Meister Elektrotechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Meister Elektrotechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Meister Elektrotechnik (m/w/d) Gehalt 2026Meister Elektrotechnik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
4.130 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
5.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.420 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall E9-E11 / ver.di Ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Meister Elektrotechnik (m/w/d)
Meisterinnen und Meister der Elektrotechnik koordinieren die Ausführung elektrischer Anlagen und sorgen dafür, dass Montage, Inbetriebnahme und Prüfung im Betrieb reibungslos ineinandergreifen. Zum Alltag gehören Arbeitsvorbereitung, Materialdisposition, Abstimmungen mit anderen Gewerken sowie die Dokumentation von Mess- und Prüfergebnissen, häufig mit digitaler Baustellen- oder Instandhaltungssoftware.
Gearbeitet wird je nach Auftrag zwischen Werkstatt, Technikraum und Baustelle, bei Störungen auch im laufenden Betrieb. Beschäftigung findet sich unter anderem im Elektrohandwerk, in der Industrieinstandhaltung, im Anlagen- und Maschinenbau sowie bei Energie- und Gebäudetechnik-Dienstleistern, beispielsweise in Wohnungswirtschaft, Logistik oder kommunalen Betrieben.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Meister Elektrotechnik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
5.900 €
5.605 € – 6.289 €
Frankfurt am Main
5.600 €
5.320 € – 5.970 €
Stuttgart
5.600 €
5.320 € – 5.970 €
Düsseldorf
5.500 €
5.225 € – 5.863 €
Hamburg
5.400 €
5.130 € – 5.756 €
Köln
5.300 €
5.035 € – 5.650 €
Berlin
5.100 €
4.845 € – 5.437 €
Nürnberg
5.100 €
4.845 € – 5.437 €
Deutschland (Durchschnitt)
5.000 €
4.750 € – 5.330 €
Hannover
5.000 €
4.750 € – 5.330 €
Essen
4.950 €
4.703 € – 5.277 €
Dortmund
4.900 €
4.655 € – 5.223 €
Bremen
4.850 €
4.608 € – 5.170 €
Leipzig
4.500 €
4.275 € – 4.797 €
Dresden
4.500 €
4.275 € – 4.797 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 5.605 € | 5.900 € | 6.289 € | +18% |
Frankfurt am Main | 5.320 € | 5.600 € | 5.970 € | +12% |
Stuttgart | 5.320 € | 5.600 € | 5.970 € | +12% |
Düsseldorf | 5.225 € | 5.500 € | 5.863 € | +10% |
Hamburg | 5.130 € | 5.400 € | 5.756 € | +8% |
Köln | 5.035 € | 5.300 € | 5.650 € | +6% |
Berlin | 4.845 € | 5.100 € | 5.437 € | +2% |
Nürnberg | 4.845 € | 5.100 € | 5.437 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 4.750 € | 5.000 € | 5.330 € | ±0% |
Hannover | 4.750 € | 5.000 € | 5.330 € | ±0% |
Essen | 4.703 € | 4.950 € | 5.277 € | -1% |
Dortmund | 4.655 € | 4.900 € | 5.223 € | -2% |
Bremen | 4.608 € | 4.850 € | 5.170 € | -3% |
Leipzig | 4.275 € | 4.500 € | 4.797 € | -10% |
Dresden | 4.275 € | 4.500 € | 4.797 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional fallen die Verdienste oft höher aus, wo Wirtschaftskraft, Tarifdichte und Lebenshaltung über dem Durchschnitt liegen, etwa in Süddeutschland sowie in Ballungsräumen. In strukturschwächeren Regionen und in Teilen Ostdeutschlands liegen Monatsgehälter im Schnitt häufiger darunter.
Ursächlich sind meist größere Betriebsgrößen, mehr Industriebetriebe und höhere Stundensätze, während geringere Kaufkraft und weniger tarifgebundene Arbeitgeber dämpfend wirken können.
Zugang zur Tätigkeit
Qualifikationsweg über die Aufstiegsfortbildung
Der Zugang zur Tätigkeit als Meister Elektrotechnik folgt in der Regel dem Berufsweg der Aufstiegsfortbildung und baut auf einer abgeschlossenen beruflichen Grundqualifikation im elektrotechnischen Umfeld auf. Typisch ist eine vorherige Ausbildung in einem Elektroberuf, ergänzt um einschlägige Berufspraxis, weil die spätere Rolle häufig zwischen Ausführung, Organisation und fachlicher Verantwortung angesiedelt ist. Je nach Schwerpunkt im Handwerk, in der Bauindustrie oder in der Energieversorgung können sich die konkreten Zulassungsvoraussetzungen und die geforderte Praxiszeit unterscheiden.
Inhalte der fachlichen Weiterbildung
Die Aufstiegsfortbildung selbst ist inhaltlich darauf ausgelegt, Facharbeit auf Meisterniveau zu planen, zu überwachen und abzusichern. Schwerpunkte liegen meist in der Installation und inhaltlich Instandhaltung elektrischer Anlagen, im Messen und Prüfen, in Schutzmaßnahmen sowie in der Fehlersuche und systematischen Störungsbeseitigung. Hinzu kommen Aspekte der Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und des sicheren Betriebs von Anlagen, häufig auch mit Blick auf Baustellenkoordination oder betriebliche Abläufe. Ein wichtiger Teil ist der Umgang mit technischen Regeln und Dokumentation, weil viele Tätigkeiten im Betrieb und gegenüber Auftraggebern nachvollziehbar belegt werden müssen.
Prüfungsverfahren vor der Kammer
Die Prüfung und der Abschluss sind an eine zuständige Kammer gebunden; maßgeblich ist die examining_body. In der Praxis ist die Fortbildung oft so organisiert, dass Theorie- und Praxisanteile eng verzahnt sind, etwa über betriebsnahe Projekte, Arbeitsproben oder praxisorientierte Aufgabenstellungen. Dadurch wird die spätere Verantwortung für Personal- und Materialeinsatz, Terminplanung und Abnahmefähigkeit von Leistungen vorbereitet.
Alternative Wege und Spezialisierungen
Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa wenn eine benachbarte elektrotechnische Qualifikation vorliegt und die fachliche Vergleichbarkeit durch Praxis nachgewiesen wird. Auch Spezialisierungen innerhalb der Elektrotechnik, beispielsweise in Richtung Gebäude- und Energietechnik, Automatisierung oder Netz- und Anlagenbetrieb, können den Weg zur Meisterrolle flankieren, ersetzen die Aufstiegsfortbildung jedoch nicht als Regelzugang.
Sicherheitsorientierung und organisatorische Eignung
Persönlich sind neben technischem Verständnis vor allem Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und eine ausgeprägte Sicherheitsorientierung relevant. Typisch sind Anforderungen an belastbare Organisation im Betriebsalltag, klare Kommunikation im Team sowie die Fähigkeit, Fehlerbilder strukturiert zu analysieren. Je nach Einsatzfeld kommen körperliche Eignung für Baustellen- oder Anlagenumgebungen und ein routinierter Umgang mit Prüf- und Messmitteln hinzu.
Aufstiegsfortbildung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung)IHK/HWK
Die Qualifikation als Meister Elektrotechnik wird durch eine Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung) erworben. Diese baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung auf.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Meister Elektrotechnik
Hinweis: Während der Fortbildung kann Aufstiegs-BAföG beantragt werden. Eine klassische Ausbildungsvergütung gibt es nicht.
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombination aus Praxis und Theorie
Der Einstieg als Meister Elektrotechnik (m/w/d) ist in Deutschland typischerweise das Ergebnis einer Berufsausbildung im Elektrobereich mit anschließender Aufstiegsfortbildung. Die Fortbildung zum Meister baut auf der Praxis im Betrieb auf und ist häufig so organisiert, dass sie in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden kann. Formale Grundlagen und Zuständigkeiten liegen je nach Ausrichtung und Kammerstruktur vor allem in der HwO; in betrieblichen Lernphasen und Ausbildungsbezügen spielt auch das BBiG eine Rolle.
Erste Schritte im Berufsalltag
Beim Berufseinstieg liegt das monatliche Bruttogehalt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 4.130 €. In der Praxis bewegt sich der Einstieg häufig in einer Spanne von 3.920 € bis 4.330 € brutto/Monat, wobei Eingruppierungen nach Branchentarifverträgen üblich sind. Inhaltlich startet die Tätigkeit meist mit der fachlichen Organisation von Arbeitsabläufen, der Koordination von Teams auf Baustellen oder in der Instandhaltung sowie der Qualitätssicherung und Dokumentation im elektrotechnischen Umfeld.
Verantwortung in leitenden Funktionen
Typische erste Positionen sind Vorarbeiter- oder Teamleitungsrollen, Schicht- und Montageleitung oder die Verantwortung für kleinere Projektabschnitte. Früh prägend sind der Übergang von der Ausführung zur Steuerung, eine saubere Abstimmung mit Planung, Einkauf und Arbeitssicherheit sowie der Umgang mit Prüf- und Messprotokollen. Auch Kundenkontakt und die Einweisung von Mitarbeitenden gehören in vielen Betrieben schnell zum Alltag.
Methodenkompetenz und soziale Fähigkeiten
Gefragt sind solide Kenntnisse der Elektrotechnik, ein sicherer Blick für Normen- und Sicherheitsanforderungen sowie betriebswirtschaftliches Grundverständnis, wie es in der Meisterfortbildung regelmäßig mitgeführt wird. Daneben zählen Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösung im Team und eine strukturierte Arbeitsweise, weil parallel oft mehrere Aufträge mit Termindruck laufen. Wer aus der Montage kommt, muss sich häufig an einen stärkeren Anteil an Planung, Kontrolle und Abstimmung gewöhnen.
Langfristige Perspektiven und Aufstieg
Nach den ersten Monaten wird der Aufgabenbereich in vielen Fällen breiter: größere Teams, mehr Schnittstellen, mehr Verantwortung für Materialflüsse und Nachkalkulationen. Entwicklungsrichtungen liegen etwa in Richtung Projektleitung, Service- oder Betriebsleitung oder in spezialisierten Bereichen wie Automatisierung und Gebäudetechnik; Vergütungen orientieren sich dabei weiterhin stark an Tarifgruppen, Unternehmensgröße und dem Anteil an Führungs- und Budgetverantwortung.
Berufliche Entwicklungsoptionen Meister Elektrotechnik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Elektroingenieur (m/w/d)
Konzipiert und berechnet elektrotechnische Systeme, begleitet Entwicklung/Projektierung und verantwortet technische Dokumentation sowie Abstimmungen.
Projektleiter Elektrotechnik (m/w/d)
Leitet elektrotechnische Projekte von Kalkulation und Planung bis Abnahme und steuert Nachunternehmer, Material und Termine.
Industriemeister Elektrotechnik (m/w/d)
Führt Teams in der industriellen Elektro-Instandhaltung oder Produktionstechnik und stellt Anlagenverfügbarkeit sowie Prozesseinhaltung sicher.
Servicetechniker Elektrotechnik (m/w/d)
Nimmt Anlagen in Betrieb, führt Fehlerdiagnosen durch und erledigt Wartung und Reparaturen beim Kunden oder im Feld.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Meister Elektrotechnik (Einstieg / erste Leitungsaufgaben)
Übernahme der fachlichen Führung im Elektrobereich, Koordination von Montage- und Instandhaltungsteams sowie Verantwortung für Arbeitsabläufe und Qualität.
Stufe 2:Meister Elektrotechnik (mit Berufserfahrung)
Stabiler Verantwortungsbereich mit Planung, Personaleinsatz, Materialdisposition und Schnittstelle zu Projektleitung, Produktion oder Instandhaltung.
Stufe 3:Senior Meister Elektrotechnik (Schicht-/Bereichsverantwortung)
Steuerung größerer Teams oder Schichten, Verantwortung für Verfügbarkeit, Störungsmanagement und kontinuierliche Verbesserungen im Elektrobereich.
Stufe 4:Leitender Meister Elektrotechnik / Bereichsleitung Elektrotechnik
Führung mehrerer Teams bzw. eines Teilbereichs, strategische Kapazitäts- und Ressourcenplanung sowie Verantwortung für Kennzahlen, Audits und übergreifende Standards.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Automatisierungstechnik / SPS & Antriebstechnik
Programmierung, Inbetriebnahme und Optimierung von SPS-, HMI- und Antriebssystemen in Maschinen- und Anlagenumgebungen.
Energie- und Mittelspannungstechnik
Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Energieverteilungen, Trafo-/Schaltanlagen und Schutztechnik.
Gebäudeautomation / MSR-Technik
Automations- und Regelungslösungen in Gebäuden, Integration von Sensorik/Aktorik, Schnittstellen und Inbetriebnahme.
Ausbildungsleitung Elektro / Prüfungskoordination
Planung und Organisation der Ausbildung, Anleitung im Werkstatt- und Baustellenkontext sowie Koordination von Prüfungs- und Qualifizierungsinhalten.
EHS/Arbeitssicherheit im Elektrobereich (operative Umsetzung)
Umsetzung von Arbeitsschutzprozessen, Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und Audit-Begleitung mit starkem Praxisbezug im Elektro-Umfeld.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 5.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Meister Elektrotechnik
Der Berufsalltag verbindet technische Verantwortung mit Organisation und Personalführung, entsprechend entwickelt sich auch das Einkommen mit wachsender Praxis. Nach der Fortbildung als Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung) startet die Tätigkeit häufig in der Arbeitsvorbereitung, Instandhaltung oder Projektkoordination und wird über die Jahre durch größere Anlagenverantwortung und Schnittstellenarbeit stabiler vergütet. Typisch sind Eingruppierungen nach Branchentarifverträgen. Mit Digitalisierung steigen die Anforderungen an SPS- und Gebäudeautomation, E‑CAD-Planung, digitale Instandhaltungssysteme und OT‑Security; der KI-Einfluss bleibt dabei eher unterstützend.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 4.130 € |
| 2. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigene Verantwortungsbereiche) | 4.300 € |
| 3. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Koordination im Tagesgeschäft) | 4.470 € |
| 4. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Anlagen- und Teambezug) | 4.640 € |
| 5. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Schicht-/Projektanteile) | 5.000 € |
| 6. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Automatisierung/Energie) | 5.140 € |
| 7. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen, Qualität, Prüfungen) | 5.280 € |
| 8. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Anlagen-/Projektverantwortung) | 5.420 € |
| 9. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Bereichs-/Teamleitung) | 5.590 € |
| 10. Jahr | Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (größere Einheiten, Budget/Schicht) | 5.760 € |
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Aufstiegsfortbildung zum Meister (nach Berufsausbildung); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall E9-E11 / ver.di Ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 4.130 € pro Monat, wobei je nach Betrieb auch Werte zwischen 3.920 € und 4.330 € vorkommen. In dieser Phase hängt die Entwicklung häufig an klaren Aufgabenpaketen, etwa der Übernahme kleinerer Baustellen, erster Schichtverantwortung oder geregelter Rufbereitschaften.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung sind im Durchschnitt 5.000 € brutto monatlich üblich. Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Niveau typischerweise bei 5.420 € brutto im Monat, oft getragen durch stabilere Eingruppierungen, Projekt- und Teamverantwortung oder den Wechsel in Funktionen mit mehr Koordination und Schnittstellenarbeit.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Dauer der Betriebszugehörigkeit wirken sich stark aus, weil Verantwortung für Teams, Schichtbetrieb oder Bereitschaftsdienst meist schrittweise übertragen wird.
- 2Zusatzqualifikationen wie VDE-Messschein, Schaltberechtigung/Mittelspannung, KNX-Zertifikat oder SPS-Schulungen (z. B. Siemens TIA Portal) erhöhen die Einsatzbreite und Vergütungsspielräume.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung prägen das Gehalt deutlich, besonders in Industrie und Energieversorgung, während nicht tarifgebundene Betriebe häufiger individueller und uneinheitlicher vergüten.
- 4Unternehmensgröße und Betriebsstruktur zählen: Größere Standorte mit Instandhaltung, Produktion oder mehreren Baustellen haben oft mehr Führungs- und Koordinationsaufgaben mit Zuschlägen.
- 5Spezialisierungen wie Automatisierungstechnik, Photovoltaik mit Speicher, Gebäudesystemtechnik oder Explosionsschutz/ATEX führen häufiger zu Projekten mit höherer Komplexität und Budgetverantwortung.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Meisterinnen und Meistern der Elektrotechnik gilt insgesamt als stabil bis steigend, weil Betriebe parallel modernisieren, erweitern und instand halten müssen. In vielen Unternehmen ist der Engpass weniger die Planung als die qualifizierte Umsetzung und Koordination vor Ort.
Treiber sind vor allem Elektrifizierung, Ausbau von Ladeinfrastruktur, stärkere Automatisierung sowie digital unterstützte Wartung und Dokumentation. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen, wenn sie früh in standardisierte Prozesse, Arbeitssicherheit und die Zusammenarbeit zwischen Gewerken hineinwachsen und digitale Werkzeuge im Alltag sicher nutzen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Welchen finanziellen Vorteil bringt die Weiterbildung zum Meister Elektrotechnik (m/w/d)?
Die Aufstiegsfortbildung führt in der Regel zu einer spürbaren Gehaltssteigerung. Das Gehaltsniveau liegt bei etwa 5.000 € brutto/Monat und damit merklich über dem Niveau ohne Weiterbildung.
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Meister Elektrotechnik (m/w/d) nach dem Abschluss?
Nach erfolgreicher Weiterbildung bewegen sich die Gehälter zwischen 3.920 € brutto/Monat und 6.000 € brutto/Monat. Die große Spanne erklärt sich durch unterschiedliche Positionen, Branchen und Unternehmensgrößen.
Wie wirkt sich die Tarifbindung auf das Gehalt als Meister Elektrotechnik (m/w/d) aus?
In tarifgebundenen Unternehmen, die etwa nach dem IG Metall E9-E11 / ver.di Ähnlich vergüten, sind die Gehälter für diese Qualifikationsstufe klar geregelt. Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber orientieren sich häufig an diesen Werten, bieten aber mehr individuellen Verhandlungsspielraum.
In welchen Branchen ist der/die Meister Elektrotechnik (m/w/d) besonders gefragt?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Elektroinstallation, Gebäudetechnik, Energie- und Gebäudetechnik, Fertighausbau, Maschinenbau oder Produktion und Logistik. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was verdient ein erfahrener Meister Elektrotechnik (m/w/d) auf höchster Stufe?
Auf Experten- und Führungsebene sind Gehälter von etwa 7.080 € brutto/Monat realistisch. Entscheidend sind dabei Führungsverantwortung, Betriebsgröße und individuelle Leistung.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Meister Elektrotechnik (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 4.130 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.420 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 7.920 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall E9-E11 / ver.di Ähnlich), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (4)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
