Elektroniker Luftfahrttechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Elektroniker Luftfahrttechnik Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) Gehalt 2026Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.100 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.630 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.300 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall Entgeltgruppe 1-5 (Einstieg) / IG Metall Entgeltgruppe 6-9 (mit Erfahrung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d)
Im Betrieb sagt man meist Elektroniker Luftfahrttechnik m/w/d, in der Ausbildungsordnung läuft der Beruf als Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme m/w/d.
Im Arbeitsalltag geht es um das Prüfen, Messen und Instandsetzen elektronischer und elektrischer Systeme in Luftfahrzeugen, etwa in Avionik-Baugruppen, Sensorik, Energieversorgung oder Verkabelung. Gearbeitet wird je nach Einsatzbereich in Hangars, Wartungs- und Instandhaltungsbetrieben, Prüfständen oder in Werkstätten, teils ergänzt durch Dokumentation am PC nach vorgegebenen Verfahren. Arbeitgeber finden sich beispielsweise bei Airlines und MRO-Dienstleistern, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, bei Zulieferern für Bordelektronik oder in Organisationen mit eigenen Fluggeräten wie etwa Behörden und Werkflugabteilungen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.066 €
3.584 € – 4.592 €
Frankfurt am Main
3.993 €
3.520 € – 4.510 €
Düsseldorf
3.993 €
3.520 € – 4.510 €
Hamburg
3.920 €
3.456 € – 4.428 €
Stuttgart
3.848 €
3.392 € – 4.346 €
Köln
3.848 €
3.392 € – 4.346 €
Nürnberg
3.703 €
3.264 € – 4.182 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.630 €
3.200 € – 4.100 €
Hannover
3.630 €
3.200 € – 4.100 €
Essen
3.594 €
3.168 € – 4.059 €
Dortmund
3.557 €
3.136 € – 4.018 €
Berlin
3.521 €
3.104 € – 3.977 €
Bremen
3.521 €
3.104 € – 3.977 €
Leipzig
3.267 €
2.880 € – 3.690 €
Dresden
3.267 €
2.880 € – 3.690 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.584 € | 4.066 € | 4.592 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.520 € | 3.993 € | 4.510 € | +10% |
Düsseldorf | 3.520 € | 3.993 € | 4.510 € | +10% |
Hamburg | 3.456 € | 3.920 € | 4.428 € | +8% |
Stuttgart | 3.392 € | 3.848 € | 4.346 € | +6% |
Köln | 3.392 € | 3.848 € | 4.346 € | +6% |
Nürnberg | 3.264 € | 3.703 € | 4.182 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.200 € | 3.630 € | 4.100 € | ±0% |
Hannover | 3.200 € | 3.630 € | 4.100 € | ±0% |
Essen | 3.168 € | 3.594 € | 4.059 € | -1% |
Dortmund | 3.136 € | 3.557 € | 4.018 € | -2% |
Berlin | 3.104 € | 3.521 € | 3.977 € | -3% |
Bremen | 3.104 € | 3.521 € | 3.977 € | -3% |
Leipzig | 2.880 € | 3.267 € | 3.690 € | -10% |
Dresden | 2.880 € | 3.267 € | 3.690 € | -10% |
Regionale Einschätzung
In der Regel liegen die Gehälter in wirtschaftsstarken Regionen wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Metropolräumen tendenziell höher als in vielen ostdeutschen Flächenländern.
Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Dichte luftfahrttechnischer Arbeitgeber, der Tarifbindung vor Ort und den regionalen Lebenshaltungskosten, die sich in Gehaltsniveaus niederschlagen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Luftfahrttechnik
Der Zugang zur Tätigkeit als Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung. Betriebe erwarten im Bewerbungsprozess häufig einen mittleren Schulabschluss oder (je nach Einsatzfeld) die Hochschulreife; verbreitet sind Auswahlverfahren mit Eignungstests, Gesprächen und zum Teil arbeitsmedizinischen Prüfungen. Weil im Arbeitsalltag an sicherheitsrelevanten Systemen gearbeitet wird, spielen sorgfältige Dokumentation, Verantwortungsbewusstsein und eine stabile Konzentrationsfähigkeit eine zentrale Rolle.
Inhalte der dualen Qualifizierung
Die Ausbildung ist auf 3,5 Jahre angelegt und verbindet Praxisphasen im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Typische Inhalte sind das Planen und Prüfen elektrischer und elektronischer Funktionen, das Montieren und Inbetriebnehmen von Baugruppen, das Messen und Analysieren von Signalen sowie das systematische Eingrenzen von Fehlern. Ergänzend kommen betriebliche Abläufe wie Prüfprotokolle, technische Unterlagen und qualitätsgesicherte Arbeitsweisen hinzu, wie sie in luftfahrttechnischen Umgebungen üblich sind.
Prüfungsabschluss vor der Kammer
Rechtlich ist die Ausbildung im Berufsbildungsgesetz verankert; die Abschlussprüfung wird vor der IHK (Industrie- und Handelskammer) abgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich sein, etwa bei passenden schulischen oder beruflichen Vorleistungen und entsprechender betrieblicher Zustimmung. Der Abschluss ist die Grundlage, um in Wartung, Fertigung oder Instandhaltung luftfahrttechnischer Systeme eingesetzt zu werden.
Aufstieg zur technischen Leitung
Nach dem Abschluss eröffnen sich fachlich naheliegende Aufstiegsfortbildungen, wenn mehr Verantwortung in Technik, Koordination oder Anleitung übernommen wird. Typisch sind technisch-gewerbliche Aufstiegsfortbildungen wie Industriemeister/in (IHK), beispielsweise in Metall oder Elektrotechnik, sowie die Qualifikation als staatlich geprüfte/r Techniker/in (landesrechtlich, Fachschule) mit passenden Schwerpunkten. Ergänzend sind Spezialisierungen über Hersteller- und Betriebsschulungen möglich, etwa zu Avionik-Komponenten, Prüftechnik oder qualitäts- und sicherheitsrelevanter Dokumentation.
Präzision im technischen Umfeld
Persönlich hilfreich sind gutes technisches Verständnis, feinmotorische Sicherheit und eine klare, teamorientierte Kommunikation, weil Arbeiten häufig abgestimmt und nachvollziehbar dokumentiert werden. Je nach Arbeitsplatz können Schichtmodelle, Arbeiten in engen Bereichen oder Tätigkeiten unter erhöhten Sicherheitsanforderungen hinzukommen, was Zuverlässigkeit und körperliche Belastbarkeit im beruflichen Alltag wichtig macht.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3,5-jährigen Ausbildung als Elektroniker Luftfahrttechnik
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (4. Lehrjahr) – 1.350 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Elektroniker Luftfahrttechnik
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Auswahlverfahren im Ausbildungsbetrieb
Der Einstieg in die Ausbildung zum Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) läuft in vielen Betrieben über klassische Bewerbungsunterlagen und ein Auswahlverfahren mit Eignungstests oder praktischen Aufgaben. Erwartet werden meist ein mittlerer Schulabschluss oder (je nach Betrieb) ein höherer Abschluss, dazu solide Grundlagen in Mathematik und Physik. Im Arbeitsalltag zählen Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit, weil Prüf- und Dokumentationspflichten in der Luftfahrt eine zentrale Rolle spielen.
Theorie und Praxisphasen
Die Qualifikation erfolgt über eine duale Berufsausbildung zum Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme (m/w/d) nach BBiG mit einer Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren. Typisch ist der Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb: In der Berufsschule stehen unter anderem Elektrotechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie technische Kommunikation im Vordergrund, im Betrieb kommen Montage, Fehlersuche und Funktionsprüfungen an luftfahrttechnischen Baugruppen hinzu. Die Ausbildung ist vergütet; in tarifgebundenen Unternehmen ist die tarifliche Ausbildungsvergütung häufig ein wichtiger Rahmenfaktor.
Einsatzbereiche nach der Ausbildung
Am Ende steht die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK (Industrie- und Handelskammer). Nach dem Abschluss sind Einstiegspositionen häufig in der Instandhaltung, in der Endmontage, in der Avionik-nahen Geräteprüfung oder in der Qualitätssicherung angesiedelt. Beim Einstiegsgehalt werden im deutschlandweiten Durchschnitt rund 3.100 € brutto pro Monat erreicht; je nach Einsatzbereich und Betrieb sind auch 2.700 € bis 3.600 € brutto/Monat als Orientierungsspanne üblich.
Verantwortung in der Einarbeitungszeit
In den ersten Monaten nach der Übernahme prägen meist strukturierte Einarbeitung, Sicherheits- und Prozessschulungen sowie ein hoher Dokumentationsanteil den Alltag. Typisch sind Arbeiten nach Prüfplänen, das Messen und Bewerten elektrischer Parameter sowie die Rückmeldung von Befunden an Schnittstellen wie Fertigungssteuerung oder Engineering. Schichtmodelle und Bereitschaftsdienste können vorkommen, wenn Wartungsfenster oder Produktionsabläufe das nahelegen.
Spezialisierung auf komplexe Systeme
Weiterentwicklungswege ergeben sich häufig über Spezialisierungen, etwa auf bestimmte Luftfahrzeugmuster, Prüftechnik oder Fehlersuche in komplexen Systemen. Auch Rollen wie Teamkoordination, Arbeitsvorbereitung oder Qualitätsthemen sind in der Praxis anschlussfähig, wenn Erfahrung, Dokumentationssicherheit und Prozessverständnis wachsen. Welche Schritte betrieblich möglich sind, hängt meist stark von Zulassungen, internen Freigaben und der jeweiligen Organisationsstruktur ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Elektroniker Luftfahrttechnik
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Fertigung, Prüfung, Inbetriebnahme und Instandhaltung elektronischer Geräte, Baugruppen und Systeme in Industrie- oder Entwicklungsumgebungen.
Aufbau, Programmier-/Parametrierunterstützung, Inbetriebnahme und Störungsbeseitigung an automatisierten Anlagen und deren Sensorik/Aktorik.
Mechatroniker (m/w/d)
Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung mechatronischer Systeme mit mechanischen, elektrischen und steuerungstechnischen Anteilen.
Qualitätssicherungstechniker (m/w/d)
Prüfplanung und -durchführung, Auswertung von Messdaten, Dokumentation sowie Unterstützung bei Reklamations- und Abweichungsprozessen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d): Berufseinstieg
Einstieg in Prüfung, Wartung und Instandhaltung luftfahrttechnischer elektronischer Systeme nach betrieblichen Vorgaben und Dokumentationsstandards.
Stufe 2:Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d): Fachkraft (mit Berufserfahrung)
Eigenständige Fehlersuche, Systemtests und strukturierte Instandsetzung inklusive Freigabe- und Dokumentationsanteilen im Rahmen betrieblicher Prozesse.
Stufe 3:Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d): Senior/Prüftechnik (erfahrene Fachkraft)
Übernahme komplexer Diagnosen, Abnahmen im Rahmen definierter Befugnisse sowie fachliche Unterstützung im Team bei kniffligen Störungen und Wiederholfehlern.
Stufe 4:Schicht-/Teamleitung Instandhaltung Avionik (m/w/d)
Koordination von Personal und Aufträgen, Sicherstellung von Terminen, Qualität und Dokumentation sowie Abstimmung mit angrenzenden Bereichen.
Stufe 5:Leitung Instandhaltung/Avionikbereich (m/w/d)
Verantwortung für Kapazitätsplanung, Prozess- und Qualitätskennzahlen, Auditanforderungen sowie Personalführung in einem abgegrenzten Instandhaltungsbereich.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Avionik-Diagnose & Fehlersuche (Line-/Base-Maintenance)
Systematische Störungsanalyse an luftfahrttechnischen elektronischen Systemen, Interpretation von Messwerten und strukturierte Fehlerisolierung.
Prüfstandstechnik & Systemtest
Durchführung und Bewertung von Funktions- und Systemtests an Komponenten/Subsystemen inklusive Prüfprotokollen und Traceability.
Kalibrierung & Prüfmittelmanagement
Organisation, Durchführung/Koordination und Dokumentation von Kalibrierungen sowie Sicherstellung der Messmittelverfügbarkeit im Instandhaltungsumfeld.
Qualität & Compliance in der Instandhaltung (Dokumentation/Auditnähe)
Schnittstelle zwischen Werkstatt/Line-Maintenance und Qualitätssystem: Dokumentationsprüfung, Prozesskonformität und Abweichungsbearbeitung.
Modifikationen & Nachrüstungen (Avionik-Integration)
Einbau/Integration avionischer Komponenten, Verdrahtung, Funktionsprüfung und Nachweisdokumentation nach technischen Unterlagen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.630 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Elektroniker Luftfahrttechnik
Präzision, Dokumentationspflichten und sicherheitskritische Abläufe prägen den Berufsalltag in der Luftfahrttechnik. Nach der dualen Berufsausbildung (Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme) mit IHK-Abschlussprüfung nach BBiG beginnt der Einstieg meist mit Einarbeitung in Prüfroutinen, Fehlersuche und Instandhaltung. Mit wachsender Routine steigen Verantwortung und Einkommen schrittweise, häufig über Spezialisierungen in Avionik, Bordnetz oder Testsystemen. Digitale Wartungs- und Dokumentationssysteme sowie Diagnosesoftware werden zentral, ergänzt um Grundlagen zu Datenbussen und Cybersecurity; Automatisierung und KI verändern Abläufe spürbar, ersetzen die Facharbeit aber nicht vollständig.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 3.100 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Selbstständigkeit) | 3.270 € |
| 3. Jahr | Berufspraxis, vertiefte Anwendung von Diagnose- und Testsystemen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.440 € |
| 4. Jahr | Berufspraxis, Routine in Dokumentation und Fehlersuche; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.540 € |
| 5. Jahr | Berufspraxis, sicherer Umgang mit digitalen Wartungs- und Dokumentationssystemen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (gewachsene Verantwortung) | 3.630 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung im Einsatzbereich (z. B. Avionik, Bordnetz, Flugsteuerung) im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.850 € |
| 7. Jahr | Vertiefte Systemkenntnisse, Arbeiten an komplexen Prüf- und Diagnoseketten; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.020 € |
| 8. Jahr | Erweiterte Zuständigkeiten, z. B. für Störungsanalyse an vernetzten Systemen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.300 € |
| 9. Jahr | Breites Einsatzspektrum, stabile Qualität in sicherheitskritischer Instandhaltung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Eigenverantwortung) | 4.430 € |
| 10. Jahr | Optional: koordinierende Aufgaben (z. B. Schicht-/Teamkoordination, Funktionsverantwortung); fortschreitende Qualifizierung | Optional: Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 4.560 € |
Duale Berufsausbildung (Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme), IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, vertiefte Anwendung von Diagnose- und Testsystemen; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, Routine in Dokumentation und Fehlersuche; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, sicherer Umgang mit digitalen Wartungs- und Dokumentationssystemen; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung im Einsatzbereich (z. B. Avionik, Bordnetz, Flugsteuerung) im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefte Systemkenntnisse, Arbeiten an komplexen Prüf- und Diagnoseketten; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Zuständigkeiten, z. B. für Störungsanalyse an vernetzten Systemen; fortschreitende Qualifizierung
Breites Einsatzspektrum, stabile Qualität in sicherheitskritischer Instandhaltung; fortschreitende Qualifizierung
Optional: koordinierende Aufgaben (z. B. Schicht-/Teamkoordination, Funktionsverantwortung); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall Entgeltgruppe 1-5 (Einstieg) / IG Metall Entgeltgruppe 6-9 (mit Erfahrung). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt das Gehalt typischerweise bei rund 3.100 € brutto im Monat, je nach Betrieb auch innerhalb einer Spanne von 2.700 € bis 3.600 €. Nach einigen Jahren Berufserfahrung bewegen sich viele Gehälter um 3.630 € brutto monatlich, häufig getragen von höherer Eingruppierung, Routine in der Fehlersuche und sicherer Arbeit nach Vorgaben.
Als erfahrene Fachkraft sind etwa 4.300 € brutto im Monat üblich, wenn komplexere Prüf- und Instandsetzungsaufgaben übernommen und Arbeitsschritte eigenständig dokumentiert werden. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsaufgaben sind rund 6.000 € brutto monatlich möglich, wenn Koordination, Qualitätssicherung oder Teamleitung hinzukommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft über definierte Entgeltstufen aus, besonders dort, wo Wartungsbetriebe oder Hersteller nach festen Gehaltssystemen bezahlen.
- 2Zusatzberechtigungen und Schulungen wie etwa Part-66-Lizenzmodule, Musterlehrgänge für bestimmte Flugzeugtypen oder Qualifikationen für Prüf- und Messverfahren erhöhen die Einsatzbreite und Vergütungschancen.
- 3Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen können das Entgelt deutlich stabilisieren, während nicht tarifgebundene Betriebe häufiger individuelle Einstufungen und stärker schwankende Gehaltsbänder nutzen.
- 4Unternehmensgröße und Komplexität der Flotte spielen mit hinein: große Instandhalter und OEM-nahe Bereiche zahlen oft höher als kleinere Werkstätten mit schmalerem Aufgabenspektrum.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Avionik-Fehlersuche, Kabelbaumfertigung, Prüffeldbetrieb oder Integration von Kommunikations- und Navigationssystemen, werden in vielen Betrieben als höherwertige Tätigkeiten eingruppiert.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften gilt insgesamt als stabil, weil Flottenbetrieb und Wartungszyklen kontinuierlich Personal in Instandhaltung, Prüffeldern und Fertigungsumfeldern binden.
Veränderungen ergeben sich vor allem durch stärkere Digitalisierung in Diagnose und Dokumentation, mehr datenbasierte Instandhaltung sowie die zunehmende Vernetzung von Bordsystemen. Für Berufseinsteiger sind die Chancen oft dort am besten, wo große Wartungsorganisationen, Hersteller oder Zulieferketten regelmäßig Bedarf an Nachwuchs für standardisierte Prüf- und Montageprozesse haben.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d)?
Während der 3,5-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.150 € auf 1.350 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.150 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.220 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.300 € brutto, im 4. Lehrjahr bei 1.350 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 3.100 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 3.100 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 4.300 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d)?
Wer als Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall Entgeltgruppe 1-5 (Einstieg) / IG Metall Entgeltgruppe 6-9 (mit Erfahrung) vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Luftfahrttechnik, Flugzeughersteller, Luftfahrzeugwartung, Technische Dienstleistungen, Bundeswehr oder Verteidigungsindustrie. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Elektroniker Luftfahrttechnik (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft über definierte Entgeltstufen aus, besonders dort, wo Wartungsbetriebe oder Hersteller nach festen Gehaltssystemen bezahlen. sowie Zusatzberechtigungen und Schulungen wie etwa Part-66-Lizenzmodule, Musterlehrgänge für bestimmte Flugzeugtypen oder Qualifikationen für Prüf- und Messverfahren erhöhen die Einsatzbreite und Vergütungschancen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall Entgeltgruppe 1-5 (Einstieg) / IG Metall Entgeltgruppe 6-9 (mit Erfahrung)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (1)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
