Informatikkaufmann Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.150 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.800 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.310 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: IT-Kaufmann / IT-Systemkaufmann / Kaufmann für IT-Systemmanagement. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.600 €
4.000 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.800 € brutto/Monat

Softwareentwicklung
4.940 €
+30%
IT / IT-Dienstleistungen
4.750 €
+25%
Banken
4.750 €
+25%
Automobilindustrie
4.560 €
+20%
Versicherungen
4.560 €
+20%
Maschinenbau
4.370 €
+15%
Elektrotechnik und Elektronik
4.180 €
+10%
Öffentlicher Sektor
3.800 €
+0%
Bundeswehr
3.610 €
-5%
Handel
3.420 €
-10%
Transport / Logistik
3.230 €
-15%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Informatikkaufleute verbinden kaufmännische Abläufe mit IT-nahen Aufgaben und arbeiten meist im Büro, häufig an Schnittstellen zwischen Fachabteilungen, IT und externen Dienstleistern. Zum Alltag gehören das Erfassen und Bewerten von Anforderungen, das Einholen und Vergleichen von Angeboten sowie die Unterstützung bei Beschaffung und Einführung von Hard- und Software.

Typisch sind außerdem Tätigkeiten rund um Lizenz- und Vertragsmanagement, Anwenderbetreuung, Dokumentation und das Mitwirken in Projekten, etwa bei Rollouts oder Prozessumstellungen. Beschäftigung findet sich unter anderem in Industrieunternehmen, Handelsbetrieben, Banken und Versicherungen, in IT-Systemhäusern sowie in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, jeweils in Funktionen nahe Einkauf, Controlling oder IT-Organisation.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.256 €

4.032 € – 4.480 €

+12%

Frankfurt am Main

4.180 €

3.960 € – 4.400 €

+10%

Düsseldorf

4.180 €

3.960 € – 4.400 €

+10%

Hamburg

4.104 €

3.888 € – 4.320 €

+8%

Stuttgart

4.028 €

3.816 € – 4.240 €

+6%

Köln

4.028 €

3.816 € – 4.240 €

+6%

Nürnberg

3.876 €

3.672 € – 4.080 €

+2%

Deutschland (Durchschnitt)

3.800 €

3.600 € – 4.000 €

±0%

Hannover

3.686 €

3.492 € – 3.880 €

-3%

Essen

3.648 €

3.456 € – 3.840 €

-4%

Berlin

3.610 €

3.420 € – 3.800 €

-5%

Dortmund

3.610 €

3.420 € – 3.800 €

-5%

Bremen

3.572 €

3.384 € – 3.760 €

-6%

Leipzig

3.306 €

3.132 € – 3.480 €

-13%

Dresden

3.306 €

3.132 € – 3.480 €

-13%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. Tendenziell liegen Vergütungen in Süddeutschland sowie in Metropolräumen wie München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg oder Berlin höher.

Ein wesentlicher Gehaltstreiber sind unterschiedliche Lebenshaltungskosten und die Konzentration größerer Arbeitgeber, während in vielen ländlichen Räumen das Lohnniveau insgesamt zurückhaltender ausfällt.

Zugang zur Tätigkeit

Duale Ausbildung an der Schnittstelle

Der übliche Einstieg in die Tätigkeit als Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt über eine duale Ausbildung, die im betrieblichen Alltag an der Schnittstelle von IT und kaufmännischen Prozessen ansetzt. In der Praxis erwarten Betriebe häufig einen mittleren Schulabschluss oder eine (Fach-)Hochschulreife; wichtiger als ein bestimmter Abschluss ist oft ein stimmiges Profil im Bewerbungsprozess mit nachvollziehbarem Interesse an Digitalisierung, Software und wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Kombination aus Betrieb und Berufsschule

Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und kombiniert Betrieb und Berufsschule. Im Unternehmen geht es typischerweise um die Beschaffung und Betreuung von Hard- und Software, das Mitwirken bei IT-Projekten, das Abstimmen von Anforderungen mit Fachabteilungen sowie um Kosten- und Nutzenbetrachtungen. In der Berufsschule kommen betriebswirtschaftliche Grundlagen, IT-Systeme, Datenmanagement, Datenschutz- und Sicherheitsaspekte sowie methodisches Arbeiten hinzu. Je nach Einsatzbereich kann der Schwerpunkt stärker in Richtung Anwenderbetreuung, ERP-/Cloud-Umfeld oder Projektorganisation liegen.

Abschlussprüfung vor der Handelskammer

Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK (Industrie- und Handelskammer). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist in vielen Konstellationen grundsätzlich möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder passenden Vorqualifikationen, und wird betrieblich sowie schulisch abgestimmt. Maßgeblich eingeordnet ist die Ausbildung im Rahmen des BBiG (Berufsbildungsgesetz).

Spezialisierung durch technische Zertifikate

Nach dem Berufsabschluss sind Spezialisierungen häufig über hersteller- und produktnahe Zertifizierungen organisiert, etwa in Netzwerkbetrieb (z. B. CCNA), Linux-Administration (z. B. LPIC) oder Cloud-Plattformen (z. B. Azure/AWS). Für Rollen mit Projekt- oder Teamverantwortung kommen IHK-nahe Aufstiegsprofile im IT-Umfeld in Betracht, etwa als IT-Projektleiter/in (IHK) oder als Operative Professional, die kaufmännische Steuerung mit technischem Verständnis verbinden.

Strukturierte Arbeitsweise im Projektalltag

Persönlich hilfreich sind eine strukturierte Arbeitsweise, Kommunikationsfähigkeit zwischen IT und Fachbereichen sowie Sorgfalt im Umgang mit Daten, Zugriffsrechten und Dokumentation. Gesundheitlich stehen meist keine besonderen Anforderungen im Vordergrund, wobei Bildschirmarbeit, konzentriertes Arbeiten und gelegentliche Einsatzspitzen in Projekten zum typischen Rahmen gehören.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Informatikkaufmann

Vergütung nach Ausbildungsjahr

1. Lehrjahr
0 €
2. Lehrjahr
0 €
3. Lehrjahr
0 €

Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße

Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 0 € brutto/Monat

Großkonzern
1.208 €
+15%
Großunternehmen
1.155 €
+10%
Mittelstand
1.050 €
+0%
Kleinunternehmen
924 €
-12%

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Informatikkaufmann

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
SAPMicrosoft 365Power BISalesforceTableau

Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Ausbildung & Berufseinstieg

Anforderungen im betrieblichen Auswahlverfahren

Der Einstieg in den Beruf Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) beginnt in der Regel über eine duale Ausbildung. In Bewerbungsverfahren bei Ausbildungsbetrieben stehen meist vollständige Unterlagen, ein Gespräch und (je nach Unternehmen) kurze Praxis- oder Eignungstests im Vordergrund, etwa zu Grundverständnis von IT und kaufmännischen Abläufen. Als schulische Basis wird häufig ein mittlerer Schulabschluss oder (Fach-)Abitur erwartet; hilfreich sind solides Rechnen, verständliche schriftliche Kommunikation sowie Interesse an Technik und Organisation.

Lerninhalte nach dem Berufsbildungsgesetz

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist im BBiG verankert; geprüft wird über die IHK mit einer IHK-Abschlussprüfung. Typisch ist der Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb: In der Schule werden Grundlagen zu Betriebswirtschaft, Informationsverarbeitung, Projektarbeit und Datenmanagement vermittelt, im Betrieb kommen Einblicke in Beschaffung, Lizenz- und Vertragswesen, Anwenderbetreuung und interne IT-Prozesse hinzu. Die Ausbildung ist vergütet, häufig mit tariflicher Bindung, je nach Branche und Betrieb.

Erste Schritte in der Sachbearbeitung

Nach dem Abschluss führen erste Schritte oft in Positionen wie IT-Sachbearbeitung, IT-Procurement, Anwender-Support mit kaufmännischem Schwerpunkt oder in die Schnittstelle zwischen Fachabteilungen und IT, etwa bei der Einführung von Software oder der Pflege von System- und Bestelldaten. Beim Berufseinstieg liegt das Gehalt typischerweise zwischen 2.700 € und 3.600 € brutto/Monat, häufig um 3.150 € brutto/Monat. Die Aufgaben drehen sich dann weniger um tiefe Softwareentwicklung, sondern um die Verbindung von IT-Services mit Kosten, Nutzen, Dokumentation und abgestimmten Prozessen.

Einordnung in betriebliche Strukturen

In der Praxis hängt die erste Spezialisierung stark vom Einsatzbereich ab: In größeren Organisationen sind Rollen klarer getrennt (z. B. Einkauf, Service-Desk, Asset-Management), während in kleineren Betrieben Mischprofile üblich sind. Tarifbindung kann dabei strukturierende Wirkung haben, etwa über definierte Entgeltgruppen und Tätigkeitsmerkmale, bleibt aber branchenabhängig und wird nicht überall angewendet.

Entwicklungsperspektiven in der Business-Analyse

Für die weitere Entwicklung sind häufig Zusatzqualifikationen in IT-Service-Management, ERP-Anwendungen, Projektarbeit oder Datenschutz relevant; vereinzelt führen Wege auch in Rollen wie IT-Consulting, Business-Analyse oder Projektkoordination, deren Gehälter je nach Verantwortung und Branche deutlich variieren. Entscheidend ist meist, wie sicher Prozesse dokumentiert, Anforderungen aufgenommen und IT-Leistungen kaufmännisch nachvollziehbar gemacht werden, genau in dieser Schnittstellenfunktion liegt der typische Arbeitsmarktbezug des Berufs.

Berufliche Entwicklungsoptionen Informatikkaufmann

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Fachinformatiker für Systemintegration (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Plant, betreibt und administriert IT-Systeme und Netzwerke und unterstützt Anwender bei technischen Störungen.

Gehalt:
3.200: 4.600 € brutto/Monat
Starker Overlap in IT-Serviceprozessen, Ticketbearbeitung, Anwenderkommunikation und Dokumentation.

IT-Systemkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Leichter Wechsel

Betreut Kunden- und Beschaffungsprozesse für IT-Systeme, erstellt Angebote und koordiniert technische Umsetzung mit Dienstleistern.

Gehalt:
3.000: 4.500 € brutto/Monat
Ähnliche Aufgaben an der Schnittstelle zwischen IT, Fachbereich und externen Anbietern mit Fokus auf Anforderungen und Prozesse.

IT-Projektkoordinator (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Unterstützt IT-Projekte organisatorisch, plant Termine/Ressourcen und sorgt für Abstimmung, Dokumentation und Reporting.

Gehalt:
3.600: 5.200 € brutto/Monat
Überschneidung in Projektarbeit, Anforderungsaufnahme, Stakeholderkommunikation und wirtschaftlicher Bewertung von IT-Lösungen.

IT-Einkäufer (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Beschafft Hardware, Software und IT-Dienstleistungen, verhandelt Verträge und steuert Lieferanten- und Lizenzthemen.

Gehalt:
3.800: 5.800 € brutto/Monat
Nahe am typischen Informatikkaufmann-Fokus auf Beschaffung, Lizenzen, Verträge und Kostensteuerung im IT-Umfeld.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Junior Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
2.700: 3.200 € brutto/Monat

Einstieg in die kaufmännisch-organisatorische Betreuung von IT-Prozessen, z.B. Beschaffung, Lizenzverwaltung, Anwenderunterstützung und einfache Projektaufgaben.

Abgeschlossene duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); erste Praxiserfahrung im Betrieb

Stufe 2:Informatikkaufmann (m/w/d) / IT-Koordinator (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
3.600: 3.780 € brutto/Monat

Koordination von IT-Anforderungen zwischen Fachbereichen und IT, Mitarbeit in Projekten sowie Verantwortung für Teilprozesse wie Budgettracking oder Dienstleistersteuerung.

Mehrjährige Berufserfahrung; praxisnahe Weiterbildung in IT-Service- oder Projektumfeld (z.B. ITIL-Grundlagen, Projektmanagement)

Stufe 3:Senior Informatikkaufmann (m/w/d) / IT-Prozessmanager (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
4.000: 4.420 € brutto/Monat

Verantwortung für definierte IT-Prozesse (z.B. Request-/Asset-/Lizenzprozesse), Auswertung von Kennzahlen und Abstimmung von Verbesserungen mit IT und Einkauf.

Mehrjährige Berufserfahrung; vertiefte Kenntnisse in Prozessmanagement, IT-Controlling oder Vertrags-/Lizenzmanagement

Stufe 4:Teamleitung IT-Services / IT-Administration (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
5.420: 6.250 € brutto/Monat

Fachliche und disziplinarische Führung eines kleinen Teams, Priorisierung von Aufgaben, Budget-/Ressourcenplanung und Steuerung externer Dienstleister.

Mehrjährige Berufserfahrung; nachweisbare Führungspraxis oder Führungskräftequalifizierung; sichere Steuerung von Service- und Kostenverantwortung

Stufe 5:Leitung IT-Organisation / IT-Operations (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Gehalt:
6.250: 7.080 € brutto/Monat

Gesamtverantwortung für zentrale operative IT-Bereiche, strategische Dienstleister- und Vertragssteuerung sowie Governance für Service- und Beschaffungsprozesse.

Umfangreiche Berufs- und Führungserfahrung; ausgeprägtes Budget-, Vertrags- und Stakeholdermanagement; belastbare Projekt- und Organisationspraxis

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

IT-Asset- & Lizenzmanagement

administrativ-technisch

Inventarisierung, Lizenzbilanzierung, Compliance, Vertrags- und Renewals-Steuerung.

Gehalt:
3.700: 4.300 € brutto/Monat
Tool-Kenntnisse (SAM/ITAM), Grundlagen Vertrags-/Lizenzrecht, ITIL-nahe Prozesskenntnisse

IT-Service-Management (ITSM)

systemorientiert

Gestaltung und Betrieb von Serviceprozessen (Incident/Request/Change), SLAs und Service-Reporting.

Gehalt:
3.900: 4.620 € brutto/Monat
ITIL-Weiterbildung, Prozessmanagement, Erfahrung mit ITSM-Tools

Anforderungsmanagement / Schnittstelle Fachbereich-IT

beratend-technisch

Strukturierte Aufnahme, Bewertung und Spezifikation von Anforderungen sowie Abstimmung mit Umsetzungsteams.

Gehalt:
4.000: 4.700 € brutto/Monat
Methoden im Requirements Engineering, Moderation/Workshop-Praxis, Dokumentationsstandards

ERP-/CRM-Anwendungsbetreuung

anwendungsorientiert

Key-User-nahe Betreuung, Prozessabbildung im System, Tests, Change- und Release-Unterstützung.

Gehalt:
3.900: 4.800 € brutto/Monat
Systemkenntnisse (ERP/CRM), Test-/Releaseprozesse, Prozessverständnis im Fachbereich

IT-Controlling & Kostenmanagement

datentechnisch

Kostenstellen-/Leistungsreports, Budgettracking, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Kennzahlen für IT-Services.

Gehalt:
4.100: 4.900 € brutto/Monat
Controlling-Grundlagen, Reporting/BI-Basiswissen, sichere Excel- und Systemauswertungen

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.370 €
Großunternehmen
4.180 €
Mittelstand
3.800 €
Kleinunternehmen
3.344 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.800 € brutto/Monat

Softwareentwicklung
4.940 €
+30%
IT / IT-Dienstleistungen
4.750 €
+25%
Banken
4.750 €
+25%
Automobilindustrie
4.560 €
+20%
Versicherungen
4.560 €
+20%
Maschinenbau
4.370 €
+15%
Elektrotechnik und Elektronik
4.180 €
+10%
Öffentlicher Sektor
3.800 €
+0%
Bundeswehr
3.610 €
-5%
Handel
3.420 €
-10%
Transport / Logistik
3.230 €
-15%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Informatikkaufmann

Mit wachsender Berufserfahrung verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von der reinen Auftrags- und Anwenderbetreuung hin zu stabilen Prozessen an der Schnittstelle zwischen IT und kaufmännischen Bereichen. Nach der dualen Berufsausbildung nach BBiG mit IHK-Abschlussprüfung steigt das Einkommen meist schrittweise, getragen von Routine in Beschaffung, Lizenz- und Vertragsmanagement sowie zunehmend eigenständiger System- und Datenverantwortung. In tarifgebundenen Unternehmen (branchenabhängig) wirken Entgeltgruppen oft strukturierend. Digital gefragt bleiben ERP-Systeme wie SAP, Auswertungen mit Power BI sowie SQL-Grundlagen und Cloud-Bezüge, während Automatisierung und KI den Arbeitsalltag spürbar mitprägen.

1. Jahr3.150 €
Berufseinstieg / Junior

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.300 €
Berufseinstieg / Einarbeitung

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.430 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.570 €
Berufliche Festigung

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.800 €
Berufliche Festigung / eigenständige Aufgaben

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.970 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.140 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr4.310 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr4.930 €
Erfahrene Fachkraft / erweiterte Systemzuständigkeit

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr5.420 €
Optionale Verantwortungsrolle (projektbezogene Leitung, nicht regelhaft)

Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: IT-Kaufmann / IT-Systemkaufmann / Kaufmann für IT-Systemmanagement. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei etwa 3.150 € pro Monat, wobei je nach Einsatzbereich Werte zwischen 2.700 € und 3.600 € vorkommen. In tarifgebundenen Umfeldern verläuft die Entwicklung häufig über feste Stufen, während in nicht tarifgebundenen Betrieben eher individuelle Anpassungen und Rollenwechsel entscheidend sind.

Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt etwa 3.800 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Niveau typischerweise bei 4.310 € brutto pro Monat, häufig getragen von breiterem Verantwortungsumfang, etwa für Verträge, Budgets, Projekte oder die Koordination externer Dienstleister.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft stufenförmig, etwa durch interne Entgeltbänder, höhere Verantwortung im Lizenz- und Vertragsmanagement oder komplexere Projektanteile.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie ITIL Foundation, PRINCE2, Scrum Master (PSM I) oder IHK-Weiterbildungen im Projektmanagement können Tätigkeiten mit mehr Koordination und Budgetbezug ermöglichen.
  • 3
    Tarifbindung und Eingruppierung spielen in größeren Unternehmen und im öffentlichen Dienst eine spürbare Rolle, weil Gehaltsentwicklung häufig an Stufen, Tätigkeitsmerkmale und Zulagen gekoppelt ist.
  • 4
    Unternehmensgröße beeinflusst die Vergütung, da Konzerne häufiger klare Rollenprofile, größere IT-Budgets und spezialisierte Einkaufs- oder Vendor-Management-Strukturen haben.
  • 5
    Spezialisierungen wie Software Asset Management, IT-Einkauf/Vendor Management, ERP-nahe Prozesskoordination oder Datenschutz- und Compliance-Schnittstellen erhöhen oft den Wertbeitrag im Betrieb.

Marktausblick

Die Nachfrage nach kaufmännisch geprägten IT-Schnittstellenrollen bleibt in vielen Betrieben stabil, weil IT-Beschaffung, Lizenzierung und Providersteuerung dauerhaft organisiert werden müssen. Zugleich verändern Standardsoftware, Cloud-Modelle und Managed Services die Aufgaben, weg von Einzelkäufen hin zu Vertrags- und Nutzungssteuerung.

Projektarbeit nimmt meist zu, etwa bei Systemwechseln, Rollouts oder Prozessdigitalisierung, wodurch Koordinations- und Dokumentationsanforderungen steigen. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Fachbereiche Unterstützung bei strukturiertem Anforderungs- und Lieferantenmanagement benötigen.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient man während der Ausbildung zum Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 0 € auf 0 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 0 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 0 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 0 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.150 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit Berufserfahrung?

Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.150 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 4.310 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.

Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Wer als Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IT-Kaufmann / IT-Systemkaufmann / Kaufmann für IT-Systemmanagement vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.

In welchen Branchen kann man als Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter IT / IT-Dienstleistungen, Softwareentwicklung, Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik oder Banken. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.

Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Informatikkaufmann (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft stufenförmig, etwa durch interne Entgeltbänder, höhere Verantwortung im Lizenz- und Vertragsmanagement oder komplexere Projektanteile. sowie Zusatzqualifikationen wie ITIL Foundation, PRINCE2, Scrum Master (PSM I) oder IHK-Weiterbildungen im Projektmanagement können Tätigkeiten mit mehr Koordination und Budgetbezug ermöglichen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IT-Kaufmann / IT-Systemkaufmann / Kaufmann für IT-Systemmanagement), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: