Drogist/Drogistin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Drogist/Drogistin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Drogist/Drogistin (m/w/d) Gehalt 2026Drogist/Drogistin (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.270 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.820 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.490 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Einzelhandel - Fachkraft / Drogerie-Fachverkauf. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Drogist/Drogistin (m/w/d)
Drogistinnen und Drogisten beraten Kundschaft zu Gesundheits- und Körperpflegeprodukten, wählen passende Artikel aus und erklären Anwendung sowie mögliche Wechselwirkungen im Rahmen der Abgabevorschriften. Im Tagesgeschäft gehören Warenannahme, Regalpflege, Sortimentskontrolle, Preiskennzeichnung und die Mitarbeit bei Aktionen dazu, ebenso das Bearbeiten von Reklamationen und das Kassieren.
Gearbeitet wird meist im Verkaufsraum mit Lager- und Backoffice-Anteilen, teils auch in kleineren Teams mit wechselnden Schichten. Beschäftigung findet sich unter anderem in Drogeriemärkten, Reformhäusern oder Apotheken-nahem Einzelhandel sowie beispielsweise bei Herstellern von Kosmetik- und Gesundheitsprodukten im Bereich Beratung und Verkauf.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Drogist/Drogistin (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.158 €
2.946 € – 3.371 €
Frankfurt am Main
3.046 €
2.840 € – 3.251 €
Düsseldorf
3.017 €
2.814 € – 3.221 €
Stuttgart
2.989 €
2.788 € – 3.191 €
Hamburg
2.961 €
2.762 € – 3.161 €
Köln
2.905 €
2.709 € – 3.100 €
Nürnberg
2.848 €
2.656 € – 3.040 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.820 €
2.630 € – 3.010 €
Hannover
2.820 €
2.630 € – 3.010 €
Essen
2.792 €
2.604 € – 2.980 €
Dortmund
2.764 €
2.577 € – 2.950 €
Bremen
2.735 €
2.551 € – 2.920 €
Berlin
2.707 €
2.525 € – 2.890 €
Leipzig
2.538 €
2.367 € – 2.709 €
Dresden
2.538 €
2.367 € – 2.709 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.946 € | 3.158 € | 3.371 € | +12% |
Frankfurt am Main | 2.840 € | 3.046 € | 3.251 € | +8% |
Düsseldorf | 2.814 € | 3.017 € | 3.221 € | +7% |
Stuttgart | 2.788 € | 2.989 € | 3.191 € | +6% |
Hamburg | 2.762 € | 2.961 € | 3.161 € | +5% |
Köln | 2.709 € | 2.905 € | 3.100 € | +3% |
Nürnberg | 2.656 € | 2.848 € | 3.040 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.630 € | 2.820 € | 3.010 € | ±0% |
Hannover | 2.630 € | 2.820 € | 3.010 € | ±0% |
Essen | 2.604 € | 2.792 € | 2.980 € | -1% |
Dortmund | 2.577 € | 2.764 € | 2.950 € | -2% |
Bremen | 2.551 € | 2.735 € | 2.920 € | -3% |
Berlin | 2.525 € | 2.707 € | 2.890 € | -4% |
Leipzig | 2.367 € | 2.538 € | 2.709 € | -10% |
Dresden | 2.367 € | 2.538 € | 2.709 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich bei Drogistinnen und Drogisten spürbare Unterschiede, wobei in wirtschaftsstarken süddeutschen Bundesländern und in Ballungsräumen häufig höhere Gehälter gezahlt werden. In strukturschwächeren Regionen und ländlichen Räumen liegen die Werte dagegen öfter darunter.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Kaufkraft vor Ort und die Dichte großer Filialnetze, die Gehaltsstrukturen stärker vereinheitlichen können.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Einzelhandel
Der typische Zugang zur Tätigkeit als Drogist/drogistin führt über eine duale Ausbildung im Einzelhandel mit Schwerpunkt Drogeriewaren. Diese Qualifizierung verbindet die Arbeit im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht an der Berufsschule und ist darauf ausgelegt, sowohl das Sortiment als auch die Beratungs- und Verkaufsprozesse im Ladengeschäft sicher zu beherrschen.
Schulische Voraussetzungen und Lerninhalte
Formal ist die Ausbildung bundesweit geregelt; in der Praxis stellen Betriebe häufig Bewerbende mit mittlerem Schulabschluss ein, möglich ist jedoch auch ein anderer Schulabschluss je nach Betrieb und Region. Im Zentrum stehen Warenkunde und Beratung zu Körperpflege, Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie ausgewählten Gesundheits- und Ernährungsprodukten. Ergänzend gehören kaufmännische Grundlagen, Warenwirtschaft, Lager- und Bestandsprozesse, Kassenabläufe und die Gestaltung von Verkaufsflächen zum Ausbildungsprofil. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.
Anforderungen an die Arbeitsweise
Wichtig sind ein sorgfältiger Umgang mit Produkten und Inhaltsstoffen, ein verlässliches Hygieneverständnis sowie ein sicherer Blick für Kennzeichnungen und Vorgaben im Umgang mit Waren, die besondere Hinweise erfordern. Der Arbeitsalltag ist kundennah und häufig von wechselnden Situationen geprägt; gefragt sind Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung und ein ruhiges Auftreten, auch wenn es im Verkauf zeitweise sehr dicht wird. Da viel gestanden, eingeräumt und transportiert wird, spielen körperliche Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit eine praktische Rolle.
Alternative Qualifizierungswege und Spezialisierungen
Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor, etwa ein Quereinstieg aus verwandten Bereichen des Einzelhandels mit anschließender Anerkennung von Praxiserfahrung oder eine Umschulung, die ebenfalls auf den anerkannten Abschluss ausgerichtet ist. Für Spezialisierung und Entwicklung innerhalb des Dienstleistungsumfelds sind im Anschluss vor allem fachnahe Vertiefungen naheliegend, etwa in Kosmetik, Naturkosmetik, Warenkunde, Filialorganisation oder beratungsintensiven Sortimenten. Auch herstellerspezifische Produktschulungen und Trainings zu Haut- und Haarpflege sind im Drogerieumfeld verbreitet.
Beruflicher Einstieg
Duale Berufsausbildung (3 Jahre)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Drogist/Drogistin wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Berufsausbildung (3 Jahre).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Drogist/Drogistin
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der staatlichen Ausbildung
Der Regelzugang in den Beruf Drogist/drogistin (m/w/d) führt über die duale Ausbildung zur offiziellen Berufsbezeichnung Drogist/in. Sie ist im Rahmen von BBiG organisiert und dauert in der Regel 3 Jahre. Der Ausbildungsalltag verbindet Einsätze im Ausbildungsbetrieb mit Berufsschulunterricht; typische Stationen liegen im Verkauf, in der Warenannahme und -lagerung sowie in der Kundenberatung rund um Körperpflege, Gesundheit und Haushalt.
Verantwortung im täglichen Kundenkontakt
Für den Einstieg zählen neben einem sicheren Umgang mit Produktinformationen vor allem Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und eine klare Kommunikation, weil Beratung, Abgabehinweise und die Einhaltung von Vorgaben im Tagesgeschäft eng zusammenhängen. Die Ausbildung ist vergütet, häufig tariflich orientiert. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.270 € brutto pro Monat; je nach Rahmenbedingungen sind auch 2.210 € bis 2.340 € brutto pro Monat üblich. In der Praxis prägen Warenpflege, Regal- und Sortimentsarbeit, Kassentätigkeiten sowie Gespräche zu Verträglichkeit, Anwendung und Alternativen den Berufsstart.
Aufgabenfelder für junge Fachkräfte
Typische Einstiegspositionen sind Tätigkeiten als Drogist/in im Filialbetrieb, häufig mit Schwerpunkt Beratung oder Warenwirtschaft. Mit wachsender Routine kommen Aufgaben wie die eigenständige Disposition einzelner Warengruppen, die Umsetzung von Aktionen oder das Anleiten von Auszubildenden hinzu. In tarifgebundenen Betrieben werden Gehälter üblicherweise nach Branchentarifverträgen gruppiert, wodurch Entwicklungsschritte oft an Erfahrungszeiten und Funktionswechsel gekoppelt sind.
Vertiefung spezieller Sortimentskenntnisse
Erste fachliche Vertiefungen entstehen meist im Sortiment, etwa in Naturkosmetik, Dermokosmetik oder Baby- und Gesundheitsprodukten, wo Detailkenntnisse und sichere Produktempfehlungen besonders gefragt sind. Auch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, das Bearbeiten von Reklamationen und das Dokumentieren von Warenbewegungen gewinnen mit der Zeit an Gewicht. Insgesamt verschiebt sich der Fokus häufig vom "Mitlaufen" hin zu verlässlicher Schichtorganisation und klaren Zuständigkeiten im Team.
Einflussfaktoren auf den Arbeitsalltag
Die konkrete Ausgestaltung des Berufseinstiegs hängt im Handel stark von Filialgröße, Kundenfrequenz und internen Standards ab; auch der Anteil an Beratung gegenüber Routineaufgaben kann merklich variieren. Unabhängig davon bleibt die Arbeit durch direkten Kundenkontakt, produktbezogene Verantwortung und ein hohes Maß an Genauigkeit geprägt, weil Sortimentswechsel und Informationspflichten zum Normalbetrieb gehören.
Berufliche Entwicklungsoptionen Drogist/Drogistin
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Berät Kundschaft, steuert Warenbestände und wirkt an Sortiments- sowie Verkaufsprozessen im Einzelhandel mit.
Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (PKA)
Unterstützt Apotheken vor allem in Warenwirtschaft, Einkauf, Lager und kundennahem Verkauf.
Führt kosmetische Behandlungen durch und berät zu Pflege, Produkten und Anwendungen.
Organisiert Lagerprozesse, kommissioniert Ware und steuert Warenein- sowie -ausgang.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Drogist/in (Einstieg)
Einsatz im Verkauf und in der Warenwirtschaft mit Schwerpunkt Beratung, Regalpflege, Kasse sowie Grundlagen in Sortiments- und Bestandssteuerung.
Stufe 2:Drogist/in (mit Berufserfahrung)
Eigenständige Verantwortung für Warengruppen, Bestellwesen, Aktionen und Qualitätssicherung im Tagesgeschäft; häufig vertiefte Beratungsrolle.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Senior-Drogist/in
Koordination komplexerer Sortimentsbereiche, Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Mitwirkung an Inventur- und Prozessstandards in der Filiale.
Stufe 4:Stellvertretende Filialleitung (Drogerie)
Unterstützung der Filialleitung bei Personaleinsatz, Warensteuerung, Kennzahlen und Umsetzung von Standards; Schnittstelle zwischen Team und Leitung.
Stufe 5:Filialleitung / Marktleitung (Drogerie)
Gesamtverantwortung für Umsatz, Personal, Warenverfügbarkeit, Umsetzung betrieblicher Vorgaben und Filialorganisation.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Dermokosmetik & Hautberatung
Vertiefte Beratung zu Hauttypen, Verträglichkeit, Pflegekonzepten und begleitender Produktauswahl im Drogeriesortiment.
Category-Management (Drogerie-Warengruppen)
Optimierung von Warengruppen, Aktionsplanung, Regal- und Flächenkonzepte sowie Abverkaufssteuerung im Filialkontext.
Warenwirtschaft & Bestandssteuerung (Filiale)
Bestellwesen, Inventurorganisation, Abschriften-/MHD-Management und Prozessstabilität rund um Warenflüsse.
Qualität, Produktsicherheit & Kennzeichnung (Drogerie)
Sichere Umsetzung von Vorgaben zu Kennzeichnung, Rückrufen, Lagerbedingungen sowie dokumentationsnahen Filialstandards.
Ausbildung & Einarbeitung (Filiale/Region)
Planung und Begleitung der Ausbildung, strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Sicherung von Beratungs- und Prozessstandards.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.820 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Drogist/Drogistin
Mit wachsender Routine im Filialalltag steigen Einkommen und Verantwortungsumfang meist schrittweise. Nach der Einarbeitung prägen Beratung, Warenpflege, Sortimentskenntnis und der sichere Umgang mit Kasse und Warenwirtschaft den Berufsstart; später kommen häufig Disposition, Aktionen und stärker koordinierende Aufgaben hinzu. Nach rund fünf Jahren liegt das typische Monatsgehalt bei etwa 2.820 €, mit zunehmender Erfahrung und Spezialisierung eher um 3.490 €. Digitale Preisauszeichnung, Scanner-gestützte Inventur und Click-&-Collect-Prozesse erhöhen den Bedarf an System- und Datenkompetenz (DSGVO).
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Ausbildungsabschluss Drogist/in; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.270 € |
| 2. Jahr | Ausbildungsabschluss, erste Praxisroutine; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (mehr Selbstständigkeit) | 2.450 € |
| 3. Jahr | Vertiefte Waren- und Sortimentskenntnis; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.580 € |
| 4. Jahr | Sicherer Umgang mit Warenwirtschaft & POS; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 2.700 € |
| 5. Jahr | Routiniert in Beratung, Disposition, Aktionen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (erweiterte Aufgaben) | 2.820 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung im Sortiment, Inventurprozesse; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.040 € |
| 7. Jahr | Zusätzliche Zuständigkeiten (z. B. Warenbereiche); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (erfahren) | 3.270 € |
| 8. Jahr | Digitale Prozesse (ESL, Scanner, E-Learning) sicher; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.490 € |
| 9. Jahr | Ggf. Koordination im Team / Schichtverantwortung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (mit Koordinationsanteilen) | 3.620 € |
| 10. Jahr | Ggf. Funktionsrolle in größerer Filiale (optional); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 3.750 € |
Ausbildungsabschluss Drogist/in; fortschreitende Qualifizierung
Ausbildungsabschluss, erste Praxisroutine; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Waren- und Sortimentskenntnis; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit Warenwirtschaft & POS; fortschreitende Qualifizierung
Routiniert in Beratung, Disposition, Aktionen; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung im Sortiment, Inventurprozesse; fortschreitende Qualifizierung
Zusätzliche Zuständigkeiten (z. B. Warenbereiche); fortschreitende Qualifizierung
Digitale Prozesse (ESL, Scanner, E-Learning) sicher; fortschreitende Qualifizierung
Ggf. Koordination im Team / Schichtverantwortung; fortschreitende Qualifizierung
Ggf. Funktionsrolle in größerer Filiale (optional); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Einzelhandel - Fachkraft / Drogerie-Fachverkauf. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbruttogehalt bei 2.270 €. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden häufig etwa 2.820 € brutto erreicht, wenn Aufgaben routinierter übernommen werden und sich Verantwortung im Tagesgeschäft erweitert.
Mit wachsender Erfahrung als Fachkraft bewegt sich das Gehalt oft um 3.490 € brutto im Monat. Anstiege ergeben sich in der Praxis meist über tarifliche Stufen, Funktionszulagen oder die Übernahme koordinierender Aufgaben in der Filiale, wodurch sich das Entgelt schrittweise verstetigt.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig über Stufenmodelle und interne Rollen aus, etwa bei der Übernahme von Schicht- oder Sortimentsverantwortung.
- 2Zusatzqualifikationen wie Zertifikate in Dermokosmetik, Naturkosmetik-Beratung oder Hygiene- und Gefahrstoffunterweisung können höherwertige Beratung und anspruchsvollere Warengruppen ermöglichen.
- 3Tarifbindung im Einzelhandel führt oft zu klareren Entgeltgruppen und planbareren Steigerungen, während nicht tarifgebundene Betriebe stärker nach Filialergebnis und Budget variieren.
- 4Unternehmensgröße und Filialstruktur beeinflussen das Niveau, da große Ketten häufig standardisierte Gehaltsbänder und Zusatzleistungen nutzen, kleinere Häuser dagegen individueller vergüten.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Baby- und Kinderpflege, Haar- und Kopfhautberatung oder Nahrungsergänzung und Diätetik, können den Einsatz in beratungsintensiven Bereichen begünstigen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Drogistinnen und Drogisten wird in vielen Regionen als stabil wahrgenommen, da Drogeriewaren zur Grundversorgung im Einzelhandel zählen und Filialnetze kontinuierlich Personal benötigen. Gleichzeitig verschieben sich Aufgaben, weil Sortimente breiter werden und Beratung stärker an Produktsicherheit und Verträglichkeit gekoppelt ist.
Digitalisierung verändert Abläufe durch Warenwirtschaft, Self-Checkout und Omnichannel-Prozesse, wodurch Organisation und Kundenkontakt neu gewichtet werden. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Filialen hohe Frequenz haben und Teams regelmäßig nachbesetzt werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Drogist/Drogistin (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 2.820 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 4.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Drogist/Drogistin (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Drogist/Drogistin (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Drogist/Drogistin (m/w/d)?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Drogeriehandel, Einzelhandel mit Drogerieartikeln, Einzelhandel (Drogerieabteilungen), Supermarktketten, Pharmaindustrie oder Apothekenhandel. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Drogist/Drogistin (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 2.270 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 3.490 € brutto/Monat bis 3.750 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Drogist/Drogistin (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.270 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.490 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 4.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Drogist/Drogistin (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Einzelhandel - Fachkraft / Drogerie-Fachverkauf vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Einzelhandel - Fachkraft / Drogerie-Fachverkauf), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
