Elektroniker Informations- und Systemtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Elektroniker Informations- und Systemtechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) Gehalt 2026Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.220 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.070 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
5.050 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall Elektro/Metall / Tarifgruppe E (Facharbeiter) / Tarifgruppe E1-E4 (je nach Qualifikation). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d)
Im Betrieb ist meist von Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) die Rede, in der Ausbildungsordnung läuft das Profil als Elektroniker für Informations- und Systemtechnik (m/w/d). Im Arbeitsalltag geht es um das Planen, Verdrahten, Inbetriebnehmen und Prüfen von informations- und kommunikationstechnischen Systemen, oft inklusive Fehlersuche mit Messgeräten und Diagnosesoftware.
Gearbeitet wird je nach Einsatzfeld in Werkstatt und Labor, in Technikräumen beim Kunden oder im Büro für Dokumentation und Konfiguration. Beschäftigung findet sich unter anderem bei IT- und Systemhäusern, in der Industrieautomation, bei Herstellern von Sicherheits- und Gebäudetechnik sowie in Bereichen wie Medizintechnik oder Verkehrstechnik.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.558 €
4.234 € – 5.130 €
Frankfurt am Main
4.477 €
4.158 € – 5.038 €
Düsseldorf
4.477 €
4.158 € – 5.038 €
Hamburg
4.396 €
4.082 € – 4.946 €
Stuttgart
4.314 €
4.007 € – 4.855 €
Köln
4.314 €
4.007 € – 4.855 €
Nürnberg
4.151 €
3.856 € – 4.672 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.070 €
3.780 € – 4.580 €
Hannover
3.989 €
3.704 € – 4.488 €
Essen
3.948 €
3.667 € – 4.443 €
Dortmund
3.907 €
3.629 € – 4.397 €
Berlin
3.867 €
3.591 € – 4.351 €
Bremen
3.867 €
3.591 € – 4.351 €
Leipzig
3.582 €
3.326 € – 4.030 €
Dresden
3.582 €
3.326 € – 4.030 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 4.234 € | 4.558 € | 5.130 € | +12% |
Frankfurt am Main | 4.158 € | 4.477 € | 5.038 € | +10% |
Düsseldorf | 4.158 € | 4.477 € | 5.038 € | +10% |
Hamburg | 4.082 € | 4.396 € | 4.946 € | +8% |
Stuttgart | 4.007 € | 4.314 € | 4.855 € | +6% |
Köln | 4.007 € | 4.314 € | 4.855 € | +6% |
Nürnberg | 3.856 € | 4.151 € | 4.672 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.780 € | 4.070 € | 4.580 € | ±0% |
Hannover | 3.704 € | 3.989 € | 4.488 € | -2% |
Essen | 3.667 € | 3.948 € | 4.443 € | -3% |
Dortmund | 3.629 € | 3.907 € | 4.397 € | -4% |
Berlin | 3.591 € | 3.867 € | 4.351 € | -5% |
Bremen | 3.591 € | 3.867 € | 4.351 € | -5% |
Leipzig | 3.326 € | 3.582 € | 4.030 € | -12% |
Dresden | 3.326 € | 3.582 € | 4.030 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich häufig höhere Niveaus in Süddeutschland, besonders in Bayern und Baden-Württemberg, sowie in Hamburg und Hessen. Vergleichsweise niedriger fallen Vergütungen in Teilen Ostdeutschlands aus.
Ursachen sind meist die unterschiedliche Wirtschaftskraft, eine stärkere Tarifbindung in einigen Regionen und abweichende Lebenshaltungskosten, die sich in den Gehaltsstrukturen vieler Betriebe widerspiegeln.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Systemtechnik
Der Regelzugang zum Beruf Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) führt über eine duale Ausbildung. Betriebe erwarten dabei häufig einen mittleren Schulabschluss oder (je nach Einsatzfeld) die Fachhochschulreife, verbindlich ist das in der Praxis jedoch nicht einheitlich geregelt. Im Bewerbungsprozess spielen neben Schulnoten meist Grundlagen in Mathematik und Physik, technisches Verständnis sowie ein nachvollziehbares Interesse an IT-nahen Systemen und Elektronik eine größere Rolle als formale Einzelkriterien.
Inhalte der betrieblichen Praxis
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet betriebliche Praxis mit Berufsschule. Im Betrieb geht es typischerweise um das Planen, Installieren und Prüfen von informations- und systemtechnischen Komponenten, das Inbetriebnehmen von Geräten und Systemen sowie um Fehlersuche und Instandsetzung. Ergänzend kommen Themen wie Messen und Analysieren von Signalen, Dokumentation, Schnittstellen zu Netzwerken sowie das sichere Arbeiten an elektrischen Anlagen hinzu. Die Praxisphasen sind oft durch Projekte geprägt, in denen Aufbau, Test und Übergabe eines Systems zusammenlaufen.
Abschluss vor der Kammer
Rechtlich ist die Ausbildung im Berufsbildungsgesetz verankert. Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer), in der praktische Arbeitsaufgaben und prüfungsbezogene Fachtheorie zusammenwirken. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich, etwa bei passenden schulischen Vorleistungen oder sehr guten betrieblichen Leistungen; die konkrete Ausgestaltung hängt von den üblichen Verfahren im Ausbildungsbetrieb und im Kammerumfeld ab.
Optionen zur fachlichen Fortbildung
Nach dem Abschluss eröffnen sich fachlich passende Aufstiegsfortbildungen, die an der technisch-gewerblichen Ausrichtung anknüpfen. Verbreitet sind Qualifizierungen in Richtung Industriemeister/in (IHK), beispielsweise im Bereich Elektrotechnik, sowie die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüfte/r Techniker/in (landesrechtlich) mit einschlägigen Schwerpunkten wie Elektrotechnik oder Informationstechnik. Daneben kommen Spezialisierungen über hersteller- und technologiebezogene Zertifikate vor, etwa in Netzwerktechnik, IT-Sicherheit, Virtualisierung oder industrieller Kommunikation, sofern diese im Betrieb als relevante Systemumgebung genutzt werden.
Systematik bei der Fehlersuche
Persönlich hilfreich sind eine sorgfältige, strukturierte Arbeitsweise und Ausdauer bei der Fehlersuche, da Störungen oft nur über Messungen, Protokolle und systematische Tests eingegrenzt werden können. Solides Farbsehvermögen, Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Spannung und ESD-gefährdeten Komponenten sowie Teamfähigkeit an Schnittstellen zu IT, Produktion oder Service prägen den Einstieg. Je nach Einsatz können wechselnde Arbeitsorte oder Bereitschaftsdienste vorkommen, was organisatorische Flexibilität erfordert.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Elektroniker Informations- und Systemtechnik
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.350 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Elektroniker Informations- und Systemtechnik
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen der Ausbildungsbetriebe
Der Einstieg in den Beruf Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) erfolgt typischerweise über eine duale Ausbildung. In Bewerbungsverfahren von Ausbildungsbetrieben zählen neben vollständigen Unterlagen häufig schulische Leistungen in Mathematik und Physik sowie ein erkennbares Interesse an Elektronik und IT-nahen Systemen. Je nach Betrieb werden unterschiedliche Schulabschlüsse erwartet; verbreitet sind mittlere Reife oder (Fach-)Abitur, teils auch ein guter Hauptschulabschluss. Praktisch relevant sind Sorgfalt, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, Fehler systematisch einzugrenzen.
Struktur der dualen Qualifizierung
Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und findet im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. Rechtlich ist sie im BBiG verankert; abgeschlossen wird sie mit der IHK-Abschlussprüfung, die für viele Betriebe die maßgebliche Qualifikation im Übergang in eine erste Fachrolle darstellt. Im betrieblichen Teil geht es häufig um das Planen und Prüfen von Baugruppen, das Inbetriebnehmen vernetzter Systeme, Mess- und Diagnosetätigkeiten sowie das Dokumentieren von Änderungen an Hard- und Software-Schnittstellen.
Tätigkeitsfelder nach dem Abschluss
Auch die Vergütung ist in der Ausbildung üblich und kann (je nach Branche und Betrieb) tariflich geprägt sein, da Tarifbindung branchenabhängig eine Rolle spielt. Nach dem Abschluss liegen typische Einstiegsgehälter bei 3.220 € brutto/Monat, in einer Spanne von 2.500 € bis 3.500 € brutto/Monat. In Einstiegspositionen arbeiten Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) oft in der Montage und Inbetriebnahme, im Service, in der Qualitätssicherung oder in der technischen Dokumentation, meist nah an konkreten Anlagen, Geräten oder Kundenumgebungen.
Spezialisierung in den ersten Berufsjahren
Die ersten Berufsjahre sind häufig von Routineaufbau und Spezialisierung geprägt, etwa auf Kommunikationstechnik, Embedded-nahe Baugruppen, Prüftechnik oder Feldservice. Je nach Einsatzbereich kommen zusätzliche Schulungen zu Normen, Sicherheitsanforderungen oder Herstellersystemen hinzu. Betriebliche Entwicklung kann auch in Richtung Teamkoordination, technische Verantwortung für Teilanlagen oder Schnittstellenrollen zwischen Entwicklung, Produktion und IT führen.
Perspektiven durch zusätzliche Verantwortung
Als Weiterentwicklung werden in der Praxis beispielsweise Aufstiegsfortbildungen wie Techniker- oder Meisterqualifikationen genutzt; bei stärkerer IT-Ausrichtung sind auch Rollen in der Systemintegration oder im technischen Support denkbar. Gehaltsentwicklungen hängen dann deutlich von Aufgabenbreite, Verantwortung, Branche und Tarifstruktur ab und lassen sich außerhalb des Einstiegs nur als Orientierungsrahmen einordnen, nicht als festes Muster.
Berufliche Entwicklungsoptionen Elektroniker Informations- und Systemtechnik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)
Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Anlagen, Gebäudetechnik und Energieverteilungen mit Mess- und Prüfaufgaben.
IT-System-Elektroniker (m/w/d)
Aufbau, Integration und Service von IT- und Telekommunikationssystemen inklusive Verkabelung, Messungen, Konfiguration und Dokumentation.
Elektroniker Automatisierungstechnik (m/w/d)
Inbetriebnahme und Störungsbehebung an automatisierten Anlagen, inklusive SPS-nahem Umfeld, Feldtechnik und Funktionsprüfungen.
Fertigung, Prüfung und Reparatur elektronischer Geräte und Baugruppen mit Schwerpunkt auf Test, Qualität und Dokumentation.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) (Einstieg)
Einstieg in Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung und Dokumentation informations- und systemtechnischer Baugruppen und Systeme, häufig mit klar abgegrenzten Aufgabenpaketen im Team.
Stufe 2:Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) (Fachkraft nach einigen Jahren)
Selbstständige Fehlersuche, Systemtests, Instandsetzung sowie Abstimmung mit angrenzenden Bereichen wie IT, Konstruktion oder Produktion, oft mit erweiterten Aufgaben in Qualität und Schnittstellenklärung.
Stufe 3:Senior Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) / Spezialist
Übernahme komplexer Systeme und kritischer Störungen, Einweisung anderer Fachkräfte, Bewertung von Prüf- und Messergebnissen sowie Mitwirkung an Änderungen, Abnahmen und Stabilisierung von Serien- oder Serviceprozessen.
Stufe 4:Teamleitung Elektronik/Service (Informations- und Systemtechnik)
Koordination von Teamaufgaben, Ressourcen- und Einsatzplanung, Qualitätssicherung im Tagesgeschäft sowie Eskalationsbearbeitung bei Störungen oder Abweichungen, meist ergänzt um Berichtswesen und Abstimmung mit Führung und Kunden.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Fehlerdiagnose & Systemanalyse (Embedded/Bus-Systeme)
Strukturierte Fehlersuche an komplexen Systemen, Signalintegrität, Bus- und Schnittstellenanalyse sowie reproduzierbare Test- und Befundlogik.
Technischer Service / Field Service (Informationssysteme)
Inbetriebnahme, Wartung und Entstörung beim Kunden inklusive Abnahmeunterlagen, Austauschmanagement und Schnittstellenklärung zwischen Betrieb, Kunde und ggf. IT.
Prüftechnik & Qualitätssicherung (Elektronik/Systeme)
Aufbau und Anwendung von Prüfabläufen, Bewertung von Messergebnissen, Fehlerklassifizierung sowie Rückmeldung in Fertigung/Entwicklung über Abweichungen.
Instandhaltung komplexer elektronischer Systeme
Störungsbehebung und vorbeugende Instandhaltung, Ersatzteil- und Änderungsmanagement sowie Stabilisierung von Anlagen- oder Systemverfügbarkeit.
Schnittstellenintegration (OT/IT-nah)
Einbindung informations- und systemtechnischer Komponenten in vernetzte Umgebungen, Schnittstellentests, Monitoring-nahe Inbetriebnahme und Störungsanalyse an Übergängen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.070 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Elektroniker Informations- und Systemtechnik
Typisch ist ein Einkommensanstieg, der sich mit wachsender Routine, breiterem Verantwortungsumfang und Spezialisierung in komplexen Systemen beschleunigt. Nach der dualen Ausbildung und der IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) folgt meist eine Einarbeitungsphase, bevor eigenständige Inbetriebnahmen, Fehlersuche und Systemtests den Arbeitsalltag prägen. Tarifbindung wirkt in vielen Betrieben als stabilisierender Faktor, bleibt aber branchenabhängig. Mit zunehmender Erfahrung werden Themen wie SPS- und Netzwerktechnik, SCADA-Anbindung sowie Cybersecurity-Grundlagen wichtiger; Industrie 4.0, IoT und Cloud-Bezüge erhöhen die digitalen Anforderungen bei mittlerem KI-Einfluss.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung abgeschlossen; IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.220 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung; erste eigenständige Einsätze; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Verantwortung) | 3.390 € |
| 3. Jahr | Berufspraxis; Vertiefung in Mess-, Prüf- und Inbetriebnahmeprozesse; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.560 € |
| 4. Jahr | Berufspraxis; zunehmende Systemverantwortung (Netzwerk/Feldbus); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.730 € |
| 5. Jahr | Berufspraxis; Spezialisierung z. B. SPS/SCADA oder Gebäudeautomation/KNX; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 4.070 € |
| 6. Jahr | Berufspraxis; komplexere Störungsanalysen, Schnittstellen- und Integrationsaufgaben; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.320 € |
| 7. Jahr | Berufspraxis; mehr Projektanteile, Dokumentation, CAD- und Programmieranteile; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.560 € |
| 8. Jahr | Berufspraxis; breiteres Systemverständnis, Security-Basics und Stabilitätsanforderungen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 5.050 € |
| 9. Jahr | Berufspraxis; fachliche Anleitung oder operative Koordination (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (erweiterter Verantwortungsumfang) | 5.300 € |
| 10. Jahr | Berufspraxis; optional Teamkoordination/Schichtverantwortung in größeren Strukturen; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 5.550 € |
Duale Berufsausbildung abgeschlossen; IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung; erste eigenständige Einsätze; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; Vertiefung in Mess-, Prüf- und Inbetriebnahmeprozesse; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; zunehmende Systemverantwortung (Netzwerk/Feldbus); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; Spezialisierung z. B. SPS/SCADA oder Gebäudeautomation/KNX; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; komplexere Störungsanalysen, Schnittstellen- und Integrationsaufgaben; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; mehr Projektanteile, Dokumentation, CAD- und Programmieranteile; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; breiteres Systemverständnis, Security-Basics und Stabilitätsanforderungen; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; fachliche Anleitung oder operative Koordination (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis; optional Teamkoordination/Schichtverantwortung in größeren Strukturen; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall Elektro/Metall / Tarifgruppe E (Facharbeiter) / Tarifgruppe E1-E4 (je nach Qualifikation). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegen die Monatsgehälter häufig um 3.220 € brutto, je nach Betrieb und Aufgabenpaket auch innerhalb einer Spanne von 2.500 € bis 3.500 €. Erste Sprünge ergeben sich oft nach Einarbeitung und mit eigenständigen Service- oder Inbetriebnahmeanteilen.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung bewegt sich das Niveau typischerweise um 4.070 € brutto im Monat. Als erfahrene Fachkraft sind etwa 5.050 € brutto üblich, vor allem wenn komplexe Systeme betreut, Störungen federführend gelöst oder Teilprojekte koordiniert werden; in Rollen mit erweiterter Verantwortung sind um 5.800 € erreichbar.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über höhere Entgeltgruppen, Funktionszulagen oder größere Verantwortungsbereiche bei Inbetriebnahmen und Serviceeinsätzen.
- 2Zusatzqualifikationen wie SPS-Programmierung mit Siemens TIA Portal, KNX-Zertifikat oder Herstellertrainings für Netzwerktechnik erhöhen die Einsatzbreite und können die Eingruppierung verbessern.
- 3Tarifbindung (z. B. Metall- und Elektroindustrie) sowie Schicht- und Rufbereitschaftszulagen beeinflussen das Monatsbrutto spürbar, besonders in Instandhaltung und Service.
- 4Unternehmensgröße und Projektgeschäft: Größere Industriearbeitgeber zahlen häufiger strukturierte Gehälter, während kleinere Betriebe stärker nach Auftragslage und Spezialisierung differenzieren.
- 5Spezialisierungen wie IT-Security im OT-Umfeld, industrielle Netzwerke (Profinet) oder Prüf- und Messtechnik in regulierten Bereichen erhöhen typischerweise den Wert am Arbeitsmarkt.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) gilt in vielen Bereichen als stabil bis steigend, weil vernetzte Anlagen, Gebäude und Produktionsumgebungen weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig wächst der Bedarf an zuverlässiger Instandhaltung und an Schnittstellenkompetenz zwischen IT und Elektronik.
Trends wie Industrial IoT, stärkere Cybersecurity-Anforderungen in technischen Netzen und mehr digitale Diagnose verändern die Arbeit hin zu Konfiguration, Monitoring und strukturiertem Troubleshooting. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Betriebe Systemlandschaften modernisieren oder Servicekapazitäten ausbauen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.243 € auf 1.350 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.243 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.300 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.350 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.220 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.220 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 5.050 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d)?
Wer als Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall Elektro/Metall / Tarifgruppe E (Facharbeiter) / Tarifgruppe E1-E4 (je nach Qualifikation) vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Gebäudetechnik, Elektroinstallation, Sicherheitstechnik, Elektronikfertigung, Automatisierungstechnik oder Maschinenbau. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Elektroniker Informations- und Systemtechnik (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über höhere Entgeltgruppen, Funktionszulagen oder größere Verantwortungsbereiche bei Inbetriebnahmen und Serviceeinsätzen. sowie Zusatzqualifikationen wie SPS-Programmierung mit Siemens TIA Portal, KNX-Zertifikat oder Herstellertrainings für Netzwerktechnik erhöhen die Einsatzbreite und können die Eingruppierung verbessern.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall Elektro/Metall / Tarifgruppe E (Facharbeiter) / Tarifgruppe E1-E4 (je nach Qualifikation)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (9)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
