Assistent für Tourismus und Freizeit Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.850 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.200 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

3.780 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Mittlere Nachfrage

Tarifliche Grundlage: Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

2.900 €
3.530 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.200 € brutto/Monat

Tourismusbehörden
3.840 €
+20%
Fluggesellschaften
3.780 €
+18%
Tourismusverbände
3.680 €
+15%
Kreuzfahrtschiffe
3.580 €
+12%
Marketingabteilungen von Reiseveranstaltern
3.520 €
+10%
Messen und Kongresse
3.460 €
+8%
Event-Management
3.360 €
+5%
Reiseveranstalter
3.200 €
+0%
Hotelketten
3.140 €
-2%
Reisebüros
3.040 €
-5%
Hotel-Ressorts
2.940 €
-8%
Busunternehmen
2.940 €
-8%
Freizeitparks
2.880 €
-10%
Hotels
2.820 €
-12%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Assistenten für Tourismus und Freizeit koordinieren Abläufe rund um Reisen, Ausflüge und Freizeitangebote und halten dabei viele Fäden im Hintergrund zusammen. Im Alltag gehören Buchungen und Reservierungen, die Abstimmung mit Leistungsträgern, das Erstellen von Reiseunterlagen sowie die Pflege von Kontingenten und Stammdaten dazu. Häufig kommen Aufgaben im Beschwerde- und Qualitätsmanagement hinzu, etwa wenn Leistungen angepasst oder Alternativen organisiert werden müssen.

Gearbeitet wird überwiegend im Büro mit viel Telefon- und Systemarbeit, teils auch im direkten Gästekontakt an Counter- oder Empfangsbereichen. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Reiseveranstaltern, Reisebüros, Hotels und Ferienanlagen, in Freizeit- und Erlebnisparks, bei Eventdienstleistern oder in Tourismusorganisationen und kommunalen Einrichtungen.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

3.584 €

3.248 € – 3.954 €

+12%

Frankfurt am Main

3.456 €

3.132 € – 3.812 €

+8%

Düsseldorf

3.424 €

3.103 € – 3.777 €

+7%

Stuttgart

3.392 €

3.074 € – 3.742 €

+6%

Hamburg

3.360 €

3.045 € – 3.707 €

+5%

Köln

3.296 €

2.987 € – 3.636 €

+3%

Hannover

3.296 €

2.987 € – 3.636 €

+3%

Essen

3.264 €

2.958 € – 3.601 €

+2%

Nürnberg

3.232 €

2.929 € – 3.565 €

+1%

Dortmund

3.232 €

2.929 € – 3.565 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

3.200 €

2.900 € – 3.530 €

±0%

Bremen

3.200 €

2.900 € – 3.530 €

±0%

Berlin

3.136 €

2.842 € – 3.459 €

-2%

Leipzig

2.976 €

2.697 € – 3.283 €

-7%

Dresden

2.976 €

2.697 € – 3.283 €

-7%

Regionale Einschätzung

Überdurchschnittliche Bruttogehälter finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und in süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Metropolregionen wie Hamburg oder Hessen. In Teilen Ostdeutschlands und in strukturschwächeren Regionen liegen die Gehälter dagegen öfter darunter.

Unterschiede ergeben sich typischerweise aus der regionalen Wirtschaftskraft, dem Lohnniveau verwandter Dienstleistungsbranchen und den Lebenshaltungskosten, die sich in Budget- und Tarifstrukturen niederschlagen können.

Zugang zur Tätigkeit

Schulische Qualifizierung an Berufsfachschulen

Der Zugang zur Tätigkeit als Assistent für Tourismus und Freizeit erfolgt in Deutschland typischerweise über eine schulische Ausbildung. Der Berufsweg ist damit klar an eine Ausbildung an einer Berufsfachschule oder vergleichbaren Bildungseinrichtung angebunden; betriebliche Praxisanteile sind je nach Ausgestaltung üblich und werden oft über Praktika in touristischen Betrieben, Freizeit- und Kultureinrichtungen oder im Veranstaltungsumfeld abgedeckt.

Voraussetzungen für die staatliche Prüfung

Formale Voraussetzungen richten sich nach dem jeweiligen Bundesland und der aufnehmenden Schule. Häufig werden ein mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss sowie solide Deutsch- und Englischkenntnisse erwartet; teilweise kommen Eignungsgespräche, Nachweise über Praktika oder gesundheitliche Anforderungen im Zusammenhang mit häufigem Kundenkontakt und wechselnden Einsatzzeiten hinzu. Der Abschluss wird über eine staatliche Prüfung erworben, zuständig ist die Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland), Prüfungsart ist eine Abschlussprüfung nach Landesrecht.

Lehrinhalte und digitale Kompetenzfelder

Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre. Inhaltlich umfasst die Qualifizierung typischerweise touristische Grundlagen, Kundenberatung, Planung von Freizeitangeboten, Organisation von Veranstaltungen, Grundlagen der Kalkulation sowie Kommunikation und Service. Im fachlichen Kontext von IT & Software, Digitalisierung, Tech/Cloud gewinnt außerdem der Umgang mit Buchungs- und Reservierungssystemen, CRM-Anwendungen, digitalem Content (Web, Social Media) und datenbasierten Auswertungen an Bedeutung, etwa zur Angebotssteuerung oder zur Betreuung digitaler Vertriebskanäle.

Alternative Wege durch Praxiserfahrung

Ergänzende Zugangswege ergeben sich in der Praxis gelegentlich über einschlägige Vorqualifikationen aus service- und tourismusnahen Bildungsgängen, verbunden mit nachgewiesener Praxiserfahrung. Für eine Profilbildung im digitalen Umfeld werden eher kurzformatige Spezialisierungen genutzt, etwa Schulungen zu Buchungssoftware, Datenschutz-Grundlagen, Online-Marketing-Tools oder Cloud-basierten Kollaborationsplattformen im Veranstaltungsmanagement.

Erforderliche Eigenschaften für den Kundenkontakt

Persönlich gefragt sind Kontaktfähigkeit, organisatorische Sorgfalt, Belastbarkeit in saisonalen Spitzen und ein sicheres Auftreten. Hilfreich sind sprachliche Sicherheit, interkulturelles Verständnis sowie eine ausgeprägte digitale Grundkompetenz, da viele Prozesse von der Anfrage bis zur Nachbereitung über Systeme, Plattformen und mobile Tools laufen.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 2-jährigen Ausbildung als Assistent für Tourismus und Freizeit

Vergütung nach Ausbildungsjahr

1. Lehrjahr
900 €
2. Lehrjahr
950 €

Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße

Basis: Ausbildungsvergütung (2. Lehrjahr) – 950 € brutto/Monat

Großkonzern
1.093 €
+15%
Großunternehmen
1.045 €
+10%
Mittelstand
950 €
+0%
Kleinunternehmen
836 €
-12%

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Assistent für Tourismus und Freizeit

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
Buchungs- und Reservierungssysteme (CRS/GDS)Kundenmanagementsysteme (CRM)Content-Management-Systeme (CMS) für Tourismus- und FreizeitangeboteOnline-Ticketing- und BuchungsplattformenVideokonferenz-Tools für Beratung und AbstimmungOffice-365/Google-Workspace-Umgebungen

Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Ausbildung & Berufseinstieg

Struktur der zweijährigen Vollzeitausbildung

Der Regelzugang in den Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt über eine schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule). Sie ist als Vollzeitausbildung organisiert und endet mit einer staatlichen Prüfung als Abschlussprüfung nach Landesrecht; prüfende Stelle ist die Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland). Die Ausbildungsdauer: 2 Jahre ist typisch, wobei schulische Praxisphasen und betriebliche Einblicke je nach Schule unterschiedlich gewichtet sein können.

Schwerpunkte der täglichen Ausbildungspraxis

Im Ausbildungsalltag stehen häufig touristische Grundlagen, Kundenkommunikation, Reise- und Veranstaltungsorganisation sowie regionale Angebotsentwicklung im Vordergrund. Für den Einstieg werden neben sicheren Deutschkenntnissen oft Fremdsprachen, Organisationsfähigkeit, Serviceorientierung und ein ruhiger Umgang mit wechselnden Situationen erwartet, etwa bei Reklamationen oder kurzfristigen Umbuchungen. Im Unterschied zu dualen Ausbildungen ist die Vergütung in schulischen Bildungsgängen nicht einheitlich geregelt; soweit eine Vergütung gezahlt wird, orientiert sie sich in der Praxis häufig an tariflichen oder betrieblichen Regelungen.

Aufgabenbereiche nach dem Abschluss

Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise zwischen 2.400 € und 3.300 € brutto/Monat, mit einem häufigen Wert um 2.850 € brutto/Monat. Das Aufgabenprofil umfasst dann oft die Beratung von Gästen, die Ausarbeitung von Programmen und Ausflügen, das Mitwirken an Marketingmaßnahmen sowie administrative Abläufe wie Angebotserstellung, Reservierungen und Abrechnungsvorbereitung. Üblich ist zudem eine Eingruppierung nach Branchentarifverträgen, sofern der Betrieb tarifgebunden ist.

Einsatzgebiete für neue Fachkräfte

Typische Einstiegspositionen finden sich bei Tourist-Informationen, Reiseveranstaltern, Freizeit- und Kultureinrichtungen, in der Gästebetreuung von Regionen sowie in Veranstaltungs- und Servicebereichen. In den ersten Berufsjahren verlagert sich der Schwerpunkt häufig von Assistenz- und Zuarbeit hin zu eigenständigen Teilprojekten, etwa der Planung kleiner Events, der Koordination externer Partner oder der Betreuung definierter Zielgruppenangebote.

Karrierepfade und betriebliche Anforderungen

Entwicklungsschritte ergeben sich meist über Spezialisierungen, etwa im Destinationsmarketing, im Eventmanagement, im Vertrieb touristischer Leistungen oder in der Qualitäts- und Beschwerdebearbeitung. Mit wachsender Verantwortung steigen Koordinationsanteile, Budgetbezug und Schnittstellenarbeit; gleichzeitig wird der Arbeitsalltag in vielen Betrieben durch Saisonverläufe, Wochenendarbeit und hohe Servicezeiten geprägt, was die praktische Einsatzplanung im Team mitbestimmt.

Berufliche Entwicklungsoptionen Assistent für Tourismus und Freizeit

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Tourismuskaufmann/-frau (Privat- und Geschäftsreisen)

Mittlerer Aufwand

Beratung und Verkauf von Reisen inklusive Angebotserstellung, Buchung, Dokumentenabwicklung und Betreuung vor sowie nach der Reise.

Gehalt:
2.600 € - 3.700 € brutto/Monat
Hoher Overlap in Kundenkommunikation, Angebots-/Buchungsprozessen und Dienstleisterkoordination.

Hotelfachmann/-frau

Mittlerer Aufwand

Einsatz an Rezeption und im Gästeservice mit Aufgaben in Reservierung, Organisation, Abrechnung und Beschwerdebearbeitung.

Gehalt:
2.300 € - 3.300 € brutto/Monat
Ähnliche Aufgaben in Service, Gästekontakt, Organisation und Beschwerdemanagement in einem anderen betrieblichen Umfeld.

Planung, Organisation und kaufmännische Steuerung von Veranstaltungen inklusive Kalkulation, Ablaufplanung und Nachbereitung.

Gehalt:
2.800 € - 4.200 € brutto/Monat
Übertragbare Kompetenzen in Veranstaltungsplanung, Ablaufkoordination, Dienstleistersteuerung und Kundenbetreuung.

Organisation und Verwaltung von Büroprozessen, Korrespondenz, Terminsteuerung sowie Unterstützung in kaufmännischen Abläufen.

Gehalt:
2.600 € - 3.600 € brutto/Monat
Starker Skill-Overlap in organisatorischer Sachbearbeitung, Termin-/Informationsmanagement und serviceorientierter Kommunikation.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Einstieg)

Gehalt:
2.400 € - 3.300 € brutto/Monat

Einstieg in die operative Organisation von touristischen Angeboten, Gästebetreuung sowie Unterstützung bei Buchungs- und Verwaltungsprozessen.

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule), staatliche Prüfung (Abschlussprüfung nach Landesrecht)

Stufe 2:Assistent/in für Tourismus und Freizeit (mit Berufserfahrung)

Gehalt:
2.900 € - 3.530 € brutto/Monat

Eigenständigere Sachbearbeitung, Koordination von Leistungsträgern, Reklamationsbearbeitung und Mitwirkung an Angebots- und Ablaufplanung.

Mehrjährige Berufserfahrung, vertiefte Kenntnisse in Buchungssystemen/Office-Prozessen, routinierte Kunden- und Dienstleisterkommunikation

Stufe 3:Senior-Assistent/in Tourismus und Freizeit

Gehalt:
3.530 € - 4.040 € brutto/Monat

Übernahme komplexerer Vorgänge, Qualitätssicherung von Abläufen, Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Abstimmung mit internen Schnittstellen.

Mehrjährige einschlägige Praxis, nachweisbare Prozess- und Qualitätsroutine, ggf. vertiefte Produkt- oder Destinationskenntnisse

Stufe 4:Teamleitung Gästeservice / Touristik-Organisation

Gehalt:
3.800 € - 5.200 € brutto/Monat

Fachliche Führung eines kleinen Teams, Personaleinsatzplanung, Steuerung von Servicekennzahlen und Verantwortung für reibungsarme Abläufe im Tagesgeschäft.

Mehrjährige Berufserfahrung, Zusatzqualifikation für Führung/Personalplanung oder betriebliche Leitungsaufgaben, Organisations- und Kommunikationsstärke

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Animation & Gästebetreuung (Freizeitprogramme)

pädagogisch

Konzeption und Durchführung von Freizeit- und Aktivprogrammen, Moderation von Gruppenangeboten sowie serviceorientierte Betreuung vor Ort.

Gehalt:
2.700 € - 3.300 € brutto/Monat
Methodik der Gruppenarbeit, Moderation/Kommunikation, ggf. Erste-Hilfe-Nachweis und Sicherheitsunterweisungen

Familien- und Kinderprogramme im Tourismus

pädagogisch

Planung kindgerechter Angebote, Ablauf- und Sicherheitsorganisation sowie Kommunikation mit Familien und Betreuungspersonen.

Gehalt:
2.800 € - 3.500 € brutto/Monat
Aufsichtspflichten/Kinderschutz-Grundlagen, Programmplanung, ggf. erweiterte Erste Hilfe

Wellness- und Gesundheitstourismus (Koordination)

therapeutisch

Organisation wellnessnaher Angebote, Termin- und Kapazitätsplanung sowie Abstimmung mit internen und externen Leistungspartnern.

Gehalt:
3.200 € - 3.900 € brutto/Monat
Grundlagen Wellness-/Spa-Organisation, Hygieneverständnis, Service- und Beschwerdemanagement

Reklamations- & Qualitätsmanagement im Gästeservice

diagnostisch

Systematische Erfassung und Auswertung von Gästerückmeldungen, Ableitung von Maßnahmen sowie Schnittstellenarbeit zur Prozessverbesserung.

Gehalt:
3.300 € - 4.000 € brutto/Monat
Qualitätsmethoden (z. B. Servicekennzahlen), Beschwerdemanagement, Dokumentations- und Berichtsroutine

Destinations- und Ausflugsmanagement

pädagogisch

Gestaltung und Pflege regionaler Ausflugsangebote, Koordination mit Anbietern sowie Informationsaufbereitung für Gäste.

Gehalt:
3.100 € - 3.800 € brutto/Monat
Produktkenntnis Destination/Region, Partner- und Vertragsgrundlagen, Organisation/Disposition

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
3.680 €
Großunternehmen
3.520 €
Mittelstand
3.200 €
Kleinunternehmen
2.816 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.200 € brutto/Monat

Tourismusbehörden
3.840 €
+20%
Fluggesellschaften
3.776 €
+18%
Tourismusverbände
3.680 €
+15%
Kreuzfahrtschiffe
3.584 €
+12%
Marketingabteilungen von Reiseveranstaltern
3.520 €
+10%
Messen und Kongresse
3.456 €
+8%
Event-Management
3.360 €
+5%
Reiseveranstalter
3.200 €
+0%
Hotelketten
3.136 €
-2%
Reisebüros
3.040 €
-5%
Hotel-Ressorts
2.944 €
-8%
Busunternehmen
2.944 €
-8%
Freizeitparks
2.880 €
-10%
Hotels
2.816 €
-12%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Assistent für Tourismus und Freizeit

Mit dem Abschluss als staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit entwickelt sich das Einkommen meist parallel zu wachsender Routine in Beratung, Organisation und Kundenkontakt. Nach der Einarbeitung folgen oft breitere Aufgaben in Buchung, Angebotserstellung und Reklamationsbearbeitung, später auch Spezialisierungen etwa auf bestimmte Zielgruppen oder Veranstaltungsformate. Die Gehaltsentwicklung orientiert sich häufig an Branchentarifverträgen und internen Eingruppierungen. Digital gefragt bleiben der sichere Umgang mit CRS/GDS, CRM und CMS, dazu Online-Ticketing, datenbasierte Pflege von Kundendaten sowie souveräne Kommunikation über E-Mail und Chat.

1. Jahr2.850 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr2.970 €
Berufseinstieg (erste selbstständige Fälle)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.080 €
Berufliche Festigung (mehr Verantwortung im Tagesgeschäft)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.200 €
Berufliche Festigung (breiteres Aufgabenspektrum)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.320 €
Berufliche Festigung (routiniert, oft mit Schwerpunkt)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.430 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Zielgruppen, Produkte, Regionen)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr3.540 €
Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen zu CRM/CMS, Datenpflege)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr3.660 €
Erfahrene Fachkraft (hohe Routine, komplexere Vorgänge)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr3.780 €
Erfahrene Fachkraft (stabile Verantwortung, Qualitätssicherung)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr4.040 €
Optional: Funktions- oder Teamkoordination (nicht regelhaft, z. B. in größeren Betrieben)

Schulische Ausbildung: Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Tourismus und Freizeit (Berufsfachschule); staatliche Prüfung (Landesbehörde für Schul- und Berufsbildung (je nach Bundesland)), Abschlussprüfung nach Landesrecht; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Beim Einstieg liegt das Bruttogehalt typischerweise bei 2.850 € pro Monat, wobei die Spannbreite von 2.400 € bis 3.300 € reicht. Nach einigen Jahren Berufspraxis verschiebt sich die Vergütung meist in eine höhere Stufe, etwa durch sicherere Disposition, eigenständigere Kundenfälle und mehr Verantwortungsumfang.

Nach 5 Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 3.200 € brutto pro Monat erreicht, mit Werten zwischen 2.900 € und 3.530 €. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei 3.780 € brutto pro Monat, wobei 3.530 € bis 4.040 € vorkommen. Zusätzliche Verantwortung kann in Richtung Führung führen, dann sind etwa 4.500 € brutto pro Monat üblich.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich spürbar aus, weil Verantwortung in Disposition, Reklamationsbearbeitung und Teamkoordination meist schrittweise mit Routine und Prozesssicherheit wächst.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie IATA-/Amadeus- oder Sabre-Schulungen, CRS/GDS-Zertifikate sowie Weiterbildung im Revenue- oder Beschwerdemanagement erhöhen die Einsatzbreite in Vertrieb und Operations.
  • 3
    Tarifbindung und betriebliche Entgeltstufen können das Einkommen stabilisieren, während außertarifliche Vergütung stärker von individueller Rolle, Saisonverlauf und Unternehmenskennzahlen abhängt.
  • 4
    Unternehmensgröße und Konzernzugehörigkeit spielen eine Rolle, da größere Reise- oder Hotelgruppen häufiger klar definierte Funktionsstufen, Schichtzulagen und standardisierte Bonusmodelle nutzen.
  • 5
    Spezialisierungen, etwa auf Gruppenreisen, MICE/Tagungen, Kreuzfahrt-Handling oder Incoming-Management, führen oft zu komplexeren Schnittstellen und damit zu höher bewerteten Aufgabenpaketen.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt ist insgesamt eher stabil, weil Tourismus- und Freizeitangebote kontinuierlich organisiert, vermarktet und betreut werden müssen und viele Betriebe auf verlässliche Backoffice- und Gästeschnittstellen angewiesen sind. Schwankungen treten vor allem saison- und konjunkturbedingt auf, was die Personalplanung in einigen Segmenten prägt.

Digitalisierte Buchungs- und CRM-Prozesse, Self-Service-Portale und automatisierte Kommunikation verändern Aufgaben hin zu Fallsteuerung, Qualitätsmanagement und Ausnahmenbearbeitung. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Datenpflege, Systemroutine und schnelle Abstimmung mit Partnern, was Einstiegsmöglichkeiten in operativen Teams stützt.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Gibt es während der schulischen Ausbildung zum Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) eine Vergütung?

Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 900 € brutto/Monat, 950 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.

Mit welchem Gehalt kann man als Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach der Ausbildung rechnen?

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 2.850 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d) über die Jahre?

Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 3.200 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 3.780 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.

Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.850 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.780 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.200 € brutto/Monat möglich.

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Assistent für Tourismus und Freizeit (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Öffentlicher Dienst (TVöD) / Hotel- und Gaststättengewerbe / Allgemeine Wirtschaft), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Verwendete Quellen (1)

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: