Justizfachangestellte Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Justizfachangestellte Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Justizfachangestellte (m/w/d) Gehalt 2026Justizfachangestellte (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.000 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.400 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.750 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Düsseldorf · München · Hamburg
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: E5 TV-L / E6 TV-L. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Justizfachangestellte (m/w/d)
Justizfachangestellte arbeiten überwiegend im Büro und halten den Geschäftsbetrieb von Gerichten und Staatsanwaltschaften am Laufen. Zum Alltag gehören das Anlegen und Führen von Akten, das Erfassen von Fristen, die Bearbeitung von Posteingängen sowie die Vorbereitung von Terminen und Verhandlungen. Häufig werden Schreib- und Protokollaufgaben übernommen, außerdem Auskünfte nach vorgegebenen Regeln erteilt.
Beschäftigung findet sich vor allem im öffentlichen Dienst, beispielsweise bei Amts- und Landgerichten, Staatsanwaltschaften oder in zentralen Serviceeinheiten der Justizverwaltung. Je nach Einsatzbereich kommen Kontaktpunkte mit Rechtsanwälten, Sachverständigen und Bürgern hinzu, während die Arbeit insgesamt stark durch geregelte Abläufe, Verfahrensvorgaben und Vertraulichkeit geprägt ist.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Justizfachangestellte (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Düsseldorf
3.740 €
3.630 € – 3.850 €
München
3.672 €
3.564 € – 3.780 €
Hamburg
3.672 €
3.564 € – 3.780 €
Frankfurt am Main
3.638 €
3.531 € – 3.745 €
Köln
3.604 €
3.498 € – 3.710 €
Stuttgart
3.502 €
3.399 € – 3.605 €
Hannover
3.468 €
3.366 € – 3.570 €
Nürnberg
3.434 €
3.333 € – 3.535 €
Essen
3.434 €
3.333 € – 3.535 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.400 €
3.300 € – 3.500 €
Berlin
3.400 €
3.300 € – 3.500 €
Dortmund
3.400 €
3.300 € – 3.500 €
Bremen
3.366 €
3.267 € – 3.465 €
Leipzig
3.128 €
3.036 € – 3.220 €
Dresden
3.128 €
3.036 € – 3.220 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Düsseldorf | 3.630 € | 3.740 € | 3.850 € | +10% |
München | 3.564 € | 3.672 € | 3.780 € | +8% |
Hamburg | 3.564 € | 3.672 € | 3.780 € | +8% |
Frankfurt am Main | 3.531 € | 3.638 € | 3.745 € | +7% |
Köln | 3.498 € | 3.604 € | 3.710 € | +6% |
Stuttgart | 3.399 € | 3.502 € | 3.605 € | +3% |
Hannover | 3.366 € | 3.468 € | 3.570 € | +2% |
Nürnberg | 3.333 € | 3.434 € | 3.535 € | +1% |
Essen | 3.333 € | 3.434 € | 3.535 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.300 € | 3.400 € | 3.500 € | ±0% |
Berlin | 3.300 € | 3.400 € | 3.500 € | ±0% |
Dortmund | 3.300 € | 3.400 € | 3.500 € | ±0% |
Bremen | 3.267 € | 3.366 € | 3.465 € | -1% |
Leipzig | 3.036 € | 3.128 € | 3.220 € | -8% |
Dresden | 3.036 € | 3.128 € | 3.220 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In südlichen Bundesländern und in Metropolregionen liegen Gehälter tendenziell höher, während in Teilen Ostdeutschlands häufiger niedrigere Werte auftreten.
Ein wesentlicher Grund sind Unterschiede bei Lebenshaltungskosten und die finanzielle Spielräume öffentlicher Arbeitgeber, die je nach Region und Wettbewerb um Fachkräfte unterschiedlich ausfallen können.
Zugang zur Tätigkeit
Qualifizierungsweg im öffentlichen Dienst
Der Regelzugang zur Tätigkeit als Justizfachangestellte (m/w/d) führt über eine Ausbildung im Öffentlichen Dienst / Laufbahnberuf. Die Ausbildung ist auf die Arbeit in Gerichten und Staatsanwaltschaften ausgerichtet und verbindet Verwaltungsabläufe mit rechtlich geprägten Vorgängen. Die formalen Anforderungen werden durch die jeweiligen Einstellungsbehörden festgelegt; häufig wird ein mittlerer Schulabschluss erwartet, teils auch ein höherer Schulabschluss. Üblich sind außerdem geregelte Auswahlverfahren, die unter anderem Sprach- und Grundrechenkompetenzen sowie Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit abbilden.
Schwerpunkte der praktischen Ausbildung
Inhaltlich stehen Geschäftsstellenarbeit, Akten- und Registerführung, Fristenkontrolle, Schriftgutverwaltung und die Mitwirkung bei der Vorbereitung von Verfahrensschritten im Mittelpunkt. Ein praktischer Schwerpunkt liegt auf der sicheren Anwendung von Verfahrensabläufen, dem professionellen Umgang mit Beteiligten sowie dem Arbeiten mit Fachsoftware und elektronischen Aktenstrukturen. Der Qualifizierungsweg ist typischerweise dual organisiert und umfasst Praxis in den Einsatzstellen sowie theoretische Ausbildungsanteile, die rechtliche Grundlagen und Verwaltungswissen systematisch aufbauen.
Alternative Wege zur Justizverwaltung
Ergänzend können Zugänge über verwaltungsnahe Vorqualifikationen oder bereits erworbene einschlägige Berufserfahrung innerhalb der Justizverwaltung vorkommen, etwa im Rahmen von Nachqualifizierungen oder internen Bewerbungsverfahren. Solche Wege ersetzen den Regelzugang jedoch nicht, sondern setzen meist eine behördliche Einzelfallprüfung voraus und orientieren sich an den Anforderungen der Laufbahnsystematik im öffentlichen Dienst.
Erforderliche Arbeitsweise für Verfahrensabläufe
Persönlich wichtig sind eine sehr hohe Genauigkeit, Vertraulichkeit und ein stabiler Umgang mit wiederkehrenden Fristen und Formalien. Erwartet werden außerdem Kommunikationsfähigkeit im schriftlichen und telefonischen Kontakt sowie Belastbarkeit bei Arbeitsspitzen. Da Tätigkeiten häufig stark regelgebunden sind, wirken sich strukturierte Arbeitsweise und ein sicherer Umgang mit Texten, Akten und digitalen Dokumenten unmittelbar auf die Arbeitsqualität aus.
Interne Fortbildungsmöglichkeiten und Spezialisierung
Für die Entwicklung im Beruf sind Fortbildungen typischerweise justizintern oder verwaltungsbezogen angelegt, etwa zu elektronischer Aktenführung, Kosten- und Gebührenrecht, Zwangsvollstreckung, Register- und Betreuungssachen oder Geschäftsstellenorganisation. Je nach Einsatzbereich kommen Spezialisierungen in einzelnen Rechtsgebieten und später auch Funktionen mit koordinierenden Aufgaben in Betracht, die an die Strukturen des öffentlichen Dienstes angebunden bleiben.
Beruflicher Einstieg
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Justizfachangestellte wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Justizfachangestellte
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der dualen Ausbildung
Der Regelzugang in den Laufbahnberuf Justizfachangestellte (m/w/d) führt über eine 3-jährige duale Ausbildung im Bereich Recht und Verwaltung. Sie findet in der Regel bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften statt und verbindet Praxisphasen mit Berufsschulunterricht. Geprägt ist der Einstieg häufig durch klare Zuständigkeiten, standardisierte Abläufe und die Einbindung in die Geschäftsstellenorganisation, in der Aktenführung, Fristen und formelle Anforderungen den Arbeitsalltag strukturieren.
Eigenschaften für den Berufsalltag
Wichtige Voraussetzungen ergeben sich weniger aus Spezialwissen als aus Arbeitsweise und Haltung: Sorgfalt, Verschwiegenheit, ein sicherer Umgang mit Texten sowie Konzentration bei wiederkehrenden Vorgängen zählen im Tagesgeschäft. Hinzu kommen Kommunikationsfähigkeit und ein ruhiger Umgang mit Belastungsspitzen, etwa bei Publikumsverkehr oder engen Fristen. Die Ausbildung ist vergütet; nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise zwischen 2.900 € und 3.080 € brutto im Monat, mit einem Durchschnittswert von 3.000 € brutto monatlich.
Typische Aufgaben in Serviceeinheiten
Zum Berufseinstieg gehören oft Aufgaben in der Serviceeinheit: Schriftgutverwaltung, Termins- und Fristenkontrolle, das Anlegen und Führen von Akten sowie die Mitwirkung bei der Erstellung von Schreiben und Protokollen nach Vorgaben. Je nach Einsatzbereich kommen Tätigkeiten an der Rechtsantragstelle oder in spezialisierten Abteilungen hinzu. Die Einarbeitung erfolgt häufig entlang festgelegter Prozesse, weil formale Fehler unmittelbar Auswirkungen auf Verfahren haben können.
Einflussfaktoren auf die Bezüge
Die Vergütung wird im öffentlichen Dienst in der Praxis meist über Branchentarifverträge und Eingruppierungen abgebildet; dadurch sind Unterschiede oft stärker an Einsatzbereich, Erfahrungszeiten und organisatorische Rahmenbedingungen gebunden als an individuelle Aushandlung. Mit wachsender Routine verschieben sich Aufgaben typischerweise in Richtung eigenständiger Vorgangsbearbeitung, etwa bei Kosten- und Gebührenangelegenheiten oder bei der Koordination komplexerer Aktenläufe.
Karriereschritte innerhalb der Gerichtsbarkeit
Erste Entwicklungsschritte entstehen häufig über den Wechsel in Fachgebiete (z. B. Zivil-, Straf- oder Familiengerichtsbarkeit) oder über zusätzliche Qualifikationen innerhalb der Verwaltung. Auch Schnittstellenrollen, etwa in der Geschäftsverteilung, im Qualitätsmanagement von Schriftgutprozessen oder als Ansprechperson für digitale Verfahrensbearbeitung, sind verbreitete nächste Stationen. Diese Wege bleiben jedoch stark von der jeweiligen Behörde und dem konkreten Personalbedarf geprägt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Justizfachangestellte
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Verwaltungsfachangestellte/r
Sachbearbeitung in Kommunal- oder Landesverwaltung mit Fokus auf Verwaltungsverfahren, Bürgerkontakt und Schriftgutbearbeitung.
Organisation kaufmännischer Büroprozesse, Assistenzaufgaben, Dokumentenmanagement und interne Koordination.
Rechtsanwaltsfachangestellte/r
Organisation des Kanzleialltags, Fristen- und Terminwesen sowie Unterstützung in der Mandats- und Forderungsbearbeitung.
Sozialversicherungsfachangestellte/r
Bearbeitung von Versicherungs- und Leistungsfällen in der Sozialversicherung inklusive Prüfung, Bescheidwesen und Beratungskontakten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Justizfachangestellte/r (Einstieg)
Bearbeitung von Geschäftsstellenaufgaben, Schriftgut- und Aktenführung, Fristenkontrolle sowie Unterstützung bei der Verfahrensorganisation in Gericht oder Staatsanwaltschaft.
Stufe 2:Justizfachangestellte/r (berufserfahren)
Eigenständige Sachbearbeitung auf der Geschäftsstelle mit höherem Routine- und Koordinationsanteil, inklusive Abstimmung mit Richter-/Staatsanwaltschaft und internen Serviceeinheiten.
Stufe 3:Justizfachangestellte/r (erfahrene Fachkraft)
Übernahme komplexerer Vorgänge, Anleitung im Tagesgeschäft und häufige Schnittstellenfunktion zwischen Geschäftsstelle, Serviceeinheiten und Verfahrensbeteiligten.
Stufe 4:Teamleitung/Leitung Geschäftsstelle (Justizverwaltung)
Fachliche und organisatorische Leitung eines Teams bzw. einer Geschäftsstelle, Aufgabenverteilung, Qualitätssicherung und Mitwirkung an Personal- und Organisationsprozessen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Register- und Grundbuchsachen (Geschäftsstelle)
Bearbeitung register- bzw. grundbuchnaher Vorgänge, formale Prüfungen, Eintragungs- und Mitteilungsprozesse sowie sichere Fristen- und Dokumentenführung.
Kosten- und Gebührenwesen (Justiz)
Kostenansatz, Gebührenberechnungen, Auslagen, Zahlstellen-/Kassenprozesse und Abstimmung mit internen Schnittstellen.
Protokollführung in der Sitzung
Fertigung von Sitzungsprotokollen, formale Dokumentation verfahrensrelevanter Vorgänge und enge Zusammenarbeit mit Spruchkörpern.
Staatsanwaltschaftliche Geschäftsstellenarbeit
Akten- und Fristenmanagement in Ermittlungs- und Strafverfahren, Verfügungsausführung, Kommunikation mit Polizei/Behörden und Terminsteuerung.
Vollstreckungs- und Nachlasssachen (Geschäftsstelle)
Bearbeitung formalisierter, teils komplexer Vorgänge in Vollstreckung bzw. Nachlass, inklusive Schriftgut, Fristen und Verfahrenskoordination.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.400 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Justizfachangestellte
Zwischen Aktenführung, Fristenkontrolle und Publikumsverkehr steigt das Einkommen mit wachsender Routine und sicherer Anwendung der Verfahrensabläufe. Nach der 3-jährigen dualen Ausbildung (Recht/Verwaltung) folgt meist eine strukturierte Einarbeitung, später kommen komplexere Vorgänge in Register-, Mahn- oder Vollstreckungsverfahren hinzu. Typisch sind moderate Steigerungen bis zur gefestigten Fachkraft; viele Tätigkeiten bleiben dauerhaft auf diesem Niveau. Die Digitalisierung mit E-Akte, Dokumentenmanagement und Workflow-Systemen erhöht die Anforderungen an Datenschutz, IT-Sicherheit und den sicheren Umgang mit Fachanwendungen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Abschluss: 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 3.000 € |
| 2. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste Routine | 3.040 € |
| 3. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.180 € |
| 4. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.300 € |
| 5. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / gefestigte Fachkraft | 3.400 € |
| 6. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.510 € |
| 7. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.630 € |
| 8. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.750 € |
| 9. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / mögliche Zusatzfunktion | 3.920 € |
| 10. Jahr | 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / mögliche Koordination | 4.100 € |
Abschluss: 3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
3-jährige duale Ausbildung (Recht/Verwaltung); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: E5 TV-L / E6 TV-L. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 3.000 € im Monat, je nach Einordnung können Werte zwischen 2.900 € und 3.080 € vorkommen. In dieser Phase prägen vor allem Einarbeitung, festgelegte Aufgabenpakete und die Zuordnung zu einer tariflichen Stufe das Einkommen.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.400 € brutto monatlich erreicht, häufig über Stufenaufstiege oder die Übernahme anspruchsvollerer Geschäftsstellenaufgaben. Als erfahrene Fachkraft liegen typische Monatsgehälter bei etwa 3.750 € brutto. In Bereichen mit erweiterter Verantwortung oder Führung sind deutlich höhere Monatsgehälter um 6.250 € brutto möglich, meist gekoppelt an höher bewertete Funktionen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich meist über tarifliche Stufen und Funktionszulagen aus, besonders wenn zusätzliche Aufgaben in Serviceeinheiten übernommen werden.
- 2Tarifbindung im öffentlichen Dienst sorgt oft für planbare Entwicklung; ohne Tarif orientieren sich Entgelte stärker an internen Richtlinien und der konkreten Personalbedarfslage.
- 3Zusatzqualifikationen wie Lehrgänge im Kostenrecht (Justizkosten, Gerichtskasse), Vollstreckungs- und Insolvenzgrundlagen oder Schulungen zu Fachverfahren (E-Akte, Register) können höherwertige Tätigkeiten ermöglichen.
- 4Spezialisierung auf Bereiche wie Familiengericht, Strafsachen, Zwangsvollstreckung oder Nachlasssachen erhöht häufig die Verantwortung, etwa durch komplexere Fristen- und Kostenbearbeitung.
- 5Größere Behörden und zentrale Justizzentren bieten häufiger Funktionsstellen, Vertretungsrollen oder Koordinationsaufgaben, die mit Zulagen oder höheren Bewertungen verbunden sein können.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Justizfachangestellte wird in vielen Regionen von einem anhaltenden Personalbedarf geprägt, sodass die Nachfrage insgesamt eher stabil bis leicht steigend ausfällt. Gleichzeitig bleibt die Besetzung von Geschäftsstellen und Serviceeinheiten entscheidend für funktionierende Verfahrensabläufe.
Veränderungen ergeben sich vor allem durch die Digitalisierung, etwa durch die E-Akte, elektronische Kommunikation und standardisierte Fachverfahren. Dadurch verschieben sich Tätigkeiten hin zu strukturierter Datenerfassung, Qualitätskontrollen und prozessnaher Koordination, während Routinearbeiten stärker automatisiert werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Justizfachangestellte (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach E5 TV-L / E6 TV-L oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.000 € brutto/Monat für Einsteiger und 6.250 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Justizfachangestellte (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.000 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 3.750 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Justizfachangestellte (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Justizfachangestellte (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.000 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.750 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.080 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Justizfachangestellte (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem E5 TV-L / E6 TV-L vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.
In welchen Branchen kann man als Justizfachangestellte (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Amtsgerichte, Landgerichte, Oberlandesgerichte, Strafgerichte, Staatsanwaltschaften oder Verwaltungsgerichte. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. E5 TV-L / E6 TV-L), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (13)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
