplexer Ausrüstung zusammenkommen. Hinzu kommen Kommunikationsfähigkeit und Ruhe unter Zeitdruck, etwa bei der Abstimmung mit Rettungsdienst, Polizei oder Werkfeuerwehren. Typisch ist außerdem ein strukturierter Umgang mit Vorschriften und Standardprozessen, da Entscheidungen häufig dokumentations- und nachvollziehbar sein müssen.
Frühe Verantwortungsbereiche und Projekte
Erste Entwicklungsschritte ergeben sich oft über die Übernahme kleiner Führungs- und Projektaufgaben, zum Beispiel in Ausbildung, vorbeugendem Brandschutz oder Einsatznachbereitung. Je nach Organisation können frühe Stationen auch in Leitstellenfunktionen, in technischen Sonderaufgaben oder in Stabsarbeit liegen. Mit wachsender Erfahrung verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von der reinen Einsatzpraxis hin zu Koordination, Personalführung und der Mitgestaltung von Abläufen und Konzepten.
Strukturen der beruflichen Weiterentwicklung
Die Vergütung und Laufbahnentwicklung sind im öffentlichen Dienst üblicherweise an Besoldungs- und Laufbahnstrukturen gebunden, wodurch Aufgabenprofil und Verantwortung eng mit der jeweiligen Funktion verknüpft sind. Abweichungen ergeben sich in der Praxis insbesondere durch organisatorische Zuständigkeiten, Schichtmodelle und den Anteil an administrativen Aufgaben. Insgesamt ist der Einstieg damit sowohl fachlich-technisch als auch führungsorientiert angelegt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Feuerwehrmann – Gehobener Dienst
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Notfallmanager / Einsatzplaner im Bevölkerungsschutz (m/w/d)
Planung und Koordination von Notfall- und Krisenprozessen in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen einschließlich Übungen und Schnittstellenmanagement.
Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) (m/w/d)
Beratung von Betrieben zu Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen und Präventionsmaßnahmen inklusive Begehungen und Maßnahmencontrolling.
Technischer Leiter / Betriebsleiter (m/w/d)
Leitung technischer Bereiche mit Verantwortung für Betriebssicherheit, Instandhaltung, Personal und Budget sowie Schnittstellen zu Dienstleistern und Behörden.
Brandschutzingenieur / Brandschutzplaner (m/w/d)
Erstellung von Brandschutzkonzepten, Begleitung von Bauvorhaben, Abstimmung mit Behörden sowie Mitwirkung bei Abnahmen und Bestandsbewertungen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Feuerwehrmann: Gehobener Dienst (m/w/d) (Einstieg im Vorbereitungsdienst/erste Verwendung)
Einsatz- und Führungsaufgaben im Zugrahmen unter Anleitung, inklusive Ausbildungstätigkeiten, Dokumentation und Mitwirkung in technischen bzw. organisatorischen Sonderaufgaben.
Stufe 2:Zugführer / Einsatzleiter (B-/C-Dienst, je nach Organisation) (m/w/d)
Führung eines Löschzugs bzw. Einsatzleitung bei komplexeren Lagen, Koordination von Kräften und Technik, Lagedokumentation, Abstimmung mit Leitstelle und weiteren Behörden.
Stufe 3:Sachgebietsleitung Einsatz/Technik/Organisation (m/w/d)
Verantwortung für ein Fachgebiet wie Einsatzplanung, Vorbeugender Brandschutz, Technik/Fuhrpark oder Aus- und Fortbildung einschließlich Personal- und Ressourcensteuerung im Zuständigkeitsbereich.
Stufe 4:Abteilungsleitung / stellvertretende Leitung Feuerwehr (m/w/d)
Strategische Steuerung eines größeren Organisationsbereichs, Budget- und Personalverantwortung, Schnittstelle zu Verwaltung, Politik und externen Partnern, Führung in besonderen Einsatzlagen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Vorbeugender Brandschutz / Brandschutzdienststelle
Brand- und Gefahrenverhütung, Objektbegehungen, Stellungnahmen in Genehmigungsverfahren, Mitwirkung bei Abnahmen und Auflagenmanagement.
CBRN-Gefahrenabwehr (ABC/CBRN) im Einsatzdienst
Erkundung, Mess- und Nachweistechnik, Dekontamination, taktische Beratung der Einsatzleitung und Schnittstelle zu Spezialkräften.
Technik/Fuhrpark- und Gerätewesen
Beschaffung, Prüfung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Einsatzgeräten, technische Dokumentation, Vergabe-/Schnittstellensteuerung mit Werkstätten und Herstellern.
Ausbildung und Qualitätsmanagement Einsatzdienst
Konzeption und Durchführung von Aus- und Fortbildung, Standardisierung von Einsatzabläufen, Auswertung von Einsätzen/Übungen und Ableitung von Verbesserungen.
Leitstelle/Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) im Feuerwehrumfeld
Konzeption, Betrieb und Weiterentwicklung von Leitstellen- und Kommunikationssystemen, Schnittstellen zu IT-Dienstleistern, Ausfallsicherheit und Einsatzdokumentation.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.200 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Feuerwehrmann – Gehobener Dienst
Mit wachsender Einsatzerfahrung und zunehmender Verantwortung entwickelt sich das Einkommen im gehobenen Dienst der Feuerwehr meist schrittweise. Nach dem Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung folgt ein 18–24-monatiger Vorbereitungsdienst, in dem Praxis, Einsatzführung und Verwaltungsabläufe zusammenlaufen. Mit Routine in Taktik, Personal- und Gerätekoordination sowie belastbarer Dokumentation steigen die Gehälter typischerweise deutlich. Digitalisierung prägt den Alltag über Einsatzleitsysteme, BOS-Digitalfunk, GIS-gestützte Lageführung und digitale Berichtssysteme; gefordert sind sichere Bedienung und strukturierte Datenarbeit neben klassischer Einsatzpraxis.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) + Vorbereitungsdienst (18 – 24 Monate), erste Verwendung im Einsatz- und Verwaltungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 3.000 € |
| 2. Jahr | Vorbereitungsdienst abgeschlossen, zunehmende Routine in Einsatzorganisation und Berichtswesen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste Verantwortung | 3.300 € |
| 3. Jahr | Vertiefung in Einsatzführung, Zusammenarbeit mit Leitstelle, sichere Nutzung von BOS-Digitalfunk und Einsatzleitsystemen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.600 € |
| 4. Jahr | Mehr Selbstständigkeit in Lagebeurteilung, Dokumentation in Fachanwendungen, Mitwirkung bei Auswertung/Statistik; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.900 € |
| 5. Jahr | Gefestigte Praxis, Koordination von Abläufen an Einsatzstellen, GIS-gestützte Einsatzplanung im Tagesgeschäft; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.200 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung (z. B. Technik, ABC, Einsatzplanung), stärkere Einbindung in Organisations- und Beschaffungsprozesse; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.670 € |
| 7. Jahr | Erweiterte Aufgaben in Telematik/Fahrzeugortung, Übungs- und Simulationstools, Qualitäts- und Lageauswertung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 5.130 € |
| 8. Jahr | Hohe Routine, verlässliche Führungsunterstützung, Schnittstelle zwischen Einsatzdienst und Verwaltung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 5.600 € |
| 9. Jahr | Breite Einsatzerfahrung, ggf. funktionsbezogene Koordination (z. B. Schicht-/Teamkoordination) je nach Organisation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (ggf. Koordination) | 6.020 € |
| 10. Jahr | Stabiler Verantwortungsumfang, bei passenden Strukturen auch koordinierende Aufgaben in größeren Einheiten möglich; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Option: Verantwortungsrolle) | 6.440 € |
Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom) + Vorbereitungsdienst (18–24 Monate), erste Verwendung im Einsatz- und Verwaltungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Vorbereitungsdienst abgeschlossen, zunehmende Routine in Einsatzorganisation und Berichtswesen; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in Einsatzführung, Zusammenarbeit mit Leitstelle, sichere Nutzung von BOS-Digitalfunk und Einsatzleitsystemen; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Selbstständigkeit in Lagebeurteilung, Dokumentation in Fachanwendungen, Mitwirkung bei Auswertung/Statistik; fortschreitende Qualifizierung
Gefestigte Praxis, Koordination von Abläufen an Einsatzstellen, GIS-gestützte Einsatzplanung im Tagesgeschäft; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung (z. B. Technik, ABC, Einsatzplanung), stärkere Einbindung in Organisations- und Beschaffungsprozesse; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Aufgaben in Telematik/Fahrzeugortung, Übungs- und Simulationstools, Qualitäts- und Lageauswertung; fortschreitende Qualifizierung
Hohe Routine, verlässliche Führungsunterstützung, Schnittstelle zwischen Einsatzdienst und Verwaltung; fortschreitende Qualifizierung
Breite Einsatzerfahrung, ggf. funktionsbezogene Koordination (z. B. Schicht-/Teamkoordination) je nach Organisation; fortschreitende Qualifizierung
Stabiler Verantwortungsumfang, bei passenden Strukturen auch koordinierende Aufgaben in größeren Einheiten möglich; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt der typische Monatsverdienst in einer Spanne von 2.350 € bis 3.600 € brutto, häufig um 3.000 €. Mit wachsender Routine, Stufenzuordnung und ersten Funktionsanteilen wird nach einigen Jahren meist ein Niveau um 4.200 € brutto erreicht.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich der Monatsverdienst typischerweise um 5.600 € brutto und kann bei komplexeren Aufgaben oder zusätzlicher Verantwortung weiter steigen. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen sind Werte um 6.440 € brutto üblich; Sprünge ergeben sich dabei eher über Beförderungen, höher bewertete Dienstposten und zulagenrelevante Schichtmodelle als über einzelne Einsätze.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Tarifbindung im öffentlichen Dienst und konkrete Eingruppierung nach Laufbahn und Dienstposten; Zulagen für Schicht- und Wechseldienst erhöhen das Monatsbrutto spürbar.
- 2Berufserfahrung und bewertete Funktionen: Mit wachsender Einsatz- und Führungsverantwortung, etwa als Zugführer oder in der Einsatzleitung, steigen die Besoldungs- und Zulagenbestandteile.
- 3Zusatzqualifikationen wie etwa Leiter einer Feuerwehr, Verbandsführer, Ausbilder für Atemschutz oder Maschinistenausbildung können höher bewertete Aufgaben und Funktionszulagen ermöglichen.
- 4Spezialisierungen, zum Beispiel ABC-Gefahren, Höhenrettung, Tauchen oder Einsatzplanung, wirken sich aus, wenn sie mit einer entsprechenden Funktion oder Rufbereitschaft verbunden sind.
- 5Arbeitgeberstruktur und Aufgabenprofil: Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr oder Leitstellenfunktion unterscheiden sich bei Schichtmodellen, Zulagenpraxis und der Bewertung von Dienstposten.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Einsatz- und Führungskräften im Brand- und Rettungsschutz bleibt insgesamt stabil, in dichter besiedelten Räumen teils mit zusätzlichem Bedarf durch steigende Einsatzlast und demografische Effekte. Gleichzeitig wirkt sich eine wachsende Spezialisierung aus, etwa bei Gefahrgutlagen, Unwetterereignissen und komplexer technischer Hilfeleistung.
Der Berufsalltag verändert sich durch digitale Einsatzdokumentation, vernetzte Leitstellentechnik und datenbasierte Lagebilder. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen dort, wo Organisationen neben dem Einsatzdienst auch Planung, Ausbildung und Stabsarbeit stärker ausbauen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach Tarifvertrag (TVöD/TV-L) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.000 € brutto/Monat für Einsteiger und 6.440 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.000 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 5.600 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.000 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.600 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.
In welchen Branchen kann man als Feuerwehrmann – Gehobener Dienst (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Berufsfeuerwehren (Städte und Gemeinden), Stadtverwaltungen, Kommunale Dienststellen, Zentrale Leitstellen, Landesfeuerwehrschulen oder Landesbehörden für Bevölkerungsschutz. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (4)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
