Duales Studium Hebammenkunde Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Hebammenkunde Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.400 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.010 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.550 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 9-11 / P 14-16. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d)
Im Stationsalltag und im Kreißsaal ist meist vom Dualen Studium Hebammenkunde (m/w/d) die Rede, auch wenn die formale Berufsbezeichnung Hebamme / Entbindungspfleger (B.Sc.) (m/w/d) lautet. Die Arbeit umfasst die Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, von Aufnahmegesprächen über Vorsorgechecks bis zur Überwachung von Wehenverlauf, Vitalwerten und Bonding.
Gearbeitet wird vor allem in klinischen Settings mit Schichtdienst, teils auch im Wechsel zwischen Kreißsaal, Wochenstation und Ambulanz. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Krankenhäusern mit Geburtshilfe, Geburtshäusern, hebammengeleiteten Kreißsälen oder in Praxiskonstellationen rund um Vor- und Nachsorge, häufig in enger Abstimmung mit Gynäkologie und Pädiatrie.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.612 €
4.255 € – 4.715 €
Frankfurt am Main
4.411 €
4.070 € – 4.510 €
Stuttgart
4.371 €
4.033 € – 4.469 €
Düsseldorf
4.170 €
3.848 € – 4.264 €
Hamburg
4.090 €
3.774 € – 4.182 €
Nürnberg
4.090 €
3.774 € – 4.182 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.010 €
3.700 € – 4.100 €
Köln
4.010 €
3.700 € – 4.100 €
Hannover
4.010 €
3.700 € – 4.100 €
Essen
3.970 €
3.663 € – 4.059 €
Dortmund
3.930 €
3.626 € – 4.018 €
Bremen
3.890 €
3.589 € – 3.977 €
Berlin
3.810 €
3.515 € – 3.895 €
Leipzig
3.609 €
3.330 € – 3.690 €
Dresden
3.609 €
3.330 € – 3.690 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.255 € | 4.612 € | 4.715 € | +15% |
Frankfurt am Main | 4.070 € | 4.411 € | 4.510 € | +10% |
Stuttgart | 4.033 € | 4.371 € | 4.469 € | +9% |
Düsseldorf | 3.848 € | 4.170 € | 4.264 € | +4% |
Hamburg | 3.774 € | 4.090 € | 4.182 € | +2% |
Nürnberg | 3.774 € | 4.090 € | 4.182 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.700 € | 4.010 € | 4.100 € | ±0% |
Köln | 3.700 € | 4.010 € | 4.100 € | ±0% |
Hannover | 3.700 € | 4.010 € | 4.100 € | ±0% |
Essen | 3.663 € | 3.970 € | 4.059 € | -1% |
Dortmund | 3.626 € | 3.930 € | 4.018 € | -2% |
Bremen | 3.589 € | 3.890 € | 3.977 € | -3% |
Berlin | 3.515 € | 3.810 € | 3.895 € | -5% |
Leipzig | 3.330 € | 3.609 € | 3.690 € | -10% |
Dresden | 3.330 € | 3.609 € | 3.690 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich Unterschiede zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Metropolregionen und süddeutschen Bundesländern liegen Vergütungen oft höher, während in Teilen Ostdeutschlands und in ländlichen Räumen niedrigere Niveaus häufiger sind.
Ein Gehaltstreiber sind unterschiedliche Lebenshaltungskosten und die jeweilige Tarif- und Kliniklandschaft, die die Spielräume bei Zulagen und Eingruppierungen beeinflusst.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Hebammenkunde
Der Zugang zur Tätigkeit erfolgt im Regelfall über ein Hochschulstudium im Rahmen des Dualen Studiums Hebammenkunde (m/w/d). Das duale Studienmodell verbindet wissenschaftliche Inhalte an einer Hochschule mit längeren Praxisphasen in klinischen und außerklinischen Versorgungseinrichtungen. Ziel ist die Qualifikation für die verantwortliche Begleitung von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit sowie für präventive und beratende Aufgaben rund um die Familiengesundheit.
Voraussetzungen für den Studienplatz
Formale Voraussetzung ist üblicherweise eine Hochschulzugangsberechtigung, also je nach Hochschule etwa die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. In der Praxis sind zudem vertragliche bzw. organisatorische Einbindungen in einen kooperierenden Praxisträger typisch, da die Praxisanteile verbindlich in den Studienablauf integriert sind. Häufig spielen auch gesundheitliche Eignung und der Nachweis von Impf- oder Infektionsschutzanforderungen eine Rolle, weil die Einsätze im Gesundheitswesen stattfinden.
Wissenschaftliche Grundlagen und Praxisphasen
Inhaltlich umfasst das Studium medizinische, pflege- und sozialwissenschaftliche Grundlagen sowie geburtshilfliche Diagnostik, evidenzbasiertes Handeln, Notfallmanagement und interprofessionelle Zusammenarbeit. Die Praxisphasen finden unter Anleitung statt und decken verschiedene Versorgungssettings ab, etwa Kreißsaal, Wochenstation, Schwangerenambulanz oder auch die aufsuchende Versorgung. Der Abschluss führt zur formalen Berufsbezeichnung Hebamme / Entbindungspfleger (B.Sc.) (m/w/d), die für die Berufsausübung im regulierten Berufsfeld maßgeblich ist.
Sicheres Handeln in Akutsituationen
Ergänzend können je nach Hochschul- und Landesrahmen besondere Anrechnungs- oder Übergangslösungen vorkommen, etwa bei einschlägiger Vorbildung im Gesundheitswesen; sie ersetzen den Regelzugang über das Hochschulstudium jedoch nicht. Persönlich sind Belastbarkeit, sicheres Handeln in wechselnden und teils akuten Situationen, ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein wichtig. Ebenso prägend sind Teamfähigkeit und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu dokumentieren und mit sensiblen Informationen professionell umzugehen.
Hochschulstudium
Bachelor / MasterAkademisch
Für die Tätigkeit als Duales Studium Hebammenkunde ist ein Duales Studium (B.Sc.) erforderlich.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Hebammenkunde
Hinweis: Studierende erhalten keine Ausbildungsvergütung, können aber BAföG, Stipendien oder Werkstudententätigkeiten nutzen.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation durch duales Studium
Der Regelzugang in den Beruf führt über ein Hochschulstudium im dualen Format. Das duale Studium Hebammenkunde verbindet wissenschaftliche Inhalte mit längeren Praxisphasen in kooperierenden Kliniken und teilweise auch im außerklinischen Umfeld. Am Ende steht die formale Berufsbezeichnung Hebamme / Entbindungspfleger (B.Sc.) (m/w/d), die für die Berufsausübung im Gesundheitswesen maßgeblich ist.
Studiendauer und fachliche Schwerpunkte
Typisch ist eine Studiendauer von drei bis vier Jahren, in der sich Theorieblöcke an der Hochschule und praktische Einsätze eng abwechseln. Inhalte reichen von Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und Wochenbettversorgung bis zu Notfallsituationen, Beratung und interprofessioneller Zusammenarbeit. Für den Zugang wird in der Regel die Qualifikation: abitur vorausgesetzt; hilfreich sind darüber hinaus Belastbarkeit, ein sicherer Umgang mit Verantwortung, Kommunikationsfähigkeit und ein strukturierter Arbeitsstil.
Rahmenbedingungen nach Entgeltgruppen
Die praktische Ausbildung ist vergütet, häufig im Rahmen tariflicher Regelungen, wobei die Tarifbindung: ja (branchenabhängig) in vielen Einrichtungen eine Rolle spielt. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise bei 3.400 € brutto pro Monat; je nach Arbeitgeberstruktur, Einsatzbereich und Tarifumfeld bewegt sich der Einstieg innerhalb eines Rahmens von 3.250 € bis 3.490 € brutto monatlich. Im Berufsalltag gehören dazu unter anderem die Begleitung von Geburten, Dokumentation, Beratungsgespräche sowie die Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten und der Pflege.
Perspektiven in der klinischen Versorgung
Beim Berufseinstieg starten viele in Kreißsaal-Teams, in der Schwangerenambulanz oder auf Wochenbettstationen, teils auch mit Einbindung in Bereitschaftsdienste. Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über Spezialisierungen, etwa in der Familienhebammenarbeit, Stillberatung oder im Qualitäts- und Praxisanleitungsbereich. In Leitungsfunktionen oder mit weiterführender akademischer Qualifikation können sich Aufgaben in Organisation, Personalverantwortung oder Lehre verschieben, wobei die Vergütung dann stärker vom jeweiligen Träger und dessen Entgeltstruktur geprägt ist.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Hebammenkunde
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Gesundheits- und Krankenpfleger/in (Schwerpunkt Gynäkologie/Geburtshilfe)
Pflege und Überwachung von Patientinnen rund um gynäkologische Eingriffe, Schwangerschaft und Wochenbett sowie Unterstützung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.
Sozialarbeiter/in (B.A.) im Gesundheitswesen
Sozialrechtliche Beratung, Hilfeplanung und Koordination von Unterstützungsleistungen für Familien, unter anderem in Kliniken oder Beratungsstellen.
Stillberater/in (IBCLC) / Laktationsberater/in
Fachberatung bei Stillproblemen, Schulungen und Begleitung von Familien in Klinik, Praxis oder freiberuflichen Settings.
Familienhebamme (Zusatzqualifikation) / Familiengesundheitspflege (FGKiKP)
Aufsuchende Unterstützung von Familien in belasteten Lebenslagen mit Fokus auf Gesundheitsförderung, Bindung und Kindeswohl.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Hebamme im Kreißsaal (Berufseinstieg)
Einsatz in der klinischen Geburtshilfe mit Begleitung von Geburten, Überwachung von Mutter und Kind sowie Zusammenarbeit im interprofessionellen Team.
Stufe 2:Hebamme (Berufserfahrung / erweitertes Aufgabenspektrum)
Übernahme komplexerer Betreuungen, Anleitung von Studierenden in der Praxis und häufig zusätzliche Aufgaben in Organisation und Qualitätssicherung.
Stufe 3:Erfahrene Hebamme (Fachverantwortung im Team)
Fachliche Verantwortung für Schwerpunktthemen im Kreißsaal oder auf Wochenbett-/Neonatologie-nahen Stationen sowie Mitwirkung an Standards und Einarbeitung.
Stufe 4:Leitende Hebamme / Teamleitung Geburtshilfe
Personalführung, Dienst- und Einsatzplanung, Schnittstellenmanagement mit ärztlicher Leitung und Pflegedienst sowie Verantwortung für Prozesse und Qualität.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Beleghebamme / freiberufliche außerklinische Geburtshilfe
Betreuung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett im Belegsystem oder außerklinisch inklusive Rufbereitschaft und Schnittstellenarbeit.
Pränataldiagnostik-nahe Betreuung / Risikomanagement
Begleitung und Beratung bei Risikoschwangerschaften, Mitwirkung an Pfaden/Standards und enges Arbeiten mit Gynäkologie, Neonatologie und Anästhesie.
Praxisanleitung im dualen Studium Hebammenkunde
Anleitung, Beurteilung und Begleitung von Studierenden in Praxiseinsätzen sowie Mitwirkung an Ausbildungs- und Anleitungskonzepten.
Perinatal- und Wochenbettversorgung mit Fokus Still- und Bindungsförderung
Versorgung im Wochenbett, Stillmanagement, Früherkennung von Anpassungs- und Belastungssituationen sowie Elternedukation.
Qualitätsmanagement in der Geburtshilfe
Entwicklung und Pflege von Standards, Audit- und Kennzahlenarbeit sowie Begleitung von Verbesserungsprojekten im geburtshilflichen Bereich.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.010 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Hebammenkunde
Mit wachsender Routine in Kreißsaal, Wochenbett und Beratung steigt das Einkommen meist schrittweise von rund 3.400 € brutto im Monat in den ersten Berufsjahren auf etwa 4.550 € bei ausgeprägter Berufserfahrung. Die Entwicklung hängt stark davon ab, ob neben der klinischen Versorgung zusätzliche Aufgaben wie Praxisanleitung, Qualitätsarbeit oder die Koordination von Abläufen übernommen werden. Der Arbeitsmarkt bleibt von Bedarf an qualifizierten Hebammen geprägt, zugleich erhöhen digitale Dokumentation, KIS-Systeme sowie CTG- und Fetalmonitoring die Anforderungen. Telehealth-Formate ergänzen die Vor- und Nachsorge und erfordern Datenschutzroutine.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), Berufsstart nach Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.400 € |
| 2. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), sichere Praxis in Basisabläufen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmende Selbstständigkeit) | 3.530 € |
| 3. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), wachsende Verantwortung im Dienst; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.660 € |
| 4. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), mehr Routine in Betreuung und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.790 € |
| 5. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), stabiler Einsatz in Kernbereichen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.010 € |
| 6. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), Vertiefung z. B. in Risikogeburten/Versorgungspfaden; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.150 € |
| 7. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), erweiterte Zuständigkeiten im Team; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.290 € |
| 8. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), hohe Fall- und Beratungssicherheit; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.420 € |
| 9. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), sehr erfahrene Fachpraxis; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.550 € |
| 10. Jahr | Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), ggf. Praxisanleitung/Qualitätsaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (mit optionaler Verantwortungsfunktion) | 4.690 € |
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), Berufsstart nach Studienabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), sichere Praxis in Basisabläufen; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), wachsende Verantwortung im Dienst; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), mehr Routine in Betreuung und Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), stabiler Einsatz in Kernbereichen; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), Vertiefung z. B. in Risikogeburten/Versorgungspfaden; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), erweiterte Zuständigkeiten im Team; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), hohe Fall- und Beratungssicherheit; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), sehr erfahrene Fachpraxis; fortschreitende Qualifizierung
Hochschulstudium (Qualifikation: abitur), ggf. Praxisanleitung/Qualitätsaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 9-11 / P 14-16. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen Monatsgehälter typischerweise bei rund 3.400 € brutto, mit einer Orientierungsspanne von 3.250 € bis 3.490 € brutto. Mit wachsender Routine, sicherer Fallführung und tariflichen Stufen oder internen Anpassungen bewegt sich das Niveau nach einigen Jahren spürbar nach oben.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind etwa 4.010 € brutto pro Monat üblich, während erfahrene Fachkräfte im Schnitt bei rund 4.550 € brutto liegen. Deutlichere Sprünge entstehen meist dann, wenn zusätzliche Verantwortung übernommen wird, etwa in Leitungs- oder Koordinationsfunktionen, wo sich Vergütungen um 5.250 € brutto pro Monat bewegen können.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Tarifbindung im Krankenhaus wirkt häufig als Stabilitätsfaktor, inklusive Stufensteigerungen und typischer Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste.
- 2Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit erhöhen die Eingruppierungschancen und die Übernahme komplexerer Fälle, etwa in der Risikogeburtshilfe oder im Notfallmanagement.
- 3Zusatzqualifikationen wie Still- und Laktationsberatung, Praxisanleitung, CTG- und Notfalltrainings oder Zusatzkompetenzen in der pränatalen Beratung können Aufgabenprofil und Vergütung erweitern.
- 4Spezialisierungen wie Beckenbodentraining, Geburtsvorbereitung, Wochenbett- und Familienhebammenarbeit oder Mitarbeit im hebammengeleiteten Kreißsaal beeinflussen Verantwortungsumfang und Zulagenmodelle.
- 5Einrichtungsgröße und Versorgungsstufe der Klinik spielen mit hinein: größere Häuser mit höherer Fallzahl und mehr Schichtabdeckung bieten häufiger Zuschlags- und Entwicklungsmodelle.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für das Duale Studium Hebammenkunde (m/w/d) wird in vielen Regionen von einer stabilen bis steigenden Nachfrage geprägt, weil Geburtshilfe personell eng getaktet ist und zugleich verlässliche Schichtabdeckung benötigt. In Kliniken wirken zudem organisatorische Vorgaben und Qualitätsanforderungen als Treiber für eine kontinuierliche Personalplanung.
Veränderungen ergeben sich durch stärkere Interdisziplinarität, digitale Dokumentation und standardisierte Pfade in der Geburtshilfe, etwa bei Screening, CTG-Auswertung und Nachsorgekoordination. Für Berufseinsteiger eröffnen sich dadurch häufig frühe Einsatzmöglichkeiten in Kreißsaal, Wochenbett und Ambulanzen, begleitet von strukturierten Einarbeitungen.
Jetzt Netto-Gehalt berechnen
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Brutto-Gehalt als Duales Studium Hebammenkunde netto übrig bleibt.
Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Mit welchem Einstiegsgehalt kann man als Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) nach dem Studium rechnen?
Absolventen steigen typischerweise mit etwa 3.400 € brutto/Monat ein. Die Vergütung hängt dabei stark von Trägerschaft, Klinikgröße und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) im Laufe der Karriere?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 3.400 € brutto/Monat bis hin zu 4.550 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
In welchen Branchen arbeitet man als Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d) und wie unterscheidet sich die Vergütung?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Geburtshäuser, Hausgeburten, Schwangerschaftsvorsorge, Wochenbettbetreuung, Geburtshilfe (Kreißsäle) oder Wochenbettstationen. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was verdient ein erfahrener Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d)?
Mit 6–10 Jahren Berufserfahrung liegen die Gehälter bei etwa 4.550 € brutto/Monat. In Führungspositionen und Spezialistenrollen sind Gehälter bis 6.000 € brutto/Monat möglich.
Welche Qualifikationen erhöhen das Gehalt als Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d)?
Neben der Berufserfahrung beeinflussen vor allem Zusatzqualifikationen, Spezialisierungen und Führungskompetenzen die Vergütung. Besonders honoriert werden relevante Zertifizierungen und tiefe Branchenkenntnisse.
Wie ist die aktuelle Arbeitsmarktsituation für den Beruf Duales Studium Hebammenkunde (m/w/d)?
Die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich ist derzeit hoch. Die Vergütung orientiert sich am Marktdurchschnitt der jeweiligen Region und Branche.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD EG 9-11 / P 14-16), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
