Assistent für Tourismus und Freizeit Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Assistent für Tourismus und Freizeit Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) Gehalt 2026Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.850 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.200 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.780 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d)
Assistenten für Tourismus und Freizeit koordinieren Abläufe rund um Reisen, Ausflüge und Freizeitangebote und halten dabei viele Fäden im Hintergrund zusammen. Im Alltag gehören Buchungen und Reservierungen, die Abstimmung mit Leistungsträgern, das Erstellen von Reiseunterlagen sowie die Pflege von Kontingenten und Stammdaten dazu. Häufig kommen Aufgaben im Beschwerde- und Qualitätsmanagement hinzu, etwa wenn Leistungen angepasst oder Alternativen organisiert werden müssen.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro mit viel Telefon- und Systemarbeit, teils auch im direkten Gästekontakt an Counter- oder Empfangsbereichen. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Reiseveranstaltern, Reisebüros, Hotels und Ferienanlagen, in Freizeit- und Erlebnisparks, bei Eventdienstleistern oder in Tourismusorganisationen und kommunalen Einrichtungen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.584 €
3.248 € – 3.954 €
Frankfurt am Main
3.456 €
3.132 € – 3.812 €
Düsseldorf
3.424 €
3.103 € – 3.777 €
Stuttgart
3.392 €
3.074 € – 3.742 €
Hamburg
3.360 €
3.045 € – 3.707 €
Köln
3.296 €
2.987 € – 3.636 €
Hannover
3.296 €
2.987 € – 3.636 €
Essen
3.264 €
2.958 € – 3.601 €
Nürnberg
3.232 €
2.929 € – 3.565 €
Dortmund
3.232 €
2.929 € – 3.565 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.200 €
2.900 € – 3.530 €
Bremen
3.200 €
2.900 € – 3.530 €
Berlin
3.136 €
2.842 € – 3.459 €
Leipzig
2.976 €
2.697 € – 3.283 €
Dresden
2.976 €
2.697 € – 3.283 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.248 € | 3.584 € | 3.954 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.132 € | 3.456 € | 3.812 € | +8% |
Düsseldorf | 3.103 € | 3.424 € | 3.777 € | +7% |
Stuttgart | 3.074 € | 3.392 € | 3.742 € | +6% |
Hamburg | 3.045 € | 3.360 € | 3.707 € | +5% |
Köln | 2.987 € | 3.296 € | 3.636 € | +3% |
Hannover | 2.987 € | 3.296 € | 3.636 € | +3% |
Essen | 2.958 € | 3.264 € | 3.601 € | +2% |
Nürnberg | 2.929 € | 3.232 € | 3.565 € | +1% |
Dortmund | 2.929 € | 3.232 € | 3.565 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.900 € | 3.200 € | 3.530 € | ±0% |
Bremen | 2.900 € | 3.200 € | 3.530 € | ±0% |
Berlin | 2.842 € | 3.136 € | 3.459 € | -2% |
Leipzig | 2.697 € | 2.976 € | 3.283 € | -7% |
Dresden | 2.697 € | 2.976 € | 3.283 € | -7% |
Regionale Einschätzung
Überdurchschnittliche Bruttogehälter finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und in süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Metropolregionen wie Hamburg oder Hessen. In Teilen Ostdeutschlands und in strukturschwächeren Regionen liegen die Gehälter dagegen öfter darunter.
Unterschiede ergeben sich typischerweise aus der regionalen Wirtschaftskraft, dem Lohnniveau verwandter Dienstleistungsbranchen und den Lebenshaltungskosten, die sich in Budget- und Tarifstrukturen niederschlagen können.
Zugang zur Tätigkeit
Schulische Qualifizierung an Berufsfachschulen
Der Zugang zur Tätigkeit als Assistent für Tourismus und Freizeit erfolgt in Deutschland typischerweise über eine schulische Ausbildung. Der Berufsweg ist damit klar an eine Ausbildung an einer Berufsfachschule oder vergleichbaren Bildungseinrichtung angebunden; betriebliche Praxisanteile sind je nach Ausgestaltung üblich und werden oft über Praktika in touristischen Betrieben, Freizeit- und Kultureinrichtungen oder im Veranstaltungsumfeld abgedeckt.
Voraussetzungen für die staatliche Prüfung
Formale Voraussetzungen richten sich nach dem jeweiligen Bundesland und der aufnehmenden Schule. Häufig werden ein mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss sowie solide Deutsch- und Englischkenntnisse erwartet; teilweise kommen Eignungsgespräche, Nachweise über Praktika oder gesundheitliche Anforderungen im Zusammenhang mit häufigem Kundenkontakt und wechselnden Einsatzzeiten hinzu. Der Abschluss wird über eine staatliche Prüfung erworben, zuständig ist die Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland), Prüfungsart ist eine Abschlussprüfung nach Landesrecht.
Lehrinhalte und digitale Kompetenzfelder
Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre. Inhaltlich umfasst die Qualifizierung typischerweise touristische Grundlagen, Kundenberatung, Planung von Freizeitangeboten, Organisation von Veranstaltungen, Grundlagen der Kalkulation sowie Kommunikation und Service. Im fachlichen Kontext von IT & Software, Digitalisierung, Tech/Cloud gewinnt außerdem der Umgang mit Buchungs- und Reservierungssystemen, CRM-Anwendungen, digitalem Content (Web, Social Media) und datenbasierten Auswertungen an Bedeutung, etwa zur Angebotssteuerung oder zur Betreuung digitaler Vertriebskanäle.
Alternative Wege durch Praxiserfahrung
Ergänzende Zugangswege ergeben sich in der Praxis gelegentlich über einschlägige Vorqualifikationen aus service- und tourismusnahen Bildungsgängen, verbunden mit nachgewiesener Praxiserfahrung. Für eine Profilbildung im digitalen Umfeld werden eher kurzformatige Spezialisierungen genutzt, etwa Schulungen zu Buchungssoftware, Datenschutz-Grundlagen, Online-Marketing-Tools oder Cloud-basierten Kollaborationsplattformen im Veranstaltungsmanagement.
Erforderliche Eigenschaften für den Kundenkontakt
Persönlich gefragt sind Kontaktfähigkeit, organisatorische Sorgfalt, Belastbarkeit in saisonalen Spitzen und ein sicheres Auftreten. Hilfreich sind sprachliche Sicherheit, interkulturelles Verständnis sowie eine ausgeprägte digitale Grundkompetenz, da viele Prozesse von der Anfrage bis zur Nachbereitung über Systeme, Plattformen und mobile Tools laufen.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 2-jährigen Ausbildung als Assistent für Tourismus und Freizeit
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (2. Lehrjahr) – 950 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Assistent für Tourismus und Freizeit
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der zweijährigen Vollzeitausbildung
Der Regelzugang in den Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) führt über eine schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule). Sie ist als Vollzeitausbildung organisiert und endet mit einer staatlichen Prüfung als Abschlussprüfung nach Landesrecht; prüfende Stelle ist die Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland). Die Ausbildungsdauer: 2 Jahre ist typisch, wobei schulische Praxisphasen und betriebliche Einblicke je nach Schule unterschiedlich gewichtet sein können.
Schwerpunkte der täglichen Ausbildungspraxis
Im Ausbildungsalltag stehen häufig touristische Grundlagen, Kundenkommunikation, Reise- und Veranstaltungsorganisation sowie regionale Angebotsentwicklung im Vordergrund. Für den Einstieg werden neben sicheren Deutschkenntnissen oft Fremdsprachen, Organisationsfähigkeit, Serviceorientierung und ein ruhiger Umgang mit wechselnden Situationen erwartet, etwa bei Reklamationen oder kurzfristigen Umbuchungen. Im Unterschied zu dualen Ausbildungen ist die Vergütung in schulischen Bildungsgängen nicht einheitlich geregelt; soweit eine Vergütung gezahlt wird, orientiert sie sich in der Praxis häufig an tariflichen oder betrieblichen Regelungen.
Aufgabenbereiche nach dem Abschluss
Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise zwischen 2.400 € und 3.300 € brutto/Monat, mit einem häufigen Wert um 2.850 € brutto/Monat. Das Aufgabenprofil umfasst dann oft die Beratung von Gästen, die Ausarbeitung von Programmen und Ausflügen, das Mitwirken an Marketingmaßnahmen sowie administrative Abläufe wie Angebotserstellung, Reservierungen und Abrechnungsvorbereitung. Üblich ist zudem eine Eingruppierung nach Branchentarifverträgen, sofern der Betrieb tarifgebunden ist.
Einsatzgebiete für neue Fachkräfte
Typische Einstiegspositionen finden sich bei Tourist-Informationen, Reiseveranstaltern, Freizeit- und Kultureinrichtungen, in der Gästebetreuung von Regionen sowie in Veranstaltungs- und Servicebereichen. In den ersten Berufsjahren verlagert sich der Schwerpunkt häufig von Assistenz- und Zuarbeit hin zu eigenständigen Teilprojekten, etwa der Planung kleiner Events, der Koordination externer Partner oder der Betreuung definierter Zielgruppenangebote.
Karrierepfade und betriebliche Anforderungen
Entwicklungsschritte ergeben sich meist über Spezialisierungen, etwa im Destinationsmarketing, im Eventmanagement, im Vertrieb touristischer Leistungen oder in der Qualitäts- und Beschwerdebearbeitung. Mit wachsender Verantwortung steigen Koordinationsanteile, Budgetbezug und Schnittstellenarbeit; gleichzeitig wird der Arbeitsalltag in vielen Betrieben durch Saisonverläufe, Wochenendarbeit und hohe Servicezeiten geprägt, was die praktische Einsatzplanung im Team mitbestimmt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Assistent für Tourismus und Freizeit
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Tourismuskaufmann/-frau (Privat- und Geschäftsreisen)
Beratung und Verkauf von Reisen inklusive Angebotserstellung, Buchung, Dokumentenabwicklung und Betreuung vor sowie nach der Reise.
Hotelfachmann/-frau
Einsatz an Rezeption und im Gästeservice mit Aufgaben in Reservierung, Organisation, Abrechnung und Beschwerdebearbeitung.
Planung, Organisation und kaufmännische Steuerung von Veranstaltungen inklusive Kalkulation, Ablaufplanung und Nachbereitung.
Organisation und Verwaltung von Büroprozessen, Korrespondenz, Terminsteuerung sowie Unterstützung in kaufmännischen Abläufen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Einstieg)
Einstieg in die operative Organisation von touristischen Angeboten, Gästebetreuung sowie Unterstützung bei Buchungs- und Verwaltungsprozessen.
Stufe 2:Assistent/in für Tourismus und Freizeit (mit Berufserfahrung)
Eigenständigere Sachbearbeitung, Koordination von Leistungsträgern, Reklamationsbearbeitung und Mitwirkung an Angebots- und Ablaufplanung.
Stufe 3:Senior-Assistent/in Tourismus und Freizeit
Übernahme komplexerer Vorgänge, Qualitätssicherung von Abläufen, Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Abstimmung mit internen Schnittstellen.
Stufe 4:Teamleitung Gästeservice / Touristik-Organisation
Fachliche Führung eines kleinen Teams, Personaleinsatzplanung, Steuerung von Servicekennzahlen und Verantwortung für reibungsarme Abläufe im Tagesgeschäft.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Animation & Gästebetreuung (Freizeitprogramme)
Konzeption und Durchführung von Freizeit- und Aktivprogrammen, Moderation von Gruppenangeboten sowie serviceorientierte Betreuung vor Ort.
Familien- und Kinderprogramme im Tourismus
Planung kindgerechter Angebote, Ablauf- und Sicherheitsorganisation sowie Kommunikation mit Familien und Betreuungspersonen.
Wellness- und Gesundheitstourismus (Koordination)
Organisation wellnessnaher Angebote, Termin- und Kapazitätsplanung sowie Abstimmung mit internen und externen Leistungspartnern.
Reklamations- & Qualitätsmanagement im Gästeservice
Systematische Erfassung und Auswertung von Gästerückmeldungen, Ableitung von Maßnahmen sowie Schnittstellenarbeit zur Prozessverbesserung.
Destinations- und Ausflugsmanagement
Gestaltung und Pflege regionaler Ausflugsangebote, Koordination mit Anbietern sowie Informationsaufbereitung für Gäste.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.200 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Assistent für Tourismus und Freizeit
Mit dem Abschluss als staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit entwickelt sich das Einkommen meist parallel zu wachsender Routine in Beratung, Organisation und Kundenkontakt. Nach der Einarbeitung folgen oft breitere Aufgaben in Buchung, Angebotserstellung und Reklamationsbearbeitung, später auch Spezialisierungen etwa auf bestimmte Zielgruppen oder Veranstaltungsformate. Die Gehaltsentwicklung orientiert sich häufig an Branchentarifverträgen und internen Eingruppierungen. Digital gefragt bleiben der sichere Umgang mit CRS/GDS, CRM und CMS, dazu Online-Ticketing, datenbasierte Pflege von Kundendaten sowie souveräne Kommunikation über E-Mail und Chat.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.850 € |
| 2. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Fälle) | 2.970 € |
| 3. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Tagesgeschäft) | 3.080 € |
| 4. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (breiteres Aufgabenspektrum) | 3.200 € |
| 5. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (routiniert, oft mit Schwerpunkt) | 3.320 € |
| 6. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Zielgruppen, Produkte, Regionen) | 3.430 € |
| 7. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen zu CRM/CMS, Datenpflege) | 3.540 € |
| 8. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Routine, komplexere Vorgänge) | 3.660 € |
| 9. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Verantwortung, Qualitätssicherung) | 3.780 € |
| 10. Jahr | Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung | Optional: Funktions- oder Teamkoordination (nicht regelhaft, z. B. in größeren Betrieben) | 4.040 € |
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das Bruttogehalt typischerweise bei 2.850 € pro Monat, wobei die Spannbreite von 2.400 € bis 3.300 € reicht. Nach einigen Jahren Berufspraxis verschiebt sich die Vergütung meist in eine höhere Stufe, etwa durch sicherere Disposition, eigenständigere Kundenfälle und mehr Verantwortungsumfang.
Nach 5 Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 3.200 € brutto pro Monat erreicht, mit Werten zwischen 2.900 € und 3.530 €. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei 3.780 € brutto pro Monat, wobei 3.530 € bis 4.040 € vorkommen. Zusätzliche Verantwortung kann in Richtung Führung führen, dann sind etwa 4.500 € brutto pro Monat üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Verantwortung in Disposition, Reklamationsbearbeitung und Teamkoordination meist schrittweise mit Routine und Prozesssicherheit wächst.
- 2Zusatzqualifikationen wie IATA-/Amadeus- oder Sabre-Schulungen, CRS/GDS-Zertifikate sowie Weiterbildung im Revenue- oder Beschwerdemanagement erhöhen die Einsatzbreite in Vertrieb und Operations.
- 3Tarifbindung und betriebliche Entgeltstufen können das Einkommen stabilisieren, während außertarifliche Vergütung stärker von individueller Rolle, Saisonverlauf und Unternehmenskennzahlen abhängt.
- 4Unternehmensgröße und Konzernzugehörigkeit spielen eine Rolle, da größere Reise- oder Hotelgruppen häufiger klar definierte Funktionsstufen, Schichtzulagen und standardisierte Bonusmodelle nutzen.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Gruppenreisen, MICE/Tagungen, Kreuzfahrt-Handling oder Incoming-Management, führen oft zu komplexeren Schnittstellen und damit zu höher bewerteten Aufgabenpaketen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt ist insgesamt eher stabil, weil Tourismus- und Freizeitangebote kontinuierlich organisiert, vermarktet und betreut werden müssen und viele Betriebe auf verlässliche Backoffice- und Gästeschnittstellen angewiesen sind. Schwankungen treten vor allem saison- und konjunkturbedingt auf, was die Personalplanung in einigen Segmenten prägt.
Digitalisierte Buchungs- und CRM-Prozesse, Self-Service-Portale und automatisierte Kommunikation verändern Aufgaben hin zu Fallsteuerung, Qualitätsmanagement und Ausnahmenbearbeitung. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Datenpflege, Systemroutine und schnelle Abstimmung mit Partnern, was Einstiegsmöglichkeiten in operativen Teams stützt.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zum Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 900 € brutto/Monat, 950 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 2.850 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 3.200 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 3.780 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.850 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.780 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.200 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Assistent für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
