Beamter Vermessung – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Beamter Vermessung – Gehobener Dienst Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.900 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d)
Im Arbeitsalltag spricht man meist vom Beamter Vermessung, Gehobener Dienst (m/w/d), in der Verwaltung läuft die Funktion offiziell als Beamter im vermessungstechnischen Verwaltungsdienst (m/w/d). Die Tätigkeit verbindet Büroarbeit mit Außenterminen: Vermessungs- und Geodaten werden geprüft, Auswertungen vorbereitet, Unterlagen für Kataster und Liegenschaftsdokumentation bearbeitet und Vermessungen fachlich begleitet.
Gearbeitet wird je nach Aufgabe im Amt, im Homeoffice-Anteil der Behörde, bei Ortsbegehungen oder an Messpunkten im Gelände. Arbeitgeber sind beispielsweise Kataster- und Vermessungsämter, Landes- und Kommunalverwaltungen oder Behörden mit Aufgaben in Bauleitplanung und Infrastruktur, unter anderem bei Projekten rund um Flurstücke, Grenzen und öffentliche Vorhaben.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.480 €
3.920 € – 5.040 €
Frankfurt am Main
4.400 €
3.850 € – 4.950 €
Düsseldorf
4.280 €
3.745 € – 4.815 €
Stuttgart
4.240 €
3.710 € – 4.770 €
Hamburg
4.200 €
3.675 € – 4.725 €
Hannover
4.160 €
3.640 € – 4.680 €
Köln
4.120 €
3.605 € – 4.635 €
Berlin
4.120 €
3.605 € – 4.635 €
Essen
4.120 €
3.605 € – 4.635 €
Nürnberg
4.080 €
3.570 € – 4.590 €
Dortmund
4.080 €
3.570 € – 4.590 €
Bremen
4.040 €
3.535 € – 4.545 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.000 €
3.500 € – 4.500 €
Leipzig
3.760 €
3.290 € – 4.230 €
Dresden
3.760 €
3.290 € – 4.230 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.920 € | 4.480 € | 5.040 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.850 € | 4.400 € | 4.950 € | +10% |
Düsseldorf | 3.745 € | 4.280 € | 4.815 € | +7% |
Stuttgart | 3.710 € | 4.240 € | 4.770 € | +6% |
Hamburg | 3.675 € | 4.200 € | 4.725 € | +5% |
Hannover | 3.640 € | 4.160 € | 4.680 € | +4% |
Köln | 3.605 € | 4.120 € | 4.635 € | +3% |
Berlin | 3.605 € | 4.120 € | 4.635 € | +3% |
Essen | 3.605 € | 4.120 € | 4.635 € | +3% |
Nürnberg | 3.570 € | 4.080 € | 4.590 € | +2% |
Dortmund | 3.570 € | 4.080 € | 4.590 € | +2% |
Bremen | 3.535 € | 4.040 € | 4.545 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.500 € | 4.000 € | 4.500 € | ±0% |
Leipzig | 3.290 € | 3.760 € | 4.230 € | -6% |
Dresden | 3.290 € | 3.760 € | 4.230 € | -6% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen süddeutschen Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg liegen die Werte häufig höher als etwa in Teilen Ostdeutschlands.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Finanzkraft der öffentlichen Haushalte und die lokale Wettbewerbssituation um qualifizierte Fachkräfte im Umfeld von Bau- und Infrastrukturvorhaben.
Zugang zur Tätigkeit
Strukturierter Laufbahnweg im öffentlichen Dienst
Der Zugang zur Tätigkeit als Beamter Vermessung, Gehobener Dienst (m/w/d) ist in Deutschland typischerweise als Laufbahnweg im öffentlichen Dienst organisiert. Regelzugang ist ein Vorbereitungsdienst bzw. ein Laufbahnqualifizierungsweg, der auf Aufgaben in Kataster- und Vermessungsverwaltungen, bei Landes- oder Kommunalbehörden und in angrenzenden Fachverwaltungen ausgerichtet ist. Je nach Einsatzbereich werden sowohl vermessungstechnische als auch verwaltungsnahe Inhalte zusammengeführt, weil die Arbeit häufig zwischen Außendienst, Auswertung und rechtssicherer Dokumentation liegt.
Hochschulabschluss und beamtenrechtliche Voraussetzungen
Als formale Grundlage steht in der Praxis meist eine einschlägige Hochschulqualifikation im Vermessungswesen oder in Geoinformation im Vordergrund, häufig als Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Hinzu kommen beamtenrechtliche Voraussetzungen, die je nach Dienstherrn etwa Staatsangehörigkeits- und Zuverlässigkeitsanforderungen sowie eine gesundheitliche Eignung umfassen. Die konkrete Zulassung kann außerdem an interne Auswahlverfahren geknüpft sein, etwa an Eignungstests, strukturierte Interviews oder die Bewertung einschlägiger Praxisanteile.
Vermessungstechnische Grundlagen und rechtliche Inhalte
Inhaltlich verbindet die Qualifizierung vermessungstechnische Grundlagen (zum Beispiel Lage- und Höhenmessung, Ausgleichungsrechnung, GNSS/Laserscanning, GIS) mit rechtlichen und organisatorischen Teilen, etwa rund um Liegenschaftskataster, Grundstücks- und Geodatenmanagement, Datenschutz sowie Verwaltungsabläufe. Ein prägender Anteil ist die praktische Anwendung: Außendienstaufnahmen, Auswertung im Büro, Qualitätssicherung und die Erstellung belastbarer Unterlagen für Fachverfahren und Register.
Alternative Einstiegswege und fachspezifische Fortbildungen
Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über eine bereits abgeschlossene Tätigkeit im vermessungstechnischen Umfeld des öffentlichen Dienstes oder über einen Einstieg als Tarifbeschäftigte:r mit späterer Laufbahnqualifizierung, sofern dienstherrenspezifische Regelungen dies vorsehen. Fachlich naheliegend sind außerdem Spezialisierungen innerhalb der Vermessung, etwa in Richtung Geodateninfrastruktur, 3D-Stadtmodelle, Fernerkundung oder Projektsteuerung vermessungstechnischer Vorhaben, typischerweise als behördeninterne Fortbildungen oder fachbezogene Zertifikatsangebote.
Sorgfältige Arbeitsweise und digitale Kompetenz
Persönlich relevant sind eine sorgfältige, nachvollziehbar dokumentierende Arbeitsweise, ein sicherer Umgang mit digitalen Fachverfahren und Kartenwerken sowie die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich zu kommunizieren. Weil Vermessung häufig im Team und an Schnittstellen stattfindet, zählen Abstimmung, Konfliktfestigkeit und ein pragmatisches Verständnis für Verwaltungsprozesse; im Außendienst kommen Wettertauglichkeit und ein sicherheitsbewusstes Arbeiten hinzu.
Beruflicher Einstieg
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + VorbereitungsdienstZertifiziert
Für die Tätigkeit als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Beamter Vermessung – Gehobener Dienst
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombination aus Studium und Vorbereitungsdienst
Der Einstieg als Beamter Vermessung. Gehobener Dienst (m/w/d) erfolgt typischerweise über eine Laufbahnausbildung mit einem Bachelorstudium in Vermessung oder Geoinformatik und anschließendem Vorbereitungsdienst. Der Berufsweg ist dem Öffentlichen Dienst zugeordnet und führt in eine Laufbahn, in der Vermessungs- und Geodatenaufgaben rechtssicher und verwaltungsnah bearbeitet werden. Inhalte aus Mathematik, Geodäsie, Kartografie sowie GIS-gestützten Auswerteverfahren prägen bereits die ersten Stationen.
Erste Aufgaben in der Katasterverwaltung
In der Praxis beginnt die Tätigkeit häufig in Kataster- und Vermessungsbehörden oder in vermessungsnahen Fachbereichen anderer Verwaltungen. Typische Einstiegsaufgaben sind die Mitwirkung an Liegenschaftsvermessungen, die Prüfung und Fortführung des Liegenschaftskatasters, das Aufbereiten von Geobasisdaten sowie die Bearbeitung von Verwaltungsverfahren mit Dokumentations- und Qualitätsanforderungen. Beim Berufseinstieg liegt das Einstiegsgehalt im Durchschnitt bei rund 3.100 € brutto/Monat; je nach Rahmenbedingungen werden auch 2.700 € bis 3.500 € brutto/Monat erreicht.
Präzise Dokumentation und technisches Verständnis
Für die ersten Schritte sind neben solidem fachlichem Verständnis vor allem Sorgfalt, ein sicherer Umgang mit digitalen Fachanwendungen und die Fähigkeit wichtig, Mess- und Geodaten nachvollziehbar zu dokumentieren. Da Ergebnisse häufig Grundlage für weitere Verwaltungsentscheidungen sind, spielen Regelverständnis, strukturiertes Arbeiten und eine klare Abstimmung mit internen Schnittstellen eine große Rolle. Auch im Außendienstanteil, der je nach Einsatzbereich unterschiedlich ausfallen kann, sind Verlässlichkeit und ein routinierter Umgang mit Messsystemen gefragt.
Entwicklung zur eigenständigen Projektkoordination
Nach dem Einstieg entwickeln sich Aufgaben häufig von zuarbeitenden Tätigkeiten hin zu eigenständigen Fallbearbeitungen, Koordination kleinerer Projekte oder der fachlichen Prüfung externer Vermessungsergebnisse. In vielen Behörden kommen zusätzlich Themen wie Datenmanagement, Geoinformationsdienste, Prozessqualität oder die Mitarbeit an Digitalisierungs- und Standardisierungsvorhaben hinzu. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt oft in Richtung Steuerung, Qualitätssicherung und verwaltungsübergreifende Abstimmung.
Funktionsbezeichnungen und behördliche Einsatzgebiete
Typische Einstiegspositionen tragen je nach Behörde unterschiedliche Funktionsbezeichnungen, bewegen sich aber meist in Rollen mit klaren Zuständigkeiten für Katasterführung, Geodatenbereitstellung oder vermessungstechnische Sachbearbeitung. Übergänge in Spezialgebiete wie Bodenordnung, Leitungsdokumentation oder die Betreuung von GIS-Fachanwendungen sind verbreitet, ohne dass sie in jeder Dienststelle gleichermaßen vorkommen. Die Ausgestaltung hängt dabei stark vom Zuschnitt der jeweiligen Verwaltungseinheit und ihrem Aufgabenportfolio ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Beamter Vermessung – Gehobener Dienst
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Geoinformatiker (m/w/d)
Konzeption, Verarbeitung und Analyse von Geodaten sowie Entwicklung und Betrieb geobasierter Anwendungen und Datenpipelines.
GIS-Analyst (m/w/d)
Analyse, Visualisierung und Modellierung räumlicher Daten für Fachbereiche, Planungsprozesse und Berichtswesen.
Kartograf (m/w/d)
Erstellung, Generalisierung und Gestaltung digitaler Kartenprodukte sowie Pflege kartografischer Datenbestände.
Planung und Steuerung technischer Projekte inklusive Termin-, Budget- und Qualitätsmanagement sowie Koordination von Beteiligten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Beamter Vermessung: Gehobener Dienst (m/w/d) (Einstieg)
Einsatz in der Liegenschaftsvermessung und -dokumentation, Auswertung von Messdaten, Mitwirkung bei Verwaltungsverfahren und der Pflege amtlicher Geobasisdaten.
Stufe 2:Beamter Vermessung: Gehobener Dienst (m/w/d) (nach einigen Jahren Berufserfahrung)
Selbstständige Bearbeitung komplexerer Vermessungs- und Fortführungsfälle, Qualitätssicherung von Daten und Ergebnissen sowie Abstimmung mit internen und externen Stellen.
Stufe 3:Erfahrener Sachbearbeiter Vermessung / Fachverantwortung (gehobener Dienst)
Fachliche Verantwortung für Teilbereiche (z. B. Fortführung, Qualitätssicherung, Standardisierung), Mitarbeit an Fachkonzepten und Umsetzung von Vorgaben in Arbeitsabläufen.
Stufe 4:Teamleitung Vermessung / Sachgebietsleitung (gehobener Dienst, Führung)
Steuerung eines Teams oder Sachgebiets, Ressourcen- und Terminplanung, Sicherstellung der Qualität und regelkonformen Durchführung sowie Schnittstelle zu Leitung und anderen Behördenbereichen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Liegenschaftskataster / Fortführung
Rechtssichere Fortführung des Liegenschaftskatasters, Bearbeitung von Zerlegungen/Vereinigungen, Auswertung von Vermessungsschriften und Datenpflege.
Qualitätssicherung Geobasisdaten (AAA/ALKIS/ATKIS)
Regelbasierte Prüfungen, Konsistenz- und Plausibilitätschecks, Fehleranalyse sowie Standardisierung von Prüf- und Korrekturprozessen.
Geodatenmanagement & ETL-Automatisierung
Automatisierte Datenübernahme, Transformation und Bereitstellung von Geodaten inklusive Schnittstellen, Workflows und Monitoring.
3D-Geodaten / Laserscanning-Auswertung
Auswertung von Punktwolken, Ableitung von 3D-Produkten und Integration in Geodatenbestände, inklusive Prüf- und Dokumentationsanforderungen.
Bürger- und Fachkundenservice Vermessung/Geodaten
Beratung zu Auszügen, Nachweisen und Geodatenprodukten, Koordination von Anfragen und fallbezogene Klärung mit Fachstellen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst
Präzise Geodaten sind Grundlage für Planung, Infrastruktur und Rechtssicherheit, entsprechend stabil sind Laufbahnen in der Vermessung im gehobenen Dienst. Nach Bachelorstudium (Vermessung/Geoinformatik) und Vorbereitungsdienst wächst mit Routine in Kataster- und Geodatenprozessen auch das Einkommen: vom Einstieg um 3.100 € brutto/Monat bis in Richtung 5.300 € bei breiter Erfahrung oder zusätzlichen Koordinationsaufgaben. Fachlich prägen GIS, CAD, GNSS und ALKIS/ATKIS den Arbeitsalltag; Drohnen- und LiDAR-Daten sowie Automatisierung verändern Workflows, erhöhen aber den Bedarf an Datenqualität und Prüfkompetenz.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 3.100 € |
| 2. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste eigenständige Fälle | 3.240 € |
| 3. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / Routine im Fachverfahren | 3.380 € |
| 4. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / mehr Verantwortung im Vorgang | 3.520 € |
| 5. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / verlässliche Sachbearbeitung | 3.660 € |
| 6. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Kataster, Geodatenmanagement) | 3.900 € |
| 7. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (GIS/CAD, Qualitätssicherung) | 4.140 € |
| 8. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / komplexe Vorgänge, Abstimmungen | 4.380 € |
| 9. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / Projekt- und Schnittstellenarbeit | 4.640 € |
| 10. Jahr | Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Koordination (z. B. fachliche Anleitung, operative Koordination) | 4.900 € |
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Bachelor (Vermessung/Geoinformatik) + Vorbereitungsdienst; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegen die Bruttobezüge typischerweise bei rund 3.100 € im Monat, je nach Einordnung und Dienststelle auch innerhalb einer Spanne von 2.700 € bis 3.500 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind häufig etwa 4.000 € brutto monatlich erreichbar, wenn Stufenaufstiege und die Übernahme stabiler Aufgabenpakete zusammenkommen.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das monatliche Bruttogehalt oft um 4.900 €, bei erweiterten Funktionen und Führungsanteilen eher in Richtung 5.300 €. Die Entwicklung folgt meist klaren Stufenlogiken und kann zusätzlich durch Beförderungen oder höher bewertete Tätigkeiten beschleunigt werden.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt sich häufig über Stufen und Funktionsbewertungen aus: Mit wachsender Routine in Katasterführung, Grenzermittlung und Projektkoordination steigen die Bezüge spürbar.
- 2Höher bewertete Aufgaben, etwa Sachgebietsvertretung, Widerspruchsbearbeitung oder die Koordination komplexer Vermessungsprojekte, erhöhen typischerweise die Eingruppierungs- bzw. Besoldungsperspektive.
- 3Zusatzqualifikationen wie Schulungen in GIS-Fachanwendungen, ALKIS-Verfahren, Geodatenmanagement oder Fortbildungen zu Verwaltungsrecht und Vergaberecht können die Übernahme anspruchsvollerer Aufgaben erleichtern.
- 4Spezialisierungen, zum Beispiel auf Ingenieurvermessung im Infrastrukturbau, Geodatenqualitätssicherung oder 3D-Geodaten und Laserscanning, werden in vielen Dienststellen als Mehrwert bei Stellenbewertungen berücksichtigt.
- 5Personalverantwortung oder Projektleitung in größeren Einheiten, etwa bei landesweiten Datenumstellungen oder umfangreichen Liegenschaftsprojekten, wirkt sich oft positiv auf die Vergütung aus.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Kräften in der Vermessungsverwaltung bleibt in vielen Regionen stabil, weil Katasterpflege, Grundstücks- und Grenzthemen sowie Infrastrukturmaßnahmen kontinuierlich anfallen. Gleichzeitig führt der demografische Wandel in Teilen der Behörden zu Nachbesetzungsbedarf.
Prägend sind Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch moderne GIS-Plattformen, stärker vernetzte Geodateninfrastrukturen und 3D-Daten. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt weiter hin zu Datenqualität, Prozesssteuerung und der sicheren Einordnung vermessungsrechtlicher Sachverhalte.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie ist die Vergütung im Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) im öffentlichen Dienst geregelt?
Die Vergütung erfolgt nach A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA) oder Besoldungsordnung. Das Gehalt liegt zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.300 € brutto/Monat in höheren Stufen.
Wie entwickelt sich das Gehalt als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) durch Stufenaufstiege?
Im öffentlichen Dienst erfolgen regelmäßige Stufenaufstiege nach Erfahrungszeit. Von der Eingangsstufe bei 3.100 € brutto/Monat steigt das Gehalt automatisch auf bis zu 4.900 € brutto/Monat in der Endstufe.
Welche Zusatzleistungen bietet der öffentliche Dienst für den Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Neben dem Grundgehalt bietet der öffentliche Dienst Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), Jobticket und oft flexible Arbeitszeiten. Diese Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtwert der Vergütung erheblich.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.900 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.800 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.
In welchen Branchen kann man als Beamter Vermessung – Gehobener Dienst (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, Vermessungsverwaltung der Bundesländer, Obere Vermessungsbehörden, Landkreisverwaltungen (Vermessungsamt), Stadtverwaltungen (Vermessungsamt) oder Gemeindliche Vermessungsbehörden. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. A10 (Beamte gehobener Dienst) / E5-E9a (TVöD VKA)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
