Hebamme Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Hebamme Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Hebamme (m/w/d) Gehalt 2026Hebamme (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.700 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.200 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Düsseldorf · Hamburg · Köln
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: P8 TVöD-P / P15/P16 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Hebamme (m/w/d)
Hebammen begleiten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und arbeiten dabei eng mit Ärzteteams und Pflege zusammen. Im Alltag gehören Vorsorgeuntersuchungen, Geburtsbegleitung, das Einschätzen von Risiken, Schmerzlinderung sowie die Überwachung von Mutter und Kind zu den typischen Aufgaben. Hinzu kommen Beratung zu Stillen, Rückbildung und Säuglingspflege sowie eine verlässliche Dokumentation.
Gearbeitet wird vor allem im Kreißsaal und auf Wochenstationen, teils auch im OP-Umfeld bei Kaiserschnitten oder in Ambulanzen. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Krankenhäusern, Geburtshäusern, hebammengeleiteten Kreißsälen oder bei Trägern im Gesundheitswesen, vereinzelt auch in Einrichtungen mit familienbezogenen Angeboten.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Hebamme (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Düsseldorf
4.366 €
4.012 € – 4.484 €
Hamburg
4.292 €
3.944 € – 4.408 €
Köln
4.218 €
3.876 € – 4.332 €
Frankfurt am Main
4.144 €
3.808 € – 4.256 €
Berlin
4.107 €
3.774 € – 4.218 €
München
4.033 €
3.706 € – 4.142 €
Stuttgart
3.848 €
3.536 € – 3.952 €
Nürnberg
3.774 €
3.468 € – 3.876 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.700 €
3.400 € – 3.800 €
Hannover
3.700 €
3.400 € – 3.800 €
Essen
3.663 €
3.366 € – 3.762 €
Dortmund
3.626 €
3.332 € – 3.724 €
Bremen
3.589 €
3.298 € – 3.686 €
Leipzig
3.330 €
3.060 € – 3.420 €
Dresden
3.330 €
3.060 € – 3.420 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Düsseldorf | 4.012 € | 4.366 € | 4.484 € | +18% |
Hamburg | 3.944 € | 4.292 € | 4.408 € | +16% |
Köln | 3.876 € | 4.218 € | 4.332 € | +14% |
Frankfurt am Main | 3.808 € | 4.144 € | 4.256 € | +12% |
Berlin | 3.774 € | 4.107 € | 4.218 € | +11% |
München | 3.706 € | 4.033 € | 4.142 € | +9% |
Stuttgart | 3.536 € | 3.848 € | 3.952 € | +4% |
Nürnberg | 3.468 € | 3.774 € | 3.876 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.400 € | 3.700 € | 3.800 € | ±0% |
Hannover | 3.400 € | 3.700 € | 3.800 € | ±0% |
Essen | 3.366 € | 3.663 € | 3.762 € | -1% |
Dortmund | 3.332 € | 3.626 € | 3.724 € | -2% |
Bremen | 3.298 € | 3.589 € | 3.686 € | -3% |
Leipzig | 3.060 € | 3.330 € | 3.420 € | -10% |
Dresden | 3.060 € | 3.330 € | 3.420 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich spürbare Gehaltsunterschiede, wobei höhere Vergütungen häufiger in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und süddeutschen Regionen anzutreffen sind. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Werte im Durchschnitt eher darunter.
Unterschiede entstehen typischerweise durch unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Finanzkraft von Trägern und regionale Tariflandschaften, die Vergütungsniveaus und Zulagen mitprägen.
Zugang zur Tätigkeit
Staatliche Qualifikation für Geburtshelfer
Der Zugang zur Tätigkeit als Hebamme ist in Deutschland klar geregelt und an eine staatlich geregelte Qualifikation gebunden. Der Regelzugang erfolgt über eine schulische Ausbildung, die auf die eigenverantwortliche Betreuung von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit vorbereitet. Für die Aufnahme werden in der Praxis vor allem ein passender Schulabschluss sowie die formale Zulassung durch die Ausbildungsstätte und die üblichen Nachweise zur persönlichen Eignung erwartet.
Theoretische Inhalte und praktische Phasen
Die Qualifikation ist auf 4 Jahre angelegt und verbindet theoretischen Unterricht mit umfangreichen Praxisanteilen in Einrichtungen der Geburtshilfe und angrenzenden Versorgungsbereichen. Inhaltlich stehen die physiologischen Abläufe von Schwangerschaft und Geburt, die Beobachtung und Einschätzung von Risiken, Beratung und Anleitung von Familien sowie Notfallmanagement und interprofessionelle Zusammenarbeit im Vordergrund. In der Praxis bedeutet das, dass bereits während der Ausbildung typische Situationen wie Geburtsbegleitung, Dokumentation, Kommunikation im Team und der Umgang mit belastenden Ereignissen systematisch eingeübt werden.
Abschlussprüfung nach dem Hebammengesetz
Am Ende steht eine staatliche Prüfung als Staatsexamen; prüfende Stelle sind die Länderbehörden für Gesundheit/Landesprüfungsämter. Die rechtliche Grundlage bildet das HebG (Hebammengesetz). Erst mit dem erfolgreichen Abschluss ist der Einstieg in die Berufsausübung möglich, häufig in Kliniken, Geburtshäusern oder in freiberuflichen Arbeitsformen, je nach Versorgungsstruktur und persönlicher Ausrichtung.
Vertiefungsmöglichkeiten in der Patientenversorgung
Ergänzend zum Regelzugang können Spezialisierungen innerhalb des Berufsfelds eine Rolle spielen, etwa in der außerklinischen Geburtshilfe, in der Wochenbett- und Stillbegleitung, in Kursformaten rund um Geburtsvorbereitung oder Rückbildung sowie in der Betreuung besonderer Bedarfslagen. Solche Vertiefungen bauen typischerweise auf dem Berufsabschluss auf und richten sich an konkrete Versorgungssettings und Zielgruppen.
Psychische Stabilität im Arbeitsalltag
Persönlich werden neben Verantwortungsbewusstsein und belastbarer Kommunikation vor allem eine stabile psychische Konstitution, körperliche Belastbarkeit und die Fähigkeit zum strukturierten Arbeiten unter Zeitdruck wichtig. Da Geburtshilfe nicht planbar ist, gehören Schichtarbeit, Rufbereitschaften und der professionelle Umgang mit Nähe, Intimsphäre und Ausnahmesituationen zum Berufsalltag.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 4-jährigen Ausbildung als Hebamme
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (4. Lehrjahr) – 1.450 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Hebamme
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Duales Studium der Hebammenwissenschaft
Der Regelzugang in den Beruf Hebamme (m/w/d) erfolgt über eine schulische Ausbildung: Duales Studium (Bachelor of Science) nach dem HebG (Hebammengesetz). Die Ausbildung ist auf 4 Jahre angelegt und verbindet hochschulische Lehre mit Praxiseinsätzen in klinischen und außerklinischen Settings. Am Ende steht eine staatliche Prüfung (Länderbehörden für Gesundheit/Landesprüfungsämter) als Staatsexamen, das die Berufsausübung rechtlich absichert.
Einsatzbereiche während der Qualifizierungsphase
Im Verlauf des dualen Studiums wechseln sich Theoriephasen mit praktischer Ausbildung ab, typischerweise mit Stationen im Kreißsaal, auf Wochenbettstationen sowie in der Schwangerenvorsorge und im Rahmen von Einsätzen in der außerklinischen Hebammenarbeit. Für den Einstieg sind neben medizinischem Grundverständnis und Dokumentationssicherheit vor allem Belastbarkeit, sorgfältige Kommunikation und ein klarer Blick für Risiken wichtig, weil die Arbeit häufig unter Zeitdruck und in wechselnden Teams stattfindet.
Verantwortung in der ersten Berufsphase
Die Ausbildung ist vergütet; in der Praxis orientiert sich die Eingruppierung häufig an tariflichen Regelungen im Gesundheitswesen. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt typischerweise im Korridor von 2.900 € bis 3.490 € brutto/Monat, mit einem häufig anzutreffenden Wert von 3.100 € brutto/Monat. Im Arbeitsalltag umfasst der Berufseinstieg meist die Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, inklusive Beratung, interdisziplinärer Abstimmung und der Verantwortung für sichere Abläufe, oft im Schichtdienst.
Arbeitsorte für frischgebackene Absolventen
Typische Einstiegspositionen finden sich vor allem in geburtshilflichen Kliniken, teils auch bei Hebammenpraxen oder in kooperierenden Versorgungsstrukturen. In den ersten Berufsjahren verschiebt sich der Schwerpunkt häufig von angeleiteter Mitarbeit hin zu eigenständiger Fallverantwortung, etwa bei der Betreuung physiologischer Geburten, in der Nachsorge oder in organisatorischen Anteilen wie Dienstkoordination und Qualitätsdokumentation.
Langfristige Perspektiven im Gesundheitssektor
Weitere Schritte können sich über Spezialisierungen ergeben, beispielsweise in Still- und Laktationsberatung, in der Pränatalbetreuung oder über Funktionen mit Leitungs- und Praxisanleitungsanteilen. Solche Entwicklungen hängen stark von Einrichtung, Personalstruktur und Verantwortungsumfang ab; Vergütung und Aufgabenprofile bewegen sich dann nicht zwingend innerhalb einer einheitlichen Linie, sondern folgen der jeweiligen Rolle, Tariflogik und dem Versorgungsbereich.
Berufliche Entwicklungsoptionen Hebamme
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Pflegerische Versorgung von Patientinnen und Patienten im stationären oder ambulanten Setting inklusive Überwachung, Pflegeplanung und Dokumentation.
Familiengesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (FGKiKP)
Aufsuchende, präventive und beratende Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, häufig in Kooperation mit Jugend- und Gesundheitsdiensten.
Therapeutische Befundung und Behandlung zur Wiederherstellung und Verbesserung von Bewegungs- und Funktionsfähigkeit, häufig auch präventiv.
Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
Assistenz bei Untersuchungen und Behandlungen sowie Organisation, Abrechnung und Patientenmanagement in Arztpraxen oder Ambulanzen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Hebamme (Berufseinstieg)
Einstieg in den Kreißsaal oder in die Wochenbettbetreuung mit schrittweiser Übernahme eigenständiger Betreuungsfälle unter etablierten Standards der Einrichtung.
Stufe 2:Hebamme (mit Berufserfahrung)
Sichere Fallführung in der Geburtshilfe inklusive komplexerer Betreuungssituationen sowie häufige Anleitung von Studierenden im Praxisalltag.
Stufe 3:Erfahrene Fachhebamme / Senior-Hebamme
Übernahme von Schichtverantwortung im Team, Mitwirkung an Standards und Qualitätssicherung sowie Schnittstellenarbeit mit Ärzteteams und Pflege.
Stufe 4:Leitende Hebamme / Teamleitung Kreißsaal
Führung eines Hebammenteams mit Dienstplanung, Personalentwicklung, Prozess- und Ergebnisverantwortung sowie Mitverantwortung für die Versorgungsorganisation im Kreißsaal.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Kreißsaal-/Geburtshilfe-Hebamme (klinischer Schwerpunkt)
Betreuung und Überwachung von Geburten, inklusive Umgang mit komplexeren Verläufen im interprofessionellen Team.
Wochenbett- und Stillberatung (Hebamme)
Versorgung nach der Geburt, Stillmanagement, Anleitung und Beobachtung von Mutter und Kind sowie frühe Problemerkennung.
Praxisanleiter/in Hebammenwesen
Anleitung, Begleitung und Bewertung von Studierenden im Praxiseinsatz sowie Mitwirkung an strukturierten Lern- und Einsatzkonzepten.
Beckenboden-/Rückbildung (Spezialisierung als Hebamme)
Kurs- und Einzelangebote zur Rückbildung, Beckenbodenschulung und funktioneller Stabilisierung nach Schwangerschaft und Geburt.
Pränatale Betreuung mit Schwerpunkt Screening/Monitoring (Hebamme)
Strukturierte Schwangerschaftsvorsorge, Risikoerkennung und Verlaufsbeobachtung im Rahmen der Hebammentätigkeit sowie enges Schnittstellenmanagement.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Routine in komplexen Geburtsverläufen wirken sich häufig auf die Eingruppierung aus, vor allem bei längerer Betriebszugehörigkeit und klaren Verantwortungsbereichen im Kreißsaal.
- 2Tarifbindung im Krankenhausumfeld führt oft zu transparenteren Stufen und Zulagen, während außerhalb von Tarifstrukturen Gehälter stärker verhandelt und uneinheitlicher ausfallen können.
- 3Zusatzqualifikationen wie Praxisanleitung, Still- und Laktationsberatung (IBCLC) oder Fortbildungen in Notfallmanagement und CTG-Interpretation erweitern Aufgabenprofile und können höhere Vergütung stützen.
- 4Spezialisierungen, etwa in Risikogeburtshilfe, Pränataldiagnostik-naher Betreuung oder im Aufbau hebammengeleiteter Angebote, erhöhen die fachliche Verantwortung und damit häufig auch das Gehaltsniveau.
- 5Größe und Versorgungsstufe der Einrichtung beeinflussen die Gehaltsstruktur, da größere Kliniken und Perinatalzentren meist klarere Hierarchien, Funktionsrollen und entsprechende Zulagen vorsehen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.700 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Hebamme
Mit wachsender Routine in der Schwangerenvorsorge, bei Geburtsbegleitungen und im Wochenbett steigt in vielen Einrichtungen auch das Bruttogehalt. Nach dem dualen Studium (Bachelor of Science) und der staatlichen Prüfung (Staatsexamen) nach HebG prägen Einarbeitung, Schichtdienst und hohe Verantwortung die ersten Berufsjahre, später kommen häufig komplexere Fallkonstellationen und mehr Koordination im Team hinzu. Tarifliche Eingruppierungen sind dabei üblich. Digitaler werden vor allem Dokumentation und Kommunikation, etwa über KIS, EPA, digitale CTG-Systeme und telemedizinische Formate; dafür sind Datenschutz- und IT-Grundkenntnisse wichtig.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duales Studium (Bachelor of Science) abgeschlossen; Staatsexamen (Länderbehörden für Gesundheit/Landesprüfungsämter); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 3.100 € |
| 2. Jahr | Berufspraxis im Kreißsaal, in der Schwangerenvorsorge und im Wochenbett; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / zunehmende Selbstständigkeit | 3.230 € |
| 3. Jahr | Routinisierte Abläufe, sichere Dokumentation und Übergaben (KIS/EPA); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.360 € |
| 4. Jahr | Mehr Eigenverantwortung in Betreuungspfaden, Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.500 € |
| 5. Jahr | Gefestigte Fachpraxis, häufig breiteres Einsatzspektrum je nach Einrichtung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.700 € |
| 6. Jahr | Vertiefung in komplexeren Situationen, stärkere Abstimmung mit ärztlichem Dienst; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.830 € |
| 7. Jahr | Sicherer Umgang mit digitaler CTG- und Fetalüberwachung, Qualitätsdokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.970 € |
| 8. Jahr | Erweiterte Fallverantwortung, häufig Mitwirkung an Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.200 € |
| 9. Jahr | Sehr hohe Routine, ggf. Funktions-/Schichtkoordination oder organisatorische Zusatzaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (ggf. Koordination) | 4.330 € |
| 10. Jahr | Langjährige Fachpraxis; ggf. Übernahme erweiterter Zuständigkeiten oder Teamkoordination (nicht regelhaft); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (optional: Verantwortungsrolle) | 4.470 € |
Duales Studium (Bachelor of Science) abgeschlossen; Staatsexamen (Länderbehörden für Gesundheit/Landesprüfungsämter); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis im Kreißsaal, in der Schwangerenvorsorge und im Wochenbett; fortschreitende Qualifizierung
Routinisierte Abläufe, sichere Dokumentation und Übergaben (KIS/EPA); fortschreitende Qualifizierung
Mehr Eigenverantwortung in Betreuungspfaden, Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team; fortschreitende Qualifizierung
Gefestigte Fachpraxis, häufig breiteres Einsatzspektrum je nach Einrichtung; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in komplexeren Situationen, stärkere Abstimmung mit ärztlichem Dienst; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit digitaler CTG- und Fetalüberwachung, Qualitätsdokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Fallverantwortung, häufig Mitwirkung an Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen; fortschreitende Qualifizierung
Sehr hohe Routine, ggf. Funktions-/Schichtkoordination oder organisatorische Zusatzaufgaben (einrichtungsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Langjährige Fachpraxis; ggf. Übernahme erweiterter Zuständigkeiten oder Teamkoordination (nicht regelhaft); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: P8 TVöD-P / P15/P16 TVöD-P. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei etwa 3.100 € pro Monat, je nach Arbeitgeber und Einsatzbereich bewegt sich die Spanne häufig zwischen 2.900 € und 3.490 €. Mit wachsender Routine und nach mehreren Jahren im Beruf steigt die Vergütung meist über tarifliche Stufen oder feste Entwicklungsbänder.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt etwa 3.700 € brutto monatlich erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei rund 4.200 € und hängt oft an Funktionsrollen im Kreißsaal sowie an Schicht- und Bereitschaftsanteilen. Bei erweiterter Verantwortung oder Führung sind monatlich etwa 5.800 € brutto üblich.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Hebammen ist insgesamt von einer stabilen bis hohen Nachfrage geprägt, da Geburtsmedizin durchgehend personell abgesichert werden muss. Gleichzeitig führen Schichtsysteme und Belastung in vielen Häusern zu Fluktuation, was Stellen regelmäßig neu entstehen lässt.
Veränderungen ergeben sich vor allem durch Spezialisierung in der Geburtshilfe, stärkere interdisziplinäre Abläufe und digitale Dokumentation in Kliniken. Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sind dadurch häufig gute Einstiegsmöglichkeiten vorhanden, insbesondere in Einrichtungen mit strukturierten Einarbeitungsmodellen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zur Hebamme (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.300 € brutto/Monat, 1.350 € brutto/Monat, 1.400 € brutto/Monat, 1.450 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Hebamme (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 3.100 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Hebamme (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 3.700 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 4.200 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Hebamme (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem P8 TVöD-P / P15/P16 TVöD-P vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Hebamme (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.200 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Hebamme (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem P8 TVöD-P / P15/P16 TVöD-P vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. P8 TVöD-P / P15/P16 TVöD-P), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
