Duales Studium Meteorologie Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

3.100 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

4.000 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

5.000 €

brutto / Monat

Top-Regionen

Frankfurt am Main · München · Düsseldorf

Arbeitsmarkt

Mittlere Nachfrage

Tarifliche Grundlage: TVöD E9-E11 (gehobener Dienst) / Besoldungsgruppe A9-A11. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.500 €
4.500 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat

Energiebranche
5.000 €
+25%
Luftfahrtindustrie
4.800 €
+20%
Verteidigung
4.600 €
+15%
Militär
4.400 €
+10%
Geoinformationsdienst
4.200 €
+5%
Klimaforschung
4.200 €
+5%
Wetterdienst
4.000 €
+0%
Wettervorhersage
4.000 €
+0%
Wetterberatung
3.800 €
-5%
Umweltschutz
3.600 €
-10%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Im Arbeitsalltag verbindet die Tätigkeit datengetriebene Analyse mit operativen Abläufen. Wetter- und Klimadaten werden aus Messnetzen, Radar- und Satelliteninformationen aufbereitet, Modellläufe bewertet und daraus Vorhersagen, Warnlagen oder fachliche Einschätzungen abgeleitet. Ein Teil der Arbeit findet in Leitstellen oder Vorhersagezentren statt, ein anderer in Büro- und Besprechungsumgebungen mit enger Abstimmung zu angrenzenden Fachbereichen.

Beschäftigung gibt es unter anderem bei Wetterdiensten, in der Luftfahrt, in der Energie- und Netzsteuerung sowie in Forschungseinrichtungen oder spezialisierten Dienstleistern. Je nach Umfeld stehen Schichtbetrieb und Lagearbeit im Vordergrund oder projektorientierte Aufgaben wie klimatologische Auswertungen, Gutachten und die Weiterentwicklung von Prognose- und Visualisierungssystemen.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

Frankfurt am Main

4.400 €

3.850 € – 4.950 €

+10%

München

4.320 €

3.780 € – 4.860 €

+8%

Düsseldorf

4.320 €

3.780 € – 4.860 €

+8%

Hamburg

4.240 €

3.710 € – 4.770 €

+6%

Köln

4.160 €

3.640 € – 4.680 €

+4%

Stuttgart

4.120 €

3.605 € – 4.635 €

+3%

Nürnberg

4.080 €

3.570 € – 4.590 €

+2%

Hannover

4.080 €

3.570 € – 4.590 €

+2%

Essen

4.040 €

3.535 € – 4.545 €

+1%

Deutschland (Durchschnitt)

4.000 €

3.500 € – 4.500 €

±0%

Dortmund

4.000 €

3.500 € – 4.500 €

±0%

Bremen

3.960 €

3.465 € – 4.455 €

-1%

Berlin

3.920 €

3.430 € – 4.410 €

-2%

Leipzig

3.680 €

3.220 € – 4.140 €

-8%

Dresden

3.680 €

3.220 € – 4.140 €

-8%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Süddeutschland, etwa in Bayern und Baden-Württemberg, sowie in Metropolräumen wie Hamburg, Frankfurt am Main oder München liegen die Gehälter häufig höher.

Ursachen sind typischerweise höhere Lebenshaltungskosten, eine größere Dichte an Arbeitgebern und eine stärkere Tarif- und Projektlandschaft, die Gehaltsniveaus nach oben zieht.

Zugang zur Tätigkeit

Kombination aus Theorie und Praxis

Der übliche Zugang zur Tätigkeit führt über ein Duales Studium, bei dem wissenschaftliche Grundlagen der Atmosphärenphysik und Wettervorhersage eng mit betrieblichen Praxisphasen verzahnt sind. Kennzeichnend ist ein Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen aus dem fachlichen Kontext Dienstleistungen, das die Praxisanteile organisiert und in der Regel auch die Einsatzbereiche während des Studiums festlegt.

Zulassungskriterien und betriebliche Auswahlverfahren

Formale Voraussetzung ist typischerweise eine Hochschulzugangsberechtigung, je nach Hochschule etwa allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Der Bewerbungsprozess läuft häufig zweigleisig: parallel zur Bewerbung an der Hochschule erfolgt die Auswahl beim Partnerunternehmen, oft mit Eignungs- und Auswahlgesprächen sowie dem Nachweis ausreichender mathematisch-naturwissenschaftlicher Grundlagen. Für einige Modelle können zusätzliche Kriterien wie gesundheitliche Tauglichkeit für Schichtdienstnähe oder Sicherheitsanforderungen in sensiblen Umfeldern eine Rolle spielen, ohne dass dies für alle dualen Modelle gleichermaßen gilt.

Meteorologische Kernmodule und Anwendungsbereiche

Inhaltlich kombiniert das duale Modell meteorologische Basismodule (z. B. Dynamik und Thermodynamik der Atmosphäre, Mess- und Auswertemethoden, Klimatologie) mit anwendungsnahen Anteilen wie Beobachtungstechnik, Datenqualität, Modellinterpretation und der Aufbereitung von Ergebnissen für unterschiedliche Auftraggeber. Je nach Studienmodell wird ein Bachelor erworben; die Praxisphasen können in Wetterdiensten, bei spezialisierten Dienstleistern oder in Bereichen stattfinden, in denen Wetter- und Klimadaten für Planung, Sicherheit oder Betrieb relevant sind.

Alternative Qualifikationswege für Naturwissenschaftler

Ergänzend kommen auch andere Qualifikationswege vor, etwa ein nicht-duales Meteorologie- oder Geowissenschafts-Studium mit anschließendem Berufseinstieg in meteorologienahe Dienstleistungen oder der Wechsel aus benachbarten naturwissenschaftlichen Studiengängen mit starker Daten- und Modellierungsausrichtung. Solche Wege ersetzen den Regelzugang über das duale Modell nicht, können aber in der Praxis bei passenden Schwerpunkten und nachgewiesener Fachnähe vorkommen.

Analytische Fähigkeiten und Belastbarkeit

Persönlich sind analytisches Denken, Sorgfalt im Umgang mit Mess- und Modelldaten sowie die Fähigkeit zur verständlichen Ergebnisdarstellung zentral. Häufig relevant sind Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit in Phasen mit hohem Zeitdruck, etwa bei kurzfristigen Lageeinschätzungen, sowie Teamarbeit an Schnittstellen zwischen Wissenschaft, IT-naher Datenverarbeitung und anwendungsorientierten Dienstleistungsprozessen.

Duales Studium

Theorie + Praxis kombiniertDual

Für ein duales Studium im Bereich Meteorologie wird in der Regel eine allgemeine Hochschulreife (Abitur) mit Schwerpunkt Mathe/Physik vorausgesetzt. Das Studienformat verbindet akademische Lehre mit praktischer Tätigkeit im Unternehmen.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
(Fach-)Hochschulreife
Abschluss
Bachelor + ggf. Berufsabschluss

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Duales Studium Meteorologie

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
hoch
WRF (Weather Research and Forecasting)ECMWF-ModelleSatellitenfernerkundungRadarmeteorologische SystemeKI-gestützte Vorhersageverfahren

Hinweis: Dual Studierende erhalten eine Vergütung vom Ausbildungsbetrieb (ca. 800-1.500 €/Monat je nach Branche).

Ausbildung & Berufseinstieg

Struktur des dualen Bewerbungsprozesses

Der Berufseinstieg über ein Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) ist typischerweise zweigleisig organisiert: Für das Partnerunternehmen wird ein Studienvertrag geschlossen, parallel erfolgt die Bewerbung an einer Hochschule mit passendem Studiengang. In der Praxis laufen Auswahlgespräche, Eignungstests oder fachliche Kurzaufgaben häufig über das Unternehmen, während die Hochschule die formalen Zulassungsvoraussetzungen prüft. Diese Parallelität prägt den Einstieg, weil betriebliche Anforderungen und akademische Anforderungen von Beginn an zusammengeführt werden.

Phasenmodell und finanzielle Rahmenbedingungen

Der Ablauf ist als Wechsel von Theorie- und Praxisphasen angelegt. In den Theoriephasen stehen Mathematik, Physik, Programmierung und meteorologische Grundlagen im Vordergrund; in den Praxisphasen werden Messnetze, Datenaufbereitung, Modellläufe oder interne Wetter- und Klimaauswertungen im Betrieb begleitet. Üblich ist eine vergütete Studienzeit, häufig tariflich oder angelehnt an Branchentarifverträge; teils werden auch Studiengebühren durch das Partnerunternehmen übernommen. Als Abschluss wird in der Regel der Bachelor erreicht, je nach Ausgestaltung kann ergänzend ein zusätzlicher IHK-Abschluss vorgesehen sein.

Mathematisches Verständnis und digitale Kompetenz

Als Voraussetzungen gelten meist die Hochschulreife sowie belastbare Grundlagen in Mathematik und Physik; hilfreich sind außerdem Interesse an Datenanalyse und ein sicherer Umgang mit digitalen Werkzeugen. Im betrieblichen Alltag zählen Sorgfalt, Dokumentationsfähigkeit und die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich aufzubereiten, weil meteorologische Informationen häufig an andere Fachbereiche weitergegeben werden. Teamarbeit ist verbreitet, etwa in Schicht- oder Projektstrukturen rund um Messkampagnen, Prognoseketten oder Qualitätssicherung.

Einsatzgebiete nach dem Studienabschluss

Nach dem Abschluss führen erste Stellen häufig in Bereiche wie meteorologische Datenanalyse, Unterstützung von Vorhersage- und Warnprozessen, Betrieb von Mess- und Sensorsystemen oder Anwendung meteorologischer Modelle in Energie-, Umwelt- oder Mobilitätskontexten. Das Einstiegsgehalt liegt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.800 € bis 3.500 € brutto pro Monat, mit einem typischen Wert um 3.100 € brutto pro Monat; die Einordnung hängt dabei unter anderem von Tarifbindung, Einsatzbereich und Verantwortungsumfang ab.

Einarbeitung in spezifische Softwareumgebungen

In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg steht meist die Einarbeitung in Datenquellen, Softwareumgebungen und betriebliche Standards im Vordergrund. Parallel wächst die Verantwortung, etwa durch die eigenständige Bewertung von Datenqualität, die Pflege von Auswerteketten oder die Mitarbeit an internen Berichten und Kundeninformationen. Je nach Arbeitgeber ergeben sich Schnittstellen zu IT, Ingenieurwesen oder Umweltmanagement, wodurch Aufgaben häufig interdisziplinär geprägt sind.

Berufliche Entwicklungsoptionen Duales Studium Meteorologie

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Mittlerer Aufwand

Entwicklung und Anwendung statistischer sowie machine-learning-basierter Modelle zur Prognose und Mustererkennung in Daten.

Gehalt:
4.000 € - 6.500 € brutto/Monat
Starker Überlapp in Datenanalyse, Modellverständnis und Arbeit mit Zeitreihen/Geodaten.

Klimawissenschaftler/in (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Analyse von Klimadaten und -trends sowie Ableitung von fachlichen Bewertungen für Forschung, Behörden oder Unternehmen.

Gehalt:
3.700 € - 5.800 € brutto/Monat
Nahtloser Bezug zu Klimadaten, Szenarienrechnung und Berichtserstellung für Planung und Risikomanagement.

Geophysiker/in (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Hoher Aufwand

Auswertung geophysikalischer Messdaten und Modellierung von Prozessen der Erde für Industrie, Dienstleister oder Forschung.

Gehalt:
4.200 € - 6.200 € brutto/Monat
Overlap in Atmosphärenphysik, Modellierung und datengetriebener Auswertung komplexer Mess- und Simulationsdaten.

Geoinformatiker/in (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Mittlerer Aufwand

Verarbeitung, Analyse und Visualisierung räumlicher Daten sowie Aufbau geobasierter Anwendungen und Workflows.

Gehalt:
3.600 € - 5.400 € brutto/Monat
Gemeinsame Basis in GIS/Geodaten, räumlicher Analyse und Visualisierung, oft in projektorientierten Strukturen.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Meteorologe/Meteorologin (Einstieg)

Gehalt:
2.900 € - 3.400 € brutto/Monat

Übernahme operativer Aufgaben in Vorhersage, Beratung oder Datenanalyse, häufig in tariflich geprägten Strukturen mit klaren Tätigkeitsmerkmalen.

Abgeschlossenes Duales Studium (Theorie + Praxis) mit Studienvertrag und Praxisphasen im Partnerunternehmen

Stufe 2:Meteorologe/Meteorologin (Berufserfahrung)

Gehalt:
3.600 € - 4.300 € brutto/Monat

Eigenständige Betreuung von Modellen, Fachauswertungen und Kunden- bzw. Fachbereichsberatung mit steigender Verantwortung für Qualität und Abläufe.

Mehrjährige Berufserfahrung, vertiefte Modell- und Datenkompetenz, nachweisbare Projekterfahrung

Stufe 3:Senior Meteorologe/Meteorologin

Gehalt:
4.700 € - 5.400 € brutto/Monat

Fachliche Verantwortung für komplexe Lagen, Review von Vorhersage- und Analyseprodukten sowie Koordination fachlicher Beiträge in Projekten.

Mehrjährige spezialisierte Erfahrung, belastbare Routine in anspruchsvollen Einsatzfeldern, ggf. Zusatzqualifikationen in Statistik/Programmierung

Stufe 4:Teamleitung Meteorologie / Leiter/in Vorhersagedienst

Gehalt:
6.700 € - 8.200 € brutto/Monat

Führung eines Teams, Ressourcen- und Schichtplanung, Schnittstelle zu angrenzenden Bereichen sowie Verantwortung für Service-Level und Ergebnisqualität.

Umfangreiche Berufserfahrung, Führungserfahrung oder Führungstrainings, Organisations- und Stakeholder-Kompetenz

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Flugmeteorologie (Aviation Meteorology)

praxisorientiert

Wetterberatung für Luftfahrt, Interpretation von TAF/METAR, Risikoabschätzung bei konvektiven Lagen, Vereisung und Windscherung.

Gehalt:
4.200 € - 5.100 € brutto/Monat
Spezifische Schulungen/Lehrgänge für Flugmeteorologie, Routine in operativen Vorhersageprozessen, ggf. Schichtdienst-Erfahrung

Unwetter- und Nowcasting-Spezialisierung

praxisorientiert

Kurzfristvorhersage mit Radar/Satellit, Warnmanagement und lagebezogene Kommunikation an interne und externe Adressaten.

Gehalt:
4.400 € - 5.400 € brutto/Monat
Erfahrung mit Radar-/Satellitendaten, Verfahren des Nowcastings, Krisen- und Kommunikationsroutine

Numerische Wettervorhersage (NWP) / Modellierung

interdisziplinär

Modellbetrieb, Parametrisierung, Datenassimilation und Bewertung von Modellgüte für operative oder projektbezogene Anwendungen.

Gehalt:
4.800 € - 5.500 € brutto/Monat
Vertiefte Programmierkenntnisse (z. B. Python), Umgang mit HPC-Umgebungen/Unix, Statistik und Verifikation

Klimadienstleistungen & Klimarisiko

interdisziplinär

Aufbereitung von Klimaszenarien, Kennzahlen für Risikoanalysen sowie Übersetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in anwendungsnahe Produkte.

Gehalt:
4.600 € - 5.500 € brutto/Monat
Kenntnisse in Klimadatenprodukten, Szenarien und Unsicherheiten, Reporting-/Stakeholder-Kommunikation

Erneuerbare-Energien-Meteorologie (Wind/Solar)

praxisorientiert

Prognosen und Analysen für Wind- und Solarerzeugung, Standortbewertungen und Performance-Auswertungen.

Gehalt:
4.300 € - 5.300 € brutto/Monat
Erfahrung mit Energieprognosen und Zeitreihen, Datenaufbereitung/Automatisierung, Grundlagen zu Anlagen- und Netzbezug

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.600 €
Großunternehmen
4.400 €
Mittelstand
4.000 €
Kleinunternehmen
3.520 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.000 € brutto/Monat

Energiebranche
5.000 €
+25%
Luftfahrtindustrie
4.800 €
+20%
Verteidigung
4.600 €
+15%
Militär
4.400 €
+10%
Geoinformationsdienst
4.200 €
+5%
Klimaforschung
4.200 €
+5%
Wetterdienst
4.000 €
+0%
Wettervorhersage
4.000 €
+0%
Wetterberatung
3.800 €
-5%
Umweltschutz
3.600 €
-10%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Duales Studium Meteorologie

Der Berufseinstieg in der Meteorologie ist meist von einer kurzen Einarbeitung in Prognose- und Datenprozesse geprägt; mit wachsender Routine steigen Verantwortung und Einkommen typischerweise von etwa 3.100 € auf rund 5.000 € brutto im Monat. Nach einigen Jahren verschiebt sich der Schwerpunkt häufig in Richtung Modellinterpretation, Warnmanagement oder anwendungsnahe Beratung. Der Arbeitsmarkt verlangt zunehmend digitale Kompetenz, etwa in Python oder R, numerischer Modellierung und Datenanalyse. KI-gestützte Vorhersageverfahren, Satellitenfernerkundung und Systeme wie WRF oder ECMWF prägen Arbeitsweise und Spezialisierungsmöglichkeiten.

1. Jahr3.100 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; Einstieg über Studienvertrag mit Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.280 €
Berufseinstieg (erste Verantwortung)

Duales Studium (Theorie + Praxis), Studienabschluss; erste eigenständige Analysen; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.500 €
Berufliche Festigung

Duales Studium (Theorie + Praxis); vertiefte Praxis im Partnerunternehmen; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.750 €
Berufliche Festigung (erweiterte Zuständigkeiten)

Duales Studium (Theorie + Praxis); Routine in Prognose- und Datenprozessen; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr4.000 €
Berufliche Festigung (gefestigte Fachkraft)

Duales Studium (Theorie + Praxis); Schnittstellenarbeit, Datenqualität, Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.500 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duales Studium (Theorie + Praxis); Spezialisierung, z. B. Radar- oder Satellitendaten; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.670 €
Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Aufgaben)

Duales Studium (Theorie + Praxis); Modellinterpretation, Automatisierung, Skripting; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr5.000 €
Erfahrung & Spezialisierung (erfahrene Fachkraft)

Duales Studium (Theorie + Praxis); anspruchsvolle Vorhersage- und Bewertungsaufgaben; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr5.400 €
Erfahrene Fachkraft (ggf. Projektkoordination)

Duales Studium (Theorie + Praxis); funktionsbezogene Koordination in Projekten möglich; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr6.500 €
Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft)

Duales Studium (Theorie + Praxis); bei Übernahme von Leitungsaufgaben in größeren Einheiten möglich; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: TVöD E9-E11 (gehobener Dienst) / Besoldungsgruppe A9-A11. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Zum Berufseinstieg liegt das Bruttogehalt im Durchschnitt bei rund 3.100 € pro Monat, je nach Einsatzfeld sind auch Werte zwischen 2.800 € und 3.500 € üblich. Die Entwicklung verläuft häufig stufenförmig, wenn Aufgaben von der operativen Mitarbeit hin zu verantwortlicheren Forecast- oder Analysefunktionen wechseln.

Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Mittel etwa 4.000 € brutto pro Monat erreicht, in vielen Fällen im Rahmen von 3.500 € bis 4.500 €. Als erfahrene Fachkraft liegt der typische Monatswert bei etwa 5.000 € brutto, besonders bei Schicht- und Leitstellenfunktionen oder fachlicher Spezialisierung. Mit erweiterter Verantwortung oder Führung werden im Schnitt rund 7.200 € brutto pro Monat erreicht.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Mit wachsender Berufserfahrung steigen Verantwortung und Vergütung, etwa durch den Wechsel von Routineprognosen zu Lageführung, Koordination von Warnprozessen oder Qualitätsmanagement im Vorhersagebetrieb.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie Python- oder R-Zertifikate, GIS-Nachweise (z. B. QGIS/ArcGIS) oder Schulungen in numerischer Modellierung und Datenassimilation wirken sich oft positiv aus.
  • 3
    Tarifbindung kann die Entwicklung planbarer machen, etwa über Stufen und Funktionszulagen; außerhalb tariflicher Strukturen hängt die Progression stärker von Rolle und Verhandlungsspielraum ab.
  • 4
    Die Unternehmensgröße spielt mit, weil größere Organisationen häufig mehr Funktionsstufen, Schichtzulagen und spezialisierte Rollen in Forecasting, Klimaauswertung oder Produktentwicklung anbieten.
  • 5
    Spezialisierungen wie Aviation Meteorology, Nowcasting mit Radar/Satellit, Klima-Impact-Analysen oder meteorologische Risiko- und Extremwetterbewertung erhöhen die Einsatzbreite und damit oft das Gehaltsniveau.

Marktausblick

Die Nachfrage nach meteorologischer Expertise wird insgesamt als stabil eingeschätzt, weil Wetter- und Klimarisiken in Planung und Betrieb vieler Bereiche mitlaufen. Gleichzeitig verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung datenintensiver Prozesse, automatisierter Vorhersagesysteme und stärkerer Verzahnung mit IT und Geoinformation.

Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo operative Vorhersage, Warnmanagement und anwendungsnahe Analytik zusammenkommen, beispielsweise in sicherheitskritischen Umfeldern oder bei Dienstleistern mit spezialisierten Produkten. Der Arbeitsmarkt bleibt dabei spürbar von Projektlogiken, Schichtmodellen und der Verfügbarkeit passender Schnittstellenkompetenzen geprägt.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie hoch ist die Vergütung während des dualen Studiums zum Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Dual Studierende erhalten durchschnittlich 1.400 € brutto/Monat. Die Vergütung steigt über die Studienjahre und liegt deutlich über klassischen Werkstudententätigkeiten.

Was verdient man als Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem dualen Studium?

Absolventen dualer Studiengänge steigen mit etwa 3.100 € brutto/Monat ein. Durch die bereits gesammelte Praxiserfahrung liegt das Einstiegsgehalt oft über dem reiner Hochschulabsolventen.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Abschluss?

Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 3.100 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 5.000 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme als Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach dem Studium?

Die Übernahmequote bei dualen Studiengängen ist vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen bilden dual Studierende gezielt für den eigenen Bedarf aus. Das Einstiegsgehalt bei Übernahme liegt typischerweise bei 3.100 € brutto/Monat.

In welchen Branchen gibt es duale Studiengänge für den Beruf Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Wetterdienst, Geoinformationsdienst, Militär, Verteidigung, Wettervorhersage oder Wetterberatung. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Duales Studium Meteorologie (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.100 € brutto/Monat für Einsteiger und 5.000 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 8.500 € brutto/Monat möglich.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

Mehr über den Autor →

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD E9-E11 (gehobener Dienst) / Besoldungsgruppe A9-A11), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Verwendete Quellen (2)

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: