Stationäre Pflegekraft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Stationäre Pflegekraft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Stationäre Pflegekraft (m/w/d) Gehalt 2026Stationäre Pflegekraft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.200 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.900 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.400 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD-P EG 5-8 / AVR Diakonie EG 5-8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Stationäre Pflegekraft (m/w/d)
Im Alltag ist meist von der Stationären Pflegekraft die Rede, offiziell wird der Beruf als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau geführt.
Stationäre Pflegekräfte versorgen und beobachten Patientinnen und Patienten, führen pflegerische Maßnahmen durch, unterstützen bei Körperpflege, Mobilisation und Ernährung und dokumentieren den Verlauf im Schichtdienst. Sie arbeiten eng mit Ärzteteams, Therapeutinnen und Therapeuten sowie dem Sozialdienst zusammen, koordinieren Übergaben und reagieren auf akute Veränderungen. Typische Einsatzorte sind stationäre Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser, Reha-Kliniken oder Pflegeheime; je nach Träger gehören auch spezialisierte Stationen, zum Beispiel Geriatrie, Chirurgie oder Neurologie, zum Arbeitsumfeld.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Stationäre Pflegekraft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.485 €
4.025 € – 4.830 €
Frankfurt am Main
4.290 €
3.850 € – 4.620 €
Stuttgart
4.251 €
3.815 € – 4.578 €
Düsseldorf
4.173 €
3.745 € – 4.494 €
Hamburg
4.095 €
3.675 € – 4.410 €
Köln
4.017 €
3.605 € – 4.326 €
Hannover
4.017 €
3.605 € – 4.326 €
Nürnberg
3.978 €
3.570 € – 4.284 €
Essen
3.978 €
3.570 € – 4.284 €
Dortmund
3.939 €
3.535 € – 4.242 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.900 €
3.500 € – 4.200 €
Bremen
3.900 €
3.500 € – 4.200 €
Berlin
3.783 €
3.395 € – 4.074 €
Leipzig
3.627 €
3.255 € – 3.906 €
Dresden
3.627 €
3.255 € – 3.906 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.025 € | 4.485 € | 4.830 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.850 € | 4.290 € | 4.620 € | +10% |
Stuttgart | 3.815 € | 4.251 € | 4.578 € | +9% |
Düsseldorf | 3.745 € | 4.173 € | 4.494 € | +7% |
Hamburg | 3.675 € | 4.095 € | 4.410 € | +5% |
Köln | 3.605 € | 4.017 € | 4.326 € | +3% |
Hannover | 3.605 € | 4.017 € | 4.326 € | +3% |
Nürnberg | 3.570 € | 3.978 € | 4.284 € | +2% |
Essen | 3.570 € | 3.978 € | 4.284 € | +2% |
Dortmund | 3.535 € | 3.939 € | 4.242 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.500 € | 3.900 € | 4.200 € | ±0% |
Bremen | 3.500 € | 3.900 € | 4.200 € | ±0% |
Berlin | 3.395 € | 3.783 € | 4.074 € | -3% |
Leipzig | 3.255 € | 3.627 € | 3.906 € | -7% |
Dresden | 3.255 € | 3.627 € | 3.906 € | -7% |
Regionale Einschätzung
Für Stationäre Pflegekräfte liegen die Gehälter in wirtschaftsstarken Regionen und Ballungsräumen häufig höher, etwa in Süddeutschland oder in Stadtstaaten. In vielen ostdeutschen Flächenländern fallen die Monatsgehälter im Schnitt niedriger aus.
Ursachen sind unter anderem unterschiedliche Tariflandschaften, die Finanzkraft von Trägern sowie abweichende Lebenshaltungs- und Mietkosten, die sich in Vergütungsniveaus niederschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die stationäre Pflege
Der Einstieg als Stationäre Pflegekraft (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Gesundheitswesen. Im Bewerbungsprozess verlangen Einrichtungen typischerweise einen allgemeinbildenden Schulabschluss und aussagekräftige Unterlagen, häufig ergänzt durch ein Praktikum oder einen Schnuppertag in der Pflege. Daneben spielen gesundheitliche Eignung und die Fähigkeit, verantwortungsvoll mit Menschen in belastenden Situationen umzugehen, eine sichtbare Rolle.
Ablauf der generalistischen Pflegeausbildung
Der Regelweg führt über die Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann (m/w/d) nach dem PflBG (Pflegeberufegesetz). Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. In dieser Zeit wechseln sich theoretische Anteile an der Pflegeschule mit Praxisphasen im Betrieb ab. Die Praxis ist im stationären Setting eng an typische Abläufe gebunden, etwa Grund- und Behandlungspflege, Mitwirkung an Diagnostik und Therapie, Dokumentation sowie die Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und weiteren Berufsgruppen.
Abschluss durch das staatliche Examen
Der Ausbildungsabschluss wird über ein Staatsexamen erreicht. Prüfende Stelle sind die Staatlichen Prüfungsausschüsse für Gesundheitsfachberufe der Länder. Mit dem Abschluss werden die fachlichen Grundlagen für die eigenverantwortliche Pflege von Menschen aller Altersgruppen gelegt; in stationären Einrichtungen zeigt sich das vor allem in der Versorgung über ganze Schichten hinweg, inklusive Übergaben, Beobachtung von Veränderungen und dem strukturierten Handeln bei Risiken wie Stürzen oder Dekubitus.
Optionen zur Verkürzung der Lehrzeit
Verkürzungen der Ausbildungszeit kommen je nach Vorbildung und anerkannten Anrechnungen vor, sind aber an formale Kriterien gebunden und werden im Ausbildungssystem geprüft. Häufig bleibt die praktische Einsatzplanung in der Einrichtung dabei ein begrenzender Faktor, weil bestimmte Kompetenzbereiche in vorgeschriebenen Settings nachgewiesen werden müssen.
Spezialisierung und Belastbarkeit im Schichtdienst
Nach dem Abschluss sind fachnahe Weiterbildungen innerhalb des Pflege- und Gesundheitswesens verbreitet, etwa Spezialisierungen in der stationären Langzeitpflege, Wundmanagement, Praxisanleitung, Palliativpflege oder gerontopsychiatrischer Versorgung. Für eine Tätigkeit in der stationären Pflege sind außerdem persönliche Anforderungen prägend: körperliche Belastbarkeit, sicheres Hygieneverhalten, Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Stationäre Pflegekraft
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.503 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Stationäre Pflegekraft
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbung bei klinischen Trägern
Der Einstieg als Stationäre Pflegekraft (m/w/d) beginnt meist mit der Bewerbung bei einem Ausbildungsbetrieb, etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Üblich sind Lebenslauf, Zeugnisse und ein Nachweis über gesundheitliche Eignung; häufig spielen auch Praktika oder Erfahrungen im sozialen Bereich eine Rolle. Als erwartete schulische Grundlage gelten je nach Träger mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss; daneben werden Belastbarkeit, verantwortungsbewusstes Handeln und sichere Kommunikation im Team häufig vorausgesetzt.
Verzahnung von Theorie und Praxis
Der Berufsweg führt über eine duale Ausbildung mit einer staatlich anerkannten Berufsausbildung (Generalistik). Die Ausbildungsdauer: 3 Jahre und der Ablauf wechseln typischerweise zwischen Einsatzorten im Betrieb und Unterricht in der Berufsschule, sodass Theorie und Praxis eng verzahnt bleiben. Die Ausbildung ist vergütet, häufig im Rahmen tariflicher Regelungen, wobei die konkrete Höhe nach Lehrjahren gestaffelt ist und je nach Träger und Tarifbindung variieren kann.
Berufsstart im stationären Team
Rechtlich ist die Ausbildung zur Pflegefachperson über das PflBG (Pflegeberufegesetz) geregelt; die Abschlussprüfung erfolgt als Staatsexamen vor staatlichen Prüfungsausschüssen für Gesundheitsfachberufe der Länder. Mit dem Examen eröffnet sich der Einsatz in stationären Teams, typischerweise in der Grund- und Behandlungspflege, bei der Pflegedokumentation sowie in der Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Therapie und Angehörigen. In der Praxis prägen Schichtdienste und feste Übergaben häufig den Start.
Eingruppierung nach Träger und Region
Nach dem Abschluss liegen Einstiegsgehälter für Stationäre Pflegekräfte häufig in einer Spanne von 2.800–3.600 € brutto/Monat, mit einem verbreiteten Orientierungswert von 3.200 € brutto/Monat. Abweichungen ergeben sich unter anderem durch Tarifbindung, Trägerart, regionale Strukturen, Funktionszulagen sowie Schicht- und Wochenendanteile. Zusätzlich kann die Eingruppierung nach Tarif die Vergütung transparenter abbilden, ist aber branchenabhängig.
Entwicklung durch Übernahme von Verantwortung
In den ersten Berufsjahren stehen oft Einarbeitung, die Übernahme eigener Patientengruppen und die Vertiefung klinischer Routinen im Vordergrund. Weiterentwicklungen ergeben sich je nach Einrichtung über interne Verantwortungsbereiche, Fachweiterbildungen oder Funktionen wie Praxisanleitung oder Teamkoordination; damit können sich Aufgabenprofil und Vergütung spürbar verschieben, ohne dass dafür ein einheitlicher Marktwert gilt. Auch ein späterer Wechsel zwischen Fachbereichen innerhalb stationärer Settings ist in der Praxis verbreitet.
Berufliche Entwicklungsoptionen Stationäre Pflegekraft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Unterstützung bei Grundpflege, Alltagsbegleitung und Mobilisation in Pflegeeinrichtungen unter Anleitung von Fachkräften.
Pflegefachkraft (ambulante Pflege)
Durchführung von Pflege- und behandlungspflegerischen Leistungen in der häuslichen Versorgung inklusive Touren- und Einsatzdokumentation.
Gesundheits- und Krankenpfleger/in (Psychiatrie)
Pflegerische Versorgung und Begleitung von Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Settings mit Fokus auf Beziehungsgestaltung, Krisenintervention und Milieutherapie.
Pflegefachassistenz / Pflegeassistenz (je nach Landesrecht)
Unterstützende pflegerische Aufgaben in stationären oder ambulanten Teams mit definiertem Kompetenzrahmen nach landesrechtlichen Vorgaben.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Stationäre Pflegekraft (m/w/d) (Berufseinstieg)
Einstieg in die stationäre Versorgung mit Grund- und Behandlungspflege, Dokumentation sowie Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team nach Einarbeitungskonzept der Einrichtung.
Stufe 2:Stationäre Pflegekraft (m/w/d) (nach mehrjähriger Berufserfahrung)
Eigenständige Übernahme komplexerer Pflegeprozesse, Anleitung neuer Mitarbeitender/Auszubildender im Stationsalltag und Mitwirkung an Qualitäts- und Ablaufstandards.
Stufe 3:Schichtleitung / Teamleitung Pflege (stationär)
Organisation der Schicht, kurzfristige Personal- und Bettensteuerung, fachliche Koordination im Team und Sicherstellung der Pflegequalität im Dienst.
Stufe 4:Wohnbereichsleitung (WBL) / Stationsleitung (stationär)
Verantwortung für einen Wohnbereich bzw. eine Station mit Personalführung, Dienstplanung, Steuerung von Pflege- und Dokumentationsprozessen sowie Schnittstellenarbeit mit Leitung und Angehörigen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Gerontopsychiatrische Pflege (stationär)
Versorgung von Menschen mit Demenz und gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern, Umgang mit herausforderndem Verhalten und Angehörigenarbeit.
Wundmanagement
Beurteilung, Versorgung und Verlaufsdokumentation chronischer Wunden sowie Koordination mit Ärztinnen/Ärzten und Versorgern.
Palliativpflege (stationär)
Symptomorientierte Pflege, Begleitung in der letzten Lebensphase, Angehörigenarbeit und multiprofessionelle Abstimmung.
Praxisanleitung
Anleitung und Beurteilung von Auszubildenden/Neuen im Pflegealltag, Lernzielplanung und Zusammenarbeit mit Pflegeschulen.
Hygienefachkraft (pflegebezogene Hygiene)
Mitwirkung an Hygienekonzepten, Schulungen, Audits und Maßnahmen zur Infektionsprävention im stationären Betrieb.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.900 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Stationäre Pflegekraft
Der Berufseinstieg erfolgt nach dualer Ausbildung mit staatlich anerkannter Berufsausbildung (Generalistik) und Staatsexamen nach PflBG. In den ersten Berufsjahren steigt das Einkommen meist mit wachsender Routine, sicherer Pflegeplanung und zunehmender Verantwortung im Schichtalltag. Nach mehreren Jahren prägen spezialisierte Aufgaben, etwa in Wundversorgung oder im Umgang mit komplexen Krankheitsbildern, die weitere Entwicklung. Digitaler Dokumentationsaufwand im Klinikinformationssystem, ePA-nahe Prozesse, Monitoring und digital gesteuerte Pumpen gehören dabei zunehmend zum Arbeitsalltag; gefragt sind sichere Anwendung, Datenschutzverständnis und verlässliche Teamkommunikation über digitale Plattformen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (stationäre Pflege) | 3.200 € |
| 2. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung abgeschlossen) | 3.330 € |
| 3. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.460 € |
| 4. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Zuständigkeiten) | 3.680 € |
| 5. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (routinierte Fachkraft) | 3.900 € |
| 6. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.030 € |
| 7. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Fälle) | 4.160 € |
| 8. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.400 € |
| 9. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (fachliche Koordination möglich) | 4.530 € |
| 10. Jahr | Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Funktionsverantwortung möglich) | 4.660 € |
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannte Berufsausbildung (Generalistik), Staatsexamen (staatliche Prüfung); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD-P EG 5-8 / AVR Diakonie EG 5-8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegen Stationäre Pflegekräfte typischerweise bei rund 3.200 € brutto im Monat, je nach Haus und Eingruppierung auch innerhalb einer Spanne von 2.800 € bis 3.600 €.
Mit wachsender Routine, Stufenaufstiegen und ersten Funktionsaufgaben sind nach etwa fünf Jahren häufig um 3.900 € erreichbar. Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Monatsgehalt oft um 4.400 € brutto. Mit erweiterter Verantwortung, etwa als Teamleitung oder in einer Stationsfunktion, sind in vielen Fällen rund 5.250 € möglich; maßgeblich sind dabei tarifliche Stufen, Leitungszulagen und der Zuschnitt der Stelle.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Verweildauer im Haus wirken sich stark aus: mit jeder Stufe im Entgeltsystem oder internen Entwicklungsstufe steigen Grundgehalt und Zulagen.
- 2Tarifbindung macht häufig den Unterschied, etwa bei TVöD, AVR Caritas oder AVR Diakonie, weil dort Entgeltgruppen, Stufenlaufzeiten und Zuschläge klar geregelt sind.
- 3Zusatzqualifikationen wie Praxisanleitung, Wundmanagement, Palliative Care oder Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege erhöhen die Einsatzbreite und werden oft besser vergütet.
- 4Spezialisierungen auf Bereiche wie Onkologie, Geriatrie, Neurologie oder OP-nahe Stationen können das Gehalt anheben, insbesondere wenn mehr Verantwortung oder komplexere Pflege anfällt.
- 5Größe und Struktur des Arbeitgebers spielen mit hinein: größere Klinikverbünde zahlen häufiger tarifnah und bieten eher Funktionsstellen mit Zuschlägen als kleine Einrichtungen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Stationäre Pflegekräfte bleibt in vielen Regionen von einer hohen Nachfrage geprägt, weil stationäre Einrichtungen dauerhaft besetzen müssen und Schichtsysteme Personalreserven erfordern.
Veränderungen kommen unter anderem durch eine älter werdende Patientenschaft, kürzere Liegezeiten mit höherer Pflegeintensität und mehr Dokumentations- und Qualitätsanforderungen. Gleichzeitig halten digitale Pflegedokumentation, Monitoring und stärker standardisierte Prozesse Einzug, wodurch sich Abläufe auf Station spürbar verschieben und Aufgaben stärker koordiniert werden.
Jetzt Netto-Gehalt berechnen
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Stationäre Pflegekraft netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zur Stationäre Pflegekraft (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.341 € auf 1.503 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.341 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.402 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.503 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zur Stationäre Pflegekraft (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.200 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Stationäre Pflegekraft (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 3.200 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 4.400 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Stationäre Pflegekraft (m/w/d)?
Wer als Stationäre Pflegekraft (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem TVöD-P EG 5-8 / AVR Diakonie EG 5-8 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Stationäre Pflegekraft (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Akutkrankenpflege, Kliniken, Altenheime, Pflegeheime, Behindertenpflegeeinrichtungen oder Ambulante Pflegedienste. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Stationäre Pflegekraft (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Verweildauer im Haus wirken sich stark aus sowie Tarifbindung macht häufig den Unterschied, etwa bei TVöD, AVR Caritas oder AVR Diakonie, weil dort Entgeltgruppen, Stufenlaufzeiten und Zuschläge klar geregelt sind.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD-P EG 5-8 / AVR Diakonie EG 5-8), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
