Physiotherapeutin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Physiotherapeutin Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Physiotherapeutin (m/w/d) Gehalt 2026Physiotherapeutin (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.720 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.230 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.630 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD-P 6-9 / TVöD-SuE. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Physiotherapeutin (m/w/d)
Physiotherapeutinnen behandeln Menschen mit akuten oder chronischen Beschwerden und begleiten Reha-Prozesse nach Verletzungen oder Operationen. Im Alltag wechseln sich Befundaufnahme, Therapieplanung und praktische Behandlung ab, etwa durch Krankengymnastik, manuelle Techniken, Atemtherapie oder gerätegestützte Übungen. Häufig gehören auch Dokumentation, Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten sowie die Anleitung von Übungen für den Alltag dazu.
Gearbeitet wird unter anderem in physiotherapeutischen Praxen, Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder Therapiezentren, teils auch im Hausbesuch. Beschäftigung findet sich beispielsweise ebenfalls in Pflegeeinrichtungen, im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder bei Einrichtungen des Reha- und Sportbereichs, je nach Leistungsangebot und Patientengruppe.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Physiotherapeutin (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.714 €
3.358 € – 4.025 €
Frankfurt am Main
3.553 €
3.212 € – 3.850 €
Düsseldorf
3.553 €
3.212 € – 3.850 €
Stuttgart
3.521 €
3.183 € – 3.815 €
Hamburg
3.488 €
3.154 € – 3.780 €
Köln
3.424 €
3.095 € – 3.710 €
Nürnberg
3.295 €
2.978 € – 3.570 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.230 €
2.920 € – 3.500 €
Hannover
3.230 €
2.920 € – 3.500 €
Essen
3.198 €
2.891 € – 3.465 €
Berlin
3.165 €
2.862 € – 3.430 €
Dortmund
3.165 €
2.862 € – 3.430 €
Bremen
3.133 €
2.832 € – 3.395 €
Leipzig
2.907 €
2.628 € – 3.150 €
Dresden
2.907 €
2.628 € – 3.150 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.358 € | 3.714 € | 4.025 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.212 € | 3.553 € | 3.850 € | +10% |
Düsseldorf | 3.212 € | 3.553 € | 3.850 € | +10% |
Stuttgart | 3.183 € | 3.521 € | 3.815 € | +9% |
Hamburg | 3.154 € | 3.488 € | 3.780 € | +8% |
Köln | 3.095 € | 3.424 € | 3.710 € | +6% |
Nürnberg | 2.978 € | 3.295 € | 3.570 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.920 € | 3.230 € | 3.500 € | ±0% |
Hannover | 2.920 € | 3.230 € | 3.500 € | ±0% |
Essen | 2.891 € | 3.198 € | 3.465 € | -1% |
Berlin | 2.862 € | 3.165 € | 3.430 € | -2% |
Dortmund | 2.862 € | 3.165 € | 3.430 € | -2% |
Bremen | 2.832 € | 3.133 € | 3.395 € | -3% |
Leipzig | 2.628 € | 2.907 € | 3.150 € | -10% |
Dresden | 2.628 € | 2.907 € | 3.150 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede, die häufig mit Wirtschaftskraft und Lebenshaltung zusammenhängen. Tendenziell liegen größere Ballungsräume und wirtschaftsstarke süddeutsche Regionen oft über vergleichbaren ländlichen Gebieten.
In ostdeutschen Flächenländern werden im Durchschnitt eher niedrigere Monatsgehälter beobachtet, während Städte mit hoher Nachfrage und dichtem Gesundheitsangebot häufiger höhere Gehaltsniveaus ermöglichen.
Zugang zur Tätigkeit
Gesetzliche Grundlagen der Berufszulassung
Der Zugang zur Tätigkeit als Physiotherapeutin ist in Deutschland rechtlich klar geregelt und an eine geregelte Ausbildung sowie eine staatliche Abschlussprüfung gekoppelt. Der Regelfall ist eine schulische Ausbildung, die auf die Arbeit mit Patientinnen und Patienten in Prävention, Therapie und Rehabilitation vorbereitet und den Einstieg in Einrichtungen wie Kliniken, Reha-Zentren oder Praxen ermöglicht.
Dauer und theoretische Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet theoretischen Unterricht mit praktischen Einsätzen. Typische Inhalte betreffen unter anderem Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Befund- und Behandlungstechniken sowie physiotherapeutische Maßnahmen in unterschiedlichen Fachbereichen. In der Praxisphase stehen der strukturierte Behandlungsablauf, der sichere Umgang mit Patientendaten und die Zusammenarbeit mit Ärztinnen/Ärzten und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen im Vordergrund.
Staatliche Prüfung und rechtlicher Rahmen
Am Ende steht das Staatsexamen; die prüfende Stelle ist das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe. Die rechtliche Grundlage bildet das PhysThG (Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie). In der betrieblichen Realität ist neben dem formalen Abschluss relevant, dass physiotherapeutische Leistungen häufig auf ärztliche Verordnung hin erbracht werden und die Dokumentation, Hygiene und Qualitätssicherung fest in den Arbeitsalltag eingebunden sind.
Zusatzqualifikationen für spezifische Fachbereiche
Ergänzend zum Regelzugang werden Spezialisierungen häufig über fachbezogene Fortbildungen aufgebaut, etwa in manueller Therapie, Lymphdrainage, neurologischen Behandlungskonzepten oder Atemphysiotherapie. Solche Qualifizierungen erweitern das Behandlungsspektrum innerhalb des Gesundheitswesens, ersetzen jedoch nicht den geregelten Berufsabschluss.
Körperliche Eignung und soziale Kompetenzen
Persönlich hilfreich sind körperliche Belastbarkeit, sorgfältiges Arbeiten und eine verlässliche Kommunikation im Kontakt mit Menschen in belastenden Situationen. Ebenso wichtig sind ein gutes Bewegungsverständnis, ein sicherer Blick für Kontraindikationen sowie Teamfähigkeit, da physiotherapeutische Therapieziele oft interdisziplinär abgestimmt werden.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Physiotherapeutin
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.200 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Physiotherapeutin
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikationswege über Schule oder Hochschule
Der Regelzugang in den Beruf Physiotherapeutin (m/w/d) erfolgt über eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder über ein Studium. In beiden Fällen schließt die Qualifikation mit einer staatlichen Erlaubnis ab; die Prüfung ist als Staatsexamen organisiert und wird durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe abgenommen. Rechtliche Grundlage ist das PhysThG (Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie). Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Unterricht mit praktischen Einsätzen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen.
Lernstationen und notwendige Beobachtungsgabe
Typische Stationen während der Ausbildung sind Anatomie und Krankheitslehre, Befund- und Behandlungstechniken sowie angeleitete Praxiseinsätze, in denen der Umgang mit Patientinnen und Patienten schrittweise sicherer wird. Beim Berufseinstieg zählen neben körperlicher Belastbarkeit vor allem Beobachtungsgabe, sorgfältige Dokumentation und ein ruhiger Umgang mit Zeitdruck. Wichtig sind außerdem Einfühlungsvermögen und klare Kommunikation, weil Therapieverläufe oft erklärungsbedürftig sind und Motivation im Alltag eine Rolle spielt.
Erste Verantwortlichkeiten im Arbeitsalltag
Die Ausbildung ist häufig vergütet, in der Praxis meist im Rahmen tariflicher oder tarifnaher Regelungen. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise bei 2.720 € brutto/Monat; je nach Einrichtung und Rahmenbedingungen wird auch ein Korridor von 2.460 € bis 3.000 € brutto/Monat gesehen. Die ersten Aufgaben drehen sich häufig um standardisierte Behandlungspläne, Befunderhebung unter Anleitung, Verlaufsdokumentation und die Abstimmung im interdisziplinären Team, etwa mit Ärztinnen und Ärzten oder Pflege.
Typische Einsatzorte für Berufsanfänger
Der Einstieg erfolgt oft in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, ambulanten Praxen oder im Heilmittelbereich größerer Träger. In den ersten Monaten stehen Routine in Untersuchung und Therapie, sichere Geräte- und Lagerungstechniken sowie die Termin- und Behandlungsorganisation im Vordergrund. Mit wachsender Erfahrung werden komplexere Fälle übernommen, etwa in der Neurologie, Orthopädie oder Geriatrie, und die eigenständige Therapieplanung gewinnt an Gewicht.
Karrierepfade durch klinische Spezialisierung
Weitere Entwicklungsschritte entstehen häufig über Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen, etwa in manueller Therapie, Lymphdrainage oder Atemtherapie; auch Leitungsfunktionen in Praxis oder Klinik sind typische Perspektiven. Gehälter können sich dabei je nach Rolle, Trägerstruktur und Tarifbindung deutlich unterscheiden, ohne dass sich daraus ein einheitlicher Richtwert ableiten lässt. Üblich bleibt, dass Eingruppierungen und Entgeltstufen im Gesundheitswesen häufig über Branchentarifverträge strukturiert sind.
Berufliche Entwicklungsoptionen Physiotherapeutin
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Sportwissenschaftlerin / Sportwissenschaftler (Bewegungstherapie/Training)
Planung und Durchführung von Training, Prävention und Bewegungstherapie in Reha, Sporteinrichtungen oder betrieblichen Gesundheitsangeboten.
Therapie zur Förderung von Alltagsfähigkeiten und Handlungsfähigkeit, inkl. Befundung und therapeutischer Maßnahmenplanung.
Pflege, Überwachung und Versorgung von Patientinnen und Patienten in Klinik, stationärer Langzeitpflege oder ambulanter Versorgung.
Fitnesstrainerin / Fitnesstrainer (A-/B-Lizenz, Trainer im Gesundheitssport)
Anleitung von Training und Kursen sowie Erstellung von Trainingsplänen im Fitness- und Gesundheitssport.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Physiotherapeutin (Berufseinstieg)
Einstieg in die physiotherapeutische Behandlung mit Befund, Therapieplanung und Dokumentation im Team (z. B. Praxis, Klinik, Reha).
Stufe 2:Physiotherapeutin (nach einigen Jahren Berufserfahrung)
Selbstständigeres Arbeiten mit größerem Patientenspektrum, häufig inkl. komplexerer Befunde und stärkerer Abstimmung mit Ärztinnen/Ärzten und Kostenträgern.
Stufe 3:Erfahrene Physiotherapeutin (Fachkraft/Schwerpunktrolle)
Übernahme von Schwerpunktfällen, Anleitung von Kolleginnen/Kollegen im Alltag und Mitwirkung an Qualitäts- und Ablaufstandards im Behandlungsbetrieb.
Stufe 4:Teamleitung Physiotherapie / Leitende Physiotherapeutin
Fachliche und organisatorische Leitung (Dienstplanung, Fallsteuerung, Qualitätsmanagement, Einarbeitung) und Schnittstelle zu ärztlicher Leitung bzw. Einrichtungsmanagement.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Manuelle Therapie (MT)
Gelenk- und Weichteiltechniken, Befundung und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems.
Manuelle Lymphdrainage / Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (MLD/KPE)
Entstauung bei Lymph- und Lipödemen, Bandagierung und Therapieplanung im interdisziplinären Setting.
Neurologische Rehabilitation (z. B. Bobath/PNF)
Therapie bei neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, MS, Parkinson) mit Fokus auf Motorik, Alltagsfunktionen und Teilhabe.
Atemphysiotherapie / COPD- und Pneumologie-Schwerpunkt
Sekretmanagement, Atemtechniken, Belastungssteuerung und Patientenschulung bei pulmonalen Erkrankungen.
Sportphysiotherapie (Reha- und Leistungssportnah)
Return-to-Activity/Return-to-Sport, Belastungsaufbau, funktionelle Tests und enges Zusammenspiel mit Trainingssteuerung.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.230 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Physiotherapeutin
Mit wachsender Behandlungssicherheit und Routine steigt das Einkommen in der Physiotherapie meist schrittweise, häufig entlang von Branchentarifverträgen und je nach Einrichtung auch über Funktions- oder Schwerpunktaufgaben. Nach der schulischen Ausbildung (Berufsfachschule) oder einem Studium und der staatlichen Prüfung (Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe) folgt eine Phase intensiver Einarbeitung, danach gewinnt die eigenständige Fallverantwortung an Gewicht. Spezialisierungen und die sichere Organisation von Therapieabläufen können die Entwicklung zusätzlich stützen. Digitale Dokumentation, Abrechnungssoftware, ePA sowie Telemedizin- und Videotherapie-Plattformen prägen den Berufsalltag zunehmend.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Schulische Ausbildung (Berufsfachschule) oder Studium; Staatsexamen (Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe) nach PhysThG; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.720 € |
| 2. Jahr | Staatlich anerkannt; erste Routine in Befund und Therapieplanung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 2.820 € |
| 3. Jahr | Vertiefung im Praxisalltag; sicherere Dokumentation und Abrechnung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.920 € |
| 4. Jahr | Mehr Fallverantwortung; abgestimmte Therapieziele im interdisziplinären Setting; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.080 € |
| 5. Jahr | Gefestigte Behandlungsroutine; häufig tarifliche Stufung greift stärker; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (nach 5 Jahren) | 3.230 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung über Fortbildungen (z. B. indikationsbezogene Konzepte); strukturierte Heimprogramme; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.330 € |
| 7. Jahr | Komplexere Fälle; stärkerer Einsatz digitaler Trainings- und Feedbacksysteme; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.430 € |
| 8. Jahr | Hohe Behandlungssicherheit; ggf. Schwerpunktbereich und Anleitung neuer Kolleginnen/Kollegen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.630 € |
| 9. Jahr | Breites Spektrum; stabile Prozesse in Terminmanagement, ePA-Nutzung und Qualitätssicherung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (gefestigt) | 3.780 € |
| 10. Jahr | Optional: zusätzliche Koordinations- oder Funktionsaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 4.000 € |
Schulische Ausbildung (Berufsfachschule) oder Studium; Staatsexamen (Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe) nach PhysThG; fortschreitende Qualifizierung
Staatlich anerkannt; erste Routine in Befund und Therapieplanung; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung im Praxisalltag; sicherere Dokumentation und Abrechnung; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Fallverantwortung; abgestimmte Therapieziele im interdisziplinären Setting; fortschreitende Qualifizierung
Gefestigte Behandlungsroutine; häufig tarifliche Stufung greift stärker; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung über Fortbildungen (z. B. indikationsbezogene Konzepte); strukturierte Heimprogramme; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Fälle; stärkerer Einsatz digitaler Trainings- und Feedbacksysteme; fortschreitende Qualifizierung
Hohe Behandlungssicherheit; ggf. Schwerpunktbereich und Anleitung neuer Kolleginnen/Kollegen; fortschreitende Qualifizierung
Breites Spektrum; stabile Prozesse in Terminmanagement, ePA-Nutzung und Qualitätssicherung; fortschreitende Qualifizierung
Optional: zusätzliche Koordinations- oder Funktionsaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD-P 6-9 / TVöD-SuE. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 2.720 € pro Monat, mit einer Spanne von 2.460 € bis 3.000 € brutto. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt 3.230 € brutto pro Monat erreicht, wobei sich die Werte häufig zwischen 2.920 € und 3.500 € bewegen.
Als erfahrene Fachkraft liegt das Monatsgehalt typischerweise bei 3.630 € brutto, mit einer Spanne von 3.330 € bis 4.170 € brutto. Gehaltszuwächse ergeben sich in der Praxis oft über Stufen in tariflichen Systemen oder über die Übernahme komplexerer Behandlungen und koordinierender Aufgaben im Team.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken meist direkt: Mit mehr Routine, eigenständiger Fallsteuerung und größerem Patientenspektrum steigen Verantwortungsanteile und Vergütungsniveau.
- 2Zusatzqualifikationen erhöhen die Einsetzbarkeit, etwa Manuelle Therapie (MT), Lymphdrainage (MLD), Bobath/PNF, KGG oder Atemtherapie; häufig sind damit höher vergütete Leistungen verbunden.
- 3Tarifbindung gegenüber individueller Praxisvergütung macht oft einen Unterschied, besonders in Kliniken oder Reha-Einrichtungen mit festen Entgeltgruppen und Stufenlogik.
- 4Spezialisierungen in bestimmten Feldern, etwa Neurologie, Orthopädie/Unfallchirurgie, Pädiatrie oder Geriatrie, können den Einsatz in spezialisierten Teams und damit Gehaltsspielräume erweitern.
- 5Unternehmensgröße und Versorgungsstruktur beeinflussen das Budget: größere Träger mit mehreren Standorten, Reha-Ketten oder Klinikverbünde bieten häufiger strukturierte Gehaltsbänder als Kleinstpraxen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Physiotherapeutinnen gilt in vielen Versorgungsbereichen als stabil bis eher nachfragestark, weil Behandlungsbedarf in Rehabilitation und ambulanter Therapie dauerhaft vorhanden ist. Besonders die alternde Bevölkerung sorgt dafür, dass funktionelle Einschränkungen und Reha-Leistungen in vielen Einrichtungen eine große Rolle spielen.
Veränderungen entstehen unter anderem durch stärker digitalisierte Abläufe, etwa bei Terminorganisation, Dokumentation und ergänzenden Teletherapie-Formaten. Gleichzeitig steigt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit, weil Therapien häufiger in abgestimmten Behandlungspfaden mit Pflege, Medizin und Training organisiert werden.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zum Physiotherapeutin (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.050 € brutto/Monat, 1.100 € brutto/Monat, 1.200 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Physiotherapeutin (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 2.720 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Physiotherapeutin (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 3.230 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 3.630 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Physiotherapeutin (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem TVöD-P 6-9 / TVöD-SuE vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Physiotherapeutin (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.720 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.630 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 4.180 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Physiotherapeutin (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem TVöD-P 6-9 / TVöD-SuE vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD-P 6-9 / TVöD-SuE), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
