Grundschullehrerin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Grundschullehrerin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Grundschullehrerin (m/w/d) Gehalt 2026Grundschullehrerin (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
4.200 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.720 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.750 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Besoldungsgruppe A12 (verbeamtet) / Tarifvertrag TV-L Entgeltgruppe E11 (angestellt). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Grundschullehrerin (m/w/d)
Im Schulalltag ist meist von der Grundschullehrerin die Rede, in offiziellen Kontexten lautet die formale Berufsbezeichnung Grundschullehrer.
Grundschullehrerinnen planen und gestalten Unterricht, führen Lernstandsdiagnosen durch und begleiten Kinder im Lesen, Schreiben, Rechnen sowie in Sachthemen, Musik oder Sport. Neben dem Unterrichten gehören Klassenleitung, Elterngespräche, Förderplanung, Aufsicht und die Zusammenarbeit im Kollegium zum Arbeitsalltag. Gearbeitet wird überwiegend in Klassenräumen und Fachräumen, ergänzt durch Konferenzen, Projekttage und schulische Veranstaltungen. Beschäftigung bieten unter anderem öffentliche und private Grundschulen, Schulen mit Ganztagsangeboten sowie Träger im Bereich der inklusiven Bildung, wie etwa Förderschwerpunkte oder Schulverbünde.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Grundschullehrerin (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
5.098 €
4.957 € – 5.238 €
Frankfurt am Main
5.003 €
4.865 € – 5.141 €
Düsseldorf
4.956 €
4.820 € – 5.093 €
Hannover
4.909 €
4.774 € – 5.044 €
Stuttgart
4.862 €
4.728 € – 4.996 €
Hamburg
4.862 €
4.728 € – 4.996 €
Essen
4.862 €
4.728 € – 4.996 €
Dortmund
4.814 €
4.682 € – 4.947 €
Köln
4.767 €
4.636 € – 4.899 €
Nürnberg
4.767 €
4.636 € – 4.899 €
Bremen
4.767 €
4.636 € – 4.899 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.720 €
4.590 € – 4.850 €
Berlin
4.578 €
4.452 € – 4.705 €
Leipzig
4.437 €
4.315 € – 4.559 €
Dresden
4.437 €
4.315 € – 4.559 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.957 € | 5.098 € | 5.238 € | +8% |
Frankfurt am Main | 4.865 € | 5.003 € | 5.141 € | +6% |
Düsseldorf | 4.820 € | 4.956 € | 5.093 € | +5% |
Hannover | 4.774 € | 4.909 € | 5.044 € | +4% |
Stuttgart | 4.728 € | 4.862 € | 4.996 € | +3% |
Hamburg | 4.728 € | 4.862 € | 4.996 € | +3% |
Essen | 4.728 € | 4.862 € | 4.996 € | +3% |
Dortmund | 4.682 € | 4.814 € | 4.947 € | +2% |
Köln | 4.636 € | 4.767 € | 4.899 € | +1% |
Nürnberg | 4.636 € | 4.767 € | 4.899 € | +1% |
Bremen | 4.636 € | 4.767 € | 4.899 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 4.590 € | 4.720 € | 4.850 € | ±0% |
Berlin | 4.452 € | 4.578 € | 4.705 € | -3% |
Leipzig | 4.315 € | 4.437 € | 4.559 € | -6% |
Dresden | 4.315 € | 4.437 € | 4.559 € | -6% |
Regionale Einschätzung
Regional fallen die Gehälter von Grundschullehrerinnen spürbar unterschiedlich aus, wobei in wirtschaftsstarken Ländern und Ballungsräumen häufig höhere Vergütungen erreicht werden als in strukturschwächeren Regionen. Besonders in Süddeutschland und in Stadtstaaten liegen die Werte oft über dem Niveau vieler Flächenländer.
Ursachen sind unter anderem unterschiedliche Besoldungs- und Tarifstrukturen der Länder, abweichende Zulagenmodelle sowie die regionalen Lebenshaltungskosten, die in Metropolregionen tendenziell höher ausfallen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in den Grundschuldienst
Der Weg in den Schuldienst an Grundschulen ist in Deutschland überwiegend klar geregelt und führt über ein Hochschulstudium mit anschließender schulpraktischer Qualifizierung. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem jeweiligen Landesrecht, weshalb sich Bezeichnungen von Abschlüssen und Phasen unterscheiden können. Gemeinsam ist dem Regelzugang, dass sowohl fachwissenschaftliche als auch didaktische Inhalte nachgewiesen werden müssen, bevor eigenverantwortlicher Unterricht übernommen wird.
Inhalte des Lehramtsstudiums
Typisch ist ein Lehramtsstudium mit Ausrichtung auf die Primarstufe, das je nach Land mit Staatsexamen, Bachelor/Master oder vergleichbaren Abschlussstrukturen endet. Inhaltlich umfasst es Bildungswissenschaften, Fachdidaktik und Unterrichtsfächer, häufig ergänzt um Themen wie Diagnostik, Inklusion, Sprachbildung und Klassenführung. Ein wesentlicher Bestandteil sind Praxisphasen an Schulen (Praktika), in denen Unterricht geplant, durchgeführt und reflektiert wird.
Abschluss durch den Vorbereitungsdienst
Im Anschluss folgt in der Regel ein Vorbereitungsdienst (Referendariat) mit Unterricht unter Anleitung, begleitenden Seminarveranstaltungen und einer Abschlussprüfung. Erst mit dieser zweiten Phase werden die formalen Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Grundschullehrerin (m/w/d) im staatlichen Schuldienst typischerweise vollständig erfüllt. In vielen Fällen kommen zusätzlich formale Eignungskriterien hinzu, etwa im Rahmen einer amtsärztlichen Untersuchung, insbesondere wenn eine Verbeamtung angestrebt wird.
Optionen für den Quereinstieg
Ergänzend existieren alternative Zugangswege, die meist auf besonderen Bedarfslagen beruhen, etwa Quereinstieg oder Seiteneinstieg mit begleitender Nachqualifizierung. Diese Wege sind je nach Bundesland unterschiedlich eng gefasst und zielen darauf, fehlende pädagogische oder didaktische Anteile systematisch nachzuholen. Auch für Personen mit ausländischen Lehramtsqualifikationen kann eine Anerkennung möglich sein, häufig verbunden mit Ausgleichsmaßnahmen.
Pädagogisches Einfühlungsvermögen im Schulalltag
Neben den formalen Schritten spielen persönliche Voraussetzungen eine große Rolle: Belastbarkeit im Schulalltag, stabile Stimme und Gesundheit, ein professioneller Umgang mit Konflikten sowie Teamfähigkeit im Kollegium und im Austausch mit Eltern. Zentral sind zudem pädagogisches Einfühlungsvermögen, klare Kommunikation und die Fähigkeit, Lernstände heterogen zu diagnostizieren und Unterricht entsprechend zu strukturieren.
Hochschulstudium
Bachelor / MasterAkademisch
Für die Tätigkeit als Grundschullehrerin ist ein Lehramtsstudium (Universität/PH) + Referendariat erforderlich.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Grundschullehrerin
Hinweis: Studierende erhalten keine Ausbildungsvergütung, können aber BAföG, Stipendien oder Werkstudententätigkeiten nutzen.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation für die Primarstufe
Der Regelzugang in den Beruf der Grundschullehrerin (m/w/d) führt über ein Hochschulstudium mit Masterabschluss. Typisch sind ein grundschulbezogenes Lehramtsstudium mit fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Anteilen, bildungswissenschaftlichen Modulen sowie längeren Praxisphasen an Schulen. Der Übergang in den Schuldienst ist in Deutschland stark durch landesrechtliche Vorgaben geprägt; Stationen wie Vorbereitungsdienst und schulpraktische Ausbildungsabschnitte sind dabei gängige Bestandteile, bevor eine eigenständige Klassenführung übernimmt.
Kompetenzen für die Klassenführung
Für den Berufseinstieg sind neben fachlichem Wissen vor allem Diagnose- und Förderkompetenz, Klassenführung und eine sichere Kommunikation mit Kindern und Eltern zentral. Hinzu kommen Organisationsfähigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit, weil Unterrichtsplanung, Elterngespräche, Konferenzen und Kooperation mit Sonderpädagogik oder Schulsozialarbeit eng ineinandergreifen. Die Vergütung beim Einstieg bewegt sich im deutschlandweiten Durchschnitt in einer Spanne von 4.060 € bis 4.330 € brutto/Monat, mit einem typischen Wert von 4.200 € brutto/Monat.
Aufgaben in der Einstiegsphase
Als Einstiegspositionen sind der Start im Schuldienst an Grundschulen, Vertretungsstellen oder befristete Anstellungen verbreitet; Aufgaben reichen von der Übernahme einer Klasse über Fachunterricht bis zu Förder- und Differenzierungsangeboten. Früh zeigt sich, dass außerunterrichtliche Arbeit (Vor- und Nachbereitung, Leistungsrückmeldungen, Lernstandsdiagnostik) einen festen Anteil ausmacht. Wo Tarifbindung greift, orientieren sich Eingruppierung und Entwicklungsschritte an tariflichen oder beamtenrechtlichen Strukturen, je nach Schulträger und Laufbahn.
Perspektiven zur Schulentwicklung
Erste Karriereschritte ergeben sich häufig über zusätzliche Rollen im Kollegium, etwa als Klassen- oder Jahrgangskoordination, Verantwortlichkeiten für Sprachförderung, Digitalisierung oder Ganztag. Mit wachsender Erfahrung kommen häufig Mentoring-Aufgaben für Praktikantinnen und Praktikanten oder die Mitarbeit an Schulentwicklungsprojekten hinzu. Für weiterführende Funktionen wie Fach- oder Stufenleitung, Konrektorat oder Schulleitung sind in der Praxis meist zusätzliche Qualifizierungen und eine belegte Führungserfahrung relevant; die Vergütung kann dann (je nach Funktion und System) spürbar abweichen.
Einflussfaktoren durch Landesrecht
Rahmenbedingungen unterscheiden sich zwischen Bundesländern, Schulformen innerhalb der Primarstufe und Beschäftigungsarten, was den Einstieg in Ablauf und Vergütung mitprägt. Auch der Bedarf an bestimmten Fächern oder Zusatzqualifikationen (z. B. Deutsch als Zweitsprache, Inklusion) kann die Aufgabenverteilung in den ersten Jahren beeinflussen. Unabhängig davon bleibt die enge pädagogische Arbeit am Kind der Kern des Berufs, verbunden mit dokumentations- und abstimmungsintensiven Routinen im Schulalltag.
Berufliche Entwicklungsoptionen Grundschullehrerin
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Sonderpädagogin / Sonderpädagoge
Fördert und unterrichtet Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf und koordiniert Maßnahmen im inklusiven Setting.
Pädagogische Fachkraft in der Erwachsenenbildung
Plant und führt Bildungsangebote für Erwachsene durch, häufig in Kursformaten, Projekten oder Qualifizierungsmaßnahmen.
Bildungsreferentin / Bildungsreferent (z. B. bei Verbänden/Trägern)
Entwickelt Bildungsprogramme, organisiert Projekte und unterstützt Umsetzung und Qualitätssicherung bei Trägern oder Institutionen.
Redakteurin / Redakteur für Bildungsmedien (Schulbuch/EdTech)
Konzipiert und erstellt Lernmaterialien, Aufgabenformate und didaktische Begleitkonzepte für Schul- oder digitale Bildungsprodukte.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Grundschullehrerin (m/w/d) (Berufseinstieg)
Einstieg in den Schuldienst mit eigenverantwortlichem Unterricht, Klassenleitung nach schulischer Organisation sowie Mitarbeit an schulischen Konzepten im Kollegium.
Stufe 2:Grundschullehrerin (m/w/d) (nach einigen Jahren Berufserfahrung)
Gefestigte Unterrichtspraxis mit zusätzlicher Übernahme schulischer Aufgaben wie Koordination von Jahrgangsteams, Konzeptarbeit oder Ausbildungsanteilen für Praktikantinnen und Praktikanten.
Stufe 3:Grundschullehrerin (m/w/d) (erfahrene Fachkraft)
Übernahme anspruchsvoller schulischer Querschnittsaufgaben, häufig mit fester Zuständigkeit, z. B. für Förderkonzepte, Qualitätsentwicklung oder die Begleitung neuer Kolleginnen und Kollegen.
Stufe 4:Konrektorin / stellvertretende Schulleitung (Grundschule)
Mitverantwortung für Organisation und Personalführung im Schulalltag, u. a. Stundenplanung, Vertretungsmanagement, Qualitätsprozesse und Kooperation mit Schulträger und Schulaufsicht.
Stufe 5:Schulleiterin (Grundschule)
Gesamtverantwortung für pädagogische und organisatorische Steuerung der Schule, Personalführung, Budget-/Ressourcenplanung sowie strategische Schulentwicklung und Außenvertretung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Inklusion und Förderpädagogik (Grundschule)
Förderdiagnostik, individuelle Lernpläne, Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team und Anpassung von Unterricht an heterogene Lerngruppen.
Deutsch als Zweitsprache (DaZ) / Sprachbildung
Sprachsensibler Fachunterricht, Diagnostik sprachlicher Kompetenzen und Förderung von Deutschlernenden im Grundschulalter.
Lern- und Entwicklungsdiagnostik (Schwerpunkt Grundschule)
Systematische Lernstands- und Entwicklungsbeobachtung, Förderplanung, Beratungsgespräche und Dokumentation im schulischen Rahmen.
Digitale Bildung / Medienpädagogik in der Grundschule
Konzeption digital gestützter Lernarrangements, Medienkompetenzförderung und schulinterne Unterstützung bei Tools, Plattformen und Datenschutzpraxis.
Schulentwicklung / Qualitätsmanagement (Grundschule)
Steuerung von Entwicklungsprozessen, Evaluation, Konzeptarbeit (z. B. Ganztag, Übergänge, Leistungskultur) und Moderation schulischer Gremien.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.720 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Grundschullehrerin
Im Schuldienst entwickelt sich das Einkommen typischerweise parallel zu wachsender Unterrichtsroutine, zusätzlichen Aufgaben und mehr Verantwortung im Kollegium. Nach dem Hochschulstudium (Master) steht zunächst die sichere Klassenführung, Diagnose von Lernständen und die Zusammenarbeit mit Eltern im Vordergrund; mit den Jahren kommen oft koordinierende Aufgaben in Jahrgangsteams oder bei Förderkonzepten hinzu. Beim Gehalt zeigt sich eine stetige Entwicklung vom Einstieg bis zur erfahrenen Fachkraft. Digitalisierung prägt den Arbeitsalltag über Lernplattformen, digitale Tafeln und Diagnose-Tools; gefragt sind zudem Datenschutzsicherheit und didaktisch sinnvoller Medieneinsatz.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 4.200 € |
| 2. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigene Routinen) | 4.370 € |
| 3. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.490 € |
| 4. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.600 € |
| 5. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Alltag) | 4.720 € |
| 6. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.980 € |
| 7. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 5.240 € |
| 8. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z.B. Förder- und Diagnoseschwerpunkte) | 5.500 € |
| 9. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 5.670 € |
| 10. Jahr | Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (ggf. koordinierende Funktion im Team) | 5.750 € |
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Master); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Besoldungsgruppe A12 (verbeamtet) / Tarifvertrag TV-L Entgeltgruppe E11 (angestellt). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen Grundschullehrerinnen im Durchschnitt bei rund 4.200 € brutto im Monat. Mit einigen Jahren Praxis greifen meist Stufenaufstiege oder höher bewertete Aufgabenprofile, sodass nach fünf Jahren häufig etwa 4.720 € brutto erreicht werden.
Mit wachsender Erfahrung und stabiler Eingruppierung bewegt sich das Monatsgehalt als erfahrene Fachkraft oft um 5.750 € brutto. Bei erweiterter Verantwortung, etwa in Koordinations- oder Leitungsfunktionen, ist ein Niveau von rund 6.000 € brutto im Monat typisch; in solchen Rollen spielen formale Funktionszuweisungen und die jeweilige Vergütungslogik des Arbeitgebers eine zentrale Rolle.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Tarif- oder Besoldungsbindung prägt die Vergütung stark: Eingruppierung, Stufenlaufzeiten und mögliche Zulagen sind dort klar geregelt, außerhalb davon ist die Spanne meist größer.
- 2Berufserfahrung wirkt direkt über Erfahrungsstufen und Funktionsübernahmen; mit wachsender Routine steigen Unterrichtsdeputatssicherheit, Verantwortungsumfang und häufig auch die Eingruppierung.
- 3Zusatzqualifikationen wie Qualifizierung für Inklusion, Förderdiagnostik oder DaZ-Fortbildungen können zu Funktionsstellen, Anrechnungsstunden oder Zulagen führen, je nach Schulträger und Land.
- 4Übernahme erweiterter Aufgaben wie Jahrgangsleitung, Koordination Ganztag oder Mitarbeit in Schulentwicklung und Qualitätsmanagement erhöht den Verantwortungsgrad und kann sich vergütungswirksam auswirken.
- 5Arbeitgebertyp und Schulgröße spielen mit: größere Schulstandorte und Träger mit mehr Funktionsstellen bieten häufiger Leitungs- und Koordinationsrollen mit höherer Vergütung.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Grundschullehrerinnen wird in vielen Regionen als stabil bis eher steigend wahrgenommen, weil Jahrgänge schwanken, Ganztagsangebote ausgebaut werden und Vertretungsbedarfe den Personalpuffer klein halten. Gleichzeitig sorgt die Altersstruktur in Kollegien dafür, dass regelmäßig Stellen nachbesetzt werden.
Den Berufsalltag verändern vor allem Digitalisierung im Unterricht, mehr diagnostische Arbeit sowie heterogenere Lerngruppen durch Inklusion und Sprachförderbedarf. Berufseinsteigerinnen treffen dadurch häufig auf Schulen, die strukturierte Einarbeitung mit Teamteaching, Materialpools und festen Absprachen im Jahrgang verstärken.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Mit welchem Einstiegsgehalt kann man als Grundschullehrerin (m/w/d) nach dem Studium rechnen?
Absolventen steigen typischerweise mit etwa 4.200 € brutto/Monat ein. Entscheidend sind dabei Entgeltgruppe, Erfahrungsstufe und Dienstherr.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Grundschullehrerin (m/w/d) im Laufe der Karriere?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 4.200 € brutto/Monat bis hin zu 5.750 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
In welchen Branchen arbeitet man als Grundschullehrerin (m/w/d) und wie unterscheidet sich die Vergütung?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Allgemeinbildender öffentlicher Schulbetrieb, Grundschulbildung (Primarstufe), Kultusverwaltung der Länder, Kommunale Schulträgerschaft, Städtische Grundschulen oder Gemeindliche Bildungseinrichtungen. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was verdient ein erfahrener Grundschullehrerin (m/w/d)?
Mit 6–10 Jahren Berufserfahrung liegen die Gehälter bei etwa 5.750 € brutto/Monat. In Führungspositionen und Spezialistenrollen sind Gehälter bis 6.400 € brutto/Monat möglich.
Welche Qualifikationen erhöhen das Gehalt als Grundschullehrerin (m/w/d)?
Neben der Berufserfahrung beeinflussen vor allem Zusatzqualifikationen, Spezialisierungen und Führungskompetenzen die Vergütung. Besonders honoriert werden relevante Zertifizierungen und tiefe Branchenkenntnisse.
Wie ist die aktuelle Arbeitsmarktsituation für den Beruf Grundschullehrerin (m/w/d)?
Die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich ist derzeit hoch. Die Vergütung orientiert sich am Marktdurchschnitt der jeweiligen Region und Branche.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Besoldungsgruppe A12 (verbeamtet) / Tarifvertrag TV-L Entgeltgruppe E11 (angestellt)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
