Duales Studium Logopädie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Duales Studium Logopädie Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Duales Studium Logopädie (m/w/d) Gehalt 2026Duales Studium Logopädie (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.600 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.330 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD EG7/8 / AVR Diakonie EG1-5. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Duales Studium Logopädie (m/w/d)
Im Alltag ist meist vom Dualen Studium Logopädie (m/w/d) die Rede, formal wird der Beruf als Logopäde (B.Sc.) (m/w/d) geführt.
Der Arbeitsalltag dreht sich um Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, häufig mit dokumentationsnaher Planung und Abstimmung im Team. Gearbeitet wird in Behandlungsräumen, teils auch in Einrichtungen mit Stationsbezug oder im Hausbesuch, je nach Klientel und Auftrag. Beschäftigung gibt es beispielsweise in logopädischen Praxen, in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen, in interdisziplinären Therapiezentren oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie teils in Schulen und Kitas mit therapeutischer Anbindung.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Duales Studium Logopädie (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.730 €
3.450 € – 4.010 €
Frankfurt am Main
3.596 €
3.326 € – 3.866 €
Düsseldorf
3.563 €
3.296 € – 3.831 €
Stuttgart
3.530 €
3.265 € – 3.795 €
Hamburg
3.497 €
3.234 € – 3.759 €
Köln
3.430 €
3.172 € – 3.687 €
Berlin
3.430 €
3.172 € – 3.687 €
Hannover
3.397 €
3.142 € – 3.652 €
Nürnberg
3.363 €
3.111 € – 3.616 €
Essen
3.363 €
3.111 € – 3.616 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.330 €
3.080 € – 3.580 €
Dortmund
3.330 €
3.080 € – 3.580 €
Bremen
3.297 €
3.049 € – 3.544 €
Leipzig
3.064 €
2.834 € – 3.294 €
Dresden
3.064 €
2.834 € – 3.294 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.450 € | 3.730 € | 4.010 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.326 € | 3.596 € | 3.866 € | +8% |
Düsseldorf | 3.296 € | 3.563 € | 3.831 € | +7% |
Stuttgart | 3.265 € | 3.530 € | 3.795 € | +6% |
Hamburg | 3.234 € | 3.497 € | 3.759 € | +5% |
Köln | 3.172 € | 3.430 € | 3.687 € | +3% |
Berlin | 3.172 € | 3.430 € | 3.687 € | +3% |
Hannover | 3.142 € | 3.397 € | 3.652 € | +2% |
Nürnberg | 3.111 € | 3.363 € | 3.616 € | +1% |
Essen | 3.111 € | 3.363 € | 3.616 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.080 € | 3.330 € | 3.580 € | ±0% |
Dortmund | 3.080 € | 3.330 € | 3.580 € | ±0% |
Bremen | 3.049 € | 3.297 € | 3.544 € | -1% |
Leipzig | 2.834 € | 3.064 € | 3.294 € | -8% |
Dresden | 2.834 € | 3.064 € | 3.294 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Höhere Gehälter finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Regionen wie Süddeutschland oder in Metropolräumen, während ländlichere Gegenden und strukturschwächere Bundesländer oft niedrigere Niveaus aufweisen.
Unterschiede entstehen typischerweise durch Lebenshaltungskosten, Dichte größerer Arbeitgeber und die Verbreitung tariflicher Vergütung in Kliniken und Reha-Einrichtungen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Logopädie
Der Einstieg in das Duale Studium Logopädie (m/w/d) erfolgt in der Regel über ein Hochschulstudium, das wissenschaftliche Lehre mit längeren Praxisphasen in logopädischen Arbeitsfeldern verbindet. Typisch ist eine enge Verzahnung zwischen Hochschule und kooperierenden Praxiseinrichtungen, etwa Therapiepraxen, Kliniken oder Reha-Einrichtungen, sodass fachliche Grundlagen und praktische Anwendung von Beginn an zusammenlaufen.
Zulassung über Hochschulreife
Als formale Voraussetzung gilt meist eine Hochschulzugangsberechtigung (zum Beispiel allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife; je nach Hochschule auch Fachhochschulreife). Häufig kommen hochschulinterne Auswahlverfahren hinzu, etwa Eignungsprüfungen oder strukturierte Auswahlgespräche. In vielen Konstellationen wird zusätzlich ein Vertrag oder eine feste Zusage einer kooperierenden Praxiseinrichtung verlangt, weil die Praxisanteile organisatorisch und inhaltlich verbindlich geplant werden. Je nach Studienmodell können Nachweise zur gesundheitlichen Eignung und zum Infektionsschutz eine Rolle spielen, insbesondere wenn die Praxisphasen in medizinisch geprägten Einrichtungen stattfinden.
Studieninhalte im Bachelorstudium
Inhaltlich umfasst das duale Studienmodell typischerweise medizinische und linguistische Grundlagen, Diagnostik und Therapie bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie Gesprächsführung und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Praxisphasen sind darauf ausgerichtet, Befunderhebung, Therapieplanung, Dokumentation und den Umgang mit Patientengruppen unter Anleitung zu erlernen. Abschlussziel ist der akademische Abschluss Bachelor of Science als Logopäde (B.Sc.) (m/w/d), der die Grundlage für die berufliche Tätigkeit im therapeutischen Dienstleistungsumfeld bildet.
Anrechnung beruflicher Vorqualifikationen
Ergänzend zum Regelzugang kommen je nach Bundesland und Hochschulstruktur auch andere Vorqualifikationen als Türöffner vor, etwa eine einschlägige schulische Ausbildung im Therapiebereich oder längere einschlägige Praxiserfahrung, die im Rahmen von Anrechnungs- und Zulassungsverfahren berücksichtigt werden kann. Solche Wege ersetzen das Hochschulstudium jedoch nicht, sondern verändern vor allem den Einstieg oder die Anerkennung einzelner Studienanteile.
Stimmliche Belastbarkeit im Therapiealltag
Auf persönlicher Ebene sind eine klare Aussprache, stabile stimmliche Belastbarkeit und ein sicherer Umgang mit Nähe und Distanz im therapeutischen Setting wichtig. Im Alltag zählen außerdem Geduld, Beobachtungsgenauigkeit und die Fähigkeit, Therapieziele verständlich zu vermitteln und mit Angehörigen sowie multiprofessionellen Teams abzustimmen. Da Dokumentation und Auswertung zum Standard gehören, spielen auch strukturierte Arbeitsweise und sprachliches Ausdrucksvermögen eine zentrale Rolle.
Hochschulstudium
Bachelor / MasterAkademisch
Für die Tätigkeit als Duales Studium Logopädie ist ein Duales Studium (Ausbildungsintegrierend oder Primärqualifizierend) erforderlich.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Logopädie
Hinweis: Studierende erhalten keine Ausbildungsvergütung, können aber BAföG, Stipendien oder Werkstudententätigkeiten nutzen.
Ausbildung & Berufseinstieg
Studienstart mit Abitur
Der Regelzugang in das Berufsfeld führt über ein Hochschulstudium im dualen Format, das sich an Bewerberinnen und Bewerber mit Qualifikation: abitur richtet. Typisch ist die enge Verzahnung von Theorie an der Hochschule mit Praxisphasen in kooperierenden Einrichtungen, etwa in Kliniken, Rehabilitationszentren oder logopädischen Praxen. Für die spätere Berufsausübung sind je nach Einsatzbereich institutionelle Vorgaben und Nachweise relevant, die sich am Abschluss als Logopäde (B.Sc.) (m/w/d) orientieren.
Fallarbeit nach dem Abschluss
Im Berufseinstieg stehen häufig die strukturierte Fallarbeit, die Befunderhebung und die Therapieplanung unter Supervision im Vordergrund. Inhaltlich geht es um Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen über verschiedene Altersgruppen hinweg, ergänzt um Dokumentation und interdisziplinäre Abstimmung mit Medizin, Psychologie oder Pädagogik. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.600 € brutto pro Monat, je nach Arbeitgeberrahmen innerhalb einer Spanne von 2.530 € bis 2.670 € brutto pro Monat.
Rahmenbedingungen nach Entgeltgruppen
Das duale Studium ist in der Praxis oft durch feste Ausbildungs- und Einsatzpläne geprägt; in tarifgebundenen Bereichen kann sich das auf Vergütung und Arbeitsbedingungen auswirken, wobei Tarifbindung: ja (branchenabhängig) gilt. In nicht tarifgebundenen Strukturen spielen Trägergröße, Spezialisierung und regionale Nachfrage eine größere Rolle für die Einordnung der ersten Vertragskonditionen. Zum Einstieg gehören meist standardisierte Einarbeitungsschritte, etwa Hospitationen, angeleitete Therapiesequenzen und die Übernahme eigener Behandlungsserien.
Organisation im Praxiswechsel
Als hilfreiche Voraussetzungen gelten solides sprachwissenschaftliches und medizinisches Grundverständnis, sorgfältige Beobachtung sowie die Fähigkeit, Therapieziele alltagsnah zu formulieren. Im Arbeitsalltag zählen außerdem Gesprächsführung, Belastbarkeit und ein professioneller Umgang mit sensiblen Patientendaten. Der Wechsel zwischen Hochschule und Praxis erfordert Organisation und die Bereitschaft, theoretische Modelle direkt in Behandlungssituationen zu übertragen.
Spezialisierung auf Störungsbilder
Erste Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über Schwerpunktsetzungen, etwa Kindersprache, neurologische Störungsbilder oder Stimmtherapie, sowie über Fortbildungen innerhalb des jeweiligen Trägers. Mit wachsender Routine kommen Fallverantwortung, komplexere Diagnostik und engere Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams hinzu; in größeren Einrichtungen sind auch koordinierende Aufgaben möglich. Diese Einordnungen beschreiben typische Verläufe, die je nach Einrichtung, Versorgungsauftrag und Teamstruktur deutlich variieren können.
Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Logopädie
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Therapie zur Förderung von Handlungsfähigkeit und Alltagskompetenzen, häufig in Neurologie, Pädiatrie oder Orthopädie.
Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats und neurologischen Einschränkungen mit aktiven und manuellen Verfahren.
Sprachheilpädagogin/Sprachheilpädagoge
Pädagogische Förderung und Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen im Bildungssystem und in Fördereinrichtungen.
Reha-Berater/in (Gesundheitswesen)
Koordination und Beratung rund um Rehabilitationsmaßnahmen, Teilhabe und Leistungserbringung im Sozial- und Gesundheitsbereich.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Logopädin/Logopäde im Berufseinstieg
Einstieg in Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, meist mit standardisierten Verfahren und enger fachlicher Anleitung.
Stufe 2:Logopädin/Logopäde mit Berufserfahrung
Eigenverantwortliche Fallführung, breiteres Störungsspektrum, häufig zusätzliche Aufgaben wie Dokumentationsstandards, Anleitungsanteile in der Praxis oder Schnittstellenarbeit mit Ärztinnen/Ärzten und Therapeutenteams.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Senior-Logopädie
Übernahme komplexer Fälle (z. B. Neurorehabilitation), fachliche Abstimmung im interdisziplinären Setting sowie Mitwirkung an Qualitäts- und Behandlungsstandards.
Stufe 4:Teamleitung Logopädie / Fachliche Leitung
Führung oder fachliche Steuerung eines Teams, Einsatz- und Fallverteilung, Qualitätssicherung, Einarbeitung sowie Abstimmung mit Leitungsebene und Kostenträgerlogik.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Neurologische Logopädie (Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie)
Diagnostik und Therapie neurologisch bedingter Kommunikationsstörungen, häufig in Akutklinik und Neurorehabilitation.
Dysphagie-Therapie (Schluckstörungen)
Schluckdiagnostik, Therapie und Risiko-/Ernährungsmanagement in Klinik- und Pflegekontexten.
Kindersprache und Sprachentwicklungsstörungen
Diagnostik und Therapie bei SES, häufig mit Elternberatung und Schnittstellen zu Kita/Schule und Kinderärztinnen/-ärzten.
Stimmtherapie (funktionell/organisch/psychogen)
Therapie bei Stimmstörungen, oft in enger Kooperation mit HNO/Phoniatrie und bei hohen Anforderungen an Befund- und Übungssteuerung.
Orofaziale Störungen und myofunktionelle Therapie
Behandlung orofazialer Dysfunktionen, Zungenruhelage, Artikulationsmuster; häufige Schnittstellen zur Kieferorthopädie.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.330 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Logopädie
Mit wachsender Berufserfahrung steigen in der Logopädie Verantwortung, Fallkomplexität und damit meist auch das Einkommen. Nach dem Hochschulstudium folgt häufig eine Einarbeitungsphase, später festigt sich die Routine in Diagnostik, Therapieplanung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Mit Spezialisierungen, etwa in Neurorehabilitation oder Kindersprache, werden anspruchsvollere Aufgaben und oft bessere Eingruppierungen erreichbar. Tarifbindung spielt je nach Träger eine spürbare Rolle. Digitale Dokumentation, Praxisverwaltungssoftware und Teletherapie prägen Abläufe zunehmend und erfordern sichere Datenschutz- und Softwarepraxis.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Abitur, abgeschlossenes Hochschulstudium; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.600 € |
| 2. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigene Fälle) | 2.780 € |
| 3. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.960 € |
| 4. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Fallverantwortung) | 3.150 € |
| 5. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.330 € |
| 6. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.500 € |
| 7. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Störungsbilder) | 3.670 € |
| 8. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.000 € |
| 9. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialgebiet, ggf. Anleitung) | 4.160 € |
| 10. Jahr | Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Zuständigkeiten) | 4.330 € |
Abitur, abgeschlossenes Hochschulstudium; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Abitur, Hochschulabschluss; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD EG7/8 / AVR Diakonie EG1-5. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das Gehalt typischerweise bei rund 2.600 € brutto im Monat; je nach Arbeitgeber und Rahmenbedingungen bewegt es sich häufig zwischen 2.530 € und 2.670 €.
Mit etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden oft rund 3.330 € brutto erreicht, bei etablierten Strukturen auch darüber. Als erfahrene Fachkraft sind im Schnitt etwa 4.000 € brutto pro Monat üblich; größere Sprünge entstehen vor allem bei erweiterten Verantwortungsbereichen. In Rollen mit Führung oder deutlich breiterem Aufgabenpaket werden häufig etwa 4.830 € brutto erzielt, in einzelnen Konstellationen auch spürbar mehr.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Tarifbindung im Krankenhaus oder in Reha-Einrichtungen wirkt häufig gehaltserhöhend, während private Praxen außerhalb von Tarifstrukturen teils geringere, stärker verhandelte Entgelte zahlen.
- 2Spezialisierungen wie Dysphagietherapie, Stimmtherapie oder neurologische Rehabilitation erhöhen in vielen Teams die Verantwortungsdichte und können sich in Funktionszulagen oder höheren Eingruppierungen niederschlagen.
- 3Zusatzqualifikationen, etwa FEES-Basis- oder Anwenderkurse, LSVT LOUD oder Fortbildungen in Unterstützter Kommunikation, erweitern das Leistungsspektrum und verbessern oft die Position bei Gehaltsverhandlungen.
- 4Mehr Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit führen häufig zu Stufensprüngen, höheren Fallkomplexitäten und mehr eigenständiger Therapieplanung, was sich in höheren Entgeltgruppen oder Zulagen zeigt.
- 5Leitungs- oder Koordinationsaufgaben, etwa Teamleitung, Praxisorganisation oder Qualitätsmanagement, sind ein typischer Hebel für deutliche Gehaltssprünge gegenüber reiner Therapietätigkeit.
Marktausblick
Die Nachfrage nach logopädischen Leistungen bleibt in vielen Bereichen stabil bis steigend, weil altersbedingte Erkrankungen, neurologische Rehabilitationsbedarfe und komplexere Versorgungsfälle die Therapiekapazitäten regelmäßig binden.
Veränderungen kommen durch digitale Dokumentation, Videotherapie in geeigneten Settings und interdisziplinärere Versorgungspfade, etwa in Stroke-Units oder Reha-Teams. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Kliniken, Reha-Träger oder größere Praxen planbar einarbeiten und feste Teamstrukturen für Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle bieten.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Mit welchem Einstiegsgehalt kann man als Duales Studium Logopädie (m/w/d) nach dem Studium rechnen?
Absolventen steigen typischerweise mit etwa 2.600 € brutto/Monat ein. Die Vergütung hängt dabei stark von Trägerschaft, Klinikgröße und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Logopädie (m/w/d) im Laufe der Karriere?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.600 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 4.000 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
In welchen Branchen arbeitet man als Duales Studium Logopädie (m/w/d) und wie unterscheidet sich die Vergütung?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Akutkrankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Fachkliniken, HNO-Praxen, Neurologische Praxen oder Logopädie-Praxen. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was verdient ein erfahrener Duales Studium Logopädie (m/w/d)?
Mit 6–10 Jahren Berufserfahrung liegen die Gehälter bei etwa 4.000 € brutto/Monat. In Führungspositionen und Spezialistenrollen sind Gehälter bis 6.250 € brutto/Monat möglich.
Welche Qualifikationen erhöhen das Gehalt als Duales Studium Logopädie (m/w/d)?
Neben der Berufserfahrung beeinflussen vor allem Zusatzqualifikationen, Spezialisierungen und Führungskompetenzen die Vergütung. Besonders honoriert werden relevante Zertifizierungen und tiefe Branchenkenntnisse.
Wie ist die aktuelle Arbeitsmarktsituation für den Beruf Duales Studium Logopädie (m/w/d)?
Die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich ist derzeit hoch. Die Vergütung orientiert sich am Marktdurchschnitt der jeweiligen Region und Branche.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD EG7/8 / AVR Diakonie EG1-5), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
