Friseurin Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.140 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

2.560 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

2.710 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Stuttgart

Arbeitsmarkt

Mittlere Nachfrage

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).

Gehaltsspanne: Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

2.420 €
2.910 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 2.560 € brutto/Monat

Mobiler Friseurdienst
3.070 €
+20%
Spa & Wellness
2.940 €
+15%
Hotels
2.820 €
+10%
Krankenhäuser
2.690 €
+5%
Friseurgewerbe
2.560 €
+0%
Friseurhandwerk
2.430 €
-5%
Friseurketten
2.300 €
-10%
Pflegeeinrichtungen
2.300 €
-10%
Drogeriemärkte
2.180 €
-15%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im Salon spricht man meist von der Friseurin m w d, in der Berufsordnung und in formalen Dokumenten lautet die offizielle Bezeichnung Friseur m w d. Der Arbeitsalltag reicht vom Waschen, Schneiden und Föhnen bis zu Colorationen, Strähnentechniken und Styling für unterschiedliche Anlässe; dazu kommen Beratung, Terminsteuerung und der Verkauf passender Pflegeprodukte.

Gearbeitet wird vor allem im Friseursalon, teils auch mobil bei Events oder im Backstage-Umfeld. Beschäftigung findet sich unter anderem in klassischen Salons, in Wellness und Spa Betrieben, in Hotels mit Beautybereich oder bei Produktherstellern und Schulungszentren, etwa für Vorführungen und Anwendungstrainings.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

2.944 €

2.783 € – 3.346 €

+15%

Frankfurt am Main

2.816 €

2.662 € – 3.201 €

+10%

Stuttgart

2.790 €

2.638 € – 3.172 €

+9%

Düsseldorf

2.739 €

2.589 € – 3.114 €

+7%

Hamburg

2.688 €

2.541 € – 3.056 €

+5%

Köln

2.637 €

2.493 € – 2.997 €

+3%

Nürnberg

2.611 €

2.468 € – 2.968 €

+2%

Deutschland (Durchschnitt)

2.560 €

2.420 € – 2.910 €

±0%

Hannover

2.560 €

2.420 € – 2.910 €

±0%

Essen

2.534 €

2.396 € – 2.881 €

-1%

Dortmund

2.509 €

2.372 € – 2.852 €

-2%

Bremen

2.483 €

2.347 € – 2.823 €

-3%

Berlin

2.432 €

2.299 € – 2.765 €

-5%

Leipzig

2.304 €

2.178 € – 2.619 €

-10%

Dresden

2.304 €

2.178 € – 2.619 €

-10%

Regionale Einschätzung

Höhere Gehälter finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Bundesländern und Ballungsräumen, etwa in Bayern, Baden Württemberg oder Hamburg. In strukturschwächeren Regionen und Teilen Ostdeutschlands liegen die Vergütungen im Schnitt oft niedriger.

Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die lokale Kaufkraft sowie die Dichte an zahlungskräftiger Kundschaft und Arbeitgebern mit klaren Entgeltstrukturen.

Zugang zur Tätigkeit

Weg in das Friseurhandwerk

Der typische Einstieg in die Tätigkeit als Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt über eine duale Ausbildung im Dienstleistungsbereich. In der Praxis werden je nach Betrieb unterschiedliche Schulabschlüsse erwartet; wichtiger als formale Vorkenntnisse sind meist ein stimmiger Bewerbungsprozess mit Nachweisen über Zuverlässigkeit und ein nachvollziehbares Interesse an praktischer Arbeit mit Kundschaft.

Lerninhalte im Salonalltag

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Lernen im Salon mit Unterricht in der Berufsschule. Im Betrieb stehen unter anderem grundlegende Schneide- und Föhntechniken, Haar- und Kopfhautpflege, Farb- und Umformungsprozesse, Hygiene sowie der sichere Umgang mit Werkzeugen und Produkten im Vordergrund. Ergänzend geht es um Beratung und serviceorientierte Abläufe, Terminlogik im Alltag eines Salons und das Umsetzen von Kundenwünschen innerhalb fachlicher und gesundheitlicher Grenzen.

Abschluss vor der Handwerkskammer

Der Ausbildungsabschluss erfolgt über eine Gesellenprüfung, die von der HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks) abgenommen wird; Grundlage ist die HwO (Handwerksordnung). Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich sein, etwa bei passenden schulischen Vorleistungen oder sehr guten Leistungen im Ausbildungsverlauf, wobei die Einbindung der zuständigen Stellen und die betrieblichen Rahmenbedingungen eine Rolle spielen.

Aufstieg zur Meisterin

Nach dem Abschluss bieten sich im Handwerkskammer-System Aufstiegsfortbildungen an, die im Berufsfeld bleiben. Häufig genannt werden der Weg zur Meisterin im Friseurhandwerk sowie betriebswirtschaftlich ausgerichtete Qualifikationen wie Betriebswirtin des Handwerks (HwO), die besonders für Leitungs- oder Unternehmensaufgaben in Salonstrukturen relevant sind. Daneben sind Spezialisierungen innerhalb des Fachs verbreitet, etwa in Coloration, Schnitttechniken, Braut- und Eventstyling oder hair & scalp care, abhängig vom Profil des Betriebs.

Fingerspitzengefühl im Kundenkontakt

Persönlich gefragt sind eine gute Belastbarkeit bei langem Stehen, sorgfältige Arbeitsweise und ein sicherer Umgang mit Hygieneanforderungen. Zusätzlich wirken sich Fingerspitzengefühl, Blick für Proportionen, Kommunikationsfähigkeit und eine ruhige Hand im Kundenkontakt stark auf den Berufsalltag aus, gerade weil Ergebnisse sichtbar sind und Beratung ein zentraler Teil der Dienstleistung bleibt.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Friseurin

Vergütung nach Ausbildungsjahr

1. Lehrjahr
650 €
2. Lehrjahr
750 €
3. Lehrjahr
850 €

Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße

Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 850 € brutto/Monat

Großkonzern
977 €
+15%
Großunternehmen
935 €
+10%
Mittelstand
850 €
+0%
Kleinunternehmen
748 €
-12%

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Friseurin

Digitalisierungspotenzial
Gering
KI-Einfluss
gering
Salon-Management-Software (z.B. Shore, Phorest, Treatwell Business)Elektronische KassensystemeOnline-BuchungsplattformenDigitale Farb- und TypberatungstoolsDigitale Zeiterfassungssysteme

Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Ausbildung & Berufseinstieg

Auswahlkriterien der Ausbildungsbetriebe

Der Einstieg in den Beruf Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung. Im Bewerbungsprozess bei Ausbildungsbetrieben zählen neben einem passenden Schulabschluss vor allem ein gepflegtes Auftreten, Zuverlässigkeit und Interesse an Mode, Trends und Kundenkontakt. Häufig wird im Rahmen eines kurzen Probearbeitens sichtbar, wie sicher grundlegende Handgriffe bereits sitzen und wie mit Kundschaft sowie im Team kommuniziert wird.

Theorie und Praxisphasen

Die Ausbildung ist als duale Berufsausbildung (Handwerk) organisiert und dauert 3 Jahre. Berufsschule und Betrieb wechseln sich dabei ab: In der Berufsschule stehen unter anderem Fachtheorie, Warenkunde, Hygiene und Arbeitsschutz im Mittelpunkt, im Salonalltag geht es um Waschen, Schneiden, Färben, Styling, Beratung und den Umgang mit Terminabläufen. Die Ausbildung ist vergütet; je nach Betrieb und Tarifbindung kann die Höhe unterschiedlich ausfallen.

Prüfungsordnung nach Handwerksrecht

Rechtlich und institutionell ist die Ausbildung zum Friseur (m⁠/⁠w⁠/⁠d) in die Strukturen des Handwerks eingebunden. Die Abschlussprüfung ist die Gesellenprüfung, abgenommen durch die HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks); die maßgebliche Grundlage ist die HwO (Handwerksordnung). In der Praxis prägen sauber dokumentierte Arbeitsabläufe, Hygienevorgaben und ein routinierter Umgang mit Produkten und Werkzeugen die ersten Berufsjahre.

Erste Berufsjahre als Junior

Nach dem Abschluss beginnen viele in einer Junior- oder Salonposition mit wachsender Eigenverantwortung, etwa bei Damen- und Herrenhaarschnitten, Farbservices oder Styling für Anlässe. Das Einstiegsgehalt liegt typischerweise zwischen 2.130 € und 2.250 € brutto/Monat, mit einem häufig genannten Wert von 2.140 € brutto/Monat. Je nach Salonkonzept kommen Aufgaben wie Verkauf von Pflegeprodukten, Kassen- und Terminorganisation oder unterstützende Tätigkeiten im Team hinzu.

Perspektiven im Salonmanagement

Mit Berufserfahrung erweitern sich Spezialisierungen, etwa in Coloration, Strähnentechniken, Extensions, Bartpflege oder Beratung im hochwertigen Service. Auch Weiterentwicklungen in Richtung Teamleitung oder Salonmanagement kommen vor; in solchen Rollen hängen Vergütung und Verantwortung stark von Größe, Standort und Geschäftsmodell des Betriebs ab.

Berufliche Entwicklungsoptionen Friseurin

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Kosmetikerin (m/w/d)

Mittlerer Aufwand

Durchführung kosmetischer Behandlungen (z. B. Hautpflege, Make-up, Maniküre) inklusive Beratung und Produktverkauf.

Gehalt:
2.200 €: 2.900 € brutto/Monat
Starker Skill-Overlap bei Kundenberatung, Terminorganisation, Umgang mit kosmetischen Produkten und hygienischen Standards.

Fachverkäuferin (m/w/d) im Einzelhandel (z. B. Parfümerie/Kosmetik)

Leichter Wechsel

Beratung und Verkauf von Waren mit Kassenprozessen, Warenpflege und Sortimentsumsetzung.

Gehalt:
2.300 €: 3.200 € brutto/Monat
Übertragbare Kompetenzen in Service, Beratung, Verkauf und Beschwerdemanagement in einem stark kundenzentrierten Umfeld.
Hoher Aufwand

Gestaltung von Maske, Frisuren und ggf. Spezialeffekten für Bühne, Film, Fernsehen oder Foto-Produktionen.

Gehalt:
2.800 €: 4.000 € brutto/Monat
Nahe Tätigkeitslogik bei Styling, Kundenkommunikation und Arbeit unter Zeitdruck, häufig im Umfeld von Fotografie/Produktion/Events.

Außendienstmitarbeiterin (m/w/d) für Friseurprodukte

Mittlerer Aufwand

Betreuung von Salons, Präsentation von Sortimenten, Verkaufssteuerung und Schulungen zu Produkten und Anwendungen.

Gehalt:
3.200 €: 4.600 € brutto/Monat
Anschlussfähig über Produktkenntnis, Beratung und Schulungserfahrung mit professionellen Haar- und Stylingprodukten.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Friseurin (m/w/d) (Berufseinstieg)

Gehalt:
2.130 €: 2.180 € brutto/Monat

Einstieg in den Salonalltag mit standardisierten Dienstleistungen wie Waschen, Schneiden, Föhnen sowie Kundinnen- und Kundenberatung unter betrieblicher Anleitung.

Duale Berufsausbildung (Handwerk) mit Gesellenprüfung vor der HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks) nach HwO (Handwerksordnung).

Stufe 2:Friseurin (m/w/d) (Berufserfahrung, ca. 5 Jahre)

Gehalt:
2.420 €: 2.780 € brutto/Monat

Sicheres, eigenständiges Arbeiten am Kunden, häufig mit Zusatzaufgaben im Tagesgeschäft wie Warenpflege, Terminsteuerung oder Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen.

Mehrjährige Berufserfahrung; je nach Betrieb interne Produktschulungen und Verkaufstrainings, ggf. erste Verantwortung im Team.

Stufe 3:Friseurin (m/w/d) (erfahrene Fachkraft)

Gehalt:
2.680 €: 2.900 € brutto/Monat

Komplexere Dienstleistungen und routinierte Beratung, oft mit Schwerpunkt auf Farb- und Umformtechniken sowie stabiler Stammkundschaft.

Mehrjährige Praxis; regelmäßige fachliche Weiterbildungen (z. B. Colorationstechniken, Balayage, Schnitt- und Stylingkonzepte).

Stufe 4:Salonleitung / Filialleitung (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
4.000 €: 5.000 € brutto/Monat

Führung eines Teams mit Einsatzplanung, Qualitätssteuerung, Umsatz- und Kennzahlenverantwortung sowie Organisation von Abläufen und Warenwirtschaft.

Mehrjährige Berufserfahrung; betriebliche Führungserfahrung bzw. Leitungsschulungen (Personalführung, Kalkulation, Controlling), je nach Betrieb tarifliche Eingruppierung; branchenabhängig Tarifbindung möglich.

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Coloristin (m/w/d) (Farbtechniken)

serviceorientiert

Anspruchsvolle Farbservices (z. B. Balayage, Blondierungen, Farbkorrekturen) inklusive Diagnose, Pflegekonzept und Beratung.

Gehalt:
2.700 €: 3.000 € brutto/Monat
Hersteller- und Fachseminare (Farbtheorie, Blondierung, Korrektur, Haar- und Kopfhautdiagnose), nachweisbare Praxis über Fallbeispiele/Portfolio.

Spezialist/in für Herrenhaarschnitte & Barbering

serviceorientiert

Fades, Konturen, Bartdesign und klassische Rasurabläufe mit Beratung zu Pflege und Styling.

Gehalt:
2.600 €: 2.880 € brutto/Monat
Barber-Schulungen (Schnittsysteme, Bart- und Rasurtechniken), Hygieneroutinen, Produktschulungen.

Braut- und Eventstylistin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

serviceorientiert

Hochsteckfrisuren, Stylingkonzepte und Abstimmung mit Make-up/Outfit für besondere Anlässe, oft mit Probeterminen.

Gehalt:
2.650 €: 2.950 € brutto/Monat
Seminare zu Hochsteck- und Flechttechniken, Styling- und Beratungskonzepte, ggf. Grundlagen Foto-/Lichttauglichkeit von Looks.

Spezialist/in für Haarverlängerung & -verdichtung

serviceorientiert

Techniken mit Tapes/Bonds/Wefts, Beratung zu Pflege, Haltbarkeit und Tragekomfort sowie präzise Farbanpassung.

Gehalt:
2.740 €: 3.000 € brutto/Monat
Zertifizierungen/Schulungen der Systemanbieter, Training zu Abtrennung, Befestigung, Entfernen, Pflege- und Reklamationsmanagement.

Calligraphy Cut / Schnitttechnik-Spezialisierung

serviceorientiert

Arbeiten mit spezifischen Schnittmethoden zur Strukturierung, Volumensteuerung und verbesserten Fall-Eigenschaften des Haars.

Gehalt:
2.620 €: 2.900 € brutto/Monat
Technikschulungen (z. B. zertifizierte Schnittseminare), Aufbaukursprogramme, kontinuierliches Üben an Modellen und im Salonbetrieb.

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
2.944 €
Großunternehmen
2.816 €
Mittelstand
2.560 €
Kleinunternehmen
2.253 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.560 € brutto/Monat

Mobiler Friseurdienst
3.072 €
+20%
Spa & Wellness
2.944 €
+15%
Hotels
2.816 €
+10%
Krankenhäuser
2.688 €
+5%
Friseurgewerbe
2.560 €
+0%
Friseurhandwerk
2.432 €
-5%
Friseurketten
2.304 €
-10%
Pflegeeinrichtungen
2.304 €
-10%
Drogeriemärkte
2.176 €
-15%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Friseurin

Im Salonalltag steigt das Einkommen meist mit wachsender Routine, sicherer Beratung und konstanten Arbeitsergebnissen. Nach der dualen Berufsausbildung mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer (HwO) folgt eine Phase, in der Schnitt-, Farb- und Servicekompetenz zunehmend eigenständig abgedeckt werden. Später kommen häufig Spezialisierungen und ein stabiler Kundenstamm hinzu, was sich in moderaten Gehaltsschritten abbildet. Digitale Anforderungen bleiben überschaubar, sind aber präsent: Termin- und Kassensysteme, Online-Buchung sowie digitale Kundendokumentation gehören in vielen Betrieben zum Arbeitsalltag.

1. Jahr2.140 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr2.200 €
Berufseinstieg (zunehmend selbstständig)

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr2.320 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr2.440 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr2.560 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr2.600 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr2.640 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr2.710 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr2.780 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr2.850 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Berufsausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Gehaltsanalyse

Zum Einstieg liegen die typischen Monatsgehälter bei rund 2.140 € brutto, in einer engen Spanne von etwa 2.130 € bis 2.250 €. Nach einigen Jahren steigen die Werte häufig über Stufenmodelle, wachsende Auslastung und mehr Verantwortung im Tagesgeschäft; nach fünf Jahren Berufserfahrung sind rund 2.560 € brutto üblich.

Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Gehalt oft um 2.710 € brutto, mit möglichen Ausschlägen etwa zwischen 2.680 € und 3.000 € je nach Betriebssystematik. Mit erweiterter Verantwortung oder Führung, etwa als Salonleitung, liegen gängige Monatswerte bei rund 4.500 € brutto.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und ein gewachsener Kundenstamm wirken sich häufig direkt auf Umsatzbeteiligungen, Trinkgeldniveau und Verhandlungsspielraum bei Fixum oder Stundenlohn aus.
  • 2
    Spezialisierungen wie Balayage und Blondexpertise, Haarverlängerung und Extensions, Barbering oder Braut und Eventstyling werden in vielen Betrieben höher vergütet als reine Basisschnitte.
  • 3
    Zusatzqualifikationen etwa als Colorist, Meisterabschluss, Ausbildereignung oder Produktschulungen großer Marken können zu höherer Eingruppierung, Schulungsaufgaben oder Teamverantwortung führen.
  • 4
    Tarifbindung und klare Entgeltstufen sorgen eher für planbare Steigerungen, während nicht tarifgebundene Salons stärker von Umsatzmodellen und betrieblicher Marge abhängen.
  • 5
    Unternehmensgröße und Standortmix spielen mit hinein: Filialketten haben öfter standardisierte Vergütungssysteme, kleinere Salons setzen häufiger auf individuelle Absprachen.

Marktausblick

Die Nachfrage nach Friseurinnen bleibt insgesamt stabil, weil regelmäßige Dienstleistungen wie Schnitt und Farbe auch in wechselnden Konsumphasen nachgefragt werden. Gleichzeitig verschärft sich in vielen Betrieben die Personalsituation, was die Bedeutung verlässlicher Einsatzplanung und Teamstabilität erhöht.

Trends verschieben den Alltag: Online Terminbuchung, digitale Kassen und Social Media Präsenz werden häufiger Teil der Abläufe, während Spezialisierungen bei Farbe, Blondtechniken und Barber Services an Gewicht gewinnen. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Salons aktiv ausbilden und klar strukturierte Entwicklungsschritte anbieten.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient man während der Ausbildung zum Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 650 € auf 850 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 650 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 750 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 850 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.140 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit Berufserfahrung?

Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.140 € brutto/Monat bis hin zu 2.710 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.

In welchen Branchen kann man als Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Friseurgewerbe, Friseurhandwerk, Drogeriemärkte, Friseurketten, Hotels oder Spa & Wellness. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.

Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und ein gewachsener Kundenstamm wirken sich häufig direkt auf Umsatzbeteiligungen, Trinkgeldniveau und Verhandlungsspielraum bei Fixum oder Stundenlohn aus. sowie Spezialisierungen wie Balayage und Blondexpertise, Haarverlängerung und Extensions, Barbering oder Braut und Eventstyling werden in vielen Betrieben höher vergütet als reine Basisschnitte.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Friseurin (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.140 € brutto/Monat für Einsteiger und 2.710 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.000 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: