Schornsteinfeger Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Schornsteinfeger Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Schornsteinfeger (m/w/d) Gehalt 2026Schornsteinfeger (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.750 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.170 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.750 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: II. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Schornsteinfeger (m/w/d)
Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger prüfen und reinigen Abgasanlagen, kontrollieren Feuerstätten und dokumentieren Messergebnisse im Rahmen der vorgeschriebenen Überprüfungen. Zum Alltag gehören Terminabsprachen, die Vorbereitung von Mess- und Reinigungsgeräten sowie die Einschätzung von Betriebs- und Brandschutzrisiken vor Ort.
Gearbeitet wird überwiegend direkt beim Kunden, etwa in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen oder Gewerbeobjekten; Teile der Dokumentation laufen im Büro oder mobil. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Schornsteinfegerbetrieben, in der Gebäudewirtschaft, im Bereich Facility Management oder in handwerksnahen Dienstleistungsunternehmen, die technische Prüf- und Wartungsleistungen bündeln.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Schornsteinfeger (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.587 €
4.312 € – 4.950 €
Frankfurt am Main
4.504 €
4.234 € – 4.860 €
Stuttgart
4.379 €
4.116 € – 4.725 €
Düsseldorf
4.379 €
4.116 € – 4.725 €
Hannover
4.379 €
4.116 € – 4.725 €
Essen
4.337 €
4.077 € – 4.680 €
Hamburg
4.295 €
4.038 € – 4.635 €
Dortmund
4.295 €
4.038 € – 4.635 €
Bremen
4.253 €
3.998 € – 4.590 €
Köln
4.212 €
3.959 € – 4.545 €
Nürnberg
4.212 €
3.959 € – 4.545 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.170 €
3.920 € – 4.500 €
Berlin
4.087 €
3.842 € – 4.410 €
Leipzig
3.962 €
3.724 € – 4.275 €
Dresden
3.962 €
3.724 € – 4.275 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.312 € | 4.587 € | 4.950 € | +10% |
Frankfurt am Main | 4.234 € | 4.504 € | 4.860 € | +8% |
Stuttgart | 4.116 € | 4.379 € | 4.725 € | +5% |
Düsseldorf | 4.116 € | 4.379 € | 4.725 € | +5% |
Hannover | 4.116 € | 4.379 € | 4.725 € | +5% |
Essen | 4.077 € | 4.337 € | 4.680 € | +4% |
Hamburg | 4.038 € | 4.295 € | 4.635 € | +3% |
Dortmund | 4.038 € | 4.295 € | 4.635 € | +3% |
Bremen | 3.998 € | 4.253 € | 4.590 € | +2% |
Köln | 3.959 € | 4.212 € | 4.545 € | +1% |
Nürnberg | 3.959 € | 4.212 € | 4.545 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.920 € | 4.170 € | 4.500 € | ±0% |
Berlin | 3.842 € | 4.087 € | 4.410 € | -2% |
Leipzig | 3.724 € | 3.962 € | 4.275 € | -5% |
Dresden | 3.724 € | 3.962 € | 4.275 € | -5% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich Unterschiede, weil Auftragsdichte, Wirtschaftskraft und Lebenshaltungskosten nicht überall gleich sind. In Stadtstaaten und wirtschaftsstarken süddeutschen Regionen liegen die Verdienstmöglichkeiten häufig höher als in strukturschwächeren, ländlich geprägten Gebieten.
Auch der Anteil größerer Betriebe und die Verbreitung tarifnaher Strukturen wirken sich auf das Lohnniveau aus und verstärken regionale Abstände.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in das Schornsteinfegerhandwerk
Der Zugang zur Tätigkeit als Schornsteinfeger (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Bereich Dienstleistungen. Betriebe erwarten häufig einen Schulabschluss und nachvollziehbare Grundkenntnisse in Mathematik und Technik, wobei die konkrete Auswahlpraxis je nach Betrieb und Region variiert. Im Bewerbungsprozess spielen neben Zeugnissen oft auch Praktika, ein belastbarer Eindruck im Gespräch sowie die Bereitschaft zu Außenterminen eine Rolle.
Praxisbezug während der Lehrzeit
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet die Arbeit im Ausbildungsbetrieb mit Phasen in der Berufsschule. In der Praxis stehen typische Tätigkeiten wie die Überprüfung von Abgasanlagen, das Beurteilen von Feuerungsanlagen, das Erkennen sicherheitsrelevanter Mängel sowie Kundenkontakt und Dokumentation im Vordergrund. Da viele Einsätze auf Leitern, Dächern oder in engen Bereichen stattfinden, prägen Arbeitssicherheit, umsichtiges Verhalten und körperliche Belastbarkeit den Ausbildungsalltag.
Abschlussprüfung nach der Handwerksordnung
Der Ausbildungsabschluss erfolgt über die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks. Maßgeblich ist dabei die Handwerksordnung (HwO) als Rechtsgrundlage. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit in Betracht kommen, etwa bei passenden schulischen oder beruflichen Vorleistungen; in der Praxis hängt dies von Betrieb, Berufsschule und den formalen Regelungen im Kammerbezirk ab.
Präzision im täglichen Arbeitseinsatz
Für die Tätigkeit werden neben technischem Verständnis vor allem Zuverlässigkeit, sorgfältiges Arbeiten und ein sicherer Umgang mit Regeln und Messwerten erwartet. Hilfreich sind außerdem Kommunikationsfähigkeit für kurze Erklärungen vor Ort sowie ein ruhiger Umgang mit wechselnden Situationen, etwa bei Termindruck oder schwierigen Zugängen. Farbenunterscheidung und eine stabile körperliche Konstitution können je nach Einsatzprofil zusätzlich relevant sein.
Aufstieg zur betrieblichen Leitung
Nach der Ausbildung werden im Handwerkskammer-System häufig Aufstiegsfortbildungen genutzt, insbesondere die Qualifikation als Meister/in im jeweiligen Handwerk. Ergänzend kommt der/die Betriebswirt/in des Handwerks (HwO) als betriebsbezogene Aufstiegsfortbildung in Betracht, etwa für Leitungsaufgaben oder eine spätere Betriebsführung. Fachlich nahe Spezialisierungen liegen zudem in Bereichen wie Mess- und Prüftechnik, Energieberatung im gebäudenahen Kontext oder Arbeitssicherheit, soweit sie im betrieblichen Einsatzfeld des Schornsteinfegerhandwerks verankert sind.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Schornsteinfeger
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.450 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Schornsteinfeger
Quelle: Tarifvertrag NRW Schornsteinfeger/Feuerungs- und Ofenbau 2024/2025. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Einstieg über den Ausbildungsbetrieb
Der Zugang zum Beruf Schornsteinfeger (m/w/d) läuft typischerweise über die duale Ausbildung im Handwerk. Ausbildungsbetriebe wählen meist über klassische Bewerbungsunterlagen und ein persönliches Gespräch aus; in der Praxis zählt neben einem nachvollziehbaren Interesse am Handwerk auch, ob der Alltag im Außendienst und auf Dächern realistisch eingeschätzt wird. Als Schulabschluss wird häufig ein Haupt- oder Realschulabschluss erwartet, dazu kommen grundlegendes technisches Verständnis, Sorgfalt und ein sicherer Umgang mit Kundschaft im direkten Kontakt.
Lerninhalte im dualen System
Die Ausbildung ist als duale Ausbildung (Handwerk) organisiert und dauert 3 Jahre. Betrieb und Berufsschule wechseln sich ab; im Betrieb stehen Messungen, Kehr- und Überprüfungsarbeiten sowie Dokumentation im Vordergrund, in der Schule Grundlagen zu Feuerungs- und Abgasanlagen, Arbeitssicherheit und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Prüfung erfolgt vor der Handwerkskammer als Gesellenprüfung auf Grundlage der Handwerksordnung (HwO); ergänzend wirkt das BBiG als allgemeiner Rahmen der Berufsausbildung. Die Ausbildung ist vergütet, häufig mit tariflicher Orientierung, wobei eine Tarifbindung je nach Betrieb und Branche eine Rolle spielen kann.
Erste Schritte als Geselle
Nach dem Abschluss beginnen viele in einer Gesellenstelle, teils in kleineren Handwerksbetrieben, teils in größeren Organisationen mit klarer Einsatzplanung. Das Einstiegsgehalt bewegt sich im Durchschnitt in einer Spanne von 3.580 € bis 3.920 € brutto/Monat, ein typischer Wert liegt bei 3.750 € brutto/Monat. In den ersten Monaten prägen vor allem Tourenplanung, sichere Arbeitsabläufe, Kundenkommunikation und die saubere Erfassung von Messergebnissen den Arbeitsalltag; je nach Kehrbezirk kommen unterschiedlich viele Anlagenarten und Termine zusammen.
Übernahme von komplexen Prüfaufgaben
Mit wachsender Routine verschiebt sich der Schwerpunkt häufig in Richtung selbstständigerer Einsatzgestaltung und komplexerer Prüf- und Messaufgaben. Weiterentwicklungen sind im Handwerk verbreitet, etwa über Zusatzqualifikationen oder den Weg in verantwortungsvollere Funktionen im Betrieb; je nach Rolle ändern sich Aufgabenmix, Einsatzgebiet und organisatorische Verantwortung spürbar. Konkrete Gehaltsaussagen für solche Weiterentwicklungen sind stark von Region, Unternehmensgröße und Zuständigkeitsumfang abhängig und lassen sich nur als Orientierung einordnen.
Arbeitsalltag im saisonalen Rhythmus
Für den Berufseinstieg ist außerdem relevant, dass körperliche Belastbarkeit und umsichtiges Arbeiten im Höhenbereich zum Berufsbild gehören. Arbeitszeiten orientieren sich häufig an Kundenfenstern und Touren, wodurch sich Tagesabläufe je nach Saison und Terminlage verschieben können. Wie stark sich Tarifverträge, Zuschläge oder betriebliche Regelungen auswirken, hängt vom jeweiligen Arbeitgeber und dem regionalen Marktumfeld ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Schornsteinfeger
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Anlagenmechaniker SHK (m/w/d)
Installation, Wartung und Instandhaltung von Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik in Wohn- und Gewerbegebäuden.
Mechatroniker für Kältetechnik (m/w/d)
Montage und Service von Kälte- und Klimaanlagen inklusive Messungen, Dichtheitsprüfungen und Fehlerdiagnose.
Fachkraft für Brandschutz (m/w/d)
Durchführung von Brandschutzkontrollen, Prüfung organisatorischer und technischer Maßnahmen sowie Begleitung von Begehungen.
Dachdecker (m/w/d)
Eindeckung, Abdichtung und Instandhaltung von Dächern und Dachaufbauten inklusive Anschlussdetails und Reparaturen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Schornsteinfegergeselle (Berufseinstieg)
Einsatz im Tagesgeschäft mit Kehr- und Überprüfungsarbeiten sowie erster Dokumentation im Rahmen der betrieblichen Abläufe.
Stufe 2:Schornsteinfeger (Fachkraft nach Berufserfahrung)
Eigenständige Betreuung eines festen Arbeitsgebiets mit abgestimmter Terminplanung, Kundenkontakt und systematischer Mängelrückmeldung im Rahmen der hoheitlichen und freien Tätigkeiten.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Senior-Schornsteinfeger
Übernahme komplexerer Fälle, Unterstützung bei Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen sowie Qualitäts- und Prozesssicherung im laufenden Betrieb.
Stufe 4:Vorarbeiter / Teamleitung (Schornsteinfegerhandwerk)
Koordination kleiner Teams, Abstimmung von Einsatzplänen und Schnittstelle zwischen Außendienst, Büroorganisation und Betriebsleitung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Abgas- und Feuerstättentechnik (Spezialisierung)
Vertiefung in Beurteilung, Prüfung und Behebung typischer Probleme rund um Abgasführung, Querschnitt, Verbrennungsluft und Anlagenzusammenspiel.
Schornsteinsanierung & Innenrohrsysteme (Spezialisierung)
Planungsvorbereitung und Ausführung naher Tätigkeiten an Bestandsanlagen, z. B. Bewertung von Schäden, Auswahl geeigneter Sanierungslösungen und Qualitätskontrolle.
Arbeitsvorbereitung & Einsatzplanung (Spezialisierung)
Touren- und Terminlogik, Kapazitätsplanung, Rücklaufkontrolle von Dokumentationen sowie Abstimmung mit Innendienstprozessen.
Mess- und Überprüfungstechnik (Spezialisierung)
Sicherer Umgang mit Messverfahren, Plausibilitätsprüfung von Messwerten und erhöhte Verantwortung bei der Bewertung auffälliger Befunde.
Kundenberatung zu Heizungsbetrieb & Anlagenzustand (Spezialisierung)
Kommunikation und nachvollziehbare Einordnung von Anlagenzuständen, Mängelhinweisen und Wartungsbedarfen im Kundengespräch.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.170 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Schornsteinfeger
Mit wachsender Routine in Messungen, Überprüfung von Feuerstätten und Dokumentation entwickelt sich das Einkommen im Schornsteinfegerhandwerk schrittweise. Nach der dualen Ausbildung und der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer steigen Verantwortung und Ertrag vor allem über sichere Arbeitsabläufe, Kundenkommunikation und den Umgang mit digitalen Abgasmessgeräten. Üblich sind zudem Softwarelösungen für Feuerstättenbescheid- und Kehrbuchverwaltung sowie mobile Dokumentations-Apps. Das Automatisierungsrisiko gilt als niedrig; der KI-Einfluss bleibt gering, während Digitalkompetenzen in Verwaltung, Auswertung und Datenübertragung an Bedeutung gewinnen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Geselle/Gesellin), Einarbeitung | 3.750 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg, zunehmend selbstständig | 3.880 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung, mehr Verantwortung im Tagesgeschäft | 4.010 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung, sichere Abläufe und Dokumentation | 4.090 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung, Routine in Mess- und Prüfaufgaben | 4.170 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft, breiteres Einsatzspektrum | 4.360 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft, Spezialisierung (z. B. Mess- und Auswertungsprozesse) | 4.550 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft, hohe Selbstständigkeit und Kundenkontakt | 4.750 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft, ggf. operative Koordination im Betrieb | 4.840 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft, stabile Verantwortung; optional mit Leitungsaufgaben (Meisterprüfung als Voraussetzung) | 4.930 € |
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Gesellenprüfung (Handwerkskammer), Rechtsgrundlage: HwO (Handwerksordnung); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: II. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 3.750 € pro Monat; je nach Ausgangslage bewegt sich der Rahmen zwischen 3.580 € und 3.920 €. Mit zunehmender Routine und einem stabilen Kunden- und Objektbestand wird häufig nach festgelegten Stufen oder über betriebliche Anpassungen nachvergütet.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung liegen die Monatsgehälter typischerweise bei 4.170 € brutto. Als erfahrene Fachkraft werden häufig etwa 4.750 € brutto pro Monat erreicht, besonders wenn eigenständige Prüf- und Dokumentationsverantwortung sowie komplexere Einsätze hinzukommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, weil Entgeltstufen, Verantwortungsumfang und die eigenständige Einsatzplanung mit der Zeit typischerweise zunehmen.
- 2Zusatzqualifikationen wie die Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk oder Fortbildungen für Mess- und Prüftechnik können höherwertige Aufgaben, mehr Verantwortung und damit bessere Eingruppierungen ermöglichen.
- 3Tarifbindung oder tarifnahe Vergütung sorgt häufig für klarere Stufen und Zuschläge, während außertarifliche Betriebe stärker nach Auftragssituation und internen Regeln vergüten.
- 4Betriebsgröße und Organisationsgrad spielen mit hinein: Größere Einheiten haben oft mehr Spezialisierung, geregelte Bereitschaften und standardisierte Prozesse, was sich im Entgelt abbilden kann.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Abgas- und Emissionsmessungen, Feuerstättenschau, Lüftungs- und Abgassysteme in Gewerbeobjekten oder komplexe Anlagen in Mehrfamilienhäusern, erhöhen häufig den Wert der Tätigkeit.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfegern wirkt in vielen Regionen stabil, weil sicherheitsrelevante Prüfungen, Messungen und Dokumentationspflichten regelmäßig anfallen. Gleichzeitig verschieben sich Einsatzschwerpunkte, wenn sich Heiztechnik und Gebäudestandards verändern.
Digitalere Termin- und Datenprozesse, strengere Anforderungen an Mess- und Nachweisführung sowie die Vielfalt moderner Anlagen prägen den Arbeitsalltag stärker. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Betriebe altersbedingt nachbesetzen und verlässlich planbare Prüf- und Wartungsaufträge anstehen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Schornsteinfeger (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.080 € auf 1.450 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.080 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.200 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.450 € brutto. Diese Beträge orientieren sich am Tarifvertrag NRW Schornsteinfeger/Feuerungs- und Ofenbau 2024/2025.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Schornsteinfeger (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.750 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Schornsteinfeger (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.750 € brutto/Monat bis hin zu 4.750 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Schornsteinfeger (m/w/d)?
Wer als Schornsteinfeger (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem II vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Schornsteinfeger (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Schornsteinfegerhandwerk, Feuerungs- und Lüftungsanlagen-Reinigung, Selbstständige Kehrbezirke, Freie Dienstleister, Öffentliche Verwaltung oder Umweltschutzbehörden. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Schornsteinfeger (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, weil Entgeltstufen, Verantwortungsumfang und die eigenständige Einsatzplanung mit der Zeit typischerweise zunehmen. sowie Zusatzqualifikationen wie die Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk oder Fortbildungen für Mess- und Prüftechnik können höherwertige Aufgaben, mehr Verantwortung und damit bessere Eingruppierungen ermöglichen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. II), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (11)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
