Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.630 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.190 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.060 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: TVA-L Gesundheit / TVA-L Pflege. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d)
Im dualen Studium Angewandte Therapiewissenschaft verbindet sich der Studienalltag eng mit der Praxis in Versorgungseinrichtungen. Typisch sind die Mitarbeit bei Befundaufnahme und Dokumentation, das Mitwirken an Therapieplänen im interdisziplinären Team sowie die Durchführung angeleiteter Behandlungseinheiten, ergänzt um Qualitäts- und Hygieneroutinen.
Gearbeitet wird je nach Einsatzbereich in Praxisräumen, Therapiewerkstätten, Trainingsflächen oder auf Station, oft mit wechselnden Patientengruppen. Arbeitgeber finden sich beispielsweise in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, physiotherapeutischen und ergotherapeutischen Praxen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement, etwa bei großen Trägern mit mehreren Standorten.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.668 €
3.507 € – 3.829 €
Frankfurt am Main
3.573 €
3.416 € – 3.730 €
Düsseldorf
3.509 €
3.355 € – 3.663 €
Stuttgart
3.477 €
3.325 € – 3.630 €
Hamburg
3.445 €
3.294 € – 3.596 €
Köln
3.381 €
3.233 € – 3.530 €
Nürnberg
3.254 €
3.111 € – 3.397 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.190 €
3.050 € – 3.330 €
Hannover
3.190 €
3.050 € – 3.330 €
Essen
3.158 €
3.020 € – 3.297 €
Berlin
3.126 €
2.989 € – 3.263 €
Dortmund
3.126 €
2.989 € – 3.263 €
Bremen
3.094 €
2.959 € – 3.230 €
Leipzig
2.871 €
2.745 € – 2.997 €
Dresden
2.871 €
2.745 € – 2.997 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.507 € | 3.668 € | 3.829 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.416 € | 3.573 € | 3.730 € | +12% |
Düsseldorf | 3.355 € | 3.509 € | 3.663 € | +10% |
Stuttgart | 3.325 € | 3.477 € | 3.630 € | +9% |
Hamburg | 3.294 € | 3.445 € | 3.596 € | +8% |
Köln | 3.233 € | 3.381 € | 3.530 € | +6% |
Nürnberg | 3.111 € | 3.254 € | 3.397 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.050 € | 3.190 € | 3.330 € | ±0% |
Hannover | 3.050 € | 3.190 € | 3.330 € | ±0% |
Essen | 3.020 € | 3.158 € | 3.297 € | -1% |
Berlin | 2.989 € | 3.126 € | 3.263 € | -2% |
Dortmund | 2.989 € | 3.126 € | 3.263 € | -2% |
Bremen | 2.959 € | 3.094 € | 3.230 € | -3% |
Leipzig | 2.745 € | 2.871 € | 2.997 € | -10% |
Dresden | 2.745 € | 2.871 € | 2.997 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Frankfurt oder Hamburg fallen die Vergütungen oft höher aus, während in Teilen Ostdeutschlands niedrigere Niveaus verbreitet sind.
Einflussfaktoren sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Finanzkraft der Träger sowie die regionale Tarif- und Wettbewerbsdichte im Gesundheitswesen.
Zugang zur Tätigkeit
Kombination aus Theorie und Praxis
Der Regelzugang zur Tätigkeit im Feld der angewandten Therapiewissenschaften erfolgt über ein Duales Studium, das die akademische Qualifizierung mit strukturierten Praxisphasen im Gesundheitswesen verbindet. Üblich ist eine Hochschulzugangsberechtigung; je nach Hochschule und Studienmodell kommen zusätzliche Anforderungen hinzu, etwa ein Eignungs- oder Auswahlverfahren, ein Gesundheitsnachweis oder der Nachweis praktischer Vorerfahrungen. Zentral ist der Abschluss eines Studienvertrags mit einem Partnerunternehmen, da die praktische Ausbildung im Betrieb oder in kooperierenden Einrichtungen verbindlich in den Studienablauf integriert ist.
Zweigleisiger Ablauf der Bewerbung
Der Bewerbungsprozess läuft typischerweise zweigleisig: Neben der Bewerbung an der Hochschule wird parallel ein Platz bei einem Partnerunternehmen gesucht. In der Praxis werden Auswahlgespräche, fachbezogene Tests oder Hospitationen genutzt, um die Passung für den Patientenkontakt und die Anforderungen des Studienalltags zu prüfen. Da Theorie- und Praxisanteile eng getaktet sind, spielt die organisatorische Abstimmung zwischen Hochschule und Praxisstelle eine größere Rolle als in klassischen Studiengängen.
Inhalte des therapeutischen Studiums
Inhaltlich verbindet das duale Studienformat medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, therapeutische Konzepte und evidenzbasiertes Arbeiten mit Anwendung in realen Versorgungssettings. Typisch sind Module zu Diagnostik und Befundung, Therapieplanung, Dokumentation, Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie interprofessioneller Zusammenarbeit. Je nach Ausrichtung können Schwerpunkte eher in rehabilitativen, präventiven oder akutmedizinischen Kontexten liegen; der akademische Abschluss ist in der Regel ein Bachelor.
Anrechnung vorhandener medizinischer Kompetenzen
Ergänzend können alternative Wege über einschlägige Vorqualifikationen im Gesundheitswesen in ein Studium münden, etwa über berufliche Qualifikationen mit Hochschulzugangsberechtigung oder über Anrechnungsmodelle bereits erworbener Kompetenzen. Solche Varianten ersetzen den Regelzugang nicht, können aber die Zugangsmöglichkeiten erweitern, wenn die jeweilige Hochschule entsprechende Verfahren vorsieht.
Erwartungen an die Arbeitsweise
Für den Einstieg und den Studienerfolg sind neben fachlichem Interesse vor allem Belastbarkeit, verlässliche Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Nähe und Distanz relevant. Im Praxisalltag werden Teamfähigkeit, sorgfältige Dokumentation und die Fähigkeit, Feedback umzusetzen, stark gewichtet. Da Patientensicherheit und Schnittstellenarbeit prägend sind, wird zudem ein strukturiertes, verantwortungsbewusstes Arbeiten erwartet.
Duales Studium
Theorie + Praxis kombiniertDual
Für ein duales Studium im Bereich Angewandte Therapiewissenschaft wird in der Regel ein Duales Bachelor-Studium vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft
Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).
Ausbildung & Berufseinstieg
Voraussetzungen für den Studienstart
Der Einstieg in das Duale Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) beginnt meist zweigleisig: parallel zur Bewerbung an einer Hochschule wird ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen oder einer geeigneten Praxis- bzw. Versorgungseinrichtung gesucht. In der Auswahl zählen neben der Hochschulreife häufig Grundlagen in Biologie und Gesundheitswesen sowie ein sicherer Umgang mit Patientendaten und Dokumentation. In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen fallen Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit und ein strukturierter Arbeitsstil besonders ins Gewicht.
Finanzierung und rechtlicher Rahmen
Typisch ist ein Wechsel von Theorie- und Praxisphasen, in denen wissenschaftliche Inhalte direkt in der Versorgungspraxis angewendet werden. Das duale Studium ist vergütet, häufig orientiert an Branchentarifverträgen; teils werden Studiengebühren durch das Partnerunternehmen übernommen, was jedoch an Studienvertrag und Einsatzbereich gekoppelt sein kann. Als Abschluss steht in der Regel ein Bachelor, je nach Modell kann zusätzlich ein weiterer Abschluss (etwa ein IHK-Abschluss) integriert sein. Rechtliche Rahmungen im ausbildungsnahen Teil werden je nach Ausgestaltung unter anderem an BBiG und HwO angelehnt.
Erste Aufgaben nach Studienabschluss
Nach dem Abschluss führen die ersten Schritte oft in Funktionen an der Schnittstelle von Therapie, Diagnostik und Versorgungsorganisation, etwa in der Therapieplanung, im Training und in der patientenbezogenen Dokumentation oder in der Qualitätssicherung. Beim Berufseinstieg liegt das Gehalt typischerweise zwischen 2.200 € und 3.050 € brutto pro Monat, ein häufiger Orientierungswert ist 2.630 € brutto monatlich. Die konkrete Einordnung hängt stark von Träger, Tarifbindung, Region und dem therapeutischen Schwerpunkt der Einrichtung ab.
Entwicklung der beruflichen Eigenständigkeit
In den ersten Berufsjahren verschiebt sich der Fokus meist von angeleiteten Tätigkeiten hin zu eigenständigen Fallverantwortungen, abgestimmten Therapieentscheidungen und interdisziplinärer Koordination. Mit wachsender Routine werden häufig Aufgaben in Anleitung, Prozessarbeit oder Projekten rund um Versorgungspfade und Dokumentationsstandards übernommen. Auch Spezialisierungen innerhalb des therapeutischen Spektrums sind verbreitet, wobei Anforderungen und interne Eingruppierungen je nach Arbeitgeber deutlich variieren können.
Übernahme in feste Arbeitsverhältnisse
Die Übergänge vom dualen Studium in eine Festanstellung sind oft eng an das Partnerunternehmen gekoppelt, bleiben aber nicht zwingend darauf beschränkt. Üblich sind strukturierte Einarbeitungsphasen, in denen Abläufe, Systeme und Dokumentationspflichten vertieft werden und die Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Therapie und Verwaltung stabilisiert wird. Wie schnell Verantwortung, Einsatzfelder und Vergütung wachsen, folgt in der Praxis weniger einem einheitlichen Muster als den jeweiligen Versorgungsstrukturen und tariflichen Rahmenbedingungen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Behandlung von Patientinnen und Patienten mit funktionellen Einschränkungen durch aktive und passive Therapie sowie trainingsbezogene Maßnahmen.
Therapie zur Verbesserung von Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit im Alltag, häufig mit kognitiven und motorischen Schwerpunkten.
Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie (MTR)
Durchführung bildgebender Untersuchungen und Mitwirkung an diagnostischen Prozessen unter Beachtung von Strahlenschutz und Qualitätsstandards.
Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen in ambulanter oder stationärer Versorgung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Therapeut/in (Berufseinstieg nach dualem Studium Angewandte Therapiewissenschaft)
Einstieg in die patientennahe Versorgung mit standardisierten Befund- und Therapieprozessen im Rahmen der im Studienvertrag geregelten Einsatzbereiche des Partnerunternehmens.
Stufe 2:Therapeut/in (Berufspraxis, erweiterte Fallverantwortung)
Übernahme komplexerer Behandlungsfälle, stärkere Koordination im interdisziplinären Team und Mitwirkung an qualitätssichernden Abläufen (z. B. Dokumentations- und Prozessstandards).
Stufe 3:Erfahrene/r Therapeut/in / Spezialist/in (z. B. Funktionsbereich, Qualitätsfokus)
Fachliche Ansprechperson für einen Schwerpunktbereich, Mitarbeit an Konzepten und Standards sowie regelmäßige Abstimmung mit ärztlichen und pflegerischen Schnittstellen.
Stufe 4:Teamleitung Therapie / Bereichskoordination
Koordination eines Therapieteams mit Aufgaben in Dienstplanung, fachlicher Steuerung, Qualitätsmanagement und Schnittstellenarbeit zu Leitung und anderen Berufsgruppen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Neurologische Rehabilitation
Therapie und Training bei neurologischen Erkrankungen, z. B. nach Schlaganfall, mit Fokus auf Funktion, Mobilität und Teilhabe.
Orthopädie / Manuelle Therapie (funktionsorientiert)
Funktionsdiagnostik und therapeutische Interventionen bei muskuloskelettalen Beschwerden mit standardisierten Befund- und Behandlungsstrategien.
Geriatrie (multimodale Therapie)
Therapeutische Versorgung älterer Patientinnen und Patienten mit Multimorbidität, eng abgestimmt mit Pflege, Medizin und Sozialdienst.
Pädiatrie (entwicklungsorientierte Therapie)
Befundung und Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit motorischen, sensorischen oder entwicklungsbezogenen Fragestellungen.
Onkologische Rehabilitation / Fatigue-Management
Therapeutische Unterstützung in der onkologischen Nachsorge, z. B. Aktivierungs- und Belastungssteuerung sowie edukative Anteile.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.190 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft
Der Übergang aus dem dualen Studium in den Berufsalltag verläuft oft über eine strukturierte Einarbeitung, in der therapeutische Verfahren, Dokumentationspflichten und interdisziplinäre Abstimmung sicher sitzen müssen. Das monatliche Bruttogehalt liegt zum Einstieg typischerweise bei 2.630 € und steigt mit Routine, Spezialisierung und komplexeren Fallkonstellationen schrittweise an. Nach einigen Jahren rücken häufig Schwerpunkte in Rehabilitation, Prävention oder evidenzbasierter Therapie in den Vordergrund. Digitale Anforderungen nehmen zu, etwa durch elektronische Patientenakten, Teletherapie sowie digitale Assessment- und Screening-Tools.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.630 € |
| 2. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Fallverantwortung) | 2.820 € |
| 3. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine in Standardfällen) | 3.010 € |
| 4. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (breiteres Indikationsspektrum) | 3.070 € |
| 5. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sicher in Ablauf- und Dokumentationsstandards) | 3.130 € |
| 6. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Befunde, evidenzbasiertes Arbeiten) | 3.320 € |
| 7. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellenarbeit, Fallkoordination) | 3.560 € |
| 8. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schwerpunktrolle, Qualitätssicherung im Team) | 3.800 € |
| 9. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Eigenständigkeit, ggf. Anleitung im Alltag) | 4.040 € |
| 10. Jahr | Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (ggf. optionale Koordination/Projektverantwortung) | 4.280 € |
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVA-L Gesundheit / TVA-L Pflege. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen typische Bruttogehälter bei etwa 2.630 € im Monat, je nach Arbeitgeber mit einer Spanne von 2.200 € bis 3.050 €. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung bewegt sich das Niveau häufig um 3.190 € brutto monatlich, in der Praxis meist über Stufenmodelle oder höhere Eingruppierungen.
Als erfahrene Fachkraft werden im Durchschnitt rund 4.060 € brutto pro Monat erreicht, mit Werten zwischen 3.330 € und 4.800 €. Deutlichere Sprünge entstehen oft dann, wenn zusätzliche Verantwortung übernommen wird, etwa in Koordination, fachlicher Anleitung oder mit erweiterten Aufgaben in spezialisierten Bereichen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Mit wachsender Berufserfahrung steigen Verantwortung und Fallkomplexität, etwa bei eigenständigerer Therapieplanung, Teamabstimmung und Dokumentationspflichten; das wirkt sich häufig direkt auf die Eingruppierung aus.
- 2Tarifbindung im öffentlichen Dienst oder bei großen Klinikverbünden führt oft zu transparenten Stufen und planbaren Sprüngen, während außertarifliche Vergütung stärker von Verhandlungsspielräumen abhängt.
- 3Zusatzqualifikationen wie Manuelle Therapie, Lymphdrainage, Bobath/PNF oder ein zertifizierter Kurs in Atemtherapie erweitern das Leistungsspektrum und erhöhen die Einsatzmöglichkeiten in spezialisierten Teams.
- 4Spezialisierungen, etwa Neurologie, Geriatrie, Pädiatrie oder Sportrehabilitation, werden in Einrichtungen mit entsprechenden Schwerpunkten häufig höher bewertet, weil sie Ausfallrisiken senken und Qualität sichern.
- 5Die Größe des Arbeitgebers spielt mit hinein: größere Träger mit mehreren Standorten haben eher definierte Karrierestufen, während kleinere Praxen teils stärker über Auslastung und Leistungsspektrum steuern.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für angewandte Therapiewissenschaften zeigt in vielen Bereichen eine stabile bis steigende Nachfrage, weil Versorgungsbedarf und Rehabilitationsleistungen breit verankert sind. Demografische Entwicklungen und chronische Erkrankungen erhöhen in vielen Einrichtungen die Fallzahlen und die Komplexität der Versorgung.
Veränderungen kommen unter anderem durch Digitalisierung, etwa bei Dokumentation, Terminsteuerung und dem Einsatz von Tele-Reha-Elementen, sowie durch stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit. Für Berufseinsteiger ergeben sich häufig gute Einstiegsmöglichkeiten in Kliniken, Reha-Einrichtungen und größeren Praxisverbünden, die strukturierte Einarbeitung abbilden können.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d)?
Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.250 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.
Was verdient man als Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) nach dem dualen Studium?
Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 2.630 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) nach dem Abschluss?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.630 € brutto/Monat bis hin zu 4.060 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d) nach dem Studium?
Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 2.630 € brutto/Monat.
In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d)?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Allgemeinkrankenhäuser, Fach- und Kurkliniken, Tageskliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Therapiezentren oder Gesundheitszentren. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaft (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.630 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.060 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 4.800 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVA-L Gesundheit / TVA-L Pflege), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
