Pflegefachfrau Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Pflegefachfrau Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Pflegefachfrau (m/w/d) Gehalt 2026Pflegefachfrau (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.200 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.900 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.400 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: P7-P9 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Pflegefachfrau (m/w/d)
Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner begleiten Patientinnen und Patienten im Alltag, beobachten den Gesundheitszustand und setzen ärztliche Anordnungen im Pflegeprozess um. Dazu gehören unter anderem Grund- und Behandlungspflege, Mobilisation, Unterstützung bei Ernährung und Schmerzmanagement sowie die Abstimmung mit Angehörigen und dem therapeutischen Team.
Gearbeitet wird vor allem in stationären und ambulanten Settings mit Schichtdienst, häufig unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung für Hygiene und Sicherheit. Beschäftigung bieten beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Reha-Einrichtungen, aber auch spezialisierte Bereiche wie etwa Intensivstationen, OP-nahe Einheiten oder die psychiatrische Versorgung.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Pflegefachfrau (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.407 €
3.955 € – 4.859 €
München
4.368 €
3.920 € – 4.816 €
Düsseldorf
4.368 €
3.920 € – 4.816 €
Hamburg
4.290 €
3.850 € – 4.730 €
Köln
4.212 €
3.780 € – 4.644 €
Stuttgart
4.134 €
3.710 € – 4.558 €
Nürnberg
3.978 €
3.570 € – 4.386 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.900 €
3.500 € – 4.300 €
Hannover
3.822 €
3.430 € – 4.214 €
Essen
3.783 €
3.395 € – 4.171 €
Dortmund
3.744 €
3.360 € – 4.128 €
Berlin
3.705 €
3.325 € – 4.085 €
Bremen
3.705 €
3.325 € – 4.085 €
Leipzig
3.432 €
3.080 € – 3.784 €
Dresden
3.432 €
3.080 € – 3.784 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.955 € | 4.407 € | 4.859 € | +13% |
München | 3.920 € | 4.368 € | 4.816 € | +12% |
Düsseldorf | 3.920 € | 4.368 € | 4.816 € | +12% |
Hamburg | 3.850 € | 4.290 € | 4.730 € | +10% |
Köln | 3.780 € | 4.212 € | 4.644 € | +8% |
Stuttgart | 3.710 € | 4.134 € | 4.558 € | +6% |
Nürnberg | 3.570 € | 3.978 € | 4.386 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.500 € | 3.900 € | 4.300 € | ±0% |
Hannover | 3.430 € | 3.822 € | 4.214 € | -2% |
Essen | 3.395 € | 3.783 € | 4.171 € | -3% |
Dortmund | 3.360 € | 3.744 € | 4.128 € | -4% |
Berlin | 3.325 € | 3.705 € | 4.085 € | -5% |
Bremen | 3.325 € | 3.705 € | 4.085 € | -5% |
Leipzig | 3.080 € | 3.432 € | 3.784 € | -12% |
Dresden | 3.080 € | 3.432 € | 3.784 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regional fallen die Bruttogehälter in der Pflege häufig in wirtschaftsstarken Regionen und Ballungsräumen höher aus, während ländlich geprägte Gebiete teils darunter liegen. Unterschiede ergeben sich typischerweise aus Lebenshaltungskosten, der lokalen Wettbewerbssituation um Fachkräfte und der Verbreitung tarifgebundener Arbeitgeber.
Auch innerhalb einzelner Bundesländer können Entgelte je nach Trägerlandschaft und Versorgungsdichte deutlich variieren.
Zugang zur Tätigkeit
Generalistische Qualifikation durch Pflegeberufegesetz
Der Einstieg in die Tätigkeit als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann führt in Deutschland typischerweise über eine schulische Ausbildung nach dem PflBG (Pflegeberufegesetz). Der Beruf ist breit angelegt und zielt darauf, Pflege in unterschiedlichen Versorgungsbereichen fachlich sicher planen, durchführen und dokumentieren zu können. Im Mittelpunkt steht dabei eine generalistische Qualifikation, die Einsätze in verschiedenen Einrichtungen ermöglicht.
Voraussetzungen für den Ausbildungsstart
Formale Voraussetzung ist in der Regel ein anerkannter Schulabschluss sowie die Erfüllung der Zugangsvorgaben des Trägers und der jeweiligen Pflegeschule. Üblich sind außerdem Nachweise, die für den Patientenschutz relevant sind, etwa gesundheitliche Eignung und persönliche Zuverlässigkeit. Vor Ausbildungsbeginn werden häufig praktische Einblicke erwartet oder im Bewerbungsprozess berücksichtigt, da Arbeitszeiten im Schichtdienst und körpernahe Tätigkeiten die berufliche Realität stark prägen.
Struktur der dreijährigen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Unterricht an der Pflegeschule mit längeren Praxiseinsätzen in unterschiedlichen Feldern, etwa Akutpflege, Langzeitpflege und ambulanten Strukturen. Inhaltlich geht es unter anderem um Pflegeprozesse, Kommunikation, Krankheitslehre, Arzneimittel- und Hygienestandards, rechtliche Grundlagen sowie interprofessionelle Zusammenarbeit. Der Abschluss erfolgt über ein Staatsexamen; prüfende Stelle ist das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe.
Optionen für Verkürzung und Spezialisierung
Ergänzend zum Regelzugang kommen, abhängig von individueller Vorbildung und landesrechtlicher Ausgestaltung, verkürzte Ausbildungswege oder Anerkennungsverfahren für bereits erworbene Qualifikationen in Betracht. In der Praxis sind außerdem Spezialisierungen nach dem Berufsabschluss verbreitet, etwa in Intensiv- und Anästhesiepflege, Onkologie, Notfallpflege, OP- oder Hygiene. Solche Weiterbildungen erweitern das Einsatzspektrum, ersetzen den grundständigen Berufsabschluss jedoch nicht.
Anforderungen an die Belastbarkeit
Für die Tätigkeit sind Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine stabile Kommunikationsfähigkeit zentral, weil pflegerische Entscheidungen oft unter Zeitdruck und im Team getroffen werden. Hinzu kommen sorgfältiges Arbeiten, Empathie und die Fähigkeit, Nähe und professionelle Distanz auszubalancieren. Auch ein sicherer Umgang mit Dokumentation und digitalen Systemen gehört in vielen Einrichtungen zum Arbeitsalltag.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Pflegefachfrau
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.400 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Pflegefachfrau
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Staatliche Prüfung und Praxiseinsätze
Der Regelzugang in den Beruf Pflegefachfrau (m/w/d) erfolgt über die generalistische Pflegeausbildung (3 Jahre) oder ein Pflegestudium. Die Ausbildung ist als schulische Ausbildung organisiert und endet mit einer staatlichen Prüfung beim Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe; die Prüfungsart ist das Staatsexamen. Rechtliche Grundlage ist das PflBG (Pflegeberufegesetz). Typisch sind wechselnde praktische Einsätze, etwa im Krankenhaus, in der stationären Langzeitpflege und in der ambulanten Versorgung, ergänzt durch theoretischen Unterricht.
Erste Aufgaben im Schichtsystem
Für den Einstieg nach dem Examen werden Gehälter in der Pflege häufig nach Branchentarifverträgen gruppiert, wodurch sich Einstiegsgehälter in vielen Einrichtungen relativ klar einordnen lassen. Als Orientierungsrahmen liegen die Einstiegsgehälter zwischen 2.800 € und 3.600 € brutto/Monat, häufig wird ein Wert um 3.200 € brutto/Monat genannt. In der Praxis hängen die ersten Aufgaben stark vom Einsatzbereich ab: Grund- und Behandlungspflege, Dokumentation, Mitwirkung an Pflegeplanung sowie Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten und Therapeutenteams gehören in vielen Teams früh dazu; Dienstzeiten im Schichtsystem sind verbreitet.
Strukturierte Einarbeitung neuer Fachkräfte
Im Berufseinstieg sind verlässliche Arbeitsorganisation, belastbare Kommunikation und ein sicherer Umgang mit Hygiene- und Sicherheitsstandards zentral. Ebenso wichtig sind Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, Veränderungen im Zustand von Patientinnen und Patienten strukturiert weiterzugeben. Viele Arbeitgeber arbeiten mit Einarbeitungskonzepten, bei denen neue Pflegefachpersonen zunächst mit definiertem Verantwortungsumfang eingesetzt werden und schrittweise mehr eigene Patientenzuteilung, Koordinationsanteile oder Spezialaufgaben übernehmen.
Entwicklungsschritte in verschiedenen Funktionsbereichen
Frühe Entwicklungsschritte ergeben sich oft über Funktionsbereiche und Vertiefungen im Alltag, etwa in der Chirurgie, Inneren Medizin, Geriatrie oder im ambulanten Setting. Mit wachsender Routine kommen Aufgaben wie Anleitung von Auszubildenden, Übernahme von Teilverantwortung in der Dienstplanung oder die Mitarbeit an Qualitäts- und Dokumentationsprozessen hinzu. Solche Schritte sind in der Praxis häufig stärker vom Bedarf der Station oder Einrichtung geprägt als von festen Zeitpunkten.
Einflussfaktoren auf die monatliche Abrechnung
Auch wenn die Ausbildung vergütet ist, unterscheiden sich die Rahmenbedingungen je nach Träger, Tarifbindung und Region. Neben dem Grundgehalt wirken Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste sowie unterschiedliche Arbeitszeitmodelle auf die monatliche Abrechnung ein. Insgesamt ist der Berufseinstieg meist durch eine Kombination aus fachlicher Verantwortung, Teamarbeit und klar geregelten Abläufen geprägt, wobei die konkrete Ausgestaltung je nach Versorgungsbereich sichtbar variiert.
Berufliche Entwicklungsoptionen Pflegefachfrau
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Heilerziehungspfleger/in
Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung in Alltag, Teilhabe, Pflegeanteilen und Förderplanung.
Altenpfleger/in
Pflege, Betreuung und Beratung älterer Menschen mit Schwerpunkt Geriatrie und Langzeitversorgung.
Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
Organisation der Praxisabläufe sowie Assistenz bei Untersuchungen und Behandlungen, inklusive Dokumentation und Abrechnungsvorbereitung.
Kodierfachkraft (Klinik)
Prüfung und Verschlüsselung von Diagnosen und Prozeduren zur Abrechnungs- und Dokumentationssicherheit im Krankenhaus.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Pflegefachfrau/Pflegefachmann (Berufseinstieg)
Einsatz in der direkten Pflege mit Basisverantwortung für Planung, Durchführung und Dokumentation pflegerischer Maßnahmen im Stationsteam.
Stufe 2:Pflegefachfrau/Pflegefachmann (berufserfahren)
Übernahme komplexerer Patientensituationen, häufig mit Zusatzrollen im Team (z. B. Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen) innerhalb tariflicher Strukturen.
Stufe 3:Praxisanleiter/in Pflege
Verantwortung für die praktische Anleitung von Auszubildenden und die strukturierte Begleitung im Arbeitsalltag inklusive Beurteilungen und Ausbildungsdokumentation.
Stufe 4:Wohnbereichsleitung / Stationsleitung
Führung eines Wohnbereichs oder einer Station mit Dienstplanung, Personalsteuerung, Qualitätssicherung und Schnittstellenarbeit zu Ärzteteam und Management.
Stufe 5:Pflegedienstleitung (PDL)
Gesamtverantwortung für Pflegeorganisation, Personal und Budget im Verantwortungsbereich sowie Umsetzung von Qualitäts- und Prüfanforderungen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Intensivpflege / Anästhesiepflege
Überwachung und Versorgung kritisch kranker Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeit an anästhesiologischen Abläufen.
Notfallpflege
Triage, Erstversorgung und pflegerische Versorgung in der Notaufnahme mit hoher Dynamik und Schnittstellenarbeit.
Onkologische Pflege
Begleitung von Patientinnen und Patienten in Diagnostik und Therapie, Nebenwirkungsmanagement und Symptomkontrolle.
OP-Pflege (perioperative Pflege)
Instrumentieren, Springertätigkeit und Sicherstellung perioperativer Standards inklusive Hygiene und Materialfluss.
Palliative Care
Symptomlinderung, psychosoziale Begleitung und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei schwerer Erkrankung.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt sich meist direkt aus, etwa über tarifliche Stufen oder interne Entwicklungsmodelle; mit längerer Betriebszugehörigkeit werden höhere Eingruppierungen wahrscheinlicher.
- 2Tarifbindung (z. B. TVöD-P, AVR) führt häufig zu klaren Entgeltstufen und Zulagen, während außertarifliche Häuser stärker individuell verhandeln und unterschiedlich zahlen.
- 3Spezialisierungen wie Intensivpflege, Anästhesie/OP-Pflege oder Notfallpflege können sich durch höhere Eingruppierung, Funktionszulagen oder den Einsatz in besonders anspruchsvollen Bereichen bemerkbar machen.
- 4Zusatzqualifikationen, etwa Praxisanleitung, Wundexpertin (ICW), Palliative Care oder geriatrische Weiterbildung, erhöhen die Chancen auf Funktionsrollen und damit verbundene Zulagen.
- 5Erweiterte Verantwortung, zum Beispiel Schichtleitung, Wohnbereichsleitung oder Stationsorganisation, ist häufig mit Leitungszulagen und höheren Entgeltgruppen verbunden.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.900 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Pflegefachfrau
Mit wachsender Routine steigen in der Pflege Verantwortung, Handlungssicherheit und meist auch das Einkommen. Nach der generalistischen Pflegeausbildung (3 Jahre) oder einem Pflegestudium führt das Staatsexamen beim Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe in den Beruf, rechtlich geregelt durch das PflBG (Pflegeberufegesetz). Gehälter sind häufig über Branchentarifverträge gruppiert, wodurch Entwicklungsschritte oft an Erfahrung und Aufgabenbreite gekoppelt sind. Digitale Dokumentation, Elektronische Patientenakten (EPA) und Pflegeinformationssysteme gehören zunehmend zum Alltag; Telemonitoring und KI-gestützte Diagnostik beeinflussen Abläufe, ersetzen Pflegearbeit aber nur begrenzt.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Staatsexamen (Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe) nach generalistischer Pflegeausbildung (3 Jahre) oder Pflegestudium; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 3.200 € |
| 2. Jahr | Berufspraxis im Stations- oder Funktionsbereich; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / zunehmende Selbstständigkeit | 3.340 € |
| 3. Jahr | Vertiefte Berufspraxis, sichere Pflegediagnostik und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.500 € |
| 4. Jahr | Routinen in Akut-, Langzeit- oder ambulanten Settings; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / erweiterte Aufgaben | 3.700 € |
| 5. Jahr | Erfahrung in komplexeren Pflegesituationen, ggf. erste Zusatzaufgaben im Team; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.900 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung über Einsatzschwerpunkt, z. B. Wundversorgung oder Praxisanleitung (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.070 € |
| 7. Jahr | Breiteres Fallmanagement, koordinierende Tätigkeiten im Dienstalltag; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.240 € |
| 8. Jahr | Stabile Rolle als erfahrene Fachkraft, sichere Arbeit mit Pflegeinformationssystemen/EPA; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.400 € |
| 9. Jahr | Optional: Funktionsverantwortung oder Teamkoordination (einrichtungs- und strukturabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 4.650 € |
| 10. Jahr | Optional: anleitende/organisatorische Verantwortung, z. B. Teamkoordination in größeren Einheiten; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 4.900 € |
Staatsexamen (Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe) nach generalistischer Pflegeausbildung (3 Jahre) oder Pflegestudium; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis im Stations- oder Funktionsbereich; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Berufspraxis, sichere Pflegediagnostik und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Routinen in Akut-, Langzeit- oder ambulanten Settings; fortschreitende Qualifizierung
Erfahrung in komplexeren Pflegesituationen, ggf. erste Zusatzaufgaben im Team; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung über Einsatzschwerpunkt, z. B. Wundversorgung oder Praxisanleitung (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Breiteres Fallmanagement, koordinierende Tätigkeiten im Dienstalltag; fortschreitende Qualifizierung
Stabile Rolle als erfahrene Fachkraft, sichere Arbeit mit Pflegeinformationssystemen/EPA; fortschreitende Qualifizierung
Optional: Funktionsverantwortung oder Teamkoordination (einrichtungs- und strukturabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Optional: anleitende/organisatorische Verantwortung, z. B. Teamkoordination in größeren Einheiten; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: P7-P9 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Berufseinstieg liegen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner im bundesweiten Durchschnitt bei 3.200 € brutto im Monat, mit einer Spanne von 2.800 € bis 3.600 €. Mit zunehmender Routine und erster Verantwortungsübernahme steigt das Gehalt nach fünf Jahren Berufserfahrung typischerweise auf 3.900 € brutto monatlich.
Als erfahrene Fachkraft werden im Schnitt 4.400 € brutto pro Monat erreicht, häufig getragen von höheren Tarifstufen oder stabilen Einsatzbereichen. In Rollen mit erweiterter Verantwortung und Führung bewegt sich das Monatsgehalt im Durchschnitt bei 5.500 € brutto, etwa bei Leitungsfunktionen im Stations- oder Bereichskontext.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ist in vielen Versorgungsbereichen von hoher Nachfrage geprägt, was die Besetzung von Stellen häufig erschwert. Treiber sind unter anderem demografische Effekte, steigende Pflegebedarfe und die zunehmende Spezialisierung in Kliniken und Langzeitpflege.
Veränderungen im Berufsalltag entstehen zudem durch Digitalisierung in der Dokumentation, mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Ausbau ambulanter und sektorenübergreifender Versorgung. Für Berufseinsteiger ergeben sich dadurch meist breite Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Settings und Fachrichtungen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zur Pflegefachfrau (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.300 € brutto/Monat, 1.350 € brutto/Monat, 1.400 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Pflegefachfrau (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 3.200 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Pflegefachfrau (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 3.900 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 4.400 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Pflegefachfrau (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem P7-P9 TVöD-P vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Pflegefachfrau (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.200 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.400 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Pflegefachfrau (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem P7-P9 TVöD-P vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. P7-P9 TVöD-P), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
