Immobilienkaufmann Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.600 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.260 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.200 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Düsseldorf · Hamburg

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.000 €
3.500 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.260 € brutto/Monat

Banken
4.080 €
+25%
Versicherungen
3.980 €
+22%
Immobilienmakler
3.910 €
+20%
Bausparkassen
3.910 €
+20%
Immobilien- und Projektentwickler
3.750 €
+15%
Bauträger
3.590 €
+10%
Bauunternehmen
3.520 €
+8%
Wohnungsunternehmen
3.420 €
+5%
Wohnungsbau-Gesellschaften
3.360 €
+3%
Industrieunternehmen
3.260 €
+0%
Handelsunternehmen
3.200 €
-2%
Genossenschaften
3.160 €
-3%
Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwaltungen
3.100 €
-5%
Einzelhandelsketten
3.000 €
-8%
Öffentliche Verwaltung
2.930 €
-10%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Immobilienkaufleute betreuen Wohn- und Gewerbeobjekte entlang des gesamten Lebenszyklus und bewegen sich dabei zwischen Verwaltung, Vermarktung und Kundenkontakt. Im Alltag gehören Besichtigungen, die Erstellung und Prüfung von Miet- und Kaufverträgen, die Kommunikation mit Eigentümern und Mietparteien sowie die Koordination von Dienstleistern, etwa für Instandhaltung oder Hausmeisterleistungen, zum typischen Aufgabenmix.

Gearbeitet wird vor allem im Büro mit viel Telefon- und Systemarbeit, ergänzt durch Termine im Bestand und bei Übergaben vor Ort. Beschäftigung finden Immobilienkaufleute beispielsweise bei Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Maklerbüros, Bauträgern, Genossenschaften oder im Immobilienbereich von Banken und Versicherungen.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

3.651 €

3.360 € – 3.920 €

+12%

Düsseldorf

3.651 €

3.360 € – 3.920 €

+12%

Hamburg

3.586 €

3.300 € – 3.850 €

+10%

Frankfurt am Main

3.521 €

3.240 € – 3.780 €

+8%

Köln

3.521 €

3.240 € – 3.780 €

+8%

Stuttgart

3.456 €

3.180 € – 3.710 €

+6%

Nürnberg

3.293 €

3.030 € – 3.535 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

3.260 €

3.000 € – 3.500 €

±0%

Hannover

3.195 €

2.940 € – 3.430 €

-2%

Essen

3.162 €

2.910 € – 3.395 €

-3%

Dortmund

3.130 €

2.880 € – 3.360 €

-4%

Berlin

3.097 €

2.850 € – 3.325 €

-5%

Bremen

3.097 €

2.850 € – 3.325 €

-5%

Leipzig

2.869 €

2.640 € – 3.080 €

-12%

Dresden

2.869 €

2.640 € – 3.080 €

-12%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main, Hamburg oder Stuttgart liegen Gehälter tendenziell höher als in vielen Teilen Ostdeutschlands.

Ein Gehaltstreiber sind höhere Lebenshaltungs- und Immobilienkosten, zudem zahlen größere Märkte mit hoher Transaktionsdichte und Unternehmensdichte oft konkurrenzfähiger.

Zugang zur Tätigkeit

Duale Ausbildung in der Immobilienwirtschaft

Der Regelfall für den Einstieg in den Beruf führt über eine duale Ausbildung im Umfeld von Immobilienwirtschaft, Facility Management und Dienstleistungen. Betriebe erwarten im Bewerbungsprozess meist einen passenden Schulabschluss, solide Grundlagen in Deutsch und Mathematik sowie ein nachvollziehbares Interesse an kaufmännischen Abläufen rund um Wohn- und Gewerbeimmobilien. Üblich sind schriftliche Bewerbungsunterlagen und ein Vorstellungsgespräch; je nach Unternehmen kommen kurze Eignungstests hinzu.

Praxisphasen im Betrieb und Berufsschule

Die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt und dauert 3 Jahre. Sie findet im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. In der Praxis werden unter anderem Vermietung und Verwaltung, Kommunikation mit Mietparteien und Dienstleistern, Grundlagen der Objektbewirtschaftung, Rechnungswesen, Vertrags- und Prozessorganisation sowie Einblicke in Vermarktung und Vertrieb bearbeitet. Je nach Einsatzbereich liegen Schwerpunkte eher in der Bestandsverwaltung, im Kundenkontakt oder in der Unterstützung von Projekten und Objektteams.

Abschlussprüfung vor der Handelskammer

Am Ende steht die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist in der Praxis unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung; sie bleibt jedoch an die formalen Regelungen und die Abstimmung mit Betrieb, Berufsschule und zuständigen Stellen gebunden.

Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt

Nach dem Abschluss sind Weiterbildungen vor allem dann relevant, wenn mehr Verantwortung in Verwaltung, Vermarktung oder Objektsteuerung übernommen wird. Im IHK-System werden häufig kaufmännische Aufstiegsfortbildungen genutzt, insbesondere Fachwirt/in (z. B. Wirtschaftsfachwirt, Handelsfachwirt) sowie Betriebswirt/in IHK. Ergänzend kommen fachnahe Qualifizierungen infrage, etwa zu miet- und immobilienbezogenen Prozessen, Kundenmanagement oder Schnittstellen zur technischen Bewirtschaftung im Facility-Umfeld.

Sorgfalt im Umgang mit Mietverträgen

Persönlich wichtig sind eine sorgfältige Arbeitsweise, Verlässlichkeit im Umgang mit Verträgen und Daten sowie eine ruhige, serviceorientierte Kommunikation. Da Tätigkeiten häufig zwischen kaufmännischen Anforderungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Abläufen im Objekt vermitteln, unterstützen Organisationstalent, Konfliktfähigkeit und ein sicheres Auftreten den Berufseinstieg deutlich; besondere gesundheitliche Voraussetzungen stehen typischerweise weniger im Vordergrund als Belastbarkeit und Konzentration im Tagesgeschäft.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Immobilienkaufmann

Vergütung nach Ausbildungsjahr

1. Lehrjahr
1.000 €
2. Lehrjahr
1.050 €
3. Lehrjahr
1.150 €

Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße

Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.150 € brutto/Monat

Großkonzern
1.323 €
+15%
Großunternehmen
1.265 €
+10%
Mittelstand
1.150 €
+0%
Kleinunternehmen
1.012 €
-12%

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Immobilienkaufmann

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
Virtual Reality BesichtigungenImmobilien-PlattformenDokumentenmanagementsystemeMakler-Software

Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Ausbildung & Berufseinstieg

Qualifikation für Wohnungsunternehmen und Makler

Der Einstieg als Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt in der Regel über eine duale Berufsausbildung nach BBiG mit IHK-Abschlussprüfung. Ausbildungsbetriebe sind unter anderem Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen, Projektentwickler oder Maklerbüros; der Bewerbungsprozess folgt meist klassischen Schritten mit schriftlicher Bewerbung, Auswahlgespräch und (je nach Betrieb) kurzen Eignungsaufgaben. Erwartet werden häufig mindestens ein mittlerer Schulabschluss, solide Deutsch- und Mathekenntnisse sowie ein sicherer Umgang mit gängigen Office-Anwendungen. Im Arbeitsalltag zählen außerdem Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick und ein sorgfältiger Blick für Verträge und Zahlen.

Lerninhalte der Immobilienwirtschaft und Finanzierung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und läuft typischerweise im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen praktische Stationen wie Vermietung, Objektverwaltung, Kundenkontakt, Rechnungsprüfung und die Vorbereitung von Miet- oder Kaufverträgen im Vordergrund, während in der Schule Inhalte wie Immobilienwirtschaft, Recht, Finanzierung und Rechnungswesen vertieft werden. Die Ausbildung ist vergütet; ob und wie stark sich die Höhe an tariflichen Regelungen orientiert, hängt von der jeweiligen Tarifbindung und dem Unternehmen ab.

Erste Schritte in der Objektbetreuung

Nach bestandener IHK-Abschlussprüfung starten viele in Positionen wie Sachbearbeitung in der Mietverwaltung, Assistenz im Vertrieb, Objektbetreuung oder im Backoffice einer Hausverwaltung. Beim Einstiegsgehalt liegen typische Werte bei 2.600 € brutto/Monat; je nach Region, Unternehmensgröße und Aufgabenprofil kann der Rahmen auch zwischen 2.300 € und 2.900 € brutto/Monat liegen. Häufig prägen in den ersten Monaten standardisierte Prozesse, feste Zuständigkeiten und ein hoher Anteil an Abstimmung mit Eigentümern, Mietern, Dienstleistern und internen Fachabteilungen den Arbeitstag.

Spezialisierung in der WEG Verwaltung

Mit wachsender Erfahrung erweitern sich die Aufgaben oft in Richtung eigenständiger Objektverantwortung, komplexerer Vertragsfälle oder Betreuung größerer Bestände. Naheliegend sind außerdem Spezialisierungen, etwa im Bereich WEG-Verwaltung, Vermietungsmanagement, Vertrieb, Neubauprojekte oder Controlling-nahe Tätigkeiten. In tarifgebundenen Betrieben können Eingruppierungen und Entwicklungsschritte stärker formalisiert sein, während in nicht tarifgebundenen Unternehmen individuelle Rollenprofile und variable Vergütungsbestandteile häufiger vorkommen.

Zusammenspiel von Routinen und Recht

Der Übergang von der Ausbildung in den Beruf gelingt meist dann reibungslos, wenn grundlegende kaufmännische Routinen, rechtliche Standards und die Kommunikation mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen zusammenspielen. Gleichzeitig unterscheiden sich Immobilienmärkte und Bestandsstrukturen je nach Standort deutlich, was sich auf Arbeitsdichte, Kundenanfragen und die interne Organisation auswirken kann. Insgesamt ist der Berufseinstieg geprägt von einer Mischung aus Kundenkontakt, Dokumentation und wirtschaftlicher Verantwortung, die sich mit der Praxis zunehmend verdichtet.

Berufliche Entwicklungsoptionen Immobilienkaufmann

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Leichter Wechsel

Organisation und kaufmännische Unterstützung von Geschäftsprozessen, häufig mit Schwerpunkt auf Verwaltung, Assistenz und Abrechnung.

Gehalt:
2.500: 3.400 € brutto/Monat
Hoher Überschneidungsgrad in kaufmännischer Sachbearbeitung, Kundenkommunikation und Vertragsprozessen.

Kaufmännische Steuerung von Beständen mit Fokus auf Performance, Mieterträge, Budgets und Reporting gegenüber Eigentümern.

Gehalt:
3.300: 4.700 € brutto/Monat
Ähnliche Aufgabenlogik in Objektsteuerung, Dienstleisterkoordination und Kosten-/Terminkontrolle, jedoch stärker technisch-projektbezogen.

Bankkaufmann (m/w/d)

Mittlerer Aufwand

Beratung zu Finanzprodukten und Abwicklung bankfachlicher Prozesse, oft mit Schwerpunkt Kredit, Konto und Wertpapiergrundlagen.

Gehalt:
3.000: 4.300 € brutto/Monat
Übertragbare Vertriebs- und Beratungskompetenz aus Vermietung/Verkauf, ergänzt um stärker bank- und kreditnahe Prozesse.

Bearbeitung von Versicherungs- und Leistungsfällen in der Sozialversicherung mit starker Prozess- und Rechtsorientierung.

Gehalt:
3.100: 4.400 € brutto/Monat
Anschlussfähigkeit über Vertrags- und Leistungsprüfung sowie die Arbeit an regulierten Prozessen, mit weniger Objektbezug.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Immobilienkaufmann (m/w/d): Berufseinstieg

Gehalt:
2.400: 2.800 € brutto/Monat

Einstieg in die Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien mit Schwerpunkt auf Mietvertragswesen, Objektbetreuung und kaufmännischer Sachbearbeitung.

Duale Berufsausbildung nach BBiG mit IHK-Abschlussprüfung; erste Praxiserfahrung aus Ausbildungsbetrieb

Stufe 2:Immobilienkaufmann (m/w/d): Objekt-/Bestandsbetreuung

Gehalt:
3.050: 3.450 € brutto/Monat

Übernahme eigenständiger Objektverantwortung im Tagesgeschäft, inklusive Mieterkommunikation, Betriebskostenprozessen und Abstimmung mit Dienstleistern.

Mehrjährige Berufserfahrung; vertiefte Kenntnisse in Mietrecht-Basics, Betriebskosten und Abrechnungspraxis

Stufe 3:Senior Immobilienkaufmann (m/w/d) / Key-Account Bestandsmanagement

Gehalt:
3.900: 4.450 € brutto/Monat

Bearbeitung komplexerer Fälle im Bestand, Koordination externer Partner und Schnittstellenarbeit mit Controlling, Technik und Vermietung, teils mit Budgetmitverantwortung.

Mehrjährige Berufserfahrung; nachweisbare Routine in Bestandskennzahlen, Vertragsmanagement und Prozessverantwortung

Stufe 4:Teamleitung Immobilienverwaltung / Leitung Vermietung

Gehalt:
4.900: 6.100 € brutto/Monat

Führung eines kleinen Teams, Steuerung von Auslastung, Qualitätsstandards und Eskalationen sowie Verantwortung für Ergebnisse im jeweiligen Bereich (z. B. Leerstand, Mieterbindung, Forderungsmanagement).

Erweiterte Verantwortung mit Personalbezug; zusätzliche Führungs- und betriebswirtschaftliche Weiterbildung (branchenüblich) sowie belastbare Praxis im operativen Immobilienmanagement

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Miet- und Vertragsmanagement (Wohnimmobilien)

kaufmännisch

Vertragsgestaltung/-pflege, Mieterhöhungen im Rahmen, Fristen- und Nachtragsmanagement sowie strukturierte Mieterkommunikation.

Gehalt:
3.000: 3.500 € brutto/Monat
Praxiserfahrung im Mietvertragswesen; branchenübliche Seminare zu Mietrecht, Vertragsgestaltung und Prozessstandards

Betriebskosten- und Nebenkostenmanagement

analytisch

Plausibilisierung und Steuerung von Betriebskosten, Prüfung von Dienstleisterabrechnungen, Abrechnungslogik und Widerspruchsbearbeitung.

Gehalt:
3.150: 3.700 € brutto/Monat
Vertiefung in Abrechnungssystematik; Weiterbildung zu Betriebskostenrecht, Controlling-Basics und Excel/ERP-Reporting

Vermietung und Vermarktung (Residential Letting)

vertrieblich

Akquise und Besichtigungsmanagement, Bonitätsprüfung, Abschlussprozesse sowie Steuerung von Leerstand und Vermarktungskanälen.

Gehalt:
3.100: 4.000 € brutto/Monat
Vertriebspraxis; Weiterbildung zu Vermarktungsstrategie, Gesprächsführung und rechtssicherer Vermietung

Gewerbevermietung (Commercial Leasing)

beratend

Verhandlung und Betreuung gewerblicher Mietverhältnisse, Flächenkonzepte, Laufzeiten/Indexierungen und Schnittstellen zu Asset-Strategien.

Gehalt:
3.700: 4.500 € brutto/Monat
Erfahrung in gewerblichen Mietverträgen; Weiterbildung zu Vertragsverhandlung, Standort-/Marktgrundlagen und Reporting

WEG-Verwaltung (Wohnungseigentum)

organisatorisch

Organisation von Eigentümerversammlungen, Beschlussumsetzung, Instandhaltungsplanung und Kommunikation mit Beiräten und Dienstleistern.

Gehalt:
3.400: 4.200 € brutto/Monat
Praxis in WEG-Prozessen; Weiterbildung zu WEG-relevanten Rechtsgrundlagen, Versammlungsorganisation und Konfliktmanagement

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
3.749 €
Großunternehmen
3.586 €
Mittelstand
3.260 €
Kleinunternehmen
2.869 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.260 € brutto/Monat

Banken
4.075 €
+25%
Versicherungen
3.977 €
+22%
Immobilienmakler
3.912 €
+20%
Bausparkassen
3.912 €
+20%
Immobilien- und Projektentwickler
3.749 €
+15%
Bauträger
3.586 €
+10%
Bauunternehmen
3.521 €
+8%
Wohnungsunternehmen
3.423 €
+5%
Wohnungsbau-Gesellschaften
3.358 €
+3%
Industrieunternehmen
3.260 €
+0%
Handelsunternehmen
3.195 €
-2%
Genossenschaften
3.162 €
-3%
Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwaltungen
3.097 €
-5%
Einzelhandelsketten
2.999 €
-8%
Öffentliche Verwaltung
2.934 €
-10%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Immobilienkaufmann

In der Immobilienwirtschaft entwickelt sich das Einkommen meist parallel zu wachsender Routine in Vermietung, Verwaltung, Vertrieb und Kundenbetreuung. Nach der dualen Berufsausbildung mit IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) liegt der typische Einstieg bei rund 2.600 € brutto im Monat; mit steigender Verantwortung, besserer Marktkenntnis und sicherem Umgang mit Vertrags- und Abrechnungsprozessen nehmen die Gehälter schrittweise zu. In größeren Unternehmen oder bei erweiterten Zuständigkeiten sind koordinierende Funktionen möglich. Digitale Vermarktung, CRM-Systeme, Dokumentenmanagement und Plattformgeschäft prägen die Arbeit; Virtual-Reality-Besichtigungen und datenbasierte Auswertungen gewinnen an Gewicht.

1. Jahr2.600 €
Berufseinstieg / Einarbeitung

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr2.710 €
Berufseinstieg / erste selbstständige Aufgaben

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr2.830 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr2.940 €
Berufliche Festigung / breiteres Aufgabenpaket

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.060 €
Berufliche Festigung / erhöhte Verantwortung

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.290 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr3.510 €
Erfahrung & Spezialisierung / komplexere Fälle

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr3.730 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr3.960 €
Erfahrene Fachkraft / ggf. fachliche Koordination

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr4.200 €
Erfahrene Fachkraft / stabiler Verantwortungsbereich

Duale Berufsausbildung (Abschluss), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 2.600 € pro Monat, je nach Stelle und Umfeld bewegen sich Werte meist zwischen 2.300 € und 2.900 €. In dieser Phase stehen häufig standardisierte Prozesse in Vermietung, Verwaltung und Kundenservice im Vordergrund, wodurch Gehaltsschritte oft an Probezeit, interne Stufen oder erste Verantwortungsbereiche gekoppelt sind.

Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.260 € brutto pro Monat erreicht, während erfahrene Fachkräfte häufig bei 4.200 € liegen. Deutliche Sprünge entstehen meist, wenn die Verantwortung für größere Bestände, komplexe Gewerbeobjekte oder die Steuerung externer Dienstleister und Budgets hinzukommt.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Aufgaben von der Sachbearbeitung hin zu eigenständiger Objekt- und Vertragsverantwortung sowie Budgetsteuerung wachsen.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie Immobilienfachwirt (IHK), geprüfter Betriebswirt (IHK) oder Zertifikate in Mietrecht, Betriebskostenabrechnung und WEG-Verwaltung erhöhen die Einsetzbarkeit in komplexeren Mandaten.
  • 3
    Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen können Vergütungsstufen, Sonderzahlungen und transparente Entwicklungsschritte festlegen; ohne Tarif sind Gehälter stärker von Verhandlung und Unternehmenspraxis abhängig.
  • 4
    Unternehmensgröße und Objektbestand spielen eine Rolle: größere Wohnungsunternehmen oder Konzerne haben häufiger strukturierte Karrierestufen, während kleine Verwaltungen oft breitere Aufgaben, aber variablere Gehaltsbänder bieten.
  • 5
    Spezialisierungen wie Gewerbevermietung, Property Management, Asset Management oder WEG-Management (inklusive Eigentümerversammlungen) werden oft höher bewertet als reine Basistätigkeiten im Tagesgeschäft.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt für Immobilienkaufleute gilt vielerorts als stabil, weil Bestandshaltung, Vermietung und Verwaltung kontinuierlich anfallen. Gleichzeitig verschieben sich Aufgaben je nach Marktphase stärker in Richtung Mieterbindung, Leerstandsmanagement und effiziente Bewirtschaftung.

Digitalisierung prägt den Berufsalltag durch CRM- und ERP-Systeme, digitale Objektakten, automatisierte Abrechnungen und virtuelle Besichtigungen. Zusätzlich erhöhen energetische Anforderungen und Sanierungsprojekte den Koordinationsbedarf, wodurch für Berufseinsteiger häufiger strukturierte Rollen im Property- und Bestandsmanagement entstehen.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient man während der Ausbildung zum Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.000 € auf 1.150 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.000 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.050 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.150 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.600 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit Berufserfahrung?

Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 2.600 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 4.200 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.

Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Wer als Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.

In welchen Branchen kann man als Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Zu den typischen Arbeitgebern zählen Wohnungsunternehmen, Bauträger, Immobilien- und Projektentwickler, Immobilienmakler, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwaltungen oder Banken. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.

Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Immobilienkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Aufgaben von der Sachbearbeitung hin zu eigenständiger Objekt- und Vertragsverantwortung sowie Budgetsteuerung wachsen. sowie Zusatzqualifikationen wie Immobilienfachwirt (IHK), geprüfter Betriebswirt (IHK) oder Zertifikate in Mietrecht, Betriebskostenabrechnung und WEG-Verwaltung erhöhen die Einsetzbarkeit in komplexeren Mandaten.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Wohnungswirtschaft / Lohngruppe I / Lohngruppe II / Lohngruppe III), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Verwendete Quellen (1)

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

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