Fleischer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Fleischer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Fleischer (m/w/d) Gehalt 2026Fleischer (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.320 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.540 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.040 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Groß- und Außenhandel / Tarifvertrag Einzelhandel. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Fleischer (m/w/d)
Fleischerinnen und Fleischer verarbeiten Fleisch zu verkaufsfertigen Teilstücken und Wurstwaren, zerlegen, entsehnen und portionieren, würzen und stellen Brüh-, Koch- oder Rohwurst her. Zum Alltag gehören auch das Bedienen von Kutter, Wolf und Füllmaschine, Hygienearbeit nach festen Reinigungsplänen sowie Qualitäts- und Temperaturkontrollen entlang der Kühlkette.
Gearbeitet wird meist in Produktionsräumen und Zerlegebereichen mit Kühlung, teils auch im Verkaufsbereich oder in der Auslieferung. Beschäftigung findet sich unter anderem im handwerklichen Metzgereibetrieb, in der industriellen Fleisch- und Wurstwarenproduktion, bei Lebensmittelhändlern mit eigener Verarbeitung oder in Gemeinschaftsverpflegung, wie etwa Kantinenbetrieben mit Frischküche.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Fleischer (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
2.921 €
2.783 € – 3.450 €
Frankfurt am Main
2.794 €
2.662 € – 3.300 €
Stuttgart
2.769 €
2.638 € – 3.270 €
Düsseldorf
2.718 €
2.589 € – 3.210 €
Hamburg
2.667 €
2.541 € – 3.150 €
Köln
2.616 €
2.493 € – 3.090 €
Nürnberg
2.591 €
2.468 € – 3.060 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.540 €
2.420 € – 3.000 €
Hannover
2.540 €
2.420 € – 3.000 €
Essen
2.515 €
2.396 € – 2.970 €
Berlin
2.489 €
2.372 € – 2.940 €
Dortmund
2.489 €
2.372 € – 2.940 €
Bremen
2.464 €
2.347 € – 2.910 €
Leipzig
2.286 €
2.178 € – 2.700 €
Dresden
2.286 €
2.178 € – 2.700 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.783 € | 2.921 € | 3.450 € | +15% |
Frankfurt am Main | 2.662 € | 2.794 € | 3.300 € | +10% |
Stuttgart | 2.638 € | 2.769 € | 3.270 € | +9% |
Düsseldorf | 2.589 € | 2.718 € | 3.210 € | +7% |
Hamburg | 2.541 € | 2.667 € | 3.150 € | +5% |
Köln | 2.493 € | 2.616 € | 3.090 € | +3% |
Nürnberg | 2.468 € | 2.591 € | 3.060 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.420 € | 2.540 € | 3.000 € | ±0% |
Hannover | 2.420 € | 2.540 € | 3.000 € | ±0% |
Essen | 2.396 € | 2.515 € | 2.970 € | -1% |
Berlin | 2.372 € | 2.489 € | 2.940 € | -2% |
Dortmund | 2.372 € | 2.489 € | 2.940 € | -2% |
Bremen | 2.347 € | 2.464 € | 2.910 € | -3% |
Leipzig | 2.178 € | 2.286 € | 2.700 € | -10% |
Dresden | 2.178 € | 2.286 € | 2.700 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Metropolregionen wie Hamburg oder Frankfurt liegen die Löhne in typischen Fällen eher höher.
Ursachen sind vor allem höhere Lebenshaltungskosten, eine dichtere Arbeitgeberlandschaft und teilweise stärkere Tarifstrukturen, die sich in den Entgelten niederschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in das Fleischerhandwerk
Der Regelzugang zum Beruf Fleischer (m/w/d) führt über eine duale Ausbildung im Bereich der Dienstleistungen. In der Praxis erwarten Betriebe häufig einen Schulabschluss und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen; verbreitet sind zudem kurze Praktika oder Probearbeiten, um Belastbarkeit und handwerkliches Interesse einschätzen zu können. Daneben spielen hygienisches Arbeiten und ein sorgfältiger Umgang mit Lebensmitteln bereits im Auswahlprozess eine erkennbare Rolle.
Lerninhalte in Betrieb und Berufsschule
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. Im Betrieb stehen typische Abläufe der Fleisch- und Wurstwarenherstellung im Vordergrund, etwa Zerlegen, Verarbeiten, Würzen und Herstellen verschiedener Erzeugnisse sowie das Einhalten betrieblicher Qualitäts- und Hygienevorgaben. In der Berufsschule werden die fachtheoretischen Grundlagen ergänzt, zum Beispiel Warenkunde, Produktionsprozesse, Arbeitssicherheit und die Organisation von Arbeitsabläufen, wie sie im handwerklichen Alltag gebraucht werden.
Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer
Der Abschluss erfolgt über die Gesellenprüfung vor der HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks). Grundlage der Ausbildung und der Prüfung ist die HwO (Handwerksordnung). Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist grundsätzlich als Gestaltungsoption im dualen System bekannt, sie hängt jedoch typischerweise von schulischer Vorbildung, Leistungen und betrieblichen Möglichkeiten ab und wird im Einzelfall abgestimmt.
Aufstieg zur Meisterebene
Nach dem Abschluss eröffnen sich im Handwerkskammer-System vor allem Aufstiegsfortbildungen, die eng am Beruf bleiben. Häufig genannt wird der Weg zur Meisterin bzw. zum Meister im Fleischerhandwerk, der unter anderem für Führungsaufgaben, Ausbildung im Betrieb und eine stärkere Verantwortung für Produktion und Qualität steht. Ergänzend kommt der Betriebswirt bzw. die Betriebswirtin des Handwerks (HwO) als kaufmännisch-unternehmerische Aufstiegsfortbildung im Handwerk in Betracht, typischerweise aufbauend auf einer Meisterqualifikation.
Belastbarkeit in der Produktion
Persönlich sind eine stabile körperliche Belastbarkeit, Sorgfalt und ein ausgeprägtes Hygienebewusstsein wichtig, weil Arbeiten im Stehen, Kältebereiche und zeitkritische Produktionsschritte verbreitet sind. Hinzu kommen Teamfähigkeit und ein zuverlässiger Umgang mit Arbeitsmitteln; je nach Betrieb können auch Kundenkontakt und eine klare Kommunikation im Verkauf oder bei Bestellungen zum Alltag gehören.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Fleischer
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 900 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Fleischer
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in die Fleischverarbeitung
Der Einstieg in den Beruf Fleischer (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Berufsausbildung. Im Bewerbungsprozess zählen neben üblichen Unterlagen oft ein kurzer Einblick in die Praxis, etwa durch Probearbeit oder ein Praktikum, weil Betriebe den Umgang mit Lebensmitteln und die Arbeitsweise im Team einschätzen möchten. Als schulische Grundlage wird häufig ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss gesehen; wichtiger sind jedoch Zuverlässigkeit, Sorgfalt, körperliche Belastbarkeit sowie ein hygienebewusstes Arbeiten.
Struktur der praktischen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und läuft typischerweise im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen Zerlegen, Portionieren, Vorbereiten von Produkten, Qualitätskontrollen, Kühlung und Dokumentation im Vordergrund, ergänzt um Kundenkontakt im Verkauf, je nach Betriebsform. In der Berufsschule kommen Warenkunde, Verarbeitungstechniken, Arbeitssicherheit und rechtliche Grundlagen hinzu. Die Ausbildung ist vergütet; in tarifgebundenen Betrieben ist die Vergütung häufig klar strukturiert, wobei die Tarifbindung branchenabhängig ist.
Übergang in die Gesellentätigkeit
Formell liegt die Zuständigkeit bei der Handwerkskammer; abgeschlossen wird mit der Gesellenprüfung. Die rechtliche Grundlage bildet die HwO. Der Abschluss markiert im Alltag den Übergang vom angeleiteten Lernen zu eigenverantwortlichen Tätigkeiten, etwa beim Zuschneiden nach Vorgaben, bei der Vorbereitung für die Theke oder bei Produktionsschritten in der Wurstherstellung. Je nach Betrieb kommen Frühschichten, Arbeiten im Kühlbereich und strikte Hygieneabläufe hinzu.
Einflussfaktoren auf das Einstiegsniveau
Nach der Gesellenprüfung starten viele als Fleischer in Produktion oder Verkauf. Beim Gehalt liegt das Einstiegsniveau häufig bei 2.320 € brutto/Monat; in einer typischen Spanne werden 2.180 € bis 2.420 € brutto/Monat erreicht. Unterschiede ergeben sich unter anderem durch Region, Betriebsgröße, Aufgabenmix (Produktion versus Theke) und Tarifbindung.
Spezialisierung und Schichtverantwortung
Mit wachsender Routine entwickeln sich Spezialisierungen, etwa auf Zerlegung, Wurstküche, Feinkost oder Qualitätssicherung. In manchen Betrieben ergeben sich später auch Funktionen wie Schichtverantwortung oder Anleitungsaufgaben für Auszubildende. Solche Schritte verändern die Tätigkeit spürbar, während sich die Vergütung meist stärker an Verantwortung, Arbeitszeiten und betrieblicher Eingruppierung orientiert als an einzelnen Handgriffen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Fleischer
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Bedient und überwacht Anlagen in der Lebensmittelproduktion und steuert Prozess- und Qualitätsparameter.
Berät, verkauft und präsentiert Fleisch- und Wurstwaren sowie Feinkost und übernimmt Aufgaben in Theke und Warenpflege.
Fachkraft für Lebensmittelkontrolle (m/w/d)
Kontrolliert Betriebe und Produkte hinsichtlich lebensmittelrechtlicher Vorgaben, Hygiene und Kennzeichnung.
Unterstützt Qualitätsmanagement, Prüfpläne, Abweichungsbearbeitung und Dokumentation entlang der Produktion.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fleischer (Geselle): Berufseinstieg
Mitarbeit in Zerlegung, Wurst- und Fleischwarenherstellung sowie im Hygienemanagement nach betrieblichen Vorgaben.
Stufe 2:Fleischer (Geselle): nach einigen Jahren Berufserfahrung
Eigenständige Arbeitsplanung in Teilbereichen, Qualitätssicherung im Tagesgeschäft und Anleitung von Auszubildenden im Ablauf.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Schichtverantwortung
Verantwortung für Schichtabläufe, Rohwaren- und Prozesskontrolle sowie Reklamations- und Hygienethemen im Produktionsbereich.
Stufe 4:Vorarbeiter / Teamleitung Produktion
Führung eines Teams, Kapazitäts- und Einsatzplanung, Abstimmung mit Einkauf/Verkauf und Sicherstellung gleichbleibender Produktqualität.
Stufe 5:Produktionsleitung / Betriebsleitung (Fleischerei)
Gesamtverantwortung für Produktion, Kennzahlen, Personal, Hygiene- und Auditfähigkeit sowie Schnittstellen zu Handel und Lieferanten.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Zerlegung / Zuschnitt (Rind, Schwein, Kalb)
Professioneller Zuschnitt, Teilstückkunde, Ausbeuteoptimierung und Rohwarenbewertung.
Wurstwarenherstellung / Brüh- und Kochwurst
Rezepturen, Kuttern/Brühen, Prozessführung und sensorische Qualitätsprüfung.
Reifung & Dry Aging / Rohschinken
Reifesteuerung, Klima-/Zeitführung, mikrobiologische Risiken und Qualitätsbewertung.
Hygiene- und Qualitätskoordination (HACCP-nah)
Prüf- und Reinigungspläne, Eigenkontrollen, Abweichungsbearbeitung und Auditvorbereitung im Betrieb.
Feinkost, Convenience & Partyservice-Produktion
Herstellung von küchenfertigen Produkten, Kalkulation von Portionsgrößen und standardisierte Produktlinien.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.540 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Fleischer
Mit abgeschlossener dualer Berufsausbildung eröffnet sich im Fleischerhandwerk ein stabiler Einstieg, bei dem das Einkommen mit wachsender Routine und breiter einsetzbaren Fertigkeiten typischerweise anzieht. Nach der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer (Rechtsgrundlage: HwO) stehen oft zunächst Einarbeitung, sichere Arbeitsabläufe sowie Hygiene- und Qualitätsstandards im Vordergrund, später auch Spezialisierungen in Zerlegung, Produktion oder Verkauf. Technologisch prägen zunehmend automatisierte Zerlege- und Verpackungsanlagen sowie digitale Warenwirtschaft, HACCP-Dokumentation und Chargenrückverfolgung den Alltag.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.320 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 2.360 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.430 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Ablauf) | 2.490 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (routinierte Fachkraft) | 2.540 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 2.670 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (breit einsetzbar) | 2.800 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 2.930 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Prozesssicherheit) | 3.040 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Koordination in größerem Betrieb; nicht regelhaft) | 3.170 € |
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK), Rechtsgrundlage: HwO; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Groß- und Außenhandel / Tarifvertrag Einzelhandel. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 2.320 € pro Monat, je nach Betrieb auch zwischen 2.180 € und 2.420 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung bewegen sich viele Beschäftigte bei ungefähr 2.540 € brutto monatlich, wobei Werte bis 3.000 € vorkommen.
Als erfahrene Fachkraft werden im Durchschnitt etwa 3.040 € brutto im Monat erreicht, mit einer Spannbreite von 3.000 € bis 3.460 €. Gehaltsanstiege ergeben sich häufig über tarifliche Stufen, über die Übernahme komplexerer Produktionsbereiche oder über eine dauerhafte Funktion mit höherer Verantwortung im Betrieb.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, etwa über interne Stufenmodelle oder tarifliche Gruppen, die mit zunehmender Routine höhere Monatsentgelte abbilden.
- 2Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung (AEVO), HACCP-Schulungen, Ersthelferschein oder ein Staplerschein für Lager- und Kühlhauslogistik erweitern Einsatzmöglichkeiten und können die Eingruppierung verbessern.
- 3Tarifbindung und Betriebsrat sind in manchen Betrieben ein stabilisierender Faktor, weil Entgeltgruppen, Zuschläge für Nacht- oder Samstagsarbeit und transparente Stufen häufiger verbindlich geregelt sind.
- 4Unternehmensgröße und Organisationsgrad spielen mit hinein: Größere Produktions- oder Filialbetriebe haben häufiger standardisierte Lohnbänder, während kleine Handwerksbetriebe individueller vergüten.
- 5Spezialisierungen, etwa in Zerlegung, Wurstküche (Brüh- oder Rohwurst) oder Convenience-Produkten für Handel und Gastronomie, erhöhen die Verantwortung an kritischen Produktionsschritten.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Fleischerinnen und Fleischer ist in vielen Regionen von einer eher stabilen bis teils angespannten Personalsituation geprägt, weil Betriebe verlässlich besetzen müssen und Ersatzbedarfe regelmäßig auftreten. Chancen ergeben sich besonders dort, wo Verarbeitung und Verkauf eng zusammenlaufen und qualitätsgesicherte Abläufe wichtig sind.
Veränderungen entstehen durch stärkere Prozess- und Hygienedokumentation, mehr Vorproduktion und Convenience sowie eine weitergehende Automatisierung in der Verarbeitung. Gleichzeitig bleiben handwerkliche Fähigkeiten bei Zerlegung, Rezepturen und Produktqualität in vielen Betrieben ein prägender Faktor.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Fleischer (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 650 € auf 900 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 650 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 750 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 900 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Fleischer (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.320 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Fleischer (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.320 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 3.040 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Fleischer (m/w/d)?
Wer als Fleischer (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Tarifvertrag Groß- und Außenhandel / Tarifvertrag Einzelhandel vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Fleischer (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Fleischerhandwerk (Metzgereien), Fleischereifachgeschäfte, Fleisch- und Wurstwarenindustrie, Schlachtereien und Zerlegebetriebe, Supermärkte (Fleischtheken) oder Lebensmittelgroßmärkte. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Fleischer (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, etwa über interne Stufenmodelle oder tarifliche Gruppen, die mit zunehmender Routine höhere Monatsentgelte abbilden. sowie Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung (AEVO), HACCP-Schulungen, Ersthelferschein oder ein Staplerschein für Lager- und Kühlhauslogistik erweitern Einsatzmöglichkeiten und können die Eingruppierung verbessern.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Groß- und Außenhandel / Tarifvertrag Einzelhandel), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
