Metallbildner Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Metallbildner Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Metallbildner (m/w/d) Gehalt 2026Metallbildner (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.300 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.590 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.400 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Metallbildner (m/w/d)
Metallbildnerinnen und Metallbildner fertigen und bearbeiten Bauteile aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Kupfer, häufig als Einzelstücke oder in kleinen Serien. Im Alltag wechseln sich Anreißen, Schneiden, Umformen, Schweißen, Löten und Oberflächenbearbeitung mit Montage- und Anpassungsarbeiten ab; Zeichnungen und Skizzen dienen dabei als Arbeitsgrundlage.
Gearbeitet wird vor allem in Werkstätten und Fertigungshallen, teils auch bei Montageeinsätzen auf Baustellen oder direkt beim Kunden. Beschäftigung findet sich unter anderem im Metallhandwerk, in Betrieben für Kunstschmiede- und Metallgestaltung, im Stahl- und Metallbau sowie beispielsweise in der Denkmalpflege, im Messe- und Ladenbau oder bei Zulieferern für Maschinen- und Anlagenbau.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Metallbildner (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.129 €
3.910 € – 4.715 €
Frankfurt am Main
4.021 €
3.808 € – 4.592 €
Düsseldorf
3.949 €
3.740 € – 4.510 €
Stuttgart
3.913 €
3.706 € – 4.469 €
Hamburg
3.877 €
3.672 € – 4.428 €
Köln
3.805 €
3.604 € – 4.346 €
Nürnberg
3.662 €
3.468 € – 4.182 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.590 €
3.400 € – 4.100 €
Hannover
3.590 €
3.400 € – 4.100 €
Essen
3.554 €
3.366 € – 4.059 €
Berlin
3.518 €
3.332 € – 4.018 €
Dortmund
3.518 €
3.332 € – 4.018 €
Bremen
3.482 €
3.298 € – 3.977 €
Leipzig
3.231 €
3.060 € – 3.690 €
Dresden
3.231 €
3.060 € – 3.690 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.910 € | 4.129 € | 4.715 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.808 € | 4.021 € | 4.592 € | +12% |
Düsseldorf | 3.740 € | 3.949 € | 4.510 € | +10% |
Stuttgart | 3.706 € | 3.913 € | 4.469 € | +9% |
Hamburg | 3.672 € | 3.877 € | 4.428 € | +8% |
Köln | 3.604 € | 3.805 € | 4.346 € | +6% |
Nürnberg | 3.468 € | 3.662 € | 4.182 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.400 € | 3.590 € | 4.100 € | ±0% |
Hannover | 3.400 € | 3.590 € | 4.100 € | ±0% |
Essen | 3.366 € | 3.554 € | 4.059 € | -1% |
Berlin | 3.332 € | 3.518 € | 4.018 € | -2% |
Dortmund | 3.332 € | 3.518 € | 4.018 € | -2% |
Bremen | 3.298 € | 3.482 € | 3.977 € | -3% |
Leipzig | 3.060 € | 3.231 € | 3.690 € | -10% |
Dresden | 3.060 € | 3.231 € | 3.690 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich bei Metallbildnerinnen und Metallbildnern deutliche Unterschiede, häufig mit höheren Niveaus in wirtschaftsstarken süddeutschen Ländern sowie in einzelnen Ballungsräumen. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Gehälter im Durchschnitt oft niedriger.
Gehaltstreiber sind vor allem die regionale Wirtschaftskraft, die Tarifbindung in den jeweiligen Branchen sowie Unterschiede bei Lebenshaltungskosten und Auftragslage der Betriebe.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Handwerk
Der Zugang zur Tätigkeit als Metallbildner (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Berufsausbildung im Handwerk. Typisch ist ein Einstieg über einen anerkannten Ausbildungsberuf mit Schwerpunkt auf dem Gestalten, Umformen und Bearbeiten von Metallen, häufig in Werkstätten und Betrieben mit Schnittstellen zu Industrie & Produktion, Maschinenbau sowie zu spezialisierten Anwendungen in Chemie/Labor, etwa bei Bauteilen, Apparaturen oder Gehäusen. Der Einstieg ist praktisch geprägt und setzt vor allem die Bereitschaft voraus, sich in Werkstoffkunde, Fertigungstechniken und Zeichnungsverständnis einzuarbeiten.
Voraussetzungen und handwerkliche Grundlagen
Formale Zugangsvoraussetzungen sind rechtlich meist nicht starr vorgegeben; verbreitet sind jedoch Schulabschlüsse, die eine sichere Grundbildung in Mathematik und Technikverständnis erkennen lassen. In der Ausbildung werden handwerkliche Grundlagen und betriebliche Abläufe aufgebaut: Manuelles und maschinelles Bearbeiten, Umform- und Fügetechniken (z. B. Schweißen, Löten, Nieten) sowie das Lesen von Skizzen und technischen Zeichnungen gehören häufig dazu. Je nach Betrieb kommen Oberflächenbearbeitung, Montage und das Arbeiten nach Qualitätsvorgaben hinzu, was besonders in industriellen Umfeldern und im Maschinenbau stark gewichtet ist.
Präzisionsarbeit und räumliches Vorstellungsvermögen
Eine Besonderheit des Berufsbilds liegt in der Kombination aus Präzisionsarbeit und Gestaltung: Neben Maßhaltigkeit und Funktion spielen Formgebung und saubere Ausführung eine große Rolle. Arbeitssicherheit und der sachgerechte Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und teils auch mit Gefahrstoffen (z. B. Reinigungs- oder Beizmitteln) können relevant sein, insbesondere bei Tätigkeiten mit Labor- oder chemienahen Anwendungen. Entsprechend werden ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, sorgfältiges Arbeiten und eine stabile Hand-Auge-Koordination vorausgesetzt.
Alternative Wege und Spezialisierungen
Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor, etwa über verwandte Metallberufe mit anschließender Spezialisierung im Betrieb oder über nachweisbare Berufspraxis, die in einzelnen Betrieben eine Rolle spielt. Für die fachliche Weiterentwicklung sind eher praxisnahe Spezialisierungen verbreitet, etwa in Schweißverfahren, Blechbearbeitung, CNC-gestützter Fertigung, Oberflächentechnik oder im Bereich Prüfen und Qualitätssicherung. In industriellen und maschinenbaunahen Kontexten können zusätzlich vertiefte Kenntnisse zu Werkstoffprüfungen, Dokumentation und normnaher Fertigung das Profil abrunden.
Beruflicher Einstieg
Duale BerufsausbildungZertifiziert
Für die Tätigkeit als Metallbildner wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Berufsausbildung.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Metallbildner
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der dreijährigen Ausbildung
Der Einstieg als Metallbildner (m/w/d) erfolgt typischerweise über die duale Ausbildung zum Metallbildner/Metallbildnerin. Sie dauert in der Regel 3,5 Jahre und ist im Rahmen von BBiG und HwO organisiert. Der Ausbildungsalltag verteilt sich auf Betrieb und Berufsschule; je nach Fachrichtung prägen Formgebung, Fügetechniken, Oberflächenbearbeitung und das Arbeiten nach Zeichnung den Ablauf. Typische Stationen sind das Erlernen von Werkstoffkunde, das sichere Bedienen von Maschinen und Werkzeugen sowie erste eigenständige Werkstücke unter Anleitung.
Anforderungen an die Arbeitsweise
Für den Start sind räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliche Genauigkeit und ein verlässlicher Umgang mit Maß- und Prüftechnik wichtig. In der Praxis zählen außerdem Ausdauer, sauberes Dokumentieren und Teamfähigkeit, weil Arbeiten häufig in Fertigungsabläufe eingebettet sind. Die Ausbildung ist vergütet, in vielen Betrieben tariflich geregelt. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 3.300 € brutto pro Monat, mit einer Spanne von 3.020 € bis 3.600 € brutto pro Monat.
Aufgaben nach der Übernahme
In den ersten Monaten nach der Übernahme stehen meist Einarbeitung und Routineaufgaben im Vordergrund: Zuschnitt und Umformen, Schweißen oder Löten, Nacharbeit, Montage sowie Qualitätskontrollen. Häufig kommen standardisierte Prüfpläne, Messmittel und interne Freigabeprozesse hinzu. Je nach Betrieb kann der Einstieg stärker in der Einzel- und Sonderanfertigung oder in seriennahen Abläufen liegen, wodurch sich Tempo, Dokumentationstiefe und Abstimmungsaufwand unterscheiden.
Verfahrensspezialisierung und betriebliche Verantwortung
Erste Entwicklungsschritte ergeben sich oft über die Spezialisierung auf Verfahren (z. B. WIG/MAG-Schweißen, CNC-nahe Fertigung, Oberflächen- und Restaurationsarbeiten) oder über zusätzliche Aufgaben wie Arbeitsvorbereitung, Materialdisposition oder die Unterstützung bei der Ausbildung neuer Jahrgänge. In tarifgebundenen Betrieben ist die Einordnung in Entgeltgruppen üblich, was die Vergütung entlang von Erfahrung, Verantwortungsumfang und Qualifikationsnachweisen strukturiert.
Weiterbildung zum Meister oder Techniker
Mit wachsender Praxis können Weiterbildungen, etwa in Richtung Meister- oder Technikerqualifikation, Anschlussoptionen eröffnen; ebenso sind Übergänge in angrenzende Funktionen wie Fertigungssteuerung oder Qualitätssicherung verbreitet. Solche Schritte sind stark vom Betrieb, den eingesetzten Technologien und dem Produktportfolio abhängig und verlaufen entsprechend unterschiedlich. Gehaltsaussagen jenseits des Einstiegs lassen sich deshalb meist nur als grobe Orientierungswerte einordnen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Metallbildner
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Fertigung und Montage von Stahl- und Metallkonstruktionen wie Treppen, Geländern, Hallen- oder Fassadenelementen.
Konstruktionsmechaniker (m/w/d)
Herstellung von Bauteilen und Baugruppen aus Blech und Profilen inklusive Montage und Qualitätsprüfung.
Schweißer (m/w/d)
Ausführung von Schweißarbeiten nach Verfahren und Vorgaben inklusive Nahtvorbereitung, Dokumentation und Sicht-/Maßprüfung.
Zerspanungsmechaniker (m/w/d)
Fertigung präziser Metallteile an CNC-Dreh- und Fräsmaschinen inklusive Programmkorrekturen und Qualitätskontrolle.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Metallbildner (Geselle/Fachkraft)
Ausführung von Schmiede-, Umform- und Fügetechniken sowie Anfertigung und Montage von Metallkonstruktionen nach Zeichnung und Maßvorgaben.
Stufe 2:Metallbildner (Fachkraft mit Berufserfahrung)
Eigenständige Fertigung komplexerer Bauteile, Abstimmung von Arbeitsabläufen und Qualitätssicherung im jeweiligen Gewerk.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Vorarbeiter Metallbau
Koordination kleiner Teams in der Fertigung oder Montage, Arbeitsverteilung und Sicherstellung von Termin- und Qualitätszielen.
Stufe 4:Werkstattleiter / Teamleiter Metallbau
Führung eines Werkstattbereichs mit Personal- und Ressourcenverantwortung, Schnittstelle zu Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Montageleitung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Arbeitsvorbereitung im Metallbau
Auftragsklärung, Materialdisposition, Zuschnitt- und Ablaufplanung als Schnittstelle zwischen Werkstatt und Montage.
Qualitätssicherung / Prüf- und Messtechnik
Maß-, Sicht- und Dokumentationsprüfungen, Einhaltung von Fertigungs- und Schweißanweisungen sowie Reklamationsbearbeitung im technischen Kontext.
Montagekoordination Metallbau
Organisation und Abstimmung von Baustellenmontagen, Material- und Personaleinsatzplanung sowie Schnittstelle zu Bauleitung und Kundenkontakt im Projektablauf.
Schweißtechnik (Verfahrens- und Nahtspezialisierung)
Spezialisierung auf definierte Verfahren (z. B. MAG/WIG), Nahtvorbereitung, Schweißfolgeplanung und reproduzierbare Nahtqualität.
Restaurierung und Instandsetzung von Metallarbeiten
Aufarbeitung, Reparatur und Nachfertigung historischer Metallbauteile unter Berücksichtigung von Material- und Oberflächeneigenschaften.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.590 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Metallbildner
Mit wachsender Routine in Gestaltung, Umformung und Montage steigt im Metallbildnerhandwerk meist auch das monatliche Bruttoeinkommen. Nach der Einarbeitung prägen zunehmend eigenständige Fertigungsaufträge, sichere Maß- und Qualitätskontrolle sowie der Umgang mit Kundenanforderungen den Berufsalltag; in tarifgebundenen Betrieben erfolgt die Eingruppierung häufig nach Branchentarifverträgen. Spürbare Entwicklungsschritte ergeben sich oft über Spezialisierungen, komplexere Einzelstücke und mehr Verantwortung in der Werkstattorganisation. Digitalisierung wirkt vor allem über CAD, CNC, Laserschneiden und digitale Mess- und Prüftechnik, wodurch grundlegende Digitalkompetenzen wichtiger werden.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Berufseinstieg nach berufsrelevanter Qualifikation; Einarbeitung in Fertigungs- und Montageabläufe; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.300 € |
| 2. Jahr | Festigung der Grundfertigkeiten (Umformen, Schweißen/Verbinden, Oberflächenbearbeitung) und Qualitätsprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.360 € |
| 3. Jahr | Mehr Selbstständigkeit bei Aufträgen; Lesen von Zeichnungen, einfache CAD-Anpassungen je nach Betrieb; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.430 € |
| 4. Jahr | Routine in Maßhaltigkeit, Montage und Dokumentation (digitale Auftrags-/Zeitdaten); breiter einsetzbar; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.510 € |
| 5. Jahr | Sicherer Umgang mit komplexeren Werkstücken; häufig tarifliche Entwicklung innerhalb der Eingruppierung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.590 € |
| 6. Jahr | Vertiefung/Spezialisierung (z. B. CNC-Biegen/Fräsen oder Laserschneiden) und höhere Prozessverantwortung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.800 € |
| 7. Jahr | Eigenständige Planung von Arbeitsfolgen; digitale Mess- und Prüftechnik, engere Abstimmung mit Schnittstellen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.000 € |
| 8. Jahr | Hohe Fertigungssicherheit, Nacharbeit vermeiden, komplexe Einzel- und Kleinserien; ggf. Anleitung neuer Kräfte; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.400 € |
| 9. Jahr | Stabile Fachkraftrolle; zusätzlich möglich: Koordination von Aufträgen/Materialfluss in der Werkstatt; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.520 € |
| 10. Jahr | Erfahrene Fachkraft; in größeren Betrieben teils koordinierende Funktionen (z. B. Schicht-/Teamkoordination); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 4.640 € |
Berufseinstieg nach berufsrelevanter Qualifikation; Einarbeitung in Fertigungs- und Montageabläufe; fortschreitende Qualifizierung
Festigung der Grundfertigkeiten (Umformen, Schweißen/Verbinden, Oberflächenbearbeitung) und Qualitätsprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Selbstständigkeit bei Aufträgen; Lesen von Zeichnungen, einfache CAD-Anpassungen je nach Betrieb; fortschreitende Qualifizierung
Routine in Maßhaltigkeit, Montage und Dokumentation (digitale Auftrags-/Zeitdaten); breiter einsetzbar; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit komplexeren Werkstücken; häufig tarifliche Entwicklung innerhalb der Eingruppierung; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung/Spezialisierung (z. B. CNC-Biegen/Fräsen oder Laserschneiden) und höhere Prozessverantwortung; fortschreitende Qualifizierung
Eigenständige Planung von Arbeitsfolgen; digitale Mess- und Prüftechnik, engere Abstimmung mit Schnittstellen; fortschreitende Qualifizierung
Hohe Fertigungssicherheit, Nacharbeit vermeiden, komplexe Einzel- und Kleinserien; ggf. Anleitung neuer Kräfte; fortschreitende Qualifizierung
Stabile Fachkraftrolle; zusätzlich möglich: Koordination von Aufträgen/Materialfluss in der Werkstatt; fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft; in größeren Betrieben teils koordinierende Funktionen (z. B. Schicht-/Teamkoordination); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbrutto bei rund 3.300 €. Je nach Betrieb und Einsatzbereich bewegt sich der Einstieg meist zwischen 3.020 € und 3.600 €.
Mit wachsender Routine und über tarifliche Stufen oder interne Hochgruppierungen werden nach etwa fünf Jahren häufig um 3.590 € brutto/Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt das Niveau typischerweise bei etwa 4.400 € brutto/Monat, etwa wenn anspruchsvollere Schweiß- und Montagearbeiten, eigenständige Fertigungsaufträge oder die Koordination kleiner Teilprojekte hinzukommen. Bei erweiterter Verantwortung oder Führungsaufgaben sind auch rund 5.170 € brutto/Monat möglich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt meist stufenweise: mit sicherer Fertigung, Montagepraxis und eigenständiger Auftragsabwicklung steigen Eingruppierung und Zuschläge, oft auch über längere Betriebszugehörigkeit.
- 2Zusatzqualifikationen wie Schweißscheine (z. B. MAG/WIG), Kranschein oder eine gültige Prüfung für Hubarbeitsbühnen können Einsatzbreite und Zulagen in Fertigung und Montage erweitern.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung prägen das Entgelt deutlich; in tarifgebundenen Betrieben sind Stufen, Zulagen und Sonderzahlungen häufiger klar geregelt als ohne Tarif.
- 4Unternehmensgröße und Projektstruktur zählen: größere Betriebe mit Serienanteilen und klaren Schichtmodellen zahlen häufig planbarer, kleinere Werkstätten stärker auftrags- und kundenabhängig.
- 5Spezialisierungen wie Edelstahlverarbeitung, Treppen- und Geländerbau, Metallgestaltung für Architektur oder Arbeiten in der Denkmalpflege beeinflussen Komplexität, Verantwortung und damit die Vergütungsspielräume.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Metallbildnerinnen und Metallbildner ist in vielen Regionen von einer grundsätzlich stabilen Nachfrage geprägt, weil handwerkliche Metallbearbeitung in Bau- und Instandhaltungsprojekten regelmäßig benötigt wird. Besonders bei Einzelanfertigungen, Montagearbeiten und Reparaturen bleibt der Bedarf oft weniger konjunkturempfindlich als reine Serienfertigung.
Veränderung kommt vor allem durch stärker digital unterstützte Arbeitsvorbereitung, CAD-basierte Planung und automatisierte Zuschnitte, während die manuelle Fertigkeit für Anpassung und Finish wichtig bleibt. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen dort, wo Betriebe altersbedingt Ersatzbedarf haben und Aufgaben breiter zugeschnitten werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Metallbildner (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 3.590 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 6.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Metallbildner (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Metallbildner (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Metallbildner (m/w/d)?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Kunstschmieden, Metallwerkstätten, Gold- und Silberschmieden, Metallgießereien, Metalldrückereien oder Metallverarbeitung. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Metallbildner (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 3.300 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 4.400 € brutto/Monat bis 5.170 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Metallbildner (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.300 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.400 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Metallbildner (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (10)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
