Kartograf Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kartograf Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Kartograf (m/w/d) Gehalt 2026Kartograf (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.500 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: TVöD E9-E11 (öff. Dienst). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Kartograf (m/w/d)
Kartografinnen und Kartografen bereiten Geodaten so auf, dass daraus verständliche Karten und digitale Darstellungen entstehen. Im Alltag gehören Datenrecherche, Generalisierung, Symbolisierung, Beschriftung sowie die Qualitätsprüfung von Datenbeständen und Layouts dazu; häufig fließen Luftbilder, Vermessungsdaten oder Open-Data-Quellen in die Arbeit ein.
Gearbeitet wird überwiegend am Bildschirm in Büro- und Projektumgebungen, teils mit Abstimmungen in interdisziplinären Teams aus GIS, Redaktion und IT. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Landesvermessungsämtern, in kommunalen Einrichtungen, bei Ingenieur- und Planungsbüros, in Verlagen und Medienhäusern oder in Unternehmen, die Navigations- und Geodienste bereitstellen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Kartograf (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.720 €
4.130 € – 5.310 €
Frankfurt am Main
4.600 €
4.025 € – 5.175 €
Stuttgart
4.480 €
3.920 € – 5.040 €
Düsseldorf
4.400 €
3.850 € – 4.950 €
Hamburg
4.320 €
3.780 € – 4.860 €
Köln
4.240 €
3.710 € – 4.770 €
Berlin
4.080 €
3.570 € – 4.590 €
Nürnberg
4.080 €
3.570 € – 4.590 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.500 € – 4.500 €
Hannover
4.000 €
3.500 € – 4.500 €
Essen
3.960 €
3.465 € – 4.455 €
Dortmund
3.920 €
3.430 € – 4.410 €
Bremen
3.880 €
3.395 € – 4.365 €
Leipzig
3.600 €
3.150 € – 4.050 €
Dresden
3.600 €
3.150 € – 4.050 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.130 € | 4.720 € | 5.310 € | +18% |
Frankfurt am Main | 4.025 € | 4.600 € | 5.175 € | +15% |
Stuttgart | 3.920 € | 4.480 € | 5.040 € | +12% |
Düsseldorf | 3.850 € | 4.400 € | 4.950 € | +10% |
Hamburg | 3.780 € | 4.320 € | 4.860 € | +8% |
Köln | 3.710 € | 4.240 € | 4.770 € | +6% |
Berlin | 3.570 € | 4.080 € | 4.590 € | +2% |
Nürnberg | 3.570 € | 4.080 € | 4.590 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.500 € | 4.000 € | 4.500 € | ±0% |
Hannover | 3.500 € | 4.000 € | 4.500 € | ±0% |
Essen | 3.465 € | 3.960 € | 4.455 € | -1% |
Dortmund | 3.430 € | 3.920 € | 4.410 € | -2% |
Bremen | 3.395 € | 3.880 € | 4.365 € | -3% |
Leipzig | 3.150 € | 3.600 € | 4.050 € | -10% |
Dresden | 3.150 € | 3.600 € | 4.050 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Die höchsten Gehälter werden häufig in wirtschaftsstarken Ballungsräumen erzielt, etwa in Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt am Main und Hamburg. In ländlicheren Regionen und in Teilen Ostdeutschlands liegen Vergütungen im Schnitt eher darunter.
Unterschiede entstehen typischerweise durch die regionale Wirtschaftskraft, die Dichte an öffentlichen Arbeitgebern und die Lebenshaltungskosten, die sich in Gehaltsniveaus niederschlagen.
Zugang zur Tätigkeit
Qualifizierungswege für die Kartenherstellung
Der Einstieg in die Kartografie erfolgt in Deutschland meist über eine spezialisierte Ausbildung oder ein Studium mit klarer Ausrichtung auf Geodaten und Kartenproduktion. Als typischer Regelzugang gilt die Qualifizierung für eine berufliche Rolle im Dienstleistungsumfeld, in der räumliche Informationen für Planung, Navigation, Forschung oder öffentliche Aufgaben aufbereitet werden.
Duale Ausbildung im Betrieb
Häufig ist eine duale Berufsausbildung zum Kartografen/Kartografin der strukturierte Weg. Sie verbindet betriebliche Praxis mit Berufsschule und legt Schwerpunkte auf Kartengestaltung, Generalisierung, Schrift- und Symbolsysteme sowie die Verarbeitung von Geodaten. In der Praxis spielen digitale Workflows eine große Rolle: der Umgang mit GIS-Software, Datenbanken, Fernerkundungsdaten und die Ausgabe für Print- und Online-Kanäle gehören typischerweise dazu. Zugangsvoraussetzungen richten sich nach Ausbildungsbetrieb und Landesrecht der Schule; verbreitet sind mittlere Abschlüsse oder (Fach-)Abitur, ohne dass dies in jedem Fall zwingend ist.
Hochschulstudium mit GIS Fokus
Ein weiterer verbreiteter Zugang führt über ein Hochschulstudium, etwa in Kartografie, Geoinformatik, Geographie oder Vermessungswesen, sofern kartografische Inhalte und praktische GIS-Anteile deutlich vertreten sind. Studiengänge eröffnen häufig zusätzliche Schnittstellen zu Datenmodellierung, Webkartografie, Programmierung und räumlicher Analyse, was im Dienstleistungskontext bei projektbezogenen Arbeiten oder kundenspezifischen Anwendungen relevant sein kann.
Optionen für fachnahe Quereinsteiger
Ergänzend kommen Quereinstiege vor, etwa aus angrenzenden Feldern wie Geomatik, Vermessung oder Geodatenmanagement, wenn kartografische Kompetenz über Praxis, Projektarbeit und nachweisbare Arbeitsproben aufgebaut wurde. Spezialisierungen ergeben sich typischerweise über fachnahe Weiterbildungen in GIS (z. B. Desktop- und Enterprise-GIS), Webkartografie, automatisierter Kartenproduktion, Datenqualitätssicherung, Fernerkundung oder thematischer Kartografie.
Erforderliche visuelle Gestaltungskompetenz
Wichtige persönliche Anforderungen sind ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Sorgfalt bei Datenprüfung und Symbolisierung sowie ein ausgeprägtes Gestaltungs- und Typografiegefühl. Im Projektalltag sind außerdem Konzentrationsfähigkeit, dokumentationssicheres Arbeiten und Abstimmungskompetenz gefragt, da Kartenprodukte häufig in Teams, für Auftraggeber oder als Teil größerer Geodatendienste entstehen.
Beruflicher Einstieg
Ausbildung zum Geomatiker oder Studium (Geodäsie/Geoinformatik/Kartographie)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Kartograf wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Ausbildung zum Geomatiker oder Studium (Geodäsie/Geoinformatik/Kartographie).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Kartograf
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Einsatzgebiete nach dem Abschluss
Der Zugang zum Beruf Kartograf (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine fachbezogene Ausbildung oder ein einschlägiges Studium mit starkem Geodaten- und GIS-Bezug; je nach Vorbildung kann auch eine Weiterbildung aus angrenzenden Geoberufen den Einstieg vorbereiten. In der Praxis führt der erste Einsatz häufig in Vermessungs- und Geoinformationsstellen, in Verlagen mit Kartenredaktion oder in Dienstleistungsunternehmen, die digitale Geodaten aufbereiten. Gehälter werden nach Branchentarifverträgen üblich gruppiert.
Aufgabenbereiche der ersten Berufsjahre
Zum Berufseinstieg gehören meist die Übernahme und Strukturierung von Geodaten, das Generalisieren von Inhalten, die Gestaltung von Kartenbildern sowie die Qualitätssicherung für Druck- und Webausgabe. Beim Einstieg liegt das Einstiegsgehalt in einer Spanne von 2.800 € bis 3.500 € brutto/Monat, häufig in der Nähe von 3.100 € brutto/Monat; die konkrete Einordnung hängt unter anderem von Arbeitgebertyp, Tarifbindung und Aufgabenmix zwischen Datenmanagement und Gestaltung ab.
Umgang mit digitalen Werkzeugen
Als Voraussetzungen zählen ein sicherer Umgang mit digitalen Werkzeugen, räumliches Vorstellungsvermögen und Sorgfalt, weil kleine Daten- oder Symbolfehler sich in Karten schnell vervielfältigen. Gefragt sind außerdem grundlegendes Verständnis für Geodatenmodelle, Projektionen und Metadaten sowie die Fähigkeit, Anforderungen aus Fachabteilungen oder von Auftraggebenden präzise zu klären. Im Arbeitsalltag wirkt sich auch aus, wie gut Abstimmungen dokumentiert und Versionen nachvollziehbar gehalten werden.
Verantwortung in Junior Positionen
Typische Einstiegspositionen sind Junior-Kartografik, GIS-Kartografie in Projekten oder Mitarbeit in der Kartenredaktion, häufig mit klar abgegrenzten Teilaufgaben wie Layer-Pflege, Symbolbibliotheken oder Layout-Templates. Mit zunehmender Erfahrung verschiebt sich der Schwerpunkt oft in Richtung Datenqualität, Automatisierung von Workflows oder konzeptionelle Kartengestaltung; je nach Betrieb entstehen Schnittstellenrollen zur Geodatenanalyse oder zur Produktentwicklung.
Kooperation in tariflichen Strukturen
Für erste Schritte nach dem Abschluss spielt neben Fachwissen auch Teamarbeit eine große Rolle, weil Kartenprodukte selten isoliert entstehen und Schnittstellen zu Vermessung, IT und Fachplanung üblich sind. Wer in tarifgebundenen Strukturen startet, findet häufig klar definierte Tätigkeitsmerkmale und Entwicklungsstufen, während projektorientierte Umfelder stärker über Verantwortung und Spezialisierung steuern.
Berufliche Entwicklungsoptionen Kartograf
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Geoinformatiker (m/w/d)
Entwicklung und Betrieb von Geodaten-Workflows, GIS-Anwendungen und Dateninfrastrukturen mit stärkerem IT- und Automatisierungsfokus.
Vermessungstechniker (m/w/d)
Durchführung und Auswertung von Vermessungen sowie Aufbereitung der Ergebnisse für Kataster, Planung und Dokumentation.
Geograf (m/w/d)
Analyse räumlicher Strukturen und Prozesse sowie Aufbereitung von Ergebnissen für Planung, Umwelt, Mobilität oder Standortthemen.
UX-Designer (m/w/d)
Konzeption und Gestaltung nutzerzentrierter digitaler Oberflächen inklusive Research, Prototyping und Abstimmung mit Entwicklung und Produktmanagement.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Kartograf (Junior) / GIS-Kartograf
Erstellung und Pflege kartografischer Produkte auf Basis vorhandener Geodaten, häufig mit klar definierten Qualitäts- und Produktionsstandards.
Stufe 2:Kartograf / GIS-Spezialist
Eigenständige Bearbeitung komplexerer Datensätze, Qualitätssicherung, Abstimmung mit Fachbereichen und teilweise Automatisierung wiederkehrender Kartenerstellung.
Stufe 3:Senior Kartograf / Senior GIS-Analyst
Verantwortung für anspruchsvolle Karten- und Datenprodukte, fachliche Standards, Review-Prozesse sowie methodische Weiterentwicklung in Projekten.
Stufe 4:Teamleitung Kartografie / GIS (Fachbereich)
Steuerung von Team- und Projektarbeit, Ressourcen- und Terminplanung, Abstimmung mit Auftraggebenden sowie Verantwortung für Standards, Budget- und Ergebnisqualität.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
GIS-Analyse & Geodatenmodellierung
Räumliche Analysen, Datenmodellierung, Qualitätssicherung und Ableitung belastbarer Karten-/Datenprodukte aus heterogenen Quellen.
Automatisierte Kartografie & Geodaten-Workflows
Automatisierung von Kartenproduktion und Datenpipelines, reproduzierbare Workflows und Standardisierung über Projekte hinweg.
Kartografische Qualitätssicherung & Standards
Definition und Kontrolle von Darstellungsstandards, Prüfregeln, Freigabeprozessen und konsistenter Produktqualität über Linien/Serien hinweg.
3D-Kartografie & Visualisierung
3D-Darstellungen, Höhen-/Oberflächenmodelle, visuelle Aufbereitung komplexer Räume für Planung, Simulation oder Kommunikation.
Projektkoordination Kartografie/GIS
Koordination von Karten- und Geodatenprojekten, Aufwandsschätzung, Abstimmung von Anforderungen sowie Termin- und Schnittstellenmanagement.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Kartograf
Mit wachsender Routine in Datenerhebung, Generalisierung und kartografischer Gestaltung steigen bei Kartografen Verantwortung und Einkommen schrittweise. Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbrutto bei 3.100 €; nach einigen Jahren werden komplexere Kartenprodukte, Datenprüfungen und Abstimmungen mit Fachbereichen häufiger. Mit Spezialisierung in GIS, Fernerkundung oder räumlichen Datenbanken sind weitere Schritte möglich, etwa in projektbezogener Koordination. Der Arbeitsmarkt wird spürbar von digitalen Workflows geprägt: GIS-Tools, Web-GIS, automatisierte Datenprozesse und Skripting (z. B. Python) werden wichtiger, während Routineaufgaben teilweise teilautomatisiert ablaufen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Berufsrelevante Qualifikation für die Kartografie; Einarbeitung in GIS- und Produktionsprozesse; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.100 € |
| 2. Jahr | Vertiefung in Datenerfassung, Kartenredaktion, Layout und Qualitätssicherung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Routineaufbau) | 3.280 € |
| 3. Jahr | Sicherer Umgang mit GIS (z. B. ArcGIS/QGIS), erste eigenständige Projekte und Abstimmungen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.500 € |
| 4. Jahr | Erweiterte Methoden (Geocoding, Routing), strukturierte Datenpflege und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.750 € |
| 5. Jahr | Komplexere Kartenerstellung, Schnittstellen zu CAD/Web-GIS, verlässlichere Termin- und Qualitätsverantwortung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.000 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung, z. B. Fernerkundung/Satellitendaten oder räumliche Datenbanken (PostGIS/Oracle Spatial); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.170 € |
| 7. Jahr | Automatisierung von Workflows, z. B. Skripting/ETL; stärkere Rolle in Datenmodellierung und Prüfregeln; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.280 € |
| 8. Jahr | Webmapping (WMS/WFS), Performance- und Konsistenzanforderungen, fachliche Abstimmung mit Auftraggebern; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.390 € |
| 9. Jahr | Breites Methodenset, hohe Ergebnisverantwortung, ggf. Koordination von Teilaufgaben in Projekten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.500 € |
| 10. Jahr | Optionale funktionsbezogene Verantwortung, z. B. Projektkoordination oder fachliche Steuerung im Team (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 4.690 € |
Berufsrelevante Qualifikation für die Kartografie; Einarbeitung in GIS- und Produktionsprozesse; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in Datenerfassung, Kartenredaktion, Layout und Qualitätssicherung; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit GIS (z. B. ArcGIS/QGIS), erste eigenständige Projekte und Abstimmungen; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Methoden (Geocoding, Routing), strukturierte Datenpflege und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Kartenerstellung, Schnittstellen zu CAD/Web-GIS, verlässlichere Termin- und Qualitätsverantwortung; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung, z. B. Fernerkundung/Satellitendaten oder räumliche Datenbanken (PostGIS/Oracle Spatial); fortschreitende Qualifizierung
Automatisierung von Workflows, z. B. Skripting/ETL; stärkere Rolle in Datenmodellierung und Prüfregeln; fortschreitende Qualifizierung
Webmapping (WMS/WFS), Performance- und Konsistenzanforderungen, fachliche Abstimmung mit Auftraggebern; fortschreitende Qualifizierung
Breites Methodenset, hohe Ergebnisverantwortung, ggf. Koordination von Teilaufgaben in Projekten; fortschreitende Qualifizierung
Optionale funktionsbezogene Verantwortung, z. B. Projektkoordination oder fachliche Steuerung im Team (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD E9-E11 (öff. Dienst). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegen Kartografinnen und Kartografen im Durchschnitt bei 3.100 € brutto pro Monat, wobei der Rahmen typischerweise zwischen 2.800 € und 3.500 € liegt. In dieser Phase hängt die Entwicklung oft an der Übernahme erster eigener Kartenprodukte, an Standardsicherheit und an der Fähigkeit, Datenquellen sauber zu integrieren.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Mittel 4.000 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei 4.500 € brutto pro Monat; mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen sind im Mittel 6.250 € brutto pro Monat üblich, häufig verbunden mit Projektleitung oder fachlicher Koordination.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt sich meist stufenweise aus: mit wachsender Routine in Generalisierung, Datenprüfung und Layout steigen Verantwortungsumfang und Vergütung spürbar.
- 2Zusatzqualifikationen wie Esri ArcGIS Pro-Zertifizierungen, QGIS-Fortbildungen, FME-Training oder Python für Geodatenautomatisierung erhöhen die Einsetzbarkeit in Projekten.
- 3Spezialisierungen, etwa in Webkartografie (Mapbox, Leaflet), 3D-Visualisierung, thematischer Kartografie oder Fernerkundungs-Workflows, werden in vielen Teams höher vergütet.
- 4Tarifbindung im öffentlichen Dienst oder in tarifnahen Organisationen sorgt oft für transparente Entwicklungsstufen und planbarere Gehaltssteigerungen als außertarifliche Strukturen.
- 5Unternehmensgröße und Projektgeschäft spielen mit hinein: größere Organisationen und Anbieter von Plattformen oder Geodiensten haben häufiger klar definierte Rollen und höhere Budgetspielräume.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Kartografinnen und Kartografen gilt insgesamt als stabil, weil Geoinformationen in Planung, Mobilität und Verwaltung dauerhaft benötigt werden. Gleichzeitig verschiebt sich die Nachfrage hin zu Rollen, die Kartografie mit GIS, Datenmanagement und Software-naher Umsetzung verbinden.
Trends wie Webkarten, Echtzeitdaten, Automatisierung und 3D-Visualisierung verändern Arbeitsabläufe und Werkzeuge spürbar. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Teams Kartenproduktion mit Geodaten-Workflows und digitalen Produkten zusammenführen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Kartograf (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 4.000 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 7.080 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Kartograf (m/w/d) erwartet?
Der Zugang zu dieser Rolle setzt in der Regel ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Qualifikation voraus. Praxiserfahrung, Spezialkenntnisse und branchenspezifische Zertifizierungen verbessern die Einstiegschancen zusätzlich.
In welchen Branchen arbeitet man als Kartograf (m/w/d)?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Landesvermessungsämter, Katasterämter, Öffentliche Verwaltung, Ingenieurvermessung, Geoinformatik oder Photogrammetrie. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Kartograf (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 3.100 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 4.500 € brutto/Monat bis 6.250 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Kartograf (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.500 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.080 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Kartograf (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem TVöD E9-E11 (öff. Dienst) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD E9-E11 (öff. Dienst)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
