Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) Gehalt 2026Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.200 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.650 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.200 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall - Metallindustrie / Öffentlicher Dienst (TVöD). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d)
Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik arbeiten an Anlagen, in denen Sensorik, Aktorik, Steuerungen und Netzwerke zusammenspielen. Im Alltag gehören das Verdrahten von Schaltschränken, das Parametrieren von Frequenzumrichtern, die Inbetriebnahme von SPS-Programmen sowie Mess- und Prüfarbeiten dazu. Häufig kommen Dokumentation, Fehlersuche im laufenden Betrieb und Abstimmungen mit Instandhaltung, Produktion oder IT hinzu.
Gearbeitet wird je nach Einsatz in Werkstätten und Schaltschrankbau, direkt in Produktionshallen oder im technischen Büro, teils mit Außeneinsätzen bei Kunden. Beschäftigung bieten beispielsweise Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Energie- und Wasserwirtschaft sowie Systemintegratoren und industrielle Dienstleister.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.307 €
4.036 € – 4.578 €
Frankfurt am Main
4.198 €
3.933 € – 4.462 €
Stuttgart
4.088 €
3.830 € – 4.346 €
Düsseldorf
4.088 €
3.830 € – 4.346 €
Hamburg
4.015 €
3.762 € – 4.268 €
Köln
3.942 €
3.694 € – 4.190 €
Nürnberg
3.723 €
3.488 € – 3.958 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.650 €
3.420 € – 3.880 €
Hannover
3.650 €
3.420 € – 3.880 €
Essen
3.614 €
3.386 € – 3.841 €
Dortmund
3.577 €
3.352 € – 3.802 €
Berlin
3.541 €
3.317 € – 3.764 €
Bremen
3.541 €
3.317 € – 3.764 €
Leipzig
3.285 €
3.078 € – 3.492 €
Dresden
3.285 €
3.078 € – 3.492 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.036 € | 4.307 € | 4.578 € | +18% |
Frankfurt am Main | 3.933 € | 4.198 € | 4.462 € | +15% |
Stuttgart | 3.830 € | 4.088 € | 4.346 € | +12% |
Düsseldorf | 3.830 € | 4.088 € | 4.346 € | +12% |
Hamburg | 3.762 € | 4.015 € | 4.268 € | +10% |
Köln | 3.694 € | 3.942 € | 4.190 € | +8% |
Nürnberg | 3.488 € | 3.723 € | 3.958 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.420 € | 3.650 € | 3.880 € | ±0% |
Hannover | 3.420 € | 3.650 € | 3.880 € | ±0% |
Essen | 3.386 € | 3.614 € | 3.841 € | -1% |
Dortmund | 3.352 € | 3.577 € | 3.802 € | -2% |
Berlin | 3.317 € | 3.541 € | 3.764 € | -3% |
Bremen | 3.317 € | 3.541 € | 3.764 € | -3% |
Leipzig | 3.078 € | 3.285 € | 3.492 € | -10% |
Dresden | 3.078 € | 3.285 € | 3.492 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede fallen häufig dort größer aus, wo Industrie und Unternehmenszentralen dicht vertreten sind, etwa in Süddeutschland oder in einzelnen Ballungsräumen. In strukturschwächeren Regionen liegen Gehälter im Vergleich dazu eher niedriger.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Wirtschaftskraft, Tariflandschaften und Lebenshaltungskosten, die sich in den betrieblichen Vergütungsniveaus und Zusatzleistungen widerspiegeln.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Automatisierungstechnik
Der übliche Einstieg in die Tätigkeit erfolgt über eine duale Ausbildung, die im betrieblichen Alltag eng mit der Berufsschule verzahnt ist. In der Praxis erwarten viele Betriebe mindestens einen mittleren Schulabschluss; je nach Einsatzfeld können auch Hauptschulabschluss oder (Fach-)Abitur vorkommen. Der Bewerbungsprozess orientiert sich häufig an technischen Ausbildungsberufen: schriftliche Bewerbung, Auswahlgespräch und nicht selten ein kurzer Eignungstest, der Grundlagen in Mathematik, Physik oder technischem Verständnis abfragt.
Lerninhalte im dualen System
Die Ausbildung ist auf 3,5 Jahre angelegt und verbindet Arbeiten im Unternehmen mit Unterricht in der Berufsschule. Typische Inhalte sind das Planen und Verdrahten von Schalt- und Automatisierungsanlagen, das Inbetriebnehmen von Systemen, das Prüfen und Messen elektrischer Größen sowie das Analysieren von Störungen in vernetzten Anlagen. Im Dienstleistungsumfeld gehört oft auch dazu, Anlagen beim Kunden zu integrieren, Schnittstellen abzustimmen und Dokumentationen so zu führen, dass Wartung und Service nachvollziehbar bleiben.
Abschluss nach dem Berufsbildungsgesetz
Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK (Industrie- und Handelskammer); rechtliche Grundlage ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz). Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist im Rahmen der dafür vorgesehenen Regelungen möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder passender Vorbildung, und wird betrieblich sowie schulisch abgestimmt.
Qualifizierung zum staatlich geprüften Techniker
Nach dem Abschluss sind fachlich anschlussfähige Aufstiegsfortbildungen verbreitet, insbesondere in technisch-gewerblicher Richtung. Dazu zählen Qualifikationen wie Industriemeister/in (IHK, z. B. Metall, Elektrotechnik) oder die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüfte/n Techniker/in (landesrechtlich, Fachschule), häufig mit Schwerpunkten in Automatisierung, Systemtechnik oder Betriebstechnik. Ergänzend sind hersteller- und systemnahe Spezialisierungen üblich, etwa in SPS-Programmierung, Prozessleittechnik, Antriebstechnik, industrieller Kommunikation oder funktionaler Sicherheit.
Präzision bei der Fehlersuche
Persönlich hilfreich sind eine sorgfältige Arbeitsweise, ein stabiler Umgang mit Fehlersuche unter Zeitdruck und ein gutes Verständnis für technische Zusammenhänge. Gesundheitlich spielt Belastbarkeit eine Rolle, da Montageeinsätze, Arbeiten in Schaltschränken oder in Produktionsumgebungen sowie wechselnde Einsatzorte vorkommen können. Da viele Aufgaben im Team oder im direkten Kundenkontakt stattfinden, sind klare Abstimmung und dokumentationssicheres Arbeiten im Servicekontext relevant.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3,5-jährigen Ausbildung als Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (4. Lehrjahr) – 1.360 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen im betrieblichen Auswahlverfahren
Der Einstieg in den Beruf Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) beginnt in der Regel mit einer dualen Ausbildung. Im Bewerbungsprozess zählen neben vollständigen Unterlagen oft ein kurzer Eignungstest, ein Vorstellungsgespräch und gelegentlich ein betrieblicher Probearbeitstag. Betriebe erwarten meist einen mittleren Schulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss; hilfreich sind solide Grundlagen in Mathematik und Physik sowie ein sicheres Verständnis technischer Zusammenhänge. Im Alltag fallen Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit besonders ins Gewicht, weil Arbeiten an Anlagen und Systemen häufig abgestimmt und dokumentiert werden müssen.
Praxisphasen in der Systemtechnik
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist als Duale Berufsausbildung organisiert: Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab. Im Betrieb geht es typischerweise um das Installieren, Parametrieren und Prüfen von Sensorik, Aktorik, Steuerungen und vernetzten Komponenten, ergänzt um Fehlersuche, Messungen und Inbetriebnahmen. Die Ausbildung ist vergütet; je nach Branche und Betrieb spielt Tarifbindung eine Rolle. Formale Grundlage ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz), abgeschlossen wird mit der IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer).
Einstiegsrollen in der Instandhaltung
Nach bestandener Abschlussprüfung liegen typische Einstiegsfunktionen etwa in der Instandhaltung, in der Montage und Inbetriebnahme oder in der Automatisierungstechnik im Produktionsumfeld. Das Einstiegsgehalt bewegt sich häufig in einer Spanne von 3.000 € bis 3.400 € brutto/Monat, mit 3.200 € brutto/Monat als gängigem Orientierungswert. Abweichungen ergeben sich in der Praxis unter anderem durch Schichtanteile, Einsatzort, Betriebsgröße und die jeweilige technische Komplexität der Anlagen.
Routine bei der Inbetriebnahme
In den ersten Monaten nach dem Berufseinstieg steht meist das sichere Arbeiten an bestehenden Systemen im Vordergrund: Schaltpläne lesen, Mess- und Prüfmittel routiniert einsetzen, Störungen eingrenzen und sauber dokumentieren. Viele Tätigkeiten folgen dabei festen Abläufen, etwa bei Wartungsfenstern oder bei der Wiederinbetriebnahme nach Stillständen. Je nach Betrieb kommen wechselnde Einsatzorte, Bereitschaftsdienste oder Arbeiten im laufenden Produktionsbetrieb hinzu, was den Arbeitsalltag spürbar prägt.
Spezialisierung in der SPS Programmierung
Für die weitere Entwicklung sind betriebliche Spezialisierungen üblich, etwa in Richtung SPS-Programmierung, industrielle Kommunikation oder Qualitäts- und Prüftätigkeiten. Auch Aufstiegsfortbildungen im technischen Umfeld (zum Beispiel in der Koordination von Instandhaltung oder in der Projektunterstützung) kommen vor; konkrete Rollen und Verantwortungszuschnitte unterscheiden sich jedoch stark zwischen Branchen und Unternehmensgrößen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Installiert, prüft und wartet elektrische Anlagen in Gebäuden, inklusive Schutz- und Messtechnik sowie zunehmend vernetzter Systeme.
Arbeitet an mechatronischen Systemen aus Mechanik, Elektrik und Steuerungstechnik in Montage, Instandhaltung oder Fertigung.
Fertigt, prüft und repariert elektronische Geräte und Baugruppen, häufig mit Fokus auf Messtechnik und Dokumentation.
Betreut elektrische Energieversorgung und Betriebstechnik in Industrieanlagen, inklusive Instandhaltung, Schaltanlagen und Störungsbehebung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (Fachkraft)
Einsatz in Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Anlagen sowie systemtechnische Fehlersuche im Betrieb.
Stufe 2:Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (Berufserfahrung)
Eigenständige Betreuung von Anlagenbereichen, strukturierte Diagnose bei Störungen und koordinierte Abstimmung mit Produktion, Instandhaltung und ggf. Servicepartnern.
Stufe 3:Senior Elektroniker Automatisierungs- und Systemtechnik / Spezialist im Betrieb
Verantwortung für komplexere Systeme, Ursachenanalysen (z. B. Wiederholstörungen), Standardisierung von Abläufen und fachliche Unterstützung im Team.
Stufe 4:Teamleitung Automatisierung/Instandhaltung (operative Führung)
Fachliche und organisatorische Steuerung eines Teams, Schicht-/Einsatzplanung, Priorisierung von Störungsbeseitigung und Maßnahmen zur Anlagenverfügbarkeit.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
SPS-Programmierung und Inbetriebnahme (TIA Portal/STEP 7 u. ä.)
Parametrierung, Inbetriebnahme und Störungsanalyse von SPS-Programmen sowie Schnittstellen zu HMI/Peripherie.
Industrielle Netzwerktechnik (PROFINET, EtherNet/IP, Feldbus)
Aufbau, Diagnose und Stabilisierung industrieller Kommunikationsnetze inklusive Segmentierung, Adressierung und Fehlersuche.
Instandhaltung automatisierter Produktionsanlagen (Schwerpunkt Verfügbarkeit)
Geplante Instandhaltung, systematische Störungsbeseitigung, Analyse von Wiederholfehlern und Mitwirkung an Verbesserungsmaßnahmen.
Technischer Service & Außendienst Automatisierung
Inbetriebnahmen, Fehlerdiagnosen und Reparaturen beim Kunden inklusive Dokumentation und Abstimmung mit Engineering/Support.
Prüf- und Messtechnik in der Automatisierung (End-of-Line/Abnahme)
Aufbau und Betreuung von Prüfplätzen, Messmittelanbindung, Auswertung von Prüfergebnissen und Unterstützung bei Abnahmen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.650 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik
In der Automatisierungs- und Systemtechnik steigen Verantwortung und Gehalt meist mit zunehmender Anlagenkenntnis, Störungssicherheit und der Fähigkeit, komplexe Systeme stabil zu halten. Nach der dualen Berufsausbildung mit IHK-Abschlussprüfung nach BBiG liegen die Einstiegsgehälter häufig um 3.200 € brutto im Monat; mit wachsender Praxis, Spezialisierung und tariflichen Stufen sind Steigerungen bis in den Bereich von rund 4.200 € typisch. Der Arbeitsmarkt wird stark durch Industrie 4.0 geprägt: SPS-Programmierung, Feldbusse, HMI/SCADA sowie Remote-Diagnose und Grundzüge der OT-Cybersecurity gewinnen an Gewicht.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung in Automatisierungsanlagen) | 3.200 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigenständige Inbetriebnahmen) | 3.290 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine in Wartung & Fehleranalyse) | 3.380 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (SPS-/HMI-Anpassungen, Dokumentation) | 3.470 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (breiter Anlagen- und Prozessüberblick) | 3.560 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (SPS, Feldbus, Antriebstechnik) | 3.650 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (SCADA/HMI, Remote-Diagnose) | 3.830 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Condition Monitoring, OT-Grundschutz) | 4.020 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Anlagenverantwortung im Bereich) | 4.110 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (komplexe Störungen, Schnittstelle IT/OT) | 4.200 € |
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall - Metallindustrie / Öffentlicher Dienst (TVöD). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbruttogehalt bei rund 3.200 €. In dieser Phase hängen Gehaltsschritte häufig an der Einarbeitung in Anlagenstandards, dem sicheren Umgang mit SPS-Umgebungen und dem wachsenden Anteil eigenständiger Inbetriebnahmen.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt etwa 3.650 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Gehalt typischerweise um 4.200 € brutto monatlich, oft getragen von Verantwortung für Schlüsselanlagen, Störungskoordination und Projektanteile. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen sind rund 5.300 € brutto pro Monat üblich, wenn Teams, Teilprojekte oder Schicht- und Anlagenverantwortung dazukommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung wirkt oft stufenweise, weil mehr Verantwortung in Inbetriebnahme, Störungsanalyse und Anlagenoptimierung übernommen wird und komplexere Systeme eigenständig betreut werden.
- 2Zusatzqualifikationen wie Siemens TIA Portal/STEP 7, Zertifikate für industrielle Netzwerke (PROFINET), EPLAN-Schulung oder Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten können die Eingruppierung verbessern.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung nach Entgeltstufen, etwa in tarifgebundenen Industrieunternehmen, führen häufig zu planbaren Gehaltsschritten und klaren Sprüngen bei Rollenwechseln.
- 4Unternehmensgröße und Kritikalität der Anlagen spielen mit hinein: Große Produktionsstandorte vergüten Störungsbereitschaft, Schichtmodelle oder Schlüsselanlagen oft höher als kleinere Betriebe.
- 5Spezialisierungen wie Robotik, Prozessleittechnik, Antriebstechnik oder Safety/Functional Safety (z. B. sicherheitsgerichtete Steuerungen) erhöhen in vielen Betrieben die Markt- und Projektwertigkeit.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Fachkräften in der Automatisierungs- und Systemtechnik ist in vielen Bereichen stabil bis steigend, weil Produktions- und Infrastrukturanlagen durchgängig betrieben und modernisiert werden müssen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Fachkräften, die OT und IT sauber zusammenbringen.
Trends wie Industrie-4.0-Architekturen, vernetzte Sensorik, Remote-Diagnose, Cybersecurity in der OT und der zunehmende Einsatz von Robotik verändern Aufgaben und Schnittstellen. Für Berufseinsteiger ergeben sich häufig gute Einstiegschancen, weil Betriebe Nachwuchs für Betrieb, Instandhaltung und Projektgeschäft nachziehen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d)?
Während der 3,5-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.150 € auf 1.360 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.150 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.220 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.290 € brutto, im 3.5. Lehrjahr bei 1.360 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.200 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 3.200 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 4.200 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d)?
Wer als Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall - Metallindustrie / Öffentlicher Dienst (TVöD) vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Maschinenbau, Automobilindustrie, Lebensmittelindustrie, Chemische Industrie, Gebäudeautomation oder Energietechnik. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung wirkt oft stufenweise, weil mehr Verantwortung in Inbetriebnahme, Störungsanalyse und Anlagenoptimierung übernommen wird und komplexere Systeme eigenständig betreut werden. sowie Zusatzqualifikationen wie Siemens TIA Portal/STEP 7, Zertifikate für industrielle Netzwerke (PROFINET), EPLAN-Schulung oder Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten können die Eingruppierung verbessern.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall - Metallindustrie / Öffentlicher Dienst (TVöD)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
