Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.650 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.100 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

3.700 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).

Gehaltsspanne: Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

2.900 €
3.300 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.100 € brutto/Monat

Verteidigung
3.410 €
+10%
Militärische Brandschutz
3.410 €
+10%
Chemie- und Energieindustrie
3.350 €
+8%
Betriebsfeuerwehr
3.260 €
+5%
Landesverwaltungen
3.160 €
+2%
Städtische Verwaltungen
3.100 €
+0%
Berufsfeuerwehr
3.100 €
+0%
Katastrophenschutz
2.950 €
-5%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Feuerwehrleute im mittleren Dienst arbeiten im Einsatz- und Schichtdienst und wechseln zwischen Alarmfahrten, Gefahrenabwehr und vorbereitenden Routinen. Zum Alltag gehören Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung bei Unfällen, einfache Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie das Absichern von Einsatzstellen, häufig unter Atemschutz und in Trupps.

Neben Einsätzen prägen Geräte- und Fahrzeugpflege, Funktionsprüfungen, Übungsdienste und Dokumentation den Dienst. Beschäftigung findet sich vor allem bei kommunalen Berufsfeuerwehren und Werkfeuerwehren, beispielsweise in der Industrie, an Flughäfen oder in großen Logistik- und Chemieunternehmen, teils in enger Abstimmung mit Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

3.565 €

3.335 € – 3.795 €

+15%

Frankfurt am Main

3.472 €

3.248 € – 3.696 €

+12%

Düsseldorf

3.410 €

3.190 € – 3.630 €

+10%

Stuttgart

3.379 €

3.161 € – 3.597 €

+9%

Hamburg

3.348 €

3.132 € – 3.564 €

+8%

Köln

3.286 €

3.074 € – 3.498 €

+6%

Berlin

3.255 €

3.045 € – 3.465 €

+5%

Hannover

3.193 €

2.987 € – 3.399 €

+3%

Nürnberg

3.162 €

2.958 € – 3.366 €

+2%

Essen

3.162 €

2.958 € – 3.366 €

+2%

Dortmund

3.131 €

2.929 € – 3.333 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

3.100 €

2.900 € – 3.300 €

±0%

Bremen

3.100 €

2.900 € – 3.300 €

±0%

Leipzig

2.883 €

2.697 € – 3.069 €

-7%

Dresden

2.883 €

2.697 € – 3.069 €

-7%

Regionale Einschätzung

Regional zeigen sich spürbare Unterschiede, die häufig mit Tariflandschaft, kommunalen Haushalten und der allgemeinen Lohn- und Preisstruktur zusammenhängen. In Süddeutschland, etwa in Bayern und Baden‑Württemberg, liegen Vergütungen in vielen Fällen über dem Niveau strukturschwächerer Regionen.

Vergleichsweise niedriger fallen Gehälter oft in Teilen Ostdeutschlands aus, während Stadtstaaten wie Hamburg oder Berlin durch höhere Lebenshaltung und größere Einsatzdichte teilweise höhere Entgelte aufweisen.

Zugang zur Tätigkeit

Laufbahn im öffentlichen Dienst

Der Regelzugang zum Beruf Feuerwehrmann, Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt in Deutschland über den öffentlichen Dienst als Laufbahnberuf. Üblich ist ein Auswahlverfahren bei einer Berufsfeuerwehr oder einer Werkfeuerwehr in öffentlich-rechtlicher Ausprägung, das formale Eignung, Leistungsfähigkeit und persönliche Passung bündelt. Die konkreten Zugangsvoraussetzungen sind je nach Dienstherrn unterschiedlich ausgestaltet, bewegen sich aber innerhalb typischer Laufbahn- und beamtenrechtlicher Rahmenbedingungen.

Schulische Abschlüsse und Eignungstests

Formal wird meist ein mittlerer Schulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss erwartet; verbreitet ist außerdem der Nachweis einer einschlägigen beruflichen Vorbildung, etwa über eine abgeschlossene Berufsausbildung. In der Zulassungspraxis spielen zudem Anforderungen wie ein einwandfreies Führungszeugnis, Fahrerlaubnisse für Einsatzfahrzeuge (je nach Organisation auch stufenweise) sowie das Bestehen von Sport-, Leistungs- und Eignungstests eine große Rolle. Die gesundheitliche Eignung ist zentral und wird im Rahmen einer arbeits- oder amtsärztlichen Untersuchung geprüft.

Inhalte der praktischen Qualifizierung

Die Qualifizierung erfolgt als Laufbahnausbildung mit starkem Praxisanteil. Neben Brandbekämpfung, Technischer Hilfeleistung und Rettungsdienst-Anteilen gehören Rechts- und Einsatzlehre, Funk- und Atemschutz, Gerätekunde sowie taktisches Vorgehen zum Kern. In der Praxis wird früh im Schichtdienst und unter realitätsnahen Übungsszenarien ausgebildet, da Einsatzlagen körperlich und mental belastend sein können. Durch den fachlichen Kontext IT & Software sowie Digitalisierung, Tech/Cloud gewinnen zusätzlich digitale Einsatzmittel an Gewicht, etwa Leitstellen- and Lagedarstellungssysteme, mobile Datenanwendungen oder vernetzte Sensorik in Fahrzeugen und Gebäuden.

Alternative Wege in den Beruf

Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über feuerwehrnahe Tätigkeiten in einer Freiwilligen Feuerwehr mit späterem Wechsel in den hauptberuflichen Bereich oder über eine vorherige Laufbahn in verwandten Behörden- und Sicherheitsstrukturen. Solche Wege ersetzen den Regelzugang nicht, können aber bei der Auswahl eine Rolle spielen, weil sie Einsatzroutine und Grundfertigkeiten belegen.

Erforderliche Belastbarkeit und Lernbereitschaft

Persönlich gefragt sind Belastbarkeit, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, unter Zeitdruck strukturiert zu handeln. Hinzu kommen technisches Verständnis und Lernbereitschaft, da Geräte, Fahrzeuge und digitale Systeme laufend weiterentwickelt werden. In Spezialisierungen und Fortbildungen zeigt sich der Digitalbezug häufig über Lehrgänge zu Leitstellen- und Einsatzführungssoftware, IT-Sicherheit im Einsatzumfeld, Funk- und Kommunikationssystemen sowie herstellerspezifische Zertifizierungen für vernetzte Systeme; im Cloud-Umfeld stehen eher Betriebs- und Sicherheitsaspekte im Vordergrund als klassische Softwareentwicklung.

Beruflicher Einstieg

Abgeschlossene Berufsausbildung (handwerklich) + 18 Monate VorbereitungsdienstZertifiziert

Für die Tätigkeit als Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: abgeschlossene Berufsausbildung (handwerklich) + 18 Monate Vorbereitungsdienst.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst

Digitalisierungspotenzial
Gering
KI-Einfluss
mittel
Einsatzleitsysteme und Leitstellen-SoftwareBOS-DigitalfunkTelematik in Einsatzfahrzeugen (Navigation, Statusmeldungen)WärmebildkamerasDigitale Prüf- und Wartungssysteme für GeräteDrohnen zur Lageerkundung (je nach Feuerwehr)

Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.

Ausbildung & Berufseinstieg

Ablauf des Vorbereitungsdienstes

Der Berufseinstieg als Feuerwehrmann. Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) erfolgt im öffentlichen Dienst als Laufbahnberuf. Typisch ist eine handwerklich abgeschlossene Berufsausbildung als Grundlage, anschließend folgt ein 18 Monate Vorbereitungsdienst bei einer Feuerwehr oder einem zuständigen Träger. In dieser Phase werden die Inhalte aus Einsatzdienst, Technik und Organisation eng mit der Praxis verzahnt; die Ausbildung ist in der Regel vergütet und an feste Ausbildungs- und Prüfungsabschnitte gekoppelt.

Alltag im ersten Einsatzdienst

Zum Einstieg nach abgeschlossener Laufbahnausbildung liegt das monatliche Brutto typischerweise bei 2.650 €; je nach Einstufung und Rahmenbedingungen bewegen sich Einstiegswerte meist zwischen 2.500 € und 2.800 € brutto im Monat. Der Alltag ist am Anfang stark durch Wach- und Einsatzdienst geprägt: Alarmfahrten, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Unterstützung bei Rettungsmaßnahmen gehören ebenso dazu wie Fahrzeug- und Geräteprüfung, Pflege der persönlichen Schutzausrüstung und regelmäßige Ausbildungsdienste im Team.

Strukturierte Abläufe und Schichtbereitschaft

Wichtige Voraussetzungen sind körperliche Belastbarkeit, sicheres Handeln unter Zeitdruck und die Bereitschaft zu Schichtdienst. Im mittleren Dienst zählen außerdem solide technische Grundlagen, routinierte Zusammenarbeit in der Staffel oder Gruppe sowie eine klare Kommunikation. Häufig zeigt sich schon in den ersten Monaten, wie stark Standards, Dokumentation und feste Abläufe den Einsatzdienst strukturieren, auch wenn Einsätze selbst selten planbar sind.

Aufgabenbereiche an der Rettungswache

Typische Einstiegspositionen liegen im Einsatzdienst einer Feuer- und Rettungswache, oft mit Schwerpunkt auf Funktionen wie Maschinistendienst, Atemschutz oder Gerätekunde, abhängig von der lokalen Organisation. Mit wachsender Erfahrung kommen Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen hinzu, etwa im Bereich Atemschutz, Gefahrgut, Höhenrettung oder als Ausbilder in Teilbereichen; die Vergütung bleibt dabei üblicherweise an die tarifliche oder besoldungsrechtliche Gruppierung im öffentlichen Dienst gebunden.

Langfristige Perspektiven und Entwicklung

Für erste Entwicklungsschritte sind neben der Einsatzerfahrung vor allem verlässliche Diensttauglichkeit und ein konstant gutes Zusammenspiel im Team entscheidend. Perspektiven können mittelfristig in Richtung weiterführender Funktionen oder Laufbahnwechsel führen; solche Schritte sind jedoch stark von Bedarf, Prüfungswegen und organisatorischen Vorgaben des jeweiligen Trägers abhängig.

Berufliche Entwicklungsoptionen Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Versorgung und Stabilisierung von Patientinnen und Patienten im Rettungsdienst sowie Transportbegleitung und medizinische Einsatzdokumentation.

Gehalt:
3.000 € - 3.900 € brutto/Monat
Hoher Skill-Overlap in technischer Hilfeleistung, Gefahrenabwehr, Einsatzorganisation und Arbeiten unter Zeitdruck.

Durchführung von Objekt- und Veranstaltungsschutz, Kontroll- und Streifentätigkeiten sowie Maßnahmen zur Gefahrenprävention.

Gehalt:
2.600 € - 3.300 € brutto/Monat
Nähe zu Einsatzplanung, Gefahreneinschätzung, Absicherung und Zusammenarbeit mit Leitstellen und Behörden.

Polizeivollzugsbeamter/-beamtin (mittlerer Dienst)

Hoher Aufwand

Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben im Streifen- und Einsatzdienst einschließlich Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Verkehrssicherheitsarbeit.

Gehalt:
3.200 € - 4.200 € brutto/Monat
Übertragbare Kompetenzen in Krisenroutine, Deeskalation, Einsatzabläufen und rechtssicherem Handeln im öffentlichen Raum.
Leichter Wechsel

Diagnose, Wartung und Reparatur von Fahrzeugen und Fahrzeugsystemen inklusive elektronischer und mechanischer Komponenten.

Gehalt:
2.800 € - 3.800 € brutto/Monat
Technisches Verständnis und Routine in Prüfung, Wartung und sicherheitsrelevanten Abläufen, z. B. an Fahrzeugen und Geräten.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Feuerwehrmann/-frau (mittlerer Dienst): Einsatzdienst

Gehalt:
2.500 € - 2.800 € brutto/Monat

Tätigkeit im Einsatz- und Wachdienst mit Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Grundlagenaufgaben in Gerätepflege und Ausbildung im Team.

Abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung und 18 Monate Vorbereitungsdienst (Laufbahnausbildung), erfolgreiche Laufbahnprüfung

Stufe 2:Feuerwehrmann/-frau (mittlerer Dienst): erfahrener Einsatzdienst

Gehalt:
2.900 € - 3.300 € brutto/Monat

Übernahme von Zusatzaufgaben im Wachalltag, häufig mit Schwerpunkt auf Ausbildung, Geräteverantwortung oder Spezialfunktionen im Einsatz.

Mehrjährige Berufserfahrung im Einsatzdienst, regelmäßige Fortbildungen, belastbare Einsatzpraxis

Stufe 3:Feuerwehrmann/-frau (mittlerer Dienst): erfahrene Fachkraft / Spezialfunktion

Gehalt:
3.300 € - 4.100 € brutto/Monat

Stärkerer Fokus auf komplexe Einsatzlagen und funktionsbezogene Verantwortung, etwa in bestimmten Einsatzkomponenten oder in der Qualifizierung anderer.

Mehrjährige Erfahrung, funktionsbezogene Lehrgänge (z. B. Atemschutz-, Maschinisten- oder Ausbilderlehrgänge je nach Bedarf), nachweisbare Routine in anspruchsvollen Lagen

Stufe 4:Gruppenführer/in (mittlerer Dienst): erweiterte Verantwortung

Gehalt:
4.280 € - 5.310 € brutto/Monat

Führung einer Gruppe im Einsatz- und Ausbildungsbetrieb, taktische Umsetzung von Einsatzaufträgen sowie Koordination von Personal und Gerät im zugewiesenen Verantwortungsbereich.

Auswahl-/Eignungsverfahren des Dienstherrn, Führungsausbildung (Gruppenführerlehrgang), mehrjährige Einsatzerfahrung und nachgewiesene Führungs- und Belastbarkeit

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Atemschutzgeräteträger/in (Spezialfunktion)

serviceorientiert

Einsatz unter Atemschutz, Taktik und Sicherheit im Innenangriff sowie Mitwirkung an Atemschutzorganisation und -überwachung.

Gehalt:
3.150 € - 3.550 € brutto/Monat
Atemschutzlehrgang, regelmäßige Belastungsübungen und arbeitsmedizinische Tauglichkeit, einsatzbezogene Fortbildungen

Maschinist/in für Löschfahrzeuge und Feuerwehrtechnik

instandhaltend

Fahrzeugführung im Einsatz, Bedienung von Pumpen und Aggregaten sowie Verantwortung für Einsatzbereitschaft und technische Funktionsprüfung.

Gehalt:
3.250 € - 3.650 € brutto/Monat
Maschinistenlehrgang, fahrerlaubnis- und gerätebezogene Einweisungen, technische Fortbildungen

ABC-/CBRN-Einsatz (Gefahrgut, Dekon, Messkonzepte)

diagnosetechnisch

Erkundung und Bewertung von Gefahrstoffen, Einsatz von Messtechnik sowie Dekontaminations- und Absperrmaßnahmen in Speziallagen.

Gehalt:
3.450 € - 3.950 € brutto/Monat
Lehrgänge im ABC-/CBRN-Bereich, Messgeräteausbildung, einsatztaktische Fortbildung und Übungsdienst

Höhenrettung / Absturzsicherung (Spezialkomponente)

serviceorientiert

Rettung und technische Hilfe in Höhen und Tiefen, Seiltechnik, Sicherungssysteme und patientengerechter Transport in komplexem Gelände.

Gehalt:
3.600 € - 4.100 € brutto/Monat
Speziallehrgänge Höhenrettung/Absturzsicherung, regelmäßige Eignungs- und Belastungsnachweise, rettungsdienstnahe Fortbildung

Ausbilder/in im Feuerwehrdienst (Lehrgangs- und Übungsbetrieb)

qualitätssichernd

Planung und Durchführung von Ausbildungsabschnitten, Übungsdienst, Unterweisungen sowie Qualitätssicherung von Standards und Abläufen.

Gehalt:
3.400 € - 3.900 € brutto/Monat
Ausbilderlehrgänge (je nach Schwerpunkt), didaktische Fortbildung, mehrjährige Einsatzerfahrung und fachbezogene Lehrgänge

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
3.565 €
Großunternehmen
3.410 €
Mittelstand
3.100 €
Kleinunternehmen
2.728 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.100 € brutto/Monat

Verteidigung
3.410 €
+10%
Militärische Brandschutz
3.410 €
+10%
Chemie- und Energieindustrie
3.348 €
+8%
Betriebsfeuerwehr
3.255 €
+5%
Landesverwaltungen
3.162 €
+2%
Städtische Verwaltungen
3.100 €
+0%
Berufsfeuerwehr
3.100 €
+0%
Katastrophenschutz
2.945 €
-5%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst

Mit wachsender Einsatzerfahrung und Routine steigen Verantwortung und Einkommen im mittleren Dienst der Feuerwehr meist schrittweise. Nach einer abgeschlossenen handwerklichen Berufsausbildung folgt ein 18‑monatiger Vorbereitungsdienst; danach prägen Schichtdienst, Einsatzbereitschaft, belastbare Teamarbeit und regelmäßige Fortbildungen den Berufsalltag. In den ersten Jahren steht das sichere Abarbeiten von Standards im Vordergrund, später kommen häufig Spezialaufgaben und mehr Koordination hinzu. Digitale Einsatzleitsysteme, BOS-Digitalfunk, Telematik, Wärmebildkameras sowie digitale Dokumentation und Wartungssysteme erhöhen die Anforderungen an die sichere Bedienung von Fachsoftware im Einsatz.

1. Jahr2.650 €
Berufseinstieg / Einarbeitung

Abgeschlossene Berufsausbildung (handwerklich) + 18 Monate Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr2.740 €
Berufseinstieg / erste Routine

Vorbereitungsdienst abgeschlossen, Einsatzdienst mit begleitender Fortbildung; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr2.830 €
Berufliche Festigung

Vertiefung einsatztaktischer Standards, sichere Dokumentation in Fachsoftware; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr2.920 €
Berufliche Festigung

Mehr Eigenverantwortung im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, Geräteprüfung/Wartung digital; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.010 €
Berufliche Festigung

Erweiterte Einsatzroutine, häufig zusätzliche Funktionen im Tagesdienst; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.150 €
Erfahrung & Spezialisierung

Spezialisierung je nach Bedarf (z. B. Atemschutz, technische Hilfeleistung), intensivere Übungsdienste; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr3.290 €
Erfahrung & Spezialisierung

Übernahme fachspezifischer Aufgaben, sichere Nutzung BOS-Digitalfunk und MDE/Tablet im Einsatz; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr3.430 €
Erfahrene Fachkraft

Gefestigte Fachrolle, ggf. zusätzliche Verantwortung für Geräte-/Fahrzeugorganisation; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr3.570 €
Erfahrene Fachkraft

Sehr hohe Einsatzroutine, häufig Koordination im Trupp/innerhalb der Wachstruktur; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr3.710 €
Optionale Verantwortungsrolle

Optional: funktionsbezogene Koordination/Schichtverantwortung (abhängig von Organisation und Bedarf); fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Gehaltsanalyse

Zum Einstieg liegt das typische Monatsbrutto bei 2.650 €, in einer Spanne von 2.500 € bis 2.800 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden häufig 3.100 € erreicht, wobei Werte zwischen 2.900 € und 3.300 € vorkommen.

Mit wachsender Routine, zusätzlichen Funktionen und tariflichen Stufen steigen die Bezüge bei erfahrenen Kräften meist auf 3.700 € monatlich, mit einer Bandbreite von 3.300 € bis 4.100 €. In Bereichen mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen sind rund 4.720 € möglich, in einer Spanne von 4.280 € bis 5.310 €.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Stufenlaufzeiten im öffentlichen Dienst wirken direkt auf das Monatsbrutto, da sich die Eingruppierung häufig über feste Erfahrungsstufen weiterentwickelt.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie Atemschutzgeräteträger, Maschinist für Löschfahrzeuge oder Sprechfunker sowie Lehrgänge für Gefahrgut- oder Höhenrettung erweitern Funktionen und können Zulagen begünstigen.
  • 3
    Tarifbindung nach TVöD/kommunalen Regelungen gegenüber abweichenden Werkfeuerwehr- oder Haustarifen verändert Entgeltstruktur, Zulagenlogik und die Planbarkeit von Steigerungen.
  • 4
    Schichtmodell und Zulagen (Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienst, Rufbereitschaften) beeinflussen das Monatsbrutto deutlich, je nachdem wie Einsatz- und Dienstpläne ausgestaltet sind.
  • 5
    Spezialisierte Funktionen wie Einsatzdienst als Gruppenführer im mittleren Dienst, Leitstellenaufgaben oder Ausbildertätigkeiten gehen oft mit höherer Verantwortung und zusätzlichen Vergütungsbestandteilen einher.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt gilt insgesamt als stabil, da kommunale Gefahrenabwehr dauerhaft vorgehalten werden muss und altersbedingte Abgänge regelmäßig nachbesetzt werden. In Ballungsräumen und bei spezialisierten Werkfeuerwehren entstehen zusätzlich Bedarfe, wenn Standorte wachsen oder Risiken neu bewertet werden.

Veränderungen ergeben sich durch stärker vernetzte Leitstellenarbeit, digitale Einsatzdokumentation und moderne Fahrzeug- und Sensortechnik. Parallel nehmen Extremwetterlagen und komplexe technische Hilfeleistungen zu, wodurch Übung, Spezialisierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnen.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie ist die Vergütung im Beruf Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) im öffentlichen Dienst geregelt?

Die Vergütung erfolgt nach Tarifvertrag (TVöD/TV-L) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 2.650 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.720 € brutto/Monat in höheren Stufen.

Wie entwickelt sich das Gehalt als Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) durch Stufenaufstiege?

Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 2.650 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 3.700 € brutto/Monat in der Endstufe.

Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.650 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.310 € brutto/Monat möglich.

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.

In welchen Branchen kann man als Feuerwehrmann – Mittlerer Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Städtische Verwaltungen, Berufsfeuerwehr, Landesverwaltungen, Katastrophenschutz, Chemie- und Energieindustrie oder Betriebsfeuerwehr. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: