Immobilienkaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Immobilienkaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Immobilienkaufmann (m/w/d) Gehalt 2026Immobilienkaufmann (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.600 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.260 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.200 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Immobilienkaufmann (m/w/d)
Immobilienkaufleute betreuen Wohn- und Gewerbeobjekte entlang des gesamten Lebenszyklus und bewegen sich dabei zwischen Verwaltung, Vermarktung und Kundenkontakt. Im Alltag gehören Besichtigungen, die Erstellung und Prüfung von Miet- und Kaufverträgen, die Kommunikation mit Eigentümern und Mietparteien sowie die Koordination von Dienstleistern, etwa für Instandhaltung oder Hausmeisterleistungen, zum typischen Aufgabenmix.
Gearbeitet wird vor allem im Büro mit viel Telefon- und Systemarbeit, ergänzt durch Termine im Bestand und bei Übergaben vor Ort. Beschäftigung finden Immobilienkaufleute beispielsweise bei Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Maklerbüros, Bauträgern, Genossenschaften oder im Immobilienbereich von Banken und Versicherungen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Immobilienkaufmann (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.651 €
3.360 € – 3.920 €
Düsseldorf
3.651 €
3.360 € – 3.920 €
Hamburg
3.586 €
3.300 € – 3.850 €
Frankfurt am Main
3.521 €
3.240 € – 3.780 €
Köln
3.521 €
3.240 € – 3.780 €
Stuttgart
3.456 €
3.180 € – 3.710 €
Nürnberg
3.293 €
3.030 € – 3.535 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.260 €
3.000 € – 3.500 €
Hannover
3.195 €
2.940 € – 3.430 €
Essen
3.162 €
2.910 € – 3.395 €
Dortmund
3.130 €
2.880 € – 3.360 €
Berlin
3.097 €
2.850 € – 3.325 €
Bremen
3.097 €
2.850 € – 3.325 €
Leipzig
2.869 €
2.640 € – 3.080 €
Dresden
2.869 €
2.640 € – 3.080 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.360 € | 3.651 € | 3.920 € | +12% |
Düsseldorf | 3.360 € | 3.651 € | 3.920 € | +12% |
Hamburg | 3.300 € | 3.586 € | 3.850 € | +10% |
Frankfurt am Main | 3.240 € | 3.521 € | 3.780 € | +8% |
Köln | 3.240 € | 3.521 € | 3.780 € | +8% |
Stuttgart | 3.180 € | 3.456 € | 3.710 € | +6% |
Nürnberg | 3.030 € | 3.293 € | 3.535 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.260 € | 3.500 € | ±0% |
Hannover | 2.940 € | 3.195 € | 3.430 € | -2% |
Essen | 2.910 € | 3.162 € | 3.395 € | -3% |
Dortmund | 2.880 € | 3.130 € | 3.360 € | -4% |
Berlin | 2.850 € | 3.097 € | 3.325 € | -5% |
Bremen | 2.850 € | 3.097 € | 3.325 € | -5% |
Leipzig | 2.640 € | 2.869 € | 3.080 € | -12% |
Dresden | 2.640 € | 2.869 € | 3.080 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main, Hamburg oder Stuttgart liegen Gehälter tendenziell höher als in vielen Teilen Ostdeutschlands.
Ein Gehaltstreiber sind höhere Lebenshaltungs- und Immobilienkosten, zudem zahlen größere Märkte mit hoher Transaktionsdichte und Unternehmensdichte oft konkurrenzfähiger.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung in der Immobilienwirtschaft
Der Regelfall für den Einstieg in den Beruf führt über eine duale Ausbildung im Umfeld von Immobilienwirtschaft, Facility Management und Dienstleistungen. Betriebe erwarten im Bewerbungsprozess meist einen passenden Schulabschluss, solide Grundlagen in Deutsch und Mathematik sowie ein nachvollziehbares Interesse an kaufmännischen Abläufen rund um Wohn- und Gewerbeimmobilien. Üblich sind schriftliche Bewerbungsunterlagen und ein Vorstellungsgespräch; je nach Unternehmen kommen kurze Eignungstests hinzu.
Praxisphasen im Betrieb und Berufsschule
Die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt und dauert 3 Jahre. Sie findet im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. In der Praxis werden unter anderem Vermietung und Verwaltung, Kommunikation mit Mietparteien und Dienstleistern, Grundlagen der Objektbewirtschaftung, Rechnungswesen, Vertrags- und Prozessorganisation sowie Einblicke in Vermarktung und Vertrieb bearbeitet. Je nach Einsatzbereich liegen Schwerpunkte eher in der Bestandsverwaltung, im Kundenkontakt oder in der Unterstützung von Projekten und Objektteams.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Am Ende steht die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist in der Praxis unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung; sie bleibt jedoch an die formalen Regelungen und die Abstimmung mit Betrieb, Berufsschule und zuständigen Stellen gebunden.
Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt
Nach dem Abschluss sind Weiterbildungen vor allem dann relevant, wenn mehr Verantwortung in Verwaltung, Vermarktung oder Objektsteuerung übernommen wird. Im IHK-System werden häufig kaufmännische Aufstiegsfortbildungen genutzt, insbesondere Fachwirt/in (z. B. Wirtschaftsfachwirt, Handelsfachwirt) sowie Betriebswirt/in IHK. Ergänzend kommen fachnahe Qualifizierungen infrage, etwa zu miet- und immobilienbezogenen Prozessen, Kundenmanagement oder Schnittstellen zur technischen Bewirtschaftung im Facility-Umfeld.
Sorgfalt im Umgang mit Mietverträgen
Persönlich wichtig sind eine sorgfältige Arbeitsweise, Verlässlichkeit im Umgang mit Verträgen und Daten sowie eine ruhige, serviceorientierte Kommunikation. Da Tätigkeiten häufig zwischen kaufmännischen Anforderungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Abläufen im Objekt vermitteln, unterstützen Organisationstalent, Konfliktfähigkeit und ein sicheres Auftreten den Berufseinstieg deutlich; besondere gesundheitliche Voraussetzungen stehen typischerweise weniger im Vordergrund als Belastbarkeit und Konzentration im Tagesgeschäft.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Immobilienkaufmann
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.150 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Immobilienkaufmann
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation für Wohnungsunternehmen und Makler
Der Einstieg als Immobilienkaufmann (m/w/d) führt in der Regel über eine duale Berufsausbildung nach BBiG mit IHK-Abschlussprüfung. Ausbildungsbetriebe sind unter anderem Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen, Projektentwickler oder Maklerbüros; der Bewerbungsprozess folgt meist klassischen Schritten mit schriftlicher Bewerbung, Auswahlgespräch und (je nach Betrieb) kurzen Eignungsaufgaben. Erwartet werden häufig mindestens ein mittlerer Schulabschluss, solide Deutsch- und Mathekenntnisse sowie ein sicherer Umgang mit gängigen Office-Anwendungen. Im Arbeitsalltag zählen außerdem Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick und ein sorgfältiger Blick für Verträge und Zahlen.
Lerninhalte der Immobilienwirtschaft und Finanzierung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und läuft typischerweise im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen praktische Stationen wie Vermietung, Objektverwaltung, Kundenkontakt, Rechnungsprüfung und die Vorbereitung von Miet- oder Kaufverträgen im Vordergrund, während in der Schule Inhalte wie Immobilienwirtschaft, Recht, Finanzierung und Rechnungswesen vertieft werden. Die Ausbildung ist vergütet; ob und wie stark sich die Höhe an tariflichen Regelungen orientiert, hängt von der jeweiligen Tarifbindung und dem Unternehmen ab.
Erste Schritte in der Objektbetreuung
Nach bestandener IHK-Abschlussprüfung starten viele in Positionen wie Sachbearbeitung in der Mietverwaltung, Assistenz im Vertrieb, Objektbetreuung oder im Backoffice einer Hausverwaltung. Beim Einstiegsgehalt liegen typische Werte bei 2.600 € brutto/Monat; je nach Region, Unternehmensgröße und Aufgabenprofil kann der Rahmen auch zwischen 2.300 € und 2.900 € brutto/Monat liegen. Häufig prägen in den ersten Monaten standardisierte Prozesse, feste Zuständigkeiten und ein hoher Anteil an Abstimmung mit Eigentümern, Mietern, Dienstleistern und internen Fachabteilungen den Arbeitstag.
Spezialisierung in der WEG Verwaltung
Mit wachsender Erfahrung erweitern sich die Aufgaben oft in Richtung eigenständiger Objektverantwortung, komplexerer Vertragsfälle oder Betreuung größerer Bestände. Naheliegend sind außerdem Spezialisierungen, etwa im Bereich WEG-Verwaltung, Vermietungsmanagement, Vertrieb, Neubauprojekte oder Controlling-nahe Tätigkeiten. In tarifgebundenen Betrieben können Eingruppierungen und Entwicklungsschritte stärker formalisiert sein, während in nicht tarifgebundenen Unternehmen individuelle Rollenprofile und variable Vergütungsbestandteile häufiger vorkommen.
Zusammenspiel von Routinen und Recht
Der Übergang von der Ausbildung in den Beruf gelingt meist dann reibungslos, wenn grundlegende kaufmännische Routinen, rechtliche Standards und die Kommunikation mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen zusammenspielen. Gleichzeitig unterscheiden sich Immobilienmärkte und Bestandsstrukturen je nach Standort deutlich, was sich auf Arbeitsdichte, Kundenanfragen und die interne Organisation auswirken kann. Insgesamt ist der Berufseinstieg geprägt von einer Mischung aus Kundenkontakt, Dokumentation und wirtschaftlicher Verantwortung, die sich mit der Praxis zunehmend verdichtet.
Berufliche Entwicklungsoptionen Immobilienkaufmann
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)
Organisation und kaufmännische Unterstützung von Geschäftsprozessen, häufig mit Schwerpunkt auf Verwaltung, Assistenz und Abrechnung.
Kaufmännische Steuerung von Beständen mit Fokus auf Performance, Mieterträge, Budgets und Reporting gegenüber Eigentümern.
Bankkaufmann (m/w/d)
Beratung zu Finanzprodukten und Abwicklung bankfachlicher Prozesse, oft mit Schwerpunkt Kredit, Konto und Wertpapiergrundlagen.
Bearbeitung von Versicherungs- und Leistungsfällen in der Sozialversicherung mit starker Prozess- und Rechtsorientierung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Immobilienkaufmann (m/w/d): Berufseinstieg
Einstieg in die Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien mit Schwerpunkt auf Mietvertragswesen, Objektbetreuung und kaufmännischer Sachbearbeitung.
Stufe 2:Immobilienkaufmann (m/w/d): Objekt-/Bestandsbetreuung
Übernahme eigenständiger Objektverantwortung im Tagesgeschäft, inklusive Mieterkommunikation, Betriebskostenprozessen und Abstimmung mit Dienstleistern.
Stufe 3:Senior Immobilienkaufmann (m/w/d) / Key-Account Bestandsmanagement
Bearbeitung komplexerer Fälle im Bestand, Koordination externer Partner und Schnittstellenarbeit mit Controlling, Technik und Vermietung, teils mit Budgetmitverantwortung.
Stufe 4:Teamleitung Immobilienverwaltung / Leitung Vermietung
Führung eines kleinen Teams, Steuerung von Auslastung, Qualitätsstandards und Eskalationen sowie Verantwortung für Ergebnisse im jeweiligen Bereich (z. B. Leerstand, Mieterbindung, Forderungsmanagement).
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Miet- und Vertragsmanagement (Wohnimmobilien)
Vertragsgestaltung/-pflege, Mieterhöhungen im Rahmen, Fristen- und Nachtragsmanagement sowie strukturierte Mieterkommunikation.
Betriebskosten- und Nebenkostenmanagement
Plausibilisierung und Steuerung von Betriebskosten, Prüfung von Dienstleisterabrechnungen, Abrechnungslogik und Widerspruchsbearbeitung.
Vermietung und Vermarktung (Residential Letting)
Akquise und Besichtigungsmanagement, Bonitätsprüfung, Abschlussprozesse sowie Steuerung von Leerstand und Vermarktungskanälen.
Gewerbevermietung (Commercial Leasing)
Verhandlung und Betreuung gewerblicher Mietverhältnisse, Flächenkonzepte, Laufzeiten/Indexierungen und Schnittstellen zu Asset-Strategien.
WEG-Verwaltung (Wohnungseigentum)
Organisation von Eigentümerversammlungen, Beschlussumsetzung, Instandhaltungsplanung und Kommunikation mit Beiräten und Dienstleistern.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.260 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Immobilienkaufmann
In der Immobilienwirtschaft entwickelt sich das Einkommen meist parallel zu wachsender Routine in Vermietung, Verwaltung, Vertrieb und Kundenbetreuung. Nach der dualen Berufsausbildung mit IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) liegt der typische Einstieg bei rund 2.600 € brutto im Monat; mit steigender Verantwortung, besserer Marktkenntnis und sicherem Umgang mit Vertrags- und Abrechnungsprozessen nehmen die Gehälter schrittweise zu. In größeren Unternehmen oder bei erweiterten Zuständigkeiten sind koordinierende Funktionen möglich. Digitale Vermarktung, CRM-Systeme, Dokumentenmanagement und Plattformgeschäft prägen die Arbeit; Virtual-Reality-Besichtigungen und datenbasierte Auswertungen gewinnen an Gewicht.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 2.600 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste selbstständige Aufgaben | 2.710 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.830 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / breiteres Aufgabenpaket | 2.940 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / erhöhte Verantwortung | 3.060 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.290 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung / komplexere Fälle | 3.510 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.730 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / ggf. fachliche Koordination | 3.960 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / stabiler Verantwortungsbereich | 4.200 € |
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 2.600 € pro Monat, je nach Stelle und Umfeld bewegen sich Werte meist zwischen 2.300 € und 2.900 €. In dieser Phase stehen häufig standardisierte Prozesse in Vermietung, Verwaltung und Kundenservice im Vordergrund, wodurch Gehaltsschritte oft an Probezeit, interne Stufen oder erste Verantwortungsbereiche gekoppelt sind.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.260 € brutto pro Monat erreicht, während erfahrene Fachkräfte häufig bei 4.200 € liegen. Deutliche Sprünge entstehen meist, wenn die Verantwortung für größere Bestände, komplexe Gewerbeobjekte oder die Steuerung externer Dienstleister und Budgets hinzukommt.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Aufgaben von der Sachbearbeitung hin zu eigenständiger Objekt- und Vertragsverantwortung sowie Budgetsteuerung wachsen.
- 2Zusatzqualifikationen wie Immobilienfachwirt (IHK), geprüfter Betriebswirt (IHK) oder Zertifikate in Mietrecht, Betriebskostenabrechnung und WEG-Verwaltung erhöhen die Einsetzbarkeit in komplexeren Mandaten.
- 3Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen können Vergütungsstufen, Sonderzahlungen und transparente Entwicklungsschritte festlegen; ohne Tarif sind Gehälter stärker von Verhandlung und Unternehmenspraxis abhängig.
- 4Unternehmensgröße und Objektbestand spielen eine Rolle: größere Wohnungsunternehmen oder Konzerne haben häufiger strukturierte Karrierestufen, während kleine Verwaltungen oft breitere Aufgaben, aber variablere Gehaltsbänder bieten.
- 5Spezialisierungen wie Gewerbevermietung, Property Management, Asset Management oder WEG-Management (inklusive Eigentümerversammlungen) werden oft höher bewertet als reine Basistätigkeiten im Tagesgeschäft.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Immobilienkaufleute gilt vielerorts als stabil, weil Bestandshaltung, Vermietung und Verwaltung kontinuierlich anfallen. Gleichzeitig verschieben sich Aufgaben je nach Marktphase stärker in Richtung Mieterbindung, Leerstandsmanagement und effiziente Bewirtschaftung.
Digitalisierung prägt den Berufsalltag durch CRM- und ERP-Systeme, digitale Objektakten, automatisierte Abrechnungen und virtuelle Besichtigungen. Zusätzlich erhöhen energetische Anforderungen und Sanierungsprojekte den Koordinationsbedarf, wodurch für Berufseinsteiger häufiger strukturierte Rollen im Property- und Bestandsmanagement entstehen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Immobilienkaufmann (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.000 € auf 1.150 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.000 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.050 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.150 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Immobilienkaufmann (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.600 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Immobilienkaufmann (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 2.600 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 4.200 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Immobilienkaufmann (m/w/d)?
Wer als Immobilienkaufmann (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Immobilienkaufmann (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Wohnungsunternehmen, Bauträger, Immobilien- und Projektentwickler, Immobilienmakler, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwaltungen oder Banken. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Immobilienkaufmann (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Aufgaben von der Sachbearbeitung hin zu eigenständiger Objekt- und Vertragsverantwortung sowie Budgetsteuerung wachsen. sowie Zusatzqualifikationen wie Immobilienfachwirt (IHK), geprüfter Betriebswirt (IHK) oder Zertifikate in Mietrecht, Betriebskostenabrechnung und WEG-Verwaltung erhöhen die Einsetzbarkeit in komplexeren Mandaten.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
