Werkfeuerwehrmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Werkfeuerwehrmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Werkfeuerwehrmann (m/w/d) Gehalt 2026Werkfeuerwehrmann (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.080 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.750 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: TVöD (vermutet EG 5-7) / Industrie-Tarif (z.B. IG Metall). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Werkfeuerwehrmann (m/w/d)
Werkfeuerwehrleute sichern Betriebsstandorte gegen Brände, Unfälle und Gefahrstoffereignisse ab und sind in Alarmbereitschaft in klaren Schichtstrukturen eingebunden. Zum Alltag gehören Objekt- und Anlagenkontrollen, vorbeugender Brandschutz, das Prüfen von Melde- und Löschtechnik sowie das Einüben von Einsatzabläufen, damit im Ernstfall die Erstmaßnahmen schnell greifen.
Das Arbeitsumfeld liegt meist direkt auf Werksgeländen mit eigenen Wachen, Fahrzeughallen und Übungsflächen, dazu kommen Einsätze in Produktionsbereichen, Lagern oder an Verladeanlagen. Beschäftigung findet sich unter anderem in der Chemie- und Petrochemie, in Raffinerien, in der Automobil- und Zulieferindustrie, in großen Logistikzentren oder bei Energieerzeugern mit weitläufigen Anlagen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Werkfeuerwehrmann (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.600 €
4.313 € – 4.980 €
Frankfurt am Main
4.480 €
4.200 € – 4.850 €
Stuttgart
4.360 €
4.088 € – 4.720 €
Düsseldorf
4.360 €
4.088 € – 4.720 €
Hamburg
4.280 €
4.013 € – 4.633 €
Köln
4.200 €
3.938 € – 4.547 €
Nürnberg
4.080 €
3.825 € – 4.417 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.750 € – 4.330 €
Hannover
4.000 €
3.750 € – 4.330 €
Essen
3.960 €
3.713 € – 4.287 €
Berlin
3.920 €
3.675 € – 4.243 €
Dortmund
3.920 €
3.675 € – 4.243 €
Bremen
3.880 €
3.638 € – 4.200 €
Leipzig
3.600 €
3.375 € – 3.897 €
Dresden
3.600 €
3.375 € – 3.897 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.313 € | 4.600 € | 4.980 € | +15% |
Frankfurt am Main | 4.200 € | 4.480 € | 4.850 € | +12% |
Stuttgart | 4.088 € | 4.360 € | 4.720 € | +9% |
Düsseldorf | 4.088 € | 4.360 € | 4.720 € | +9% |
Hamburg | 4.013 € | 4.280 € | 4.633 € | +7% |
Köln | 3.938 € | 4.200 € | 4.547 € | +5% |
Nürnberg | 3.825 € | 4.080 € | 4.417 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.750 € | 4.000 € | 4.330 € | ±0% |
Hannover | 3.750 € | 4.000 € | 4.330 € | ±0% |
Essen | 3.713 € | 3.960 € | 4.287 € | -1% |
Berlin | 3.675 € | 3.920 € | 4.243 € | -2% |
Dortmund | 3.675 € | 3.920 € | 4.243 € | -2% |
Bremen | 3.638 € | 3.880 € | 4.200 € | -3% |
Leipzig | 3.375 € | 3.600 € | 3.897 € | -10% |
Dresden | 3.375 € | 3.600 € | 3.897 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Werkfeuerwehrleute erzielen höhere Gehälter häufiger in wirtschaftsstarken Regionen mit vielen großen Industrie- und Energie-Standorten, etwa in Süddeutschland sowie in Ballungsräumen im Westen. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Werte im Schnitt öfter darunter.
Unterschiede ergeben sich vor allem aus der regionalen Tariflandschaft, der Dichte großer Arbeitgeber und den allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich in den Entgeltniveaus niederschlagen.
Zugang zur Tätigkeit
Betriebliche Anforderungen für Einsatzkräfte
Der Einstieg in die Werkfeuerwehr ist in Deutschland meist an betriebliche Anforderungen und klare Eignungskriterien gekoppelt, weil Werkfeuerwehren auf dem Werksgelände nicht nur Brände bekämpfen, sondern auch technische Hilfeleistung, präventiven Brandschutz und interne Notfallorganisation abdecken. Als Laufbahnberuf im Öffentlichen Dienst ist der Regelzugang typischerweise über einen strukturierten Vorbereitungsdienst beziehungsweise eine geregelte Qualifizierung organisiert, die an feste Auswahl- und Tauglichkeitsanforderungen gebunden ist.
Formale Kriterien und körperliche Eignung
Formale Voraussetzungen betreffen in der Praxis vor allem die schulische Vorbildung, eine passende Vorqualifikation sowie die gesundheitliche und körperliche Einsatzfähigkeit. Üblich sind ein anerkannter Schulabschluss und, je nach Arbeitgebermodell, eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technisch-handwerklichen Bereich als Grundlage für die feuerwehrspezifische Qualifizierung. Hinzu kommen Anforderungen wie ein geeignetes Führungszeugnis, sichere Deutschkenntnisse für Einsatzdokumentation und Funkverkehr sowie der Nachweis der feuerwehrdienstlichen Tauglichkeit; häufig wird außerdem eine Fahrerlaubnis in einer für Einsatzfahrzeuge relevanten Klasse erwartet.
Theoretische Inhalte und praktische Übungen
Die Qualifizierung verbindet Theorie und Praxis eng miteinander. Inhalte drehen sich typischerweise um Brandbekämpfung und Rettung, Gefahren der Industrie (etwa Chemie- oder Druckgaslagen), Atemschutz, Erste Hilfe, Funk- und Einsatzlehre, Gerätekunde sowie das taktische Vorgehen bei technischen Hilfeleistungen. Ein wesentlicher Teil findet im Einsatz- und Übungsdienst statt, ergänzt durch Lehrgänge, Prüfungen und wiederkehrende Belastungstests, etwa im Atemschutz. In Werkfeuerwehren kommen zusätzlich standortspezifische Regelwerke, Werksalarmpläne und Schnittstellen zur Werkssicherheit hinzu.
Optionen für Quereinsteiger und Fachkräfte
Alternative Zugänge ergeben sich vor allem über eine bereits absolvierte Ausbildung bei einer kommunalen Feuerwehr oder über einschlägige industrielle Vorerfahrung mit feuerwehrnahen Zusatzqualifikationen, sofern das Unternehmen entsprechende Anerkennungen vorsieht. Auch interne Bewerbungen aus technischen Bereichen können vorkommen, wenn die betriebliche Qualifizierung die fehlenden feuerwehrfachlichen Bausteine abdeckt.
Methodisches Handeln im Schichtdienst
Persönlich gefragt sind Belastbarkeit, Teamfähigkeit und ein ruhiges, methodisches Handeln unter Zeitdruck. Weil Einsätze im Schichtdienst stattfinden und Werkfeuerwehren oft auch vorbeugend prüfen, dokumentieren und üben, gehören Zuverlässigkeit, Sicherheitsbewusstsein und die Bereitschaft zu regelmäßigen Fortbildungen zu den prägenden Anforderungen.
Beruflicher Einstieg
Duale Ausbildung (3 Jahre) oder Prüfung nach technischer Vor-AusbildungZertifiziert
Für die Tätigkeit als Werkfeuerwehrmann wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Ausbildung (3 Jahre) oder Prüfung nach technischer Vor-Ausbildung.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Werkfeuerwehrmann
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Strukturierte Ausbildung im industriellen Umfeld
Der Beruf Werkfeuerwehrmann (m/w/d) ist in Deutschland häufig als Laufbahnberuf im Umfeld von Industrie, Chemie, Energie oder großen Logistikstandorten organisiert. Der Zugang erfolgt typischerweise über eine Laufbahnausbildung als duale Ausbildung (3 Jahre) oder über eine Prüfung nach technischer Vor-Ausbildung. Im Betrieb beginnt der Einstieg meist mit einer klaren Einbindung in Wach- und Bereitschaftsstrukturen, flankiert von internen Unterweisungen zu Gefährdungsbeurteilungen, Objektkunde und standortspezifischen Alarm- und Einsatzplänen.
Tätigkeitsschwerpunkte nach dem Abschluss
In der Ausbildung ist eine tarifliche Ausbildungsvergütung üblich; prägend sind daneben die hohen Anforderungen an Einsatzfähigkeit und sichere Routine. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt im Durchschnitt zwischen 2.830 € und 3.420 € brutto/Monat, häufig mit 3.080 € brutto/Monat als Orientierung. Inhaltlich reicht das Spektrum je nach Werk von Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung bis zu vorbeugendem Brandschutz, Kontrollen an Anlagen, Wartung von Einsatzmitteln und der Mitarbeit bei Übungen. Schichtdienst sowie dokumentations- und meldepflichtige Abläufe gehören in vielen Werken von Beginn an dazu.
Stressresistenz und klare Kommunikation
Für den Einstieg zählen neben handwerklich-technischem Verständnis vor allem Stressresistenz, Teamfähigkeit und eine klare Kommunikation im Einsatz. Erwartet werden häufig sichere Grundlagen in Arbeitssicherheit, das strukturierte Arbeiten nach Lage und Befehl sowie die Bereitschaft, Standards konsequent einzuhalten. Rechtliche und formale Bezugspunkte sind dabei (je nach Ausgestaltung des Ausbildungswegs) insbesondere BBiG und HwO.
Erste Funktionen in der Wachabteilung
Typische Einstiegsrollen sind die Funktion im Einsatzdienst innerhalb einer Wachabteilung, ergänzt um Aufgaben im vorbeugenden Brandschutz oder in der Geräte- und Atemschutzlogistik. Erste Entwicklungsschritte entstehen häufig über Zusatzqualifikationen, etwa für spezielle Einsatzmittel, Gefahrstofflagen oder die Übernahme von Ausbildungs- und Übungsanteilen. Mit wachsender Erfahrung können Leitungs- und Koordinationsaufgaben in Staffel- oder Gruppenfunktionen hinzukommen.
Einflussfaktoren der betrieblichen Rahmenbedingungen
Die Vergütung und Eingruppierung orientieren sich in der Praxis oft an Branchentarifverträgen und an der Größe sowie Risikolage des Standorts. Unterschiede ergeben sich außerdem aus Schichtsystemen, Bereitschaftsanteilen und der betrieblichen Organisation der Werkfeuerwehr. Solche Rahmenbedingungen prägen den Berufseinstieg deutlich, auch wenn Aufgabenprofile von Werk zu Werk spürbar variieren können.
Berufliche Entwicklungsoptionen Werkfeuerwehrmann
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Notfallsanitäter (m/w/d)
Präklinische Notfallversorgung, Stabilisierung und Transport von Patientinnen und Patienten im Rettungsdienst.
Fachkraft für Arbeitssicherheit (m/w/d)
Beratung von Führungskräften und Beschäftigten zu Arbeitsschutz, Unfallverhütung und sicheren Arbeitsverfahren im Unternehmen.
Objekt- und Zugangskontrollen, Streifendienst, Alarmverfolgung und Sicherheitsdokumentation im Betrieb.
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)
Installation, Instandhaltung und Störungsbehebung an Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Werkfeuerwehrmann (Einstieg)
Einsatzdienst im anlagenspezifischen Brandschutz mit Erstmaßnahmen, technischer Hilfeleistung und betrieblichen Kontroll- und Präventionsaufgaben im Schichtsystem.
Stufe 2:Werkfeuerwehrmann (nach einigen Jahren Berufserfahrung)
Sicheres Führen standardisierter Einsatzabläufe, häufig mit Zusatzaufgaben wie Geräteverantwortung, Ausbildung im Team oder Unterstützung in der Gefahrenabwehrplanung.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Truppführer (Werkfeuerwehr)
Koordination kleiner Einsatzabschnitte, Anleitung im Einsatz und bei Übungen sowie höhere Verantwortung in Prävention, Dokumentation und Schnittstellen zu Werkschutz/HSE.
Stufe 4:Gruppenführer / Schichtführer Werkfeuerwehr
Führung einer Schicht bzw. Gruppe, Lageerkundung, Einsatzleitung im definierten Rahmen, Personal- und Ausbildungsplanung sowie Qualitätssicherung der Einsatzbereitschaft.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Atemschutzgerätewart (Werkfeuerwehr)
Prüfung, Pflege und Dokumentation von Atemschutztechnik sowie Sicherstellung der Einsatzbereitschaft nach Vorgaben und Fristen.
Maschinist / Fahrer (Werkfeuerwehr)
Fahrzeugbedienung, Pumpenbetrieb, Wasserförderung sowie Wartungs- und Funktionsprüfungen von Fahrzeugen und feuerwehrtechnischer Beladung.
Gefahrstoff- und ABC-Einsatz (Werkfeuerwehr)
Erkundung, Messen und Ersteinschätzung bei Gefahrstoffaustritten sowie Dekontaminations- und Abdichtmaßnahmen im Werkumfeld.
Technische Rettung / Höhenrettung (Werkfeuerwehr)
Rettung aus Höhen/Tiefen, Absturzsicherung und patientengerechte Rettung in komplexen Anlagenbereichen.
Brandschutzbeauftragter im Werk (Schnittstelle Werkfeuerwehr)
Organisation des betrieblichen Brandschutzes, Mitwirkung an Brandschutzordnung, Unterweisungen, Begehungen und Abstimmung mit internen Stellen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Werkfeuerwehrmann
Der Berufseinstieg in der Werkfeuerwehr startet nach einer Laufbahnausbildung (duale Ausbildung über 3 Jahre) oder über eine Prüfung auf Basis einer technischen Vor-Ausbildung. Mit wachsender Einsatzerfahrung, mehr Routine in der Gefahrenabwehr und zusätzlicher Qualifikation steigen die Monatsgehälter typischerweise spürbar an. Häufig prägen Schichtdienst, hohe Einsatzbereitschaft und genaue Dokumentationspflichten den Verlauf. Digitale Einsatzleitsysteme, BOS-Digitalfunk sowie vernetzte Mess- und Warntechnik gewinnen an Bedeutung; erwartet werden sichere Bedienung, saubere digitale Nachweisführung und ein Grundverständnis für Sensorikdaten.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Laufbahnausbildung (duale Ausbildung, 3 Jahre) oder Prüfung nach technischer Vor-Ausbildung; Einarbeitung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.080 € |
| 2. Jahr | Festigung der Grundtätigkeiten im Einsatz- und Wachdienst, erste eigenständige Routinen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.220 € |
| 3. Jahr | Mehr Einsatzpraxis, sicherere Anwendung von Einsatz- und Alarmierungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.420 € |
| 4. Jahr | Vertiefung in Brandschutz, technische Hilfe und betriebliche Gefahrenabwehr, dokumentationssicher; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.620 € |
| 5. Jahr | Stabile Einsatzroutine, häufig zusätzliche Aufgaben in Geräte- und Fahrzeugprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.000 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung, z. B. Gefahrstoffmessung/Gaswarntechnik, Arbeit mit digitalen Prüfsystemen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.190 € |
| 7. Jahr | Erweiterte Verantwortung im Schichtbetrieb, sichere Nutzung von Leitstellen-Software und BOS-Digitalfunk; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.380 € |
| 8. Jahr | Vertiefte Anlagen- und Objektkenntnis, Zusammenarbeit mit HSE-/ERP-Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.750 € |
| 9. Jahr | Breites Einsatzspektrum, häufig funktionsbezogene Zusatzaufgaben (z. B. Ausbildung/Training im Team); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.930 € |
| 10. Jahr | Optional: koordinierende Schicht- oder Teamfunktion (betriebs- und tarifabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 5.110 € |
Laufbahnausbildung (duale Ausbildung, 3 Jahre) oder Prüfung nach technischer Vor-Ausbildung; Einarbeitung; fortschreitende Qualifizierung
Festigung der Grundtätigkeiten im Einsatz- und Wachdienst, erste eigenständige Routinen; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Einsatzpraxis, sicherere Anwendung von Einsatz- und Alarmierungsabläufen; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in Brandschutz, technische Hilfe und betriebliche Gefahrenabwehr, dokumentationssicher; fortschreitende Qualifizierung
Stabile Einsatzroutine, häufig zusätzliche Aufgaben in Geräte- und Fahrzeugprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung, z. B. Gefahrstoffmessung/Gaswarntechnik, Arbeit mit digitalen Prüfsystemen; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Verantwortung im Schichtbetrieb, sichere Nutzung von Leitstellen-Software und BOS-Digitalfunk; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Anlagen- und Objektkenntnis, Zusammenarbeit mit HSE-/ERP-Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Breites Einsatzspektrum, häufig funktionsbezogene Zusatzaufgaben (z. B. Ausbildung/Training im Team); fortschreitende Qualifizierung
Optional: koordinierende Schicht- oder Teamfunktion (betriebs- und tarifabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD (vermutet EG 5-7) / Industrie-Tarif (z.B. IG Metall). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Monatsbruttogehalt bei rund 3.080 €, wobei eine Spanne von 2.830 € bis 3.420 € vorkommt. Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über Erfahrungsstufen und die Übernahme von Zusatzfunktionen im Einsatzdienst.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt rund 4.000 € brutto im Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft sind etwa 4.750 € brutto im Monat üblich, wenn Verantwortung im Einsatz, in der Prävention oder als Gruppenfunktion hinzukommt. Mit erweiterter Verantwortung oder Führung sind rund 6.100 € brutto im Monat typisch, meist verbunden mit fest definierten Rollen, Schicht- und Funktionszulagen sowie höherer Eingruppierung.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft über feste Stufenmodelle aus, besonders in Werkfeuerwehren mit klaren Schicht- und Funktionszulagen.
- 2Zusatzqualifikationen wie Atemschutzgeräteträger, Maschinist für Löschfahrzeuge, Truppführer/Verbandsführer (FwDV) oder Ausbilder für Brandschutzhelfer erhöhen die Einsetzbarkeit und damit häufig die Eingruppierung.
- 3Spezialisierungen etwa in Gefahrgut- und ABC-Einsatz, Technischer Hilfeleistung, Höhenrettung oder Werkrettungsdienst (Betriebssanitäter-Qualifikation) können zu höher bewerteten Funktionen führen.
- 4Tarifbindung und Eingruppierung nach Tarifvertrag sorgen meist für transparentere Gehaltsstufen; ohne Tarif sind Entwicklung und Zulagen häufiger betrieblich individuell geregelt.
- 5Unternehmensgröße und Risikoprofil des Standorts spielen mit hinein: Großanlagen mit 24/7-Bereitschaft, Werksschutz-Schnittstellen und vielen Sonderaufgaben sind oft höher dotiert.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Werkfeuerwehrleuten bleibt in vielen Industrieumfeldern eher stabil, weil große Standorte auf verlässliche Notfall- und Sicherheitsstrukturen angewiesen sind. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Personal, das neben dem klassischen Lösch- und Hilfeleistungseinsatz auch präventive Aufgaben im Betrieb mittragen kann.
Trends ergeben sich aus komplexeren Anlagen, strengeren Dokumentations- und Nachweispflichten sowie der stärkeren Verzahnung mit Werkschutz, Leitstellen und technischen Systemen. Digitale Gefahrenmelde- und Einsatzleitsysteme verändern Abläufe, während Schichtarbeit und hohe Einsatzbereitschaft die Personalplanung dauerhaft prägen.
Jetzt Netto-Gehalt berechnen
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Werkfeuerwehrmann netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Werkfeuerwehrmann (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach TVöD (vermutet EG 5-7) / Industrie-Tarif (z.B. IG Metall) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.080 € brutto/Monat für Einsteiger und 6.100 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Werkfeuerwehrmann (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.080 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 4.750 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Werkfeuerwehrmann (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Werkfeuerwehrmann (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.080 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.750 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.600 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Werkfeuerwehrmann (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem TVöD (vermutet EG 5-7) / Industrie-Tarif (z.B. IG Metall) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.
In welchen Branchen kann man als Werkfeuerwehrmann (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Chemieparks, Pharma-Cluster, Petrochemie, Kraftwerke, Energieerzeugung oder Raffinerien. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD (vermutet EG 5-7) / Industrie-Tarif (z.B. IG Metall)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
