Textilbetriebswirt Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Textilbetriebswirt Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Textilbetriebswirt (m/w/d) Gehalt 2026Textilbetriebswirt (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.420 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.160 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.250 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Tarif Textilindustrie (IGM) / ver.di TVöD-ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Textilbetriebswirt (m/w/d)
Textilbetriebswirte steuern betriebswirtschaftliche Abläufe entlang der textilen Wertschöpfung, von Beschaffung und Kalkulation bis zur Produktions- und Sortimentsplanung. Im Alltag werden Kennzahlen ausgewertet, Budgets geplant und Abstimmungen zwischen Design, Einkauf, Produktion, Qualitätssicherung und Vertrieb organisiert. Häufig gehören Preisverhandlungen, Lieferantenmanagement, Terminsteuerung und die Bewertung von Muster- und Serienfreigaben dazu.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, ergänzt durch regelmäßige Termine in Produktion, Lager oder bei Partnerbetrieben. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Bekleidungs- und Textilherstellern, in technischen Textilien, bei Handelsunternehmen mit Eigenmarken, in Veredelung und Ausrüstung sowie bei Zulieferern wie Garn- oder Stoffproduzenten.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Textilbetriebswirt (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.909 €
4.413 € – 5.404 €
Frankfurt am Main
4.784 €
4.301 € – 5.267 €
Düsseldorf
4.742 €
4.264 € – 5.221 €
Stuttgart
4.659 €
4.189 € – 5.130 €
Hamburg
4.659 €
4.189 € – 5.130 €
Köln
4.576 €
4.114 € – 5.038 €
Berlin
4.368 €
3.927 € – 4.809 €
Nürnberg
4.243 €
3.815 € – 4.672 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.160 €
3.740 € – 4.580 €
Hannover
4.077 €
3.665 € – 4.488 €
Essen
4.035 €
3.628 € – 4.443 €
Dortmund
3.994 €
3.590 € – 4.397 €
Bremen
3.952 €
3.553 € – 4.351 €
Leipzig
3.661 €
3.291 € – 4.030 €
Dresden
3.661 €
3.291 € – 4.030 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.413 € | 4.909 € | 5.404 € | +18% |
Frankfurt am Main | 4.301 € | 4.784 € | 5.267 € | +15% |
Düsseldorf | 4.264 € | 4.742 € | 5.221 € | +14% |
Stuttgart | 4.189 € | 4.659 € | 5.130 € | +12% |
Hamburg | 4.189 € | 4.659 € | 5.130 € | +12% |
Köln | 4.114 € | 4.576 € | 5.038 € | +10% |
Berlin | 3.927 € | 4.368 € | 4.809 € | +5% |
Nürnberg | 3.815 € | 4.243 € | 4.672 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.740 € | 4.160 € | 4.580 € | ±0% |
Hannover | 3.665 € | 4.077 € | 4.488 € | -2% |
Essen | 3.628 € | 4.035 € | 4.443 € | -3% |
Dortmund | 3.590 € | 3.994 € | 4.397 € | -4% |
Bremen | 3.553 € | 3.952 € | 4.351 € | -5% |
Leipzig | 3.291 € | 3.661 € | 4.030 € | -12% |
Dresden | 3.291 € | 3.661 € | 4.030 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland und in Metropolregionen werden häufig höhere Monatsgehälter gezahlt als in vielen Teilen Ostdeutschlands.
Gehaltstreiber sind meist die regionale Unternehmensdichte, die Produktivität größerer Arbeitgeber und Unterschiede bei Lebenshaltungs- und Mietkosten, die sich in Vergütungsniveaus niederschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Fortbildung nach praktischer Erstausbildung
Der Zugang zur Tätigkeit als Textilbetriebswirt (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine Aufstiegsfortbildung, die auf einer beruflichen Erstausbildung und Praxiserfahrung in der Textil- oder Bekleidungswirtschaft aufbaut. Typisch ist ein bereits vorhandener Abschluss in einem einschlägigen Textil- oder Bekleidungsberuf oder eine vergleichbare Qualifikation aus dem Produktions- bzw. Dienstleistungsumfeld der Branche. Je nach Bildungsanbieter können zusätzlich bestimmte Zeiten einschlägiger Berufspraxis oder ein Nachweis über kaufmännische Grundkenntnisse verlangt werden, weil betriebswirtschaftliche Inhalte eine tragende Rolle spielen.
Inhalte der betriebswirtschaftlichen Qualifizierung
Die Aufstiegsfortbildung ist inhaltlich auf die Verbindung von Textilpraxis und Betriebswirtschaft ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen Grundlagen der Unternehmensführung, Kostenrechnung und Controlling, Beschaffung und Materialwirtschaft, Produktions- und Qualitätsmanagement sowie Absatz, Marketing und Vertrieb. Ergänzend kommen häufig Themen wie Arbeitsorganisation, Personal, Kalkulation, Sortiments- und Kollektionsplanung oder textile Warenkunde hinzu. Ein deutlicher Praxisbezug ergibt sich daraus, dass Fallstudien, Projektarbeiten und betriebliche Aufgabenstellungen regelmäßig einen großen Teil der Qualifizierung ausmachen.
Prüfungsordnungen und zeitliche Modelle
Formale Details wie Umfang und Ablauf unterscheiden sich zwischen Vollzeit-, Teilzeit- oder berufsbegleitenden Modellen; verbreitet sind mehrstufige Lehrgänge mit abschließender Prüfung. Die Prüfung erfolgt durch die im Bildungsgang vorgesehene zuständige Stelle; maßgeblich sind dabei die jeweiligen Zulassungsbedingungen und Prüfungsordnungen. In der Praxis wird häufig erwartet, dass kaufmännische und technische Perspektiven sicher zusammengeführt werden, etwa an Schnittstellen zwischen Produktion, Entwicklung, Einkauf und Vertrieb.
Optionale Wege zur Profilbildung
Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über längere einschlägige Berufserfahrung in leitungsnahen Funktionen der Textilbetriebe oder über weiterführende Qualifikationen innerhalb der textilen Fachrichtung, beispielsweise Spezialisierungen im Qualitätsmanagement, in der Produktionsplanung oder im technischen Produktmanagement. Solche Wege ersetzen den Regelzugang über die Aufstiegsfortbildung jedoch nicht, sondern dienen eher der Profilbildung im bestehenden Berufsbild.
Methodische Arbeitsweise und Belastbarkeit
Persönlich sind eine strukturierte Arbeitsweise, Zahlenverständnis und Kommunikationsfähigkeit wichtig, weil Abstimmungen mit Lieferanten, Produktionsteams und Vertrieb häufig parallel laufen. In vielen Betrieben zählen außerdem Belastbarkeit in saisonalen Spitzen, ein Sinn für Qualität und Termine sowie die Fähigkeit, textile Produkte und Prozesse wirtschaftlich zu beurteilen. Je nach Einsatzbereich können Kenntnisse zu Normen, Nachhaltigkeitsanforderungen und Dokumentation zusätzlich eine Rolle spielen.
Aufstiegsfortbildung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium TextilmanagementIHK/HWK
Die Qualifikation als Textilbetriebswirt wird durch eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement erworben. Diese baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung auf.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Textilbetriebswirt
Hinweis: Während der Fortbildung kann Aufstiegs-BAföG beantragt werden. Eine klassische Ausbildungsvergütung gibt es nicht.
Ausbildung & Berufseinstieg
Weiterbildung an einer Textilfachschule
Der Zugang zum Beruf Textilbetriebswirt (m/w/d) erfolgt typischerweise über eine Aufstiegsfortbildung. Als Qualifikation gilt eine Fortbildung: Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement. Häufig steht am Anfang eine praxisnahe Basis in der Textil- oder Bekleidungswirtschaft, auf die betriebswirtschaftliche Inhalte aufbauen. In der Einstiegsphase geht es oft darum, Produktions- und Handelslogik, Materialflüsse und Kostenstrukturen der Branche zusammenzuführen und in den Betriebsablauf zu übersetzen.
Erste Aufgaben an Schnittstellenbereichen
In der Praxis starten Textilbetriebswirte häufig in Funktionen an der Schnittstelle von Einkauf, Disposition, Produktionsplanung oder Controlling. Das monatliche Einstiegsgehalt liegt meist bei 3.420 € brutto, in einer Spanne von 3.180 € bis 3.740 € brutto. Gehälter werden nach Branchentarifverträgen üblich gruppiert, wodurch Aufgabenprofile und Eingruppierungen je nach Betrieb und Tarifbindung unterschiedlich ausfallen können. Typisch sind erste Verantwortung für Budgets, Kennzahlenberichte, Lieferantenkommunikation oder die Mitarbeit an Kalkulationen und Sortimentsentscheidungen.
Einarbeitung und technische Hilfsmittel
Der Ablauf der ersten Berufsjahre ist oft von einer breiten Einarbeitung geprägt: Prozesse im Betrieb verstehen, Datenqualität und Warenwirtschaft stabil halten, Abstimmungen zwischen Entwicklung, Produktion und Vertrieb moderieren. Wichtige Voraussetzungen sind solides Zahlenverständnis, ein sicherer Umgang mit ERP- und Planungstools sowie Organisationsfähigkeit. Dazu kommen Soft Skills wie klare Kommunikation, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, Prioritäten in saisonalen Spitzen zu setzen, etwa bei Kollektionswechseln oder Lieferterminen.
Entwicklung zum strategischen Einkauf
Erste Karriereschritte führen häufig in Fach- oder Teamfunktionen, beispielsweise im Produktionsmanagement, im strategischen Einkauf oder im Controlling mit Branchenfokus. Mit wachsender Erfahrung kommen Themen wie Prozessoptimierung, Kosten- und Qualitätsprogramme oder die Steuerung externer Fertigungspartner hinzu. In größeren Unternehmen kann sich das Aufgabenfeld Richtung Bereichskoordination oder Projektleitung entwickeln, während mittelständische Betriebe oft breitere Zuständigkeiten bündeln.
Schwerpunkte entlang der Wertschöpfungskette
Für die Einordnung des Berufseinstiegs ist außerdem wichtig, dass Unternehmen entlang der textilen Wertschöpfung unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Handel, Markenhersteller oder technische Textilien arbeiten mit teils abweichenden Kennzahlen, Taktungen und Compliance-Anforderungen. Entsprechend variiert auch, wie schnell Verantwortung übertragen wird und wie stark kaufmännische, produktionsnahe oder vertriebsorientierte Aufgaben im Vordergrund stehen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Textilbetriebswirt
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Produktionsplaner (m/w/d)
Plant und steuert Kapazitäten, Materialflüsse und Termine in der Fertigung auf Basis von Auftrags- und Bestandsdaten.
Einkäufer (m/w/d)
Beschafft Materialien und Leistungen, verhandelt Konditionen und verantwortet Lieferanten- sowie Vertragsmanagement.
Controller (m/w/d)
Erstellt Analysen, Forecasts und Reportings und unterstützt die Steuerung von Kosten, Ergebnis und Investitionen.
Supply-Chain-Manager (m/w/d)
Optimiert End-to-End-Lieferketten, koordiniert Bedarfe und Bestände und steuert Leistungskennzahlen über mehrere Stationen hinweg.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Textilbetriebswirt (m/w/d): Einstieg
Einstieg in betriebswirtschaftliche Aufgaben entlang der textilen Wertschöpfung, häufig mit Fokus auf Kalkulation, Einkauf oder Produktionsplanung im tariflich geprägten Umfeld.
Stufe 2:Textilbetriebswirt (m/w/d): nach einigen Jahren Berufserfahrung
Eigenständige Verantwortung für Budgets, Lieferantensteuerung und Kennzahlenarbeit, oft in Schnittstellenrollen zwischen Technik, Produktion und Einkauf.
Stufe 3:Senior Textilbetriebswirt / Senior Manager Textil (m/w/d)
Steuerung komplexerer Sortiments-, Produktions- oder Beschaffungsbereiche inklusive Vertrags- und Margenverantwortung sowie Optimierung von Prozessen und Qualität.
Stufe 4:Leitung Einkauf/Produktion/Operations (Textil) (m/w/d)
Führungs- oder erweiterte Ergebnisverantwortung mit strategischer Ausrichtung, Personalsteuerung und Abstimmung mit Geschäftsleitung bzw. Zentralfunktionen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Einkaufs- und Beschaffungsmanagement (Textil)
Warengruppensteuerung, Lieferantenentwicklung, Preis- und Vertragsverhandlungen sowie Rohstoff- und Materialkostenmanagement.
Produktions- und Prozessmanagement (Textil)
Kapazitäts- und Fertigungssteuerung, Prozessoptimierung, Kennzahlen (OEE, Ausschuss, Durchlaufzeiten) und Kostenhebel in der Produktion.
Qualitätsmanagement & Reklamationssteuerung (Textil)
Prüf- und Freigabeprozesse, Lieferantenqualität, Reklamationen sowie Umsetzung von Qualitätsstandards über Produktion und Handel hinweg.
Kostenrechnung & Werkscontrolling (Textil)
Kalkulation, Budgetierung, Abweichungsanalysen, Produkt- und Prozesskosten sowie Wirtschaftlichkeitsrechnungen in der Industrie.
Sortiments- und Kollektionssteuerung (Merchandising) (Textil)
Planung von Sortimenten/Kollektionen über Budgets, Abverkauf und Marge, inklusive Bestands- und Nachsteuerungslogik.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.160 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Textilbetriebswirt
Mit wachsender Verantwortung in Einkauf, Produktionssteuerung oder Controlling steigt das Einkommen im Berufsfeld spürbar an. Der Einstieg liegt typischerweise bei 3.420 € brutto im Monat und entwickelt sich mit Routine, Tarifgruppen und breiterem Aufgabenmix schrittweise weiter. Nach einigen Jahren zählen Prozesssicherheit, Kostenverständnis und Schnittstellenarbeit mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb stärker. Digitalisierung wirkt vor allem über ERP-Software, PLM-Systeme und Produktionsplanungssoftware; gefragt sind sichere ERP-Anwendung, CAD für Textilien und belastbare Datenanalyse. Automatisierung verändert Abläufe, ersetzt die Rolle aber nicht vollständig.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung, erste Verantwortung) | 3.420 € |
| 2. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 3.500 € |
| 3. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Tarifgruppe, Routine) | 3.660 € |
| 4. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Schnittstellen, Kennzahlen) | 3.820 € |
| 5. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Teilprozesse verantwortlich) | 4.160 € |
| 6. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Planung/Controlling) | 4.330 € |
| 7. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (ERP/PLM-gestützte Steuerung) | 4.500 € |
| 8. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (funktionsübergreifend) | 5.250 € |
| 9. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Budget-/Projektverantwortung) | 5.410 € |
| 10. Jahr | Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Bereichskoordination in größeren Betrieben) | 5.570 € |
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Betriebswirtschaftliche Weiterbildung an einer Textilfachschule oder Studium Textilmanagement; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarif Textilindustrie (IGM) / ver.di TVöD-ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen Monatsgehälter typischerweise bei 3.420 € brutto, je nach Stelle auch innerhalb einer Spanne von 3.180 € bis 3.740 €. Mit wachsender Routine in Kalkulation, Steuerung und Berichtswesen werden Aufgaben oft breiter, was sich in höheren Einstufungen oder Zielgrößen niederschlägt.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 4.160 € brutto pro Monat erreicht, bei erfahrenen Fachkräften etwa 5.250 €. Gehaltszuwächse ergeben sich häufig in Stufen, etwa durch Übernahme von Ergebnisverantwortung, Projektleitung oder die Steuerung größerer Budgets und Lieferketten.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken häufig über definierte Entwicklungsstufen, etwa vom Controlling-nahem Sachbearbeitungsprofil hin zu Verantwortung für Budget, Sortiment oder Produktionslinien.
- 2Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, IHK-Fortbildungen im Controlling/Einkauf oder Zertifikate zu SAP (MM/PP) und Advanced-Excel/BI-Tools erhöhen die Einsatzbreite und Verhandlungsspielräume.
- 3Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen beeinflussen Eingruppierung, Stufenläufe und Sonderzahlungen; ohne Tarif sind Gehälter oft stärker an individuellen Zielvereinbarungen und Unternehmenskennzahlen gekoppelt.
- 4Unternehmensgröße und Internationalität spielen eine Rolle: größere, global beschaffende Firmen zahlen häufiger höher und bieten Funktionszulagen, etwa für Schnittstellensteuerung zwischen Supply Chain, Qualität und Vertrieb.
- 5Spezialisierungen wie Produktionsplanung, Supply-Chain-Management, Nachhaltigkeits- und Compliance-Management (z. B. Lieferkettendokumentation) oder technische Textilien können zu höher bewerteten Aufgabenprofilen führen.
Marktausblick
Die Nachfrage nach betriebswirtschaftlich ausgerichteten Textilfachkräften gilt insgesamt als stabil, weil viele Unternehmen ihre Prozesse stärker daten- und kostengetrieben steuern. Gleichzeitig verändern kürzere Produktzyklen und volatiles Beschaffungsumfeld die Anforderungen an Planung, Risikomanagement und Transparenz in der Lieferkette.
Digitalisierung wirkt vor allem über ERP-Systeme, BI-Auswertungen und automatisierte Disposition, während Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen die Dokumentation und Lieferantensteuerung ausweiten. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen besonders dort, wo Controlling, Einkauf und Supply Chain eng verzahnt organisiert sind.
Jetzt Netto-Gehalt berechnen
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Textilbetriebswirt netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Welchen finanziellen Vorteil bringt die Weiterbildung zum Textilbetriebswirt (m/w/d)?
Die Aufstiegsfortbildung führt in der Regel zu einer spürbaren Gehaltssteigerung. Das Gehaltsniveau liegt bei etwa 4.160 € brutto/Monat und damit merklich über dem Niveau ohne Weiterbildung.
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Textilbetriebswirt (m/w/d) nach dem Abschluss?
Nach erfolgreicher Weiterbildung bewegen sich die Gehälter zwischen 3.180 € brutto/Monat und 5.430 € brutto/Monat. Die große Spanne erklärt sich durch unterschiedliche Positionen, Branchen und Unternehmensgrößen.
Wie wirkt sich die Tarifbindung auf das Gehalt als Textilbetriebswirt (m/w/d) aus?
In tarifgebundenen Unternehmen, die etwa nach dem Tarif Textilindustrie (IGM) / ver.di TVöD-ähnlich vergüten, sind die Gehälter für diese Qualifikationsstufe klar geregelt. Nicht-tarifgebundene Arbeitgeber orientieren sich häufig an diesen Werten, bieten aber mehr individuellen Verhandlungsspielraum.
In welchen Branchen ist der/die Textilbetriebswirt (m/w/d) besonders gefragt?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Textilherstellung, Bekleidungsherstellung, Schuhherstellung, Stoffproduktion, Modeketten oder Einzelhandelsketten (Mode & Textilien). Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was verdient ein erfahrener Textilbetriebswirt (m/w/d) auf höchster Stufe?
Auf Experten- und Führungsebene sind Gehälter von etwa 6.040 € brutto/Monat realistisch. Entscheidend sind dabei Führungsverantwortung, Betriebsgröße und individuelle Leistung.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Textilbetriebswirt (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.420 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.250 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.560 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarif Textilindustrie (IGM) / ver.di TVöD-ähnlich), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
