Beamter Vermessung – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.100 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

4.000 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.900 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Mittlere Nachfrage

Tarifliche Grundlage: A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.500 €
4.500 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat

Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
5.000 €
+25%
Bezirksregierungen
4.800 €
+20%
Obere Vermessungsbehörden
4.720 €
+18%
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung
4.600 €
+15%
Vermessungsverwaltung der Bundesländer
4.480 €
+12%
Bodenordnungsverfahren und Flurbereinigung
4.400 €
+10%
Katasterämter
4.320 €
+8%
Landkreisverwaltungen
4.200 €
+5%
Stadtverwaltungen
4.120 €
+3%
Landratsamt
4.080 €
+2%
Gemeindliche Vermessungsbehörden
3.800 €
-5%
Kommunale Unternehmen
3.680 €
-8%
Öffentliche Versorgungsunternehmen
3.520 €
-12%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im Arbeitsalltag spricht man meist vom Beamter Vermessung, Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d), in der Verwaltung läuft die Funktion offiziell als Beamter im vermessungstechnischen Verwaltungsdienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d). Die Tätigkeit verbindet Büroarbeit mit Außenterminen: Vermessungs- und Geodaten werden geprüft, Auswertungen vorbereitet, Unterlagen für Kataster und Liegenschaftsdokumentation bearbeitet und Vermessungen fachlich begleitet.

Gearbeitet wird je nach Aufgabe im Amt, im Homeoffice-Anteil der Behörde, bei Ortsbegehungen oder an Messpunkten im Gelände. Arbeitgeber sind beispielsweise Kataster- und Vermessungsämter, Landes- und Kommunalverwaltungen oder Behörden mit Aufgaben in Bauleitplanung und Infrastruktur, unter anderem bei Projekten rund um Flurstücke, Grenzen und öffentliche Vorhaben.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.480 €

3.920 € – 5.040 €

+12%

Frankfurt am Main

4.400 €

3.850 € – 4.950 €

+10%

Düsseldorf

4.280 €

3.745 € – 4.815 €

+7%

Stuttgart

4.240 €

3.710 € – 4.770 €

+6%

Hamburg

4.200 €

3.675 € – 4.725 €

+5%

Hannover

4.160 €

3.640 € – 4.680 €

+4%

Köln

4.120 €

3.605 € – 4.635 €

+3%

Berlin

4.120 €

3.605 € – 4.635 €

+3%

Essen

4.120 €

3.605 € – 4.635 €

+3%

Nürnberg

4.080 €

3.570 € – 4.590 €

+2%

Dortmund

4.080 €

3.570 € – 4.590 €

+2%

Bremen

4.040 €

3.535 € – 4.545 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

4.000 €

3.500 € – 4.500 €

±0%

Leipzig

3.760 €

3.290 € – 4.230 €

-6%

Dresden

3.760 €

3.290 € – 4.230 €

-6%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen süddeutschen Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg liegen die Werte häufig höher als etwa in Teilen Ostdeutschlands.

Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Finanzkraft der öffentlichen Haushalte und die lokale Wettbewerbssituation um qualifizierte Fachkräfte im Umfeld von Bau- und Infrastrukturvorhaben.

Zugang zur Tätigkeit

Strukturierter Laufbahnweg im öffentlichen Dienst

Der Zugang zur Tätigkeit als Beamter Vermessung, Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) ist in Deutschland typischerweise als Laufbahnweg im öffentlichen Dienst organisiert. Regelzugang ist ein Vorbereitungsdienst bzw. ein Laufbahnqualifizierungsweg, der auf Aufgaben in Kataster- und Vermessungsverwaltungen, bei Landes- oder Kommunalbehörden und in angrenzenden Fachverwaltungen ausgerichtet ist. Je nach Einsatzbereich werden sowohl vermessungstechnische als auch verwaltungsnahe Inhalte zusammengeführt, weil die Arbeit häufig zwischen Außendienst, Auswertung und rechtssicherer Dokumentation liegt.

Hochschulabschluss und beamtenrechtliche Voraussetzungen

Als formale Grundlage steht in der Praxis meist eine einschlägige Hochschulqualifikation im Vermessungswesen oder in Geoinformation im Vordergrund, häufig als Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Hinzu kommen beamtenrechtliche Voraussetzungen, die je nach Dienstherrn etwa Staatsangehörigkeits- und Zuverlässigkeitsanforderungen sowie eine gesundheitliche Eignung umfassen. Die konkrete Zulassung kann außerdem an interne Auswahlverfahren geknüpft sein, etwa an Eignungstests, strukturierte Interviews oder die Bewertung einschlägiger Praxisanteile.

Vermessungstechnische Grundlagen und rechtliche Inhalte

Inhaltlich verbindet die Qualifizierung vermessungstechnische Grundlagen (zum Beispiel Lage- und Höhenmessung, Ausgleichungsrechnung, GNSS/Laserscanning, GIS) mit rechtlichen und organisatorischen Teilen, etwa rund um Liegenschaftskataster, Grundstücks- und Geodatenmanagement, Datenschutz sowie Verwaltungsabläufe. Ein prägender Anteil ist die praktische Anwendung: Außendienstaufnahmen, Auswertung im Büro, Qualitätssicherung und die Erstellung belastbarer Unterlagen für Fachverfahren und Register.

Alternative Einstiegswege und fachspezifische Fortbildungen

Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über eine bereits abgeschlossene Tätigkeit im vermessungstechnischen Umfeld des öffentlichen Dienstes oder über einen Einstieg als Tarifbeschäftigte:r mit späterer Laufbahnqualifizierung, sofern dienstherrenspezifische Regelungen dies vorsehen. Fachlich naheliegend sind außerdem Spezialisierungen innerhalb der Vermessung, etwa in Richtung Geodateninfrastruktur, 3D-Stadtmodelle, Fernerkundung oder Projektsteuerung vermessungstechnischer Vorhaben, typischerweise als behördeninterne Fortbildungen oder fachbezogene Zertifikatsangebote.

Sorgfältige Arbeitsweise und digitale Kompetenz

Persönlich relevant sind eine sorgfältige, nachvollziehbar dokumentierende Arbeitsweise, ein sicherer Umgang mit digitalen Fachverfahren und Kartenwerken sowie die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich zu kommunizieren. Weil Vermessung häufig im Team und an Schnittstellen stattfindet, zählen Abstimmung, Konfliktfestigkeit und ein pragmatisches Verständnis für Verwaltungsprozesse; im Außendienst kommen Wettertauglichkeit und ein sicherheitsbewusstes Arbeiten hinzu.

Beruflicher Einstieg

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + VorbereitungsdienstZertifiziert

Für die Tätigkeit als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
Bachelor-Abschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Beamter Vermessung – Gehobener Dienst

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
GIS-Software (z.B. ArcGIS, QGIS)CAD-Systeme (z.B. AutoCAD, Civil 3D)GNSS/Vermessungstechnologien (z.B. RTK, Totalstationen)Drohnen- und Laserscanning-Technologie (LiDAR)Geodatenbanken (z.B. PostGIS, Oracle Spatial)Fachverfahren ALKIS/ATKIS, Liegenschaftskataster- und Grundbuchsysteme

Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.

Ausbildung & Berufseinstieg

Kombination aus Studium und Vorbereitungsdienst

Der Einstieg als Beamter Vermessung. Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) erfolgt typischerweise über eine Laufbahnausbildung mit einem Bachelorstudium in Vermessung oder Geoinformatik und anschließendem Vorbereitungsdienst. Der Berufsweg ist dem Öffentlichen Dienst zugeordnet und führt in eine Laufbahn, in der Vermessungs- und Geodatenaufgaben rechtssicher und verwaltungsnah bearbeitet werden. Inhalte aus Mathematik, Geodäsie, Kartografie sowie GIS-gestützten Auswerteverfahren prägen bereits die ersten Stationen.

Erste Aufgaben in der Katasterverwaltung

In der Praxis beginnt die Tätigkeit häufig in Kataster- und Vermessungsbehörden oder in vermessungsnahen Fachbereichen anderer Verwaltungen. Typische Einstiegsaufgaben sind die Mitwirkung an Liegenschaftsvermessungen, die Prüfung und Fortführung des Liegenschaftskatasters, das Aufbereiten von Geobasisdaten sowie die Bearbeitung von Verwaltungsverfahren mit Dokumentations- und Qualitätsanforderungen. Beim Berufseinstieg liegt das Einstiegsgehalt im Durchschnitt bei rund 3.100 € brutto/Monat; je nach Rahmenbedingungen werden auch 2.700 € bis 3.500 € brutto/Monat erreicht.

Präzise Dokumentation und technisches Verständnis

Für die ersten Schritte sind neben solidem fachlichem Verständnis vor allem Sorgfalt, ein sicherer Umgang mit digitalen Fachanwendungen und die Fähigkeit wichtig, Mess- und Geodaten nachvollziehbar zu dokumentieren. Da Ergebnisse häufig Grundlage für weitere Verwaltungsentscheidungen sind, spielen Regelverständnis, strukturiertes Arbeiten und eine klare Abstimmung mit internen Schnittstellen eine große Rolle. Auch im Außendienstanteil, der je nach Einsatzbereich unterschiedlich ausfallen kann, sind Verlässlichkeit und ein routinierter Umgang mit Messsystemen gefragt.

Entwicklung zur eigenständigen Projektkoordination

Nach dem Einstieg entwickeln sich Aufgaben häufig von zuarbeitenden Tätigkeiten hin zu eigenständigen Fallbearbeitungen, Koordination kleinerer Projekte oder der fachlichen Prüfung externer Vermessungsergebnisse. In vielen Behörden kommen zusätzlich Themen wie Datenmanagement, Geoinformationsdienste, Prozessqualität oder die Mitarbeit an Digitalisierungs- und Standardisierungsvorhaben hinzu. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt oft in Richtung Steuerung, Qualitätssicherung und verwaltungsübergreifende Abstimmung.

Funktionsbezeichnungen und behördliche Einsatzgebiete

Typische Einstiegspositionen tragen je nach Behörde unterschiedliche Funktionsbezeichnungen, bewegen sich aber meist in Rollen mit klaren Zuständigkeiten für Katasterführung, Geodatenbereitstellung oder vermessungstechnische Sachbearbeitung. Übergänge in Spezialgebiete wie Bodenordnung, Leitungsdokumentation oder die Betreuung von GIS-Fachanwendungen sind verbreitet, ohne dass sie in jeder Dienststelle gleichermaßen vorkommen. Die Ausgestaltung hängt dabei stark vom Zuschnitt der jeweiligen Verwaltungseinheit und ihrem Aufgabenportfolio ab.

Berufliche Entwicklungsoptionen Beamter Vermessung – Gehobener Dienst

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Geoinformatiker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Konzeption, Verarbeitung und Analyse von Geodaten sowie Entwicklung und Betrieb geobasierter Anwendungen und Datenpipelines.

Gehalt:
3.800 €: 5.500 € brutto/Monat
Hoher Overlap bei Geodaten, Koordinatensystemen, Auswertung und Qualitätssicherung; Wechsel eher in fachnahe Rollen außerhalb der Laufbahnstruktur.

GIS-Analyst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Leichter Wechsel

Analyse, Visualisierung und Modellierung räumlicher Daten für Fachbereiche, Planungsprozesse und Berichtswesen.

Gehalt:
3.400 €: 4.700 € brutto/Monat
Ähnliche Arbeitsmittel (GIS), Datenmodelle und Datenqualität; stärkerer Schwerpunkt auf Planung, Verwaltung und Veröffentlichung von Geodaten.

Kartograf (m/w/d)

Mittlerer Aufwand

Erstellung, Generalisierung und Gestaltung digitaler Kartenprodukte sowie Pflege kartografischer Datenbestände.

Gehalt:
3.000 €: 4.100 € brutto/Monat
Schnittmenge in Geobasisdaten, Karten- und Datenproduktion, Standardisierung und Qualität; Fokus stärker auf kartografischer Aufbereitung.

Planung und Steuerung technischer Projekte inklusive Termin-, Budget- und Qualitätsmanagement sowie Koordination von Beteiligten.

Gehalt:
3.900 €: 5.800 € brutto/Monat
Übertragbare Kompetenzen in technischen Projekten, Dokumentation, Vergabe-/Schnittstellenkoordination; weniger Vermessung, mehr Steuerung.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Beamter Vermessung: Gehobener Dienst (m/w/d) (Einstieg)

Gehalt:
2.800 €: 3.400 € brutto/Monat

Einsatz in der Liegenschaftsvermessung und -dokumentation, Auswertung von Messdaten, Mitwirkung bei Verwaltungsverfahren und der Pflege amtlicher Geobasisdaten.

Laufbahnausbildung mit Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) plus Vorbereitungsdienst, erste Praxiserfahrung in Behörde/Ämtern

Stufe 2:Beamter Vermessung: Gehobener Dienst (m/w/d) (nach einigen Jahren Berufserfahrung)

Gehalt:
3.600 €: 4.300 € brutto/Monat

Selbstständige Bearbeitung komplexerer Vermessungs- und Fortführungsfälle, Qualitätssicherung von Daten und Ergebnissen sowie Abstimmung mit internen und externen Stellen.

Mehrjährige Berufserfahrung, vertiefte Kenntnisse in Verfahrensrecht, Datenmodellen und QA-Prozessen

Stufe 3:Erfahrener Sachbearbeiter Vermessung / Fachverantwortung (gehobener Dienst)

Gehalt:
4.600 €: 5.200 € brutto/Monat

Fachliche Verantwortung für Teilbereiche (z. B. Fortführung, Qualitätssicherung, Standardisierung), Mitarbeit an Fachkonzepten und Umsetzung von Vorgaben in Arbeitsabläufen.

Mehrjährige, breite Fachpraxis, nachweisbare Projekterfahrung, vertiefte Software- und Datenkompetenz

Stufe 4:Teamleitung Vermessung / Sachgebietsleitung (gehobener Dienst, Führung)

Gehalt:
4.900 €: 5.700 € brutto/Monat

Steuerung eines Teams oder Sachgebiets, Ressourcen- und Terminplanung, Sicherstellung der Qualität und regelkonformen Durchführung sowie Schnittstelle zu Leitung und anderen Behördenbereichen.

Führungserfahrung oder Führungskräftequalifizierung, ausgeprägte Organisations- und Steuerungskompetenz, sehr gute Kenntnisse der Verwaltungsprozesse

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Liegenschaftskataster / Fortführung

konstruktiv

Rechtssichere Fortführung des Liegenschaftskatasters, Bearbeitung von Zerlegungen/Vereinigungen, Auswertung von Vermessungsschriften und Datenpflege.

Gehalt:
3.500 €: 4.300 € brutto/Monat
Vertiefung Kataster- und Vermessungsrecht, sichere Anwendung von ALKIS/AAA-Prozessen und QA-Regeln

Qualitätssicherung Geobasisdaten (AAA/ALKIS/ATKIS)

qualitätssichernd

Regelbasierte Prüfungen, Konsistenz- und Plausibilitätschecks, Fehleranalyse sowie Standardisierung von Prüf- und Korrekturprozessen.

Gehalt:
3.700 €: 4.600 € brutto/Monat
QA-Methoden, Datenmodell- und Schnittstellenwissen (AAA), fortgeschrittene GIS/ETL-Kenntnisse

Geodatenmanagement & ETL-Automatisierung

automatisierungstechnisch

Automatisierte Datenübernahme, Transformation und Bereitstellung von Geodaten inklusive Schnittstellen, Workflows und Monitoring.

Gehalt:
4.100 €: 5.100 € brutto/Monat
ETL-Tools/Skripting, Datenbankgrundlagen, Prozess- und Schnittstellenmanagement, vertiefte GIS-Kompetenz

3D-Geodaten / Laserscanning-Auswertung

diagnosetechnisch

Auswertung von Punktwolken, Ableitung von 3D-Produkten und Integration in Geodatenbestände, inklusive Prüf- und Dokumentationsanforderungen.

Gehalt:
4.300 €: 5.300 € brutto/Monat
Methodenkenntnis Laserscanning/Photogrammetrie, 3D-Datenverarbeitung, Qualitätskriterien für 3D-Geobasisdaten

Bürger- und Fachkundenservice Vermessung/Geodaten

serviceorientiert

Beratung zu Auszügen, Nachweisen und Geodatenprodukten, Koordination von Anfragen und fallbezogene Klärung mit Fachstellen.

Gehalt:
3.300 €: 4.100 € brutto/Monat
Sichere Verfahrens- und Produktkenntnisse, Kommunikations- und Dokumentationskompetenz, Routine in Fachverfahren

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.600 €
Großunternehmen
4.400 €
Mittelstand
4.000 €
Kleinunternehmen
3.520 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat

Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
5.000 €
+25%
Bezirksregierungen
4.800 €
+20%
Obere Vermessungsbehörden
4.720 €
+18%
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung
4.600 €
+15%
Vermessungsverwaltung der Bundesländer
4.480 €
+12%
Bodenordnungsverfahren und Flurbereinigung
4.400 €
+10%
Katasterämter
4.320 €
+8%
Landkreisverwaltungen
4.200 €
+5%
Stadtverwaltungen
4.120 €
+3%
Landratsamt
4.080 €
+2%
Gemeindliche Vermessungsbehörden
3.800 €
-5%
Kommunale Unternehmen
3.680 €
-8%
Öffentliche Versorgungsunternehmen
3.520 €
-12%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst

Präzise Geodaten sind Grundlage für Planung, Infrastruktur und Rechtssicherheit, entsprechend stabil sind Laufbahnen in der Vermessung im gehobenen Dienst. Nach Bachelorstudium (Vermessung/Geoinformatik) und Vorbereitungsdienst wächst mit Routine in Kataster- und Geodatenprozessen auch das Einkommen: vom Einstieg um 3.100 € brutto/Monat bis in Richtung 5.300 € bei breiter Erfahrung oder zusätzlichen Koordinationsaufgaben. Fachlich prägen GIS, CAD, GNSS und ALKIS/ATKIS den Arbeitsalltag; Drohnen- und LiDAR-Daten sowie Automatisierung verändern Workflows, erhöhen aber den Bedarf an Datenqualität und Prüfkompetenz.

1. Jahr3.100 €
Berufseinstieg / Einarbeitung

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.240 €
Berufseinstieg / erste eigenständige Fälle

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.380 €
Berufliche Festigung / Routine im Fachverfahren

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.520 €
Berufliche Festigung / mehr Verantwortung im Vorgang

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.660 €
Berufliche Festigung / verlässliche Sachbearbeitung

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.900 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Kataster, Geodatenmanagement)

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.140 €
Erfahrung & Spezialisierung (GIS/CAD, Qualitätssicherung)

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr4.380 €
Erfahrene Fachkraft / komplexe Vorgänge, Abstimmungen

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr4.640 €
Erfahrene Fachkraft / Projekt- und Schnittstellenarbeit

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr4.900 €
Optionale Koordination (z. B. fachliche Anleitung, operative Koordination)

Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Einstieg liegen die Bruttobezüge typischerweise bei rund 3.100 € im Monat, je nach Einordnung und Dienststelle auch innerhalb einer Spanne von 2.700 € bis 3.500 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind häufig etwa 4.000 € brutto monatlich erreichbar, wenn Stufenaufstiege und die Übernahme stabiler Aufgabenpakete zusammenkommen.

Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das monatliche Bruttogehalt oft um 4.900 €, bei erweiterten Funktionen und Führungsanteilen eher in Richtung 5.300 €. Die Entwicklung folgt meist klaren Stufenlogiken und kann zusätzlich durch Beförderungen oder höher bewertete Tätigkeiten beschleunigt werden.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung wirkt sich häufig über Stufen und Funktionsbewertungen aus: Mit wachsender Routine in Katasterführung, Grenzermittlung und Projektkoordination steigen die Bezüge spürbar.
  • 2
    Höher bewertete Aufgaben, etwa Sachgebietsvertretung, Widerspruchsbearbeitung oder die Koordination komplexer Vermessungsprojekte, erhöhen typischerweise die Eingruppierungs- bzw. Besoldungsperspektive.
  • 3
    Zusatzqualifikationen wie Schulungen in GIS-Fachanwendungen, ALKIS-Verfahren, Geodatenmanagement oder Fortbildungen zu Verwaltungsrecht und Vergaberecht können die Übernahme anspruchsvollerer Aufgaben erleichtern.
  • 4
    Spezialisierungen, zum Beispiel auf Ingenieurvermessung im Infrastrukturbau, Geodatenqualitätssicherung oder 3D-Geodaten und Laserscanning, werden in vielen Dienststellen als Mehrwert bei Stellenbewertungen berücksichtigt.
  • 5
    Personalverantwortung oder Projektleitung in größeren Einheiten, etwa bei landesweiten Datenumstellungen oder umfangreichen Liegenschaftsprojekten, wirkt sich oft positiv auf die Vergütung aus.

Marktausblick

Die Nachfrage nach qualifizierten Kräften in der Vermessungsverwaltung bleibt in vielen Regionen stabil, weil Katasterpflege, Grundstücks- und Grenzthemen sowie Infrastrukturmaßnahmen kontinuierlich anfallen. Gleichzeitig führt der demografische Wandel in Teilen der Behörden zu Nachbesetzungsbedarf.

Prägend sind Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch moderne GIS-Plattformen, stärker vernetzte Geodateninfrastrukturen und 3D-Daten. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt weiter hin zu Datenqualität, Prozesssteuerung und der sicheren Einordnung vermessungsrechtlicher Sachverhalte.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie ist die Vergütung im Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) im öffentlichen Dienst geregelt?

Die Vergütung erfolgt nach A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.300 € brutto/Monat in höheren Stufen.

Wie entwickelt sich das Gehalt als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) durch Stufenaufstiege?

Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.100 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 4.900 € brutto/Monat in der Endstufe.

Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.900 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.800 € brutto/Monat möglich.

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

In welchen Branchen kann man als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, Vermessungsverwaltung der Bundesländer, Obere Vermessungsbehörden, Landkreisverwaltungen (Vermessungsamt), Stadtverwaltungen (Vermessungsamt) oder Gemeindliche Vermessungsbehörden. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: